#21

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 03.07.2010 11:45
von LO-Fahrer | 607 Beiträge

Hallo Gert,

die von dir erwähnten Fakten sind nicht alle richtig
1. Die Waffenlieferungen (über das Leih-und-Pacht-Gesetz finanziert) über Murmansk wurden zum großen Teil sehr wohl bezahlt, und zwar mit Gold.
2. die genannten Lieferungen waren keine Hilfe "für die Sowjetunion" sondern gegen Deutschland nach dem Motto "der Feind meines Feindes ist mein Freund" und hatte den einzigen Zweck die Kampfkraft der Roten Armee zu erhalten und damit deutsche Kräfte zu binden bzw. zu vernichten.
3. wer nach dem Krieg wen verraten hat liegt wohl im Auge des Betrachters, ich persönlich denke, daß dieses Zweckbündniss nach dem Wegfall der Ursache (Nazideutschland) zum Scheitern verurteilt war, und jeder wieder seine eigene Suppe gekocht hat.

Das hat zwar nichts mit dem eigentliche Thema zu tun, mußte aber mal gesagt werden.


zuletzt bearbeitet 03.07.2010 11:46 | nach oben springen

#22

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 03.07.2010 13:43
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von Gert
was heisst denn für die DDR Grenztruppen Feind ? Die Westdeutschen ? wieso das , die hatten doch gemeinsam mit den Ostdeutschen den 2.Weltkrieg verloren. Der Begriff Feind wurde euch doch von den Russen vorgegeben. Dieser hatte seltsamerweise nach dem 2. Weltkrieg seine Alliierten, die USA und Großbritannien verraten und sie zum Gegner erklärt. Ja ich sage verraten und verkauft ,denn sie wechselnden von der gemeinsamen Anti Hitler Koalition zu einer Konfrontation zu ihren ehemaligen Verbündeten und das ohne erkennbaren Grund. Das Ergebnis war der sogenannte kalte Krieg,
Die Verbündeten Westmächte hatten den Russen mit Milliarden Dollar Waffenhilfe geleistet ( über die Schiffskonvois im Nordatlantik zum eisfreien Hafen Murmansk) Ohne diese materielle Hilfe wäre die Sowjetarmee nie in Berlin an gekommen und natürlich auch nicht ohne die Hilfe über die 2.Front in der Normandie. Der ostdeutsche Staat war doch nur eine Marionette im Sowjetreich und plapperte natürlich auch die Diktion seines ideologischen Meisters nach. Dort liegen die Wurzeln des Sprachgebrauchs in den militärischen Verbänden der ehemaligen DDR.
P.S. die Waffenlieferungen der USA im 2.Weltkrieg wurden von der Sowjetunion niemals bezahlt!

Liebe Grüße vom Rhein

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.







Inwieweit haben ca. 95 % der ab diesem zitierten Beitrag eingestellten Antworten noch mit dem Ursprungsthema zu tun!!!!!__??___________________________________________


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 03.07.2010 13:45 | nach oben springen

#23

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 04.07.2010 00:25
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von LO-Fahrer
Hallo Gert,

die von dir erwähnten Fakten sind nicht alle richtig
1. Die Waffenlieferungen (über das Leih-und-Pacht-Gesetz finanziert) über Murmansk wurden zum großen Teil sehr wohl bezahlt, und zwar mit Gold.
2. die genannten Lieferungen waren keine Hilfe "für die Sowjetunion" sondern gegen Deutschland nach dem Motto "der Feind meines Feindes ist mein Freund" und hatte den einzigen Zweck die Kampfkraft der Roten Armee zu erhalten und damit deutsche Kräfte zu binden bzw. zu vernichten.
3. wer nach dem Krieg wen verraten hat liegt wohl im Auge des Betrachters, ich persönlich denke, daß dieses Zweckbündniss nach dem Wegfall der Ursache (Nazideutschland) zum Scheitern verurteilt war, und jeder wieder seine eigene Suppe gekocht hat.

Das hat zwar nichts mit dem eigentliche Thema zu tun, mußte aber mal gesagt werden.




LO Fahrer, deine Erklärungen sind nach meiner Überzeugung alle richtig, wobei man über den Punkt 3 streiten kann. Nach meiner Überzeugung saßen die Scharfmacher des kalten Krieges in Moskau und Ostberlin.
Die Bezahlung der militärischen Güter aus dem Leih-und Pachtgesetz war tatsächlich in Gold vereinbart. Das Gold soll auch auf ein Schiff verladen worden sein, aber auf seiner Überfahrt nach Nordamerika vor der norwegischen Küste von deutschen Kriegsschiffen ( U-Boote ?) versenkt worden sein. Das ist insofern interessant, als sich Wracktaucher dafür interessierten und das Wrack suchen. ( hab ich mal in einem TV Bericht gesehen) Insofern liegt die Bezahlung der Rechnung der USA auf dem Grund des Nordatlantik.

Hast Recht, hat mit dem ursprünglichen Thema nichts zu tun. Ist aber ein interessanter geschichtlicher Aspekt.

Viele Grüße vom Rhein

___________________________________________________________________________________________________

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.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#24

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 04.07.2010 01:03
von Altermaulwurf (gelöscht)
avatar

Gert, im übrigen bin ich gern bereit kontrovers und ergebnisoffen zu diskutieren, aber bitte nicht auf den Nivau eines Entertainers ala Guido Knopp.



Altermaulwurf, was meinst denn mit dem letzten Absatz ? Ich lese daraus so etwas Abwertendes . Ich habe den Guido Knopp doch gar nicht erwähnt

Viele Grüße vom Rhein

Einige Deiner Behauptungen zeugen von einer recht einseitigen Betrachtungsweise und damit kommt man bei einer Analyse historischer Ereignisse nicht weit
Du mußt wie erläutert alles im hisorisch zeitlichem Kontext sehen, losgelöst davon ergeben sie für den unkundigen Betrachter ein verzerrtes Bild der Dinge
Feindwärts hin oder her, trotz einer gemeinsamen Geschichte hat die Nachkriegssituation die Deutschen getrennte Wege gehen lassen und in konträre Bündnisse aufgehen lassen. Hüben wie drüben gab es Scharfmacher und Pragmatiker und unabhängig von der Wortwahl war die andere Seite feindliches Gebiet.
Guido Knopp sehe ich als Paradebeispiel der ein Geschichtsbild nach Auftragslage für die Medien liefert. Manchmal schon fast peinlich dessen Auslassungen wider besseres Wissen


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#25

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 04.07.2010 17:54
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Altermaulwurf

Gert, im übrigen bin ich gern bereit kontrovers und ergebnisoffen zu diskutieren, aber bitte nicht auf den Nivau eines Entertainers ala Guido Knopp.



Altermaulwurf, was meinst denn mit dem letzten Absatz ? Ich lese daraus so etwas Abwertendes . Ich habe den Guido Knopp doch gar nicht erwähnt

Viele Grüße vom Rhein

Einige Deiner Behauptungen zeugen von einer recht einseitigen Betrachtungsweise und damit kommt man bei einer Analyse historischer Ereignisse nicht weit
Du mußt wie erläutert alles im hisorisch zeitlichem Kontext sehen, losgelöst davon ergeben sie für den unkundigen Betrachter ein verzerrtes Bild der Dinge
Feindwärts hin oder her, trotz einer gemeinsamen Geschichte hat die Nachkriegssituation die Deutschen getrennte Wege gehen lassen und in konträre Bündnisse aufgehen lassen. Hüben wie drüben gab es Scharfmacher und Pragmatiker und unabhängig von der Wortwahl war die andere Seite feindliches Gebiet.
Guido Knopp sehe ich als Paradebeispiel der ein Geschichtsbild nach Auftragslage für die Medien liefert. Manchmal schon fast peinlich dessen Auslassungen wider besseres Wissen



Ich habe nie den Anspruch erhoben, objektiv zu sein. Selbstverständlich habe ich eine Meinung von der Nachkriegsentwicklung in Deutschland und die ist auch geprägt von meinen persönlichen Erfahrungen in den beiden Teilen Deutschlands. Wie man unschwer erkennen kann, laufen unsere Meinungen diametral auseinander. Das liegt daran, dass dich die DDR in deinem Lebensweg gefördert und geprägt hat und bei mir ist es genau umgekehrt. Verstärkend kommt bei Leuten mit deiner Lebensgeschichte hinzu, dass ihr euch seit dem 10.November 1989 als vermeintliche "Verlierer" fühlt. Das kommt aber nur dadurch, weil ihr in den letzten 20 Jahren nichts dazu lernen konntet oder wolltet und wenn ihr da nichts ändert, wird diese Gefühl bis ans Ende eurer Tage anhalten. Aus meiner Sicht keine so tolle Perspektive. So werden wir die deutsche Nachkriegsgeschichte mit unterschiedlichen Akzenten auch weiterhin sehen. So einfach ist das.

Viele Grüße vom Rhein


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#26

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 04.07.2010 21:00
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Gert, du bist ein alter Dummkopf, ohne dich jetzt beleidigen zu wollen. Warum sollte ich mich als Verlierer fühlen, nenn mir einen vernüftigen Grund? Wenn ich es richtig gelesen habe, bist du als junger Wehrpflichtiger geflüchtet, so 1965 und meinst nun, die Wahrheit mit Löffeln gefressen zu haben, weil du im anderen System deinen weiteren Lebenslauf gestaltet hast.
Was sagt dir überhaupt, das du doch auf der "richtigen Seite" gewohnt hast, wie ich aus deinen Zeilen lese.
Da ist soviel Überheblichkeit drin, so typisch westdeutsch kolonialmäßig und ich schrieb schon öfters...der Eskimo erklärte dem gebildeten Neger sein Leben nach 1989. Nur eben warst du ein "Asyleskimo", so wie der Rest der Einwanderer ins Wirtschaftwunderland Westdeutschland.
Hast du etwa dazugelernt, "du geistige Leuchte" vom Rhein? Aber wie geschrieben, sieh es locker und komm mal runter auf ein ordentliches Niveau, um zu diskutieren, sonst müsste ich dich einen Klugscheißer nennen.
Bin ich noch fair, so die Admins, ich denke doch?

R-M-R


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#27

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 04.07.2010 21:15
von chucky | 1.213 Beiträge

Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster hängen, aber wo ich mitte der 70ziger groß geworden bin, war es für mich eine schöne Kindheit und eine schöne Jugend. Nun kann ich nicht für Euch sprechen.............. die Älter sind. bin ja erst mitte 40


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#28

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 04.07.2010 21:21
von chucky | 1.213 Beiträge

Rainer kennt ja den Auenwald, ich war 10 jahre, da hab ich mit meinem Vater den Umzug von Lindenau nach Möckern mit einem Handwagen gemacht, frag mal jetzt einen, haaaaaaaaaaaaaaa


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#29

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 04.07.2010 21:23
von chucky | 1.213 Beiträge

Zitat von chucky
Rainer kennt ja den Auenwald, ich war 10 jahre, da hab ich mit meinem Vater den Umzug von Lindenau nach Möckern mit einem Handwagen gemacht, frag mal jetzt einen, haaaaaaaaaaaaaaa


hab gesehen, falsches Thema, Sorry


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#30

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 04.07.2010 23:56
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Gert, du bist ein alter Dummkopf, ohne dich jetzt beleidigen zu wollen. Warum sollte ich mich als Verlierer fühlen, nenn mir einen vernüftigen Grund? Wenn ich es richtig gelesen habe, bist du als junger Wehrpflichtiger geflüchtet, so 1965 und meinst nun, die Wahrheit mit Löffeln gefressen zu haben, weil du im anderen System deinen weiteren Lebenslauf gestaltet hast.
Was sagt dir überhaupt, das du doch auf der "richtigen Seite" gewohnt hast, wie ich aus deinen Zeilen lese.
Da ist soviel Überheblichkeit drin, so typisch westdeutsch kolonialmäßig und ich schrieb schon öfters...der Eskimo erklärte dem gebildeten Neger sein Leben nach 1989. Nur eben warst du ein "Asyleskimo", so wie der Rest der Einwanderer ins Wirtschaftwunderland Westdeutschland.
Hast du etwa dazugelernt, "du geistige Leuchte" vom Rhein? Aber wie geschrieben, sieh es locker und komm mal runter auf ein ordentliches Niveau, um zu diskutieren, sonst müsste ich dich einen Klugscheißer nennen.
Bin ich noch fair, so die Admins, ich denke doch?

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Hallo Rainer , ich finde es nicht gut, dass du mich mit dem Begriff Dummkopf beleidigst, auch wenn du es im Nebensatz wieder relativierst.. Ich habe den Begriff "Verlierer" extra in Anführung gesetzt, weil offenbar einige in den neuen Ländern sich so bezeichnen. Es ist kein Begriff den ich erfunden habe. Wenn du dir diese Jacke anziehst OK ? Dafür kann ich nichts. Auf den Rest deiner Bewertung will ich nicht weiter eingehen. Damit kann ich nichts anfangen. Das ist O-Ton einer Postille, die ich mal bei einem Besuch in Thüringen in den Händen hatte und die glaube ich Super Illustrierte oder so ähnlich heisst. Als ich das las, wurde ich an die Kampfblätter aus dem Hause Springer erinnert, nur mit umgekehrten Vorzeichen.
Übrigens ich bin nicht von der Fahne abgehauen, wie man es aus deinem Beitrag lesen könnte. Ich war bereits 1/2 Jahr entlassen und Zivilist. Darauf lege ich Wert. Ich habe meine Pflicht für den Staat, der für mich nicht viel übrig hatte, voll erfüllt. Mehr konnte er nicht erwarten.

Viele Grüße vom Rhein


.
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#31

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 05.07.2010 06:41
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
avatar

Guten Morgen Gert und hat die "Super Ilu" nicht einen westdeutschen Verleger? Kann aber auch falsch liegen, so wie ich deine Anführungsstrichel übersah im schnellen Lesen. Wir sind so herlich unterschiedlich...Ost und West, das schrieb ich auch schon öfters und du bist bestimmt in jungen Jahren...ich tipp mal so auf maximal einundzwanzig Jahren geflüchtet?
Da hast du doch eigentlich noch die DDR in ihrer Blüte kennengelernt, denn die sechziger Jahre waren doch eine Aufbauzeit? Oder war dein Elternhaus "beschissen" dran und übersieh du jetzt nicht meine Anführungsstrichel. In wie weit hatte die DDR nicht viel für dich übrig und bedenke, es gehören immer Zwei dazu, also vielleicht nahmst du nur und gabst nicht?
Aber wie geschrieben...warum soll "der goldene Westen" das gelbe vom Ei gewesen sein, das muss mir mal Einer richtig gut erklären und du könntest es ja mal versuchen.
Ich wollte dich wirklich nicht beleidigen aber dachte so bei mir" das braucht er jetzt "so wo ich deinen letzten Text las und einer meiner alten Arbeitskollegen hatte immer einen schönen Spruch drauf..."Wer es braucht, der muss es bekommen oder kriegen".

R-M-R


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#32

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 05.07.2010 09:52
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff

Ich wollte dich wirklich nicht beleidigen aber dachte so bei mir" das braucht er jetzt "so wo ich deinen letzten Text las und einer meiner alten Arbeitskollegen hatte immer einen schönen Spruch drauf..."Wer es braucht, der muss es bekommen oder kriegen".

R-M-R




Nachdem ich mir die von Dir hier eingestellten Beiträge reingezogen habe, lieber Rainer, bin ich zu dem Ergebnis gekommen daß das von mir rot hervorgehobene wohl am ehesten auf dich zutreffen würde!!!
Damit ich hier aber den Bezug zum Thema dieses Thread´s nicht verliere, möchte ich anmerken,daß ich als "Zivilist" den Begriff "Feindwärts" weder in der DDR noch in der BRD verwand hatte, sondern wenn es darum ging vom jeweiligen anderen Staat zu sprechen immer nur das Wort "drüben" benutzt hatte! So wie ich benutzte übrigens auch der Rest der DDR-und BRD-Bevölkerung den Ausdruck "drüben" wenn es um die Präzisierung des jeweils anderen Staatsgebietes ging. Ausnahmen bestätigten natürlich auch hier die Regel und im normalen Sprachgebrauch der DDR-Bevölkerung gab es für den Bundesbürger den Begriff "Feind" sowieso nicht!!! Die offizielle Wortwahl der bundesdeutschen Politik bezeichnete die von ihrer eigenen Regierung eingesperrten DDR-Bevölkerung immer als "Brüder und Schwestern" und daraus wird auch selbst der "linientreueste" DDR-Verklärer im Nachhinein nichts negatives herausarbeiten können. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, daß hier in der BRD die Bevölkerung systematisch auf die Notwendigkeit" hingewiesen wurde, im "Ernstfall" auf diese Brüder und Schwestern schiessen zu müssen, sowie es schon den jüngsten DDR-Bürgern in der Schule vermittelt wurde. Wer jetzt hier "haltet den Dieb" ruft, dem will ich entgegen halten, daß ich meine Weisheit aus den Direktiven habe, die meine Mutter als Unterstufenlehrerin bekam, in denen vorgegeben wurde, daß den jungen Erst-und Zweitklässlern auf die Frage "was wäre wenn?" zu antworten sei, daß es in dem Falle keine "Brüder und Schwestern" mehr gebe, sondern nur noch Feinde, die vernichtet werden müßten!!
Die Erziehung, die daruf hinaus lief, die BRD und damit auch deren Bürger als potientellen Gegner (sprich Klassenfeind) hinzustellen (zog sich in der DDR wie ein roter Faden durch´s ganze Leben und dürfte/müßte eigentlich gerade den hier anwesenden "Politnick´s" noch gut in Erinnerung sein), gab es im Umkehrschluss in der BRD nie!!
Der Begriff "Feindwärts" war eine der größten Lügen der "Politnicks" denn diesen "Feind" hatte es nie gegeben, er entsprang einigen kriminellen Hirnen, die mit diesem Begriff ihre "Waffenträger" enthemmen-und auf einen eventuellen Konflikt zum "Brudermord" vorbereiten wollten!! Auf einen "Feind" läßt es sich bekannter Maßen eben immer leichter "draufhalten!".

Schönen Gruß aus Kassel.


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#33

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 05.07.2010 15:36
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von wosch

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff

Ich wollte dich wirklich nicht beleidigen aber dachte so bei mir" das braucht er jetzt "so wo ich deinen letzten Text las und einer meiner alten Arbeitskollegen hatte immer einen schönen Spruch drauf..."Wer es braucht, der muss es bekommen oder kriegen".

R-M-R




Nachdem ich mir die von Dir hier eingestellten Beiträge reingezogen habe, lieber Rainer, bin ich zu dem Ergebnis gekommen daß das von mir rot hervorgehobene wohl am ehesten auf dich zutreffen würde!!!
Damit ich hier aber den Bezug zum Thema dieses Thread´s nicht verliere, möchte ich anmerken,daß ich als "Zivilist" den Begriff "Feindwärts" weder in der DDR noch in der BRD verwand hatte, sondern wenn es darum ging vom jeweiligen anderen Staat zu sprechen immer nur das Wort "drüben" benutzt hatte! So wie ich benutzte übrigens auch der Rest der DDR-und BRD-Bevölkerung den Ausdruck "drüben" wenn es um die Präzisierung des jeweils anderen Staatsgebietes ging. Ausnahmen bestätigten natürlich auch hier die Regel und im normalen Sprachgebrauch der DDR-Bevölkerung gab es für den Bundesbürger den Begriff "Feind" sowieso nicht!!! Die offizielle Wortwahl der bundesdeutschen Politik bezeichnete die von ihrer eigenen Regierung eingesperrten DDR-Bevölkerung immer als "Brüder und Schwestern" und daraus wird auch selbst der "linientreueste" DDR-Verklärer im Nachhinein nichts negatives herausarbeiten können. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, daß hier in der BRD die Bevölkerung systematisch auf die Notwendigkeit" hingewiesen wurde, im "Ernstfall" auf diese Brüder und Schwestern schiessen zu müssen, sowie es schon den jüngsten DDR-Bürgern in der Schule vermittelt wurde. Wer jetzt hier "haltet den Dieb" ruft, dem will ich entgegen halten, daß ich meine Weisheit aus den Direktiven habe, die meine Mutter als Unterstufenlehrerin bekam, in denen vorgegeben wurde, daß den jungen Erst-und Zweitklässlern auf die Frage "was wäre wenn?" zu antworten sei, daß es in dem Falle keine "Brüder und Schwestern" mehr gebe, sondern nur noch Feinde, die vernichtet werden müßten!!
Die Erziehung, die daruf hinaus lief, die BRD und damit auch deren Bürger als potientellen Gegner (sprich Klassenfeind) hinzustellen (zog sich in der DDR wie ein roter Faden durch´s ganze Leben und dürfte/müßte eigentlich gerade den hier anwesenden "Politnick´s" noch gut in Erinnerung sein), gab es im Umkehrschluss in der BRD nie!!
Der Begriff "Feindwärts" war eine der größten Lügen der "Politnicks" denn diesen "Feind" hatte es nie gegeben, er entsprang einigen kriminellen Hirnen, die mit diesem Begriff ihre "Waffenträger" enthemmen-und auf einen eventuellen Konflikt zum "Brudermord" vorbereiten wollten!! Auf einen "Feind" läßt es sich bekannter Maßen eben immer leichter "draufhalten!".

Schönen Gruß aus Kassel.




Hallo Wosch, treffender hätte ich es nach einem Leben von annähernd 45 Jahren in einer rheinischen Großstadt auch nicht formulieren können. Ich habe hier nie ein böses Wort von Einheimischen über die Leute im anderen Teil Deutschlands gehört. Im Gegenteil, hier im tiefsten Westen hatten die Leute im Gegensatz zu vielleicht grenznahen Gebieten sehr wenig Wissen über den anderen deutschen Staat, sodass ich oft, z.B. bei einem Bier, von meiner alten Heimat Thüringen und
seiner schönen Landschaften und Städten berichten konnte. Von einem Vokabular Feind, Gegner, Imperialisten, Revanchisten und ähnlichen Wörtern, wie ich es aus meiner Erfahrung kannte und bei späteren Besuchsreisen in Zeitungen las war hier keine Spur vorhanden.

Viele Grüße aus dem Rheinland


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#34

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 05.07.2010 16:07
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Guten Morgen Gert und hat die "Super Ilu" nicht einen westdeutschen Verleger? Kann aber auch falsch liegen, so wie ich deine Anführungsstrichel übersah im schnellen Lesen. Wir sind so herlich unterschiedlich...Ost und West, das schrieb ich auch schon öfters und du bist bestimmt in jungen Jahren...ich tipp mal so auf maximal einundzwanzig Jahren geflüchtet?
Da hast du doch eigentlich noch die DDR in ihrer Blüte kennengelernt, denn die sechziger Jahre waren doch eine Aufbauzeit? Oder war dein Elternhaus "beschissen" dran und übersieh du jetzt nicht meine Anführungsstrichel. In wie weit hatte die DDR nicht viel für dich übrig und bedenke, es gehören immer Zwei dazu, also vielleicht nahmst du nur und gabst nicht?
Aber wie geschrieben...warum soll "der goldene Westen" das gelbe vom Ei gewesen sein, das muss mir mal Einer richtig gut erklären und du könntest es ja mal versuchen.
Ich wollte dich wirklich nicht beleidigen aber dachte so bei mir" das braucht er jetzt "so wo ich deinen letzten Text las und einer meiner alten Arbeitskollegen hatte immer einen schönen Spruch drauf..."Wer es braucht, der muss es bekommen oder kriegen".

R-M-R



Hallo Rainer, ob die Super Illu einen westdeutschen Verleger hat, weiss ich nicht, für mich zählt was für ein "Müll" darin geschrieben stand. Und mit Müll meine ich Beiträge, die Neid, Missgunst und ähnliche Gefühle hervorrufen, die nicht zum Zusammenwachsen der Menschen in Ost und West beitragen, sondern die Spaltung konservieren oder gar vertiefen. Aber das war ja schon zu DDR Zeiten das erklärte Ziel bestimmter politischer Kreise und die heutigen Erben z.B. PDS/die Linke führen das mit der ihnen eigenen Konsequenz fort.

Ja ich war knapp 21 als ich flüchtete und ich habe mit Fleiß und Energie mir ein neues Leben aufgebaut, das mich auch zu einem gewissen materiellen Wohlstand, zu einer Familie mit gesunden Kindern usw. brachte. Der Westen war nicht golden sondern verlangte einem Leistung ab. Aber wenn man die erbrachte , so war die "Belohnung" weitaus attraktiver als in meiner früheren Heimat. Es war auch nicht einfach, weil alles anders war, z.B. vom Bedienen einer Telefonzelle bis zur Steuererklärung ( die es ja in der DDR überhaupt nicht gab) musste ich alles neu lernen. Dafür habe ich ca.5 Jahre gebraucht. Deswegen konnte ich allen Menschen in den neuen Ländern nachfühlen, wie schwierig das umschalten in die neue Gesellschaft war. Die DDR Propaganda sagte mir, im Westen landen alle Flüchtlinge in der Gosse oder bei der Fremdenlegion ( war damals aktuell). Nichts von alledem hab ich erlebt. Die materiellen Dinge waren schön, aber noch schöner war die Freiheit. Das erlebte ich das erste mal, als ich 1968 in einen Jet stieg und in 2 Stunden in "Malle" war. Dieses Gefühl von Reisefreiheit war unbeschreiblich. Aber auch die Freiheit des Wortes war wichtig. Ich musste mich nicht jedes Mal umblicken ob jemand in der Öffentlichkeit mithört, wenn ich z.B. etwas Kritisches über die Regierung sagte. Es gab keine Geheimen, die einen dann mitnahmen zur Klärung eines Sachverhaltes.
Was meine persönliche Erfahrung in der DDR betrifft, so möchte ich das hier nicht vertiefen. Wenn es dich interessiert, kann ich das in einer PM schildern.

Viele Grüße vom Rhein


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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#35

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 05.07.2010 17:21
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Gert, du bist ein alter Dummkopf, ohne dich jetzt beleidigen zu wollen. Warum sollte ich mich als Verlierer fühlen, nenn mir einen vernüftigen Grund? Wenn ich es richtig gelesen habe, bist du als junger Wehrpflichtiger geflüchtet, so 1965 und meinst nun, die Wahrheit mit Löffeln gefressen zu haben, weil du im anderen System deinen weiteren Lebenslauf gestaltet hast.
Was sagt dir überhaupt, das du doch auf der "richtigen Seite" gewohnt hast, wie ich aus deinen Zeilen lese.
Da ist soviel Überheblichkeit drin, so typisch westdeutsch kolonialmäßig und ich schrieb schon öfters...der Eskimo erklärte dem gebildeten Neger sein Leben nach 1989. Nur eben warst du ein "Asyleskimo", so wie der Rest der Einwanderer ins Wirtschaftwunderland Westdeutschland.
Hast du etwa dazugelernt, "du geistige Leuchte" vom Rhein? Aber wie geschrieben, sieh es locker und komm mal runter auf ein ordentliches Niveau, um zu diskutieren, sonst müsste ich dich einen Klugscheißer nennen.
Bin ich noch fair, so die Admins, ich denke doch?

R-M-R



Hallo Rainer , ich finde es nicht gut, dass du mich mit dem Begriff Dummkopf beleidigst, auch wenn du es im Nebensatz wieder relativierst.. Ich habe den Begriff "Verlierer" extra in Anführung gesetzt, weil offenbar einige in den neuen Ländern sich so bezeichnen. Es ist kein Begriff den ich erfunden habe. Wenn du dir diese Jacke anziehst OK ? Dafür kann ich nichts. Auf den Rest deiner Bewertung will ich nicht weiter eingehen. Damit kann ich nichts anfangen. Das ist O-Ton einer Postille, die ich mal bei einem Besuch in Thüringen in den Händen hatte und die glaube ich Super Illustrierte oder so ähnlich heisst. Als ich das las, wurde ich an die Kampfblätter aus dem Hause Springer erinnert, nur mit umgekehrten Vorzeichen.
Übrigens ich bin nicht von der Fahne abgehauen, wie man es aus deinem Beitrag lesen könnte. Ich war bereits 1/2 Jahr entlassen und Zivilist. Darauf lege ich Wert. Ich habe meine Pflicht für den Staat, der für mich nicht viel übrig hatte, voll erfüllt. Mehr konnte er nicht erwarten.

Viele Grüße vom Rhein



Ja Gerd,da haste ja was geschrieben,triffst unseren Rainer an einer empfindlichen Stelle,beim lesen ist er bestimmt,wie das HB Männchen aus der Werbung,in die Luft gegangen und oder hat nur mit seinem Kopf geschüttelt oder so ähnlich...Nun gut,mit der Zeit wirst du schon merken,wie hier mancher so tickt.



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#36

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 05.07.2010 18:59
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
avatar

Gert, Zermatt und Wolfgang, ich bin doch noch mit beiden Füßen auf dem Boden nur ein Satz stieß mir in Gerts Text auf, dieser..." weil ihr in den letzten 20 Jahren nichts dazu lernen konntet oder wolltet und wenn ihr da nichts ändert usw..."
Da steckt soviel Überheblichkeit drin und ich schrieb schon mal so sinngemäß...deswegen auch die Frage nach Gerts Alter zum Zeitpunkt seiner Flucht, also ich schrieb: " Sie waren junge Habenichtse, so wie Wolfgang(wosch), so wie Augenzeuge, so wie Peter mein Freund aus Hamburg und so wie ich und eben auch Gert, sie zog es in den anderen Teil Deutschlands und ich blieb...natürlich kann ich jetzt für die Ostseite nur mein Beispiel nehmen, das macht es einfacher und aus Habenichtsen wurden Habewas, gerade weil man den Finger zog, sich reinkniete für die Familie ob nun in West oder Ost und da muss ich mir doch nicht von Gerd erzählen lassen, das er nun ausgerechnet...so sinngemäß den besseren Weg gewählt hatte, nur weil er mal in den Flieger stieg und Freiheit und so?"
Mein älterer Freund, das ist doch nicht das Leben oder besser, das Schaufenster Westdeutschland war doch nun nicht das gelbe vom Ei.
Auch wenn die DDR den Bach herunterging, sie brachte Lebensläufe hervor und darüber schrieb ich auch schon mal bei wosch, mit 21Jahren, so Gerd war er noch grün hinter den Ohren, erfasste doch garnicht das große Ganze., das kam doch erst später so wie bei mir.
Mich wundert immer diese herliche Überheblichkeit...so der Werdegang dessen der ging und ich mußte ganz alleine und ich mußte nicht und ich konnte auf einmal den Mund aufmachen, weil ich ihn doch drüben in der DDR nicht aufbekam, das war ja wohl logisch denn was wolltest du, um mal bei Gerd zu bleiben auch sagen/fragen mit so jungen Jahren?
Du warst doch noch ein grüner Junge, so wie ich in dem Alter, ein dummer Junge.
Aber man könnte das Thema endlos ziehen, da braucht auch der Westen nicht dem Osten sein Leben erzählen zu wollen siehe oben der herliche Satz.
Ich denke mir auch, so lange es unsere Generation noch gibt....nun gut, ich bin Jahrgang 1953 und Gert und wosch etwas älter wird es immer wunderbare Meinungsverschiedenheiten geben, das stirbt erst aus, wenn wir aussterben. In dem Sinne Zermatt du junger Bursche, da hast du noch etwas Land.

R-M-R


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#37

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 05.07.2010 19:41
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Gert, Zermatt und Wolfgang, ich bin doch noch mit beiden Füßen auf dem Boden nur ein Satz stieß mir in Gerts Text auf, dieser..." weil ihr in den letzten 20 Jahren nichts dazu lernen konntet oder wolltet und wenn ihr da nichts ändert usw..."
Da steckt soviel Überheblichkeit drin und ich schrieb schon mal so sinngemäß...deswegen auch die Frage nach Gerts Alter zum Zeitpunkt seiner Flucht, also ich schrieb: " Sie waren junge Habenichtse, so wie Wolfgang(wosch), so wie Augenzeuge, so wie Peter mein Freund aus Hamburg und so wie ich und eben auch Gert, sie zog es in den anderen Teil Deutschlands und ich blieb...natürlich kann ich jetzt für die Ostseite nur mein Beispiel nehmen, das macht es einfacher und aus Habenichtsen wurden Habewas, gerade weil man den Finger zog, sich reinkniete für die Familie ob nun in West oder Ost und da muss ich mir doch nicht von Gerd erzählen lassen, das er nun ausgerechnet...so sinngemäß den besseren Weg gewählt hatte, nur weil er mal in den Flieger stieg und Freiheit und so?"
Mein älterer Freund, das ist doch nicht das Leben oder besser, das Schaufenster Westdeutschland war doch nun nicht das gelbe vom Ei.
Auch wenn die DDR den Bach herunterging, sie brachte Lebensläufe hervor und darüber schrieb ich auch schon mal bei wosch, mit 21Jahren, so Gerd war er noch grün hinter den Ohren, erfasste doch garnicht das große Ganze., das kam doch erst später so wie bei mir.
Mich wundert immer diese herliche Überheblichkeit...so der Werdegang dessen der ging und ich mußte ganz alleine und ich mußte nicht und ich konnte auf einmal den Mund aufmachen, weil ich ihn doch drüben in der DDR nicht aufbekam, das war ja wohl logisch denn was wolltest du, um mal bei Gerd zu bleiben auch sagen/fragen mit so jungen Jahren?
Du warst doch noch ein grüner Junge, so wie ich in dem Alter, ein dummer Junge.
Aber man könnte das Thema endlos ziehen, da braucht auch der Westen nicht dem Osten sein Leben erzählen zu wollen siehe oben der herliche Satz.
Ich denke mir auch, so lange es unsere Generation noch gibt....nun gut, ich bin Jahrgang 1953 und Gert und wosch etwas älter wird es immer wunderbare Meinungsverschiedenheiten geben, das stirbt erst aus, wenn wir aussterben. In dem Sinne Zermatt du junger Bursche, da hast du noch etwas Land.

R-M-R



I@RMR ich wollte eigentlich das Thema nicht weiter ausbauen aber du hast mich falsch , bzw unvollständig-zitiert und das möchte ich nicht so im Raum stehen lassen.

Zitat
[b]Ich habe nie den Anspruch erhoben, objektiv zu sein[/b]. Selbstverständlich habe ich eine Meinung von der Nachkriegsentwicklung in Deutschland und die ist auch geprägt von meinen persönlichen Erfahrungen in den beiden Teilen Deutschlands. Wie man unschwer erkennen kann, laufen unsere Meinungen diametral auseinander. Das liegt daran, dass dich die DDR in deinem Lebensweg gefördert und geprägt hat und bei mir ist es genau umgekehrt. Verstärkend kommt bei Leuten mit deiner Lebensgeschichte hinzu, dass ihr euch seit dem 10.November 1989 als vermeintliche "Verlierer" fühlt. Das kommt aber nur dadurch, weil ihr in den letzten 20 Jahren nichts dazu lernen konntet oder wolltet und wenn ihr da nichts ändert, wird diese Gefühl bis ans Ende eurer Tage anhalten. Aus meiner Sicht keine so tolle Perspektive. So werden wir die deutsche Nachkriegsgeschichte mit unterschiedlichen Akzenten auch weiterhin sehen. So einfach ist das.

Mit dem blau unterlegten Satz habe ich erstens dich nicht persönlich angesprochen, 2. habe ich zum Ausdruck bringen wollen, dass sich bestimmte Leute im Osten weinerlich ständig als die Verlierer bezeichen und 3. daraus folgend gesagt dass wenn diese Leute heute nach 20 Jahren immer noch von den alten Zeiten träumen und die Westdeutschen für ihr angebliche oder tatsächlichen Lebensumstände verantwortlich machen, sich niemals etwas ändert. Das habe ich gesagt und dazu stehe ich. Ich habe das aber nicht auf dich gerichtet, sondern es allgemein gültig formuliert. Wenn dich das so erzürnt, ist das nicht mein "Bier". Das hat mit Überheblichkeit nichts zu tun. Das hat etwas mit geistiger Wendigkeit zu tun. ( siehe mein Motto, ist übrigens von A.Einstein, kein ganz so dummer wie man weiss.)Ich liege doch nicht falsch, wenn ich behaupte, in diesem Forum würden einige liebend gern wieder den alten Staat errichten . Und um die geht es. Aber das ist over.

Viele Grüße vom Rhein

___________________________________________________________________________________________________
Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#38

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 05.07.2010 19:41
von chucky | 1.213 Beiträge

Rainer mein Freund, du schreibst hier über die DDR und Sie bleibt immer schlecht in den Augen der anders denkenden


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#39

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 05.07.2010 19:53
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Das hat mit Überheblichkeit nichts zu tun. Das hat etwas mit geistiger Wendigkeit zu tun. ( siehe mein Motto, ist übrigens von A.Einstein, kein ganz so dummer wie man weiss.

@ gert sind dann einige hier geistig unwendig?

ich kannte einige frühere "genossen",die waren 1989 so was von wendig...das kotzt mich heute noch an.da sind mir leute die nach wie vor zu ihren prinzipien stehen 1000 mal lieber


zuletzt bearbeitet 05.07.2010 19:55 | nach oben springen

#40

RE: sprach der BGS auch von "feindwärts" ?

in Bundesgrenzschutz BGS 05.07.2010 20:07
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Gert
... mir ein neues Leben aufgebaut, das mich auch zu einem gewissen materiellen Wohlstand, zu einer Familie mit gesunden Kindern usw. brachte. ...



Ohne jetzt meinem Vorredner zu sehr in die Parade zu fahren, mir ist die Wertigkeit im Neuen Leben von Gert etwas, nun ich sage mal bitter aufgestoßen. Wohlstand ... Familie ... gesunde Kinder (gehören die nicht zur Familie, hä?)
Vielleicht war es ja auch kein freudscher Verschreiber, sondern das Ergeniss von zwanzig Jahren mehr Konditionierung im Umfeld einer Konsumgesellschaft namens 'Soziale' Marktwirtschaft. @Gert, Deine Äußerungen im Tread Kinder hungern in Deutschland lassen mich eher auf Zweites schließen.

Achso, R-M-R, schön mal wieder MIT Dir in einem Forum UND in einem Fred zu sein. Was läuft denn diese Woche im Lichtspielhaus, in Deinem? Also ich zeige diese Woche extra für u1825_Suedharzer.html den Besonders Wertvollen Streifen 'First Blood', natürlich OmU und NUR den ersten Teil. Die Fortsetzungen wurden ja erfolgreich von Cosmatos zur Goldenen Himbeere geführt. Und was hat das hier alles in diesem Fred zu suchen, hä? NICHTS!

Und dadrum jetzt meine ernstgemeinte Frage. Gab es Unterschiede zwischen BGS und Zoll in der Bezeichnung des dienstlichen Gegenüber. Hier wird IMHO der Zoll zugunsten des BGS vernachlässigt. Aus meiner Sicht waren das eher 'Grenzer', eine Haltung die ich auch vor (einigen) meiner Soldaten vertrat.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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