#1

Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 18:15
von Augenzeuge (gelöscht)
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Eine Gruppe von DDR-Bürgern suchte 1988 Zuflucht in der dänischen Botschaft in Ostberlin. Wolfgang Mayer und seine Mitstreiter hofften auf eine Chance zur Ausreise. Doch entgegen vieler anderer Botschaftsfluchten klappte diese nicht. Mehr:

http://einestages.spiegel.de/static/topi...tasi_knast.html

War jemand dabei, als die Leute aus der Botschaft rausgeholt wurden?

AZ


zuletzt bearbeitet 17.04.2010 18:15 | nach oben springen

#2

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 18:27
von karl143 (gelöscht)
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Das ist absolut bedrückend wenn man das liest. Und eigentlich schlimm für ein westliches Land das sich so verhält. Auch sind hier Art und Weise beschrieben, wie die DDR mit mit Ausreisewilligen umging, auch wenn das im Forum immer wieder geleugnet wird. Der Staat holte die Keule raus und zwar mit allen Mitteln die ihm zur Verfügung standen. Mir fällt nur wieder das eine Wort ein: "Unrechtsstaat!"


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#3

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 19:37
von Huf (gelöscht)
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Ich finde die geschilderten Vorgänge einfach beschämend und erniedrigend!
Und deshalb bin ich zeitweise auch so wütend über die heute angestrebte "Es war doch alles nicht so schlimm..."-Stimmung, die auch in diesem Forum permanent verbreitet werden soll.
Liebe ehemalige MfS-Angehörige. Niemals würde ich einen von Euch direkt dafür verantwortlich machen wollen, aber seht es doch endlich ein, es waren Unrecht, Menschenverachtung und Arroganz der Macht, die die Menschen der ehemaligen DDR fest in ihren Hirnen eingebrannt haben und niemals vergessen werden!
So wie alle Menschen der DDR betrogen worden sind, so wurdet auch Ihr betrogen, teilweise vermutlich durch Euch selbst!

Huf


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#4

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 19:52
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von karl143
Das ist absolut bedrückend wenn man das liest. Und eigentlich schlimm für ein westliches Land das sich so verhält. Auch sind hier Art und Weise beschrieben, wie die DDR mit mit Ausreisewilligen umging, auch wenn das im Forum immer wieder geleugnet wird. Der Staat holte die Keule raus und zwar mit allen Mitteln die ihm zur Verfügung standen. Mir fällt nur wieder das eine Wort ein: "Unrechtsstaat!"

Das unterschreibe ich so und auch Huf's Gedanken zu diesem Thema sind die meinen.


Gruß ek40


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#5

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 20:27
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von karl143
Das ist absolut bedrückend wenn man das liest. Und eigentlich schlimm für ein westliches Land das sich so verhält. Auch sind hier Art und Weise beschrieben, wie die DDR mit mit Ausreisewilligen umging, auch wenn das im Forum immer wieder geleugnet wird. Der Staat holte die Keule raus und zwar mit allen Mitteln die ihm zur Verfügung standen. Mir fällt nur wieder das eine Wort ein: "Unrechtsstaat!"



.................................................................................................
Jaja Karl,
manchmal schlägt das reale Leben den Menschen ein trauriges Schnippchen.
Es waren ja einige Botschaften die "DDR Flüchtlinge"gelinde gesagt,wieder auf die Strasse geschoben haben.
Was für ein Wort soll ich dafür wählen?


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#6

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 20:40
von Altermaulwurf (gelöscht)
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Auch wenn hier gleich wieder der erhobene Zeigefinger und die Gutmenschen anfangen über mich her zu ziehen,es gab auch in der DDR Gesetze und an die haben sich die Betroffenen nicht gehalten. Auch in der heutigen BRD wird das besetzen einer Botschaft verbunden mit einer nicht rechtskonformen Forderung nicht ohne juristische Sanktionen bleiben.

Wie schon mehrfach geäußert konnte die DDR in ihren wirtschaftlichen Umfeld weder Reisefreiheit noch das Abwandern ganzer hoch qualifizierter Berufsgruppen zulasen, ohne die eigene Existenz zu gefährden.
Sicher bedeutete das für die Einzelnen unter Umständen auch gewisse Härten und sicher haben auch vereinzelt Staatliche Organe unangemessen reagiert aber seitens des MfS war mann stets an einer Deeskalation interessiert.Probleme gab es natürlich, wenn sich der betroffene Kreis unangemessen öffentlichkeitswirksam zusammenschloss und rechtwidrige Aktionen planten und durchführten.Viele Antragsteller konnte man auch verstehen und hatten nachvollziehbare Gründe, aber wie gesagt die unkontrollierte Ausreise hätte schwerste ökonomische und versorgungstechnische Probleme ( Ärzte. Pflegepersonal ) hervorgerufen.

Noch einmal auch zur Darstellung des MfS in diesen Zusammenhang, sicher gab es auf dieser emotional sehr angespannten Situation von beiden Seiten nicht aktzeptable Verhaltensweisen. Mit unter waren die Antragsteller auch sehr aggressiv - provozierend im Auftreten und auch in der BRD führen solche Verhaltensweisen zu oftmals ähnlichen Konsequenzen.

Aus der Sicht von Heute und ohne selbst mit sochen Vorgängen je befaßt gewesen zu sein läßt sich leicht der moralische Zeigefinger schwenken.


zuletzt bearbeitet 17.04.2010 20:40 | nach oben springen

#7

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 20:54
von Huf (gelöscht)
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Aus der Sicht von Heute und ohne selbst mit sochen Vorgängen je befaßt gewesen zu sein läßt sich leicht der moralische Zeigefinger schwenken.

Das ist auch ein Standpunkt!

Man bedenke bitte jedoch, dass die betroffenen Bürger der DDR ihre beschriebene Handlung als "letzten Ausweg" sahen, und somit rein moralisch versucht haben, ihrem Recht Gehör zu verschaffen.
Die von Altermaulwurf (nach wie vor ein schrecklicher Nickname, wie wär´s mit "earthbagger") angemahnte Rechtskonformität mit der DDR ist eine Farce, weil die SED-Machthaber ohne echte parlamentarische Billigung nach Willkür und Befindlichkeit festlegen konnten, was Recht ist und was nicht. Das ist übrigens ein Knackpunkt der Existenzberechtigung der DDR schlechthin und ihrer wirklichen völkerrrechtlichen Legitimation!

Wo sind die Knüppel?

Huf


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#8

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 21:10
von icke46 | 2.593 Beiträge

Ich kann in vielen Punkten Altermaulwurf nur zustimmen. Bedauerlicherweise ist es im Moment wieder mal so (nach meinem Eindruck), dass die Neigung zum vereinfachen wächst.

Ich habe mir den von AZ eingestellten Artikel durch gelesen und bin eigentlich der Meinung, dass das Verfahren, das den Flüchtlingen in der dänischen Botschaft angeboten wurde, das Standardverfahren war, das bei Botschaftsflüchtlingen Anwendung fand. Der Knackpunkt ist, dass sie alle Angebote abgelehnt haben, und dass schlussendlich die - ich sage mal - im Endeffekt dänische Regierung der DDR den Zugriff auf die Botschaft gestattet hat.

Man darf ja nicht übersehen, es gab ja seinerzeit, wenn ich mich nicht irre, 4 Möglichkeiten, die DDR zu verlassen:

1. Direkte Flucht über die Grenzanlagen - mit Lebensgefahr verbunden.
2. Flucht mit Hilfe von Schleusern - hohe Kosten und die Gefahr des Scheiterns und der Inhaftierung.
3. Ausreiseantrag mit allen den in anderen Threads geschilderten Beschwernissen - aber ohne Gefahr für Leib und Leben.
4. Die Flucht in ausländische diplomatische Vertretungen - vermeintlich risikolos, sofern man an der Bewachung vorbeikam.

Und das ist für mich aus der damaligen DDR-Sicht der springende Punkt. Hätte man im Fall 4 den Menschen eine S-Bahn-Fahrkarte für 20 Pfennig und eine Taxifahrt zum Bahnhof Friedrichstraße spendieren sollen? Die einzige Möglichkeit - aus DDR-Sicht - war eben die Zusicherung von Straffreiheit und das normale Ausreiseverfahren, das, soweit ich mir das angelesen habe, auch relativ problemlos ablief.

Man muss das Ganze nicht gutheissen - was ich auch nicht tue - nur ist es eben so, dass im zwischenstaatlichen Bereich Normen für diplomatische Vertretungen gelten - unabhängig davon, ob mir der Staat bzw. seine Regierung passen. Alles andere würde ein halbwegs geordnetes Verhalten zwischen vielen Staaten unmöglich machen.

Um es aber nochmal festzuhalten: Die Verhaftung oder wie man das in diesem Falle auch nennen will, ist mit Genehmigung der dänischen Seite erfolgt - von daher hat der Unrechtsstaat DDR sich sicher an die internationalen Normen gehalten.

Damit ich nun durch das obige nicht in eine falsche Ecke gedrängt werde: Ich bin froh, dass diese Zeiten vorbei sind; dass ich mich zb. in Hannover ins Auto setzen kann und einfach so die Wurzeln meiner Familie, die heute in Polen liegen, besuchen kann. Das ist für mich ein enormer Fortschritt zu früheren Zeiten.

Gruss

icke



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#9

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 21:17
von Altermaulwurf (gelöscht)
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Rechtsnormen definiert sich jede Gesellschaft selbst, um das Zusammenleben und funktionieren derselben zu gewährleisten. Das kann heissen ein und dieselbe Handlung kann in verschiedenen Gesellschaften unterschiedliche Sanktionen oder Reaktionen hervorrufen. In der Wüste wird der Missbrauch von Wasser völlig anders sanktioniert als in wasserreichen Gemeinwesen..............

Demokratie - die Betrachtungen dazu können verschieden sein, nur ist auch die BRD kein so ganz durch und durch demokratischesr Staat - der Wille des Volkes und seine Interessen werden nur all zu oft umgangen. Die Eliten haben sich Instrumente geschaffen mit den sie sich über den Willen ganzer Staaten hinweg setzen können. Thema EU auch hier werden Gesetze an nationalen Parlamenten vorbei geschaffen und das EU Parlament ist ja nun alles andere als demokratisch ( z Bsp extrem unterschiedliche Stimmgewichtung ) und die Lissabonner Verträge hebeln die Autonomie der Staaten zu Gunsten einer Elite aus.





http://www.mmnews.de/index.php/200908233...i-Aufstand.html

Nur mal so zur Thematik staatsrechtliche Legitimität.


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#10

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 21:33
von Huf (gelöscht)
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icke, Deine Argumente sind schlüssig, letztendlich würde ich mich mit zeitlichem Abstand von über 20 Jahren dem anschließen. Trotzdem sei der Beachtung halber vermerkt, dass zu damaliger Zeit die besagten DDR-Bürger in völliger Verzweiflung handelten. Und das sei auch an alle Stasi-Sympathisanten gesagt.

Der sofortige Schwenker von Altermaulwurf auf die Gegenwart ist ein beliebtes Verfahren bekannter Kreise!
Ihr sitzt im Speck und beißt in die Hand, die Euch füttert!

Was sind wir nur für ein Volk?

Huf


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#11

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 21:36
von karl143 (gelöscht)
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Zitat von Altermaulwurf

Wie schon mehrfach geäußert konnte die DDR in ihren wirtschaftlichen Umfeld weder Reisefreiheit noch das Abwandern ganzer hoch qualifizierter Berufsgruppen zulasen, ohne die eigene Existenz zu gefährden.
Sicher bedeutete das für die Einzelnen unter Umständen auch gewisse Härten und sicher haben auch vereinzelt Staatliche Organe unangemessen reagiert aber seitens des MfS war mann stets an einer Deeskalation interessiert.Probleme gab es natürlich, wenn sich der betroffene Kreis unangemessen öffentlichkeitswirksam zusammenschloss und rechtwidrige Aktionen planten und durchführten.Viele Antragsteller konnte man auch verstehen und hatten nachvollziehbare Gründe, aber wie gesagt die unkontrollierte Ausreise hätte schwerste ökonomische und versorgungstechnische Probleme ( Ärzte. Pflegepersonal ) hervorgerufen.

Noch einmal auch zur Darstellung des MfS in diesen Zusammenhang, sicher gab es auf dieser emotional sehr angespannten Situation von beiden Seiten nicht aktzeptable Verhaltensweisen. Mit unter waren die Antragsteller auch sehr aggressiv - provozierend im Auftreten und auch in der BRD führen solche Verhaltensweisen zu oftmals ähnlichen Konsequenzen.

Aus der Sicht von Heute und ohne selbst mit sochen Vorgängen je befaßt gewesen zu sein läßt sich leicht der moralische Zeigefinger schwenken.



@ Altermaulwurf,

das ist ja schön formuliert. Nur leider an der Wirklichkeit vorbei. Die Stasi arbeitete nicht deeskalierend, dieses Vokabular gehörte bestimmt nicht zu dieser Behörde. Sie wollte nur nicht,
das etwas bekannt wurde. Darauf zielte ihr ganzes arbeiten.

In der Bundesrepublik brauchte auch noch niemand ihn eine Botschaft gehen, um das Land zu verlassen.
Das unterschied uns 40 Jahre von dem Unrechtsstaat DDR. Hier kauft man sich eine Fahrkarte und fuhr weg. Und bitte verschone uns mit diesem Argument, es handelte sich um gutausgebildete Fachkräfte, und die wären deswegen dem Staat zu was verpflichtet. Jeder Mensch hat das Recht zu leben wo er möchte.
Das hatte euer Staatsratsvorsitzender in Helsinki quittiert. Aber damit beweist die Geschichte mal wieder, traue keinem Kommunisten. Die Tinte war es nicht Wert, auf das Papier zu kommen. Was blieb den Leuten denn übrig, um aus dem Land zu kommen. Über die Grenze zu flüchten und zu riskieren, erschossen zu werden, oder lieber in eine Botschaft zu gehen.

Versucht bitte nicht schon wieder in einem Thread hier die Geschichte umzuschreiben.


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#12

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 21:43
von karl143 (gelöscht)
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@ Altermaulwurf,

zu den Argumenten vom Prof. Dr. Schachtschneider. Das sind haargenau dieselben Argumente, mit denen die Rechten die EU verteufeln. Es ist schon toll, wie du als vermutlich linker, einen Prof. heranziehst,der eigentlich nur konservative wie z. B. Peter Gauweiler bei einer seiner vielen, unzähligen aber immer erfolglosen Verfassungsbeschwerden vertreten hat.

Aber du kannst daran erkennen, in diesem Staat darfst du klagen. Das konnten die geknechteten in dem Arbeiter- und Bauerparadies nicht. Ein kleiner aber eigentlich großer Unterschied.


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#13

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 21:43
von Huf (gelöscht)
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Karl, einmal mehr

Du weißt aus so vielen Beiträgen von mir, dass Schlimmste war, dass man die Menschen in der DDR betrogen hat. Um die weltpolitische Wahrheit, um das Wetter und um ihr eigenes Land! Die Kommunisten haben Landkarten gefälscht, haben heimlich Waffengeschäfte im Wert von Mio DM getätigt, und den eigenen Leuten alles für Klassenkampf verkauft. Ich könnte sofort kot***en!

Huf


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#14

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 21:57
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von Huf
Karl, einmal mehr

Du weißt aus so vielen Beiträgen von mir, dass Schlimmste war, dass man die Menschen in der DDR betrogen hat. Um die weltpolitische Wahrheit, um das Wetter und um ihr eigenes Land!

Huf



Huf,

nun mal interessehalber: Das Schalck-Golodkowski das warme Wetter an den Westen verscherbelt hat und es in der DDR 40 Jahre geregnet hat, war mir neu - hast Du dafür ne Quelle?

Gruss

icke



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#15

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 22:01
von Huf (gelöscht)
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icke, was soll das? Würdest Du mich kennen, hättest Du mich gedrückt! Es ist immer ein wenig Übertreibung dabei, aber die, die man verantworten kann!

Ich hoffe sehr, Du hast mich verstanden!

Gruß aus der Prignitz!

Huf


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#16

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 22:25
von icke46 | 2.593 Beiträge

Huf,
das dachte ich mir schon - sonst hätte ich ich statt diesen hier gemacht



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#17

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 22:30
von Huf (gelöscht)
avatar

Tolle Reaktion!

Zurück zum Thema: Meinst Du nicht, dass die Leute eine gravierende Vorgeschichte hatten, bevor sie in die dänische Botschaft gingen?


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#18

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 22:49
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Altermaulwurf
Auch wenn hier gleich wieder der erhobene Zeigefinger und die Gutmenschen anfangen über mich her zu ziehen



Sag mal, was sind eigentlich Gutmenschen? Bist du dann ein Schlechtmensch? Wäre ja dann das Gegenteil...

Was soll eigentlich diese Differenzierung bringen? Eine weitere Spaltung? Denk mal drüber nach!
Nein, Herziehen tue ich nicht über dich, auch wenn ich dieses Mal deiner Argumentation nicht folgen kann. Aber das muss ich auch nicht.

AZ


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#19

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 22:56
von Augenzeuge (gelöscht)
avatar

"Hoffentlich werden wir nie mehr erleben, dass eine dänische Botschaft mehr Rücksicht auf einen totalitären Staat nimmt, als auf Menschen, die sich nach einem Leben in Frieden und Freiheit sehnen."

Eine von vielen Aussagen dänischer Politiker nach dem Vorfall.

Übrigens, der dänische Botschafter Ostberlins wurde noch im gleichen Jahr seines Postens enthoben.


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#20

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.04.2010 23:05
von icke46 | 2.593 Beiträge

Hallo Huf,

die tolle Reaktion bezog sich ausdrücklich darauf, das die DDR sogar für die Witterung verantwortlich war, aber seis drum.

Das diese Leute, die die dänische Botschaft besetzten, eine gravierende Vorgeschichte hatten - laut dem von AZ eingestellten Artikel - ist ja nicht zu bestreiten. Ich glaube Ihnen auch, dass sie wohl den Angeboten, wie sie in dem Artikel dargestellt wurden, nicht trauten - nur ist es eben so, dass diese Angebote - soweit ich weiss - immer korrekt abgewickelt wurden.

Der Punkt ist eben, wie ich vorher schon schrieb, dass aus Sicht der DDR-Regierung alles vermieden werden musste, dass die Leute auf die Idee kommen würden, der Weg in Botschaften wäre gleichbedeutend mit einem Freifahrtschein ins gelobte Land. Das ist sicherlich nicht human, aber Politik. Politik ist in den seltensten Fällen human - aber das ist auch wieder meine persönliche Meinung.

Ich hatte übrigens Gelegenheit, Mitte der 8oer Jahre jemanden kennenzulernen, der auch einen Weg in der Richtung eingeschlagen hat - nicht mit Besetzung, sondern mit dem Besuch der Ständigen Vertretung in Berlin. Er ist dann einen schweren Weg gegangen - und dass der Weg sich für ihn gelohnt hat, wage ich mal zu bezweifeln - das ist aber eine andere Geschichte.

Gruss

icke



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