#241

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 13:04
von damals wars | 12.204 Beiträge

Eine Untauglichkeitsurkunde bedeutete, meiner Erinnerung nach, eine schwere Erkrankung, so hat manches Schlechte auch sein Gutes.

In meiner Verwandschaft hatte einer ne schwere Herzerkrankung, der kam in die BA Kammer der VP Bereitschaft.

Ich hatte damals in meiner Kompanie einen Zug mit Uffz. - schülern, die mit der Verpflichtung auf eine schnelle Ausmusterung hofften, allerdings vergeblich. Nicht einer hat es geschafft, trotz wiederholter Knochenbrüche, fehlenden Zehen usw.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#242

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 15:26
von LO-Wahnsinn | 3.490 Beiträge

Der Zug muss ja ein Krüppelverein gewesen sein.
War bestimmt lustig anzusehn, wenn sie zum Essen marschiert sind.

Die Untauglichkeit hatte dann wohl den Vorteil, im Ernstfall nicht gänzlich auf den Mann verzichten zu müssen, gibts ja genug Kräfte die man für die rückwärtige Sicherstellung brauch.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#243

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 18:26
von der sturmbahn könig | 200 Beiträge

[quote=Alfred|p69802]Karl,

die Bundeswehr hätte natürlich im Falle eines Falles "um die Brüder Schwestern"herumgescshossen MIT DEREN JETZIGEN GEWEHREN AUCH KEIN WUNDER


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#244

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 18:41
von Burkhard (gelöscht)
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Wieviel Leid ist in unserem Land mit den Worten Eid, Ehre und Fahnenflucht in den vergangenen Jahren passiert , ausgenutzt und beschmutzt sind diese Begriffe von von unseren "Führern " zum Leid vieler unschuldigen Menschen. Ich kann jeden Deserteur in seiner Verzweiflug und seinem Gewissenskonflikt gut versehen. Wie viele Gedankengänge und was muß man schon an Grauen und Verzweiflung erlebt haben bis man den Entschluß zur sogenannten Fahnenflucht gefast hat. Sicherlich mit dem Blick auf seine pazifistische Haltung und ethische Erziehung. Ich kann nur meine Hochachtung vor so einem Entschluß ausdrücken. Eine ehrenhafte Fahnenflucht, ohne andere Personen damit zu verletzen oder zu töten kann nicht einfach mit den Worten " einen Eid muß man erfüllen " abgeurteilt werden. Hier muß Jedermann seine eigenen, persönlichen Gründe abwegen. Wir haben, wie auch andere Länder mitlerweile an vielen Orten Gedenkstätten für Fahnenflüchtige oder Deserteure. Trotz ich viele Jahre mit meiner pazifistischen Erziehung als Zeitsoldat bei der Bundeswehr war, kann ich mir vorstellen das ich auf alle Fälle wenn ich mich in der Geschichte von Deutschland umsehe, kann ich mir in der vergangenen schrecklichen Zeit unsereres Landes auch eine ehrenhafte Fahnenflucht gemacht zu haben und dabei würde ich betimmt nicht über das so oft mißbrauchte und beschmutzte Wort Eid. stolpern. Mit den besten Grüßen aus Aachen, Burkhard.


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#245

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 19:07
von SiK90 (gelöscht)
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Mit Verlaub; @Burkhard , der Begriff einer "ehrenhaften Fahnenflucht" erschließt sich mir nicht. Ebenso wenig, wie man mit einer pazifistischen Erziehung als Zeitsoldat dienen kann. Und wenn ein Eid nur Makulatur oder Vorwand sein soll, macht er keinen Sinn.


Uleu hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#246

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 19:19
von Lutze | 8.039 Beiträge

Wozu überhaupt noch einen Fahneneid leisten,wenn dieser keinen Pfifferling
wert ist? wäre es nicht besser,es wird eine Art Arbeitsvertrag abgeschlossen,
und gut ist,da ist dann alles Punkt für Punkt aufgeführt
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#247

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 19:24
von SiK90 (gelöscht)
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Es soll durchaus Leute geben, Lutze, denen der Eid etwas wert ist - oder war; nicht nur in der ehem. DDR.


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#248

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 19:25
von Udo | 1.267 Beiträge

..... mit einer fristlosen Kündigung von Soldaten, wenn man sie ins Ausland zur Verteidigung der BRD am Hindukusch nötigen würde?
Findet sofort meine Zustimmung.
Lutze, lös mal Flintenuschi ab.


Fritze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#249

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 19:33
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von SiK90 im Beitrag #247
Es soll durchaus Leute geben, Lutze, denen der Eid etwas wert ist - oder war; nicht nur in der ehem. DDR.




Da ist ja auch nichts dagegen zu sagen,wer will der will,
solange das auf freiwilliger Basis ist
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#250

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 19:36
von eisenringtheo | 9.182 Beiträge

Die Frage war: "Gibt es eine ehrenvolle Fahnenflucht?" Für das Dritte Reich würde ich die Frage mit "Ja" beantworten. Es gab sehr viele Deserteure aus der Wehrmacht. Sie haben zweifellos das deutsche Vaterland verraten, aber durch ihre Verweigerungshaltung möglicherweise dazu beigetragen, dass das Unrecht und die Verbrechen des Naziregimes an fremder und eigener Bevölkerung vielleicht etwas weniger gross war, als es gewesen wäre, wenn niemand Fahnenflucht begangen hätte und jeder dem Führereid entsprechend bis zur letzten Patrone gekämpft hätte.
Für die deutschen Armeen der Nachkriegsjahre ist die Frage schwieriger zu beantworten. Jeder Wehrpflichtige stellt sich die Frage, ob das, was er tun soll, auch von seinem Gewissen verantwortet werden kann. Lehnt der die Regierung und das System ab, müsste er konsequent sein und versuchen, eine Lösung zu finden, nicht an der Waffe zu dienen. Sucht er den Dienst an der Waffe, um einfacher zu desertieren, ist das meines Erachtens nicht ehrenvoll.
Die Verantwortlichen von Staat und Partei der Deutschen Demokratischen Republik mussten sich übrigens nicht wundern, dass die Zahl der Deserteure so hoch war. Die DDR war meines Erachtens ein künstliches Gebilde, das nur Bestand hatte, weil die UdSSR dahinterstand. Als die SU unter Gorbatschow das Interesse an der DDR verlor, brach sie innert kurzer Zeit auseinander, weil die Bevölkerung nicht zu ihr stand.
Theo


IM Kressin und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.06.2015 19:48 | nach oben springen

#251

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 19:39
von SiK90 (gelöscht)
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Bei einer Wehrpflicht ist das so eine Sache, Lutze....Der Eid steht trotzdem, weil geleistet.
In beiden deutschen Staaten bestand Wehrpflicht und in beiden Staaten konnte man den Dienst an der Waffe verweigern. Ob nun Windeln wechseln im Altersheim die bessere Alternative zu den Bausoldaten war, muß jeder selber entscheiden.


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#252

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 19:43
von SiK90 (gelöscht)
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Theo, lt. Tiel geht es aber nicht um das 3. Reich.
Es geht um Deserteure der NVA. Eine Armee, die nirgendwo als verbrecherische Organisation eingestuft wurde.


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#253

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 19:57
von SiK90 (gelöscht)
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Übrigens wurde ich (m.W.) von meinem Eid nie entbunden. Ich erhielt bei bei Entlassung lediglich einen Zettel, auf dem sinngemäß stand, dass ich als Reservist nicht in Frage kommen wurde. Na, so was aber auch; wir waren da richtig enttäuscht...*grins*....


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#254

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 20:02
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #250
Die Frage war: "Gibt es eine ehrenvolle Fahnenflucht?" Für das Dritte Reich würde ich die Frage mit "Ja" beantworten. Es gab sehr viele Deserteure aus der Wehrmacht. Sie haben zweifellos das deutsche Vaterland verraten, aber durch ihre Verweigerungshaltung möglicherweise dazu beigetragen, dass das Unrecht und die Verbrechen des Naziregimes an fremder und eigener Bevölkerung vielleicht etwas weniger gross war, als es gewesen wäre, wenn niemand Fahnenflucht begangen hätte und jeder dem Führereid entsprechend bis zur letzten Patrone gekämpft hätte.
Für die deutschen Armeen der Nachkriegsjahre ist die Frage schwieriger zu beantworten. Jeder Wehrpflichtige stellt sich die Frage, ob das, was er tun soll, auch von seinem Gewissen verantwortet werden kann. Lehnt der die Regierung und das System ab, müsste er konsequent sein und versuchen, eine Lösung zu finden, nicht an der Waffe zu dienen. Sucht er den Dienst an der Waffe, um einfacher zu desertieren, ist das meines Erachtens nicht ehrenvoll.
Die Verantwortlichen von Staat und Partei der Deutschen Demokratischen Republik mussten sich übrigens nicht wundern, dass die Zahl der Deserteure so hoch war. Die DDR war meines Erachtens ein künstliches Gebilde, das nur Bestand hatte, weil die UdSSR dahinterstand. Als die SU unter Gorbatschow das Interesse an der DDR verlor, brach sie innert kurzer Zeit auseinander, weil die Bevölkerung nicht zu ihr stand.
Theo


Grün: In Gesprächen mit meinem Vater und auch unseren Bekannten aus Kassel (Funktionsträger in der DKP, vorher nach politischer Haft in der KPD) wurde zu diesem Thema die Meinung vertreten, daß es gern gesehen wurde, wenn gerade junge Linke, auch SPD-Linke, in der BW dienen, auch als Längerdienende. Das war eine Möglichkeit, um auf die Militärpolitik der BRD wenigstens ein winziges Bischen Einfluss zu nehmen, auch wenn es "nur" um die politische Agitation unter den gleichgestellten Soldaten ging.
Das wäre ebenso zu verstehen, daß Linke besser nicht in die DDR übersiedeln sollten, sondern in der BRD politisch Einfluss zu nehmen.
Umgekehrt trifft das natürlich genauso zu.



zuletzt bearbeitet 29.06.2015 20:03 | nach oben springen

#255

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 20:31
von Burkhard (gelöscht)
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Zitat von Lutze im Beitrag #246
Wozu überhaupt noch einen Fahneneid leisten,wenn dieser keinen Pfifferling
wert ist? wäre es nicht besser,es wird eine Art Arbeitsvertrag abgeschlossen,
und gut ist,da ist dann alles Punkt für Punkt aufgeführt
Lutze

Hallo Lutze, Danke für Deinen Beitrag, ich habe mich bei meinem Schreiben über die Fahnenflucht und den Eid von der Erinnerung an meinen verstorbenen Vater leiten lassen. Er hat in seiner Zeit im 2. Weltkrieg viele Grausamkeiter erleben müssen die Ihn auch in seinem späteren Leben sehr belastet haben. Über das Wort Eid habe ich viele Erlebnisse bei meiner Dienstzeit bei einer Sondereinheit zur Bekämpfung des Waffen-und Betäubungsmittelschmuggels machen können. Trotz abgelegtem Eid wurden bei den Gerichtsverhandlungen viele Falschaussagen gemacht. Sicherlich mit dem Wissen das es keine weiteren Zeugen gibt. und die Richter im Zweifel immer für den Angeklagten sprechen müssen. Diese Tatsache habe ich auch bei vielen Gerichtsverhandlungen den ich als Schöffe beiwohnen durte. An anderer User fragt wie es dazu kommt das ich mit einer pazivistischen Erziehung zur Bundeswehr gegangen bin? das kam aus meiner Überzeugung für diesen Rechtsstaat einzutreten. Wie hat Kennedy einmal gesagt" Fragt nicht was das Land für Euch tun kann sondern was könnt Ihr für euer Land tun! Dazu kam dann das ich mich nicht nach West-Berlin verdrücken wollte und somit vom Wehrdienst freigestellt wurde.Sich als Zeitsoldat freiwllig zu melden war auch eine finanzielle Entscheidung, ein gutes Gehald und eine großzügige Abfindung sowie damit konnte ich mir auch die Waffengattung selbst auswählen und wurde nicht als Wehrflichtiger eingezogen und irgendwo hingesteckt, Ich habe nur gute Erinnerung an meine Zeit bei der Bundeswehr. Wenn ich in diesem Jahr noch meinen dort aufgenommenen Film vom WDR in Kölb bekomme werde ich Ihn ins Netz stellen. Grüß Burkhard.


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#256

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 20:49
von SiK90 (gelöscht)
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Kennedy zu zitieren und im nächsten Satz auf die Vorteile (im materiellem Sinne) zu verweisen, relativiert die Aussage schon. Aber das muß jeder selber wissen. Gab es auch in der DDR. Kennedy natürlich nicht.... sonst aber schon...


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#257

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 20:58
von Burkhard (gelöscht)
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Zitat von SiK90 im Beitrag #245
Mit Verlaub; @Burkhard , der Begriff einer "ehrenhaften Fahnenflucht" erschließt sich mir nicht. Ebenso wenig, wie man mit einer pazifistischen Erziehung als Zeitsoldat dienen kann. Und wenn ein Eid nur Makulatur oder Vorwand sein soll, macht er keinen Sinn.

Danke fürDeine Antwort. mit dem Beriff "ehrenhafte Fahnenflucht meine ich das wenn ich mich persönlich für diesen Schritt entscheide. ich das ohne Andere Personen mit in diese Situation reinzuziehen (verletzen oder töten )machen würde. Dieses habe ich so deviniert wie ich es von meinem verstorbenen Vater aus seinen schrecklichen Erlebnissen im 2. Weltkrieg vermittelt bekommen habe.Auch in seiner Zeit nach dem Kriegsende kämpfte er noch immer mit diesen Ereignissen und hatte eine sehr schwere Zeit. Man kann auch mit einer pazivistischen Erziehung für seine Überzeugung die Erhaltung einer rechtsstaatlichen Demokrati wie die Bundesrepublik Deutschland eintreten. Wie sagte J.F. Kennedy einmal zu seinenm Volk, "Fragt nich war Amerika für euch tun kann sodern fragt euch was könnt ihr für dieses Land tun"! In diesem Sinnwollte ich mich damals nich einfach nach West-Berlin begeben und somit ganz Einfach den Wrdienst umgehen. Zur Bundeswehr mußte ich als Wehtrpflichtiger so wie so. Dan schon als Freiwilliger SZeitsoldat, da konnte ich mir meine Waffengattung aussuchen und bekam auch noch ein guten Wehrsold und zuzüglich einen großzügigen finanziellen Abschluß..Ich habe meinen Entschluß diesen Weg zu gehen niemals bereut. Zu dem Wort Eid, habe ich zu sagen das ich mehrere Jahre hier in Aachen bei einer Sondereinheit des Zolls zur Bekämpfung des Betäubungsmittel- und Waffen schmuggels tätig war. Bei den vielen Gerichtsverhandlungen die ich miterlebt habe wurde von den Angeklagten die teilweise unter Eid aussagten gelogen das sich die Balken gebogen haben, mit ihrem Wissen über die Anwälte, das es ja keine weiteren Zeugen gab war das eine einfache Sache. Es standen somit Aussage gegen Aussage und unser Rechtsstaat gibt den Richtern vor : Im Zweifel für den Angeklagten. Diese Erfahrung habe ich auch bei meiner Schöffentätigkeit mehrmals gemacht In Kürze erwarte ich meine Filmaufnahmen über meine Bundeswehrzeit. Ich werde diese Filmaufnahmen dann ins Netz stellen. Mit besten Grüßen, Burkhard.


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#258

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 21:04
von Gelöschtes Mitglied
avatar

@Burkhard, wenn ich #255 lese, dann interpretiere ich es mal so.
Du hast Deine pazifistische Gesinnung verkauft, das zeigt schon Charakterstärke.
Micha


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#259

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 21:31
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Bei den vielen Gerichtsverhandlungen die ich miterlebt habe wurde von den Angeklagten die teilweise unter Eid aussagten gelogen das sich die Balken gebogen haben.
@Burkhard,
seit wann sagen Beschuldigte bzw. Angeklagte vor Gericht unter Eid aus?
Das wäre mir neu, bzw. in welcher Zeit war denn das? Selbst der Zeuge muss sich nicht selbst belasten, §55 StPO.

Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
zuletzt bearbeitet 29.06.2015 21:31 | nach oben springen

#260

RE: Ich bin kein Verbrecher - Die Deserteure der NVA

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 29.06.2015 23:43
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #258
@Burkhard, wenn ich #255 lese, dann interpretiere ich es mal so.
Du hast Deine pazifistische Gesinnung verkauft, das zeigt schon Charakterstärke.
Micha



gelöscht


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 30.06.2015 09:28 | nach oben springen


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