#21

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 07.04.2010 22:01
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Ich nun wieder, mein älterer Freund Wolfgang und ich schrieb schon einmal sinngemäß: Es gibt nicht nur gesunde Charaktere im Internet.
Was soll ich also von der ganzen " Offenheit" halten? Antwort: Nichts, nicht so viel.
Logisch, wir outen uns über unsere Texte und ein aufmerksamer Leser kann daraus sehr viel deuten, aber ich für meinen Teil halte nichts von "Offenheit". Es ist die Offenheit des Gutmenschen, der doch glaubt, der Mensch ist gut.
Nein, ist er eben nicht, sonst wären wir heute weiter und würden nicht ständig Fehler wiederholen, die schon vor hunderten von Jahren gemacht wurden.
Aber ich bin geborener Leipziger, aus dem Leipziger Osten, das gebe ich ehrlich und offen zu, mein älterer Freund aus Kassel.

R-M-R



Vergiß es!


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#22

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 07.04.2010 22:07
von Rüganer (gelöscht)
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[blau]Hallo Angelo,
auch wenn hier teilweise Gegenteiliges behauptet wird, bis auf die berühmten Ausnahmen die bekanntlich ja die Regel sind, ist die Behauptung absolut richtig die in "Deinem" Buch aufgestellt wird!! Zumindestens gilt das für die 50er Jahre. Wer das bestreitet verklärt diesbezüglich die Geschichte und man sollte sich fragen wo die Gründe dafür liegen. Rüganer brachte in seinem Beitrag die Ärzte mit ins Spiel, ohne zu erwähnen, daß es gerade die Ärzte in der damaligen Zeit waren, die der DDR überprozentual mit ihrer Flucht in den Westen den Rücken kehrten!! Ja wieso denn sind gerade viele Ärzte geflohen??? Weil sie für Ihren Nachwuchs in der DDR keine Chance gesehen hatten!! Und zu den Ärzten der Humanmedizin gesellten sich auch die der Veterinär-Medizin, die das Weite suchten, auch aus den vorgenannten Gründen.
Hallo Wosch,
die Frage von Angelo war: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden. Richtig?
Die DDR bestand von 1949 bis zum 03.10.1990 und es sind die Kinder der studierten Eltern zugelassen worden. Dass es Anfangs anders gewesen sein kann, will ich nicht in Abrede stellen, ich bin Jahrgang 50 und aus meiner Klasse studierte meine Freundin Humanmedizin, obwohl ihr Vater Dr. med. dent. war.
Das Ärzte auch abgehauen sind, dies war nicht die Frage von Angelo, und deren Beweggründe ebenfalls nicht. Warum sollte ich dies erwähnen?
Gruß vom Vorpommern an den Kasseler Mecklenburger


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#23

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 07.04.2010 22:20
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Wolfgang, zum Thema "Pflichtfelder" schrieb mir heute gerade erschreckt ein User, das er sich anschließend über seine Texte hier bei Google mit allen Daten wiederfand. Nun bin ich ein absoluder Laie, auch sehr einseitig orientiert, aber vielleicht kann uns einmal jemand aufklären, in wie weit wir irgendwie " Gläsern" werden.
Sollte gesundes Mißtrauen eventuell Einzug halten, was private Angaben betrifft?
Danke im voraus für Aufklärung.

R-M-R

Das war eine Fehlkonfiguration des Forums, welche (IIRC) von Luchs schon laenger behoben wurde. Das heisst nur eingeloggte Mitglieder koennen die Profildaten sehen (und somit auch nicht Google).

Die Profile neuer Nutzer tauchen bei Google also nicht auf, die Seiten welche schon im Google-Index sind werden nicht mehr geaendert.

-Th


zuletzt bearbeitet 07.04.2010 22:21 | nach oben springen

#24

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 07.04.2010 22:22
von Ahnenforscher (gelöscht)
avatar

Wosch, deine Betrachtungen zu meiner Person sind sehr spekulativ. Dieses Forum ist nicht das erste und einzige Forum, an dem ich mich beteilige. Anfangs war ich etwas freigieber mit meinen persönlichen Daten.
Nachdem ich meine Beiträge über verschiedene Themen bei Google wiederfand, wurde ich vorsichtiger. Jetzt arbeite ich nur mit Nicknamen und gebe die notwendigen Daten für die Registrierung an. Wir mehr verlangt mache ich nicht mit.

Es wird in manchen Foren sehr viel Wert auf Datenschutz gelegt. Beiträge werden erst nach Sichtung der Admins veröffentlicht. Das kann einige Minuten dauern.

Um dich zu beruhigen. Ich habe auch Vorfahren in Mecklenburg und in deiner ursprünglichen Gegend.
Meine Urspünge sind in Leussow, vor 1485 und in Raduhn, vor 1441. Die Orte solltest du kennen.

Wosch, ich betrachte Dokumentationen, ob in Büchern, Zeitungen oder Filmen, naturgemäß skeptisch.
Viele nehmen es einfach hin, glauben daran und behaupten felsenfest, es sei die Wahrheit. Das dem nicht so ist, habe ich sehr oft feststellen müssen. Das hat nicht nur mit mangelder Recherche, sondern auch mit Unvermögen und Zeitgeist zu tun. Sichtet man Originale, sieht die Welt völlig anders aus.
Von mir kann ich behaupten, ich bin ein Urmecklenburger und ich kann es belegen. Soviel zu meiner Seriosität. Jüngere Geschichte ist nicht anders.

Grüße der Ahnenforscher


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#25

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 07.04.2010 22:33
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Hallo Rainer,

wir sollten hier bei der Diskussion zum Thema bleiben. Dass das Forum bei Google durch die vielen Treffer hoch im Kurs steht, ist gut und wird uns nicht zu Aktionismus treiben. Ich heba gerade mal getestet: Mein Nick Rainman kommt aus dem Forum, trotz Film, Songs, Bands und Produkten bereis auf 125 von 2,1 Mio. So isses. Wir sollten froh über soviel Resonanz sein. Wer da in Sorge gerät, sollte sich mit persönlichen Infos zurückhalten.

Zurück zum Thema: Ich hatte in meinem Beitrag unterschieden zwischen dem Zugang zur EOS und der eigentlichen Möglichkeit, studieren zu können. Die Nichtzulassung zur EOS bedeutete also nicht, dass man nicht studieren konnte. Die Nichtzulassung zu einem Studium, sei es durch NC oder durch gesellschaftliche bzw. private Sanktionen, bedeutete auch noch nicht, dass man generell nicht studieren konnte. So zumindest mein Erleben der 70-er und 80-er Jahre. Aus dem Bekanntenkreis meiner Familie sind mir Beispiele bekannt, wo auch schon früher (Ende 50-er und 60-er Jahre) Studienablehnungen später durch Fern- oder berufsbegleitende Studien persönlich ausgeglichen wurden. Das wäre zumindest nochmal eine Betrachtung wert. Diese Betrachtungen müssen natürlich nicht repräsentativ sein, schließlich ging es in meinem Umfeld recht systemkonform zu.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#26

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 07.04.2010 22:45
von Ahnenforscher (gelöscht)
avatar

Hallo Rainmann,
Meine Frau wurde mit einem Lestungsdurchschnitt von 1,1 nicht zum Abitur zugelassen. Es war ein starker Jahrgang und es waren auch ein Offiziersbewerber dabei. Sie hat später trotzdem erfolgreich studiert.

Der Ahnenforscher


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#27

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 07.04.2010 23:10
von wosch (gelöscht)
avatar

[quote="Rüganer
Hallo Wosch,
die Frage von Angelo war: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden. Richtig?
Die DDR bestand von 1949 bis zum 03.10.1990 und es sind die Kinder der studierten Eltern zugelassen worden. Dass es Anfangs anders gewesen sein kann, will ich nicht in Abrede stellen, ich bin Jahrgang 50 und aus meiner Klasse studierte meine Freundin Humanmedizin, obwohl ihr Vater Dr. med. dent. war.
Das Ärzte auch abgehauen sind, dies war nicht die Frage von Angelo, und deren Beweggründe ebenfalls nicht. Warum sollte ich dies erwähnen?
Gruß vom Vorpommern an den Kasseler Mecklenburger[/quote]


Wie Du selber festgestellt hast bestand die DDR von 1949 -1990. Bevor Du das von Angelo zitierte Buch als "Quatsch" abtust, solltest Du erst einmal zur Kenntnis nehmen daß diese Vorgänge tatsächliche Realität in den 50er Jahren war, genau so wenig ich abstreiten will, daß zu Deiner Zeit etwa um 1968 herum, Deine Freundin studieren konnte obwohl ihr Vater Zahnarzt war. 1968 war eben nicht mit 1955-oder 58 zu vergleichen!! Bevor man also "Angelo´s" Buch einfach als Quatsch bezeichnet, sollte man sich ruhig mit der Materie etwas ernsthafter befassen und eventuell auch mal nachfragen. Man kann ja nicht Alles wissen, aber dann sollte man mit dem Wort "Quatsch" nicht inflationär umgehen!!
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 07.04.2010 23:11 | nach oben springen

#28

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 07.04.2010 23:58
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Ahnenforscher
Wosch, deine Betrachtungen zu meiner Person sind sehr spekulativ. Dieses Forum ist nicht das erste und einzige Forum, an dem ich mich beteilige. Anfangs war ich etwas freigieber mit meinen persönlichen Daten.
Nachdem ich meine Beiträge über verschiedene Themen bei Google wiederfand, wurde ich vorsichtiger. Jetzt arbeite ich nur mit Nicknamen und gebe die notwendigen Daten für die Registrierung an. Wir mehr verlangt mache ich nicht mit.

Es wird in manchen Foren sehr viel Wert auf Datenschutz gelegt. Beiträge werden erst nach Sichtung der Admins veröffentlicht. Das kann einige Minuten dauern.

Um dich zu beruhigen. Ich habe auch Vorfahren in Mecklenburg und in deiner ursprünglichen Gegend.
Meine Urspünge sind in Leussow, vor 1485 und in Raduhn, vor 1441. Die Orte solltest du kennen.

Wosch, ich betrachte Dokumentationen, ob in Büchern, Zeitungen oder Filmen, naturgemäß skeptisch.
Viele nehmen es einfach hin, glauben daran und behaupten felsenfest, es sei die Wahrheit. Das dem nicht so ist, habe ich sehr oft feststellen müssen. Das hat nicht nur mit mangelder Recherche, sondern auch mit Unvermögen und Zeitgeist zu tun. Sichtet man Originale, sieht die Welt völlig anders aus.
Von mir kann ich behaupten, ich bin ein Urmecklenburger und ich kann es belegen. Soviel zu meiner Seriosität. Jüngere Geschichte ist nicht anders.

Grüße der Ahnenforscher



Hallo Ahnenforscher!
Du glaubst gar nicht wie egal es mir im Zusammenhang mit der DDR-Geschichte ist daß Deine Urahnen aus Leussow oder Raduhn stammen. Beide Orte kenne ich persönlich, denn ich ging in Kummer zur Mittelschule und in Raduhn wohnte meine Nichte (Das kann Dir meinetwegen auch egal sein, ich wollte es nur erwähnen weil Du mich darauf angesprochen hattest). Ich soll sogar irgendwie von Adam und Eva abstammen, nachdem sie aus dem Paradies vertrieben wurden. Das hat mich allerdings im Gegensatz zu Dir nicht daran gehindert, mein Geburtsjahr ins Profil einzustellen. Dein Hinweis auf 1485 und 1441 läßt leider nur Spekulationen auf Dein wahres Alter zu. Ich jedenfalls meine, eine Altersangabe im Profil gehört dazu, daß man sich auf Augenhöhe miteinander befindet, gerade wenn es sich um solche Themenbereiche handelt, wie sie hier in diesem Forum Gang und Gebe sind. Gegen einen Nicknamen gibt es von mir überhaupt keine Einwände!! Ich messe Seriösität nicht danach daß man belegen kann, ein Urmecklenburger zu sein, sondern daran, daß man etwas mehr von sich preis gibt als Null-Komma-Nix!! Das gilt übrigens nicht nur für Dich, sondern es gibt hier noch Einige Dir "Gleichgesinnte"
Warum man das von Angelo zitierte Buch "naturgemäß" skeptisch betrachten sollte, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel, es ist doch absolut wahr gewesen, daß zu DDR-Zeiten, zumindestens in den 50er Jahren, nur "Arbeiter-und Bauernkinder" studieren durften (Komme jetzt nur nicht mit den Ausnahmen, die es natürlich gegeben hatte, wie zum Beispiel meine Schwester und mein Bruder). Ich durfte zum Beispiel 1957 trotzt guten Noten nach Abschluß der 8. Klasse die Oberschule nicht besuchen und mußte mit der Mittelschule vorlieb nehmen, von der man mich nach einer Differenz mit dem Parteisekretär verwies!! Wegen mir kann man das auch bei Google lesen, ist doch sowieso ein öffentliches Forum hier!!
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 08.04.2010 00:22 | nach oben springen

#29

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 08.04.2010 09:48
von 94 | 10.792 Beiträge

_wosch_(23:10)> Man kann ja nicht Alles wissen, ...
_wosch_(23:58)> ... es ist doch absolut wahr gewesen ...

Guten Morgen wosch,
na was ist denn Dir da gestern Abend verrutscht. War auch schon ein bissel spät, oder?

Nicht allwissend und doch absolut wahr.

Oder habsch da die Aussagen zu sehr aus dem Zusammenhang gerissen? Sei's drum!
Mal zurück zum Thema. Und damit wieder ein kleines Puzzelstück meiner Privatspähre für g**gle. Noch schnell oT zum Thema g**gle; Alles (!) was ich als angemeldeter Benutzer sehen kann, sieht auch ein DeepWebSpider. Und da das Deep Web täglich flacher wird ... Jetzt aber Schluß mit oT, zurück zum Thema!

Als ich 1984 die POS beendete, wollte ich unbedingt ein Berufsausbildung mit Abitur machen. Ging aber nicht, soziale Herkunft I. So zumindest, wenn ich's noch richtig weiß, die offizielle Begründung. Zur EOS durfte ich problemlos, obwohl ca. Ø1,6 Abschluß 10. Zum Halbjahr 9, also das Bewerbungszeugniss Ø1,12 ;)
Also in meinem Fall war andersrum; BmA wegen Herkunft I nicht, dafür EOS möglich. Offiziersbewerber wurde ich übrigens erst auf der Penne.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 08.04.2010 10:03 | nach oben springen

#30

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 08.04.2010 10:44
von wosch (gelöscht)
avatar

[quote="94"]_wosch_(23:10)> Man kann ja nicht Alles wissen, ...
_wosch_(23:58)> ... es ist doch absolut wahr gewesen ...

Guten Morgen wosch,
na was ist denn Dir da gestern Abend verrutscht. War auch schon ein bissel spät, oder?

Nicht allwissend und doch absolut wahr.

Oder habsch da die Aussagen zu sehr aus dem Zusammenhang gerissen? Sei's drum!

Hallo 94!
Nein ,verrutscht ist mir da gar nichts! Mit dem "Man kann ja nicht Alles wissen" von 23:10 Uhr bezog ich mich auf den Wissensstand von Rüganer und mit dem "es ist doch absolut wahr gewesen" bezog ich mich auf die Behauptung aus dem von Angelo´s zitierten Buch!! Ich sehe da keine Kontraverse!!



Mal zurück zum Thema. Und damit wieder ein kleines Puzzelstück meiner Privatspähre für g**gle. Noch schnell oT zum Thema g**gle; Alles (!) was ich als angemeldeter Benutzer sehen kann, sieht auch ein DeepWebSpider. Und da das Deep Web täglich flacher wird ... Jetzt aber Schluß mit oT, zurück zum Thema!

Als ob ein angegebenes Geburtsjahr Deine wahre Identität preis gibt. Das wäre doch so etwas an den Haaren herbeigezogen daß es schon weh tun könnte!
Ich zum Beispiel bin 1942 in Parchim geboren, ab 1946 in Ludwigslust aufgewachsen, im Januar 1962 aus der DDR geflohen, seit Februar 1962 in Kassel ansässig und ab 1982 wieder regelmäßig in die DDR eingereist! Das kann man in meinem Profil lesen und wegen mir auch ruhig bei Google!! Wieweit ich auf meine Urahnen zurückgreifen könnte interessiert in diesem Zusammenhang keine Sau, aber mein Alter bezüglich der von mir eingestellten Beiträge schon eher!! Wenn man erst so spät geboren wurde, daß man aus eigenem Erleben bestimmte Dinge nicht mitbekommen hatte, sollte man nicht immer alles bestreiten was ältere Jahrgänge so von sich geben, denn Alter muß nicht immer gleichbedeutend mit "Demenz" sein!!
94, nimm diese Zeilen nicht persönlich, sie sind mehr an die Allgemeinheit gerichtet!

Schönen Gruß aus Kassel.


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#31

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 08.04.2010 11:29
von 94 | 10.792 Beiträge

_wosch_> Wenn man erst so spät geboren wurde, daß man aus eigenem Erleben bestimmte Dinge nicht mitbekommen hatte, sollte man nicht immer alles bestreiten was ältere Jahrgänge so von sich geben, denn Alter muß nicht immer gleichbedeutend mit "Demenz" sein!!

[Ironie]
Ach wosch, laut den von Dir zur Verfügung gestellten Daten erachte ich es schlichtweg als Frechheit das Du Dich hier als alter Sack aufspielst.
Laut destatis.de ist die Lebenserwartung in Deutschland zur Zeit 77,1 Jahre und davon bist Du heute mit Deinen aktuell 67,53 Lenzen noch meilenweit entfernt!
[einorI]

Ich habe absolute Hochachtung vor dem Alter, zu Geburtstagen gratuliere ich in meinem persönlichen Umfeld erst ab 10% über Ø. Und da mußt Du noch locker 20 Jahre warten *wink*

Schönen Gruß nach Kassel *OhneSchleimyWinkt*

P.S. jetzt ernst gemeint:
Nur von der Form her, Deine Texte sind anstrengend zu lesen. Aber ich muß da ganz ruhig sein. Auch ich benutze ja (aus den selben Gründen?) nicht die Zitatfunktion des Forums.
Also nichts gegen Deine Inhalte, find ich zumindest lesenswert interessant.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 08.04.2010 11:31 | nach oben springen

#32

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 08.04.2010 11:57
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von 94


P.S. jetzt ernst gemeint:
Nur von der Form her, Deine Texte sind anstrengend zu lesen. Aber ich muß da ganz ruhig sein. Auch ich benutze ja (aus den selben Gründen?) nicht die Zitatfunktion des Forums.
Also nichts gegen Deine Inhalte, find ich zumindest lesenswert interessant.



Also nur mal so am Rande: Zum verbitterten "Alten" Mann haben mich hier einige Mitglieder der hiesigen Stasi-Fraktion gemacht, RMR betitelte mich lediglich als "alten" Stänkerer, ich selbst fühle mich dagegen selbst noch wie ein 18jähriger, wobei ich aber bemerken muß, daß einige Dinge nicht mehr so einen großen Stellenwert für mich haben, wenn du verstehst was ich meine! Dafür, daß ich 1942 geboren wurde kann ich persönlich nichts, man nehme mir das bitte nicht für übel!!!
Ansonsten bekommst Du jetzt noch ein paar Extra-Schleimi´s- Winke Winke, in der Hoffnung du nimmst sie als das, wie sie gemeint sind: ebenfals als ein kleines bißchen Ironie!
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 08.04.2010 11:59 | nach oben springen

#33

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 03.08.2010 18:22
von moreau | 384 Beiträge

Das Nichtzulassen zum Studium gab es auch in den 80igern. In meiner Klasse waren 2 Schwestern (Zwillinge) die durften auch nicht, weil ihre Eltern Ärzte waren. Trotz Noten von 1 Komma irgendwas, sie haben notgedrungen Krankenschwestern gelernt, weil sie im medizinischen Bereich machen wollten. . Die Zwei haben erst sehr viel später ihren Doktor bekommen. Sie haben geheiratet.


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#34

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 03.08.2010 19:18
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von moreau
Die Zwei haben erst sehr viel später ihren Doktor bekommen. Sie haben geheiratet.



Ménage à trois?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#35

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 03.08.2010 19:23
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von 94

Zitat von moreau
Die Zwei haben erst sehr viel später ihren Doktor bekommen. Sie haben geheiratet.



Ménage à trois?




Sowas kennen wir doch sonst nur von RMR dem P*rn*ritter wie er schon einmal genannt wurde.

Er hätte besser schreiben sollen sie haben je einen Doktor bekommen, dann wäre @94 nicht mit sowas um die Ecke gekommen.

Durch den Verzicht auf deine sonst so geliebten Wikiverlinkung bist ja grad noch einmal ganz knapp an einer Verwarnung nach 4.6 der Forenregeln herumgekommen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 03.08.2010 19:26 | nach oben springen

#36

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 03.08.2010 19:26
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.

Zitat von 94

Zitat von moreau
Die Zwei haben erst sehr viel später ihren Doktor bekommen. Sie haben geheiratet.



Ménage à trois?




Sowas kennen wir doch sonst nur von RMR dem P*rn*ritter wie er schon einmal genannt wurde.

Er hätte besser schreiben sollen sie haben je einen Doktor bekommen, dann wäre @94 nicht mit sowas um die Ecke gekommen.





Ich hatte es schon so verstanden, daß kein "Flotter Dreier" gemeint war
Schönen Gruß aus Kassel.


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#37

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 03.08.2010 19:45
von 94 | 10.792 Beiträge

Flotter Dreier, hä? Ich meinte eigentlich keinen E30/E36 mit albanischen Stammbaum im KfZ-Brief. Ich dachte eher an sowas, wenn ich mal auf ein anderes Forum verlinken darf:
http://forum.gofeminin.de/forum/infidel/...sbeziehung.html


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#38

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 23.09.2010 20:59
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von
Studiezulassungen wurden nach anderen Kriterien vorgenommen.


Man brauchte tatsächlich eine Zulassung um studieren zu dürfen?
Ich nehme an, diese Zulassung erfolgte nach rein objektiven Kriterien wie z.B. dem vorhergehenden Erfolg in der Schule?
Wenn man die Zulassung geschafft hatte: Durfte man sich ein Studienfach das den eigenen Neigungen und Interessen entsprach aussuchen?
[/zynismus]

cheers matloh

Edit: Sorry, hab jetzt erst den Kommentar von "schlaudi" gesehen der die Zulassungskriterien bereits genannt hat.


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
zuletzt bearbeitet 23.09.2010 21:01 | nach oben springen

#39

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 24.09.2010 00:04
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von moreau
Das Nichtzulassen zum Studium gab es auch in den 80igern. In meiner Klasse waren 2 Schwestern (Zwillinge) die durften auch nicht, weil ihre Eltern Ärzte waren. Trotz Noten von 1 Komma irgendwas, sie haben notgedrungen Krankenschwestern gelernt, weil sie im medizinischen Bereich machen wollten. . Die Zwei haben erst sehr viel später ihren Doktor bekommen. Sie haben geheiratet.



Meine Geschwister waren nach meiner(unser) Republikflucht erstmal zum Studium gesperrt...

seaman


zuletzt bearbeitet 24.09.2010 00:05 | nach oben springen

#40

RE: Ist es wahr, dass in der DDR Kinder von studierten Eltern NICHT mehr zur Uni zugelassen wurden?

in Mythos DDR und Grenze 24.09.2010 07:03
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von matloh

Man brauchte tatsächlich eine Zulassung um studieren zu dürfen?



Was findest Du daran schlimm?

Ich weiß ja nicht wie das bei euch in Österreich geregelt ist, aber hier brauchst Du auch heute eine Zulassung um in Deutschland studieren zu können.

Zitat
Wer an einer Hochschule in Deutschland studieren möchte, muss sich um die Zulassung zu einem Studium bemühen. Da sich die staatlichen Hochschulen - im Gegensatz zu den Privaten - ihre Studenten nicht selbst auswählen dürfen, steht Ihnen im Prinzip nach dem Abitur bzw. dem Fachabitur der Zugang zu jeder Hochschule bzw. Fachhochschule offen. Aber eben nur im Prinzip, denn die Zahl der Studienbewerber übersteigt in einigen Fächern regelmäßig jedes Semester die freien Kapazitäten der Hochschulen. Um den Strom der Studierwilligen zu begrenzen und zu steuern, existieren so genannte "Zulassungsbeschränkungen".



Zitat
Zentrale Verteilung über die ZVS

Die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) ist eine staatliche Behörde mit Sitz in Dortmund. Ihre Aufgabe ist es, einen Teil der Studienplätze in Deutschland zu vergeben. Die ZVS ist für zwei von fünf Vergabeverfahren zuständig:

1. Das Allgemeine Auswahlverfahren: Dieses Verfahren gilt für diejenigen Fächer, für die es bundesweit mehr Bewerber als freie Studienplätze gibt.
2. Das Verteilungsverfahren: Dieses Verfahren gilt für die Fächer, für die es bundesweit genügend Studienplätze gibt, die Bewerberströme lokal oder regional jedoch unterschiedlich hoch sind. Dieses Verfahren ist jedoch äußerst selten.

Diese beiden Vergabesysteme umfassen etwa 25 Studienfächer und über ein Drittel aller Studienplätze.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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