#121

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.04.2010 17:18
von Zermatt | 5.293 Beiträge

[quote="Altermaulwurf"]Also Dein Vergleich Karl hinkt aber auch gewaltig, gut bis zur Wende war der Lebensstandard hier im Westen hoch, für viele aktzeptabel und auskömmlich.


Zeitarbeiter schaffen sich hier auch zu Tode und werden oft systematisch noch bei der Abrechnung betrogen ( keine Überstundenbezahlung ), viele die bei mir in der Firma schon jahrelang reguläre Arbeitskräfte ersetzen sind Hartz IV Aufstocker !


Sorry,aber wo hast du denn den Mist her.Die Formulierung ist ja wohl mehr als unglücklich.In unserer Firma läuft so was nicht.Aber wenns deine
Erfahrungen sind.



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#122

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.04.2010 17:34
von Altermaulwurf (gelöscht)
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Ist leider so, Zeitarbeit wird leider missbräuchlich eingesetzt.

In meiner Firma gibt es mittlerwelie einen festen Stock Zeitarbeiter und dies seit Jahren.

Die Löhne bewegen sich im Bereich von 6 - 8 .- €

Bist Du von der Zeitarbeit Zermatt ?

Schlecker mit der Meniar Zeitarbeit und Co lassen grüßen


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#123

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.04.2010 17:38
von nolle (gelöscht)
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Entschuldigung KID, aber andersrum wird doch auch oftmals gleich "niedergeschossen".
Ich gebe Dir total Recht, die Welt ist NICHT schwarz-weiß. Würde gerne die sachlichen Dinge lesen, denn
Geschichte ist sehr Interessant. Man muß ja nicht immer einer Meinung sein.


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#124

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.04.2010 18:43
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von KID
Es ist eigentlich -egal, ob das Handeln der daenischen Regierung einem recht ist. Gleich "Unrechtsstaat" schreien hilft ja auch nicht.... Komisch, dass das Einhalten der Gesetze als relativ betrachtet wird, wenn es um den eigenen Standpunkt geht. Einer, der immer Unrechtsstaat schreit, darf nicht auf international anerkanntes Recht pfeifen.



Und wieder einmal sprichst du mir aus dem Herzen @Jens


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 19.04.2010 19:27 | nach oben springen

#125

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.04.2010 20:59
von X-X-X (gelöscht)
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Danke Feliks. Ich meine es wirklich nicht uebel, aber es ist halt schwer an einer Diskussion teilzunehmen, die gar keine ist. Ich schaue seltener ins Forum rein, da mir die Lust einfach vergangen ist, an dem ewigen Hin-und-her teilzunehmen. Ich schaetze die Erfahrungen derer, die auch ihren Dienst auf welcher seite auch immer ehrenhaft geleistet haben. In Amerika gibt es ein Sprichwort: "Wir werden wohl stimmig sein muessen, dass wir unstimmig sein werden." So ungefaehr, damit die Diskussion weitergefuehrt werden kann. Die Versoehnungsproblematik hatten wir anders in den Staaten nach dem Buergerkrieg gehandhabt. Nach 150 Jahren ist das Bewusstsein und Stolz der Suedstaatler nicht erloschen... wir sind ein Land aber auch nicht lange ein homogenes Volk. Das macht aber stark.

Einen schoenen Tag wuenscht Euch,

Jens


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#126

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.04.2010 21:19
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Ja deine Meinung zur Versöhnung nach dem Bürgerkrieg hattest du ja schon einmal hier aufgeschrieben. Ich glaube der Thread ging um Fehler die bei der Wende gemacht wurden oder so ähnlich. Ich fand sie aber eigentlich recht gut, das die Hand reichen und neu anfangen statt das Land auf Verurteilungen und Ausgrenzung aufzubauen hätte uns hier auch gut gestanden.
Scheinbar brauchte man damals noch kein Thema was man immer wieder vorholen kann, wenn man von anderen Problemen in der Politik ablenken will.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 19.04.2010 21:20 | nach oben springen

#127

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.04.2010 21:34
von Altermaulwurf (gelöscht)
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Eigentlich ist der Gedanke von KID eine anzustrebende Alternative, aber wenn ich die Diskussion hier verfolge werden wir uns hier weiter fetzen, in der Vergangenheit wühlen und nicht nach Vorn schauen.

Wenn andere Standpunkte weiter so kontrovers behandelt werden, wird irgendwann das Interesse Andersdenkender sich an der Diskussion zu beteiligen erlöschen.

Dann kann ich in einen anderen Form den alten Zeiten nachtrauern und Huf und Co unwidersprochen, über meinesgleichen herziehen.


zuletzt bearbeitet 19.04.2010 21:37 | nach oben springen

#128

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.04.2010 21:48
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Ja deine Meinung zur Versöhnung nach dem Bürgerkrieg hattest du ja schon einmal hier aufgeschrieben. Ich glaube der Thread ging um Fehler die bei der Wende gemacht wurden oder so ähnlich. Ich fand sie aber eigentlich recht gut, das die Hand reichen und neu anfangen statt das Land auf Verurteilungen und Ausgrenzung aufzubauen hätte uns hier auch gut gestanden.
Scheinbar brauchte man damals noch kein Thema was man immer wieder vorholen kann, wenn man von anderen Problemen in der Politik ablenken will.



Feliks, hier holt ja keiner etwas hervor, um von anderen Problemen in der Politik abzulenken. Dann müssten die Streithähne hier ja Politiker sein...
Aber nach meiner Meinung wird eben immer so dick draufgeschlagen, so dass man gar keine Wahl hat - ausklinken oder, falls man seine Meinung sagt- ertönt das Gebrüll Unrechtsstaat, Knechtschaft und alles solche starken Worte.
Da wird ein ganz großer Teil der Leute, die ihre Arbeit gemacht haben, die sich ihren Teil bei der Politik der DDR gedacht haben und trotzdem ihr Familienleben hatten, kein schlechtes, die nach Bulgarien fuhren ,weil sie meinetwegen angepasst innerlich auf dass verzichteten, was sie von staatswegen nicht oder nur bedingt bekommen konnten - die Reise in den Westen. Trotzdem heben sie sich irgendwie engagiert, und wenn es nur bei den kaninchenzüchtern oder im Ruderclub war. Diesen Menschen, bestimmt mehreren Millionen zu sagen, sie lebten in einem Unrechtsstaat, starker Tobak, find ich.
Und was mich persönlich betrifft, wenn ich von 2000 Rechnungen, die ich schreibe, 10 nicht reinkriege, weil der Käufer inzwischen Pleite ist, weil aber seine 2 Häuser rechtzeitig vorher auf seine in Gütertrennung lebende Frau umgeschrieben wurden, dieser Schuldneer mir persönlich noch in das Gesicht lacht und sich über seinen Coup freut, klagen kannst du ja... dann packt mich die Wut - Rechtsstaat, danke.
Wenn Schuldner dicke Autos fahren und du dann zu knacken hast, deinen Leuten pünktlich den Lohn zu zahlen und der Richter immer noch am Unterschied zwischen einem Schaden der durch Dummheit oder durch Matrialfehler entstanden ist knabbert und zu einem Vergleich rät, dann denke ich bei mir - schöner Rechtsstaat. Nein Feliks, Politiker die dadurch ihre Politik vernebeln müssen, die sind hier im Forum nicht.


zuletzt bearbeitet 19.04.2010 21:50 | nach oben springen

#129

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.04.2010 21:49
von Rüganer (gelöscht)
avatar

Zitat von Altermaulwurf
Eigentlich ist der Gedanke von KID eine anzustrebende Alternative, aber wenn ich die Diskussion hier verfolge werden wir uns hier weiter fetzen, in der Vergangenheit wühlen und nicht nach Vorn schauen.

Wenn andere Standpunkte weiter so kontrovers behandelt werden, wird irgendwann das Interesse Andersdenkender sich an der Diskussion zu beteiligen erlöschen.

Dann kann ich in einen anderen Form den alten Zeiten nachtrauern und Huf und Co unwidersprochen, über meinesgleichen herziehen.



jetzt sag ich dir


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#130

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.04.2010 22:31
von Mongibella (gelöscht)
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Ich würd ma so sagen....das Forum ist doch irgendwie dazu da in der Vergangenheit zu wühlen....es geht sich doch um die DDR und die Innerdeutsche Grenze und dat janze Drumrum....und das war halt damals und da redet man halt hier drübber....

....oder seh ich dat verkehrt....nach vorne schauen kann doch eh jeder so wie er mag....ich schau auch nach vorne...tjaa, jeden Tag so 9-10 Stunden, nur Sonntags ma nich, da is Fahrverbot....

Grüsse aus Pisa

Mara


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#131

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 00:40
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.

Zitat von Augenzeuge
Wenn der Vertrag von Helsinki, der zugegebenermaßen keiner war, er war eine Absichtserklärung, und rechtlich sich keiner an etwas halten musste, so frage ich mich, warum man es dann dennoch tat?



Man hielt sich größtenteils an die dort vereinbarten Absichtserklärungen um den Preis der staatlichen Anerkennung der DDR wegen, schließlich nahmen die DDR und die BRD hier gleichberechtigt an der KSZE teil. Dies war für die DDR sicher der Hauptgrund für ihre Mitarbeit. Außerdem gab es die Anerkennung der Oder/Neiße Grenze und einiges mehr, dafür war dann der Korb 3 eine Kröte die es zu schlucken galt.




Das wundert mich zwar insofern, als Ost-Berlin von Bonn weder die staatliche Anerkennung noch die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze erreichen konnte; aber ansonsten interpretiere ich die Intention der DDR-Führung ebenfalls eher politisch, d.h. im Streben nach internationaler Anerkennung. (Angeblich soll Honecker ja in Helsinki mit US-Präsident Ford bereits über gegenseitige Staatsbesuche gesprochen haben --- die Wahlniederlage Fords ein Jahr später ließ das dann in weite Ferne rücken.)

Generell möchte ich sagen, daß ich insbes. die Beiträge von Feliks, die hier so heftig kritisiert werden, durchaus interessant finde: Sie eröffnen mir immer wieder neue Erkenntnisse in meinem Bestreben, die Funktionsweise des DDR-Systems und das Wesen seiner Funktionsträger zu verstehen.

Als "Verbrecherbande" würde ich das MfS auch nicht bezeichnen wollen --- auch wenn sein Chef Erich Mielke als Polizistenmörder zweifellos ein Verbrecher war (was aber möglicherweise vor der Wende nicht allzu viele wußten).


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#132

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 00:50
von Sonny (gelöscht)
avatar

Zitat von KID
Die Versoehnungsproblematik hatten wir anders in den Staaten nach dem Buergerkrieg gehandhabt. Nach 150 Jahren ist das Bewusstsein und Stolz der Suedstaatler nicht erloschen... wir sind ein Land aber auch nicht lange ein homogenes Volk. Das macht aber stark.



Die Versöhnung zwischen Nord- und Südstaaten setzte aber voraus, daß die Südstaatler ihre Separationsbestrebungen als Fehler erkannten und nicht weiter verfolgten.

Entsprechend kann dies auch hier in Deutschland funktionieren, wenn ehem. DDR-Funktionsträger eine vergleichbare Form der Einsicht (oder zumindest Ansätze in diese Richtung) zeigen --- aber auch nur dann.

Allerdings ist das hier in Deutschland, wo ja diesbezüglich kein Krieg hinter uns liegt, auch weit weniger dramatisch als damals in den USA; will also heißen, wenn ein ehem. DDR-Funktionsträger diese Einsicht nicht zeigt und weiterhin der Meinung ist, er habe dem richtigen System gedient, welches dann vom falschen System besiegt wurde, dann kann ich damit leben --- irgendwelche Gefahren für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung gehen von solchen (recht vereinzelten) Meinungen jedenfalls nicht aus.


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#133

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 07:23
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Sonny


Das wundert mich zwar insofern, als Ost-Berlin von Bonn weder die staatliche Anerkennung noch die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze erreichen konnte; aber ansonsten interpretiere ich die Intention der DDR-Führung ebenfalls eher politisch, d.h. im Streben nach internationaler Anerkennung. (Angeblich soll Honecker ja in Helsinki mit US-Präsident Ford bereits über gegenseitige Staatsbesuche gesprochen haben --- die Wahlniederlage Fords ein Jahr später ließ das dann in weite Ferne rücken.)

Generell möchte ich sagen, daß ich insbes. die Beiträge von Feliks, die hier so heftig kritisiert werden, durchaus interessant finde: Sie eröffnen mir immer wieder neue Erkenntnisse in meinem Bestreben, die Funktionsweise des DDR-Systems und das Wesen seiner Funktionsträger zu verstehen.




Hallo Sonny,

die gleichberechtigte Teilnahme der BRD und der DDR an der KSZE wurde als Quasi-Anerkennung der DDR durch die BRD gewertet. Wie könnte man sonst mit jemandem Verhandeln und eine Erklärung unterzeichnen, den man gar nicht anerkennt?

Die Anerkennung der Grenzen und damit auch der O/N-Grenze leitete man aus der Zustimmung der westlichen Staaten zu den Punkten III. Unverletzlichkeit der Grenzen und IV. Territoriale Integrität der Staaten ab. Denn wenn ich zustimme eine Grenze als Unverletzlich anzusehen, dann heißt das im Umkehrschluss natürlich ich habe diese Grenze als solche akzeptiert.


P.S. Tiefergehendes Interesse an der Materie finde ich durchaus löblich. Deine Meinung wird dieses zwar nicht ändern, jedoch dich davor bewahren jeden Unsinn der erzählt wird für bare Münze zu nehmen. Wer weiß vielleicht widersprichst ja sogar du hier eines Tages einmal einem Beitrag mit dem wieder Schauermärchen verbreitet werden sollen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 20.04.2010 07:40 | nach oben springen

#134

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 08:03
von icke46 | 2.593 Beiträge

Hallo,

nur kurz der Hinweis: Die Oder-Neiße-Grenze ist durch die Bundesrepublik bereits mit dem Warschauer Vertrag anerkannt worden (vorbehaltlich einer Veränderung durch friedensvertraglichen Regelung). Insofern
wurde der Sachverhalt in der KSZE-Schlussakte nur bestätigt.

Gruss

icke



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#135

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 08:34
von wosch (gelöscht)
avatar

[quote="Feliks D."]

Die Anerkennung der Grenzen und damit auch der O/N-Grenze leitete man aus der Zustimmung der westlichen Staaten zu den Punkten III. Unverletzlichkeit der Grenzen und IV. Territoriale Integrität der Staaten ab. Denn wenn ich zustimme eine Grenze als Unverletzlich anzusehen, dann heißt das im Umkehrschluss natürlich ich habe diese Grenze als solche akzeptiert.


Du magst in Deiner idealogischen Verblendung es ja so sehen, aber laß Dir von mir gesagt sein, daß keine Bundesregierung Euren "Antifaschistischen Schutzwall" als Staatsgrenze akzeptiert hatte und bis zum Zeitpunkt ihrer Bedeutungslosigkeit jeden DDR-Bürger auch als Bürger Eines Deutschlands angesehen hatte und dieses auch bei der problemlosen Vergabe der bundesdeutschen Personalpapiere zum Ausdruck kam. Felix, auch Dich hatte diese Grenze nicht davor geschützt, nach BRD-Verständis das zu sein, was Du als Klasenfeind bezeichnen würdest, nämlich ein Bürger des gesamten Deutschlands, der Du ja nun auch in der Realität wirklich geworden bist.
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 20.04.2010 08:36 | nach oben springen

#136

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 08:46
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

@icke, welchen "warschauer vertrag" meinst du in dem die bundesrepublik die oder-neiße grenze anerkannte ? mein mir voliegender schulatlas der bundesrepublik von 1968 schreibt: "zeitweilig besetzte polnische gebiete" und "zeitweilig besetzte russische gebiete".
ach übrigens, schon zu meiner schulzeit tickten einige lehrer immer völlig aus, wenn ich sagte, dass die oder-neiße nicht die grenze darstellt. im mfs betitelte man mich deshalb auch als revanchist.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#137

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 08:49
von icke46 | 2.593 Beiträge

@GW

Ich meinte diesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Warschauer_Vertrag_%281970%29

Ist ja ein bisschen Begriffsverwirrung mit dem Militärbündnis, dass auch Warschauer Vertrag (bzw. Pakt) genannt wurde.

Gruss

icke



zuletzt bearbeitet 20.04.2010 08:49 | nach oben springen

#138

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 08:49
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Er meint diesen hier...


Dateianlage:
Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#139

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 08:54
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von wosch
Felix, auch Dich hatte diese Grenze nicht davor geschützt, nach BRD-Verständis das zu sein, was Du als Klasenfeind bezeichnen würdest, nämlich ein Bürger des gesamten Deutschlands, der Du ja nun auch in der Realität wirklich geworden bist.


des gesamten deutschlands..so, so meiner meinung nach, hat die bundesregierung um mittel- mit westdeutschland vereinigen zu können, ostdeutschland und damit das eigentum vieler ostdeutscher verkauft und den verlust privaten eigentums billigend in kauf genommen. nicht umsonst macht die bundesregierung so einen zirkus bzgl. der "preussischen treuhand"... da ist was...was man nicht erklären kann bzw. will.

anmerkung: auch bei der rückübertragung von "mauergrundstücken" verhält sich die bundesregierung etwas seltsam...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#140

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.04.2010 08:57
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

danke @icke und @feliks für eure links. gerade dort kommt dieses zauberwort "faktisch" vor...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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