#41

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 19:53
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Zermatt
Erwähnen sollte man noch das die Stärke der BKG bei etwa 450 000 Mann lag.Bei inneren Unruhen haupsächlich
zum Objektschutz zugeteilt,hätten sie im Kriegsfall wenig Bedeutung gehabt.



Zieh 250.000 Mann ab und dann stimmt es wieder. Die Bedeutung wäre durch die Absicherung des Hinterlandes und die damit verbundene Entlastung der kämpfenden Truppe nicht zu unterschätzen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#42

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 19:54
von wosch (gelöscht)
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Zitat von S51

Zitat von wosch
[...Na Gilbert, dann erkläre mir mal bitte was falsch an meiner Aussage war? Bevor du mir Sachen aus Chile, China und Spanien offerierst, schaue Dir lieber mal die Paraden zu Adolfs Geburtstag und sonstigen "Feierlichkeiten" an! Wenn Du danach immer noch keine Ähnlichkeiten erkennen kannst oder willst, kann ich Dich nur noch zu Deiner standhaften Haltung gratulieren! ...



Sorry, Wosch, wenn ich ungebeten dazwischenfunke. Olle Adolphus Paraden waren nicht die Ersten und jene in der DDR nicht die Letzten. Du aber reißt diese Dinge gewissermaßen aus den Rest der Weltgeschichte und tust dann so, als ob sie deshalb untrennbar zusammengehören. Und das ist einfach falsch. Dann müsste man auch den Menschen an sich verbieten, denn eindeutig gehörten die Tausendjährigen zu dieser Spezies und das ist natürlich dann höchst verwerflich.
Das hat ein bischen was von paranoia.





[blau]Wenn Du meinst, aber was hat das damit zu tun, daß sich die Paraden von Adolf und die von Erich nicht all zu sehr unterschieden hatten? Ich kann den Zusammenhang Deiner Aussage leider auch beim besten Willen nicht erkennen. Vielleicht hat Gilbert ja doch recht, wenn er behauptet daß ich keine Ahnung hätte.

Trotzdem einen schönen Gruß aus Kassel.


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#43

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 19:56
von PF75 | 3.291 Beiträge

Die ganzen Paramilitärischen Einheiten Wie KG und ZV wären im E-Fall doch kaum zur geltung gekommen,denn ein großteil der leute wäre doch zur NVA eingezogen worden,denn die hatte doch sicherlich Vorrang es wären doch mehr oder weniger nur die leute die ku über geblieben.von unserer Rettungs-und Bergungseinheit der ZV hatten der größte Teil der Leute einen M-Befehl,also wären nur noch die alten und die KREUZ Rote Schwestern über geblieben.


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#44

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 20:06
von wosch (gelöscht)
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Zitat von seaman
Habe hier ein Bericht eines Zeitzeugen aus dem 1961:

>> 13. August 1961 <<
Ein Kampfgruppenkommandeur berichtet über die Grenzsicherung in Berlin -Kalter Krieg bei offener Grenze

Wir hatten schon lange darauf gewartet, dass von unserer Seite etwas passieren musste. So konnte es nicht weitergehen. Mitten auf dem Territorium der DDR existierte „unbegrenzt“ Westberlin als politisch selbständiges Gebilde, das von den imperialistischen Westmächten und der BRD unter Adenauer als „Pfahl im Fleische der DDR“ für Sabotage, Diversion, Terror und wirtschaftliche Ausplünderung aggressiv missbraucht wurde.
Was geschah damals nicht alles! Es wurden Brandanschläge gegen die Humboldt-Universität und den VEB Großberliner Vieh- und Schlachtwerke als eine Form der Wirtschaftssabotage verübt. Große Firmen zahlten Kopfprämien für jeden abgeworbenen DDR-Bürger. Bevorzugt waren Ärzte, technische Spezialisten und Bauern. Es wurden auch Personalausweise für 50 DM pro Stück aufgekauft, weil man sie für Fälschungen brauchte. Es gab Störungen auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Es fand eine massive Werbung von „Grenzgängern“ zur Arbeit in Westberlin statt. Tausende verirrte, geldhungrige Erwachsene aus allen Bezirken der DDR arbeiteten dort bereits zum Kurs zwischen 1: 3 bis 1: 5. Einige taten das nur wenige Tage in der Woche, weil das eingewechselte Geld bei uns zum Leben ausreichte. Der Schwindelkurs wurde auch von Bürgern Westberlins und kapitalistischer Länder zum Nachteil unserer Versorgung genutzt. Sie kostete ein Stück Butter nur 50 Pfennig, ein Drei-Pfund-Brot 21 Pfennig und eine Damenfrisur (Dauerwelle) 2, 50 M. Offiziell musste beim Einkauf der Personalausweis vorgezeigt werden, doch nicht alle Verkäuferinnen achteten darauf.
Dieser systematische Wirtschaftskrieg gegen die DDR führte nach Angaben des Kieler Wirtschaftsinstituts zu Verlusten von etwa 150 Milliarden Mark.
Das Wirken von über 80 Spionagezentralen der westlichen Besatzungs-mächte, des BND und des SPD-Ostbüros war besonders aktiv. Im Mittelpunkt standen Werbung von Agenten, der Einsatz dieser Kräfte in der DDR und den anderen sozialistischen Staaten; Hetze und feindliche Propaganda – vor allem Flugblattaktionen – gegen den Sozialismus, Verbreitung von Antikommunismus und Antisowjetismus, besonders in den Medien.
Die imperialistische Strategie zielte darauf ab, eine Situation allgemeiner Unsicherheit und Panik zu erzeugen, um die militärische Aggression gegen die DDR vor der Weltöffentlichkeit als „Befreiung“ ausgeben zu können. Aus dem kalten drohte ein heißer Krieg zu werden. Der damalige BRD-Verteidigungsminister Strauß verkündete im Juli 1961, der Zweite Weltkrieg „ sei noch nicht zu Ende“. Ein gewisser Paul Carrell (mit Klarnamen Paul - Karl Schmidt, Nazi seit 1931, Träger des „Winkels für alte Kämpfer“, Ribbentrop-Propagandist, hielt wehrpolitische Vorträge vor Generalen und leitenden Bundeswehroffizieren zum Thema: „Der Ernstfall Krieg“. Er forderte, „Hass in die Herzen der Soldaten zu senken“. Man wolle „lieber tot als rot“ sein.
Ex-General Heusinger, damals Chefinspekteur der Bundeswehr, meldete die Kampffähigkeit von sieben Divisionen. In Berlin stationierte Besatzer waren zu einem großangelegten Manöver an unserer Staatsgrenze nach Westdeutschland unterwegs. Im Bundestag wurde die Verlängerung des Militärdienstes beschlossen. Am 1. August 1961 versetzte die NATO ihre Verbände in Marschbereitschaft.
Mit dieser bedrohlichen Entwicklung befassten sich die Regierungen der Teilnehmerstaaten des Warschauer Vertrages. Am 12, 8. 1961 gaben sie eine Erklärung ab. Darin wurde festgestellt:
Die sozialistischen Staaten strebten seit mehreren Jahren nach einer Friedensregelung mit Deutschland. Diese sei längst spruchreif und dulde keinen Aufschub.
Die UdSSR habe wiederholt vorgeschlagen, mit beiden deutschen Staaten einen Friedensvertrag abzuschließen. Westberlin solle den Status einer „entmilitarisierten neutralen Freien Stadt“ erhalten. Die Regierungen der Westmächte seien zu Lösungen nicht bereit. Im Gegenteil, sie verstärkten die Kriegsvorbereitungen, drohten mit militärischer Gewalt. Es existierten Pläne für eine Invasion in die DDR.
Westberlin spiele im Kampf gegen die DDR eine besondere Rolle. Da sich die Wühltätigkeit in letzter Zeit verstärkt habe, sähen sich die Warschauer Vertragsstaaten vor die Notwendigkeit gestellt, entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Ihre Regierungen wandten sich an die Volkskammer und die Regierung der DDR mit dem Vorschlag, eine entsprechende Ordnung an der Staatsgrenze einzuführen. Sie verstünden, dass das für die Bevölkerung der DDR Unbequemlichkeiten schaffe, die aber angesichts der Lage nicht zu vermeiden seien.
Daraufhin beschloss der Ministerrat: „Zur Unterbindung der feindlichen Tätigkeit der revanchistischen und militaristischen Kreise Westdeutschlands und Westberlins wird eine solche Kontrolle an den Grenzen der DDR einschließlich der Grenze zu den Westsektoren von Groß-Berlin eingeführt, wie sie an der Grenze jedes souveränen Staates üblich ist. Es ist an den Westberliner Grenzen eine verlässliche Bewachung und eine wirksame Kontrolle zu gewährleisten, um der Wühltätigkeit den Weg zu verlegen.“
In der Nacht vom 12. zum 13. August 1961 begann die Grenzsicherung. Um Mitternacht befahl der Minister für Verkehrswesen, Erwin Kramer, den S-Bahnverkehr zwischen den Westsektoren und der DDR zu unterbrechen. Zu den rechtzeitig Alarmierten gehörten die Kampfgruppen der Arbeiterklasse.
Während NVA und VP die vielen Straßen und Bahnübergänge unter Kontrolle nahmen, waren sie für den Sicherheitsdienst verantwortlich. Im Laufe des Tages wurden sie für das Räumen und Sperren eingesetzt. Neugierige, aber auch organisierte Provokateure und Rowdys mussten von der Grenze ferngehalten werden.
Große Aufmerksamkeit maß man dem Erkunden und Schließen von Schlupflöchern und Schleusen zu, beispielsweise auf Friedhöfen, in Ruinen und Hausdurchfahrten. Die Grenze verlief ja nicht gerade übersichtlich. Bisweilen gehörte die Straße zum Demokratischen Sektor, der Bürgersteig zu Westberlin oder umgekehrt. Türen und Fenster mussten zugemauert werden.
Die Kämpfer wurden von Westberliner Gegnern der DDR belästigt und provoziert. Als Sicherungsposten standen sie auch auf der werdenden Mauer und wuchsen mit ihr hoch. Kennzeichnend für alle eingesetzten Kräfte waren die strikte Einhaltung der Befehle und Weisungen, Konsequenz, Besonnenheit und Höflichkeit.
Viele Künstler, Wissenschaftler und Kulturgruppen gingen täglich in die Unterkünfte und Bereitstellungsräume der Einsatzkräfte. Es bestanden enge Kontakte mit den Arbeitskollektiven und den staatlichen Leitern. Nach über einer Woche gab es auch ein Wiedersehen mit den eigenen Familienangehörigen. Zehn Tage dauerte es, dann war eine zuverlässige Sicherung der Grenze gewährleistet. Das Leben in der Hauptstadt verlief normal. Ein Teil der Kräfte konnte in die Produktion entlassen werden. Herzlich wurden sie am 23. August in der Karl-Marx-Allee von der Partei, der Regierung und der Bevölkerung verabschiedet. Es war die erste Parade der Kampfgruppen, auf der auch Granatwerder, Panzerabwehrkanonen und andere mittelschwere Waffen mitgeführt wurden.
Viele Menschen können sich heute überhaupt nicht vorstellen, was für Zustände vor dem 13. August 1961 in Berlin herrschten. Der kalte Krieg spielte sich bei offener Grenze ab. Die DDR war ein Vorposten, deshalb wurde sie vom ganzen sozialistischen Lager geschützt.
Quelle:Dr. Hans Spyra
Gruppenführer, später Kommandeur der Kampfgruppen-Hundertschaft
„Ernst Schneller“ der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften




Na, da hat man sich als Quelle ja genau den Richtigen ausgesucht, besser hätte es der Rainer-Maria auch nicht bringen können!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#45

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 20:10
von wosch (gelöscht)
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Zitat von SCORN
[quote="wosch"]

Hallo SCORN, ich will versuchen, Dir emotionslos zu antworten und hoffe daß Du es auch als solches erkennen wirst!


Diesen alten "verkalkten Personen" verdankt ein Großteil von heute Unzufriedenen ihre damaligen Karrieren und bei der Schuldsuche gibt es doch ein immer und zu jeder Zeit Einsetzbares, nämlich: Schuld sind immer die Anderen! Damit aber macht man es sich zu einfach und lenkt nur von eigener Schuld ab!!



hallo wosch,
ich könnte nun auf jede deiner blauen auslassungen reagieren, allein ich halte es für recht sinnfrei. du würdest deine meinung nicht ändern und ich meine auch nicht. also lassen wir das.

nur noch ne frage, gerade in bezug auf deine argumentation bezüglich der heute "unzufriedenen mit ihren damaligen karrieren" blicke ich nicht ganz durch. wer soll das denn sein ? ehemalige mfs und nva/gt angehörige können es ja nicht sein. die kungeln ja in mafiösen seilschaften durch die politische und wirtschaftlichee landschaft und schwelgen in wohlstand?! die heute unzufriedenen sind doch grösstenteils die selben die vor mehr als 20 jahren auch schon äusserst unzufrieden waren und die grössten schreihälse gewesen sind. klär mich bitte auf.

gruss
SCORN


Tut mir leid SCORN, wenn Du da nicht durchblickst, laß einfach Deiner Phantasie freien Lauf, vielleicht klappt es dann!
Dein Gruß geht natürlich postwendend zurück, sogar mit diesem hier!!


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#46

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 20:11
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Rotten
Eine Korrektur meinerseits.Fand auf dem Überboden(muss da dringend aufräumen..)ein Druckwerk meiner ehemaligen KG-Hundertschaft zum 30jährigen Jubiläum.
Eine Vereidigung gab es doch,erfolgte mit dem Gelöbnis.Bei entsprechender Anzahl neuer Kämpfer fand die Vereidigung auf einem,nahe gelegenen Ehrenmal für die OdF,statt.
Text des Gelöbnisses : "Ich bin bereit,als Kämpfer der Arbeiterklasse die Weisungen der Partei zu erfüllen,die Deutsche Demokratische Republik,ihre sozialistischen Errungenschaften jederzeit mit der Waffe in der Hand zu schützen und mein Leben für sie einzusetzen.Das gelobe ich."
Rotten




Danke Rotten für die Aufklärung!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#47

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 20:37
von glasi | 2.815 Beiträge

guten abend. wo wurden die waffen für die kg gelagert? in nva kasernen? ich kann mir schwer vorstellen das sie in den betrieben gelagert worden. lg glasi



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#48

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 20:50
von Rotten (gelöscht)
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@glasi,die Waffen wurden bei der örtlichen VP-Stelle gelagert.Ob dies generell so war,entzieht sich meiner Kenntnis.Zugang hatte dort der Kommandeur der Hundertschaft,der Waffenwart und der Innendienstleiter der KG.
Weiter der Chef der VP-Stelle,jedoch nur zu Kontrollzwecken.
Rotten


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#49

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 21:23
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat

Zitat von Rotten
@glasi,die Waffen wurden bei der örtlichen VP-Stelle gelagert.Ob dies generell so war,entzieht sich meiner Kenntnis.Zugang hatte dort der Kommandeur der Hundertschaft,der Waffenwart und der Innendienstleiter der KG.
Weiter der Chef der VP-Stelle,jedoch nur zu Kontrollzwecken.
Rotten


danke rotten. das ist doch schon mal was. vieleicht können die anderen auch noch was sagen. lg glasi.



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#50

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 21:29
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von glasi
guten abend. wo wurden die waffen für die kg gelagert? in nva kasernen? ich kann mir schwer vorstellen das sie in den betrieben gelagert worden. lg glasi



................................................................................
at glasi,

die Pak,Granatwerfer,kleinen Flaks und SMGs lagerten schon mal in den gesicherten Armeeobjekten.
Es kam auch immer darauf an, was war vorhanden an jeweiliger Bewaffnung und wer war in der Nähe.
Die Unterschiede zu den grossen Einheiten (Leuna etc)waren schon gross.
Gruss


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#51

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 21:33
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von wosch

Zitat von Feliks D.
Ausgehend von der in einem anderen Thread gestellten Frage, möchte ich hier mal ein Thema zu den Kampfgruppen der DDR eröffnen. Der Unterordner "Die DDR Grenztruppen: Organisation und Ablauf" ist zwar dafür nicht ganz der richtige, jedoch im Überordner "Organisation und Organe der DDR und BRD" noch der passendste.

Zitat von Feliks D.
[quote="glasi"]kurze frage an alle. was war eigentlich der sinn der betriebskampfgruppen? lg glasi



http://de.wikipedia.org/wiki/Kampfgruppe..._und_Gliederung




Grundsätzlich kann hier alles über Strukturen, Bewaffnung, Aufgaben und Einsätze geschrieben werden, am interessantesten sind jedoch für alle natürlich die persönlichen Berichte.

War jemand von euch in den KG, wer hat eigene Erfahrungen oder die von Bekannten über die er berichten will???






(Zitat Wosch Auszug!)
Na Feliks,


Wosch, sei mir bitte nicht böse oder meinethalben doch, egal wie, nimm es wie ein Harzer Käse, der stinkt an allen vier Ecken...!

Mich stört bei Deiner Form der Kommunikation schon allein immer der Anfang, wenn Dir was außerhalb Deines Weltbildes, Deiner Lebensansicht läuft.

Hier mein ich komkret: [blau] "Na, Feliks,..."


Schönen Gruß aus dem Harz, wo der berühmte und gleichnamige Käse gern stinkt...!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 04.05.2010 21:34 | nach oben springen

#52

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 21:54
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Rüganer
ich war auch nicht in der Kampfgruppe, war aber mal mit dem Kampfgruppenkommandeur zusammen auf einer Schulung, 4 Wochen. Da hat er mich auch nerven wollen, ich solle doch Mitglied werden, dann würde ich auch nicht mehr zum Reservistenwehrdienst eingezogen, hätte da dann meine Ruhe.
ich habe ihm gesagt, wenn, dann bitte nicht als Schütze A im letzten Glied, nö, ich bin immerhin inzwischen schon ein Uffz.-Dienstgrad und da müsste ich bestimmt Gruppenführer in seinem Haufen werden....
Sowas konnte er nicht hinkriegen und damit blieb alles beim Alten und es war Ruhe...
Josy's Ausführungen hinsichtlich der gesellschaftlichen Einstufung der Zugehörigkeit bei den Kampfgruppen kann ich voll bestätigen, bei jeder Beurteilung hob sich Kampfgruppe positiv hervor. Allerdings gab es auch Leute, die diese Truppe als Volkssturm angesehen hat, in deren Augen waren sie das allerletzte Aufgebot, Wochenendkrieger...
Grüße von der Insel

der Rüganer




Feliks und Rüganer, hoppla und besten Dank, schönen Gruß von josys Alzheimer...!

Das war wohl ein nicht zu unterschätzender Grund, eine Rechtfertigung oder aus heutiger Sicht betrachtet ein real nachvollziehbares Alibi, über eine Mitgliedschaft in den KG nicht alle Nase lang zur Reserve gezogen zu werden!

Um Feliks D.`s Beitrag zu bestätigen, hatte ich selbst als damaliger Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr auch das, nein eine Art Privileg, in der Zivielverteidigung integriert zu sein. Gut, mein damaliger aggressiver Werber, ehrenamtlicher Multifunktionär auch in der Wohnungskommission konnte dies als A- typischer Wichtigtuer und Werber nicht Wissen... . Für ihn galt eben das Motto: Wissen ist Macht, nichts Wissen macht auch nichts..., hab doch meinen Genossen Parteisekretär, der alles weis und die Partei hat eeh immer Recht...

Aber noch was zur Freiwilligen Feuerwehr: Die Ffw-ehren waren in der DDR zwar Bestandteil der Zivielverteidigung und des Katastrophenschutzes, unterstanden hirarchiemäßig der Deutschen Volkspolizei, Kommando Feuerwehr, zählten aber nicht zu den s. g. bewaffneten Organen. Damit war eine Mitgliedschaft in der Ffw unterpriviligierter als die Mitgliedschaft in den KG, was u. a. die Häufigkeit der Einberufung zur Reserve anbelangt.

Weiß aber auch, das bei während der Grundausbildung (NVA, GT usw.) erworbene Spezialkenntnisse jemanden als KG- Mitglied nicht unbedingt davor bewahrten, doch zum Reservistenwehrdienst einberufen zu werden.

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 04.05.2010 21:55 | nach oben springen

#53

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 04.05.2010 22:12
von wosch (gelöscht)
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Zitat von josy95


(Zitat Wosch Auszug!)
Na Feliks,


Wosch, sei mir bitte nicht böse oder meinethalben doch, egal wie, nimm es wie ein Harzer Käse, der stinkt an allen vier Ecken...!

Mich stört bei Deiner Form der Kommunikation schon allein immer der Anfang, wenn Dir was außerhalb Deines Weltbildes, Deiner Lebensansicht läuft.

Hier mein ich komkret: [blau] "Na, Feliks,..."


Schönen Gruß aus dem Harz, wo der berühmte und gleichnamige Käse gern stinkt...!


josy95




Na josy95, wenn Dich hier nicht mehr stört, kann ich Deine Aufregung so nicht nachvollziehen, ich nimm das zwar zur Kenntnis aber ich glaube nicht, daß ich meinen persönlichen Schreibstil deswegen ändern werde! Warum sollte ich Dir böse sein, etwa weil Du mir Deine Meinung gesagt hast, ne lieber Josy, Jedermann sollte sich hier ausdrücken können, wie es seinem Naturell entsprechen tut, das gilt auch für Dich mit Deinem "Harzer Käse-Vergleich", auch wenn ich ihn lieber auf dem Brot hätte als in geschriebener Form"! Ne, ne Josy, laß mal ruhig Luft ab, danach soll man sich hinterher immer besser fühlen. Mir geht es jedenfalls ab und zu so, nachdem ich Beiträge gelesen habe, die die Wirklichkeit einfach nur auf den Kopf stellen sollen! Ob der "gleichnamige Käse im Harz gerne stinkt kann ich nicht beurteilen, nur soviel dazu: Wer stinkt schon gerne von sich aus? Zum Stinker hat ihn der Mensch doch erst gemacht!! Wie es auch sei, Du hast mir Deine Meinung gesagt und ich habe Dir geantwortet, also für jeden von uns einen weiteren Zähler in der Statistik. Wenn das so weiter geht, überholen wir noch die Spitzenreiter!! Wenn nicht, ist es auch nicht schlimm, wir haben jedenfalls miteinander geredet!!
Aus Kassel einen schönen Gruß in den wunderschönen Harz, den ich auch schon unter Anderem bei einer winterlichen Fahrt auf den Brocken mittels Brockenbahn von Schierke aus als unvergeßliches Erlebnis wahrgenommen hatte.


zuletzt bearbeitet 04.05.2010 22:14 | nach oben springen

#54

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 05.05.2010 18:57
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von glasi
guten abend. wo wurden die waffen für die kg gelagert? in nva kasernen? ich kann mir schwer vorstellen das sie in den betrieben gelagert worden. lg glasi



In großen Betieben mit eigenen Einheiten gab es auch separate Waffenkammern. Dort waren zumindest die MPi und die LMG sowie deren Munition und Handgranaten gelagert. Konkret sind mir die ehemaligen Waffenkammern des LAMATOR Torgau (Landmaschinenbau), des FLAKO Torgau (Flachglaskombinat), der BEWAG in Berlin-Lichtenberg in der Rhinstraße bekannt. Dort gab es eigene Verantwortliche, die Polizei hat dort nur Kontrollen durchgeführt. Diese Aufzählung erhebt natürlich absolut keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#55

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 06.05.2010 13:43
von Rotten (gelöscht)
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...zurück zum,schon beschriebenen,WoEnd in der Natur mit der KG.Letztendlich konnte man nicht nur Wein,
Weib & Gesang,bspw. an die Kreisleitung,melden.Erfüllte Schiessnormen machten sich immer gut,also fanden Gruppengefechtsschiessen statt.Auch wenn es mit der Physis der Kämpfer nicht weit her war,jedenfalls Schiessen konnten die älteren Herrschaften.Ob dieses Phänomen nun am wirklichen Können oder aber durch 'geistige Getränke' zustandekam,wird ein Rätsel bleiben.
Dieses schon unglaublich,noch sehenswerter die Anzugsordnung beim Schiessen.Fast nichts war unmöglich ,
dank sommerlicher Temperaturen , freier Oberkörper , Hose und Unterhemd , barfuss.
Zweimal wurde diese Übung durch 10 Angehörige der GSSD (1 Offz.,1 Uffz.,8 Soldaten) unterstützt,welche
auch sehr viel Elan beim kulturellen Teil (Musik & Verköstigung) zeigten.
Dieses kam durch eine betriebliche Patenschaft mit der GSSD-Einheit und der Organisation der betrieblichen DSF zustande.
Einsatz KG + NVA folgt...
Salve,Rotten


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#56

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 06.05.2010 15:30
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

ich habe mal ein foto mit kämpfern der kampfgruppe aus einem link von @boelleronkel rauskopiert:




p.s. das ein stahlhelm auch eine kühlende wirkung hat, darauf scheint keiner auf dem foto gekommen zu sein...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
zuletzt bearbeitet 06.05.2010 15:31 | nach oben springen

#57

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 06.05.2010 15:38
von Boelleronkel (gelöscht)
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Fleissig Fleissig Gilbert,
wenn ich mich nicht irre,sind die Kämpfer von der Einheit des VEB EPW (Elektrophysikalische Werke Neuruppin),die haben wohl Leiterplatten hergstellt) oder aus Wittstock.
Das Areal der Kyritz Ruppiner Heide ist auch sehr gross und da ging förmlich die Post ab.
Nun ist es aber vorbei und endlich siehts dort nach Ruhe aus.


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#58

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 06.05.2010 15:46
von Rüganer (gelöscht)
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[quote="GilbertWolzow"]
ich habe mal ein foto mit kämpfern der kampfgruppe aus einem link von @boelleronkel rauskopiert:

sag mal Gilbert, welchen link meinst du?
EPW würde mich interessieren, da war ich 15 Jahre und den Kommandeur der KG Mül.... kannte ich, der wollte mich damals anwerben...
gruß
der Rüganer


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#59

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 06.05.2010 15:49
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

@rüganer, hier ----> http://www.neuruppin.webstolica.ru/ <--- den hatte @boelleronkel im thema "sowjetische streitkräfte in grenznähe" eingestellt.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
zuletzt bearbeitet 06.05.2010 15:51 | nach oben springen

#60

RE: Kampfgruppen (KG) der DDR

in Grenztruppen der DDR 06.05.2010 15:52
von Rüganer (gelöscht)
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gibert, danke.. ich stürz mich rein..


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