#1

Wer war als Reservist direkt an der Grenze ?

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 08.07.2010 18:12
von Sonne | 510 Beiträge

Wer war als Resevist direkt an der Grenze ???
Gab es das überhaupt später(nach 1967) noch ??
War jemand als Reservist noch mal auf seiner alten GK wo er als Wehrdienstsoldat war?


Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
zuletzt bearbeitet 18.08.2010 08:23 | nach oben springen

#2

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 09.07.2010 19:56
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Sonne, ich erinnere mich, das zu meiner Zeit Ende der 70er Jahre jede Menge Reservisten bei uns auf dem Stab waren. Manche sogar innerhalb der achtzehn Monate zwei Mal.
Meine Wenigkeit hatte das Glück, nie wieder belästigt zu werden mit dem Reservistenkram, aber ich hatte Arbeitskollegen, die ebenfalls mehrmals ein/nachrücken mussten, so als Objektbewachung für Flugplätze, aber eben nicht für die Grenze.
Die Resis an der Grenze sahen es locker, brauchten auch den ganzen Reviermist oder sonstiges nicht mitmachen und haben sich mehr auf solche Dinge, wie Kultur/ Filmvorführungen und Anders spezialisiert. Sie waren in so fern eine Bereicherung für den ganz normalen Alltag der Pioniere speziell bei uns auf dem Stab Nostorf.( Elbabschnitt).

R-M-R


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#3

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.07.2010 21:23
von PP 141 (gelöscht)
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Zitat von Sonne
Wer war als Resevist direkt an der Grenze ???
Gab es das überhaupt später(nach 1967) noch ??
War jemand als Reservist noch mal auf seiner alten GK wo er als Wehrdienstsoldat war?







Meine erste Schicht an der Grenze, (Herbst 83) hatte ich zusammen mit einem Resi. Ich selber war als Reservist bei den Pionieren. Das ein Reservist auf seine frühere Grenzkompanie gekommen ist, kann ich mir nicht vorstellen, aber ausschliessen möchte ich es auch nicht.


Gruß vom stolzen Grenzfuchs


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#4

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.07.2010 10:18
von Rotten (gelöscht)
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In die 2.GK Wassmannsdorf kamen im Frühjahr 1987 vier Reservisten . Einer der Herrschaften hatte dort auch seinen GWD abgeleistet. Ein weiterer war das 2. Mal als Reservist dort .
Den GWD bzw. 1. Reserveeinsatz leisteten beide in der 1.GK Wassmannsdorf ab . Die 1. & 2. GK bildeten jedoch ein Objekt.
Rotten


zuletzt bearbeitet 14.07.2010 10:19 | nach oben springen

#5

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.07.2010 16:11
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Ich war nach der Grenzdienstausbildung Okt.74 bis Okt.75 im GR6 zum Grenzdienst eingeteilt---stationiert war ich in Zarrentin.
6 Jahre später zog man mich als Reservist von Mai 81 bis Aug.81 wieder zum Grenzdienst, ins gleiche GR 6 ebend nur eine andere GK.Da war ich dann in Palingen stationiert.Man sagte uns damals,ehm.Grenzer werden nicht mehr zum Reservistendienst einberufen.War leider ein Irrtum.


zuletzt bearbeitet 15.07.2010 16:12 | nach oben springen

#6

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 17.07.2010 10:15
von moreau | 384 Beiträge

Ja JA dem Irtumm das du als Ex-Grenzer nicht oder nur selten zur Reserve gezogen wirst war ich auch erlegen. Bis Nov.88 da wuste ich´s dann besser. Durfte da indas Mot-Schützen Regiment nach Rostock einrücken.
So weit ich mich erinnere war zu meinem GWD (Mai84-okt.85) auch ein Resi dabei und der "durfte" auch mit zum Dienst in den Busch. Nichts von wegen Kultur und Kompanie.


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#7

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 17.07.2010 10:20
von Harsberg | 3.247 Beiträge

Da haben wir ja was gemeinsam, war auch im MSR 28, allerdings 20 Jahre vor dir


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
zuletzt bearbeitet 17.07.2010 10:21 | nach oben springen

#8

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 17.07.2010 14:25
von westsachse | 464 Beiträge

Zu meiner Zeit 84-85 waren ständig Resis an der Grenze. Die wurden auch im normalen Grenzdienst eingesetzt. Für mich als damals 20-jährigen war es gewöhnungsbedürftig, als PF mit einem 35-jährigen Gefreiten als Posten rauszugehen. Ist aber öfters vorgekommen.

Gruß

westsachse


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#9

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 18.07.2010 18:53
von Sonne | 510 Beiträge

Zitat von westsachse
Zu meiner Zeit 84-85 waren ständig Resis an der Grenze. Die wurden auch im normalen Grenzdienst eingesetzt. Für mich als damals 20-jährigen war es gewöhnungsbedürftig, als PF mit einem 35-jährigen Gefreiten als Posten rauszugehen. Ist aber öfters vorgekommen.

Gruß

westsachse




Das war so nicht gefragt-resis waren überall-aber auf der gleichen GK das wäre interressant ?


Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
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#10

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 25.07.2010 10:30
von Theo85/2 | 1.198 Beiträge

Hallo miteinander!

1985 Habe ich eine Gruppe Resis aus Bossek abgeholt und anschließend auf die Kompanien um Probstzella "verteilt". Einer von denen fragte mich, ob ich einen bestimmten Schleichweg nach Neuenbau ("Eschentaler") nehmen würde. Auf meine Frage, woher er den Weg kennt, erklärte er mir, er ist erst vor einem halben oder dreiviertel Jahr(weiß ich nicht mehr genau) aus Neuenbau entlassen worden! Tatsächlich ist der Resi wieder auf sein altes Zimmer gekommen! Und ehe jemand fragt, er ist auch wieder in den Grenzdienst eingesetzt worden!

Theo 85/2


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#11

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 25.07.2010 23:05
von PP 141 (gelöscht)
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Zitat von Theo85/2
Hallo miteinander!

1985 Habe ich eine Gruppe Resis aus Bossek abgeholt und anschließend auf die Kompanien um Probstzella "verteilt". Einer von denen fragte mich, ob ich einen bestimmten Schleichweg nach Neuenbau ("Eschentaler") nehmen würde. Auf meine Frage, woher er den Weg kennt, erklärte er mir, er ist erst vor einem halben oder dreiviertel Jahr(weiß ich nicht mehr genau) aus Neuenbau entlassen worden! Tatsächlich ist der Resi wieder auf sein altes Zimmer gekommen! Und ehe jemand fragt, er ist auch wieder in den Grenzdienst eingesetzt worden!

Theo 85/2





Nach einem halben Jahr schon wieder als Resi eingezogen???
Hatte ich ja Glück das sie mich 4 Jahre in Ruhe gelassen haben.


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#12

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 17.08.2010 18:33
von Ludwig | 252 Beiträge

Wir hatten bei uns fast jedes Halbjahr 2 - 3 Resis auf der GK, meistens welche aus der NVA, einige auch GT (allerdings nicht vom Kanten)
Eine Ausnahme: 1978 kam einer zu uns, der in den 60er Jahren in Lichtenhain, der Nachbar-Kompanie von Probstzella gedient hatte.
Das war auch der einzige, der aktiv im Grenzdienst eingesetzt wurde, zuletzt sogar als PoF. Alle anderen Resis blieben "drin", d.h. waren
dem Spieß unterstellt (Küche, BA-Kammer, Fuhrpark u.ä.)

Mich selbst (79/II) hat es 1982 (Seelingstädt) und 1989 (Marienberg) noch zweimal getroffen, 1989 war ich dem StPA unterstellt.
Problem war die damalige politische Situation kurz vor der Wende, wo trotzdem noch Politunterricht gemacht wurde.



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#13

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 17.08.2010 21:09
von Greso | 2.377 Beiträge

Nie zur Reserve....
Greso


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#14

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 17.08.2010 21:54
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von Greso
Nie zur Reserve....
Greso




Und das war gut so


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#15

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 18.08.2010 06:41
von Sachse (gelöscht)
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Trügt mich meine Erinnerung oder kann es tatsächlich gewesen sein, dass "unser" Resi 41 war? Mir ist zwar so, aber 100% dafür verbürgen kann ich mich nicht.
Aber er wirkte auf mich hornalt und ich empfand es für ihn als Schmach, im hohen Alter noch einmal all das mitzumachen, was sonst nur die ca. 20jährigen tun ...

Geschont wurde er nicht, hatte vollen GD mitzumachen. Einmal musste er sogar 12 km K-6 mitlaufen. Lediglich der Innendienst ging an ihm vorüber ...


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#16

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 18.08.2010 09:23
von grenzgänger86 | 375 Beiträge

Auch zu meiner Zeit in Schierke waren Resis mit dort.Die gingen auch regelmäßig mit in den Dienst als Posten raus.Es waren glaube ich so vier Resis in der Kompanie und die hatten ein eigenes Zimmer wie die Uffze.
04/86-04/87 in Schierke


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#17

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 18.08.2010 14:30
von Greso | 2.377 Beiträge

12 km K6,das war doch gemütlich und die Zeit ging rum.Danach ging es auf ein Bier.Zu meiner Zeit wardas der K10 und wir hatten keine Langeweile,haben immer was erlebt oder gefunden(mal ne Schachtel Zigaretten vom Zoll)die sie mal rübergeworfen hatten,oder mit den Posten ein Schwätzchen gemacht.Das war 1966.
Gruß Greso
@ Sachse


zuletzt bearbeitet 18.08.2010 14:36 | nach oben springen

#18

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 18.08.2010 16:13
von VNRut | 1.486 Beiträge

Nach meinen Grundwehrdienst 05/82 bis 10/83 wollte man mich noch zwei Mal als Reservist einziehen. Wollte!..., aber ohne mich.

Durch einen Dienstunfall (Knalltrauma mit Hörverlust und Tinnitus kurz vor Entlassung aus dem GWD) der zu diesen Zeitpunkt der zwei Reserve-Einberufungen immer noch ohne Anerkennung im Raum stand, verweigerte ich wiederholt meinen Resi-Dienst. Zur Jahreswende 1986/87 wurde durch ein Gutachten einer Ärztekommission im Armee-Lazarett Potsdam-Drewitz die Diensterkrankung dann anerkannte. Diese wurde etwas später beim Wehrkreiskommando in Staßfurt abgesegnet. So bin ich nicht mehr zur Reserve gekommen

Die Diensterkrankung wurde in der DDR mit einer betrieblichen Unfallerkrankung gleichgesetzt. Bei einer Verschlechterung der Krankheit wäre der Betrieb zu Maßnahmen (Versetzung in andere Arbeitsbereiche/Umschulung etc.) gezwungen wurden, was es heute so nicht mehr gibt. Eine Entschädigung in Form von Geld gab es nicht. Trotz vieler Laufereien und mehrere Widersprüche gegen das Versorgungsamt (Amt für Versorgung und Soziales) in Magdeburg wird heute wiederum einiges nicht richtig anerkannt.

Gruß VN_Rut

PS: Wollte Bilder einfügen, der Versuch ist missglückt. Statt dessen Doppel-Thread .......

Angefügte Bilder:
GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
zuletzt bearbeitet 19.08.2010 15:49 | nach oben springen

#19

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 18.08.2010 16:15
von VNRut | 1.486 Beiträge

GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
zuletzt bearbeitet 18.08.2010 16:26 | nach oben springen

#20

RE: Reservist

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 18.08.2010 17:22
von Südharzer | 570 Beiträge

Zitat von Sachse
Trügt mich meine Erinnerung oder kann es tatsächlich gewesen sein, dass "unser" Resi 41 war? Mir ist zwar so, aber 100% dafür verbürgen kann ich mich nicht.
Aber er wirkte auf mich hornalt und ich empfand es für ihn als Schmach, im hohen Alter noch einmal all das mitzumachen, was sonst nur die ca. 20jährigen tun ...

Geschont wurde er nicht, hatte vollen GD mitzumachen. Einmal musste er sogar 12 km K-6 mitlaufen. Lediglich der Innendienst ging an ihm vorüber ...




Bei uns in Ellrich haben die Resis nur Innendienst gemacht,was ja belastender war als GD,weil Innendienst immer 12-Stundenschichten bedeutenden. 2 Stunden WE und 2 Stunden Laufbursche im Wechsel.
Hatten sogar einen Resi aus Ellrich dessen Haus Luftlinie ca. 400 entfernt von uns war.


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