#181

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2012 19:28
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Bist du jeck....Ford ist Mord...

Nein...die Beulen sind mittlerweile ganz gut..was man so hört.

Gute Fahrt.



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#182

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2012 20:40
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Statussymbol ? War es für mich noch nie und wird es auch nie sein. Früher, vor der MZ ES/250, einen Trabi, natürlich Kombiversion mit Hamsterhaken. Da habe ich eine Badewanne transportieren können oder zwei 200 l Rollreifenfässer für den Garten reinbekommen. Vordersitze umgedreht und es war Platz für einen 1,80 cm-Mann auf 1 1/5 Luftmatratzen in der Breite. Auch Liebe machen konnte man auf den Vordersitzen, kaum zu glauben aber wahr.
Wenn die Wende nicht gekommen wäre, dann hätte ich dann einen Wartburg Kombi gekauft. Ist es dann auch geworden, nachdem ich nach der Wende den Trabi zerlegt habe und noch 1.600,-DM von der Versicherung bekam. Für 350,-DM einen Wartburg (50 PS) gekauft, noch mal 300,-DM für einen neuen Antrieb reingesteckt und den 20.000 km gefahren (innerhb.eines guten halben Jahres). Dann mein erster "Westwagen", ein Seat Marbela mit 34 PS. Da ich inzwischen im Außendienst war und immer zu wenig Fahrzeuge vorhanden waren, meinem Chef den Vorschlag gemacht, mit Privat-PKW zu fahren. Er war sofort einverstanden, gegen Kilometergeld natürlich. Nach einigen Monaten meinte mein Chef, daß ich damit nicht vor unseren Kunden die Firma repräsentiere und ich sollte mir ein anderes Auto kaufen. Das war dann der SEAT Ibiza. Den fuhr ich 123.000 km, dann Umstieg auf Opel Astra, Diesel. Nach vier Jahren wieder ein neuer Astra. Mit dem Kilometergelt hatte ich richtig gut Zusatzeinnahmen. Mit allen Kosten, Versicherung, Reparaturen, Diesel u.was noch so eingerechnet wird, habe ich bei einer Jahresfahrleistung von etwa 80 - 90 Tkm monatlich ca. 300,-DM zusätzlich gehabt und ich gebe es jetzt zu, es wurde auch ein bischen bei der Abrechnung geschummelt. Irgendwann kam unser Absatzchef zu der Überzeugung, daß wir mit Firmenfahrzeug für die Fa. billiger wären. Nun, den Astra noch ein Jahr gefahren, dann auf Firmenwagen umgestiegen. Es war ein neutrales fahrzeug, ohne Logo und zur Selbstnutzung. Nur im Urlaub mußte man selbst tanken und bezahlen. Wir hatten einiges zur Auswahl. Bedingungen waren nur: Es muß ein deutsches Fahrzeug sein (wir sind Zulieferer für praktisch alle deutschen Autos), es muß ein Diesel sein und es muß die Fa. repräsentieren. Das erste war wieder ein Astra, dann zwei mal Zafira, einmal Touran und zum Schluß wieder Astra. Es gab ein Limit für die Kosten. Wenn es überschritten wurde (manche ADM wollten unbedingt ein möglichst dickes Ding fahren), muße man zuzahlen. Ich habe nur einmal für den Touran zugezahlt. Insgesamt hatte ich stets von den 14 ADM das kleinste Fahrzeug. Will damit sagen, es hat mich nicht interessiert, ob die anderen größere Autos fuhren. Jetzt fahre ich privat den Opel Combo TDI mit 100 PS (von manchen verächtlich "Hundefänger" genannt, was für mich ein Kosename ist). Das ist das Optimum in dem Verhältnis Preis/Kosten und Verwendungszweck. Ich habe die Schwerlastvariante mit 650,-kg Nutzlast und für die Urlaubszeit kann ich ihn in zwei Stunden zum Motorhome umrüsten. Hat uns bei unseren letzten Reisen (4 Wochen Schottland, 5 Wochen Skandinavien und jetzt 3 Wochen England) die völlige Freiheit und Flexibilität bei minimalen Kosten beschert. Da ist es uns völlig Wurst, was die Verwandten, Bekannten und Nachbarn über unsere Art Urlaub zu machen denken und klatschen. Sie möchten nicht so Urlaub machen, müßten aber für diese Urlaubsdauer und das was wir alles erleben und sehen viel mehr Geld ausgeben.



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#183

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 12.10.2012 08:41
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ein Auto ist für mich mittlerweile ein Motor mit Blech ringsum, habe das früher mal anders gesehen.
Jetzt wird nur noch eine Familienkutsche genutzt, ein überaus praktischer Picasso und ich habe mir ein Luxus-Modell der Diamant Fahrradwerke zugelegt, formschön und schnell, jedenfalls wenn ich ordentlich trete.
Leider ist ab und an ein Vierrader zu Repräsentationszwecken von nöten, den gibt es dann bei Sixt und ich ärgere mich immer schwarz wenn ich beobachten kann wie auf der AB die Nadel der Spritanzeige sinkt.


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#184

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 12.10.2012 09:10
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #182
Statussymbol ? War es für mich noch nie und wird es auch nie sein. Früher, vor der MZ ES/250, einen Trabi, natürlich Kombiversion mit Hamsterhaken. Da habe ich eine Badewanne transportieren können oder zwei 200 l Rollreifenfässer für den Garten reinbekommen. Vordersitze umgedreht und es war Platz für einen 1,80 cm-Mann auf 1 1/5 Luftmatratzen in der Breite. Auch Liebe machen konnte man auf den Vordersitzen, kaum zu glauben aber wahr.
Wenn die Wende nicht gekommen wäre, dann hätte ich dann einen Wartburg Kombi gekauft. Ist es dann auch geworden, nachdem ich nach der Wende den Trabi zerlegt habe und noch 1.600,-DM von der Versicherung bekam. Für 350,-DM einen Wartburg (50 PS) gekauft, noch mal 300,-DM für einen neuen Antrieb reingesteckt und den 20.000 km gefahren (innerhb.eines guten halben Jahres). Dann mein erster "Westwagen", ein Seat Marbela mit 34 PS. Da ich inzwischen im Außendienst war und immer zu wenig Fahrzeuge vorhanden waren, meinem Chef den Vorschlag gemacht, mit Privat-PKW zu fahren. Er war sofort einverstanden, gegen Kilometergeld natürlich. Nach einigen Monaten meinte mein Chef, daß ich damit nicht vor unseren Kunden die Firma repräsentiere und ich sollte mir ein anderes Auto kaufen. Das war dann der SEAT Ibiza. Den fuhr ich 123.000 km, dann Umstieg auf Opel Astra, Diesel. Nach vier Jahren wieder ein neuer Astra. Mit dem Kilometergelt hatte ich richtig gut Zusatzeinnahmen. Mit allen Kosten, Versicherung, Reparaturen, Diesel u.was noch so eingerechnet wird, habe ich bei einer Jahresfahrleistung von etwa 80 - 90 Tkm monatlich ca. 300,-DM zusätzlich gehabt und ich gebe es jetzt zu, es wurde auch ein bischen bei der Abrechnung geschummelt. Irgendwann kam unser Absatzchef zu der Überzeugung, daß wir mit Firmenfahrzeug für die Fa. billiger wären. Nun, den Astra noch ein Jahr gefahren, dann auf Firmenwagen umgestiegen. Es war ein neutrales fahrzeug, ohne Logo und zur Selbstnutzung. Nur im Urlaub mußte man selbst tanken und bezahlen. Wir hatten einiges zur Auswahl. Bedingungen waren nur: Es muß ein deutsches Fahrzeug sein (wir sind Zulieferer für praktisch alle deutschen Autos), es muß ein Diesel sein und es muß die Fa. repräsentieren. Das erste war wieder ein Astra, dann zwei mal Zafira, einmal Touran und zum Schluß wieder Astra. Es gab ein Limit für die Kosten. Wenn es überschritten wurde (manche ADM wollten unbedingt ein möglichst dickes Ding fahren), muße man zuzahlen. Ich habe nur einmal für den Touran zugezahlt. Insgesamt hatte ich stets von den 14 ADM das kleinste Fahrzeug. Will damit sagen, es hat mich nicht interessiert, ob die anderen größere Autos fuhren. Jetzt fahre ich privat den Opel Combo TDI mit 100 PS (von manchen verächtlich "Hundefänger" genannt, was für mich ein Kosename ist). Das ist das Optimum in dem Verhältnis Preis/Kosten und Verwendungszweck. Ich habe die Schwerlastvariante mit 650,-kg Nutzlast und für die Urlaubszeit kann ich ihn in zwei Stunden zum Motorhome umrüsten. Hat uns bei unseren letzten Reisen (4 Wochen Schottland, 5 Wochen Skandinavien und jetzt 3 Wochen England) die völlige Freiheit und Flexibilität bei minimalen Kosten beschert. Da ist es uns völlig Wurst, was die Verwandten, Bekannten und Nachbarn über unsere Art Urlaub zu machen denken und klatschen. Sie möchten nicht so Urlaub machen, müßten aber für diese Urlaubsdauer und das was wir alles erleben und sehen viel mehr Geld ausgeben.


das mit dem km Geld habe ich auch so im AD erlebt. Damit habe ich mir ein Teil unseres Eigenkapitals für unseren Hausbau zusammengespart. Ich fuhr einen 200 D von Daimler. Die Kiste war etwas lahm aber ungeheuer sparsam und haltbar. Die langsamere Fahrweise machte nichts , denn ich hatte beim Außendienst keine Rennen auf der Autobahn zu gewinnen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#185

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 12.10.2012 09:48
von ChristianAC | 71 Beiträge

Deshalb muss man sich ab und zu abseits des Einheitsbreis bewegen.

Allerdings ist dann auch einzukalkulieren, dass man besser nicht über den Spritverbrauch nachdenkt.

Dafür fährt man sie ja auch nicht täglich. Hier mal meine beiden Oldies. Bj 1978



Es gibt dann aber auch sinnvolle Einsatzmöglichkeiten.



Man sieht einen Oldie kurz durchs Bild fahren.





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#186

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 12.10.2012 19:56
von Anja-Andrea | 902 Beiträge

Ich fahre einen Dacia Sandero und bin bisher immer angekommen. Kein Statussymbol, aber dafür ist er bar bezahlt und gehört mir und nicht der Bank.....................

Andreas


http://kaube-blog.de/


zuletzt bearbeitet 12.10.2012 19:57 | nach oben springen

#187

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 12.10.2012 21:18
von LO-Wahnsinn | 3.491 Beiträge

Autos hatte ich einige in den Jahren.
Ein Auto muss bei mir seinen Zweck erfüllen, sollte bequem sein, nicht zu langsam und bischen Leistung, damit man auf Landstrasse auch mal Überholen kann und genügend Stauraum sollte sein.
Welche Marke das ist und was er kostet ist dabei nicht so entscheidend.
Die letzten Jahre hab ich mich aber zum Reisschüssellenker entwickelt.

Hier mal eine Auflistung aller Autos die ich gefahren habe.
Bis auf den letzten hatte ich immer nur Gebrauchtwagen.
Ok, das Fahrrad war auch neu.

Skoda Oktavia weinrot 1985-86
Wolga M21 hellblau dann schwarz lackiert 1986-88
2.Wolga M21 rostschutzbraun dann schwarz lackiert 1988-90
Opel Rekord vorletztes Modell weinrot 1990-91
Ford Scorpio braunmetalic 1991-92
Wartburg 353 Limousine weiss 1992-93
Opel Rekord letztes Modell goldmetalic 1993-98 (siehe Foto links)
Radfahrer 1998-1999 (Foto auf Anfrage)
Mitsubishi Eclipse rot/schwarz 1999- heute, dient seit 2007 nur noch als Spassauto bei schönem Wetter (siehe Foto 2. von links)
Honda Accord Tourer silbermetalik vorletztes Modell 2007-2010 (siehe Foto 3. von links)
Honda Accord Tourer pearlblack aktuelles Modell 2010- heute (siehe rechtes Foto)


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#188

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 12.10.2012 21:30
von Ecki | 408 Beiträge

Meine Lieben,

was ist nur aus den Autos geworden. Zu DDR-Zeiten fuhr ich einen Trabant de Luxe (beige mit kanariengelbem Dach!). Dieses Auto hatte ich gehegt und gepflegt, meine große Liebe! Heute fahre ich ein viel größeres Auto, aber das ist nur noch eine Hure.

Liebe Grüße

Ecki (Gefr. d. Res. fremde Heere Ost)


Gott sei Dank!


zuletzt bearbeitet 12.10.2012 21:33 | nach oben springen

#189

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 12.10.2012 21:43
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #187

Skoda Oktavia weinrot 1985-86




Äh - hast Du echt 85-86 einen Skoda Octavia gefahren?

Gruss

icke



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#190

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 12.10.2012 21:49
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#191

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 13.10.2012 11:23
von LO-Wahnsinn | 3.491 Beiträge

Richtig @Eisenacher genau der.
Der sah auch genauso aus, Wagenfarbe, Felgenfarbe.
Ich weis nicht mehr welches Baujahr der war, dächte 63 oder 64 also mit einer der letzten.
Der hatte auch schon die stärkere Maschine drin mit knapp 1,3 Liter Hubraum.
Ja, der war als ich ihn bekam schon über 20 Jahre alt, aber ein sehr solide verarbeitetes Auto, halt noch dickes Blech wie es in den 50er und 60er Jahren üblich war, Garagenwagen und Opa gepflegt
Der Lack war noch 1a, Chromteile auch, die einzige Macke der Anlasser spinnte öfter aber man konnte das Auto noch ankurbeln, da hab ich gelernt wie man ein Auto am erfolgreichsten ankurbelt.
Bischen Rost war auch da, klar bei dem Alter, aber nur rechte Seite die Türecke und im hinteren Radlauf, also eigentlich wenig Rost für das Alter und ein Zeichen der guten Verarbeitung.
Man hätte das reparieren können, jedoch gab ich ihn dann ab weil ich mehr Anhängestützlast brauchte.

Ja, die Typen Octavia und Felicia gabs schon in den 50zigern und 60zigern, das ist keine Erfindung der 90ziger.
Das waren sehr solide Autos, auf ein Felicia war ich immer scharf, aber da war kaum ein rankommen, dass waren schon in den 80zigern Liebhaberstücke, es gab einige Fanclubs in der DDR, die Autos waren bei denen wie aus dem Laden mit veredeltem Motorraum, wo man hätte mit dem weissen Handschuh rein gehn können.

Wiki bietet auch eine Skoda Octavia Historie.
http://de.wikipedia.org/wiki/%C5%A0koda_440


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#192

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 13.10.2012 21:33
von Fritze (gelöscht)
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Mein erstes Auto war auch ein Skoda ,1000MB oder BMSR (Böhmisch -Mährischer -Schnell-Roster )Seitdem viele Wagen gefahren.Der liebste war mir ein 83er Passat Kombi.Sehr sparsam und jede Menge Platz.Als Statussymbol hab ich noch nie nen Wagen gesehen,immer nur als Transportmittel.Und noch eins : Trabbifahrer sind dei HÄRTESTEN !


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#193

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 13.10.2012 22:01
von Pzella 82 | 356 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #192
Und noch eins : Trabbifahrer sind dei HÄRTESTEN !


Klingt komisch, ist aber so..

Wie Fritze seh ick dit Auto ooch nicht als Statussymbol.

1. Auto 1984 Trabant 601 (noch mit der 23 PS Maschine, weisses Armaturenbrett+weisses Lenkrad) himmelblau / weisses Dach, Bj. 1964
2. Auto 1988 Trabant 601 (26 PS Laubfroschgrün an der Heckscheibe Fritzes zitierten Slogan) Bj.1972
3. Auto 1989 Trabant 601 Sp....weiss / mit Mäusekino (Momentanverbrauchsanzeige)
4. Auto Peugeot 205 / 60 PS 1.1 l / 1991- 94
5. Auto Peugeot 306 90 PS / 1,6 l 1994-98
6. Auto Mazda 323 75 PS / 1,4 l 1998 bis heute, der Gute hatte also dieses Jahr Jugendweihe und 220.000 km uff der Uhr ...never change a running system

naja, "leider" hat der TÜV ja da ooch noch n Wort mit zureden.

Hab mir im Urlaub das Buch "Auf den Straßen der DDR" von Uwe Miethe gekauft. Da sind schon echte Schätzchen enthalten.

Grüße
Pzella 82


...poor man wanna be rich, rich man wanna be king
and a king ain´t satisfied ´til he rules everything....Bruce Springsteen
zuletzt bearbeitet 13.10.2012 22:05 | nach oben springen

#194

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 13.10.2012 22:03
von LO-Wahnsinn | 3.491 Beiträge

Ja Fritze, ab dem MB1000 gings bei Skoda mit dem Blech arg Berg ab.

Aber siehste Trabi, ich hab doch auch noch ein Trabi gehabt, allerdings nur für 3 Wochen, deswegen hab ich den wohl vergessen.
Der erste und weinrote Opel den ich oben nannte hatte Automatik.
Als ich an irgend einem Sonntag 1990 wieder gen Frankfurt/M. zur Arbeit fuhr, machte das Getriebe auf der A4 bei Gotha schlapp.
Pannendienst gerufen, der dann nach geschlagenen 12 Stunden warten die ich am Rand ohne Standspur stand, endlich kam.
Nun war die Frage wohin damit, Frankfurt zu weit zum Abschleppen, also ab in meine Heimatstadt.
Dort gab es zwar ein Autohaus was schon mit Opel begann, doch Automatikgetriebe waren böhmische Dörfer und Ersatzteile sowieso.
Da ich nun zur Arbeit musste, musste ein Auto her.
In der Stadt stand ein Trabi zum Verkauf auf der Strasse, 300 oder 500 (D)Mark, weis nicht mehr genau.
Der kam mir wie gerufen, also gekauft und los damit nach Frankfurt 365 km.
Meine Kollegen, alles Westdeutsche, waren ganz geil drauf damit mal zu fahren.
Nachdem dann mein Opel nach runden 3 Wochen wieder einsatzfähig war, hab ich ihn dann wieder verkauft.

Aber der Knüller an dem kaputten Getriebe war, als ich mit dem Schleppdienst Montag in der Frühe bei meiner Freundin aufschlug, hab ich meine damalige Freundin beim morgentlichen Frühstück "danach" mit einem meiner Kumpels und leicht bekleidet auf dem Sofa erwischt.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#195

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 13.10.2012 22:11
von Fritze (gelöscht)
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Siehste, nur Hunde und Trabbis sind treu !


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#196

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 14.10.2012 06:33
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #194
Aber der Knüller an dem kaputten Getriebe war, als ich mit dem Schleppdienst Montag in der Frühe bei meiner Freundin aufschlug, hab ich meine damalige Freundin beim morgentlichen Frühstück "danach" mit einem meiner Kumpels und leicht bekleidet auf dem Sofa erwischt.



Hast Du Auto, hast Du Fru,
hast Du Ärger immerzu.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#197

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 14.10.2012 11:03
von Mholzmichel | 381 Beiträge

1. Auto Trabant
2. Golf Diesel
3. Audi 80 Torbodiesel (feines Auto)
3. Auto Mondeo MK1 115 PS leider trennte mich der Rost vom ihm.
4. und jetziges Auto Mondeo MK1 115 Ps war ein Frontschaden mit 73000 km 90 Ps. Frontschaden repariert und meinen Motor rein. Bin jetzt bei 292 000 km mit dem Motor. Einmal Kopfdichtung gewechselt und ansonsten nur die üblichen Wartungsarbeiten. Läuft ohne Probleme.
Wird gefahren bis er nicht mehr kann.


EK 81/2
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#198

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 14.10.2012 13:03
von Schmiernippel | 244 Beiträge

Der Skoda wird hier öft erwähnt. Ich habe von 1970 bis 1989 den Skoda S100 gefahren. Dann war er unten endgültig durchgerostet und man konnte mitlaufen. Habe zwischendurch mal die Blechteile gewechselt und neu lackieren lassen. 1984, nach über 340.000 km bekam er einen neuen Motor.
Ich war mit dem Auto immer zufrieden. Vieles konnte man ja selbst machen. So war öfter die Feder in der Wasserpumpe gebrochen. Zündverteiler raus, vorsichtig abgelegt, damit sich nichts verstellt, wasserpumpe raus, neue Feder gebogen und eingebaut, Zündverteiler vorsichtig wieder rein und fertig. Danach lief der Motor ohne Macken. Das mach mal heute!
Habe dann noch im Januar 1989 einen neuen Trabi bekommen, zweifarbig mit Sonderteppichboden, aber ohne Rollgurte, für 13.200Mark. Nach der Wende habe ich ihn noch 2,5 Jahre gefahren und dann beim Neukauf eines Citroen ein Radio dafür bekommen.
Gruß Schmiernippel



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#199

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 14.10.2012 17:00
von küchenbulle | 196 Beiträge

Hallo Leute !

Mein erstes Auto war ein Trabant 600 Bj.1959 also genauso alt wie ich damals ,bei 120.000 bekam er einen Motor spendiert und dann verkauft .
2. war wieder ein 600 er aber Kombi den hatte ich bis 1988 , also Trabbi war gut man konnte fast alles alleine machen .
3. im Jahr 1991 wieder ein Trabant für 300 DM gekauft ich brauchte wieder ein Familienauto ,aber irgendwann hätt ich mitlaufen müssen .
4. 1994 dann ein Wartburg 353 mit Knüppelschaltung das war ein schöner Reisewagen mit viel Platz und großem Kofferraum .
5.Dann hatte ich einen Lada Samara 1300 ein Schietauto denn hab ich flink an einen Russen verkauft für gutes Geld .
6. kam 1996 dann der Renault 19 Bj.1993 den habe habe ich bis zum Juni 2012 gefahren , der hatte nach 19 Jahren 210.000 auf der Uhr .
Mit dem Auto bin ich selbst im Winter im Erzgebirge immer gut durchgekommen ,egal wie der Schnee lag .Nach so vielen Jahren der treuen
Dienste tat es mir sehr leid ihn zum Verschrotten zu bingen , aber es wurde eben zu teuer mit der Zeit . Der hat im Laufe der Jahre so einige
DM und Euros an Reparaturkosten verschlungen ,hat einfach keinen wirtschaftlichen Sinn mehr gemacht .
7. wieder ein Renault Megane Bj . 2008 mit 28.000 Km von einem älteren Herrn abgekauft ,ein schönes Auto na mal sehen wieviele Jahre
wir gemeinsam miteinander verbringen .

VG
der küchenbulle


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#200

RE: Mein Auto - Statussymbol noch heute?

in Mythos DDR und Grenze 15.10.2012 16:54
von Grete85 | 840 Beiträge

Zitat von Mholzmichel im Beitrag #197
1. Auto Trabant
2. Golf Diesel
3. Audi 80 Torbodiesel (feines Auto)
3. Auto Mondeo MK1 115 PS leider trennte mich der Rost vom ihm.
4. und jetziges Auto Mondeo MK1 115 Ps war ein Frontschaden mit 73000 km 90 Ps. Frontschaden repariert und meinen Motor rein. Bin jetzt bei 292 000 km mit dem Motor. Einmal Kopfdichtung gewechselt und ansonsten nur die üblichen Wartungsarbeiten. Läuft ohne Probleme.
Wird gefahren bis er nicht mehr kann.


Siehste, die Mondeos sind garnicht so schlecht wie ihr Ruf. Ich hab zwar einen Neuen, aber der "Alte" steht noch. Wird aber noch mal reaktiviert. Ist ein Mk2 Bj.98 mit 290000 km und immer noch den ersten Auspuff. Als Benziner schon eine Leistung. Naja optisch ist er nicht mehr der Schönste, aber technisch top.Wenn der Neue auch solange durchhält und nur Verschleißteile gewechselt werden müßen, bin ich schon zufrieden.

Gruß Grete


--------------------------------------------------
Geschichte ist nichts anderes
als die Unfallchronik der Menschheit.

Chales Talleyrand,französicher
Staatsmann (1754-1838)
--------------------------------------------------
Gedient von Frühjahr 1982 bis Frühjahr 1985 beim
VEB Landesverteidigung, Betriebsteil Grenzsicherung Rhön
zuletzt bearbeitet 15.10.2012 16:55 | nach oben springen


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