#21

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 20:22
von Alfred | 6.853 Beiträge

Wosch,


gegen welche Regel verstieß denn, dass sich die Hände auf der Decke befinden mussten ?

Es ging darum, dass sich die U- Häftlinge nichts antaten, so war es, auch wenn es Dir nicht gefällt.

Ich kann Dir wenigstens einen Zeitzeugen nennen, der ähnliches in der BRD erlebt hat. Dort schaltete man in Abstand von ca. 30 Minuten das Zellenlicht an und bat den Gefangenen ein Lebnszeichen von sich zu geben.


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#22

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 20:29
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Wosch ich möchte gar nicht auf alle deine Punkte eingehen, dies ist schon oft genug geschehen und würde auch nichts bringen.
Nur zu einem deiner Punkte habe ich eine Frage, ganz abseits von aller Ideologie.

Zitat von wosch
Hier darf Dich auch Dein Rechtsanwalt zu jeder normalen Tageszeit aufsuchen


Heute ist es das Ziel eines Rechtsanwaltes seinen Mandanten vor jeder Strafverfolgung zu schützen und in Falle eines Prozesses nach Möglichkeit einen Freispruch zu erwirken, gänzlich unabhänig davon ob er Schuldig ist oder nicht.
In der DDR war die Aufgabe eines Rechtsanwaltes nicht seinen Mandanten vor seiner gerechten Strafe zu schützen, sondern er sollte am Prozess mitwirken und damit auch dessen rechtmäßigen Verlauf überwachen.Eine Beeinflussung des Mandanten zu Falschaussagen u.ä. war nicht zulässig.

Wäre es nicht auch heute besser wenn RA ihre Mandanten zwar während des Strafverfahrens begleiten und bei deren Unschuld auf einen Freispruch hinarbeiten würden, bei der Schuld ihres Mandanten jedoch nur den rechtmäßigen Ablauf des Prozesses überwachen und nicht versuchen einen schuldigen Straftäter trotzdem vor Strafverfolgung zu bewahren?

Für mich ist das Wirken heutiger Juristen in diesem Punkt eine Perversion dieses Rechtsstaates.


Der Rest deines Beitrages ist nur aus populistischer Sicht einigermaßen gelungen und auch der obligatorische Vergleich zum 3. Reich fehlt natürlich nicht. Dafür fehlen jegliche Fakten und werden durch deine eigene subjektive Meinung ersetzt.

P.S. Ein dickes Fell stört doch im Sommer nur!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#23

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 20:41
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Alfred
Zermatt,

ich kann - sollte - bestimmte Ereignisse eben NICHT aus den Zusammenhang reißen, ganz einfach.

Und bestimmte Vergleiche müssen erlaubt sein,ganz einfach.

Wenn den Leuten in Hohenschönhausen ein Schauer über den Rücken fährt, na denkst Du dies wäre bei einer Führung in Haftanstalten der BRD anders ?


Ich habe mal vor vielen Jahren berufsbedingt die JVA in Ossendorf (Köln) besichtigt.Das ganze wirkt auf mich nüchtern,kühl,spartanisch..aber Schauer über den Rücken fährt,da liegst du falsch,eher nachdenklich.



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#24

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 20:42
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

auch in den grenzkompanien hatten wir 2 arrestzellen.die waren sehr spartanisch.1 mal 3 meter?wenn da einer einsaß(grenzverlertetzer oder einer unser eigenen leute)wurde auch sehr oft kontrolliert ob es ihm noch "gut geht" ist doch völlig normal....allso wozu die aufregung?


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#25

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 21:03
von torpedoschlosser | 330 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von Gert
Es fällt mir auf, dass unter den Antworten zu diesem Thread die Verharmlosungen überwiegen.Das ist nicht gut. Der Stasistaat war nicht harmlos, er war der brutale Machtapparat einer Funktionärsdiktatur. Es ist nicht zulässig, diese Methoden mit normaler Polizeiarbeit in einem demokratischen Staat zu vergleichen.
Das sollte man ruhig einmal ausprechen und auch ausprechen dürfen.


verharmlosen @gert ??? selbstverständlich sind solche erfahrungen, wie in den v.g. filmen dargestellt, für jeden erniedrigend. auch ist eine untersuchungshaftanstalt für jeden beängstigend. ich habe 1988 mal die u-haftanstalt in berlin, in der kissingenstr. und die in der freienwalderstr. von innen gesehen. anschliessend war ich froh, wieder raus zu dürfen. ein knast, bleibt nunmal ein knast und ist beängstigend.

was aber leider immer sehr gerne ausgeblendet wird, auch du @gert machst es, man vergisst die zeit und vergleicht es mit den heutigen modernen möglichkeiten oder sieht diese anstalten nur sehr einseitig bzw. als wenn es sie nur in der ddr gegeben hätte. im film 1 sagte die junge dame: es war erniedrigend wie in alle öffnungen (des körpers) geschaut wurde. gleiches berichtete egon krenz, wo er in berlin moabit einzog. nur war dies kein ddr-knast mehr...

@gert nun meine frage, kannst bzw. konntest du damalige knäste miteinander vergleichen ? ich nicht, ich behaupte aber, dass alle bedrückend, erniedrigend und beängstigend sind. daher kann ich auch viele aussagen von @turtle hier nachvollziehen...

p.s. lt. meinem kenntnisstand können 2 hiesige user knäste miteinander vergleichen





hallo Gilbert,
du hast es mir schon ein bischen vorweggenommen. Einige der Forumsteilnehmer die sich zu dem Thema äußern, sollten durchaus mal die "Gefängnisnotizen" von Egon Krenz lesen. Die beschriebenen Zustände bzw. der Umgang mit Gefangenen scheinen sich bis in die Haftzeit von E. Krenz nicht geändert zu haben. Und ich glaube kaum, dass Egon es sich jetzt leisten könnte die Unwahrheit über diese Zeit zu verbreiten!!

mfG torpedoschlosser


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#26

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 21:10
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Gert

Meine "gruseligen" Gefühle kamen auch nicht von dem baulichen Zustand der Haftanstalt Berlin Hohenschönhausen. Die erschienen mir normal für ein Gefängnis.Mein Eindruck entstand bei den Schilderungen des Führers dieser Besichtigung

über die Verhörmethoden, Was wurden denn genau für Sachverhalte berichtet?
über die Art wie die Menschen behandelt wurden, Wie sollen sie behandelt worden sein?
über den Psychoterror der Vernehmer, Der sich worin äußerte?

über das Entsetzen und das Unverständnis über die angeblich strafbaren Handlungen der Verhafteten ( Handlungen die in anderen, freien Ländern überhaupt keinen Straftatbestand darstellen), Lies doch mal hier, welche "freie" Meinungsäußerung dir heute noch bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe einbringen kann.

über die Rechtlosigkeit der Inhaftierten ( keine anwaltliche Hilfe, keine Benachrichtigung der nächsten Angehörigen über den Verbleib des Betroffenen usw ). Absolut unwahr! Rechtlos war niemand und die Aufgabe des U-Organs war nicht nur belastende, sondern auch entlastende Fakten zu ermitteln und zu würdigen. Den Fakt, dass anwaltliche Hilfe in der DDR nicht aus dem Ermuntern zu Falschaussagen und dem Verhindern von strafrechtlicher Verfolgung Schuldiger, sondern der Überwachung des rechtmäßigen Verlaufes von Strafverfahren. Wenn sogar das unmittelbare Arbeitskollektiv geschlossen über die strafbaren Handlungen informiert und über den VH befragt wurde, wieso sollte dies bei den Angehörigen unterlassen werden?

Kurz gesagt, das war die totale Ohnmacht, wie sie ein U-Gefangener in der Bundesrepublik sicher nicht erlebt. Auch dieser fühlt sich ohnmächtig und hilflos, da er in einer Situation steckt aus der er aus eigenem Antrieb nicht so schnell heraus kommt.

Das schilderte dieser Mensch sehr gut, ohne Mitleid oder ähnliche Reaktionen zu erheischen. Er klang einfach glaubwürdig, weil er in dem Haus auch Dokumente, Einrichtungen, Gegenstände, Räume usw. zeigte, die seine Berichterstattung untermauerte.
Was macht ihn als Betroffenen den über den Verdacht der Befangenheit erhaben? Gerade als Betroffener erlebe ich vieles durchaus negativer und empfinde auch eine normale Aufnahmeprozedur als entwürdigend, bzw. erniedrigend und werde dies dann auch glaubwürdig so berichten. Mit einer selektiven Dokumentenauswahl kann ich alles untermauern.

Ich bin schon älter und habe eine gewisse Lebenserfahrung, sodass ich mir zutraue ob jemand glaubwürdig rüberkommt oder nicht. So, ich hoffe, dass ich nun mit diesem Zusatz besser verständlich bin mit meinem Beitrag von heute Nachmittag



Zitat von Gert
Ich kann nur sagen, ich bin nach einer Stunde mit Gänsehaut aus diesem Gebäude gegangen- es war wie Dr. Mabuse's Gruselkabinett.



Meinst du nicht dieses Gefühl wird gezielt, u.a. durch die Installation einer Wasserfolter-Zelle die es beim MfS nie gab, und mit einem bestimmten Zweck erzeugt? Allgemein halte ich von HSH und den Machern nicht viel.

http://www.sopos.org/aufsaetze/454fc2de7989b/1.phtml


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 18.06.2010 21:17 | nach oben springen

#27

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 21:32
von Boelleronkel (gelöscht)
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Wenn man die Beiträge so liest,könnte man ja denken,war alles easy in der DDR oder die Frage aufwerfen,wie kommt man in die
Fänge von SED und Stasi?
Dann hab ich mal ne Frage, wenns denn erlaubt ist.
Bürder der DDR stellte Antrag auf Ausreise und dann konnte er binnen kurzer Zeit das Land wohin auch immer verlassen?


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#28

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 21:54
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Boelleronkel
Wenn man die Beiträge so liest,könnte man ja denken,war alles easy in der DDR oder die Frage aufwerfen,wie kommt man in die
Fänge von SED und Stasi?

Zu diesem Sachverhalt wurde doch überhaupt nichts geschrieben??? Es ging nur um die Haftbedingungen wenn man dann dort war, nicht wie man dorthin kam.

Dann hab ich mal ne Frage, wenns denn erlaubt ist.
Bürder der DDR stellte Antrag auf Ausreise und dann konnte er binnen kurzer Zeit das Land wohin auch immer verlassen?

Jein. Aber dazu wurde hier schon an anderer Stelle ausführlich geschrieben.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#29

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 22:04
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.

Zitat von Boelleronkel
Wenn man die Beiträge so liest,könnte man ja denken,war alles easy in der DDR oder die Frage aufwerfen,wie kommt man in die
Fänge von SED und Stasi?

Zu diesem Sachverhalt wurde doch überhaupt nichts geschrieben??? Es ging nur um die Haftbedingungen wenn man dann dort war, nicht wie man dorthin kam.

Dann hab ich mal ne Frage, wenns denn erlaubt ist.
Bürder der DDR stellte Antrag auf Ausreise und dann konnte er binnen kurzer Zeit das Land wohin auch immer verlassen?

Jein. Aber dazu wurde hier schon an anderer Stelle ausführlich geschrieben.





War zu erwarten,weitere Beispiele demnächst in einem extra "Fred"


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#30

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 22:35
von Weichmolch (gelöscht)
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Zitat von Altermaulwurf

Wosch Du übertriffst Dich mal wieder selbst, gerade auf Diät und deshalb so aggressiv oder ärgert Dich ein Heliobacter ?




Altermaulwurf, ich bitte Dich solche Vermutungen in Zukunft zu unterlassen.

Der Weichmolch


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#31

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 22:45
von SCORN (gelöscht)
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zum thema passt ein artikel der in einer lokalen thüringer tageszeitung heute veröffentlicht wurde. die thüringer landesbeauftragte für die stasi-unterlagen , frau hildigund neupert,brachte ihre erkenntnisse unter die menschheit. nach ihrem wissen wurden in der erfurter untersuchungshaftanstallt von 1952 bis 1989 mehr als 5000 menschen psychisch und physisch gefoltert. weiterhin stellte sie folgende erkenntniss in den raum
"....... wer wirklich in die Freiheit wollte, wurde erschossen!"

dagegen verblasst doch der kleinliche skandal um guantanamo oder irgendwelcher geheimer folterknäste im namen der freiheit.

da sage noch einer in deutschland wird keine geschichtsaufarbeitung betrieben. im gegensatz zum wenig entfernten KZ buchenwald, in welchem während der nazizeit ja nur menschen aus ganz europa interniert(konzentriert) waren, wurden in erfurt zigtausende DDR bürger gefoltert......wenn sie nicht vorher erschossen wurden!

also dürfte doch so manchem hier im forum ein "innerer reichsparteitag" abgehen wenn sie solch "erkenntisse" veröffentlicht sehen!

SCORN


zuletzt bearbeitet 18.06.2010 22:48 | nach oben springen

#32

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 23:05
von wosch (gelöscht)
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[quote="Altermaulwurf"]

Wosch Du übertriffst Dich mal wieder selbst, gerade auf Diät und deshalb so aggressiv oder ärgert Dich ein Heliobacter ?

Nein Maulwurf, mich ärgert kein Helicobacter, ärgern tut mich, daß wenn wir über die unterschiedlichen U-Haftbedingungen zwischen der Stasi-U-Haft und der U-Haft in der BRD, bzw. im verinten Deutschland reden, Du nichts besseres zu tun hast , mit Abu Ghraib und Guatanamo anzukommen: Bleibe beim Thema und wenn Du Lust hast, mach das wegen mir, mit den von Dir angesprochenen Orten, in einem Thread, in dem das rein paßt!!

Sicher ist ein Knast kein Erholungsheim und sicher kann man über die Strafrechtsnormen diskutieren, aber dann bitte mit Argumenten, Nivau und korrektem Umgang.

Na dann fang mal gleich damit an und beweise mir wo ich statt mit Argumenten "falsches Zeugnis" rede!! Was verstehst Du eigentlich unter "Niveau und korrektem Umgang" Habe ich hier schon Jemanden beleidigt, Dich vielleicht, habe ich hier schon Jemanden als das angesprochen, was man mir hier schon Alles an den Kopf geworfen hat?? Ich will hier keine Beispiele anführen, es gebe allerdings genug davon!! Jeder bekommt hier mein Winke-Winke-Smilie, da könnte sich so Mancher ein Scheibchen von abschneiden! Soviel zum Thema "Viveau!"

Ein Wertesystem wie Dein westliches was Abu Ghraib und Guatanamo betreibt, woe der eigene Staat Bürger durch US Geheimdienste verschleppen und foltern läst bzw dies schweigend hinnimmt sollte sich mit Kritik zurück halten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Khaled_al-Masri

Zum Thema Abu Ghraib und Guatanamo hatte ich Dir ja schon geantwortet, den von Dir eingestellten Link klicke ich aus den obengenannten Gründen erst gar nicht an, ich werde ihn in Verbindung zu dem passenden Them eh schon kennen!! Wegen mir stelle ihn in den dazu passenden Thread ein, dann kann man darüber reden!!


Kontrolle und Ordnung sollten in westdeutschen Anstalten auch durchgesetzt werden dann würde so etwas nicht passieren

http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschl...icle688082.html

Maulwurf, laß Dir mal von kompotenten Insidern erklären wieviele Sebsttötungen es in DDR-Gefängnissen gegeben hatte und dann melde Dich wieder, OK?



Sicher aus heutiger Sicht macht mich manches Schicksal wie von Turtle betroffen und ich kann seine Sicht der Dinge nachvollziehen.

Was heißt das denn, "aus heutiger Sicht", konnte man das Unrecht aus damaliger Sicht nicht sehen. Hat man damals angenommen, die Häftling kamen nach Schierke ins "Heinrich Heine"? Na ich weiß nicht, Ich habe damals die "Flitze" gemacht, weil ich mir schon aus "damaliger Sicht" ein Bild machen konnte.

Aufregen werde ich mich aber über springerpresse mäßig aufgemachte Horrormärchen.
In manch kirchlichen Erziehungsheim der BRD ging es sicher schlimmer zu .

Märchen und Tatsachen sind zwei verschiedene Schuhe und nur weil sie "springermäßig" aufgemacht wird ist eine "Horror-Tatsache" noch lange kein "Märchen"!!

Ich war auch im Rahmen meiner Tätigkeit einige Male in so einer Einrichtung.

Es kam wohl auch immer darauf an , in welcher Eigenschaft man so eine "Einrichtung" betrat. Es soll ja Leute gegeben haben, die gingen nach ihrer "Tätigkeit" auch wieder einfach nach Hause!!


Dabei ging es aber zivilisiert und sicher nicht anders als in der BRD zu. Nackt ausziehen und eine Körperdurchsuchung ist auch hier Routine.
Ansonsten abgesehen von der etwas bedrückenden Atmosphäre war es dort völlig unauffällig.

Maulwurf, vielleicht solltest Du Dir öfters mit den geschilderten Erlebnissen von den damals Inhaftierten befassen anstatt nur zu schreiben, daß Du nichts auffälliges gesehen hattest!I Daß einem auch hier unter Anderem mal hinten rein geschaut wird ist wohl war, aber nicht solchen Leuten, die nur einfach das "Land" wechseln wollten, diese Leute kamen nämlich in der BRD überhaupt nicht in den Knast!! Verstehst Du den Unterschied??? Im Arbeiter und Bauernstaat guckte man den Leuten in den A..ch, ohne daß sie was verbrochen hatten!!
Na, dann mach´s erst mal gut, Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 18.06.2010 23:06 | nach oben springen

#33

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 23:11
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von wosch
[quote="Altermaulwurf"]

Wosch Du übertriffst Dich mal wieder selbst, gerade auf Diät und deshalb so aggressiv oder ärgert Dich ein Heliobacter ?

Nein Maulwurf, mich ärgert kein Helicobacter, ärgern tut mich, daß wenn wir über die unterschiedlichen U-Haftbedingungen zwischen der Stasi-U-Haft und der U-Haft in der BRD, bzw. im vereinten Deutschland reden, Du nichts besseres zu tun hast , mit Abu Ghraib und Guatanamo anzukommen: Bleibe beim Thema und wenn Du Lust hast, mach das wegen mir, mit den von Dir angesprochenen Orten, in einem Thread, in dem das rein paßt!!

Sicher ist ein Knast kein Erholungsheim und sicher kann man über die Strafrechtsnormen diskutieren, aber dann bitte mit Argumenten, Nivau und korrektem Umgang.

Na dann fang mal gleich damit an und beweise mir wo ich statt mit Argumenten "falsches Zeugnis" rede!! Was verstehst Du eigentlich unter "Niveau und korrektem Umgang" Habe ich hier schon Jemanden beleidigt, Dich vielleicht, habe ich hier schon Jemanden als das angesprochen, was man mir hier schon Alles an den Kopf geworfen hat?? Ich will hier keine Beispiele anführen, es gebe allerdings genug davon!! Jeder bekommt hier mein Winke-Winke-Smilie, da könnte sich so Mancher ein Scheibchen von abschneiden! Soviel zum Thema "Niveau!"

Ein Wertesystem wie Dein westliches was Abu Ghraib und Guatanamo betreibt, woe der eigene Staat Bürger durch US Geheimdienste verschleppen und foltern läst bzw dies schweigend hinnimmt sollte sich mit Kritik zurück halten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Khaled_al-Masri

Zum Thema Abu Ghraib und Guatanamo hatte ich Dir ja schon geantwortet, den von Dir eingestellten Link klicke ich aus den oben genannten Gründen erst gar nicht an, ich werde ihn in Verbindung zu dem passenden Thema eh schon kennen!! Wegen mir stelle ihn in den dazu passenden Thread ein, dann kann man darüber reden!!


Kontrolle und Ordnung sollten in westdeutschen Anstalten auch durchgesetzt werden dann würde so etwas nicht passieren

http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschl...icle688082.html

Maulwurf, laß Dir mal von kompotenten Insidern erklären wieviele Sebsttötungen es in DDR-Gefängnissen gegeben hatte und dann melde Dich wieder, OK?



Sicher aus heutiger Sicht macht mich manches Schicksal wie von Turtle betroffen und ich kann seine Sicht der Dinge nachvollziehen.

Was heißt das denn, "aus heutiger Sicht", konnte man das Unrecht aus damaliger Sicht nicht sehen. Hat man damals angenommen, die Häftling kämen nach Schierke ins "Heinrich Heine"? Na ich weiß nicht, Ich habe damals die "Flitze" gemacht, weil ich mir schon aus "damaliger Sicht" ein Bild machen konnte.

Aufregen werde ich mich aber über springerpresse mäßig aufgemachte Horrormärchen.
In manch kirchlichen Erziehungsheim der BRD ging es sicher schlimmer zu .

Märchen und Tatsachen sind zwei verschiedene Schuhe und nur weil sie "springermäßig" aufgemacht wird ist eine "Horror-Tatsache" noch lange kein "Märchen"!!

Ich war auch im Rahmen meiner Tätigkeit einige Male in so einer Einrichtung.

Es kam wohl auch immer darauf an , in welcher Eigenschaft man so eine "Einrichtung" betrat. Es soll ja Leute gegeben haben, die gingen nach ihrer "Tätigkeit" auch wieder einfach nach Hause!!


Dabei ging es aber zivilisiert und sicher nicht anders als in der BRD zu. Nackt ausziehen und eine Körperdurchsuchung ist auch hier Routine.
Ansonsten abgesehen von der etwas bedrückenden Atmosphäre war es dort völlig unauffällig.

Maulwurf, vielleicht solltest Du Dir öfters mit den geschilderten Erlebnissen von den damals Inhaftierten befassen anstatt nur zu schreiben, daß Du nichts Auffälliges gesehen hattest!I Daß einem auch hier unter Anderem mal hinten rein geschaut wird ist wohl war, aber nicht solchen Leuten, die nur einfach das "Land" wechseln wollten, diese Leute kamen nämlich in der BRD überhaupt nicht in den Knast!! Verstehst Du den Unterschied??? Im Arbeiter und Bauernstaat guckte man den Leuten in den A..ch, ohne daß sie was verbrochen hatten!!
Na, dann mach´s erst mal gut, Schönen Gruß aus Kassel.





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#34

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 23:16
von SCORN (gelöscht)
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Zitat Wosch: "Maulwurf, laß Dir mal von kompotenten Insidern erklären wieviele Sebsttötungen es in DDR-Gefängnissen gegeben hatte und dann melde Dich wieder, OK?"

@wosch, wie wäre es mal mit der anzahl der selbstötungen in bundesdeutschen gefängnissen in diesem zeitraum? recherchiere und dann melde dich wieder!

SCORN


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#35

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 23:36
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Wosch ich möchte gar nicht auf alle deine Punkte eingehen, dies ist schon oft genug geschehen und würde auch nichts bringen.
Nur zu einem deiner Punkte habe ich eine Frage, ganz abseits von aller Ideologie.

Zitat von wosch
Hier darf Dich auch Dein Rechtsanwalt zu jeder normalen Tageszeit aufsuchen


Heute ist es das Ziel eines Rechtsanwaltes seinen Mandanten vor jeder Strafverfolgung zu schützen und in Falle eines Prozesses nach Möglichkeit einen Freispruch zu erwirken, gänzlich unabhänig davon ob er Schuldig ist oder nicht.
In der DDR war die Aufgabe eines Rechtsanwaltes nicht seinen Mandanten vor seiner gerechten Strafe zu schützen, sondern er sollte am Prozess mitwirken und damit auch dessen rechtmäßigen Verlauf überwachen.Eine Beeinflussung des Mandanten zu Falschaussagen u.ä. war nicht zulässig.

Wäre es nicht auch heute besser wenn RA ihre Mandanten zwar während des Strafverfahrens begleiten und bei deren Unschuld auf einen Freispruch hinarbeiten würden, bei der Schuld ihres Mandanten jedoch nur den rechtmäßigen Ablauf des Prozesses überwachen und nicht versuchen einen schuldigen Straftäter trotzdem vor Strafverfolgung zu bewahren?

Für mich ist das Wirken heutiger Juristen in diesem Punkt eine Perversion dieses Rechtsstaates.


Der Rest deines Beitrages ist nur aus populistischer Sicht einigermaßen gelungen und auch der obligatorische Vergleich zum 3. Reich fehlt natürlich nicht. Dafür fehlen jegliche Fakten und werden durch deine eigene subjektive Meinung ersetzt.

P.S. Ein dickes Fell stört doch im Sommer nur!




Scheint dich aber nicht gestört zu haben, daß in der ach so "demokratischen" DDR Abertausende einsaßen und verurteilt wurden, obwohl sie im Grunde genommen nur zu verstehen gegeben hatten, daß sie in dieser DDR nicht leben wollten! Und das "perverse" daran war, daß da teilweise sogar die Rechtsanwälte und Verteidiger nichts dran ändern konnten, bzw auch gar nicht wollten!! Es gab gerade in dieser Zunft genug, die der Stasi als IM zugearbeitet hatten. Wegen mir kannst Du das bestreiten, bei Deiner Intelligenz glaube ich aber nicht daß Du das tun wirst, trotzdem bin ich gespannt darauf was Du mir diesbezüglich entgegnen wirst. Um erst mal in der DDR Jura studieren zu dürfen und später als Rechtsanwalt zugelassen zu werden, wurde man doch erst mal auf seine "Zuverlässigkeit" im Hinblick auf absolute Systemtreue durchleuchtet und wie man seine Anwaltstätigkeit ausüben durfte, ist einem selbst als "Verteidiger" schon klar gemacht worden! Ja Feliks, ich weiß, es ist wieder Alles falsch was ich hier von mir gebe, trotzdem stimmt es!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#36

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 23:41
von wosch (gelöscht)
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Zitat von SCORN
Zitat Wosch: "Maulwurf, laß Dir mal von kompotenten Insidern erklären wieviele Sebsttötungen es in DDR-Gefängnissen gegeben hatte und dann melde Dich wieder, OK?"

@wosch, wie wäre es mal mit der anzahl der selbstötungen in bundesdeutschen gefängnissen in diesem zeitraum? recherchiere und dann melde dich wieder!

SCORN



SCORN, warum sollte ich? Habe ich etwa den Link eingestellt oder war es vielleicht der "Altemaulwurf" ? Siehst Du, so wird ein Schuh draus!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#37

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 23:43
von kinski112 (gelöscht)
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HJM ist diese Einlage von Dir jetzt ernst gemeint, was ich nicht hoffe oder was soll das jetzt ? Warum seid ihr so empfindlich bei diesen Thema? Ich finde das Zitat von Altermaulwurf passt genau so dem Beitrag was Wosch da von sich abgegeben hat. Wo ist das Blaulicht überhaupt Pitti !!! Kommt mir nicht das wäre Beleidigung etc.was Maulwurf da gepostet hat und würde gegen Forum Regeln verstossen !


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#38

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 23:54
von Weichmolch (gelöscht)
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Kinski 112, bitte genau lesen. Ich schrieb nichts von Beleidigungen o.ä. Jedoch haben Vermutungen über persönliche, körperliche Befindlichkeiten, positiv wie negativ gemeint, nichts hier zu suchen.

Also - einfach in Ruhe lesen. Das ist als moderierender Hinweis zu sehen.

Weichmolch


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#39

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.06.2010 23:57
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von SCORN
zum thema passt ein artikel der in einer lokalen thüringer tageszeitung heute veröffentlicht wurde. die thüringer landesbeauftragte für die stasi-unterlagen , frau hildigund neupert,brachte ihre erkenntnisse unter die menschheit. nach ihrem wissen wurden in der erfurter untersuchungshaftanstallt von 1952 bis 1989 mehr als 5000 menschen psychisch und physisch gefoltert. weiterhin stellte sie folgende erkenntniss in den raum
"....... wer wirklich in die Freiheit wollte, wurde erschossen!"

dagegen verblasst doch der kleinliche skandal um guantanamo oder irgendwelcher geheimer folterknäste im namen der freiheit.

da sage noch einer in deutschland wird keine geschichtsaufarbeitung betrieben. im gegensatz zum wenig entfernten KZ buchenwald, in welchem während der nazizeit ja nur menschen aus ganz europa interniert(konzentriert) waren, wurden in erfurt zigtausende DDR bürger gefoltert......wenn sie nicht vorher erschossen wurden!

also dürfte doch so manchem hier im forum ein "innerer reichsparteitag" abgehen wenn sie solch "erkenntisse" veröffentlicht sehen!

SCORN



SCORN, jetzt hast Du mich aber neugierig gemacht, kannst Du mir mal mitteilen in welcher Zeitung das stand? Ich würde das Ganze mal gerne im Zusammenhang lesen"" Schönen Dank im vorraus!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#40

RE: In den Fängen der SED und Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.06.2010 00:03
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Feliks D.

Zitat von Gert

Meine "gruseligen" Gefühle kamen auch nicht von dem baulichen Zustand der Haftanstalt Berlin Hohenschönhausen. Die erschienen mir normal für ein Gefängnis.Mein Eindruck entstand bei den Schilderungen des Führers dieser Besichtigung

über die Verhörmethoden, Was wurden denn genau für Sachverhalte berichtet?
über die Art wie die Menschen behandelt wurden, Wie sollen sie behandelt worden sein?
über den Psychoterror der Vernehmer, Der sich worin äußerte?

über das Entsetzen und das Unverständnis über die angeblich strafbaren Handlungen der Verhafteten ( Handlungen die in anderen, freien Ländern überhaupt keinen Straftatbestand darstellen), Lies doch mal hier, welche "freie" Meinungsäußerung dir heute noch bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe einbringen kann.

über die Rechtlosigkeit der Inhaftierten ( keine anwaltliche Hilfe, keine Benachrichtigung der nächsten Angehörigen über den Verbleib des Betroffenen usw ). Absolut unwahr! Rechtlos war niemand und die Aufgabe des U-Organs war nicht nur belastende, sondern auch entlastende Fakten zu ermitteln und zu würdigen. Den Fakt, dass anwaltliche Hilfe in der DDR nicht aus dem Ermuntern zu Falschaussagen und dem Verhindern von strafrechtlicher Verfolgung Schuldiger, sondern der Überwachung des rechtmäßigen Verlaufes von Strafverfahren. Wenn sogar das unmittelbare Arbeitskollektiv geschlossen über die strafbaren Handlungen informiert und über den VH befragt wurde, wieso sollte dies bei den Angehörigen unterlassen werden?

Kurz gesagt, das war die totale Ohnmacht, wie sie ein U-Gefangener in der Bundesrepublik sicher nicht erlebt. Auch dieser fühlt sich ohnmächtig und hilflos, da er in einer Situation steckt aus der er aus eigenem Antrieb nicht so schnell heraus kommt.

Das schilderte dieser Mensch sehr gut, ohne Mitleid oder ähnliche Reaktionen zu erheischen. Er klang einfach glaubwürdig, weil er in dem Haus auch Dokumente, Einrichtungen, Gegenstände, Räume usw. zeigte, die seine Berichterstattung untermauerte.
Was macht ihn als Betroffenen den über den Verdacht der Befangenheit erhaben? Gerade als Betroffener erlebe ich vieles durchaus negativer und empfinde auch eine normale Aufnahmeprozedur als entwürdigend, bzw. erniedrigend und werde dies dann auch glaubwürdig so berichten. Mit einer selektiven Dokumentenauswahl kann ich alles untermauern.

Ich bin schon älter und habe eine gewisse Lebenserfahrung, sodass ich mir zutraue ob jemand glaubwürdig rüberkommt oder nicht. So, ich hoffe, dass ich nun mit diesem Zusatz besser verständlich bin mit meinem Beitrag von heute Nachmittag



Zitat von Gert
Ich kann nur sagen, ich bin nach einer Stunde mit Gänsehaut aus diesem Gebäude gegangen- es war wie Dr. Mabuse's Gruselkabinett.



Meinst du nicht dieses Gefühl wird gezielt, u.a. durch die Installation einer Wasserfolter-Zelle die es beim MfS nie gab, und mit einem bestimmten Zweck erzeugt? Allgemein halte ich von HSH und den Machern nicht viel.

http://www.sopos.org/aufsaetze/454fc2de7989b/1.phtml





Feliks, ich habe mir diese Internetsite( http://www.sopos.org/aufsaetze/454fc2de7989b/1.phtml) angesehen und sie gelesen. Die Führung die ich erlebte, war nicht von diesem Herrn Ehlert durchgeführt worden, sondern von einem anderen Führer( ich weiß leider den Namen nicht mehr ). Und sie lief auch nicht so ab, wie dort geschildert. Sie, die Führung, war sehr sachlich durch Auflistung von Fakten ohne jede politische Wertung und Polemik. Es wurde am Anfang der Führung auch über die Zeit nach dem 8.Mai 45 berichtet, und zwar dass das ein Gefängnis des KGB war wo sowohl ex Nazis aber auch missliebige Bürger, die den neuen Herren um Ulbricht und den Sowjets nicht passten, unter übelsten Bedingungen gefangen gehalten wurden. Das waren richtige Folterkeller und die habe ich mit eigenen Augen gesehen.. Das kannst du dort alles sehen, und du wirst auch informiert, dass die sowjetische Besatzungsmacht die KZ 's Sachsenhausen und Buchenwald bei Weimar als sowjetische Speziallager nahtlos weiterführten und dass sie sich in ihrer Menschenverachtung nicht wesentlich von den Grausamkeiten der NS KZ's unterschieden, wenn man mal die rassistischen Methode der Judenvernichtung ausklammert.
Feliks, du zerpflückst meinen kurzen Bericht mit Fragen und Rechtfertigungen, andersfarbig hervorgehoben, als ginge es darum, die DDR nachträglich zum mustergültigsten Rechtsstaat zu deklarieren. Nein, die DDR war kein Rechtsstaat, du findest keinen Beleg dafür. Ich lebe nun 45 Jahre in diesem Staat Bundesrepublik und ich hab hier auch einiges zu kritisieren, aber ich habe hier immer gesagt was ich denke, nie hat mich jemand dafür angeklagt oder gar verhaftet.Das ist meine persönliche Erfahrung und die zählt für mich. Vor allem aber, wenn es mir nicht mehr hier in diesem Land gefällt, hätte ich jederzeit das Land verlassen können und zwar ohne irgendeinen Apparatschik auf Knien zu bitten meinen Ausreisantrag zu genehmigen.


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