#141

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2013 21:03
von berlin3321 | 2.516 Beiträge

Im Augenblick läuft das hier anscheinend aus dem Ruder.

Etwas viel Aggressivität hier.........


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#142

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2013 21:16
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Ich denke nicht, dass man ihn lebend wollte. Der Prozess hätte der DDR international noch mehr geschadet als das Bekanntwerden der SM70.
Theo


zuletzt bearbeitet 04.07.2013 21:17 | nach oben springen

#143

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2013 23:09
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Um noch mal auf Gartenschläger zu kommen.Was er tat war total sinnlos.Es wird den Menschen immer eingebleut,MG wollte den Westen zeigen,was da am Zaun hing.Die Politdemokraten aus dem Westen wussten doch ganz genau,was da hing und wenn nicht--dann haben ihre Geheimdienste ihre Hausaufgaben nicht gemacht.Aber ich würde eher sagen,bis zum Tod von MG.Hat die Politik dort brav den Mund gehalten und so getan,als ob sie aus dem Tal der Ahnungslosen kommt.Ich bin im Oktober 74 aus der Ausbildung heraus an den Kanten gekommen und da hingen in einigen Abschnitten die Dinger schon am Zaun.Und das mit MG ist erst 1 1/2 Jahre später passiert.Was ich damit sagen will,ist.Es war völlig unnötig so ein Gerät abzubauen.Weil man auf politischer Ebene wusste, was Sache war.


Bugsy und Lebensläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#144

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2013 23:22
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #143
.Es war völlig unnötig so ein Gerät abzubauen.Weil man auf politischer Ebene wusste, was Sache war.


Ich würde das differenzieren: Der erste Abbau der SM70 machte schon Sinn, aber das zweite Mal war pures Abenteurertum - möglicherweise mit dem Grund, gewissermassen einen Privatkrieg gegen die DDR führen zu wollen.

Gruss

icke



94 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#145

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2013 23:34
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #143
Um noch mal auf Gartenschläger zu kommen.Was er tat war total sinnlos.Es wird den Menschen immer eingebleut,MG wollte den Westen zeigen,was da am Zaun hing.Die Politdemokraten aus dem Westen wussten doch ganz genau,was da hing und wenn nicht--dann haben ihre Geheimdienste ihre Hausaufgaben nicht gemacht.Aber ich würde eher sagen,bis zum Tod von MG.Hat die Politik dort brav den Mund gehalten und so getan,als ob sie aus dem Tal der Ahnungslosen kommt.[...]

Was dort am Zaun hing und wie die Wirkungsweise war, war im Westen bereits vor der ersten Demontage bekannt. Was nicht bekannt war, war die genaue Funktionsweise bzw. der innere Aufbau und wie man/ein Flüchtling solch eine Splittermine entschärfen könne. Es ging nicht darum ob es dort Splitterminen gibt, sondern lediglich um die genaue Funktion, den inneren Aufbau der Mine (siehe dazu z.B. der Artikel im Spiegel Nr. 45 von 1975). Schaut man sich die Beiträge zur SM-70 in diversen Foren an, dann wird man feststellen, daß den meisten Schreibern bis heute die Funktionsweise nicht bekannt ist.

Gruß
Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
zuletzt bearbeitet 04.07.2013 23:35 | nach oben springen

#146

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2013 23:35
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #144
Zitat von Rostocker im Beitrag #143
.Es war völlig unnötig so ein Gerät abzubauen.Weil man auf politischer Ebene wusste, was Sache war.


Ich würde das differenzieren: Der erste Abbau der SM70 machte schon Sinn, aber das zweite Mal war pures Abenteurertum - möglicherweise mit dem Grund, gewissermassen einen Privatkrieg gegen die DDR führen zu wollen.

Gruss

icke




Oder Geld verdienen? Für die erste gab es 12'000 DM, für die zweite 3'000DM, und Interessenten waren sicher noch mehr vorhanden.
Theo


Kurt hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#147

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2013 23:45
von SET800 | 3.104 Beiträge

Hallo,
vom Hörensagen wollte Gartenschläger eine Orginalding für das Gruselkabinett "Fluchtmuseum" in der Friedrichsstraße besorgen.
Da trafen sich dann eben Leute mit extrem einseitigem pur negativen Blick auf die DDR.

Nicht nur dort, auch in Normannenstraße und Hohenschönhausen wird so einseitig polemishce Propaganda gemacht. Ich vermisse
bei der offiziellen Politikbildung ( Schulberlinfahrten ) auch Hinweise auf "brain-drain" ,Doppelstaatsbürgerschaft, Ärztemangel,
Ausbildungskosten, Wirtschaftsvorgaben aus Moskau usw. als Hintergründe der Reiseregelungen für DDR-Bürger.

PS.: Nach KSZE-Helsinki durften viele junge Leute aus Polen, Ungarn, Tschechoslowakei in den Westen reisen. Weil die
aber Pässe bekamen galten sie für Weststaaten NICHT als politisch Verfolgte, bekamen also auch kein Asyl.....

Und die anderen "Einwanderungsländer" wie Canada, Australien, Neuseeland und USA wollten nicht massenhaft "Kommunisten"
sich ins Land holen....

Die einen akzeptierte man nicht trotz Reiseerelaubniss auf Dauer, Deutsche brauchten eben die Sonderregelung "Mauer"
wegen der proforma Doppelstaatsbürgerschaft...



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#148

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.07.2013 23:47
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #144
Zitat von Rostocker im Beitrag #143
.Es war völlig unnötig so ein Gerät abzubauen.Weil man auf politischer Ebene wusste, was Sache war.


Ich würde das differenzieren: Der erste Abbau der SM70 machte schon Sinn, aber das zweite Mal war pures Abenteurertum - möglicherweise mit dem Grund, gewissermassen einen Privatkrieg gegen die DDR führen zu wollen.Gruss

icke




Ja icke46--so könnte man es auch sehen.Oder so. Er hat ein Abenteuer gesucht und wollte sein Rachegefühl gegenüber der DDR damit kund tun und ist daran gescheitert.Aber stellt sich die Frage.Musste er der Offentlichkeit was beweisen? Wo es doch nichts mehr zu beweisen gab.Ich vermute eher,er wollte was öffentlich machen.Was die damalige Bundesregierung schon einige Zeit wusste und sich zurück hielt, es zu veröffenlichen.


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#149

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.07.2013 18:49
von turtle | 6.961 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #147
Hallo,
vom Hörensagen wollte Gartenschläger eine Orginalding für das Gruselkabinett "Fluchtmuseum" in der Friedrichsstraße besorgen.
Da trafen sich dann eben Leute mit extrem einseitigem pur negativen Blick auf die DDR.

Nicht nur dort, auch in Normannenstraße und Hohenschönhausen wird so einseitig polemishce Propaganda gemacht. Ich vermisse
bei der offiziellen Politikbildung ( Schulberlinfahrten ) auch Hinweise auf "brain-drain" ,Doppelstaatsbürgerschaft, Ärztemangel,
Ausbildungskosten, Wirtschaftsvorgaben aus Moskau usw. als Hintergründe der Reiseregelungen für DDR-Bürger.

PS.: Nach KSZE-Helsinki durften viele junge Leute aus Polen, Ungarn, Tschechoslowakei in den Westen reisen. Weil die
aber Pässe bekamen galten sie für Weststaaten NICHT als politisch Verfolgte, bekamen also auch kein Asyl.....

Und die anderen "Einwanderungsländer" wie Canada, Australien, Neuseeland und USA wollten nicht massenhaft "Kommunisten"
sich ins Land holen....

Die einen akzeptierte man nicht trotz Reiseerelaubniss auf Dauer, Deutsche brauchten eben die Sonderregelung "Mauer"
wegen der proforma Doppelstaatsbürgerschaft...





Meine Mutter kam zu Besuch mit ihrem DDR Reisepass, wollte ich mit ihr weiter Reisen bekam sie einen Bundespass, da die DDR ja kein Ausland war ,gab es da kein Problem. Vor der Rückreise in die DDR tauschte sie den Bundespass gegen ihren DDR Pass zurück. So waren eventuellen Visa im Bundespass. So einfach wurde das damals gemacht. Beim nächsten Besuch tauschte sie wieder kurzfristig die Pässe, Abgeben für die Dauer des gebrauchten Bundespasses musste sie ihren DDR Pass.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#150

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 05.07.2013 20:07
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Bugsy im Beitrag #139
Vergiss die Theoretiker, die von “in die Beine schießen“ und den ganzen Kram faseln. Im Ernstfall geht die Feinmotorik flöten und du willst den Typen unschädlich machen, ganz egal wie viele Kugel du in seine Richtung pumpst. Wenn er dabei ums Leben kommt, sei es drum. Er hat auf dich geschossen. Das mag irgendwie “unmenschlich" klingen, aber zwischen Theorie und Praxis, gerade im dem Bereich, tun sich wirklich unermessliche Welten auf.
Stimmt ... für einen Gelegenheitsschützen. Konnte man letztens am Neptunbrunnen zum Beispiel recht anschaulich mal wieder beobachten. Nur für Angehörige einer Sondereinheit sollten da schon etwas andere Maßstäbe angelegt werden?

Beende hiermit offiziell meinen Soli-Schreib-Streik *wegen_chucky_bissel_traurig_grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#151

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.07.2013 08:02
von S51 | 3.733 Beiträge

Doch damals noch nicht! Diese spezielle Schießausbildung war auch in der DDR erst ab 1977 etwa angesagt. Das hatte mit dem hier aber natürlich nichts mit einem Vorbild auf der anderen Seite des Zaunes bzw. anderen Kontinenten zu tun und dieser Sache vergleichsweise zum Ergebnis von 1972 auch jenseits des Zaunes.
Die EK, schade, hier war mal jemand von dort, hatte ausbildungsmäßig damals noch nichts von einer Sondereinheit im Sinne einer GSXYZ, sie war für Sicherungs- und Aufklärungseinsätze ausgebildet und ausgerüstet. Geschossen und dies geübt wurde wie schon zu Kaisers Zeiten auch. Damals jedenfalls.
Alles andere kam erst später.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#152

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.07.2013 10:41
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Zitat von Rostocker im Beitrag #143
Um noch mal auf Gartenschläger zu kommen.Was er tat war total sinnlos.Es wird den Menschen immer eingebleut,MG wollte den Westen zeigen,was da am Zaun hing.Die Politdemokraten aus dem Westen wussten doch ganz genau,was da hing und wenn nicht--dann haben ihre Geheimdienste ihre Hausaufgaben nicht gemacht.Aber ich würde eher sagen,bis zum Tod von MG.Hat die Politik dort brav den Mund gehalten und so getan,als ob sie aus dem Tal der Ahnungslosen kommt.Ich bin im Oktober 74 aus der Ausbildung heraus an den Kanten gekommen und da hingen in einigen Abschnitten die Dinger schon am Zaun.Und das mit MG ist erst 1 1/2 Jahre später passiert.Was ich damit sagen will,ist.Es war völlig unnötig so ein Gerät abzubauen.Weil man auf politischer Ebene wusste, was Sache war.



Vielleicht sollte auch einmal bedacht werden, das Michael Gartenschläger mit 17Jahren eingesperrt wurde und seine gesamte Jugen in der DDR im Knast saß.


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#153

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.07.2013 10:42
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #152
Zitat von Rostocker im Beitrag #143
Um noch mal auf Gartenschläger zu kommen.Was er tat war total sinnlos.Es wird den Menschen immer eingebleut,MG wollte den Westen zeigen,was da am Zaun hing.Die Politdemokraten aus dem Westen wussten doch ganz genau,was da hing und wenn nicht--dann haben ihre Geheimdienste ihre Hausaufgaben nicht gemacht.Aber ich würde eher sagen,bis zum Tod von MG.Hat die Politik dort brav den Mund gehalten und so getan,als ob sie aus dem Tal der Ahnungslosen kommt.Ich bin im Oktober 74 aus der Ausbildung heraus an den Kanten gekommen und da hingen in einigen Abschnitten die Dinger schon am Zaun.Und das mit MG ist erst 1 1/2 Jahre später passiert.Was ich damit sagen will,ist.Es war völlig unnötig so ein Gerät abzubauen.Weil man auf politischer Ebene wusste, was Sache war.



Vielleicht sollte auch einmal bedacht werden, das Michael Gartenschläger mit 17Jahren eingesperrt wurde und seine gesamte Jugen in der DDR im Knast saß.




Zu Unrecht ?


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#154

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.07.2013 10:45
von Lutze | 8.033 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #153
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #152
Zitat von Rostocker im Beitrag #143
Um noch mal auf Gartenschläger zu kommen.Was er tat war total sinnlos.Es wird den Menschen immer eingebleut,MG wollte den Westen zeigen,was da am Zaun hing.Die Politdemokraten aus dem Westen wussten doch ganz genau,was da hing und wenn nicht--dann haben ihre Geheimdienste ihre Hausaufgaben nicht gemacht.Aber ich würde eher sagen,bis zum Tod von MG.Hat die Politik dort brav den Mund gehalten und so getan,als ob sie aus dem Tal der Ahnungslosen kommt.Ich bin im Oktober 74 aus der Ausbildung heraus an den Kanten gekommen und da hingen in einigen Abschnitten die Dinger schon am Zaun.Und das mit MG ist erst 1 1/2 Jahre später passiert.Was ich damit sagen will,ist.Es war völlig unnötig so ein Gerät abzubauen.Weil man auf politischer Ebene wusste, was Sache war.



Vielleicht sollte auch einmal bedacht werden, das Michael Gartenschläger mit 17Jahren eingesperrt wurde und seine gesamte Jugen in der DDR im Knast saß.




Zu Unrecht ?

in meinen Augen nein
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#155

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.07.2013 10:52
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat aus wikipedia:

Michael Gartenschläger wurde im August 1961 – siebzehnjährig – zusammen mit fünf Freunden nach Protesten gegen den Mauerbau und damit verbundener Brandstiftung an der Feldscheune einer LPG festgenommen und im September wegen „staatsgefährdender Propaganda und Hetze sowie der Diversion“ nach einem dreitägigen Schauprozess im Strausberger Kulturhaus der NVA vom Bezirksgericht Frankfurt (Oder) zu einer lebenslangen Zuchthausstrafe verurteilt.

Die Verurteilung an sich war in meine Augen kein Unrecht - die Höhe der Strafe aber auf jeden Fall.

Gruss

icke



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#156

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.07.2013 11:06
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Jetzt sind wir wieder am Anfang icke. Wenn wir uns Mühe geben bekommen wir das hin, und zwar genau dahin, dem Michael seine Geschichte mit garantiert X-neuen Seiten und das Ganze vielleicht in einem anderen Licht zu beleuchten. Nehmen wir also diesmal die alten Scheinwerfer hinterm Zaun I mit genau der 500Watt Birne von Narva, dann könnte es klappen.

Nur vorher muss noch Einer den Rasen mähen, damit wir auch ordentlich Feindwärts leuchten können.

Entschuldige meine humorvoll sarkast/ironische Texterei..

Lebensläufer


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#157

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.07.2013 11:08
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Ob lebenslanges Zuchthaus für seine Taten Unrecht war?
Danke @Alfred fürs Stöckchen.
Haste sicher auch ein Stasi Aktenzeichen oder einen Link zu.
Es geht mir um den Gemütszustand von Michael Gartenschläger und die daraus resultierenden Entscheidungen.


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#158

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.07.2013 11:20
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von icke46 im Beitrag #155
Zitat aus wikipedia:

Michael Gartenschläger wurde im August 1961 – siebzehnjährig – zusammen mit fünf Freunden nach Protesten gegen den Mauerbau und damit verbundener Brandstiftung an der Feldscheune einer LPG festgenommen und im September wegen „staatsgefährdender Propaganda und Hetze sowie der Diversion“ nach einem dreitägigen Schauprozess im Strausberger Kulturhaus der NVA vom Bezirksgericht Frankfurt (Oder) zu einer lebenslangen Zuchthausstrafe verurteilt.

Die Verurteilung an sich war in meine Augen kein Unrecht - die Höhe der Strafe aber auf jeden Fall.

Gruss

icke



Also war er mit 17 solch ein gefährlicher Diversant das man ihn lebenslang wegsperren musste?
Wohl eher ein dummer Junge.


exDieter1945 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.07.2013 11:21 | nach oben springen

#159

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.07.2013 11:24
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #144
Zitat von Rostocker im Beitrag #143
.Es war völlig unnötig so ein Gerät abzubauen.Weil man auf politischer Ebene wusste, was Sache war.


Ich würde das differenzieren: Der erste Abbau der SM70 machte schon Sinn, aber das zweite Mal war pures Abenteurertum - möglicherweise mit dem Grund, gewissermassen einen Privatkrieg gegen die DDR führen zu wollen.

Gruss

icke




Zitat
Der erste Abbau der SM70 machte schon Sinn,...

Weswegen machte der Sinn? Wenn ich mich recht erinnere gab es über die SM 70 schon Monate vorher einen detaillierten Bericht im Spiegel (kann auch der Stern gewesen sein) Die Behauptung das erst der Diebstahl des M.G. die Anlage publik machte, ist ja wohl etwas an den Haaren herbei gezogen.


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#160

RE: Michael Gartenschläger

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.07.2013 11:29
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Ich habe ja noch diese Drecksdinger gesehen, die 501.
Konnte man die überhaupt so einfach abbauen, also den Draht durchzwicken löste die nicht aus?
Den sein erster Versuch muss ja wie Harakiri gewesen sein, jedenfalls hätte er zeitlebens ohne Arme rumlaufen können.


zuletzt bearbeitet 06.07.2013 11:38 | nach oben springen



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