#41

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.06.2010 07:51
von rustenfelde | 676 Beiträge

Zitat von kirsche.ndh
@rustenfelde,
ich war bei der Trauerfeier in Bleicherode dabei und bin mit meiner Kompanie ( PIK 4 GR 4 Heiligenstadt ) hinter den Sarg bis zum Friedhof mitgelaufen. Einige von uns mußten am Sarg mit Ehrenwache halten ( zum Glück ich nicht ).
Da ich in Nordhausen wohne und immer mal in Bleicherode zu tun habe, war ich im Frühjahr mal interessehalber auf den Friedhof.
Das Grab ist immer noch da und wird von seiner Mutter ( Aussage vom Friedhofspersonal ) immer noch liebvoll gepflegt.
Aber der Schmerz und die Schmach über die Sühne der Tat wird sie nie überwinden.
Grüße aus dem Südharz.



Hallo Kirsche,
muß ja wohl belastend gewesen sein, an der Trauerfeier teilgehabt zu haben. Ich kann es mir jedenfalls vorstellen, zu mal ich P.Braun auch persönlich kannte.

Gruß RF


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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#42

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.06.2010 08:11
von kirsche.ndh | 109 Beiträge

Ich weiß nur noch , daß damals Tabletten ausgeteilt wurden.
Wer wollte konnte sie nehmen.


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#43

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.06.2010 08:21
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von kirsche.ndh
Ich weiß nur noch , daß damals Tabletten ausgeteilt wurden.
Wer wollte konnte sie nehmen.



Sprich genauer, was für Tabletten und welche Wirkung hatten sie?

So ist von Faustan bis Zyankali alles möglich und ich seh schon die Diskussionen aufflackern.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 18.06.2010 08:22 | nach oben springen

#44

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.06.2010 08:47
von kirsche.ndh | 109 Beiträge

Keine Ahnung mehr, ich weiß nur, daß den am Sarg stehenden nicht mehr ständig zum heulen war.
Also irgendwas zur Beruhigung.
Übrigends ausgeteilt vom Sani.


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#45

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.06.2010 10:37
von LO-Fahrer | 606 Beiträge

Zum Fall Weinhold gab es mal eine interessante Dokumentation in der der bundesdeutsche Staatsanwalt erklärte (sinngem.) " wenn die DDR-Staatsanwaltschaft uns die entsprechenden Informationen und Beweismittel zur Verfügung gestellt hätte, wäre Weinhold wegen Mordes angeklagt und zweifellos auch verurteilt worden"


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#46

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.06.2010 11:56
von kirsche.ndh | 109 Beiträge

Glaube ich nie und nimmer !!!!!!!!!!!!!!!!!


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#47

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.06.2010 07:25
von rustenfelde | 676 Beiträge

Zitat von LO-Fahrer
Zum Fall Weinhold gab es mal eine interessante Dokumentation in der der bundesdeutsche Staatsanwalt erklärte (sinngem.) " wenn die DDR-Staatsanwaltschaft uns die entsprechenden Informationen und Beweismittel zur Verfügung gestellt hätte, wäre Weinhold wegen Mordes angeklagt und zweifellos auch verurteilt worden"



Bestimmt, so wie in allen anderen Fällen!!!! Ich glaubs ja nicht.

Gruß RF


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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#48

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.06.2010 07:27
von S51 | 3.733 Beiträge

Ich schon.
Das wäre wie umgekehrt auch gewesen. Wenn alle Welt einem auf die Finger schaut, dann wird man vorsichtig und genau. Und der Fall wäre dann hier eingetreten. Da war noch kalter Krieg aber nachweisbar einen Mörder zu decken, das hätte sich die bundesdeutsche Justiz nicht nachsagen lassen. Schon, um ihre Unabhängigkeit gegenüber der Politik zu betonen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#49

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.06.2010 12:00
von fire-wr | 138 Beiträge

wurde eigentlich auch mal seitens des bgs auf die gt geschossen???



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#50

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.06.2010 12:02
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von fire-wr
wurde eigentlich auch mal seitens des bgs auf die gt geschossen???



http://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Arnstadt


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#51

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.06.2010 12:32
von S51 | 3.733 Beiträge

Rudi Arnstadt ist wohl das bekannteste Beispiel.
Folgenlose Beschießungen etwa aus der Zeit und dem Bereich, wo Minen lagen, wurden früher öfter erzählt. Konkrete Zahlen kann da sicher Thunderhorse nennen.
Im Abschnitt Schierke hat es Minen nie gegeben. Meines Wissens auch keine Festnahmen auf dem vorgelagerten Gebiet, die eventuell einen BGS-er animiert haben könnten, in vermuteter Nothilfesituation (für einen möglichen Flüchtling) zur Waffe zu greifen. Von Vorfällen bis in die frühen 70-er Jahre wurde immer mal wieder erzählt. Jedoch sind mir keine konkreten Daten bekannt, so dass es auch eben nur Geschichten sein könnten.
Wenn wir in´s Rohr geblickt haben, dann war dahinter in der Regel ein junger Brite während einer Einweisung. Das kam öfter vor, dabei wurde jedenfalls zu meiner Zeit aber nicht geschossen. Wir haben so etwas nach dem ersten Schreck beim allerersten Mal auch nicht so als absolute Bedrohung aufgefasst, sondern mehr so als Ausbildung britisch live. Denn in den Sichtfenstern an den Magazinen der Briten war es schwarz. Das heißt, die waren nicht aufmunitioniert. Davon habe ich mich selbst mal bei einer etwas schrägen Aktion am dreieckigen Pfahl überzeugen können.
Mit genaueren Zahlen, die aber den natürlich nicht gemeldeten Geigel nicht enthalten, kann sicher Thunderhorse dienen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#52

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 25.06.2010 22:22
von kirsche.ndh | 109 Beiträge

Muß mich korrigieren, war heute mal wieder in Bleicherode und bin dann mal schnell auf dem Friedhof gewesen.
Das Grab ist weg.
Nach Aussage eines Gärtners kann die pflegebedürftige Mutter nichts mehr alleine machen und der Vater lag schon in einer Urne mit drauf.
Das Klubhaus trägt auch seinen Namen nicht mehr.
Ich schätze damit wird alles von ihm vergessen sein und werden.


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#53

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.06.2010 00:45
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von fire-wr
wurde eigentlich auch mal seitens des bgs auf die gt geschossen???



Kann mich dunkel an einen Vorfall erinnern, das müsste irgendwann ab 1975 gewesen sein, da wurde in der Aktuellen Kamera (und natürlich auch in ND, JW) groß aufgemacht, dass in Thüringen von seiten der BRD auf DDR-Territorium gefeuert wurde, und zwar in ein Dorf hinein, dann wurden die Einschläge in einem oder vielleicht auch mehreren Häusern gezeigt. Ist aber, wie ich schon sagte sehr ungenau. Soweit ich weiß, ging es aber nie um einen Angriff auf Posten oder andere Personen. Ich glaube, da wurde von seiten der DDR obligatorisch protestiert, aber keiner direkt angegriffen. (Vielleicht doch ein abgedrehter Besatzer??) Ich weiß, dass diese Meldung kam, aber nicht mehr wann und in welchem Ort sich das abgespielt hat. Kann sich jemand besser daran erinnern?
Vielleicht kann sich ja ein Thüringer mal umhören?


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#54

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.06.2010 07:50
von rustenfelde | 676 Beiträge

Werner,
Du meinst sicher den Ort Wahlhausen.
http://einestages.spiegel.de/static/topi...uf_die_ddr.html

Gruß RF


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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#55

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.06.2010 07:55
von rustenfelde | 676 Beiträge

Zitat von kirsche.ndh
Muß mich korrigieren, war heute mal wieder in Bleicherode und bin dann mal schnell auf dem Friedhof gewesen.
Das Grab ist weg.
Nach Aussage eines Gärtners kann die pflegebedürftige Mutter nichts mehr alleine machen und der Vater lag schon in einer Urne mit drauf.
Das Klubhaus trägt auch seinen Namen nicht mehr.
Ich schätze damit wird alles von ihm vergessen sein und werden.


Tja, eigentlich traurig. Scheinbar gibt es auch keine näheren Verwandten mehr.
@Kirsche: Was treibt dich denn öfters nach Bleicherrode?

Gruß RF


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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#56

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.06.2010 17:56
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Zitat von S51
Rudi Arnstadt ist wohl das bekannteste Beispiel.
Folgenlose Beschießungen etwa aus der Zeit und dem Bereich, wo Minen lagen, wurden früher öfter erzählt. Konkrete Zahlen kann da sicher Thunderhorse nennen.
Im Abschnitt Schierke hat es Minen nie gegeben. Meines Wissens auch keine Festnahmen auf dem vorgelagerten Gebiet, die eventuell einen BGS-er animiert haben könnten, in vermuteter Nothilfesituation (für einen möglichen Flüchtling) zur Waffe zu greifen. Von Vorfällen bis in die frühen 70-er Jahre wurde immer mal wieder erzählt. Jedoch sind mir keine konkreten Daten bekannt, so dass es auch eben nur Geschichten sein könnten.
Wenn wir in´s Rohr geblickt haben, dann war dahinter in der Regel ein junger Brite während einer Einweisung. Das kam öfter vor, dabei wurde jedenfalls zu meiner Zeit aber nicht geschossen. Wir haben so etwas nach dem ersten Schreck beim allerersten Mal auch nicht so als absolute Bedrohung aufgefasst, sondern mehr so als Ausbildung britisch live. Denn in den Sichtfenstern an den Magazinen der Briten war es schwarz. Das heißt, die waren nicht aufmunitioniert. Davon habe ich mich selbst mal bei einer etwas schrägen Aktion am dreieckigen Pfahl überzeugen können.
Mit genaueren Zahlen, die aber den natürlich nicht gemeldeten Geigel nicht enthalten, kann sicher Thunderhorse dienen.




Mit welchen Hadfeuerwaffen waren die BAOR-Kräfte zu jener Zeit an der Grenze unterwegs?
Bezogen auf den Zeitraum 1982 - 1985!


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 26.06.2010 17:57 | nach oben springen

#57

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 26.06.2010 18:01
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Zitat von werner

Zitat von fire-wr
wurde eigentlich auch mal seitens des bgs auf die gt geschossen???



Kann mich dunkel an einen Vorfall erinnern, das müsste irgendwann ab 1975 gewesen sein, da wurde in der Aktuellen Kamera (und natürlich auch in ND, JW) groß aufgemacht, dass in Thüringen von seiten der BRD auf DDR-Territorium gefeuert wurde, und zwar in ein Dorf hinein, dann wurden die Einschläge in einem oder vielleicht auch mehreren Häusern gezeigt. Ist aber, wie ich schon sagte sehr ungenau. Soweit ich weiß, ging es aber nie um einen Angriff auf Posten oder andere Personen. Ich glaube, da wurde von seiten der DDR obligatorisch protestiert, aber keiner direkt angegriffen. (Vielleicht doch ein abgedrehter Besatzer??) Ich weiß, dass diese Meldung kam, aber nicht mehr wann und in welchem Ort sich das abgespielt hat. Kann sich jemand besser daran erinnern?
Vielleicht kann sich ja ein Thüringer mal umhören?



-------------------------------
Das hat aber definitiv nichts mit dem BGS zu schaffen!

Mike59


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#58

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.06.2010 00:11
von kirsche.ndh | 109 Beiträge

@rustenfelde,
bin selbständiger Innstallateur und wohne in Nordhausen.
Dadurch arbeite ich auch immer mal in oder in der Umgebung von Bleicherode.


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#59

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.06.2010 06:26
von rustenfelde | 676 Beiträge

Zitat von kirsche.ndh
@rustenfelde,
bin selbständiger Innstallateur und wohne in Nordhausen.
Dadurch arbeite ich auch immer mal in oder in der Umgebung von Bleicherode.



Ok und Danke Kirsche, ein schönes WE noch!
Gruß RF


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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#60

RE: Flucht mit Mord an einen PF

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.06.2010 07:28
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Thunderhorse

Zitat von S51
Rudi Arnstadt ist wohl das bekannteste Beispiel.
Folgenlose Beschießungen etwa aus der Zeit und dem Bereich, wo Minen lagen, wurden früher öfter erzählt. Konkrete Zahlen kann da sicher Thunderhorse nennen.
Im Abschnitt Schierke hat es Minen nie gegeben. Meines Wissens auch keine Festnahmen auf dem vorgelagerten Gebiet, die eventuell einen BGS-er animiert haben könnten, in vermuteter Nothilfesituation (für einen möglichen Flüchtling) zur Waffe zu greifen. Von Vorfällen bis in die frühen 70-er Jahre wurde immer mal wieder erzählt. Jedoch sind mir keine konkreten Daten bekannt, so dass es auch eben nur Geschichten sein könnten.
Wenn wir in´s Rohr geblickt haben, dann war dahinter in der Regel ein junger Brite während einer Einweisung. Das kam öfter vor, dabei wurde jedenfalls zu meiner Zeit aber nicht geschossen. Wir haben so etwas nach dem ersten Schreck beim allerersten Mal auch nicht so als absolute Bedrohung aufgefasst, sondern mehr so als Ausbildung britisch live. Denn in den Sichtfenstern an den Magazinen der Briten war es schwarz. Das heißt, die waren nicht aufmunitioniert. Davon habe ich mich selbst mal bei einer etwas schrägen Aktion am dreieckigen Pfahl überzeugen können.
Mit genaueren Zahlen, die aber den natürlich nicht gemeldeten Geigel nicht enthalten, kann sicher Thunderhorse dienen.




Mit welchen Hadfeuerwaffen waren die BAOR-Kräfte zu jener Zeit an der Grenze unterwegs?
Bezogen auf den Zeitraum 1982 - 1985!




.............dies würde mich auch einmal interessieren, ohne dass ich den Beitrag von @S51 in Frage oder Zweifel ziehen möchte. Ich kann zumindest sagen, dass die Kräfte der BAOR sowie auch der BFSO ohne Handfeuerwaffen im Bereich der 2 GK-GR 24 (Zeitraum 1982-1988) / (Reitergraben bis Wirl) aufgetreten sind. Zumindest waren keine Waffen zu erkennen. An mitgeführten Fahrzeugen, konnte aufgeklärt werden: mindestens einmal Land Rover Kurz sowie mindestens zwei Land Rover lang. Fast alle Einweisungen verliefen ohne besondere Vorkommnisse. Überwiegend war der uns als "Strong" bekannte BFSO aufgetreten. Anwesende gegnerische Kräfte des BGS sowie des GZD verhielten sich gleichfalls nicht provokativ. Versuchte Kontaktaufnahmen seitens der gegenerischen Kräfte blieben nicht aus.
Einzigstes mir bekanntes Vorkommnis einer Bedrohung mit Schußwaffe der eingesetzten Kräfte der GT d. DDR, ereignete sich März 1985 im Bereich Schramper Straße durch NL-Streitkräfte. Aus einem gepanzerten dreiachsigen Fahrzeug wurde ein sMG auf die Kontrollstreife Bankett gerichtet und die Waffe wurde horbar durchgeladen.
Eine Provokation durch Kräfte des BGS, erfolgte Juni 1986 im Bereich Schramper Straße feindwärts rechts Diszolozierungsabschnitt GSA Nord 1. Nachdem u.a. zwei Bell UH 1-D, drei Aluette III sowie eine SA 330 (alle mit takt. Zeichen GSFl Staffel Nord - gelb mit einem Kohlkraben) gelandet waren, wurden diese entladen. Beamte des BGS fingen an Gefechtsstellungen zu errichten. In Richtung der FÜSt 2. GK wurden in einer Entfernung von ca. 1500 - 1600 Meter Waffen aus der geschützten Stellung gerichtet. Motorisierte Kräfte des BGS, welche offensichtlich herangeführt wurden und zum Bestand der GSA Nord 1, erste und dritte Hunderschaft sowie Teile der T (Winsen an der Luhe) gehörten bezogen die ausgehobenen Stellungen. Die gesamte Aktion dauerte ca. 15-17 Minuten. Die Aktion war nur von der FÜSt aus einsehbar.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
zuletzt bearbeitet 27.06.2010 07:31 | nach oben springen


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