#21

RE: Neonazis zerstören Buchenwald-Internetseite !

in Themen vom Tage 29.07.2010 14:25
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von wosch
Mal sehen, was dabei rauskommt außer Spekulationen?



Auf jeden Fall kommt ein Admin dabei raus, der jetzt ordentlich seine Hausaufgaben macht.
Der Server www.dora.de ist auch wieder oben.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#22

RE: Neonazis zerstören Buchenwald-Internetseite !

in Themen vom Tage 29.07.2010 17:19
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von SkinnyTrucky
....bei den ganzen Glatzen und Neonazies wünscht man sich eigendlich den perfekten Apparat der Stasie zurück.....ich mein jetzt, man sollte echt diese Leute genauso bespitzeln können wie DDR-Dissidenten früher.....also, ich wär dafür.....

Mara



Ist ja interessant. Sonst das MfS pauschal verteufeln und wenn es in die eigene politische Zielsetzung passt, dann ist es okay.



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#23

RE: Neonazis zerstören Buchenwald-Internetseite !

in Themen vom Tage 29.07.2010 20:42
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Merkur
Ist ja interessant. Sonst das MfS pauschal verteufeln und wenn es in die eigene politische Zielsetzung passt, dann ist es okay.



Genau Merkur....

Du siehst ja selber, das der Verfassungsschutz kaum was ausrichten kann....

....und nee, generell am verteufeln bin ich ja wohl euern ehemaligen Verein ja nich....ich sag nur was ich halt nich richtig fand....ansonsten ist es doch der beste Geheimdienst der Welt gewesen.....

......und sollte es irgendwie einen Zusammenhang geben, warum grad im Osten der Rechtsextremismus explodierte nach dem Fall der Mauer.....irgendwo muß das doch zu herleiten sein.....haste vielleicht eine Theorie.....???? Wär auch interessant.....

groetjes uit Heerlen

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
zuletzt bearbeitet 29.07.2010 20:43 | nach oben springen

#24

RE: Neonazis zerstören Buchenwald-Internetseite !

in Themen vom Tage 29.07.2010 23:13
von kinski112 (gelöscht)
avatar

"Freies Wort" vom 30.07.10 !

Weimar/Erfurt/HeidelbergDie Gedenkstätte Buchenwald erholt sich langsam vom Hacker-Angriff. In einigen Tagen soll das Angebot wieder vollständig stehen. Das BKA macht sich derweil auf die Spur der Täter.

Das Bundeskriminalamt übernimmt die Aufklärung des rechtsextremistischen Hacker-Angriffs auf die Internetseite der KZ-Gedenkstätte Buchenwald. «Es ist davon auszugehen, dass der oder die Täter nicht aus Thüringen kommen», begründete Innenministeriumssprecher Bernd Edelmann diesen Schritt am Donnerstag in Erfurt. Zudem sei zu befürchten, dass weitere Angriffe auf andere Internetangebote geplant seien.

Der Vorsitzende des Zentralrates der Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, hat den Angriff als eine neue Dimension der Schändung des Opfergedenkens verurteilt. Er forderte Politik und Strafverfolgungsbehörden auf, alles zu tun, die Verantwortlichen schnellstmöglich zur Rechenschaft zu ziehen. Ziel der Neonazis sei es, den Holocaust an 500 000 Sinti und Roma und an sechs Millionen Juden zu leugnen und die Erinnerung an die NS-Opfer auszulöschen, erklärte Rose am Donnerstag in Heidelberg. In Buchenwald und Mittelbau-Dora seien Tausende Sinti und Roma systematisch ermordet worden.

In der Gedenkstätte Buchenwald wird weiter an der Herstellung der Seiten gearbeitet. Die Eindringlinge hätten keine originalen Daten vernichtet, sagte eine Sprecherin. Allerdings werde es noch einige Tage dauern, bis alle Fotos und Texte wieder bereitstünden. Außerdem werde der Sicherheitsstandard weiter erhöht. Die Hacker hatten die Startseite «buchenwald.de» durch Nazi-Parolen ersetzt und etliche Inhalte gelöscht, darunter das Buch der Toten aus dem Konzentrationslager und die Geschichte des KZ Mittelbau-Dora bei Nordhausen.

Nach Einschätzung des Stiftungsdirektors Volkhard Knigge kam der Angriff aus dem Inland. «Es sieht doch eher so aus, als seien es Deutsche gewesen, mit gefälschten internationalen Herkunftsadressen, unter anderem aus Amerika», sagte er dem Sender MDR Info. Die Rechtsextremisten hätten nicht nur die Daten vernichten wollen. «Das war ein Angriff auf die vielen tausend Menschen aus der ganzen Welt, die diese Seiten besuchen. Wir betrachten das schon als wirkliche Schändung.»

Um die Ermittlungen nicht zu gefährden, machten weder die Stiftung noch die Polizei Angaben über die Vorgehensweise der Täter. Nach Einschätzung des Chaos Computer Clubs haben die Angreifer eine
bekannte Sicherheitslücke in der verwendeten Software ausgenutzt. Die Computerprofis wiesen in diesem Zusammenhang außerdem darauf hin, dass es sich um «Cracker» und nicht um Hacker gehandelt habe. «Hacker haben sich eine gewisse Ethik gegeben, keine Daten zu zerstören, sondern höchstens auf der Sicherheitsproblem hinzuweisen.»

Das Innenministerium will die Ermittlungsergebnisse abwarten, um mögliche Konsequenzen für die Sicherheit von Internetangeboten zu ziehen. Die Opposition aus Linke und Grüne forderten dagegen weitreichende Konsequenzen. «Das ist der schamloseste Beleg für die menschenverachtende Ideologie der Neonazis und für die Leugnung der Nazi-Verbrechen durch die heutigen Rechtsextremen», sagte Linke-Fraktionsvorsitzender Bodo Ramelow und forderte erneut ein Verbot der NPD.

Die Abgeordnete der Grünen, Astrid Rothe-Beinlich, sieht in den Angriff einen Beleg, dass auf Bundesebene entschiedener gegen Rechtsextremismus vorgegangen werden muss. «Die zuständige Familienministerin Kristina Schröder (CDU) lässt derzeit klare Leitlinien in der Bekämpfung des Rechtsextremismus vermissen.»

Romani Rose warnte zugleich vor rechtsextremistischen Hassseiten im Internet und appellierte an die Provider, die entsprechenden Schutzmaßnahmen endlich umzusetzen.
Quelle: "FW" !


zuletzt bearbeitet 29.07.2010 23:14 | nach oben springen


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