#1

Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 08.01.2009 20:43
von manudave (gelöscht)
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Gab es das?

Ich würde gerne wissen, was euch dazu bekannt ist.


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#2

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 09.01.2009 10:01
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo Manudave hab noch etwas Geduld meine junger Freund denn auch zu dem Thema Jüdische Bürger in der DDR habe ich etwas was ich im Beitrag "Fragen über Fragen zur DDR" einstellen werde. Dein "Niemandsland" bei den Grenzaufklärern hab ich noch nie beim Volk gehört aber mach dir nichts draus denn eigendlich war es doch das Land das vor dem Schützengraben lag aber in gewisser Weise ist das auch wieder zutreffend denn wir standen ja sprichwörtlich im kalten Krieg.

Gruß

Rainer-Maria


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#3

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 09.01.2009 12:07
von manudave (gelöscht)
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Das Niemandsland ist eigentlich nur im Westen so genannt worden. Der BGS sah sich daraufhin sogar veranlasst, ein Schreiben aufzusetzen in dem darauf hingewiesen wurde, dass es dieses Niemandsland nicht gibt und das Betreten dieses Streifens eine Gefahr darstellt. Das wurde an besonders markanten Punkten an der Grenze verteilt.


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#4

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 09.01.2009 12:10
von manudave (gelöscht)
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Zum eigentlichen Thema gibt es manch überraschendes:

Wer weiß schon, dass es bereits in den 50ern eine regelrechte Judenverfolgung in der DDR gab...


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#5

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 09.01.2009 12:19
von turtle | 6.961 Beiträge

Gib mal im Internet unter suchen/ Konrad Weiss Antisemitismus und Israelfeindschaft der DDR ein!!


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#6

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 09.01.2009 13:28
von Wolfgang B. (gelöscht)
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http://www.compass-infodienst.de

Suche: Konrad Weiss

Ergebniss: Antisemitismus und Israelfeindschaft in der DDR


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#7

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 09.01.2009 16:49
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo Manudave mal etwas grundsetzliches zu Behauptungen wie: Wer weiss schon das es in den 50er jahren eine regelrechte Judenverfolgung in der DDR gab. Ich hatte es auch schon einmal geschrieben dann sage ich Beweise stell sie rein schwarz auf weis denn wäre dies der Fall gewesen hätte es Jüd. Schauspieler, Ärzte, Wissenschaftler und andere Kapazitäten in der DDR nicht gegeben. Bei einem geh ich mit, das begüterte Juden die nach 1945 Eigentum (Fabriken etc.) das Ihnen von den Nazis nach 1933 enteignet wurde wieder haben wollten zumal wenn diese Fabriken zwischen 1933-1945 für Kriegsgüterproduktion genutzt wurden da kann es Probleme gegeben haben wo sich der eine oder andere Jüd. Bürger benachteiligt gefühlt haben kann. Noch ein guter Hinweis, nach dem Strafgesetzbuch der DDR war Antisemitismus strafbar. §6 der Verfassung schützte alle Bürger gegen jede Rassen oder religiöse Diskriminierung.

Gruß

Rainer-Maria


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#8

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 09.01.2009 18:56
von turtle | 6.961 Beiträge

§ 91. Verbrechen gegen die Menschlichkeit. (1) Wer es unternimmt, nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppen zu verfolgen, zu vertreiben, ganz oder teilweise zu, vernichten oder gegen solche Gruppen andere unmenschliche Handlungen zu begehen, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft.

Das habe ich dem Strafgesetzbuch der DDR,Ausgabe Dez.1974 entnommen.


In der von mir bereits genannten Quelle http://www.compass-infodienst.de/Konrad Weiss Antisemitismus und Israelfeindlichkeit der DDR ist es über die Juden anders dargestellt!
Ja was ist die Wahrheit,oder wie wollen wir die Wahrheit sehen??


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#9

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 11.01.2009 12:49
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Hallo Jungs,

unabhängig von Zahlen, Daten, Fakten muss ich Euch an dieser Stelle meine persönlichen "subjektiven" Eindrücke zum Thema Antisemitismus schildern.

Seit einiger Zeit habe ich im Rahmen meiner "Ahnen- und Familienforschung" mit älteren Bürgern der ehemaligen DDR zu tun. Diese daraus resultierenden Begegnungen, bei weitem nicht nur auf Familienmitglieder beschränkt, führen dann in der Regel (zwangsläufig) in die "Vergangenheit".

Was man da teilweise zu hören bekommt, lässt einem dann öfters mal das Gesicht einschlafen, oder die Gesichtszüge entgleiten!

40 Jahre "sozialistische" Erziehung, oder eben einfach die Gesellschaftsform in der damaligen DDR, konnten dem "fürchterlichen" Gedankengut dieser Mitbürger offensichtlich überhaupt nichts anhaben.
"Altvordere" gibt es im "Westen" ebenfalls, ich glaube aber in dieser Häufung wie im "Osten" dann doch nicht?! Woran mag das wohl liegen?

Aber nochmals, es handelt sich hier um meine rein persönlichen, subjektiven Eindrücke.


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#10

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 11.01.2009 13:59
von manudave (gelöscht)
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Lieber Rainer-Maria,

die Fakten, die du gerne hättest kann ich kaum alle aufschreiben.
Muss ich auch nicht, denn es gibt die Wanderausstellung der Amadeu-Antonio-Stiftung, die das ganze schwarze Kapitel aufgearbeitet hat. Eine sehr beeindruckende Ausstellung über ein weitgehend unbekanntes Kapitel der DDR.
Einen kleinen Eindruck gibt es unter folgendem Link:

http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/ak...ch-war-die-ddr/


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#11

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 16.01.2009 11:26
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo Manudave habe mir einmal den Text von Marek Voigt über Antisemitismus in der DDR durchgelesen und könnte mich eigentlich nur dieser Meinung von Hermann Simon anschließen. Zu A.Lustiger muss ich sagen die Worte „Feige Opfer“ im Zusammenhang mit dem 3. Reich habe ich in meinen ganzen 37 Jahren in der DDR nicht gehört. Nehme ich jetzt die Worte keine Chance oder Ausgeliefert auf Grund keiner anderen Möglichkeit zur Flucht da keine Geldmittel vorhanden ist dieses „Feige Opfer“ falsch, total falsch. Mich würde auch mal eine Statistik interessieren siehe vermögende Opfer und ich nenn sie mal das einfache Volk. Mittlerweile ist erwiesen das die amerikanische Flugaufklärung ganz genau wusste wo und wie, die Transportstrecken zu den Lagern sie Auschwitz selbst und und und. Wieder die Frage, warum wurde da nichts unternommen denn dafür muss es Gründe gegeben haben. Nehme ich Israel und die DDR und meine Schulzeit habe ich so im Hinterkopf völkerrechtswidrige Siedlungspolitik, Golanhöhen, dieser Feldherr mit der Augenbinde, Sechstagekrieg und um noch einmal auf die Siedlungspolitik zu kommen die wollte A.Hitler mit seinen Generalgouvernements auch schon, vielleicht war es das was der DDR so aufstieß und Israel nicht im besten Licht erscheinen ließ, ich würde auch mal Addyson um seine Meinung bitten der kann wirklich so gut fundiert erklären siehe seine Beiträge in Fragen über Fragen…. . Logisch und auch ein guter Grund, die enge Bündnispolitik Israel/USA/BRD. Zu Heike Radvan und diesen Satz: „Sie bemühe sich deutlich zu machen das es der Ausstellung nicht um die Diffamierung der DDR gehe“. Da kann ich nur sagen Scheinheiligkeit hoch drei! Das ist ungefähr so als wenn ich zu einen Menschen sage: Ich habe nichts gegen dich aber akzeptiere bitte das Messer was ich in der linken Hand halte, auch diese Frau Salomea Genin, warum ist sie denn nicht gleich wieder nach Australien zurück gefahren wenn sie in der DDR ständig in Angst lebte als Jüdin erkannt zu werden. Jetzt mit so einer Aussage zu kommen das ist Undankbarkeit gegenüber einen Staat der sie aufgenommen hatte wo ihr in Australien vielleicht ein weiser Rassist nach dem Leben getrachtet hätte, der der schon die Eingeborenen nicht leiden konnte. Also Literatur über die Juden und das 3. Reich und ihre Rolle darin gab es in der DDR in Hülle und Fülle. Da konnten sich auch die Studenten gut informieren.



Gruß

Rainer-Maria


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#12

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 16.01.2009 19:50
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Rainer-Maria,

nicht fundiert wie @addyson, sondern einfach mal aus dem Bauch heraus, den Aufschrei der Empörung schon hörend, hake ich mich mal in Deinen letzten Beitrag ein.

Judenverfolgung, Holocaust ... kein Thema für irgendwelche Diskussionen, das verbietet sich von selbst.

Die in der Hauptsache von den USA und der BRD "geschützte, geförderte" von Dir "Siedlungspolitik" genannte
Verbrechen (ja ich nenn es so) der "Israelis", muss ein anständiger Mensch aber trotzdem nicht gut finden.

Altes Testament "Auge um Auge, Zahn um Zahn" - Am "Holocaust" Palästinas machen wir uns genauso mitschuldig, wie an dem an den Juden im Dritten Reich.

Wer Unrecht mit Unrecht vergeltet ...


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#13

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 16.01.2009 23:19
von turtle | 6.961 Beiträge

Fast die Hälfte aller Deutschen hält Israel einer Umfrage zufolge für ein aggressives Land. Sogar 59 Prozent erklärten, es verfolge seine Interessen ohne Rücksicht auf andere Länder. Dagegen sind nur knapp ein Drittel (30 Prozent) davon überzeugt, dass die israelische Regierung die Menschenrechte achtet. Über diese Ergebnisse der Forsa-Umfrage berichtete das Hamburger Magazin „stern am Mittwoch den 21.01.08

Interessantes auch unter http://www.zeit.de/online/2008/20Israel

Das hat aber nichts mehr mit dem urprünglichen Thema Antisemitismus in der DDR zu tun.Mit den letzten Beiträgen schon. Zum Verständnis ich bin kein Antisemitit,finde aber auch die Israelische Politik so nicht in Ordnung! Wie schreibt Wolfgang:Wer Unrecht mit Unrecht vergeltet....ich sehe das auch so! Hat denn der Wahnsinn nie ein Ende? Egal wo auch immer!


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#14

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 17.01.2009 13:33
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Peter @turtle,

ja stimmt, vom Thema abgekommen ...

Antisemitismus in der DDR? Anders herum, nenn mir mal einer einen Staat in dem es keinen Antisemitismus gibt!?


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#15

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 17.01.2009 19:11
von manudave (gelöscht)
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Es ist und bleibt ein schwieriges Thema.

Stellt euch mal vor, Ihr seit der Israelische Regierungschef. Was würdet Ihr tun, wenn täglich euer Land und eure Bevölkerung angegriffen wird ? Friedliche Lösungen scheinen angesichts der Spannungen unter den Palästinensern selbst momentan abwegig...


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#16

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 17.01.2009 20:58
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Hallo @manudave,

tut mir leid, aber ich finde Deine Anregung sich in den "israelischen Regierungschef" hinein zu versetzen, ziemlich abwegig!

Auf die Art könnte man JEDEN und ALLES rechtfertigen, meinst Du nicht?

Im übrigen hat das ALLES mit dem eigentlichen Thema wenig, bis garnichts zu tun (siehe @turtle)


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#17

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 17.01.2009 22:19
von Transitfahrer (gelöscht)
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Moin,

zu dem Thema hab ich auch einen interessanten link gefunden.
http://www.bpb.de/themen/I2CRVI,0,0,Anti...in_der_DDR.html


Gruß
Peter


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#18

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 18.01.2009 09:09
von manudave (gelöscht)
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Hallo Wolfgang,

das hat natürlich nichts mit dem Thread zu tun. Trotzdem finde ich das ein Thema, über welches man auch diskutieren könnte...


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#19

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 18.01.2009 11:19
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo ihr Drei ich bin doch ganz ruhig Wolfgang bloß bei solchen Texten bekomme ich immer dieses Krippeln hinter den Ohren wie Tom Gerhard in diesem herrlichen Film "Voll Normal". Mittlerweile haben wir schon so viele Themen da ist es vieleicht sinnvoll sich auch mal etwas einzuschränken. Addyson wird sich evt. noch einbringen aber danach beenden wir es, ist meine Meinung. Nationalitätenkonflikte bringen nichts, haben noch nie etwas gebracht.... .

Schluss, Aus, Pumpe

Gruß

Rainer-Maria


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#20

RE: Antisemitismus in der DDR

in Leben in der DDR 18.01.2009 12:05
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Morgen miteinander,

Rainer-Maria eine Frage zu Deinem letzten Beitrag, steh wieder mal auf dem Schlauch:

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Wolfgang bloß bei solchen Texten bekomme ich immer dieses Krippeln hinter den Ohren wie Tom Gerhard in diesem herrlichen Film "Voll Normal".

Welche Texte meinst Du konkret? Meine(n)?


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