#141

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 01:14
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von damals wars im Beitrag #126
Um diese Zeit gab es in der DDR nur noch Saatkartoffeln, vorgekeimt.

Wo hast Du nur den Blödsinn her???
In Berlin gab es immer gute Kartoffeln.


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#142

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 11:26
von turtle | 6.961 Beiträge

Zitat von rei im Beitrag #141
Zitat von damals wars im Beitrag #126
Um diese Zeit gab es in der DDR nur noch Saatkartoffeln, vorgekeimt.

Wo hast Du nur den Blödsinn her???
In Berlin gab es immer gute Kartoffeln.








In Berlin und einigen von Touristen bevorzugte Gebieten gab es immer schon eine bessere Versorgung. Von Leipzig während der Messe mal ganz abgesehen. Ich kann mich aber auch noch an den Satz erinnern ,"wieder nur Schweinekartoffeln" .Allerdings kann ich das nicht mehr so zeitlich zuordnen. Tatsache ist doch auch das es nach zwischenzeitlichen hochs immer wieder Rückschläge gab. Mangelware war doch relevant. Schon gehört in Halle gibt es gerade das oder in Berlin bekommst Du es Also auf dahin.. Die Versorgung der Bevölkerung mal abgesehen von Grundnahrungsmitteln war nicht überall zur gleichen Zeit einheitlich. Mein Bruder hamsterte alle möglichen Ersatzteile für ein Auto dessen Marke er gar nicht hatte, nur weil er zufällig dazu kam. Zum tauschen sagte er aber davon verstehst Du Wessi nichts. Nein hungern musste keiner in der DDR ,es sind aber viele Dinge die das Leben lebenswerter machen .


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#143

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 11:34
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von rei im Beitrag #141
Zitat von damals wars im Beitrag #126
Um diese Zeit gab es in der DDR nur noch Saatkartoffeln, vorgekeimt.

Wo hast Du nur den Blödsinn her???
In Berlin gab es immer gute Kartoffeln.







Ganz schön keck - Berlin mit der Rest-DDR gleichzusetzen....


....................................
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#144

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 11:35
von Lutze | 8.039 Beiträge

die Kartoffeln aus Mutterns Garten,
immer wieder lecker,
und das schon zu DDR-Zeiten
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#145

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 11:43
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #144
die Kartoffeln aus Mutterns Garten,
immer wieder lecker,
und das schon zu DDR-Zeiten
Lutze


Auch gut :

Nach dem Pilzesammeln noch ne n Sack Kartoffeln vom LPG-Acker geklaut ,-
schmeckte sehr lecker ( und war die einzige Möglichkeit, an frische Kartoffeln zu kommen )...


....................................
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#146

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 11:45
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Nö!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#147

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 11:46
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.493 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #145
Zitat von Lutze im Beitrag #144
die Kartoffeln aus Mutterns Garten,
immer wieder lecker,
und das schon zu DDR-Zeiten
Lutze


Auch gut :

Nach dem Pilzesammeln noch ne n Sack Kartoffeln vom LPG-Acker geklaut ,-
schmeckte sehr lecker ( und war die einzige Möglichkeit, an frische Kartoffeln zu kommen )...



und dann noch einen Wirsingkohl oder Kohlrabi bei der Gelegenheit... das nannte ich Selbstversorgung

gruß h.


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#148

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 11:47
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

habe folgendes erlebt
DDR
die Kartoffeln waren zu 70 Prozent halbschwarz, bei uns war das so!
es gab keine Luftballon oder Windeln zu kaufenB
Und das in einer Stadt wo viele Besucher aus dem Westen kamen.
Deutschland
solche Kartoffeln gibt es nicht mehr, nie wieder gesehen.
bei neuen Geschäftseröffnungen nach der Wende wurden zig hunderte Ballons aufgehängt und Windeln gab es in allen Preislagen.
Ich wollte gar nicht in der DDR nach Amerika fahren oder ein tolles Auto kaufen, ich wollte aber in einem Arbeiter- und Bauernstaat die einfachsten Konsumgüter kaufen!


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#149

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 11:57
von RiFu | 203 Beiträge

Also bei uns(Karl-Marx-Stadt) gab es immer brauchbare Kartoffeln, zudem wurden die immer "Eingekellert", das reichte meist bis die neuen Kartoffeln kamen.
Luftballons hatten wir auch genug, sogar bunte.
Die Kinder wurden mit Baumwollwindeln gewindelt, die gab es problemlos.
Schwierig war immer Obst und Gemüse außerhalb der Saison, Fleisch teilweise, und alles was nicht als WtB lief (Waren täglicher Bedarf)
Karsten


EK 88 I


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#150

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 11:58
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #145
Zitat von Lutze im Beitrag #144
die Kartoffeln aus Mutterns Garten,
immer wieder lecker,
und das schon zu DDR-Zeiten
Lutze


Auch gut :

Nach dem Pilzesammeln noch ne n Sack Kartoffeln vom LPG-Acker geklaut ,-
schmeckte sehr lecker ( und war die einzige Möglichkeit, an frische Kartoffeln zu kommen )...


Kartoffeln vom Acker klauen?,
das hätte ich mir nicht getraut,
Respekt hatte ich von der arbeitenden Bevölkerung
Lutze


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#151

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 11:58
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Na da hatte ich wohl Glück, Schwiegereltern waren vom Dorf. Schwiegervater LPG Vorsitzender (T) und Schwager Dipl. Agrarökonom in einer anderen LPG (P). Kartoffeln, Obst, Gemüse, Fleisch und Wurst waren daher immer frisch und ausreichend vorhanden.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#152

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 12:04
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.493 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #151
Na da hatte ich wohl Glück, Schwiegereltern waren vom Dorf. Schwiegervater LPG Vorsitzender (T) und Schwager Dipl. Agrarökonom in einer anderen LPG (P). Kartoffeln, Obst, Gemüse, Fleisch und Wurst waren daher immer frisch und ausreichend vorhanden.


ja, das kannste wohl behaupten, bei uns gab es z.B. grüne Gurken nur um Pfingsten mal, Tomaten erst ab Juli im Handel und beim Fleischer musstest de Dich anstellen wenn Du mal was besondres haben wolltest, Kasslerbraten, Rinderbraten oder Rippenbraten zum füllen! Konnte man nur schlecht vereinbaren mit der Arbeitszeit wenn beide gearbeitet haben und immer die Schwiegermama fragen....

gruß h.


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zuletzt bearbeitet 30.04.2014 12:05 | nach oben springen

#153

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 12:05
von KARNAK | 1.696 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #145


Nach dem Pilzesammeln noch ne n Sack Kartoffeln vom LPG-Acker geklaut ,-
schmeckte sehr lecker ( und war die einzige Möglichkeit, an frische Kartoffeln zu kommen )...


Na ja,die EINZIGE Möglichkeit,dass ist schon sehr populistisch,zumindest was die frischen Kartoffeln angeht.Und der Rest der Kartoffeln die nicht vom LPG-Acker geklaut wurden,die gingen alle in den Westen,zusammen mit dem Aal?


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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zuletzt bearbeitet 30.04.2014 12:05 | nach oben springen

#154

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 12:17
von chantre | 425 Beiträge

Es ging uns schon schlecht in der DDR. Ich hatte früher nur eine Kleidergröße sg48, jetzt habe eine 58.


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
zuletzt bearbeitet 30.04.2014 12:17 | nach oben springen

#155

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 12:19
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #151
Na da hatte ich wohl Glück, Schwiegereltern waren vom Dorf. Schwiegervater LPG Vorsitzender (T) und Schwager Dipl. Agrarökonom in einer anderen LPG (P). Kartoffeln, Obst, Gemüse, Fleisch und Wurst waren daher immer frisch und ausreichend vorhanden.


@Feliks D.

Dein Glück hiess im allgemeinen : Vitamin B ....


....................................
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zuletzt bearbeitet 30.04.2014 12:20 | nach oben springen

#156

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 12:22
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Also Gurken, Tomaten, Erdbeeren und so Zeugs hat mein Vater im Gewächshaus immer selbst gezogen, da wurde der Boden sogar noch mittels elektr. Heizung selbst im Winter auf Temperatur gehalten. Heute unvorstellbar bei den Strompreisen. Erbsen, Bohnen, Kirschen, Äpfel, Stachelbeeren und Spargel hatte beide im Garten. Fleisch kam dann meist von der anderen Seite, die hatten noch selbst Vieh (Kühe, Schweine, Hasen, Hühner, Tauben) im Stall stehen und da wurde noch selbst geschlachtet und verwurstet. Kartoffeln, Mais usw. war dann der Schwager für zuständig, Nachbar der Schwiegereltern hatte Bienen und von dem bezogen wir immer frischen Honig. Nur ich hatte nichts selbst angebaut, auch gar keine Zeit dafür, aber wir sind eigentlich alle aus unseren Familien gut über die Runden gekommen.

Damals wurde ja auch noch Marmelade selbst gemacht und jede Menge Zeugs eingeweckt. Kann mich noch gut an Keller voller Einmachgläser mit dem typischen dicken roten Gummi erinnern und diese riesigen nach oben zu öffnenden DDR Tiefkühltruhen mit eingefrorenen Fleisch und Hühnern etc.

Edit:/ Ach ja und das beste waren immer, schon als Kind und dann bis zu ihrem Tod, frische Backäpfel bei Oma aus dem Ofen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 30.04.2014 12:31 | nach oben springen

#157

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 12:40
von KARNAK | 1.696 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #145


Nach dem Pilzesammeln noch ne n Sack Kartoffeln vom LPG-Acker geklaut ,-
schmeckte sehr lecker ( und war die einzige Möglichkeit, an frische Kartoffeln zu kommen )...


Sei ehrlich,dass klingt nun für einen Außenstehenden so,hättet ihr das nicht gemacht,also die Früchte des Waldes suchen und Kartoffeln der LPG klauen,ihr hättet hungern müssen.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#158

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 12:45
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Also um mal eins klarzustellen: Persönliche Befindlichkeiten/Beziehungen/Verwandtschaften, denen man gewisse Nahrungs- und Genussmittel zu verdanken hatte sind eine Sache, die tagtägliche Versorgung der Bevölkerung über den Handel eine andere.
Ich will hier keinen Mangel in der DDR in Abrede stellen, ihn aber auch nicht allein zum systemtypischen Merkmal stilisieren. Grüne Gurken, Tomaten, Erdbeeren & Co. waren und sind z.B. Saisonwaren - nicht allein zu Zeiten der DDR oder in der DDR.

Ohne das jetzt weiter zu vertiefen, kann ich mich jedoch gut daran erinnern, dass abgesehen vom Wochenende die Werktage Dienstag und Donnerstag die schönsten waren.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#159

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 12:46
von Udo | 1.267 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #156
Also Gurken, Tomaten, Erdbeeren und so Zeugs hat mein Vater im Gewächshaus immer selbst gezogen, da wurde der Boden sogar noch mittels elektr. Heizung selbst im Winter auf Temperatur gehalten. Heute unvorstellbar bei den Strompreisen. Erbsen, Bohnen, Kirschen, Äpfel, Stachelbeeren und Spargel hatte beide im Garten. Fleisch kam dann meist von der anderen Seite, die hatten noch selbst Vieh (Kühe, Schweine, Hasen, Hühner, Tauben) im Stall stehen und da wurde noch selbst geschlachtet und verwurstet. Kartoffeln, Mais usw. war dann der Schwager für zuständig, Nachbar der Schwiegereltern hatte Bienen und von dem bezogen wir immer frischen Honig. Nur ich hatte nichts selbst angebaut, auch gar keine Zeit dafür, aber wir sind eigentlich alle aus unseren Familien gut über die Runden gekommen.

Damals wurde ja auch noch Marmelade selbst gemacht und jede Menge Zeugs eingeweckt. Kann mich noch gut an Keller voller Einmachgläser mit dem typischen dicken roten Gummi erinnern und diese riesigen nach oben zu öffnenden DDR Tiefkühltruhen mit eingefrorenen Fleisch und Hühnern etc.

Edit:/ Ach ja und das beste waren immer, schon als Kind und dann bis zu ihrem Tod, frische Backäpfel bei Oma aus dem Ofen.


Das gibt es alles heute noch. Ok, eigene Kühe und Schweine habe ich nicht mehr, dafür bietet Kaufland halbe Schweine an. Auch die Bratäpfel hole ich mir im Winter aus der Kochmaschine.


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#160

RE: Fragen über Fragen zum Leben in der DDR

in Leben in der DDR 30.04.2014 12:47
von KARNAK | 1.696 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #148
habe folgendes erlebt
DDR
die Kartoffeln waren zu 70 Prozent halbschwarz, bei uns war das so!
es gab keine Luftballon oder Windeln zu kaufenB
Und das in einer Stadt wo viele Besucher aus dem Westen kamen.
Deutschland
solche Kartoffeln gibt es nicht mehr, nie wieder gesehen.
bei neuen Geschäftseröffnungen nach der Wende wurden zig hunderte Ballons aufgehängt und Windeln gab es in allen Preislagen.
Ich wollte gar nicht in der DDR nach Amerika fahren oder ein tolles Auto kaufen, ich wollte aber in einem Arbeiter- und Bauernstaat die einfachsten Konsumgüter kaufen!

Nimm es mir nicht übel,aber das Problem mit den nicht vorhandenen Luftballons,da muss ich lachen.Wenn ich es Dir auch durchaus glauben will,es erinnert mich an eine ZK-Tagung,da hat der Generalsekretär ausführlich über die nicht ausreichende Bereitstellung von Zahnbürsten referiert und irgendein Schwachmat wollte uns dazu motivieren in einer Parteiveranstaltung dazu zu diskutieren.Unter dem Hintergrund ,wie sich doch der Genosse Honecker Sorgen um unser Wohlergehen macht.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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