#141

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 07:55
von Duck | 1.741 Beiträge

Die Russen sind ja mit Ihren eigenen Landsleuten auch nicht zimperlich umgegangen, für Stalin waren die eigenen Kriegsgefangenen auch Verräter oder Feiglinge, so soll es ja auch vorgekommen sein, das die russischen Kriegsgefangenen die ja nicht wie die Amerikaner oder Engländer in normalen Kriegsgefangenenlager waren, sondern zum größten Teil auch in die KZs gesteckt wurden, nach ihrer Heimkehr meist auch Kandidaten fürs GULAG gewesen sind.
Auch soll es nicht selten vorkommen sein, das nach Kriegsende die Russen nicht nur über deutsche Frauen hergefallen sind, sondern auch über ihre eigenen weiblichen Landsleute, wie z.B. die Fremdarbeiterinnen die ja auch zum größten Teil in den KZs untergebracht waren.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


zuletzt bearbeitet 30.10.2012 10:33 | nach oben springen

#142

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 08:16
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von jacky im Beitrag #140
[
Hallo ja das ist richtig. Ich habe mir mehrere Lager angeschaut und auch viele Bücher über dieses Thema. War echt schlimm. Ich habe das Buch gelesen :Frau komm. Da geht es um die Massenvergewaltigungen von den Russen. Da gibt es eine Geschichte, wo ein Mann, gerade von den Russen aus dem Lager befreit, nach hause kommt und von den Befreiern erschossen wird.


Guten Morgen, jacky,

dies ist nur ein Beispiel.
Wenn es dich interessieren sollte, dann google mal nach Vertreibungsberichten aus Ostpreußen, Pommern und den Sudeten. Spätestens nach dem Lesen einiger dieser Berichte, die von Zeitzeugen stammen, stehen Dir dann die Haare zu Berge. Leider hat man diesen Punkt immer in den Schulen der DDR ausgespart, darüber erzählten hinter der vorgehaltenen Hand nur die Verwandten.
Du als Frau kannst Dir vielleicht sehr gut vorstellen, was es heißt, das eigene Baby bei grimmiger Kälte sterben zu sehen, weil es solchem Witterungsbelastungen nicht gewachsen sein kann und es dann in den Schnee am Straßenrand zu legen, weil die Flucht weitergeht.. es muss für die Frauen und Kinder, für die alten Menschen so grausam gewesen sein, hinter ihnen der Russe und über ihnen die Tiefflieger...
oder lies über die glorreichen Taten entmenschter Individuen, die Sudetendeutsche zusammengebunden von Brücken stießen und mit Knüppeln totschlugen... Frauen und Greise, Kinder und Unschuldige...
nach dem Lesen wirst hoffentlich auch Du sagen, niemals wieder auf eine Ideologie hören, niemals wieder einem Rattenfänger hinterherlaufen, niemals wieder von Scharfmachern und Greisen in der Politik missbraucht werden...

der Rüganer


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#143

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 08:45
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #142
Zitat von jacky im Beitrag #140
[
Hallo ja das ist richtig. Ich habe mir mehrere Lager angeschaut und auch viele Bücher über dieses Thema. War echt schlimm. Ich habe das Buch gelesen :Frau komm. Da geht es um die Massenvergewaltigungen von den Russen. Da gibt es eine Geschichte, wo ein Mann, gerade von den Russen aus dem Lager befreit, nach hause kommt und von den Befreiern erschossen wird.


Guten Morgen, jacky,

dies ist nur ein Beispiel.
Wenn es dich interessieren sollte, dann google mal nach Vertreibungsberichten aus Ostpreußen, Pommern und den Sudeten. Spätestens nach dem Lesen einiger dieser Berichte, die von Zeitzeugen stammen, stehen Dir dann die Haare zu Berge. Leider hat man diesen Punkt immer in den Schulen der DDR ausgespart, darüber erzählten hinter der vorgehaltenen Hand nur die Verwandten.
Du als Frau kannst Dir vielleicht sehr gut vorstellen, was es heißt, das eigene Baby bei grimmiger Kälte sterben zu sehen, weil es solchem Witterungsbelastungen nicht gewachsen sein kann und es dann in den Schnee am Straßenrand zu legen, weil die Flucht weitergeht.. es muss für die Frauen und Kinder, für die alten Menschen so grausam gewesen sein, hinter ihnen der Russe und über ihnen die Tiefflieger...
oder lies über die glorreichen Taten entmenschter Individuen, die Sudetendeutsche zusammengebunden von Brücken stießen und mit Knüppeln totschlugen... Frauen und Greise, Kinder und Unschuldige...
nach dem Lesen wirst hoffentlich auch Du sagen, niemals wieder auf eine Ideologie hören, niemals wieder einem Rattenfänger hinterherlaufen, niemals wieder von Scharfmachern und Greisen in der Politik missbraucht werden...

der Rüganer



Und wem hatte man das alles zu verdanken,sicher den deutsch kultuvierten Volke--das den 2.Weltkrieg vom Zaune brach.


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#144

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 09:41
von Rüganer (gelöscht)
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Rostocker,

die meisten Zeitzeugen sind tot. vor 3 Jahren hätte ich dir noch gesagt, wenn du den Arsch in der Hose hast, diese Antwort der alten Frau zu geben, die Ihr Kind im Schnee hingelegt hat und die keine Tränen mehr hat, dann komm her und tu es... ich hätte dich sehen wollen, wie du der Frau gegenüber stehst...
Pfui Deibel...
Irma Z. hat bestimmt mit dem MG den Krieg vom Zaun gebrochen...
das war aber ne Glanzleistung eben...


Pit 59, furry, Backe und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#145

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 09:47
von Gelöschtes Mitglied
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http://www.archive.org/stream/Roth-Heinz...S.Text_djvu.txt

Auch ich kenne alle ehemaligen Konzentrationslager im osten Deutschlands , auch ihre spätere Nutzung nach 1945 ist mir bekannt . Aber als ich dieses Buch (Link) las , konnte ich tagelang nicht darüber fertig werden.
Einiges war mir bereits durch Erzählungen von Bekannten zu Ohren gekommen ,aber das es so schlimm über all nach 1945 in Europa war . .... MG ratata

Es mag sich wohl jeder seine eigenen Gedanken über diese Verbrechen an die deutsche Zivilbevölkerung machen .Auch in Juguslavien gingen solche Verbrechen 1992 mit ihrer eigenen Bevölkerung weiter.


zuletzt bearbeitet 26.10.2012 10:02 | nach oben springen

#146

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 10:11
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #144
Rostocker,

die meisten Zeitzeugen sind tot. vor 3 Jahren hätte ich dir noch gesagt, wenn du den Arsch in der Hose hast, diese Antwort der alten Frau zu geben, die Ihr Kind im Schnee hingelegt hat und die keine Tränen mehr hat, dann komm her und tu es... ich hätte dich sehen wollen, wie du der Frau gegenüber stehst...
Pfui Deibel...
Irma Z. hat bestimmt mit dem MG den Krieg vom Zaun gebrochen...
das war aber ne Glanzleistung eben...


Rüganer--Krieg ist was schreckliches Damals wie Heute.Aber manchmal kommt es einen hier vor,als ob nur eine Seite Schuld hatte an den Verbrechen.Hat man schon mal hier drüber geschrieben --wie es den Menschen in den von Deutschland besetzten Ländern erging.Auf ihrer Flucht oder die ihre Mütter,Väter,Großeltern und Kindern durch Massenerschießungen von deutschen Truppen verloren haben.Aber da kehrt hier ruhe ein--davon will man nichts wissen,Weil es leichter ist,die Schuld woanders zu suchen.


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#147

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 10:34
von utkieker | 2.927 Beiträge

Es ist schon sehr merkwürdig, über die wirklichen Nazi- und Kriegsverbrecher, welche nach 1945 in die Internierungslagern Buchenwald, Sachsenhausen oder Fünfeichen gelangten wird kein Wort verloren und es waren nicht Wenige! Um so erbärmlicher so zu tun man müßte die einstigen Peiniger des NS- Regimes als "Opfer" mit den ehemaligen Insassen der Konzentrationslager vor 1945 gleichsetzen.

Gruß Hartmut


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
passport hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#148

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 10:39
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Natürlich darf nicht vergessen werden, wer der Auslöser für diese Verbrechensspirale war. Erst die bewaffneten Verbände Deutschlands (Wehmacht, SS, Kollaborateure), dann die andere Seite. Trotzdem bleiben Verbrechen an Unschuldigen, Unbewaffneten, Zivilisten eben Verbrechen, egal von welcher Seite sie begangen wurden. Und was die "Unschuldigkeit" des deutschen Volkes betrifft: Mehrheitlich hat dieses Volk sich für Hitler entschieden oder sich zumindest passiv verhalten und wer es damals wissen wollte, wohin das führt, hätte es wissen können. Wie heißt es denn so schön: Jedes Volk verdient die Regierung, die es gewählt hat oder auch: Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen.



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#149

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 10:51
von Rüganer (gelöscht)
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na, dann kommt man beide nach Rügen und stellt euch vor denjenigen hin, die aus Schwanebeck geflüchtet sind und verbreitet eure Meinung.
bringt aber genug Argumente mit, die besser sind als solche Parolen, die man als Parteisekretär mal irgendwo aufgeschnappt hat, es könnte ja sein, dass diejenigen, die bei Schnee und Eis vor den Russen flüchteten, dies ganz anders sehen und nicht begreifen wollen, dass sie es hätten wissen müssen.... Schwachsinn so gegenüber Leuten aufzutreten, die Heimat, Hab und Gut und leben verloren haben... Nichtachtung deren Lebensgeschichte... mich ekelts...


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#150

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 11:33
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #149
na, dann kommt man beide nach Rügen und stellt euch vor denjenigen hin, die aus Schwanebeck geflüchtet sind und verbreitet eure Meinung.
bringt aber genug Argumente mit, die besser sind als solche Parolen, die man als Parteisekretär mal irgendwo aufgeschnappt hat, es könnte ja sein, dass diejenigen, die bei Schnee und Eis vor den Russen flüchteten, dies ganz anders sehen und nicht begreifen wollen, dass sie es hätten wissen müssen.... Schwachsinn so gegenüber Leuten aufzutreten, die Heimat, Hab und Gut und leben verloren haben... Nichtachtung deren Lebensgeschichte... mich ekelts...


Rüganer ich schrieb doch--das Krieg was grausames ist. Soll ich Dir auch nun mal den Vorschlag machen---fahr doch mal in die Ukraine,Weißrußland oder ins heutige Peterburg.Und frage alte Leute--die Angehörige durch Erschießungen oder Aushungern verloren haben oder dessen Angehörige bei Lebendigen Leibe verbrannt wurden.Und Du wirst erfahren--das es diesen Menschen nicht anders erging wie Deinen Angehörigen.Aber man sollte sich auch die Frage stellen.Wer oder Was war der Auslöser zu solchen Verbrechen.Natürlich sagt man--der Faschismus oder Adolf Hitler-es war das System was herschte.Und die Masse hat doch --Sieg Heil--gerufen.Oder nicht?Haste Dir schon mal Gedanken gemacht--wieviele Menschen durch den Einmarsch deutscher Truppen ihr Heimat,Hab und Gut und Leben verloren haben.Aber wie gesagt--Krieg ist was graumes.
Ach ja und Dein Vergleich mit den Parolen und Parteisekretär--find ich irgendwie unpassend.


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#151

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 11:47
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Rostocker im Beitrag #150
Zitat von Rüganer im Beitrag #149
na, dann kommt man beide nach Rügen und stellt euch vor denjenigen hin, die aus Schwanebeck geflüchtet sind und verbreitet eure Meinung.
bringt aber genug Argumente mit, die besser sind als solche Parolen, die man als Parteisekretär mal irgendwo aufgeschnappt hat, es könnte ja sein, dass diejenigen, die bei Schnee und Eis vor den Russen flüchteten, dies ganz anders sehen und nicht begreifen wollen, dass sie es hätten wissen müssen.... Schwachsinn so gegenüber Leuten aufzutreten, die Heimat, Hab und Gut und leben verloren haben... Nichtachtung deren Lebensgeschichte... mich ekelts...


Rüganer ich schrieb doch--das Krieg was grausames ist. Soll ich Dir auch nun mal den Vorschlag machen---fahr doch mal in die Ukraine,Weißrußland oder ins heutige Peterburg.Und frage alte Leute--die Angehörige durch Erschießungen oder Aushungern verloren haben oder dessen Angehörige bei Lebendigen Leibe verbrannt wurden.Und Du wirst erfahren--das es diesen Menschen nicht anders erging wie Deinen Angehörigen.Aber man sollte sich auch die Frage stellen.Wer oder Was war der Auslöser zu solchen Verbrechen.Natürlich sagt man--der Faschismus oder Adolf Hitler-es war das System was herschte.Und die Masse hat doch --Sieg Heil--gerufen.Oder nicht?Haste Dir schon mal Gedanken gemacht--wieviele Menschen durch den Einmarsch deutscher Truppen ihr Heimat,Hab und Gut und Leben verloren haben.Aber wie gesagt--Krieg ist was graumes.
Ach ja und Dein Vergleich mit den Parolen und Parteisekretär--find ich irgendwie unpassend.









Rostocker,

ich weiß nicht, was da unpassend sein soll, DoreHolm hat selbst geschrieben, dass er mal Parteisekretär war... das passt schon...
und bleib du bei deiner Meinung, ich bleib bei meiner und weiß, ich teile sie mit Leuten, die einen gesunden Menschenverstand haben und die dies Erlebte erzählen. Und die Schande ist, dass dadurch, dass es in der DDR verschwiegen und der Jugend nie im Unterricht erzählt wurde, immer noch aufgerechnet wird, immer noch so argumentiert wird, dass die Leute doch selbst Schuld sind.
Aber wie anfangs geschrieben, bleib bei deiner Meinung, glaub dran und ich wünsche Dir, dass dich niemals einer in den Schnee jagt oder mit zusammengebundenen Händen von der Brücke stürzt.


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#152

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 19:28
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #142
Zitat von jacky im Beitrag #140
[
Hallo ja das ist richtig. Ich habe mir mehrere Lager angeschaut und auch viele Bücher über dieses Thema. War echt schlimm. Ich habe das Buch gelesen :Frau komm. Da geht es um die Massenvergewaltigungen von den Russen. Da gibt es eine Geschichte, wo ein Mann, gerade von den Russen aus dem Lager befreit, nach hause kommt und von den Befreiern erschossen wird.


Guten Morgen, jacky,

dies ist nur ein Beispiel.
Wenn es dich interessieren sollte, dann google mal nach Vertreibungsberichten aus Ostpreußen, Pommern und den Sudeten. Spätestens nach dem Lesen einiger dieser Berichte, die von Zeitzeugen stammen, stehen Dir dann die Haare zu Berge. Leider hat man diesen Punkt immer in den Schulen der DDR ausgespart, darüber erzählten hinter der vorgehaltenen Hand nur die Verwandten.
Du als Frau kannst Dir vielleicht sehr gut vorstellen, was es heißt, das eigene Baby bei grimmiger Kälte sterben zu sehen, weil es solchem Witterungsbelastungen nicht gewachsen sein kann und es dann in den Schnee am Straßenrand zu legen, weil die Flucht weitergeht.. es muss für die Frauen und Kinder, für die alten Menschen so grausam gewesen sein, hinter ihnen der Russe und über ihnen die Tiefflieger...
oder lies über die glorreichen Taten entmenschter Individuen, die Sudetendeutsche zusammengebunden von Brücken stießen und mit Knüppeln totschlugen... Frauen und Greise, Kinder und Unschuldige...
nach dem Lesen wirst hoffentlich auch Du sagen, niemals wieder auf eine Ideologie hören, niemals wieder einem Rattenfänger hinterherlaufen, niemals wieder von Scharfmachern und Greisen in der Politik missbraucht werden...

der Rüganer


Und nicht nur in den Schulen der DDR. Auch im Westen wurden/werden alliierte Kriegsverbrechen verharmlost oder ganz verschwiegen.


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#153

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 19:34
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #150
Zitat von Rüganer im Beitrag #149
na, dann kommt man beide nach Rügen und stellt euch vor denjenigen hin, die aus Schwanebeck geflüchtet sind und verbreitet eure Meinung.
bringt aber genug Argumente mit, die besser sind als solche Parolen, die man als Parteisekretär mal irgendwo aufgeschnappt hat, es könnte ja sein, dass diejenigen, die bei Schnee und Eis vor den Russen flüchteten, dies ganz anders sehen und nicht begreifen wollen, dass sie es hätten wissen müssen.... Schwachsinn so gegenüber Leuten aufzutreten, die Heimat, Hab und Gut und leben verloren haben... Nichtachtung deren Lebensgeschichte... mich ekelts...


Rüganer ich schrieb doch--das Krieg was grausames ist. Soll ich Dir auch nun mal den Vorschlag machen---fahr doch mal in die Ukraine,Weißrußland oder ins heutige Peterburg.Und frage alte Leute--die Angehörige durch Erschießungen oder Aushungern verloren haben oder dessen Angehörige bei [/rot[rot]]Lebendigen Leibe verbrannt wurden.Und Du wirst erfahren--das es diesen Menschen nicht anders erging wie Deinen Angehörigen.Aber man sollte sich auch die Frage stellen.Wer oder Was war der Auslöser zu solchen Verbrechen.Natürlich sagt man--der Faschismus oder Adolf Hitler-es war das System was herschte.Und die Masse hat doch --Sieg Heil--gerufen.Oder nicht?Haste Dir schon mal Gedanken gemacht--wieviele Menschen durch den Einmarsch deutscher Truppen ihr Heimat,Hab und Gut und Leben verloren haben.Aber wie gesagt--Krieg ist was graumes.
Ach ja und Dein Vergleich mit den Parolen und Parteisekretär--find ich irgendwie unpassend.

Um von Leuten zu hoeren die bei lebendigem Leib verbrannt wurden braucht man nicht erst in die Ukraine, Weissrussland und nach Petersburg fahren. Die alten Leute in Dresden koennen Dir darueber sicherlich auch einiges erzaehlen.








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#154

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 20:30
von Rüganer (gelöscht)
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[quote=Wanderer zwischen 2 Welten|][


Und nicht nur in den Schulen der DDR. Auch im Westen wurden/werden alliierte Kriegsverbrechen verharmlost oder ganz verschwiegen.
[/quote]

Wanderer,

es war wohl so, dass diejenigen, die hinter diesen beiden deutschen Staaten standen, keinerlei Interesse hatten, ihre Verbrechen zu dokumentieren und gar zuzugeben. Das beginnt bei Katyn und endet bei den Rheinwiesenlagern, es geht über Dresden weiter und es finden sich genug, die sich nicht zu schade sind, "selbst Schuld" zu schreiben..
Richtig tolle Produkte der ideologischen Bildung...


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#155

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 21:08
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Wie man es auch drehen mag, es bleibt eine Tatsache, daß es ohne die Machtergreifung der Nazis nicht diese Opfer gegeben hätte und auch nicht die Toten, die im Zusammenhang mit der Grenze BRD/DDR ihr Leben verloren. Man kann natürlich dann auch bis zum Urschleim zurückdenken. Hätte der Kaiser nicht den Krieg begonnen, hätten die Nazis wohl auch nicht diese Chancen gehabt und hätte es die deutsche Kleinstaaterei nicht gegeben, wäre auch das anders gelaufen u.s.w. Aber irgendwo muß man ja anfangen, wenn man Ursachen in der Vergangenheit sucht. Ich hoffe aber, daß wir bei aller Kontroverse wohl darin einer Meinung sind, daß sich solche Untaten, egal von welcher Seite, nie wieder wiederholen dürfen.



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#156

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 21:15
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #155
Wie man es auch drehen mag, es bleibt eine Tatsache, daß es ohne die Machtergreifung der Nazis nicht diese Opfer gegeben hätte und auch nicht die Toten, die im Zusammenhang mit der Grenze BRD/DDR ihr Leben verloren. Man kann natürlich dann auch bis zum Urschleim zurückdenken. Hätte der Kaiser nicht den Krieg begonnen, hätten die Nazis wohl auch nicht diese Chancen gehabt und hätte es die deutsche Kleinstaaterei nicht gegeben, wäre auch das anders gelaufen u.s.w. Aber irgendwo muß man ja anfangen, wenn man Ursachen in der Vergangenheit sucht. Ich hoffe aber, daß wir bei aller Kontroverse wohl darin einer Meinung sind, daß sich solche Untaten, egal von welcher Seite, nie wieder wiederholen dürfen.



Den Grundstein fuer die Nazimachtergreifung und alles Unrecht was danach auf deutschem Boden geschah legten die Alliierten mit dem Versailler Dikatat. Haette man damals den deutschen Buergern diese Unmenschlichkeit aufgebunden waeren Nazis und Kommunisten bis auf Ewigkeit kleine Randparteien geblieben und die Weimarer Republik haette ueberlebt.
Aber ich stimme mit Dir ueberein, das sich solche Untaten nie mehr wiederholen duerfen in Deutschland.


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#157

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 21:35
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Ja, Wanderer, auch Deine genannte Ursache ist richtig wie so viele andere Weichenstellungen. Wie ich schon sagte, wie weit will man in der Ursachenforschung zurückgehen ?



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#158

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 21:46
von Tobeck | 488 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #155
Wie man es auch drehen mag, es bleibt eine Tatsache, daß es ohne die Machtergreifung der Nazis nicht diese Opfer gegeben hätte und auch nicht die Toten, die im Zusammenhang mit der Grenze BRD/DDR ihr Leben verloren. Man kann natürlich dann auch bis zum Urschleim zurückdenken. Hätte der Kaiser nicht den Krieg begonnen,hätten die Nazis wohl auch nicht diese Chancen gehabt und hätte es die deutsche Kleinstaaterei nicht gegeben, wäre auch das anders gelaufen u.s.w. Aber irgendwo muß man ja anfangen, wenn man Ursachen in der Vergangenheit sucht. Ich hoffe aber, daß wir bei aller Kontroverse wohl darin einer Meinung sind, daß sich solche Untaten, egal von welcher Seite, nie wieder wiederholen dürfen.


Von der Kriegserklärung des österreichischen Kaisers an Serbien am 28. Juli 1914 auf Buchenwald zu kommen, ist ja auch eine "interessante" Sichtweise. Sicher war die KuK-Monarchie instabil und hätte den Völkern das Selbstbestimmungsrecht geben müssen, was allerdings auch alle anderen am ersten WK beteiligten Kolonialmächte betrifft. Dennoch ist der Zusammenhang zwischen dem österreichisch-serbischen Konflikt auf dem Balkan - an dem die Serben keineswegs unschuldig waren (Ermordung des Thronfolgers), wie auch an den Kriegen der neunziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts - und Buchenwald ein bisschen weit hergeholt.


zuletzt bearbeitet 26.10.2012 21:56 | nach oben springen

#159

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 26.10.2012 22:32
von Schmiernippel | 244 Beiträge

Hätte, hätte, hätte.. Hätte der Hund...
Aber Spaß beiseite. Was wäre, wenn... ist müßig. Es geht doch um eine ehrliche und wahrhafte Aufarbeitung der Geschichte. Und "Ehrlichkeit" ist doch für einige gar nicht so einfach!



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#160

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 07:35
von jacky (gelöscht)
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Zitat von Rüganer im Beitrag #142
Zitat von jacky im Beitrag #140
[
Hallo ja das ist richtig. Ich habe mir mehrere Lager angeschaut und auch viele Bücher über dieses Thema. War echt schlimm. Ich habe das Buch gelesen :Frau komm. Da geht es um die Massenvergewaltigungen von den Russen. Da gibt es eine Geschichte, wo ein Mann, gerade von den Russen aus dem Lager befreit, nach hause kommt und von den Befreiern erschossen wird.


Guten Morgen, jacky,

dies ist nur ein Beispiel.
Wenn es dich interessieren sollte, dann google mal nach Vertreibungsberichten aus Ostpreußen, Pommern und den Sudeten. Spätestens nach dem Lesen einiger dieser Berichte, die von Zeitzeugen stammen, stehen Dir dann die Haare zu Berge. Leider hat man diesen Punkt immer in den Schulen der DDR ausgespart, darüber erzählten hinter der vorgehaltenen Hand nur die Verwandten.
Du als Frau kannst Dir vielleicht sehr gut vorstellen, was es heißt, das eigene Baby bei grimmiger Kälte sterben zu sehen, weil es solchem Witterungsbelastungen nicht gewachsen sein kann und es dann in den Schnee am Straßenrand zu legen, weil die Flucht weitergeht.. es muss für die Frauen und Kinder, für die alten Menschen so grausam gewesen sein, hinter ihnen der Russe und über ihnen die Tiefflieger...
oder lies über die glorreichen Taten entmenschter Individuen, die Sudetendeutsche zusammengebunden von Brücken stießen und mit Knüppeln totschlugen... Frauen und Greise, Kinder und Unschuldige...
nach dem Lesen wirst hoffentlich auch Du sagen, niemals wieder auf eine Ideologie hören, niemals wieder einem Rattenfänger hinterherlaufen, niemals wieder von Scharfmachern und Greisen in der Politik missbraucht werden...

der Rüganer

Hallo rüganer. das stimmt in der DDR wurde davon nie richtig berichtet. Ich habe das buch : die grosse flucht. und die doku. Es war einfach nur grauenhaft. ich kenne auch persönlich leute die damals dabei waren. Eine kundin von mir, eine ältere dame hat mir mal erzählt, das sie und ihre schwester, karten für die Gustloff hatten. aber der vater sagte, kind denk dran : wasser hat keine balken. so sind sie nicht mit der gustloff. Oder eine ehemalige kollegin. Sie konnte in den 90 er noch nicht richtig darüber sprechen lg jacky


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