#81

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 20:29
von Huf (gelöscht)
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Feliks, Einspruch!!!

Es gab keinen Umsturz durch "reaktionäre Kräfte" 1989 in der DDR, sondern eine breitbasig unterlegte Bürgerbewegung der überwiegenden Mehrheit der Einwohner der DDR, die sich ihre Bürgerrechte erkämpft hat!!!


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#82

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 20:31
von Huf (gelöscht)
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Undzwar gegen die Pseudokommunisten und ihren verhassten Machtapparat!


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#83

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 20:35
von Boelleronkel (gelöscht)
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Als den Erich nun überhaupt keiner mehr wollte,da hatte es Ihn in das kleine Städtchen Lindow
verschlagen.
Dort wollte er doch tatsächlich in einem sagen wir mal Erholungsheim für eine Weile unterkommen.
Ich habe bis zu diesem Zeitpunkt noch nie so viel Hass in den Augen von Menschen gesehen wie dort.
Es wurde Ihm mitgeteilt,entweder er geht,oder wir holen Ihn.
Das Parodoxum,die Kirche bot Ihm dann Asyl.

Das Alles zusammen betrachtet,ein einziges Drama.


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#84

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 20:38
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow

@az, daher noch mal meine nachfrage, dies war gängige praxis in den 80´er jahren in der ddr und betraf alle antragsteller ?




Natürlich nicht alle Antragsteller, Gilbert. Aber recht viele. Immer dann, wenn ein Verstoß gegen Gesetze befürchtet wurde. Hartnäckigkeit..reichte schon aus.....oder die Angst von Inneres, dass die bundesdeutsche Vertretung in Prag aufgesucht wird.

Mir sind mehrere Leute bekannt, die nachweislich nichts gemacht/geplant hatten, aber diesen Ausweis erhielten.

Der Austausch erfolgte meist bei der Kripo....nach Hinweisen von Inneres, aber ohne jegliche Erklärung....

AZ


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#85

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 20:48
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Boelleronkel
Als den Erich nun überhaupt keiner mehr wollte,...Ich habe bis zu diesem Zeitpunkt noch nie so viel Hass in den Augen von Menschen gesehen wie dort.
...Das Parodoxum,die Kirche bot Ihm dann Asyl.

Das Alles zusammen betrachtet,ein einziges Drama.



Es war unwürdig. Der Ausgang war wie immer bei solchen Sachen. Vergleichbar mit jenem Schülerexperiment vor kurzem im Westen unserer Republik. Erst jubeln sie alle, dann machen sie nur noch alle mit und schließlich wollen ihn alle lynchen als Stellvertreter für ihr eigenes so empfundenes "Versagen" mitgemacht zu haben. Und natürlich war es dann keiner. Wenn schließlich genug Zeit vergangen ist, war es doch schön...
Das Kirchenasyl war eigentlich kein Paradoxum, denn im Falle des Falles auch den "Sündern" zu helfen ist Prinzip im Christentum aber es war mit Sicherheit ein sehr, sehr harter Spiegel für ihn.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#86

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 20:52
von Boelleronkel (gelöscht)
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Ja schon klar,ich verstehe was Du sagst.


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#87

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 21:06
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Augenzeuge


Ist ja lachhaft, was du erzählst.....Nach deiner Aussage war ganz Helsinki bzw. die Unterzeichnung für alle für die Katz....?




Genau so war es, zumindest von der rechtlichen Seite gesehen. Die moralischen Ansprüche konntest du ableiten, rechtliche jedoch nicht und darum geht es hier.

Zitat
Der Vertrag von Helsinki gehört nicht zu den ratifizierungspflichtigen Verträgen!



Da hast du Recht und das habe ich auch nie behauptet, daher erfüllte er auch nicht die Anforderungen an einen völkerrechtlich bindenden Vertrag. Nur eine Umsetzung dieser dort vereinbarten Verhaltensregeln in nationales Recht hätte einen völkerrechtlich bindenden Rechtsanspruch für die Bürger der DDR gegenüber ihrem Staat generiert werden können.

Bereits 1977 kam das Deutsch-Polnische Juristen-Kolloquium in Baden-Baden zu dem Thema "Die völkerrechtliche Bedeutung der Schlußakte der konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" zu folgendem Ergebnis: "Die KSZE Schlussakte ist kein völkerrechtlicher Vertrag und erzeugt daher keine bindende Wirkung."

Der erzeugte Druck rührte lediglich von der, im Vertrag so beschlossenen, Veröffentlichung des Wortlautes des Vertrages in der Presse der Unterzeichnerländer her.
Da die wenigsten Bürger studierte Juristen waren, bildeten sie sich ein aus diesem Schriftstück verbindliche Rechtsansprüche ableiten zu können.


Eventuell solltest du dich, bevor du mir das nächste mal rechtliche Ahnungslosigkeit vorwerfen möchtest, mit den Feinheiten des Staats- und Völkerrechts vertraut machen. Ansonsten wirst nämlich du hier, zumindest für Juristen, ziemlich schnell lachhaft. Fachliteratur für dieses Vorhaben werde ich dir gerne benennen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 19.04.2010 06:35 | nach oben springen

#88

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 21:15
von Huf (gelöscht)
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Mein lieber Altermaulwurf,
Deinen Beitrag habe ich auch aufmerksam gelesen! Bitte befürchte keine Argumentationsschwäche bei mir, denn meine Argumentation im Umgang mit der verfluchten Stasi ist mein Leben, leider!
Du kannst versichert sein, dass ich mich mich seit über 20 Jahren mit den verbrecherischen und menschenverachtenden Methoden des MfS der ehemaligen DDR auseinandersetze! Dazu kommt meine persönliche Erfahrung mit dieser Verbrecherbande!

Huf


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#89

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 21:25
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Huf
Verbrecherbande!

Huf



Ich liebe diese sachlichen und absolut über jegliche Pauschalisierungsvorwürfe erhabenen Feststellungen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 18.04.2010 21:27 | nach oben springen

#90

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 21:29
von Huf (gelöscht)
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O.K. Feliks, Du hast Recht, keine Pauschalierungen!
Hoffentlich erfasst jemand den Sachverhalt o,a, Beitrages.

Huf


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#91

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 21:48
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Huf, ich bin es auch nicht immer, aber wir sollten sachlich bleiben. Zumal Alles schon Geschichte ist, und dieser Blickwinkel doch schon anders ist wie damals.
Was nützt es uns, sich gegenseitig zu beschimpfen, nein, man sollte ganz ruhig herangehen, so, als wenn wir uns gegenübersitzen.

R-M-R


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#92

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 21:50
von Altermaulwurf (gelöscht)
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Zitat von Huf
Mein lieber Altermaulwurf,
Deinen Beitrag habe ich auch aufmerksam gelesen! Bitte befürchte keine Argumentationsschwäche bei mir, denn meine Argumentation im Umgang mit der verfluchten Stasi ist mein Leben, leider!
Du kannst versichert sein, dass ich mich mich seit über 20 Jahren mit den verbrecherischen und menschenverachtenden Methoden des MfS der ehemaligen DDR auseinandersetze! Dazu kommt meine persönliche Erfahrung mit dieser Verbrecherbande!

Huf



Eigentlich hast Du nichts begriffen, mit solchen unqualifizierten pauschalisierenden Äußerungen kann ich mich auch wo anders beschimpfen lassen ..........

Ich habe immer versucht meinen Gegner zu verstehen und beschimpfe hier auch nicht jene die ..........

Wie schon mal von einen Vorredner angesprochen niemand hat die Wahrheit gebucht und ich glaube in meinen Ausführungen beziehe ich das auch für mich ein

Frieden Huf ?


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#93

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 22:03
von Huf (gelöscht)
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Wenn Du jemanden zufällig triffst, der "betroffen" war, ich vermeide das Wort "Opfer" bewußt, musst Du mit unerwarteten Reaktionen rechnen. Das ist nicht von mir bestimmt!
Stellst Du Dich der Diskussion hier im Forum, hast Du sogleich den Bonus des Diskussionswilligen, d.h. mit dem man darüpber reden kann. Das achte ich sehr, so auch bei Feliks und Gilbert!
Ich verachte keine einzelne Person ob der Tätigkeit der Stasi schlechthin, aber deren damaliges System!

Huf


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#94

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 22:05
von Huf (gelöscht)
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Und Frieden?, immer natürlich!


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#95

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 22:11
von karl143 (gelöscht)
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Dann wollen wir mal sachlich bleiben und keinen konkret angreifen:
Die DDR hat als Staat also einen internationalen Vertrag geschlossen, und wußte von vornherein, das sie ihn nicht einhalten wird, bzw. kann.

Ich habe vor diesem Staat eigentlich nie eine Achtung gehabt, aus welchem Grund auch, aber das
finde ich jetzt ja noch schlimmer. Dieser Staat steht also auf einer Stufe mit anderen Diktaturen, auch früheren Deutschen, die absichtlich rechtliche bilaterale Verträge brachen. Das ist die Folgerung daraus.


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#96

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 22:20
von Huf (gelöscht)
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Nüchtern betrachtet, ist es wohl so, Karl.
Aber emotional lässt Du dabei die in dem ehemaligen ostdeutschen Staat lebenden Menschen damals vor über 20 Jahren allein! Und genau diese Mensachen waren es 1989, die ihre Bürgerrechte eingeklagt haben und zu Recht gegen die SED-Diktatur auf die Straße gegangen sind.
Mancherorts, auch hier im Forum, werden diese Leute als Konterrevolutionäre beschimpft. Eine Riesenschnande!
Für unsere Einheit!

Huf


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#97

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 22:55
von Altermaulwurf (gelöscht)
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Bleib mal locker Huf, wir wollten uns inhaltlich mit bestimmten Themen auseinandersetzen, dazu gehört auch den anderen zu zuhören......

Deine letzten Sätze kann ich mir in der Bildzeitung zu Gemüte führen.

Sicher belasten de Sozialismus und auch den in der DDR bestimmte sagen wir mal Stalinistische Inhalte die mit der humanistischen Grundeinstellung mancher Leute wie Dir, nicht zu vereinbaren sind.
Es ging auch nicht immer gerecht zu, aber dieses System BRD und analysiere mal das jetzt und hier ist es in vielen Fragen auch nicht.

Konterrevolutionär hat Dich meines Wissens hier noch keiner bezeichnet.........

Wenn dass hier so weitergeht bringt diese ganze Diskussion wohl nichts.


zuletzt bearbeitet 18.04.2010 23:22 | nach oben springen

#98

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 22:57
von ABV | 4.202 Beiträge

@Huf
Irgendwie habe ich mal gehört, dass eine revolutionäre Situation immer dann entsteht wenn die da oben nicht mehr können und die da unten nicht mehr wollen. Das war genau die Situation in der DDR im Herbst 1989. Nach der Definition der SED kann es sich eigentlich nur um eine Revolution, nicht aber um eine Konterrevolution gehandelt haben. Einer der vielen Irrtümer der DDR und/oder der SED lag darin, die Revolutionen für sich gepachtet zu haben.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#99

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 23:01
von Thunderhorse | 3.997 Beiträge

Zitat von Augenzeuge

Zitat von Feliks D.

Nur wenn eine zwingende Vorgabe besteht! In der Schlussakte wurden keine Zeitvorgaben in Bezug auf eine Umsetzung der einzelnen Punkte in nationales Recht festgelegt.
Solang dies jedoch nicht erfolgte, solang konnte auch kein Bürger der DDR Rechte in Bezug auf diesen Vertrag geltend machen. Eigentlich ganz einfach.


Ist ja lachhaft, was du erzählst.....Nach deiner Aussage war ganz Helsinki bzw. die Unterzeichnung für alle für die Katz....?
Sorry, du hast keine Ahnung! Der Vertrag von Helsinki gehört nicht zu den ratifizierungspflichtigen Verträgen!

EX-DDR Botschafter BOCK: Es ist doch kein ratifizierungsbedürftiger Vertrag. Es bestand ein allgemeines Interesse an der baldigen Umsetzung der Konferenzergebnisse in die Praxis. Bei einem ratifizierungspflichtigen Vertrag lag die Gefahr nahe, daß eine Regierung oder eine "Opposition" die Ratifizierung und damit das Inkrafttreten für alle 35 Staaten auf den Sankt-Nimmerleins-Tag hätte verschieben können.
AZ




Schlußakte vom 01. August 1975

Fragen zur Sicherheit in Europa
Ziffer 1
Absatz VII
Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten, einschließlich der Gedanken-, Gewissens-, Religions- oder Überzeugungsfreiheit

In diesem Zusammenhang zu sehen bzw. steht:
Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte vom 19. Dezember 1966, in Kraft getreten am 23. März 1976
Ratifiziert von der DDR
http://de.wikipedia.org/wiki/Internation...litische_Rechte

http://translate.google.de/translate?hl=de&langpair=en|de&u=http://www2.ohchr.org/english/law/ccpr.htm
Interessant hier:
Art 12 des IPBPR


Nur ein kleiner Abstecher ins Völkerrecht.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#100

RE: Gescheiterte Flucht über die dänische Botschaft 1988

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.04.2010 23:13
von ABV | 4.202 Beiträge

Die DDR befand sich in einer ziemlichen Bredouille. Sie konnte sich natürlich der Konferenz von Helsinki nicht entziehen, man war ja schließlich um internationale Anerkennung bedacht. Aber eine hundertprozentige Umsetzung insbesondere der Verwirklichung des Rechtes auf freie Wahl des Wohnsitzes, wäre einer vorfristigen Grenzöffnung gleichgekommen. Hochqualifizierte Fachkräfte hätten das Land verlassen, was mittelfristig zu einem Ausbluten geführt hätte. Trotz allen Realitätsverlustes war auch Honecker bewußt, dass man Fachkräften auf die Dauer nichts zu bieten hatte. Aus diesem Grunde hatte man nie wirklich vor, Helsinki umzusetzen. Den Untergang des Staates konnte man trotzdem, oder gerade deswegen, nicht aufhalten.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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