#61

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 18.02.2010 08:38
von Mongibella (gelöscht)
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Dann bist du weiter als ich Uwe....ich hab in den letzten drei Jahren zweimal aufgehört für jeweils ein halbes Jahr....vor nem halben Jahr bin ich wieder begonnen....leider....

....unser Disponent hat sich ein Beispiel an mir genommen....leider jetzt auch wieder im negativen Sinn....

Mara


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#62

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 18.02.2010 10:55
von Gelöschtes Mitglied
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Ja ja,die ....(Entschuldigung)....Scheiß Qualmerei.
Ich hatte auch schon zwei mal aufgehört.
Beim ersten mal hielt ich ein halbes Jahr durch und beim letzten mal ein ganzes Jahr.
Das war nach einem Unfall und vor der Reha hörte ich auf.
Seit einem Monat rauche ich wieder,aber nur auf Arbeit und das zu den Pausen.Also insgesamt 3 Stck.pro Tag.
Der Witz ist,mein Arbeitskollege,der eigentlich Nichtraucher war,ist Schuld.
Der kam mit Kippen an und ich lehnte immer erst ab.....tja,bis ich eben Schwach wurde.
Ich ärgere mich wieder so maßlos selber über mich.
Dabei ist mein Kollege Träger eines Schrittmachers (für Herzen und nicht für den Gleichschritt!!)
Aber der nächste Versuch wird gestartet.

Gruß ek40


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#63

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 26.08.2010 19:30
von 94 | 10.792 Beiträge

@Pitti53 Türkischer Kaffee, igitt. Der knirschelt immer so zwischen den Zähnen. Und wozu hat die Melitta Benz die Filtertüte erfunden, hä?
Aber das mit dem Kaffee von den Türken stimmt schon, wobei die auch nur eine Zwischenstation waren. Um aber jetzt bein Thema dieses Threads zu bleiben, ein Ergebniss dieser Kaffeekrise ... Vietnam ist heute der Weltmarktführer beim Kaffee.

[Edit]Dippfählers corr. tschuldschung


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 26.08.2010 20:29 | nach oben springen

#64

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 26.08.2010 19:55
von Diskus303 (gelöscht)
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Hallo,

Zitat von
Dann bist du weiter als ich Uwe....ich hab in den letzten drei Jahren zweimal aufgehört für jeweils ein halbes Jahr....vor nem halben Jahr bin ich wieder begonnen....leider....

....unser Disponent hat sich ein Beispiel an mir genommen....leider jetzt auch wieder im negativen Sinn....

Mara



Ich persönlich bin ja passionierter Nichtraucher (noch nicht mal probiert),
aber ein Kumpel von mir hat mal vor vielen, vielen Jahren gesagt, daß mit rauchen aufhören ganz leicht sei... er hätte das schon tausend mal gemacht....


zuletzt bearbeitet 26.08.2010 19:56 | nach oben springen

#65

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 26.08.2010 22:02
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Ja die liebe Raucherei....sie wird mich noch töten.....irgendwann.....

Aber ich muß schon sagen, die zwei mal aufhören waren in der Tat nich sonderlich schwer.....das blöde is nur, wenn dann wieder ein Sommer kommt und man auf Partys is und leicht angetrunken, dann is der Griff zum Tabak genausoleicht.....und das ist beide Male so passiert und langsam aber sicher hab ich dann wieder angefangen....leider.....

.....gut das du nie damit angefangen hast Diskus....es is ja auch der grösste Nonsens zu rauchen, et bringt nichts, kostet viel, stinkt und is ungesund.....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#66

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 26.08.2010 22:04
von moreau | 384 Beiträge

Tschja Leutchen,
habt ihr schon gewust das der vielgescholtene Mocca-Fix in den 80igern über etliche Jahre Made bei Jakobs/Westgermany war?
Ich nicht! Das kam ebenfalls im MDR irgend wann im vorigen Jahr. Ich dachte ich werde taub als ich das hörte.

gruß
moreau


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#67

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 27.08.2010 08:52
von Harsberg | 3.247 Beiträge

Zitat von Corres
Zitat Manudave:

Zitat
1977 wurde mit der Kaffeekrise in der DDR der wachsende Unmut der Bevölkerung deutlich



Neben Ärger und Spott über den "Mischkaffee"
gab es aber auch lockere Sprüche:

Mix-Kaffee und dünnes Bier -
Honecker wir danken dir...!

Gruß Corres





Und die älteren werden den Schlager noch kennen "Ein Schiff wird kommen"


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#68

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 27.08.2010 16:05
von VNRut | 1.486 Beiträge

Wenn wir schon mal bei Kaffee sind, ich bevorzuge in gemütliche Stunden den "Trúng Ngùyén Coffee" der Sorte "Creative Three" aus Vietnam. Dann kochen wir Kaffee nach vietnamesischer Art (Eiskaffee) oder als Mokka.

http://www.trung-nguyen-online.com/

Aber auch der "Sàigòn Coffee" hat eine sehr gute Note.

http://saigon-kaffee.de/

Gruß VN_Rut


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
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#69

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2010 00:16
von 94 | 10.792 Beiträge

Durch die Schokolade aus der Mekerecke und den vorhergehenden Beitrag hier angeregt, hab ich mal etwas, hmm ich sag mal Bizarres aus der wikipedia ausgegraben. Ich zitiere:
Kopi Luwak und Coffee Alamid sind Bezeichnungen für eine spezielle Kaffeemarke, salopp „Katzenkaffee“ genannt, die ein sehr seltenes Getränk ergeben. Weitere Variationen findet man in Osttimor (kopi laku) sowie in Vietnam (Cà phê cứt chồn [Ca Phe Chon], fox-dung coffee / weasel coffee (Wieselkaffee)).
Der Markenname Kopi Luwak stammt aus Indonesien von den Inseln Sumatra, Java und Sulawesi. Auf den Philippinen, in den Bergen von Südmindanao geerntet, wird er unter Coffee Alamid / Philippine Civet Coffee vertrieben; eine Mischung aus Arabica-, Liberica- und Excelsa-Bohnen. Es werden damit ausschließlich die Kaffeebohnen bezeichnet (genau genommen die Kaffeekirschen), die von einer bestimmten Schleichkatzenart gefressen und wieder ausgeschieden werden. „Kopi“ ist das indonesische Wort für Kaffee. „Musang luwak“ (örtlich „Musang pandan“) ist die indonesische Bezeichnung für den beteiligten wilden Fleckenmusang (Paradoxurus hermaphroditus, mit der Unterart P. hermaphroditus philippinensis in Südmindanao), aus der Gattung der Musangs stammend. In Vietnam heißt die Katze cầy hương auch chồn hương. Sie ist für seine Entstehung unerlässlich.
Der wieselähnliche Baumbewohner ist vorwiegend nachtaktiv. Neben den Früchten der Kaffeepflanze ernährt er sich von anderen Früchten, gelegentlich von Kleinstsäugern und -reptilien, Eiern, frisch geschlüpften Küken und Insekten. Von den Kaffeefrüchten kann er aber nur das Fruchtfleisch verdauen, die Bohnen werden wieder ausgeschieden. Das Exkret wird von den Einheimischen eingesammelt. Dabei hilft dem Kundigen, dass die Katzen immer wieder an der gleichen Stelle ihr „Katzenklo“ aufsuchen. Die Bohnen werden gewaschen und leicht geröstet. Im Darm dieses Tieres sind die Kaffeekirschen einer Nassfermentation durch Enzyme ausgesetzt, welche die Geschmackseigenschaften ändert: es entsteht ein dunkles und volles, aber auch etwas „muffiges“ Aroma; der britische Schauspieler John Cleese beschreibt den Geschmack als „erdig, modrig, mild, sirupgleich, gehaltvoll und mit Untertönen von Dschungel und Schokolade.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kopi_Luwak


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#70

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2010 09:00
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Na dann, "Prost" !


zuletzt bearbeitet 10.12.2010 09:01 | nach oben springen

#71

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 10.12.2010 17:53
von StabPL | 456 Beiträge

Der Mischkaffee schmeckte nun wirklich nicht!
StabPL



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#72

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 26.09.2011 19:43
von 94 | 10.792 Beiträge


Quelle: phoenix.de


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#73

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 26.09.2011 22:01
von Rainman2 | 5.761 Beiträge

Hallo 94,

war das ein Wink mit dem Originalthread? Danke, dass Du diesen gastfreundlichen Pfad wieder hochgeholt hast. Na dann hier noch ein paar Bemerkungen zum Kaffee. Ich habe bei meiner Großmutter das Kaffeekochen und -trinken gelernt. Ja, auch das Kaffeetrinken wollte gelernt sein. Von einer Kaffeekrise habe ich übrigens nicht so sehr viel mitbekommen. Sicher, es schien zwischendurch mal schwerer, guten Kaffee zu bekommen. Aber irgendwas gab es immer, was es nicht gab, oder nur schwer. Und meine Oma hatte immer einen "Riecher" oder jemanden, der etwas mitbrachte. Die verschiedensten Kaffeemixsorten waren extrem schnell abgehakt: ELMI = Erichs Letzte Mischung. Dann kam mit einem Westpaket eine Packung der berühmten "Krönung". "So ä Quadsch", kommentierte meine in Kaffeefragen stockkonservative Großmutter. "Bohne bleibd Bohne! Das Zeuch gam'mer nich drink'n!" Die Welt war in Ordnung, wenn es "RONDO" gab.

Im beigefügten Bild sind zu sehen: Die braune Dose "first class" für 250 g Kaffee. Darauf ein viertel Pfund Rondo (125 g) und daneben die flache Packung ein achtel Pfund (62,5 g). Die braune Dose war und blieb der Aufbewahrungsort für den RONDO. Gekauft wurde in der Regel ein viertel Pfund (8,75 Mark). Keinesfalls durfte Kaffee gemahlen werden. In den Kaufhallen standen ja überall Kaffeemühlen, aber Oma hatte strikt verboten, diese auch nur anzusehen. Durch das Mahlen und die Lagerung als Pulver verliert der Kaffee zuviel Aroma. Ein Problem aller Pulverkaffees und auch Omas Hauptkritikpunkt an der Krönung. Aus der Handelspackung ging der Kaffee sofort in die braune Dose, wo er tatsächlich aromaversiegelt blieb. Besonders die Achtelpfundpackung war anfällig für schnellen Aromaverlust.

Die Hauptbezugsquelle des Kaffees in Leipzigs Innenstadt war "Kaffeerösterei Hans Schleider". Ich erinnere mich an ein Geschäft in den Passagen und in der Petersstraße. "Gomm, mei Gleener, m'r gehn zu Scheider'sch!" Das war ein Ruf, dem ich gerne folgte. Die Passagen in Leipzigs Innenstadt waren weit erfüllt vom Kaffeeduft und die bltzenden und blinkenden Räder der Kaffeemühlen hatten etwas faszinierendes. Es ist für mich eine der Kindheitserinnerungen, bei denen man alles darum gäbe, sie noch einmal so erleben zu können. Sei es! Wenn der Kaffee dann frisch gebrüht war, roch man in der ganzen Wohnung, dass es Kaffee gab. Und alles ohne irgendwelchen italienischen Schnickschnack mit irgendwelchen Latten. Ein einfacher, wiederverwendbarer Kaffefilter, ein Kaffeefilterhalter aus Steingut und eine elektrische Kaffeemühle - mehr brauchte es nicht ...

ciao Rainman2

Angefügte Bilder:
Rondo Kaffee.JPG

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 26.09.2011 22:03 | nach oben springen

#74

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 26.09.2011 22:48
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Weil wir gerade beim Kaffee sind. Das war immer so eine Aktion--Besuch bei Oma--ich rede aus meiner Kindheit.Ich dort angekommen --was musste ich machen,Oma sagte--Junge setz dich auf den Stuhl und mahl Kaffee und so drehte ich die Kaffeemühle die sich zwischen beiden Oberschenkeln befand. Und warum das alles--weil Oma und Mutters frischen Kaffee trinken wollten.Aber ich glaube das taten wir alle mal.,bis der Vakum verpackte von Krönung kam:


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#75

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 27.09.2011 09:25
von Rainman2 | 5.761 Beiträge

Zitat von Rostocker
... und so drehte ich die Kaffeemühle die sich zwischen beiden Oberschenkeln befand. ...


Hallo Rostocker,

das hat mich immer wieder bei meiner Großmutter erstaunt. Wie gesagt, in Kaffeefragen war sie äußerst prinzipiell. Aber eine Handmühle lehnte sie als Zeitverschwendung ab. Die elektrische Kaffeemühle brachte, mit etwas Erfahrung, alle möglichen Feinheiten des Mahlens zustande. Ich habe selbst in den 90-ern mal eine der alten Handmühlen aufgearbeitet und wieder in Betrieb genommen. Es hat etwas rituelles. Man sitzt minutenlang da und entweder freut man sich drauf, dass es gleich Kaffee gibt oder man stöhnt über den baldigst einsetzenden Krampf im Arm. Aber das Aroma eines frisch gemahlenen Kaffees ist durch kein Pulver der Welt zu erreichen, vorausgesetzt, die Bohnen wurden richtig gelagert.

ciao Rainman2


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#76

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 27.09.2011 09:56
von Eckladen | 9 Beiträge

Morgens halb Zehn in D...

@Rainman2
Kaffeefilter war doch wohl eher spießig ?!
Wir haben die Porzellankanne ordentlich heiß ausgespült, Kaffeepulver reingekippt, kochendes Wasser aufgegossen und zugedeckelt ziehen lassen. Nie Umrühren. In die erste Tasse kam dann oft der Pfropf aus Schaum und Satz. An der Tülle hatten manche ein Schaumgummi als Tropfenfänger.

Jetzt brühe ich mir einen (DDR-erfundenen) gefriergetrockneten Kaffee der Neuzeit. Weil es schnell gehen muß.

LG E...


zuletzt bearbeitet 27.09.2011 09:59 | nach oben springen

#77

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 27.09.2011 11:19
von Rainman2 | 5.761 Beiträge

Zitat von Eckladen
... Kaffeefilter war doch wohl eher spießig ?! ...


Hallo Eckladen,

habe ich da in Bezug auf meine herzallerliebste Omama eben das Wort spießig gelesen? Spießig??? Dunnerlittchen! Das muss ich erstmal sacken lassen. Nee - also ungefilterter Kaffee kam für Oma nicht mal in die Tasse, wenn es schnell gehen sollte. Die Stofffilter waren heilig und wurden immer wieder ordentlich ausgewaschen. Natürlich wurde die Porzellankanne samt des Steingutfilterhalters und des Filters zunächst mit kochendem Wasser vorgeheizt. Dann, nachdem Oma hoffentlich daran gedacht hatte, das heiße Wasser wieder auszugießen, was ihr in den letzten Lebensjahren nicht immer gelang ("Um Goddeswillen is där dinne!"), kam erst der frisch gemahlene Kaffe in den Filter und es wurde das "Schwallbrühverfahren" angewendet. Natürlich wurde dazu der Filter mit einem Deckel abgedeckt. Filter und richtige Konsistenz sorgten für ein relativ langsames Durchlaufen. Somit zog das Aroma richtig in die "Lorke" ein. Es lief aber auch schnell genug durch, ohne dass das Kaffepulver auch noch seine Ausgelatschtheit abgab, nachdem das Aroma schon raus war. Das passiert nämlich bei der türkischen Variante (*). Zusätze wie Kakao oder Salz waren verboten. Es war sozusagen eine "reine Lehre" vom Kaffee. So, und darauf jetzt erstmal einen Automatenkaffee ... Oma spießig ... von einem, der öffentlich bekennt, dass er gefriergetrockneten Kaffee trinkt ... wie soll ich je wieder an ihr Grab treten, wenn ich sowas durchgehen lasse ... nee, sowas machd een färdsch!


ciao Rainman2

(*) = reine Glaubensfrage. Aber meine Oberpriesterin in dieser Frage war Oma. Also ist mir dieser Glaube heilig!!!


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#78

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 29.11.2011 20:13
von Jawa 350 | 676 Beiträge

Hinter mir im Bus erzählen meine Gäste viele Geschichten. Da bei mir im Bus nur Kaffee vom DDR Mocca-Fix angeboten wird, erzählte kürzlich eine Frau das Deutschland jetzt an Polen Lizenzgebühren bezahlen muß wenn dieser Mocca-Fix in D hergestellt werden soll.Wahrscheinlich wurden die Rechte nach der Wende an Polen verkauft.
Ich habe selbst schon in einem deutschen Lebensmittelgeschäft welchen stehen sehen (Vakumverpakt 500gr. 3,80 €) !
Ich kaufe meinen Mocca-Fix immer in Polen (früher 1,60 - jetzt für ca. 2,70 €, je 500gr.). Das Bild unten ist habe ich einem polnischen Markt aufgenommen.

Es gibt aber auch Leute, die schicken Ihren Kindern in Westdeutschland jetzt - Rondo - Kaffee!

Angefügte Bilder:
CIMG9444.JPG

MfG
Jawa350
zuletzt bearbeitet 30.11.2011 23:12 | nach oben springen

#79

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 29.11.2011 20:28
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Jawa 350
Hinter mir im Bus erzählen meine Gäste viele Geschichten. Da bei mir im Bus nur Kaffee vom DDR Mocca-Fix angeboten wird, erzählte kürzlich eine Frau das Deutschland jetzt an Polen Lizenzgebühren bezahlen muß wenn dieser Mocca-Fix in D hergestellt werden soll.Wahrscheinlich wurden die Rechte nach der Wende an Polen verkauft.
Ich habe selbst schon in einem deutschen Lebensmittelgeschäft welchen stehen sehen (Vakumverpakt 500gr. 3,80 €) !
Ich kaufe meinen Mocca-Fix immer in Polen (früher 1,60 - jetzt für ca. 2,70 €, je 500gr.). Das Bild unten ist habe ich einem polnischen Markt aufgenommen.

Es gibt aber auch Leute, die schicken Ihren Kindern in Westdeutschland jetzt Rondo - Kaffee!



Interessant der Text unten auf dem Warenträger: "Dieser Kaffee macht mich wach . . . " Kann mich noch erinnern, dass wir abends im Kompanieclub beim Doppelkopf einige Kännchen Mocca Fix Gold vernichtet haben und ich konnte dennoch schlafen wie ein Igel im Winter . . .


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#80

RE: Die Kaffeekrise von 1977 in der DDR

in Leben in der DDR 29.11.2011 21:04
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von werner
(...)

Interessant der Text unten auf dem Warenträger: "Dieser Kaffee macht mich wach . . . " Kann mich noch erinnern, dass wir abends im Kompanieclub beim Doppelkopf einige Kännchen Mocca Fix Gold vernichtet haben und ich konnte dennoch schlafen wie ein Igel im Winter . . .



Es gab Situationen, bei denen ich aus Schlafmangel und/oder Überanstrengung so müde war, dass ich gar nicht richtig abschalten und einschlafen konnte. In solchen Situationen half der Kaffee durchaus beim Einschlafen. Koffein verbessert die Durchblutung des Gehirns und das hat eine wichtige Funktion auch beim Einschlafen.
Theo


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