#1

Karl Marx, Friedrich Engels/ Meinungsfreiheit in der Klassengesellschaft

in Das Ende der DDR 07.06.2010 14:45
von Angelo | 12.397 Beiträge

Das habe ich heute bei Youtube gefunden....ich habe es nicht verstanden .


Wer die Produktionsmittel besitzt, bestimmt immer die vorherrschende Meinung. Die Klasse der Kapitalisten produziert die vorherrschende Meinung. Das Proletariat soll auf keinen Fall die Meinung der Bourgeoisie hinterfragen. Wer erkannt hat, was Kapitalismus ist, wird immer gegen Kapitalismus und für Kommunismus sein. Mit aller Gewalt versucht die Bourgeoisie das Proletariat, ohne das sie selbst nicht existieren könnte, zu belügen. Zum Beispiel wird die sozialistische Produktionsweise in der DDR als "Mangelwirtschaft" bezeichnet. Diese Lüge wird ständig von den Meinungsmachern wiederholt ohne irgendeine wissenschaftliche Begründung. Wie kann es denn sein, dass es in der so genannten Mangelwirtschaft keine Armut, keine Arbeitslosigkeit, keine Gebühren für Kindergarten und Studium, keine Kosten für Arzt- und Krankenhausbesuche gab. Das niemand obdachlos war und kein Kind in Armut leben musste. Nahrung, Kleidung, Wohnungsmiete und die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln war fast kostenlos. Die BRD schafft nichts davon! Selbst der geringe Lebensstandard wird nur noch weiter zusammen gestrichen.


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#2

RE: Karl Marx, Friedrich Engels/ Meinungsfreiheit in der Klassengesellschaft

in Das Ende der DDR 07.06.2010 15:23
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

ja schwere kost vom ollen marx.aber recht hatte er.stimmt heute alles(oder fast alles)noch

angelo ich kann dir ja mal die 6 bändige ausgabe seiner werke zukommen lassenoder noch besser die 40bändige.und als beigabe "das kapital" 3 bände.da haste was zu lesen


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#3

Karl Marx, Friedrich Engels/ Meinungsfreiheit in der Klassengesellschaft

in Das Ende der DDR 07.06.2010 15:31
von S51 | 3.733 Beiträge

Wie will man Mangelwirtschaft wissenschaftlich begründen? Nach der Chaostheorie? Unsere Wirtschaft war ziemlich kompliziert organisiert. Eigentlich hat man genauso viel geplant, wie man gebraucht hat. Weil man aber wusste, dass der Plan nie zu 100 % erfüllt würde, hat man mehr geplant, als man gebraucht hat. Das führte an einigen Stellen dazu, dass nicht mehr genug an Ressourcen da war, um den Plan auch nur halbwegs zu erfüllen. Ein bischen aber schon. Weil jeder wusste, das der Plan nicht zu 100 % erfüllt würde, hat er sich gegriffen, was er greifen konnte. Dadurch wurde aber regelmäßig mehr benötigt, als die eigentlich geplanten 100 %. Die Differenz zwischen dem "Bischen schon" und den 100 % war unser organisierter Mangel.
Es gab immer mal etwas, wovon der, der es brauchte, gerade nicht genug bekam.
Mangel im Sinne von hungernden Menschen knapp an der Grenze menschwürdigen Lebens jedoch war dies nicht. Nur ein ständig mehr oder weniger gefühltes "Wer hat, der hat und wer nicht, muss sehen, wann er es kriegen kann".
Dabei war es eigentlich egal, ob man nun politisch absolut korrekt war oder nicht. Eher standen jene, die nicht alles so genau namen, besser da.
Heutzutage gilt eine andere Regel. Dessen Brot ich ess, dessen Wort ich rede. Wer nicht spurt, kann sich sein Auskommen woanders suchen oder hat eben keines mehr. Deshalb der erste Satz. Und ehrlich, der stimmt durchaus.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#4

Karl Marx, Friedrich Engels/ Meinungsfreiheit in der Klassengesellschaft

in Das Ende der DDR 07.06.2010 18:54
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat
Heutzutage gilt eine andere Regel. Dessen Brot ich ess, dessen Wort ich rede. Wer nicht spurt, kann sich sein Auskommen woanders suchen oder hat eben keines mehr. Deshalb der erste Satz. Und ehrlich, der stimmt durchaus.



So ist.

Ich habe mal bei einem Elektoproduzenten Schrott geholt. Innerhalb meines Arbeitsplatzes. Dort praktizierte man eine 0-Fehler-Produktion. Allerdings waren diese 0-Fehler-Abfälle recht übig :-)
Das hinterfragte dort auch keiner, ich kenne dort ein paar Leute Privat. Naja, das kann man heute alles besser verbuchen :-)

Tja Superchips und Co. brauchte man nicht für ein Aushängeschild. Sondern es gab eine CoCom Liste. Man musste also bauen. Und ja, alle Chips funktionierten. Auch Festplatten wurden produziert. Man war nicht Weltspitze, hatte aber aber durchaus Weltstandartniveau. Und zu der Zeit bauten sehr wenige derartige Technik.


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#5

RE: Karl Marx, Friedrich Engels/ Meinungsfreiheit in der Klassengesellschaft

in Das Ende der DDR 07.06.2010 21:29
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Zitat von Angelo
Das habe ich heute bei Youtube gefunden....ich habe es nicht verstanden .


Wer die Produktionsmittel besitzt, bestimmt immer die vorherrschende Meinung. Die Klasse der Kapitalisten produziert die vorherrschende Meinung. Das Proletariat soll auf keinen Fall die Meinung der Bourgeoisie hinterfragen. Wer erkannt hat, was Kapitalismus ist, wird immer gegen Kapitalismus und für Kommunismus sein. Mit aller Gewalt versucht die Bourgeoisie das Proletariat, ohne das sie selbst nicht existieren könnte, zu belügen. Zum Beispiel wird die sozialistische Produktionsweise in der DDR als "Mangelwirtschaft" bezeichnet. Diese Lüge wird ständig von den Meinungsmachern wiederholt ohne irgendeine wissenschaftliche Begründung. Wie kann es denn sein, dass es in der so genannten Mangelwirtschaft keine Armut, keine Arbeitslosigkeit, keine Gebühren für Kindergarten und Studium, keine Kosten für Arzt- und Krankenhausbesuche gab. Das niemand obdachlos war und kein Kind in Armut leben musste. Nahrung, Kleidung, Wohnungsmiete und die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln war fast kostenlos. Die BRD schafft nichts davon! Selbst der geringe Lebensstandard wird nur noch weiter zusammen gestrichen.



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Habe gerade keinen Zugriff auf youtube

Wenn ich aber den Text lese, finde ich den Karl Marx ja noch viel besser wie ich ihn schon vorher fand. Das der schon wußte das es mal eine DDR geben wird, dass finde ich doch ganz beachtlich.
Ansonsten hat er recht, er war und ist noch immer mit einer der größten Philosophen und Wirtschaftwissenschaftler der Geschichte. Und eines solte man nicht vermischen, Marx und natürlich auch Engels sind und waren nie Marxisten.
Mike59


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#6

RE: Karl Marx, Friedrich Engels/ Meinungsfreiheit in der Klassengesellschaft

in Das Ende der DDR 07.06.2010 23:17
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Angelo
Das habe ich heute bei Youtube gefunden....ich habe es nicht verstanden .


Wer die Produktionsmittel besitzt, bestimmt immer die vorherrschende Meinung. Die Klasse der Kapitalisten produziert die vorherrschende Meinung. Das Proletariat soll auf keinen Fall die Meinung der Bourgeoisie hinterfragen. Wer erkannt hat, was Kapitalismus ist, wird immer gegen Kapitalismus und für Kommunismus sein. Mit aller Gewalt versucht die Bourgeoisie das Proletariat, ohne das sie selbst nicht existieren könnte, zu belügen. Zum Beispiel wird die sozialistische Produktionsweise in der DDR als "Mangelwirtschaft" bezeichnet. Diese Lüge wird ständig von den Meinungsmachern wiederholt ohne irgendeine wissenschaftliche Begründung. Wie kann es denn sein, dass es in der so genannten Mangelwirtschaft keine Armut, keine Arbeitslosigkeit, keine Gebühren für Kindergarten und Studium, keine Kosten für Arzt- und Krankenhausbesuche gab. Das niemand obdachlos war und kein Kind in Armut leben musste. Nahrung, Kleidung, Wohnungsmiete und die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln war fast kostenlos. Die BRD schafft nichts davon! Selbst der geringe Lebensstandard wird nur noch weiter zusammen gestrichen.





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Siehste siehste...
hat Dir noch Niemand gesagt Du sollst nicht Alles aufheben was Du findest!
Dem Helmut soll es auch mal so beim privaten Stadtrundgang mit Erich ergangen sein,der hatte eine
DDR Zwanzig Pfennig Münze gefunden und Erich meinte hebs auf,kannste mit telefonieren und Helmut soll doch tatsächlich sich die Münze ans Ohr gehalten haben und Hallo Hallo gesagt haben.


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#7

RE: Karl Marx, Friedrich Engels/ Meinungsfreiheit in der Klassengesellschaft

in Das Ende der DDR 07.06.2010 23:48
von Gert | 12.362 Beiträge

Heutzutage gilt eine andere Regel. Dessen Brot ich ess, dessen Wort ich rede. Wer nicht spurt, kann sich sein Auskommen woanders suchen oder hat eben keines mehr. Deshalb der erste Satz. Und ehrlich, der stimmt durchaus.

Das konnte man, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen, auch in der größten und schönsten DDR der Welt erleben. So habe ich es Anfang/Mitte der 60er Jahre dort erlebt. Marx ist eben überallKonnte es aber gottseidank dann einrichten, dass ich mein Auskommen dann woanders suchte.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#8

RE: Karl Marx, Friedrich Engels/ Meinungsfreiheit in der Klassengesellschaft

in Das Ende der DDR 08.06.2010 07:00
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Gert
Heutzutage gilt eine andere Regel. Dessen Brot ich ess, dessen Wort ich rede. Wer nicht spurt, kann sich sein Auskommen woanders suchen oder hat eben keines mehr. Deshalb der erste Satz. Und ehrlich, der stimmt durchaus.

Das konnte man, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen, auch in der größten und schönsten DDR der Welt erleben. So habe ich es Anfang/Mitte der 60er Jahre dort erlebt. Marx ist eben überallKonnte es aber gottseidank dann einrichten, dass ich mein Auskommen dann woanders suchte.



Hallo Gert, da du momentan hier scheinbar ganz frisch bist und der einzige der in der Grenzbrigade Küste gedient hat kannst du ja vielleicht mal ein wenig darüber erzählen.



Sicherung der Staatsgrenze DDR auf hoher See


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#9

RE: Karl Marx, Friedrich Engels/ Meinungsfreiheit in der Klassengesellschaft

in Das Ende der DDR 08.06.2010 19:45
von 94 | 10.792 Beiträge

_Pitti53_> stimmt heute alles(oder fast alles)noch

Was genau stimmt heute nicht mehr?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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