#61

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 01.03.2011 16:49
von Jameson | 759 Beiträge

Hurra, hurra, hurra !

Ahoi Jameson



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#62

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 01.03.2011 22:03
von mannomann14 | 625 Beiträge

hier noch was schönes zum 01. März

gruß mannomann


Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...
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#63

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 06.03.2011 08:34
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Heute im Berliner Kurier (online) veröffentlicht:

55 Jahre NVA, 65 Jahre FDJ
Die Geheim-Partys der roten Veteranen
Zur Feier des Tages standen im Tierpark Ex-Soldaten vor ihrem Ex-Minister stramm

http://www.berlinonline.de/berliner-kuri...nen_/334125.php


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#64

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 07.03.2011 09:34
von Wolle76 (gelöscht)
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Schön finde ich diese Textzeile :

"Wenn die roten Veteranen ihre DDR-Vergangenheit feiern, dann tun sie das heimlich. Und darum tauchten sie von 10 bis 16 Uhr für ihre NVA-Party in der Cafeteria im Tierpark unter."

Zitat aus dem berliner Kurier den Stabsfähnrich verlinkte.

oder Auszug aus dem Tsp Artikel zum selben Thema :

„Es kann doch nicht sein, dass der Tierpark seine Tore für Systemträger einer Diktatur öffnet“, sagte der Vize-Bundesvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Stalinismus (VOS), Ronald Lässig. Zugleich forderte er, Uniformen und Symbole der DDR müssten in der Öffentlichkeit ebenso verboten sein wie nationalsozialistische Relikte. „Es geht doch darum, ein Bewusstsein für die Gefahren von Diktaturen zu schaffen“, sagte Lässig.

Die NVA ist laut dem Justiziar der Polizei, Oliver Tölle, keine verbotene Organisation. Ihre Uniform zu tragen, sei deshalb keine strafbare Handlung. Da die NVA nicht mehr als Armee existiere, begingen die Uniformträger auch keine Amtsanmaßung. Nazikennzeichen sind hingegen als Symbole einer verbotenen Organisation strafgesetzlich untersagt.

Ex-Angehörige der NVA, FDJ und Stasi unterhalten ein enges Netzwerk und treffen sich regelmäßig, um in Erinnerungen zu schwelgen. Beliebt sind Besuche auf alten Übungsgeländen wie dem einstigen Führungsbunker Harnekop bei Strausberg. Auch beim traditionellen Gedenken für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Friedrichsfelde Anfang Januar mobilisierte der „Traditionsverband Nationale Volksarmee“ – für „Treffen mit Armeegeneral a.D. Heinz Keßler“.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/empoer...rk/3921350.html

Als auenstehender bekommt man bei den Artikel den Eindruck da setht eine "Geisterarmee" bereit um die alte Herrschaft wieder einzuführen. Was für dümmliche Sensationsheischende Artikel


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#65

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 07.03.2011 09:53
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Wolle76

„Bla bla bla“, sagte der Vize-Bundesvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Stalinismus (VOS), Ronald Lässig.



Die müssen auch überall ihren Senf dazugeben, hatten die nicht auch die Strafanzeige wegen Tutow gestellt und sich damit bereits lächerlich gemacht? Manch Verein muss sich nun also schon so in den Medien halten, wenn er sonst schon nichts vorzuweisen hat und durch eigene Arbeit mediales Interesse auf sich ziehen kann.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#66

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 07.03.2011 10:05
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Berliner Kurier:

Zitat
Als ein Trompeter das Lied „Ich hatte einen Kameraden“ spielte, erhoben sich die Kämpfer ruckartig von den Stühlen und standen stramm.



ist schon blöd wenn die journaille nicht den unterschied zwischen "ich hatte einen kameraden" und dem "der kleine trompeter" kennt . muss man nicht, hauptsache man kann was zusammen schmieren... auch sonst, wie immer, viele, viele falschaussagen im zeitungsartikel...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
zuletzt bearbeitet 07.03.2011 15:52 | nach oben springen

#67

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 07.03.2011 13:58
von 94 | 10.792 Beiträge

Was juckt es eine deutsche Eiche ... Wobei, dem ehemaligen Sprecher der 'Aktuellen Kamera' Ronald Lässig kann man einen gewissen Unterhaltungswert nun wirklich nicht absprechen. Ich habe hier mal zwei schon etwas ältere Artikel von der allwissenden Müllhalde geborgen:
http://www.netzeitung.de/medien/269167.html
http://www.123recht.net/article.asp?a=17429


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#68

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 08.03.2011 10:03
von Wolle76 (gelöscht)
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Neues aus der Anstalt (äh Tierpark),

Cafeteria-Pächter und ein Mitarbeiter bekommen Abmahnung vom Tierpark.

Zitat : " Nach Aussagen von Gabriele Thöne stehen Zoo und Tierpark allen offen. Platz für "Systemträger von Diktaturen, Verfassungsfeinde und extreme Gruppen" gebe es aber auf keinen Fall" und " "Hätten wir im Vorfeld von dieser Veranstaltung gewusst, hätten wir diesen Aufmarsch von Ewiggestrigen verhindert", sagte Gabriele Thöne, kaufmännischer Vorstand der Zoologischer Garten Berlin AG und Geschäftsführerin der Tierpark Berlin GmbH."

http://www.morgenpost.de/printarchiv/ber...-NVA-Feier.html


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#69

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 08.03.2011 10:07
von Wolle76 (gelöscht)
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Wer es noch nicht wußte, der NVA-Traditionsverband wird als harmlos und Altherrenkader eingestuft.:

"Der NVA-Traditionsverband, der den Mummenschanz veranstaltet hat, ist nicht nur legal, sondern aus Sicht des Berliner Verfassungsschutzes auch ungefährlich. Im Jahresbericht wird er nicht erwähnt. Laut Selbstdarstellung will der Verein „fortschrittliche deutsche Traditionen“ pflegen und zählt dazu auch den „Aufbau einer wehrhaften antifaschistisch-demokratischen, sozial gerechteren Gesellschaftsordnung“. Aber das ist aus Sicht der Verfassungsschützer nicht wirklich umstürzlerisch. Als entscheidendes Beobachtungskriterium gilt die Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung. So viel Schlagkraft traut die Behörde der Veteranentruppe nicht zu."

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verfas...os/3924912.html


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#70

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 08.03.2011 10:47
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

die "Junge Welt" vom 08. März 2011 - Seite 4 (online) schreibt:

Achtung Friedensgefahr!
Gedanken zum 55. Jahrestag der Gründung der NVA
Von Harald Mühle
Die Berliner Lokalpresse hat sich eingeschossen. Nachdem sich zunächst am Sonntag nur die Heißsporne vom Berliner Kurier über den »NVA-Klamauk im Tierpark« lustig gemacht haben, fahren inzwischen größere Sturmgeschütze der Demokratie auf: Die Berliner Morgenpost (Montagausgabe) schreibt von »Aufregung über NVA-Feier im Tierpark«, der Tagesspiegel vermeldete eine »Empörung über NVA-Feier im Tierpark«.

Was war eigentlich vorgefallen, am Sonnabend in der Cafeteria des Berliner Tierparks? Weit über 200 ehemalige Angehörige der NVA der DDR vom Gefreiten bis zum Armeegeneral und ehemaligen Verteidigungsminister hatten sich getroffen, um den 55. Jahrestag der Gründung ihrer inzwischen aufgelösten Armee zu feiern. Eingeladen hatte der »Traditionsverband Nationale Volksarmee e. V.«, der sich darum müht, die Geschichte der NVA darzustellen, ihre Traditionen zu pflegen und die Erfahrungen der NVA-Angehörigen bei der Friedenssicherung für die Gestaltung einer friedlichen Gegenwart und Zukunft einzubringen. Was bekanntlich hochaktuell ist, wie Präsidiumsmitglied Wilfried Reuter in seiner Festansprache betonte: »Wir dienten einem Staat, der eine Politik des Friedens betrieb. Kein Soldat der NVA hat jemals in kriegerischer Absicht das Territorium eines anderen Staates betreten.« Während Politiker der beiden Militärblöcke Mitte der 70er Jahre bekannt hätten, daß Krieg kein Mittel der Politik sein könne und dürfe, so Reuter weiter, werde heute erklärt, daß Krieg zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen legitim sei.

Vielleicht ist es gerade das, was die herrschende Politik und die Medien auf den Plan gerufen hat. Ist doch die NVA in diesem Sinne so etwas wie das schlechte Gewissen für die Sicherheits- und Militärpolitik der Bundesrepublik. Wie der Tagesspiegel vermeldete, zeigten sich auch sogleich Berliner Landespolitiker »erstaunt darüber, daß die Veteranentruppe sich ungehindert auf einem öffentlich geförderten Terrain wie dem Tierparkgelände treffen konnte«. Auch die Linkspartei konnte sich nicht schnell genug und entschieden von den NVA-Veteranen distanzieren. Landeschef Klaus Lederer soll laut Tagesspiegel versichert haben, daß diese Gruppierung keinerlei politische Relevanz in der Partei habe.

Wie ernst ist es der Linkspartei tatsächlich mit der Beendigung des Krieges in Afghanistan, wenn sie überhaupt keine politischen Berührungspunkte zu denen haben will, die sich in ihrem Leben professionell mit Fragen von Krieg beschäftigt haben, möchte man da fragen. Erinnern ist mitunter hilfreich. Der frühere Minister für Nationale Verteidigung der DDR, Armeegeneral a. D. Heinz Keßler, erinnerte in seiner Rede an so vieles, was heute totgeschwiegen werden soll und verleumdet wird. So etwa an die antifaschistischen Wurzeln der NVA und den Willen ihrer Gründer, ein friedliebendes Deutschland zu errichten. Oder an die konsequente Friedenspolitik der DDR, die die NVA-Angehörigen verinnerlicht hatten. Keßler verwies auf die tiefe Verwurzelung der NVA im Volk der DDR und darauf, daß sie zugleich im wahrsten Sinne des Wortes eine internationalistische Armee gewesen sei.Mit solchen inhaltlichen Aspekten will man sich offenbar nicht beschäftigen. Gebetsmühlenartig soll der Vizebundesvorsitzende der »Vereinigung der Opfer des Stalinismus« Ronald Lässig gefordert haben, Uniformen und Symbole der DDR in der Öffentlichkeit ebenso zu verbieten wie jene der Naziherrschaft. Von der NVA geht offenbar immer noch eine Friedensgefahr aus. Und das ist gut so!


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#71

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 08.03.2011 13:18
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

das ist doch so typisch für die deutsche journaille... ein kameramann und ein journalist stehen 100 meter vor einem geschlossenem gebäude mit einer privaten veranstaltung. also lichtet man ungefragt beim rumlungern alles ab was einem so vor die linse läuft. über das innere der geschlossenen gesellschaft kann man nur spekulieren und das ganz kräftig.
das ganze gequirlte bla-bla verkauft man dann an eine tageszeitung, hier den "Tagesspiegel". und weil es so schön einfach ist, schreibt die gesamte journaille ungeprüft ab. ob es der wahrheit entspricht ist dabei egal, hauptsache die kohle stimmt...

und der einfache deutsche michel nimmt diese gequirlte geschriebene schei... voll lunge, weil man doch sowie überall die rote gefahr vermutet , welche nicht ganz unbegründet ist, will man doch dessen frau verstaatlichen...


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#72

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 08.03.2011 14:39
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Stabsfähnrich
die "Junge Welt" vom 08. März 2011 - Seite 4 (online) schreibt:

Achtung Friedensgefahr!
Gedanken zum 55. Jahrestag der Gründung der NVA
Von Harald Mühle
Die Berliner Lokalpresse hat sich eingeschossen. Nachdem sich zunächst am Sonntag nur die Heißsporne vom Berliner Kurier über den »NVA-Klamauk im Tierpark« lustig gemacht haben, fahren inzwischen größere Sturmgeschütze der Demokratie auf: Die Berliner Morgenpost (Montagausgabe) schreibt von »Aufregung über NVA-Feier im Tierpark«, der Tagesspiegel vermeldete eine »Empörung über NVA-Feier im Tierpark«.

Was war eigentlich vorgefallen, am Sonnabend in der Cafeteria des Berliner Tierparks? Weit über 200 ehemalige Angehörige der NVA der DDR vom Gefreiten bis zum Armeegeneral und ehemaligen Verteidigungsminister hatten sich getroffen, um den 55. Jahrestag der Gründung ihrer inzwischen aufgelösten Armee zu feiern. Eingeladen hatte der »Traditionsverband Nationale Volksarmee e. V.«, der sich darum müht, die Geschichte der NVA darzustellen, ihre Traditionen zu pflegen und die Erfahrungen der NVA-Angehörigen bei der Friedenssicherung für die Gestaltung einer friedlichen Gegenwart und Zukunft einzubringen. Was bekanntlich hochaktuell ist, wie Präsidiumsmitglied Wilfried Reuter in seiner Festansprache betonte: »Wir dienten einem Staat, der eine Politik des Friedens betrieb. Kein Soldat der NVA hat jemals in kriegerischer Absicht das Territorium eines anderen Staates betreten.« Während Politiker der beiden Militärblöcke Mitte der 70er Jahre bekannt hätten, daß Krieg kein Mittel der Politik sein könne und dürfe, so Reuter weiter, werde heute erklärt, daß Krieg zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen legitim sei.

Vielleicht ist es gerade das, was die herrschende Politik und die Medien auf den Plan gerufen hat. Ist doch die NVA in diesem Sinne so etwas wie das schlechte Gewissen für die Sicherheits- und Militärpolitik der Bundesrepublik. Wie der Tagesspiegel vermeldete, zeigten sich auch sogleich Berliner Landespolitiker »erstaunt darüber, daß die Veteranentruppe sich ungehindert auf einem öffentlich geförderten Terrain wie dem Tierparkgelände treffen konnte«. Auch die Linkspartei konnte sich nicht schnell genug und entschieden von den NVA-Veteranen distanzieren. Landeschef Klaus Lederer soll laut Tagesspiegel versichert haben, daß diese Gruppierung keinerlei politische Relevanz in der Partei habe.

Wie ernst ist es der Linkspartei tatsächlich mit der Beendigung des Krieges in Afghanistan, wenn sie überhaupt keine politischen Berührungspunkte zu denen haben will, die sich in ihrem Leben professionell mit Fragen von Krieg beschäftigt haben, möchte man da fragen. Erinnern ist mitunter hilfreich. Der frühere Minister für Nationale Verteidigung der DDR, Armeegeneral a. D. Heinz Keßler, erinnerte in seiner Rede an so vieles, was heute totgeschwiegen werden soll und verleumdet wird. So etwa an die antifaschistischen Wurzeln der NVA und den Willen ihrer Gründer, ein friedliebendes Deutschland zu errichten. Oder an die konsequente Friedenspolitik der DDR, die die NVA-Angehörigen verinnerlicht hatten. Keßler verwies auf die tiefe Verwurzelung der NVA im Volk der DDR und darauf, daß sie zugleich im wahrsten Sinne des Wortes eine internationalistische Armee gewesen sei.Mit solchen inhaltlichen Aspekten will man sich offenbar nicht beschäftigen. Gebetsmühlenartig soll der Vizebundesvorsitzende der »Vereinigung der Opfer des Stalinismus« Ronald Lässig gefordert haben, Uniformen und Symbole der DDR in der Öffentlichkeit ebenso zu verbieten wie jene der Naziherrschaft. Von der NVA geht offenbar immer noch eine Friedensgefahr aus. Und das ist gut so!





Also ich gehe in vielen Dingen mit und sehe hier auch ein überspitztes, aufgebauschtes mediales Getöse, was den denkenden und geschichtlich- sachkundigen Bundesbürger in den Alt- und Neuländern allenfalls ein müdes Lächeln abverlangt.

Aber was ich nicht nachvollziehen kann, sind die Äußerungen eines Heinz Keßlers, der mit an den Schaltstellen des greisenhaften Politbürus in einer nicht unbedeutenden Stellung gesessen hat und die da lauten: (zitierter Beitrag Auszug) "...Der frühere Minister für Nationale Verteidigung der DDR, Armeegeneral a. D. Heinz Keßler, erinnerte in seiner Rede an so vieles, was heute totgeschwiegen werden soll und verleumdet wird. So etwa an die antifaschistischen Wurzeln der NVA und den Willen ihrer Gründer, ein friedliebendes Deutschland zu errichten. Oder an die konsequente Friedenspolitik der DDR, die die NVA-Angehörigen verinnerlicht hatten. Keßler verwies auf die tiefe Verwurzelung der NVA im Volk der DDR...".

Das rot untersetzte ist für mich die absolute Härte! "...konsequente Friedenspolitik der DDR...". entweder leidet der Herr Keßler akut an Gedächtnisverlust oder er stellt hier bewußt Tatsachen auf den Kopf. Eine dem tatsächlichen Geschehen, der Geschichte näherkommende Feststellung wäre wohl eher zutreffend gewesen und hätte da lauten müssen, lauten sollen: "...konsequente Nachahmung einer durch allmächtige Vorbeter aus Moskau aufgezwungende und durch deutsche Erzstalinisten übernommene Aggressionspolitik gegenüber allen anderen Gesellschaftsordnungen auf dieser Welt...! Hierfür tragen wir, die ehemals handelnden Generäle, trage ich eine Mitverantwortung und wir sind bemüht, dieses unschöne Kapitel einer gewaltsam ideologisch- propagandistisch aufgedrückten Politik aus Moskau aufzuarbeiten, uns bei den Opfern zu entschuldigen und diese schwarzen Flecken in der deutsch-korrekten Militärhistorie auch einer Nationalen Volksarmee endgültig zu beseitigen!"

Damit würde Herr Keßler sich zu eigenen Fehlern bekennen und einen gewichtigen Schritt in die endlich notwendige Aussöhnung auch mit den Opfern seiner Politik (u. a. Häftlinge mit lapidaren Vergehen der ehem. Militärstrafanstalt Schwedt, Opfer politischer Willkür innerh. NVA, GT und VP) machen und einen Traditionsverein NVA endlich als Bestandteil gesamtdeutscher (Miltär-) Geschichte und -Tradition um einiges aufwerten. Mit dieser Rede, dieser Argumentation stellt er sich um so mehr und wiedereinmal in die Ecke der ewig Gestrigen und stärkt nur die Argumente selbsternannter und teils zweifelhafter Leute, die sich gern als Opfer des Stalinismus bezeichnen, weil ihre Opferolle größtenteils auf reiner Selbstdarstellung beruht und nicht bewiesen ist.

Ausdrücklich distanziere ich mich von einer Pauschalisierung und Herabwürdigung der wahren Stalinismusopfer!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 08.03.2011 14:48 | nach oben springen

#73

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 08.03.2011 14:51
von UNGEDIENTER (gelöscht)
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Beitrag wurde gelöscht

Siehe Forenregel

12.a) Of Topic Beiträge in den Fachbereichen des Forum DDR Grenze.
Der Betreiber behält sich vor, Beiträge die nicht dem Thema das Themenstarters entsprechen kommentarlos aus dem Thread zu löschen. Dazu gehören z.B. unangepasste Bilder oder Videos, ebenso Texte die nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben. Dem Verursacher von Spam in den Fachthemen wird per PM eine Verwarnung mitgeteilt,bei weiteren Verstößen gegen diese Regel behält sich der Betreiber vor das Mitglied vom Aktiven Forenbetrieb auszuschließen.


zuletzt bearbeitet 08.03.2011 15:32 | nach oben springen

#74

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 08.03.2011 15:18
von 94 | 10.792 Beiträge

Beitrag wurde gelöscht

Siehe Forenregel

12.a) Of Topic Beiträge in den Fachbereichen des Forum DDR Grenze.
Der Betreiber behält sich vor, Beiträge die nicht dem Thema das Themenstarters entsprechen kommentarlos aus dem Thread zu löschen. Dazu gehören z.B. unangepasste Bilder oder Videos, ebenso Texte die nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben. Dem Verursacher von Spam in den Fachthemen wird per PM eine Verwarnung mitgeteilt,bei weiteren Verstößen gegen diese Regel behält sich der Betreiber vor das Mitglied vom Aktiven Forenbetrieb auszuschließen.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 08.03.2011 15:32 | nach oben springen

#75

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 08.03.2011 16:06
von Weichmolch (gelöscht)
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@josy,

ich verstehe Dich - und deshalb gebe ich Dir gern zur Kenntnis, dass sowohl Armeegeneral a.D. Keßler wie auch z.B. der Chef der Grenztruppen der DDR, Generaloberst a.d. Baumgarten schon vor Jahren solche Erklärungen, wenn auch in anderen Formulierungen, abgegeben haben.

GO Baumgarten und weitere Generäle der Grenztruppen z. B. schrieben z.B. schon im Juli 1991 einen Brief an die damalige Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth und stellten sich vor ihre Soldaten. Nunja, andere "Leiter" taten es nicht.

Du und viele andere können das auch nicht wissen, weil es:

a.) damals das Forum noch nicht gab,
b) politisch damals wie heute nicht opportun ist.

Weichmolch


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#76

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 08.03.2011 17:06
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Weichmolch
GO Baumgarten und weitere Generäle der Grenztruppen z. B. schrieben z.B. schon im Juli 1991 einen Brief an die damalige Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth und stellten sich vor ihre Soldaten. Nunja, andere "Leiter" taten es nicht.

Du und viele andere können das auch nicht wissen, weil es:

a.) damals das Forum noch nicht gab,
b) politisch damals wie heute nicht opportun ist.

Weichmolch



Was nicht heißt dass dieses Schreiben hier noch keinen Niederschlag gefunden hat!


Zitat von Merkur

Zitat von Augenzu...
Die Führung der Grenztruppen der DDR entzieht sich der Verantwortung für die Opfer an der „Staatsgrenze der DDR“. Täter sind gemäß dem DDR-Strafrecht diejenigen, die die Tat tatsächlich ausführten.




Ich will nun nicht gleich wieder umfangreich auf Deinen Beitrag antworten, daher beziehe ich mich erst einmal auf die von Dir gemachte Äußerung, dass sich die Führung der GT ihrer Verantwortung entzogen hätte.
Am 17.07.1991 sandten die Generale a. D. Baumgarten, Lorenz, Leonhardt und Teichmann ein Schreiben an die damalige Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süßmuth mit der Bitte, es allen Bundesragsabgeordneten zur Kenntnis zu geben. Darin heiß es:
"Sehr geehrte Damen und Herren, wir, ehemalige Generale der Grenztruppen der Deutschen Demokratischen Republik, bitten Sie, die uns unterstellten Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere von der Strafverfolgung für die in Ausübung ihres Dientes an der Grenze begangenen Handlungen freizustellen. Sie leisteten ihren Dienst auf der Grundlage der Verfassung und der Gesetze der DDR, des Fahneneides und erteilter Befehle. Wir übernehmen persönlich die Verantwortung für die den Grenztruppen übertragenen Aufgaben und für den Dienst der Tausenden jungen Menschen an der Grenze......!
Eine Reaktion darauf erfolgte nicht.




Im Anschluss erfolge durch GO Baumgarten in seiner Verhandlung folgende Erklärung

Zitat

Dieser Prozeß hat seine Geschichte, und ich glaube, für die Beurteilung meiner Verantwortung und behaupteter Schuld ist es erforderlich, darauf Bezug zu nehmen. Als die Massenmedien die ersten Prozesse gegen Grenzsoldaten ankündigten, die an der Verletzung oder am Tod von Grenzverletzern beteiligt waren, richteten Generalleutnant a. D. Leonhardt, Generalleutnant a. D. Lorenz, Generalmajor a. D. Teichmann und ich einen Brief an die Bundestagspräsidentin, Frau Prof. Dr. Süßmut, und alle Abgeordneten des Bundestages mit der Bitte, die uns unterstellten Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere für die dienstlich an der Grenze vorgenommenen Handlungen strafrechtlich nicht zu verfolgen. Die Verantwortung tragen wir.
Nachdem wir über sechs Wochen weder eine Eingangsbestätigung noch eine Antwort vom höchsten Parlament dieses Staates auf unser Anliegen erhielten, übergaben wir unseren Brief wenige Tage vor Beginn des ersten Grenzerprozesses der Öffentlichkeit. Unmittelbar darauf erhielten wir die Antwort, daß der Bundestag für eine sachliche Behandlung nicht zuständig sei und die "Durchführung von Strafverfahren im Zusammenhang mit Vorkommnissen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze vielmehr der Arbeitsgruppe Regierungskriminalität beim Kammergericht Berlin obliegt."Unser Versuch, die "Kleinen" nicht hängen zu lassen, wurde vom Tisch gewischt. Die Politiker und die Justiz der BRD verwehrten uns das Recht, den Unterstellten Schutz und Fürsorge zukommen zu lassen, an ihrer Stelle Verantwortung zu übernehmen. Nach wie vor betrachte ich es als meine Pflicht als Offizier, mich um die ehemals Unterstellten zu sorgen. Ich weiß um die großen Probleme, um die sozialen und finanziellen Belastungen, um Diffamierungen und Besudelungen durch Medien, denen sie und ihre Familien ausgesetzt waren, sind oder werden. Das alles nicht, weil sie sich schuldig gemacht haben, sondern weil sie ihrem Staat entsprechend dem Fahneneid dienten. Allen Angehörigen der Grenztruppen, die der politischen Strafverfolgung ausgesetzt sind, möchte ich von hier aus sagen: Wir sind keine Kriminellen und keine Mauerschützen, wir sind keine Soldaten, die dem Unrecht dienten. Trotz aller Verleumdungen können wir aufrecht und erhobenen Hauptes sagen: Wir haben als deutsche Soldaten unseren Anteil daran, daß der Kalte Krieg nicht zu einem heißen wurde, daß der Frieden erhalten blieb. Und aus eigenem Erleben weiß ich auch, wie wichtig Solidarität ist. Deshalb bitte ich die Grenzer aller Dienstränge: Steht zueinander, helft den strafrechtlich Verfolgten, übt Solidarität mit ihnen, gebt ihnen Kraft und Mut, kämpft für die Gerechtigkeit!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 08.03.2011 17:07 | nach oben springen

#77

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 08.03.2011 17:07
von Gert | 12.356 Beiträge

Lasst doch die alten Herren ( z.T. über 90 ) sich zu einem Kaffeplausch treffen und von alten Zeiten der nun als Geisterarmee gegenwärtigen NVA schwelgen. ( habe da immer die Sketche aus Klim Bim mit Ingrid Steeger und dem alten zackigen Offizier mit dem Monokel vor Augen ) Ich sehe da kein Problem darin. Im Übrigen finde ich die Anmerkung zu diesem Thema von josy sehr treffend formuliert und somit gut.
Vor so etwas braucht sich keiner fürchten.


Gruß aus dem Rheinland


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#78

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 08.03.2011 17:30
von glasi | 2.815 Beiträge

felix.das war doch leider klar. das es auf diesen brief keine antwort gab. was hatte denn der og baumgarten erwartet? ps: herzlichen glückwunsch nachträglich NVA



zuletzt bearbeitet 08.03.2011 17:31 | nach oben springen

#79

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 08.03.2011 23:50
von vs1 (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow
das ist doch so typisch für die deutsche journaille... ein kameramann und ein journalist stehen 100 meter vor einem geschlossenem gebäude mit einer privaten veranstaltung. also lichtet man ungefragt beim rumlungern alles ab was einem so vor die linse läuft. über das innere der geschlossenen gesellschaft kann man nur spekulieren und das ganz kräftig.
das ganze gequirlte bla-bla verkauft man dann an eine tageszeitung, hier den "Tagesspiegel". und weil es so schön einfach ist, schreibt die gesamte journaille ungeprüft ab. ob es der wahrheit entspricht ist dabei egal, hauptsache die kohle stimmt...

und der einfache deutsche michel nimmt diese gequirlte geschriebene schei... voll lunge, weil man doch sowie überall die rote gefahr vermutet , welche nicht ganz unbegründet ist, will man doch dessen frau verstaatlichen...




hallo gilbert,

warum habt ihr denn die presse nicht eingeladen?
falls ihr presse geladen haben solltet, wäre ich für nen tipp recht dankbar.!

gruß vs


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#80

RE: 1. März Jahrestag der NVA

in Themen vom Tage 09.03.2011 08:39
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von vs1


hallo gilbert,

warum habt ihr denn die presse nicht eingeladen?
falls ihr presse geladen haben solltet, wäre ich für nen tipp recht dankbar.!

gruß vs



sorry @vs1, ich bin weder initiator noch organisator der v.g. geschlossenen privaten veranstaltung gewesen. ich versuche mir nur anhand der bisherigen presse ein objektives bild zu machen. das ist aber z.zt. leider unmöglich da nur mit vermutungungen und "aufbauschungen" gearbeitet wird.
eine alte schulfreundin von mir ist tierpflegerin im tierpark und erzählte mir telefonisch von den örtlichkeiten. am eingang vom tierpark sollen aufsteller gestanden haben, damit sich dort die geladenen gäste orientieren konnten. um die caffeeteria herum selbst war nichts von einer veranstaltung zu bemerken, ausser das dort 2 ordner und 2 reporter rumstanden. die sollen wohl "katz und maus" gespielt haben. das ist alles, was man von aussen wahrnehmen konnte.

p.s. sage mal, muss man denn die presse bei einer geschlossenen privaten veranstaltung zulassen ?


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