#21

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 10:00
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Na ja,wenn der "Dicke" privat kam,wurde er ja wohl nicht aus den Augen gelassen.Wie ich mal"privat" rüberkam,dann hat da keine Krähe nach geschriehen....



nach oben springen

#22

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 15:57
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Zermatt
Wie ich mal"privat" rüberkam,dann hat da keine Krähe nach geschriehen....



Na dann wart mal übernächstes Woch(en)²de ab *wink*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


nach oben springen

#23

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 19:12
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Altermaulwurf

Zitat von Sachse
@Gilbert

Also dieser dein Beitrag ist jetzt mal so was von unsachlich, da sträuben sich einem ja die Nackenhaare.
Ganz und gar nicht gehts darum, die Personenschutzleistungen zu beurteilen oder in Frage zu stellen. Um Personen zu schützen, benötigt man nicht zwangsläufig Politunterricht. Und keiner stellt in Abrede, dass sie ihren Job gut erledig(t)en.

Es geht um die "Stasi-Praxis" im Alltag der DDR und wie die Herren Geheimdienstmitarbeiter unter ihrem Chef, dem Mörder Erich Mielke, einen Staat im Staate aufbauten und ihre Macht missbrauchten. Und zwar mit Mitteln, die kriminell und Menschen verachtend waren.

Und das werde ich an dieser Stelle auch nicht mit dir oder anderen diskutieren. Das war so und das sind unbestrittene Fakten. Und wenn du möglicherweise aufgrund deiner Vergangenheit diesbzgl. befangen bist, ist das deine Sache.




Pauschale Vorwürfe und wie aus der Blöd Zeitung abgeschrieben Sachse.

Trotz Siegerjustiz sieht die juristische Aufarbeitung anders aus und straft Deine Behauptungen Lügen.
Was wurde aus den stupid wiederholten Vorwürfen ? Nichts hielt einer genaueren Nachprüfung stand.
Komisch, die angeblich so kriminelle und menschenverachtende Soldateska, stellte sich als diziplinierte und nicht gegen die eigene Bevölkerung vorgehende Formation heraus.
Wären wir der von Dir beschriebene Staat im Staate gewesen hätte es manche Mißstände und Verwerfungen wahrscheinlich so nicht gegeben.
Auch mir sträuben sich die Nackenhaare wenn ich diese verlogenen, pauschalierenden und unqualifizierten Angriffe gebetsmühlenartig ausgesetzt bin. Ich bin für einen fairen Dialog und bei entsprechend schlüssigen Fakten belehrbar, aber bitte mit Nivau !




AMW,Ihr ward der Staat im Staat, ich kann es als Augenzeuge bezeugen. Beweis : 1962 muss es gewesen sein, war ich mit Freunden in einem Kaffee in Erfurt gemütlich beisammen. Da zeigte mir ein guter Freund ein antikommunistisches Flugblatt aus Westdeutschland, das offenbar mit Ballons in Thüringen eingeflogen und abgeworfen wurde. Er hatte es jedenfalls auf der Straße gefunden. Auf der Titelseite des Flugblattes war der Grenzsoldat im Sprung über eine S-Rolle Stacheldraht nach Westberlin abgebildet, der wenige Tage nach dem Mauerbau auf deise Weise nach WB flüchtete. In fetten Lettern stand darunter : Was kommt danach .................?
Ich las das Flugblatt wohlweislich unterm Tisch, auf einmal stand ein Mann am Nebentisch auf und hielt mir seinen Dienstausweis der Gestapo, Verzeihung des Ministeriums für Staatssicherheit, unter die Nase und fragte was ich da habe. Ich sagte , das ihn das nichts anginge und steckte das sein. Der Mann wollte mich tatsächlich festnehmen " zur Klärung eines Sachverhaltes" und ich sollte ihm folgen auf die Wache dieser Schergen. Meine Kumpels haben sich dann eingeschaltet und auf mich Druck ausgeübt das Flugblatt herauszugeben. Er notierte meine Adresse und nahm das Flugblatt mit.

Das war der Stasi Überwachungsstaat wie ich ihn leibhaftig erlebte. Und der Vergleich mit Sicherungsgruppe, wie er hier im Falle Weizäcker gemacht wurde ist einfach ein Witz. Diese Sicherungsgruppe hat wirklich nur als Personenschützer agiert und nicht als Schnüffler , Erpresser, Meinungsmacher, Desinformierer und sonstige mieseTätigkeiten. Hört endlich mal auf mit der ständigen Verharmlosung der mehr als zweifelhaften Vergangenheit dieses Ministeriums. Das hat überhaupt nichts Mit Siegerjustiz zu tun. 1989 gab es keinen Sieg des westlichen Teils über den östlichen, 1989 gab es eine Volkserhebung, eine wirkliche Volksdemokratie und sie ( das Volk der DDR ) haben euch zum Teufel gejagt, nichts anderes ist passiert. So wie ihr das benennt, kommt das schon wieder aus der Giftküche der Abt. Desinformation.

Viele Grüße aus dem Rheinland


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#24

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 19:35
von Altermaulwurf (gelöscht)
avatar

Zitat von Gert


AMW,Ihr ward der Staat im Staat, ich kann es als Augenzeuge bezeugen. Beweis : 1962 muss es gewesen sein, war ich mit Freunden in einem Kaffee in Erfurt gemütlich beisammen. Da zeigte mir ein guter Freund ein antikommunistisches Flugblatt aus Westdeutschland, das offenbar mit Ballons in Thüringen eingeflogen und abgeworfen wurde. Er hatte es jedenfalls auf der Straße gefunden. Auf der Titelseite des Flugblattes war der Grenzsoldat im Sprung über eine S-Rolle Stacheldraht nach Westberlin abgebildet, der wenige Tage nach dem Mauerbau auf deise Weise nach WB flüchtete. In fetten Lettern stand darunter : Was kommt danach .................?
Ich las das Flugblatt wohlweislich unterm Tisch, auf einmal stand ein Mann am Nebentisch auf und hielt mir seinen Dienstausweis der Gestapo, Verzeihung des Ministeriums für Staatssicherheit, unter die Nase und fragte was ich da habe. Ich sagte , das ihn das nichts anginge und steckte das sein. Der Mann wollte mich tatsächlich festnehmen " zur Klärung eines Sachverhaltes" und ich sollte ihm folgen auf die Wache dieser Schergen. Meine Kumpels haben sich dann eingeschaltet und auf mich Druck ausgeübt das Flugblatt herauszugeben. Er notierte meine Adresse und nahm das Flugblatt mit.

Das war der Stasi Überwachungsstaat wie ich ihn leibhaftig erlebte. Und der Vergleich mit Sicherungsgruppe, wie er hier im Falle Weizäcker gemacht wurde ist einfach ein Witz. Diese Sicherungsgruppe hat wirklich nur als Personenschützer agiert und nicht als Schnüffler , Erpresser, Meinungsmacher, Desinformierer und sonstige mieseTätigkeiten. Hört endlich mal auf mit der ständigen Verharmlosung der mehr als zweifelhaften Vergangenheit dieses Ministeriums. Das hat überhaupt nichts Mit Siegerjustiz zu tun. 1989 gab es keinen Sieg des westlichen Teils über den östlichen, 1989 gab es eine Volkserhebung, eine wirkliche Volksdemokratie und sie ( das Volk der DDR ) haben euch zum Teufel gejagt, nichts anderes ist passiert. So wie ihr das benennt, kommt das schon wieder aus der Giftküche der Abt. Desinformation.

Viele Grüße aus dem Rheinland



Wenn Dein Erlebnis in Erfurt der Beweis für eine Staat im Staate Theorie des MfS sein soll, dann ist Deine Argumentation mehr als dürftig. Was ist Dir denn passiert (?) und auch in der BRD waren seiner Zeit Publikationen bestimmter Organisationen verboten.
Dein provozierender Vergleich mit der Gestapo zeugt allerdings von geschichtlicher Unkenntnis und bei der Gestapo, wärest Du so wie geschildert nicht davon gekommen.
Irgendwie ist in Deinen Auführungen nur unbewältigter Frust und Hass erkennbar, die Dich einer objektiven Sicht der Dinge nicht befähigen.

Gruß AMW


nach oben springen

#25

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 19:45
von Gert | 12.354 Beiträge

AMW du hast den Kern der Aussage nicht verstanden : ich will damit sagen, dass das Leben in diesem Staate durchdrungen war von Spitzeln und "geheimen Kämpfern", dass man nicht einmal in einem Cafe vor denen sicher war. So was wäre in WD zu dieser Zeit nicht passiert. Das mit der Gestapo war auf die optische Erscheinung dieser Typen und ihr Gebaren gemünzt und im Jahr 1962 war das noch noch gut in Erinnerung. Was den Ausgang der Geschichte angeht hast du Recht, die Gestapo war um einige Nuancen brutaler.

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#26

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 20:10
von Sachse (gelöscht)
avatar

@Gert

Genau so ist es!
Leider gibts immer und immer wieder einige, die das alles verharmlosen. Und sehr wohl sind Vergleiche aus der Zeit 1933-1945 angebracht und angemessen (natürlich nicht in allen Belangen).

Vielleicht kommen ja zum Forumsteilnehmertreffen einige der Einsichtsresistenten nach Leipzig.

Ein Blick in die ehemalige Stasi-Zentrale, die "Runde Ecke" (Dittrichring, kennt jeder Leipziger!), möglicherweise ehemaliger Arbeitsplatz derer, die hier so lauthals und unqualifiziert posten und das MfS in Schutz nehmen, öffnet einigen vielleicht die Augen ... HOFFENTLICH !!!

Manchmal sorgen erst biologische Lösungen dafür, dass derart unseriöses Inschutznehmen der Ganoven des MfS der Vergangenheit angehört.

Mal sehen, wer sich nun als erstes angesprochen fühlt und darauf reagieren "muss".


nach oben springen

#27

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 20:53
von Eumel | 139 Beiträge

Zitat von Gert
.... Hört endlich mal auf mit der ständigen Verharmlosung der mehr als zweifelhaften Vergangenheit dieses Ministeriums. Das hat überhaupt nichts Mit Siegerjustiz zu tun. 1989 gab es keinen Sieg des westlichen Teils über den östlichen, 1989 gab es eine Volkserhebung, eine wirkliche Volksdemokratie und sie ( das Volk der DDR ) haben euch zum Teufel gejagt, nichts anderes ist passiert. So wie ihr das benennt, kommt das schon wieder aus der Giftküche der Abt. Desinformation.

Viele Grüße aus dem Rheinland




Mag ja was von Volksdemokratie an sich gehabt haben. Was danach kam, war allerdings Siegerjustiz und Überstülpen der westlichen Lebensart und zum Teil Abzocke im großen Stil. Betriebe wurden platt gemacht (Beispiel Rudolstadt-Schwarza) und Personal wurde an vielen Stellen ausgewechselt. Dabei kam es nicht auf irgendwelche Anschauungen oder Vergangenheit an (in vielen Fällen), sondern einfach auf Beziehungen und wer alles so aus dem Westen eingeflogen wurde. So konnten z. B.: im öffentlichen Dienst ehemalige Genossen der SED mit anderen "Kollegen" der Nationalen Front, die plötzlich in bestimmte Positionen gespült wurden, prima koexistieren. Es ging und geht nicht um Wissen oder Können ... es ging und geht um Pöstchengescharrer und subjektive Meinungsbildung zugunsten der "Sieger".

Gut, um die Meinungsbildung zugunsten der damals herrschenden Klasse ging es in der DDR auch. Wer allerdings Vergleiche mit der Gestapo zieht oder alle Mitarbeiter des MfS als Verbrecher bezeichnet disqualifiziert sich bei einer Diskussion. Dazu waren die Aufgaben zu vielseitig (wie sieht es denn aus mit der Köchin die irgendwo im RD war?) und auch zum Teil mit heutigen Geheimdiensten vergleichbar. Über erweiterte Befugnisse und falsche Mittel und Methoden kann man diskutieren. Pauschale Verurteilungen und Unterstellungen bringen keinen weiter und helfen auch nicht bei einer Aufarbeitung. Auf undifferenzierte Art versuchen es schon viele Fernsehsendungen und Zeitungsberichte


nach oben springen

#28

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 21:03
von YYYYYYYY (gelöscht)
avatar

Zitat von Eumel

Zitat von Gert
.... Hört endlich mal auf mit der ständigen Verharmlosung der mehr als zweifelhaften Vergangenheit dieses Ministeriums. Das hat überhaupt nichts Mit Siegerjustiz zu tun. 1989 gab es keinen Sieg des westlichen Teils über den östlichen, 1989 gab es eine Volkserhebung, eine wirkliche Volksdemokratie und sie ( das Volk der DDR ) haben euch zum Teufel gejagt, nichts anderes ist passiert. So wie ihr das benennt, kommt das schon wieder aus der Giftküche der Abt. Desinformation.

Viele Grüße aus dem Rheinland




Mag ja was von Volksdemokratie an sich gehabt haben. Was danach kam, war allerdings Siegerjustiz und Überstülpen der westlichen Lebensart und zum Teil Abzocke im großen Stil. Betriebe wurden platt gemacht (Beispiel Rudolstadt-Schwarza) und Personal wurde an vielen Stellen ausgewechselt. Dabei kam es nicht auf irgendwelche Anschauungen oder Vergangenheit an (in vielen Fällen), sondern einfach auf Beziehungen und wer alles so aus dem Westen eingeflogen wurde. So konnten z. B.: im öffentlichen Dienst ehemalige Genossen der SED mit anderen "Kollegen" der Nationalen Front, die plötzlich in bestimmte Positionen gespült wurden, prima koexistieren. Es ging und geht nicht um Wissen oder Können ... es ging und geht um Pöstchengescharrer und subjektive Meinungsbildung zugunsten der "Sieger".

Gut, um die Meinungsbildung zugunsten der damals herrschenden Klasse ging es in der DDR auch. Wer allerdings Vergleiche mit der Gestapo zieht oder alle Mitarbeiter des MfS als Verbrecher bezeichnet disqualifiziert sich bei einer Diskussion. Dazu waren die Aufgaben zu vielseitig (wie sieht es denn aus mit der Köchin die irgendwo im RD war?) und auch zum Teil mit heutigen Geheimdiensten vergleichbar. Über erweiterte Befugnisse und falsche Mittel und Methoden kann man diskutieren. Pauschale Verurteilungen und Unterstellungen bringen keinen weiter und helfen auch nicht bei einer Aufarbeitung. Auf undifferenzierte Art versuchen es schon viele Fernsehsendungen und Zeitungsberichte





mit der aussage kann ich mich identifizieren

vg
janos


nach oben springen

#29

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 21:09
von Altermaulwurf (gelöscht)
avatar

Zitat von Gert
AMW du hast den Kern der Aussage nicht verstanden : ich will damit sagen, dass das Leben in diesem Staate durchdrungen war von Spitzeln und "geheimen Kämpfern", dass man nicht einmal in einem Cafe vor denen sicher war. So was wäre in WD zu dieser Zeit nicht passiert. Das mit der Gestapo war auf die optische Erscheinung dieser Typen und ihr Gebaren gemünzt und im Jahr 1962 war das noch noch gut in Erinnerung. Was den Ausgang der Geschichte angeht hast du Recht, die Gestapo war um einige Nuancen brutaler.

Gruß Gert



Dein Erlebnis ist eine Momentaufnahme und nicht repräsentativ, rein zahlenmäßig wäre die von Dir unterstellte Durchdringung gar nicht möglich gewesen.
Auch in der Bundesrepublik wurden nicht konforme Ideen verfolgt, hier ein Ausschnitt aus Wikipedia
Bundesrepublik Deutschland

Die Väter des Grundgesetzes wollten die Bundesrepublik Deutschland als einen antitotalitaristischen Staat verstanden wissen, der sich sowohl gegen den Nationalsozialismus als auch gegen den Kommunismus richte. Unter den sozialdemokratischen und den bürgerlichen Parteien bestand daher der so genannte „antitotalitäre Konsens“ oder auch „antiextremistische Konsens“, der von einer Äquidistanz des Staates und der Säulen der Gesellschaft zu allen „Totalitarismen“ bzw. „Extremismen“ ausging. Kommunistische Parteien und Organisationen, wie die KPD und die FDJ wurden in den 1950er-Jahren – ebenso wie die neonazistische „Sozialistische Reichspartei“ – verboten, weil sie nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichtes militant gegen die Verfassungsordnung der Bundesrepublik Deutschland gerichtete Bestrebungen darstellten. Ebenso war die Werbung für den Kommunismus durch den Verkauf von Zeitungen und Zeitschriften, z. B. aus der zum Lager der Sowjetunion gehörenden DDR verboten. Im Zusammenhang mit den Verboten der KPD (August 1956 durch das Bundesverfassungsgericht) und der FDJ (1951 durch die Bundesregierung Konrad Adenauers) wurden im Verlauf der fünfziger und sechziger Jahre nach dem damals geltenden politischen Strafrecht über 10.000 Personen mit Haftstrafen belegt und Hunderttausende von Verfahren gegen Kommunisten aber auch des Kommunismus verdächtigte Personen geführt.[3] Die Zahl der gegen Kommunisten gefällten Urteile war im Zeitraum 1951 - 1968 fast sieben mal so hoch wie die gegen NS-Täter.[4]

Erst Ende der 1960er Jahre wurde in Westdeutschland wieder eine legale kommunistische Partei, die DKP, gegründet, oder – in der eigenen Terminologie – „neu konstituiert“. Als Beleg für staatlichen Antikommunismus in der Bundesrepublik Deutschland wurde in Teilen der Linken z. B. 1959/1960 auch die Verurteilung mehrerer Vertreter des sogenannten Friedenskomitees der Bundesrepublik Deutschland durch eine Sonderstrafkammer des Landgerichts Düsseldorf empfunden, deren Wirken nicht als eine selbständig gefundene Lehre aus dem Krieg, sondern als ein Instrument der KPD bewertet wurde, „die das Westdeutsche Friedenskomitee dazu benutzte, den Boden für die Errichtung eines kommunistischen Regimes in der Bundesrepublik zu bereiten“.[5]

Antikommunismus war auch ein Motiv für den Mordversuch an Rudi Dutschke im April 1968 in Westberlin. Der verurteilte Täter Josef Bachmann, der aus München anreiste, um Dutschke zu töten, rief diesem vor der Abgabe des Schusses, der das Opfer schwer verletzte, zu: „Du dreckiges Kommunistenschwein!“[6]

Ab 1972 konnte entsprechend dem Radikalenerlass die Anstellung im öffentlichen Dienst abgelehnt werden oder die Entlassung aus ihm erfolgen, wenn begründete „Zweifel am Eintreten des Betroffenen für die freiheitliche demokratische Grundordnung bestehen“, auch wenn ein Betroffener sich weder strafbar gemacht hat noch für eine verbotene Partei tätig wird. Eine entsprechende behördliche Entscheidung war, wie alle solchen Entscheidungen, von Gerichten überprüfbar. Bei Arbeitern oder Angestellten von privaten Arbeitgebern haben staatliche Behörden in der Vergangenheit vielfach ähnliche Praktiken angewandt und durch gezielte Information des Arbeitgebers sowie Kooperation mit dem Arbeitsamt die Entlassung kommunistischer Aktivisten erwirkt.

In Deutschland zählen heute zu den Parteien, die sich auf den Kommunismus berufen die DKP, die MLPD sowie verschiedene Klein- und Kleinstgruppen mit teils trotzkistischen, teils maoistischen und anderen Lesarten des Marxismus beziehungsweise Marxismus-Leninismus. Diese Parteien und Gruppen stehen unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. In der 2007 aus der Fusion von PDS und WASG hervorgegangenen und im Bundestag vertretenen Partei Die Linke sind ebenfalls verschiedene kommunistische Strömungen vorhanden, die der Verfassungsschutz beobachtet und als linksextremistisch bewertet. Die Beobachtung durch den Verfassungsschutz wurde in einigen Bundesländern eingestellt.


http://de.wikipedia.org/wiki/Antikommunismus


zuletzt bearbeitet 22.08.2010 21:09 | nach oben springen

#30

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 22:37
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Sachse
@Gert

Genau so ist es!
Leider gibts immer und immer wieder einige, die das alles verharmlosen. Und sehr wohl sind Vergleiche aus der Zeit 1933-1945 angebracht und angemessen (natürlich nicht in allen Belangen).

Vielleicht kommen ja zum Forumsteilnehmertreffen einige der Einsichtsresistenten nach Leipzig.

Ein Blick in die ehemalige Stasi-Zentrale, die "Runde Ecke" (Dittrichring, kennt jeder Leipziger!), möglicherweise ehemaliger Arbeitsplatz derer, die hier so lauthals und unqualifiziert posten und das MfS in Schutz nehmen, öffnet einigen vielleicht die Augen ... HOFFENTLICH !!!

Manchmal sorgen erst biologische Lösungen dafür, dass derart unseriöses Inschutznehmen der Ganoven des MfS der Vergangenheit angehört.

Mal sehen, wer sich nun als erstes angesprochen fühlt und darauf reagieren "muss".



Hallo Sachse, vor einigen Jahren war ich in Leipzig und habe das Museum " Rundes Eck" angeschaut. Dort siehst die Werkzeuge des Repressionsapparates, dort siehst du die Methoden, wie sie Menschen weich geklopft haben ( nicht im Sinne von Schlägen, sondern natürlich ganz wissenschaftlich mit psychologischen Mitteln ) dort siehst du Geruchsproben in Weckgläsern von suspekten Personen, die sie im Visier hatten( ganze Regale voll) es ist unglaublich, was da alles gezeigt wird. Ihr solltet , wenn ihr dazu Gelegenheit habt, das mal anschauen.

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#31

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 22:45
von Sachse (gelöscht)
avatar

@Gert

Ich kenne alles!
Bin mehrmals im Jahr dort und finde immer wieder Neues. Und zeige es meinem 19j. überaus geschichtsinteressierten Sohn (Na, RMR ... immer noch der Meinung, dass ich solo od. Single bin? ).

Hinweis: Es heißt "Runde Ecke", nicht "Rundes Eck" ... ändert aber an den Exponaten nichts.

Allerdings gerate ich mit der Leiterin, der Frau Hollitzer, regelmäßig (!) aneinander ... ihre Position zu einem Geheimdienst kann ich natürlich ganz und gar nicht teilen.
Aber das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte.


zuletzt bearbeitet 22.08.2010 22:46 | nach oben springen

#32

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 22:58
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Altermaulwurf

Zitat von Gert
AMW du hast den Kern der Aussage nicht verstanden : ich will damit sagen, dass das Leben in diesem Staate durchdrungen war von Spitzeln und "geheimen Kämpfern", dass man nicht einmal in einem Cafe vor denen sicher war. So was wäre in WD zu dieser Zeit nicht passiert. Das mit der Gestapo war auf die optische Erscheinung dieser Typen und ihr Gebaren gemünzt und im Jahr 1962 war das noch noch gut in Erinnerung. Was den Ausgang der Geschichte angeht hast du Recht, die Gestapo war um einige Nuancen brutaler.

Gruß Gert



Dein Erlebnis ist eine Momentaufnahme und nicht repräsentativ, rein zahlenmäßig wäre die von Dir unterstellte Durchdringung gar nicht möglich gewesen.
Auch in der Bundesrepublik wurden nicht konforme Ideen verfolgt, hier ein Ausschnitt aus Wikipedia
Bundesrepublik Deutschland

Die Väter des Grundgesetzes wollten die Bundesrepublik Deutschland als einen antitotalitaristischen Staat verstanden wissen, der sich sowohl gegen den Nationalsozialismus als auch gegen den Kommunismus richte. Unter den sozialdemokratischen und den bürgerlichen Parteien bestand daher der so genannte „antitotalitäre Konsens“ oder auch „antiextremistische Konsens“, der von einer Äquidistanz des Staates und der Säulen der Gesellschaft zu allen „Totalitarismen“ bzw. „Extremismen“ ausging. Kommunistische Parteien und Organisationen, wie die KPD und die FDJ wurden in den 1950er-Jahren – ebenso wie die neonazistische „Sozialistische Reichspartei“ – verboten, weil sie nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichtes militant gegen die Verfassungsordnung der Bundesrepublik Deutschland gerichtete Bestrebungen darstellten. Ebenso war die Werbung für den Kommunismus durch den Verkauf von Zeitungen und Zeitschriften, z. B. aus der zum Lager der Sowjetunion gehörenden DDR verboten. Im Zusammenhang mit den Verboten der KPD (August 1956 durch das Bundesverfassungsgericht) und der FDJ (1951 durch die Bundesregierung Konrad Adenauers) wurden im Verlauf der fünfziger und sechziger Jahre nach dem damals geltenden politischen Strafrecht über 10.000 Personen mit Haftstrafen belegt und Hunderttausende von Verfahren gegen Kommunisten aber auch des Kommunismus verdächtigte Personen geführt.[3] Die Zahl der gegen Kommunisten gefällten Urteile war im Zeitraum 1951 - 1968 fast sieben mal so hoch wie die gegen NS-Täter.[4]

Erst Ende der 1960er Jahre wurde in Westdeutschland wieder eine legale kommunistische Partei, die DKP, gegründet, oder – in der eigenen Terminologie – „neu konstituiert“. Als Beleg für staatlichen Antikommunismus in der Bundesrepublik Deutschland wurde in Teilen der Linken z. B. 1959/1960 auch die Verurteilung mehrerer Vertreter des sogenannten Friedenskomitees der Bundesrepublik Deutschland durch eine Sonderstrafkammer des Landgerichts Düsseldorf empfunden, deren Wirken nicht als eine selbständig gefundene Lehre aus dem Krieg, sondern als ein Instrument der KPD bewertet wurde, „die das Westdeutsche Friedenskomitee dazu benutzte, den Boden für die Errichtung eines kommunistischen Regimes in der Bundesrepublik zu bereiten“.[5]

Antikommunismus war auch ein Motiv für den Mordversuch an Rudi Dutschke im April 1968 in Westberlin. Der verurteilte Täter Josef Bachmann, der aus München anreiste, um Dutschke zu töten, rief diesem vor der Abgabe des Schusses, der das Opfer schwer verletzte, zu: „Du dreckiges Kommunistenschwein!“[6]

Ab 1972 konnte entsprechend dem Radikalenerlass die Anstellung im öffentlichen Dienst abgelehnt werden oder die Entlassung aus ihm erfolgen, wenn begründete „Zweifel am Eintreten des Betroffenen für die freiheitliche demokratische Grundordnung bestehen“, auch wenn ein Betroffener sich weder strafbar gemacht hat noch für eine verbotene Partei tätig wird. Eine entsprechende behördliche Entscheidung war, wie alle solchen Entscheidungen, von Gerichten überprüfbar. Bei Arbeitern oder Angestellten von privaten Arbeitgebern haben staatliche Behörden in der Vergangenheit vielfach ähnliche Praktiken angewandt und durch gezielte Information des Arbeitgebers sowie Kooperation mit dem Arbeitsamt die Entlassung kommunistischer Aktivisten erwirkt.

In Deutschland zählen heute zu den Parteien, die sich auf den Kommunismus berufen die DKP, die MLPD sowie verschiedene Klein- und Kleinstgruppen mit teils trotzkistischen, teils maoistischen und anderen Lesarten des Marxismus beziehungsweise Marxismus-Leninismus. Diese Parteien und Gruppen stehen unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. In der 2007 aus der Fusion von PDS und WASG hervorgegangenen und im Bundestag vertretenen Partei Die Linke sind ebenfalls verschiedene kommunistische Strömungen vorhanden, die der Verfassungsschutz beobachtet und als linksextremistisch bewertet. Die Beobachtung durch den Verfassungsschutz wurde in einigen Bundesländern eingestellt.


http://de.wikipedia.org/wiki/Antikommunismus




AMW ja gut, was du hier zitierst, sind Binsenwahrheiten. Natürlich ist die KPD in den 50er Jahren verboten worden, gleichzeitig aber auch die Neonazipartei. Was haben beide Parteien gemeinsam, dass man sie verbietet ? Auf den ersten Blick nichts, auf den zweiten Blick schon. Beide sind radikale, antidemokratische Parteien, die 20 - 25 Jahre zuvor das zarte Pflänzchen einer deutschen Demokratie, nämlich die Weimarer Republik in trauter Gemeinsamkeit brutal zertreten haben. Dein früherer Chef hat eine aktive Rolle dabei gespielt, indem er 2 Polizisten ermordete und anschließend in das Paradies der Werktätigen in die SU floh.

Aus diesen traumatischen Erfahrungen sind diese Parteien für verfassungswidrig erklärt worden und natürlich ihre Aktivitäten untersagt worden. Ich persönlich finde das nicht richtig, man hätte sich mit ihnen politisch auseinandersetzen sollen, die Chance dass sie durch Wahlen an die Macht in der Bundesrepublik der fünfziger Jahre kommen könnten, schätze ich mit nahe 0 ein.

Es hätte höchstens mit Stalins und seinem deutschen Vasallen Ulbrichts Unterstützung zu einem Putschversuch in Bonn kommen können. Den aber hätten die im Lande stehenden amerikanischen, britischen und französischen Truppen sicher verhindern können.
Abschließend muss ich sagen, dein Vergleich mit dem MfS und meinem Erlebnis und andererseits den Verhältnissen in der Bundesrepublik hinkt doch sehr, um nicht zu sagen der Vergleich sitzt im AOK-Chopper ( Rollstuhl, d.Rd.), so arm ist er.

Viele Grüße aus dem Rheinland


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#33

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 23:01
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Sachse
@Gert

Ich kenne alles!
Bin mehrmals im Jahr dort und finde immer wieder Neues. Und zeige es meinem 19j. überaus geschichtsinteressierten Sohn (Na, RMR ... immer noch der Meinung, dass ich solo od. Single bin? ).

Hinweis: Es heißt "Runde Ecke", nicht "Rundes Eck" ... ändert aber an den Exponaten nichts.

Allerdings gerate ich mit der Leiterin, der Frau Hollitzer, regelmäßig (!) aneinander ... ihre Position zu einem Geheimdienst kann ich natürlich ganz und gar nicht teilen.
Aber das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte.



Na Ok dann kennst du das ja besser als ich es noch in Erinnerung habe. Was ist der Grund, dass du mit der Leiterin aneinandergerätst?

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#34

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 23:13
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

das thema ist wieder mal so was von verfehlt

Angefügte Bilder:
016.gif

nach oben springen

#35

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 23:21
von Sachse (gelöscht)
avatar

@gert

Schrieb ich doch: Aufgaben eines Geheimdienstes.
Es ist ja nicht so, dass ich nicht wüsste, wozu die Welt Geheimdienste hat und wie die arbeiten.

Allerdings kann es nicht sein, dass man (Frau Hollitzer) glaubt, Geheimdienste arbeiten für jedermann verständlich und offen. Wäre ja schizophren!

Problematisch wirds eben dann, wenn sich die Tätigkeit der GD gegen das eigene Volk richten und mehr Aufwand betreiben, dies zu kontrollieren und einzuschüchtern, als den Staat vor äußeren Gefahren zu beschützen.

Denn spätestens dann hat der Geheimdienst, der den Staat (Ministerium für Staatssicherheit) vorm eigenen Volk schützen muss, keine Daseinsberechtigung mehr.


zuletzt bearbeitet 22.08.2010 23:22 | nach oben springen

#36

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 23:29
von YYYYYYYY (gelöscht)
avatar

mal wieder was zum thema:

In Weizsäckers Verhalten sah das Ministerium für Staatssicherheit keine allzu großen Probleme: "In seinem Auftreten ist er in Fragen antikommunistischer Hetze und Verleumdung, soweit bekannt, zurückhaltend gewesen", heißt es in einem Papier von 1976. Außerdem soll er den Unterlagen zufolge Gespräche mit Menschen, die die DDR verlassen haben, meist relativ schnell beendet haben, schreibt die Welt, und sich auch sonst ziemlich dezent verhalten haben: "Durch sein unauffälliges Äußeres ... wurde von Weizsäcker bei seinen Spaziergängen von der Bevölkerung kaum wahrgenommen. Seine Kleidung war korrekt und altersgerecht." Der Waldkauz trug also ein angenehm tarnfarbenes Federkleid.

Doch die Stasi wäre nicht die Stasi gewesen, wenn sie Weizsäcker nicht trotzdem misstraut hätte. Als er in Dresden kurz vor seiner Wahl zum Bundespräsidenten den Hof des berühmten Zwinger besichtigte, sollten zwanzig Stasi-Mitarbeiter Touristen-Pärchen mimen, die Gegend wurde mit Fangschaltungen überzogen. Nur sagte Weizsäcker nichts, was interessant gewesen wäre.
Auch ein Abhörversuch im Hotel "Stadt Frankfurt" am 27. August 1982 scheiterte: Bürgermeister Weizsäcker traf sich in seinem Zimmer mit drei Begleitern, um das Programm für den kommenden Tag durchzusprechen. "Da das Radio und der Fernsehapparat sehr laut eingestellt wurden, konnten dem Gespräch nur die Worte Seelower Höhen und Oderbruch entnommen werden." Da hat der Waldkauz die Stasi-Leute


aus -------->http://www.sueddeutsche.de/politik/stasi...kauzes-1.990138


nach oben springen

#37

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 23:33
von 94 | 10.792 Beiträge

wow, Pitti hat aufgerüstet


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


nach oben springen

#38

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.08.2010 23:42
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
avatar

Sachse, ich gehe dahingehend mit, das der Staatssicherheitsdienst der DDR ab einem bestimmten Zeitpunkt seine eigentliche Aufgabe, den Schutz der DDR vor äußeren...nennen wir sie "imperialistischen Einflüssen" völlig aus den Augen verloren hatte und ich bin heute noch der Meinung, der Westen wusch nicht nur mit Persil, nein, er bezweckte mehr, war also kein Feigenblatt, kein Niemand, kein unschuldiger Niemand.
Aber eben, er hatte es ab einem bestimmten Zeitpunkt übertrieben und sehe ich heute Geheimdienste...seh ich da keinen großen Unterschied?. Wo bitteschön liegt da der Unterschied, die Schuld gerade des Ministerium für Staatssicherheit und eh, ich konnte die Jungs nie leiden und wusste...Müller, Maier, Schulze aus meinem Umfeld sind beim Verein...das war damals kein Geheimnis, wenn man nicht auf den Kopf gefallen war, aber wo bitteschön unterschieden sie sich vom Heute?

Rainer-Maria


nach oben springen

#39

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.08.2010 00:01
von Hundeflüsterer (gelöscht)
avatar

@RMR: Mal ein Glückwunsch zwischendurch zu Deinem 3000. Beitrag mein Bester...
Gib Alles!
Beste Grüße,
HF


nach oben springen

#40

RE: Operation "Waldkauz"

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.08.2010 00:07
von Eumel | 139 Beiträge

Zitat von Pitti53
das thema ist wieder mal so was von verfehlt

Klasse Blinker

Ob es zum Thema zurückführt oder nicht: Gerade eines "Staatsmannes" (Die Anführungszeichen deshalb, weil es eben auch nur eine Bürger eines Landes ist) und sein Verhalten zeichnen ihn eben auch als Politiker aus. Er hat in meiner Erinnerung eben auch seinen Platz, weil er zwar bekannt, aber wirklich als "Mensch" rüber kam. Sicher hat das auch was mit Polittourismus zu tun! Allerdings war das subtil und nicht brechstangenmässig wie das einig andere machten. Man kann heute davon halten, was man will. Jeder hat auch seine(!) Vergangenheit. Mit Sicherheit erinnert sich auch Herr von Weizsäcker ganz subjektiv und mit heutigem Abstand. Er wird nicht im Interview sagen, dass er Spässle gemacht hat oder das er höflich behandelt wurde. Es zählen heute andere Erfahrungen. Ist eben so.



btw.: Irgendwo hatte ich was vom Stinkefinger eines "normalen" Reisenden gegenüber der Passkontrolle gelesen: Mal davon abgesehen, dass es damals wohl nicht so bekannt war ... Das hätte wohl einfach erst mal eine Aufforderung zum Hintenanstellen gegeben Erst bei Grenzduchbruch kämen Konsequenzen ... oder bei richtig provozieren


nach oben springen


Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
Einsatzgrundsätze der Fallschirmjäger
Erstellt im Forum Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR von Beethoven
20 27.09.2015 17:53goto
von Beethoven • Zugriffe: 1964
Walter Felsenstein, komische Oper
Erstellt im Forum Leben in der DDR von SET800
11 01.06.2015 19:56goto
von SET800 • Zugriffe: 718
Der erste Tag
Erstellt im Forum Grenztruppen der DDR von der 39.
246 16.10.2016 19:22goto
von gitarre52 • Zugriffe: 19420
Operative Maßnahme "Jobnomade"
Erstellt im Forum Staatssicherheit der DDR (MfS) von GilbertWolzow
35 28.03.2013 13:11goto
von schulzi • Zugriffe: 1946
"Operation Northwoods"
Erstellt im Forum Themen vom Tage von Alfred
1 15.08.2012 09:00goto
von Fritze • Zugriffe: 304
Operation Wunderland
Erstellt im Forum Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien von eisenringtheo
16 02.06.2011 11:06goto
von GZB1 • Zugriffe: 1036
Operation Vittles
Erstellt im Forum Leben an der Berliner Mauer von CaptnDelta
5 29.11.2009 14:47goto
von Augenzeuge • Zugriffe: 1010

Besucher
1 Mitglied und 21 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: loryglory
Besucherzähler
Heute waren 468 Gäste und 28 Mitglieder, gestern 3414 Gäste und 170 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14358 Themen und 557105 Beiträge.

Heute waren 28 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen