#221

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 09:58
von Vogtländer (gelöscht)
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ist doch ok!


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#222

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 09:59
von jacky (gelöscht)
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Muss jetzt zur arbeit. schönen dienstag für euch lg jacky


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#223

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 10:15
von Rüganer (gelöscht)
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Es ist demjenigen, der auf dem Treck im frischen Haff einbrach und ersoff, oder von sowjetischen Schlachtfliegern erschossen wurde, vollkommen egal gewesen, ob die Alliierten die künftigen Grenzen von Deutschland beschlossen haben oder nur die Russen. Er war einfach nur tot, ersoffen oder erschossen.
Es ist der Frau oder dem Mann völlig scheißegal gewesen, ob die Alliierten oder die Russen oder in dem Fall die Polen die Austreibung und Internierung beschlossen haben, wenn diese Person durch die polnische Miliz im Lager Lamsdorf mit Knüppeln totgeschlagen wurde.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40349655.html
Jedem sei es nun freigestellt, für sich selber zu entscheiden, ob dies „slawische Horden“ oder aufrechte polnische Patrioten oder einfach nur entmenschte Verblendete waren, die nicht besser als die SS in den Konzentrationslagern gehaust haben und deswegen genauso wie diese SS-Aufseher an den Pranger gestellt werden sollten, was ja nun wiederum verhindert wurde.
Und da lasse ich nicht gelten, dass die Deutschen da etwas angefangen haben und nun ihre gerechte Strafe bekommen hätten. Wie viele müssten dann heute mit Knüppeln totgeschlagen werden?
Es ist richtig, dass durch diese Parteibonzen und „Goldfasane“ eine rechtzeitige Räumung der Ostgebiete verboten wurde. Es ist überhaupt immer eine ganz Tolle Sache, wenn Partei mehr weiß und mehr kann, als für eine Sache ausgebildete Leute. Ich möchte einfach auf die Hitlerjungen verweisen, die von der Partei damals zum Schanzen vor die Stadt Memel geschickt wurden und die schutzlos dem Russen ausgeliefert waren. Erst der Kriegskommandant von Memel, der U-Boot Fahrer, Karl – Friedrich Merten, hat die Jungs damals mit Rückendeckung von Dönitz, entgegen den Weisungen der Parteibonzen nach Hause geschickt, nachzulesen in den Memoiren von Mertens.
Da aber in Ostpreußen und Pommern nur die Russen gegen die Wehrmacht anstürmten und nur die Russen danach die Gebiete besetzten, können zwangsläufig in diesem Fall auch nur die Russen Schuld haben, an dem, was dann passierte.
Wenn man als Besatzungsmacht zu Hause mit den eigenen Leuten schon sehr brutal umgeht, dann wird man mit denen, im besetzten Land nicht besser umgehen, leider mussten dies sehr viele verspüren....


die Frage von Nostalgiker, warum solch ein Fred zugemüllt wird, ist allerdings berechtigt. Will man seine Anzahl der Posts nach oben treiben, oder was ist dies? dann chattet doch wirklich...


Wanderer zwischen 2 Welten hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#224

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 10:40
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #144
Rostocker,

die meisten Zeitzeugen sind tot. vor 3 Jahren hätte ich dir noch gesagt, wenn du den Arsch in der Hose hast, diese Antwort der alten Frau zu geben, die Ihr Kind im Schnee hingelegt hat und die keine Tränen mehr hat, dann komm her und tu es... ich hätte dich sehen wollen, wie du der Frau gegenüber stehst...
Pfui Deibel...
Irma Z. hat bestimmt mit dem MG den Krieg vom Zaun gebrochen...
das war aber ne Glanzleistung eben...

Auch Olga T. hat keinen Krieg angefangen und trotzdem wurde Ihr ganzes Dorf ausgelöscht, die Medaille hat immer zwei Seiten.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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#225

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 10:59
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von jacky im Beitrag #209
Schlimm war ja, die gauleiter verschwinden und die bewohner mussten bleiben. siehe gauleiter koch


Dafür durfte er denn auch bis zu seinem Lebensende im Polenknast verschimmeln.


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#226

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 11:02
von Rüganer (gelöscht)
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Duck,
Du hast nicht Unrecht, nur Olga T. und der verbrecherische Einmarsch der Deutschen, sind doch nun oft genug gesühnt worden, es gab Nürnberg, es gab Schulbücher, in denen Olga T. benannt war, es wurden in der DDR Kollektive nach Olga T. benannt.
Wo war Irma Z. in der DDR?
Wahrscheinlich war sie Faschist und ebenso wie der faschistische Soldat kein Mensch und deswegen planiert man seine Gräber, baut Müllhalden darüber, wie in Wolgograd, oder in Polen, in den ehemaligen deutschen Gebieten. Alles Faschisten...


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#227

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 11:10
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #226
Duck,
Du hast nicht Unrecht, nur Olga T. und der verbrecherische Einmarsch der Deutschen, sind doch nun oft genug gesühnt worden, es gab Nürnberg, es gab Schulbücher, in denen Olga T. benannt war, es wurden in der DDR Kollektive nach Olga T. benannt.
Wo war Irma Z. in der DDR?
Wahrscheinlich war sie Faschist und ebenso wie der faschistische Soldat kein Mensch und deswegen planiert man seine Gräber, baut Müllhalden darüber, wie in Wolgograd, oder in Polen, in den ehemaligen deutschen Gebieten. Alles Faschisten...

Ich weis was du damit meinst, ich kenne das aus meiner eigenen Familie. Mein Vater (Jahrgang 1920) hat den kompletten Krieg mitgemacht. Irgendwann hatte ich zu diesem ganzen Thema ein Gespräch mit jemanden, der behauptet hat dein Vater ist doch selbst Schuld dran, er hat doch Hitler gewählt. Auch den musste ich erstmal draufhinweisen, dass mein Vater bei Hitlers Machtantritt gerademal 12 Jahre alt war und mit Sicherheit Hitler nicht gewählt hat. Wie hat einer hier so schön geschrieben die kleinen Leute sind immer die Verlierer.


08/88 - 10/88 Eisenach
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#228

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 11:34
von Rostocker | 7.728 Beiträge

Manchmal erweckt sich der Eindruck: Das sich Deutschland für den zweiten Weltkrieg nicht bei den Völkern Europas zu entschuldigen hat--sondern die Völker bei Deutschland. Wie konnten auch nun die bösen Russen in Pommern auch gegen die liebe Wehrmacht anstürmen.Also das ging doch mal garnicht.Zu den Gräbern sei mal gesagt---deutsche Truppen hat man zum Vernichtungsfeldzug in Polen und nach Wolgograd nicht eingeladen.


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#229

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 12:10
von Vogtländer (gelöscht)
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Und nochmal:
es gab mehrere Seiten,die sich schuldig gemacht haben.
Und nochmal:
Auf allen Seiten wurden die gleichen dreckigen Dinge eines Krieges getätigt.Ohne wenn und aber.
Was mich ärgert,ist folgendes:
Wer hat 1939 am 1.September mit seinem Einmarsch in den 2. WK entfacht?Der Russe nicht (auch wenn Hitler und Stalin schon ne Aufteilung hatten),der Ami,der Franzose und der Engländer auch nicht.Der Pole erst recht nicht.Ach nein, der Deutsche wars ja auch nicht!
Wie verpeilt sind in diesem Punkt eigentlich einige Mitbürger?
Und dann wird sich gewundert,das das Land aufgeteilt wurde?Na toll!Da sag ich nur:Weiterschlafen!
Wollte zwar jetzt nicht in Teilen unsachlich werden,aber es nervt mich langsam an,wenn immer wieder mit den gleichen Argumenten gekommen wird,welche nunmal durch die Geschichte wiederlegt wurden.


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#230

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 12:18
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #228
Manchmal erweckt sich der Eindruck: Das sich Deutschland für den zweiten Weltkrieg nicht bei den Völkern Europas zu entschuldigen hat--sondern die Völker bei Deutschland. Wie konnten auch nun die bösen Russen in Pommern auch gegen die liebe Wehrmacht anstürmen.Also das ging doch mal garnicht.Zu den Gräbern sei mal gesagt---deutsche Truppen hat man zum Vernichtungsfeldzug in Polen und nach Wolgograd nicht eingeladen.

Ich denke dein Eindruck trügt dich ein wenig. Was ich gerade geschrieben hatte, ist mein persönliches Erlebnis aus meiner Familie, die Geschichte sozusagen von "Otto Normalverbraucher" nämlich meines Vaters. Das Deutschland Schuld hatte steht dabei ja außer Frage, dass muss man denke ich auch nicht immer wiederholen.


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#231

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 13:05
von Weichmolch (gelöscht)
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An dieser Stelle möchte ich die geneigte Aufmerksamkeit der Diskutanten auf die "Meldungen aus dem Reich" lenken. Ja, das sind viele viele Seiten, nicht für jeden machbar. Aber nach der Lektüre sind Legenden zerstört und Märchen verflüchtigen sich.

Weichmolch


Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#232

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 15:49
von StabsfeldKoenig | 2.654 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #223
Es ist demjenigen, der auf dem Treck im frischen Haff einbrach und ersoff, oder von sowjetischen Schlachtfliegern erschossen wurde, vollkommen egal gewesen, ob die Alliierten die künftigen Grenzen von Deutschland beschlossen haben oder nur die Russen. Er war einfach nur tot, ersoffen oder erschossen.
Es ist der Frau oder dem Mann völlig scheißegal gewesen, ob die Alliierten oder die Russen oder in dem Fall die Polen die Austreibung und Internierung beschlossen haben, wenn diese Person durch die polnische Miliz im Lager Lamsdorf mit Knüppeln totgeschlagen wurde.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40349655.html
Jedem sei es nun freigestellt, für sich selber zu entscheiden, ob dies „slawische Horden“ oder aufrechte polnische Patrioten oder einfach nur entmenschte Verblendete waren, die nicht besser als die SS in den Konzentrationslagern gehaust haben und deswegen genauso wie diese SS-Aufseher an den Pranger gestellt werden sollten, was ja nun wiederum verhindert wurde.
Und da lasse ich nicht gelten, dass die Deutschen da etwas angefangen haben und nun ihre gerechte Strafe bekommen hätten. Wie viele müssten dann heute mit Knüppeln totgeschlagen werden?
Es ist richtig, dass durch diese Parteibonzen und „Goldfasane“ eine rechtzeitige Räumung der Ostgebiete verboten wurde. Es ist überhaupt immer eine ganz Tolle Sache, wenn Partei mehr weiß und mehr kann, als für eine Sache ausgebildete Leute. Ich möchte einfach auf die Hitlerjungen verweisen, die von der Partei damals zum Schanzen vor die Stadt Memel geschickt wurden und die schutzlos dem Russen ausgeliefert waren. Erst der Kriegskommandant von Memel, der U-Boot Fahrer, Karl – Friedrich Merten, hat die Jungs damals mit Rückendeckung von Dönitz, entgegen den Weisungen der Parteibonzen nach Hause geschickt, nachzulesen in den Memoiren von Mertens.
Da aber in Ostpreußen und Pommern nur die Russen gegen die Wehrmacht anstürmten und nur die Russen danach die Gebiete besetzten, können zwangsläufig in diesem Fall auch nur die Russen Schuld haben, an dem, was dann passierte.
Wenn man als Besatzungsmacht zu Hause mit den eigenen Leuten schon sehr brutal umgeht, dann wird man mit denen, im besetzten Land nicht besser umgehen, leider mussten dies sehr viele verspüren....


die Frage von Nostalgiker, warum solch ein Fred zugemüllt wird, ist allerdings berechtigt. Will man seine Anzahl der Posts nach oben treiben, oder was ist dies? dann chattet doch wirklich...



Das sowjetische Soldaten und polnische Partisanen sich so verhielten, war kein Wunder. Sie haben den Deutschen nur das angetan, was ihren Angehörigen von Waffen-SS und Wehrmacht angetan wurde. Deutschland hat nicht nur den Krieg vom zaun gebrochen, sondern auch die Regeln des Kriegsvölkerrechtes. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es wieder heraus. Und im Krieg trifft es immer die Zivilisten am härtesten.
Erstaunlicherweise hat jeder Umsiedler/Vertriebene "ein Rittergut verloren" und ist "nicht in der Partei gewesen". Wer hat denn 1933 die NSDAP gewählt?



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#233

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 15:56
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #232



Das sowjetische Soldaten und polnische Partisanen sich so verhielten, war kein Wunder. Sie haben den Deutschen nur das angetan, was ihren Angehörigen von Waffen-SS und Wehrmacht angetan wurde. Deutschland hat nicht nur den Krieg vom zaun gebrochen, sondern auch die Regeln des Kriegsvölkerrechtes. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es wieder heraus. Und im Krieg trifft es immer die Zivilisten am härtesten.
Erstaunlicherweise hat jeder Umsiedler/Vertriebene "ein Rittergut verloren" und ist "nicht in der Partei gewesen". Wer hat denn 1933 die NSDAP gewählt?



Einspruch euer Ehren, meine Vorfahren in Ostpreußen waren ganz normale Bauern ohne Rittergut und siedelten dort schon 300 Jahre vor Hitler.
Nicht jeden Quqatsch den man eingetrichtert bekommen hat als wahr in die Welt posaunen und wenn meine Eltern und Großeltern Faschisten reinen Herzens waren, dann bin ich Josef Stalin.
Tragt euren ideologischen Rummel nicht auf den Seelen unschuldig gestorbener aus.


zuletzt bearbeitet 30.10.2012 16:02 | nach oben springen

#234

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 16:56
von Rüganer (gelöscht)
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@ Rostocker,

ich finde, du hast einen großen Mund, um mich mal gesittet auszudrücken.
Immerhin hattest Du auch nicht den Arsch in der Hose, den Wehrdienst in der DDR abzulehnen, genausowenig wie der Landser, der nach Stalingrad gehen musste. Freiwillig ist der da nicht hin, oder bist Du freiwillig an die Grenze? Dann allerdings muss ich Dir unterstellen, dass Du so ideologisch verklärt bist und demzufolge deine seltsame Antwort verständlich ist. Aber sonst wärst auch du 15 Jahre vor deiner Geburt in den Knobelbechern losgelaufen, egal ob nach Osten oder Westen und auch du hättest die bekannten Lieder gesungen und wärst in der von dir so abfällig titulierten „lieben Wehrmacht“ gewesen. Möglicherweise wärst sogar du krepiert und wärst entweder verscharrt worden oder heute nicht mehr auffindbar vermisst. Vielleicht wärst du heute gerade von einem als Faschist bezeichnet worden, der es verdient hätte, irgendwo im Acker zu verrotten. Dabei wärst Du doch in der KPD gewesen und wolltest zum Klassenbruder überlaufen...
Es waren nicht dein Großvater und seine Kameraden, die da in Stalingrad krepierten, es waren ja die Faschisten.. die haben kein Recht auf Gräber und was der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge da in Russland macht – nach deiner Auslegung alles Käse, es hatte diese bösen Faschisten ja keiner eingeladen, so schriebst du ja ganz deutlich! Da sind ja selbst die Russen toleranter und lassen Kriegsgräberstätten zu.
Irgendwie erscheinst du ohne Achtung vor den Toten und Gefallenen, wozu auch – Faschisten. Was haben 36 Jahre DDR aus dir gemacht, du so eine Meinung hast?
Es hat nie einer bestritten, dass in Russland und anderswo durch Deutsche Unheil angerichtet worden ist. Dass hat man durch Nürnberg, hat man in den Ländern selbst durch Prozesse und schnelle Hinrichtungen ja abgeurteilt. Nach wie vor steht aber die Frage, ob dass was durch Russen, durch Tschechen und Polen geschehen ist, wie in der DDR totgeschwiegen werden soll und muss, oder ob man nicht auch da zumindestens an die Opfer erinnern darf, wenn schon nicht mehr verurteilt werden kann.
Ich lasse von keinem Diskutanten gelten, dass es ja alles Faschisten waren und sie ihren gerechten Lohn bekommen haben. Solch Aussagen sind eines Menschen unwürdig.


linamax und Duck haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#235

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 17:06
von Vogtländer (gelöscht)
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@ Rüganer:
Bei mir in der Schulzeit,sprich im Geschichtsunterricht zum Ende der 80-er Jahre hat man offen drüber geredet,auch wenn es nicht offizoel im u-Plan stand.Bei einigen Freunden von mir war es auch so.Aber wie gesagt,es war nicht der Standart.


zuletzt bearbeitet 30.10.2012 17:07 | nach oben springen

#236

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 17:22
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #235
@ Rüganer:
Bei mir in der Schulzeit,sprich im Geschichtsunterricht zum Ende der 80-er Jahre hat man offen drüber geredet,auch wenn es nicht offizoel im u-Plan stand.Bei einigen Freunden von mir war es auch so.Aber wie gesagt,es war nicht der Standart.


Dann, lieber Vogtländer, war es vielleicht eine Ausnahme und du hattest entsprechend gute Lehrer. Ich kenne es von mir nicht und auch meine Kinder haben niemals etwas darüber erfahren. Alles Tabu, weil wahrscheinlich noch zu viele lebten, die dies mitgemacht hatten.
Leider eben auch diese überheblichen Hinweise, es waren die Faschisten... damit wird alles abgetan, sie hätten ja damals alle KPD wählen können.. oder SPD... nein sie wählten Hitler und damit sind sie alle schuldig und selbst schuld... solche Argumente sind nur erbärmlich..


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#237

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 17:30
von Vogtländer (gelöscht)
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Ja,wir hatten gute Lehrer.Bei meinem Cousin wurde es aber nicht besprochen,was eher der Standart war in der DDR.
Und ja,es ist Sch...e,das alle über einen Kamm geschert und vorverurteilt werden.Damals waren es alles Nazis,heute sind es alle Stasis!


zuletzt bearbeitet 30.10.2012 17:33 | nach oben springen

#238

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 18:01
von Rostocker | 7.728 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #234
@ Rostocker,

ich finde, du hast einen großen Mund, um mich mal gesittet auszudrücken.
Immerhin hattest Du auch nicht den Arsch in der Hose, den Wehrdienst in der DDR abzulehnen, genausowenig wie der Landser, der nach Stalingrad gehen musste. Freiwillig ist der da nicht hin, oder bist Du freiwillig an die Grenze? Dann allerdings muss ich Dir unterstellen, dass Du so ideologisch verklärt bist und demzufolge deine seltsame Antwort verständlich ist. Aber sonst wärst auch du 15 Jahre vor deiner Geburt in den Knobelbechern losgelaufen, egal ob nach Osten oder Westen und auch du hättest die bekannten Lieder gesungen und wärst in der von dir so abfällig titulierten „lieben Wehrmacht“ gewesen. Möglicherweise wärst sogar du krepiert und wärst entweder verscharrt worden oder heute nicht mehr auffindbar vermisst. Vielleicht wärst du heute gerade von einem als Faschist bezeichnet worden, der es verdient hätte, irgendwo im Acker zu verrotten. Dabei wärst Du doch in der KPD gewesen und wolltest zum Klassenbruder überlaufen...
Es waren nicht dein Großvater und seine Kameraden, die da in Stalingrad krepierten, es waren ja die Faschisten.. die haben kein Recht auf Gräber und was der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge da in Russland macht – nach deiner Auslegung alles Käse, es hatte diese bösen Faschisten ja keiner eingeladen, so schriebst du ja ganz deutlich! Da sind ja selbst die Russen toleranter und lassen Kriegsgräberstätten zu.
Irgendwie erscheinst du ohne Achtung vor den Toten und Gefallenen, wozu auch – Faschisten. Was haben 36 Jahre DDR aus dir gemacht, du so eine Meinung hast?
Es hat nie einer bestritten, dass in Russland und anderswo durch Deutsche Unheil angerichtet worden ist. Dass hat man durch Nürnberg, hat man in den Ländern selbst durch Prozesse und schnelle Hinrichtungen ja abgeurteilt. Nach wie vor steht aber die Frage, ob dass was durch Russen, durch Tschechen und Polen geschehen ist, wie in der DDR totgeschwiegen werden soll und muss, oder ob man nicht auch da zumindestens an die Opfer erinnern darf, wenn schon nicht mehr verurteilt werden kann.
Ich lasse von keinem Diskutanten gelten, dass es ja alles Faschisten waren und sie ihren gerechten Lohn bekommen haben. Solch Aussagen sind eines Menschen unwürdig.



Rüganer--Was Du mir hier vorwerfen tust, halte ich glatt für eine Unterstellung und was ich für eine Meinung habe--das musste mir schon überlassen.Dafür bin ich mit Sicherheit keinen Rechenschaft schuldig.Aber weil Du ja nun zum großen Rundumschlag ausgeholt hast,erlaube mir einige Worte.Verstehe sie oder sehe sie als eine Vermutung an und nicht als eine Behauptung von mir. Aber Du scheinst eine Person zu sein,die keinen Wiederspruch duldet und was Du sagst das ist Recht also werden die Schuldigen immer woanders gesucht. Und nun gehen wir mal wieder in die heutige Zeit.Heute schicken unsere so genannten Politiker wieder junge Soldaten in einen Krieg,der nicht Deutschlands Krieg ist.Und wieder haben Politiker nichts dazu gelernt.


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#239

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 18:22
von Rüganer (gelöscht)
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Rostocker,

Was heute ist,
diese Diskussion überlass ich Dir gerne. Heute kann man ja vieles machen, ohne dass man muss. Was Auslandseinsätze betrifft, wird man da nicht gefragt vorher, ob man da mitgehen will? Anders als die Landser der 6. Armee, die mussten einfach...
dieser Fred ist aber nicht diesen Dingen gewidmet...


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#240

RE: Buchenwald nach 1945

in Leben in der DDR 30.10.2012 18:25
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Weichmolch im Beitrag #231
An dieser Stelle möchte ich die geneigte Aufmerksamkeit der Diskutanten auf die "Meldungen aus dem Reich" lenken. Ja, das sind viele viele Seiten, nicht für jeden machbar. Aber nach der Lektüre sind Legenden zerstört und Märchen verflüchtigen sich.

Weichmolch


Sei bitte mal so nett und schreib mal, welche Märchen und Legenden du in diesem Fall meinst.
Danke im voraus

der Rüganer


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