#21

RE: Abkommandiert nach Bad Schandau

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 20.04.2010 19:39
von ABV | 4.202 Beiträge
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#22

RE: Abkommandiert nach Bad Schandau

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 20.04.2010 19:46
von wosch (gelöscht)
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Zitat von S51

Zitat von wosch
[quote="fähnrich"
...Das Pikante an der Geschichte war fogendes. Die junge Dame hatte ein Kind im Babyalter und wohnte in der Nähe von Pirna (kann auch Bad Schandau gewesen sein). Das kam bei der späteren Vernehmung in der GÜST raus...... Sie hatte keinen Mann und auch Niemanden der sich um das Kind kümmert, es schlief in ihrer Wohnung zum Zeitpunkt der Festnahme tief und fest.




[blau]...Hierzu hätte ich gerne mehr Informationen. Die vage Ortsangabe (Nähe von Pirna, oder kann auch Bad Schandau gewesen sein) läßt bei mir zumindestens die Vermutung zu, daß sich besagter "Vorfall" auch nur aus rein propagandischen Gründen so abgespielt haben könnte, mit dem Ziel Fluchtwillige zu kriminalisieren und charakterlich bzw. moralisch in eine zwielichtige Ecke zu stellen, um die Hemmschwelle zu einer Festnahme zu minimieren!...




Nein Wosch, solche Sachen waren zur Zeit vor und nach der Grenzöffnung gar nicht selten. In Berlin-Lichtenberg habe ich zwischen 1. Dezember 1989 und 1. März 1990 in drei Wohnungen nur noch die Kinder vorgefunden. Die Eltern waren weg. Wir haben es beim "Klinkenputzen" gemerkt. So wurde (und wird) die Befragung von eventuellen Zeugen in den Häusern nach dort stattgefundenen Einbrüchen (oder anderen Straftaten, Klinkenputzen war damals noch allgemein üblich und wurde vornehmlich von jungen K-Spunden wie mich erledigt) genannt.
Das Jugendamt hat sich dann gekümmert.
Personalien? Meinst du, die hätte ich nach so langer Zeit noch in Petto? Es gibt Notizen jedoch dürften diese unter den Schutz des Persönlichkeitsrechtes fallen.[/quote]


Hallo S51!
Mein Wissensdurst bezog sich in erster Linie auf den angeblichen Vorfall "Nähe Pirna bzw. Bad Schandau" mit der 20-25 jährigen Frau, dem ich wegen solch dürftigen "Fakten" nicht einen all zu großen Wahrheitsgehalt einräumen möchte. Daß es Fälle gegeben hatte wo kleine Kinder zurück gelassen wurden, will ich übrigens gar nicht anzweifeln, daß es aber so hingestellt wurde als ob in diesen Fällen sich keine andere Person um diese Kinder gekümmert hätte (im Auftrag der Eltern oder der alleinerziehenden Personen) wage ich im Großen und Ganzen anzuzweifeln, denn wer sollte sich schon dazu bekennen, wäre er doch damit ein Mitwisser der Republikflucht geworden und hätte sich selbst den staatlichen Organen an´s "Messer" geliefert!
In diesem Zusammenhang könnte mir ja mal einer von den "Experten" mitteilen wieviele Kleinkinder auf diesem Wege zu Tode gekommen sein sollten. In der Regel wurden doch nahestehende Personen sofort nach einer geglückten Flucht informiert damit sie sich um die Kinder kümmern konnten und bei einer mißglückten war doch sofort die Staatsmacht zur Stelle!! Diese nachträgliche Benachrichtigung konnten die MA der "Firma" nicht so deuten, als ob man im Vorfeld der Flucht schon Bescheid gewußt hatte, auch wenn das Gegenteil der Fall war!! Ja das mit dem Datenschutz hatte ich ganz nebenbei sträflich vergessen. Der sollte ja gerade in der DDR einen sehr hohen Stellenwert gehabt haben.

Nichts für ungut, einen schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 20.04.2010 19:52 | nach oben springen

#23

RE: Abkommandiert nach Bad Schandau

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 20.04.2010 20:07
von ABV | 4.202 Beiträge

@wosch
Die von S51 genannten Vorfälle ereigneten sich doch in der Zeit nach der Grenzöffnung. Im Dezember 1989 hatte das MfS doch ganz andere Sorgen, als nach Republikflüchtigen zu fahnden. Die Großeltern oder andere Verwandte/ Bekannte hätten sich ganz ohne Gefahr um die Kinder kümmmern können. Auch wenn du es vielleicht nicht wahrhaben willst, aber es gab, wie überall, auch "schwarze Schafe" unter den Ausreisewilligen. Das waren meist die, welche nach kurzer Zeit vor Enttäuschung jammernd und über den "bösen Westen" schimpfend, zurückkamen.
Schönen Gruß aus dem Oderbruch nach Kassel
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#24

RE: Abkommandiert nach Bad Schandau

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 20.04.2010 20:16
von wosch (gelöscht)
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Zitat von ABV
@wosch
Die von S51 genannten Vorfälle ereigneten sich doch in der Zeit nach der Grenzöffnung. Im Dezember 1989 hatte das MfS doch ganz andere Sorgen, als nach Republikflüchtigen zu fahnden. Die Großeltern oder andere Verwandte/ Bekannte hätten sich ganz ohne Gefahr um die Kinder kümmmern können. Auch wenn du es vielleicht nicht wahrhaben willst, aber es gab, wie überall, auch "schwarze Schafe" unter den Ausreisewilligen. Das waren meist die, welche nach kurzer Zeit vor Enttäuschung jammernd und über den "bösen Westen" schimpfend, zurückkamen.
Schönen Gruß aus dem Oderbruch nach Kassel
Uwe




Wievielt verhungerte und verdurstete Kinder hat es denn in diesem Zusammenhang nun wirklich gegeben? Der angebliche Fall von Pirna oder Bad Schandau war aber noch vor der Wende, oder???
Schönen Gruß aus Kassel vom "Kalten Krieger"


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#25

RE: Abkommandiert nach Bad Schandau

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 20.04.2010 20:34
von ABV | 4.202 Beiträge

Es gab immerhin drei Fälle, die von S51 angeführt wurden, wo man die Kinder noch rechtzeitig fand. Nicht auszudenken, was ansonsten möglicherweise mit den Kindern passiert wäre. Konkrete Zahlen sind mir persönlich allerdings nicht bekannt, schon gar nicht ob wirklich Kinder während der Wende verhungert oder verdurstet sind. Spekulationen wären müßig und würden nur wieder zu sinnlosen Streiterein führen.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

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#26

RE: Abkommandiert nach Bad Schandau

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 20.04.2010 21:21
von wosch (gelöscht)
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Zitat von ABV
Es gab immerhin drei Fälle, die von S51 angeführt wurden, wo man die Kinder noch rechtzeitig fand. Nicht auszudenken, was ansonsten möglicherweise mit den Kindern passiert wäre. Konkrete Zahlen sind mir persönlich allerdings nicht bekannt, schon gar nicht ob wirklich Kinder während der Wende verhungert oder verdurstet sind. Spekulationen wären müßig und würden nur wieder zu sinnlosen Streiterein führen.


Gruß Uwe



Und gerade das wollen wir ja nicht!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#27

RE: Abkommandiert nach Bad Schandau

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.04.2010 18:31
von S51 | 3.733 Beiträge

In den Fällen, die ich hier meine, handelte es sich einmal um ein Kind im Alter von damals 12 Jahren und zweimal um Kinder zwischen 5 und 10 Jahren. Im ersten Fall hat sich das Kind, ein Junge, sein Essen und andere Dinge bei Einbrüchen in Nachbarwohnungen und bei Diebstählen in der Kaufhalle besorgt. In den anderen Fällen hatten Mitschüler organisiert, dass immer etwas zu essen kam.
In keinem Fall haben sich Erwachsene gekümmert bzw. die Verwandten und Umgebung hatten gar keine Ahnung, was da lief. Die Eltern wollten "nur mal kurz weg". Die Kinder haben auf ihre Eltern gewartet und sich möglichst unauffällig verhalten, damit nur keiner etwas merke. Die haben mir nur aufgemacht, weil ich einfach nicht verschwinden wollte und sie mich, vielleicht weil ich relativ klein bin, irgendwie nicht so als Bedrohung gesehen haben. In zwei Fällen waren die Wohnungen total hinüber, in einem Fall (bei den kleinsten Kindern auch noch) war die Wohnung pikobello in Schuß. Da wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass die Eltern da schon mittlerweile drei Wochen abgequalmt waren. Nur auf befragen kam es heraus.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#28

RE: Abkommandiert nach Bad Schandau

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.04.2010 18:55
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von wosch
[In diesem Zusammenhang könnte mir ja mal einer von den "Experten" mitteilen wieviele Kleinkinder auf diesem Wege zu Tode gekommen sein sollten. In der Regel wurden doch nahestehende Personen sofort nach einer geglückten Flucht informiert damit sie sich um die Kinder kümmern konnten und bei einer mißglückten war doch sofort die Staatsmacht zur Stelle!! Diese nachträgliche Benachrichtigung konnten die MA der "Firma" nicht so deuten, als ob man im Vorfeld der Flucht schon Bescheid gewußt hatte, auch wenn das Gegenteil der Fall war!! Ja das mit dem Datenschutz hatte ich ganz nebenbei sträflich vergessen. Der sollte ja gerade in der DDR einen sehr hohen Stellenwert gehabt haben. [/rot]
Nichts für ungut, einen schönen Gruß aus Kassel.



Von zu Tode gekommenen Kleinkindern weiß ich nichts. Gehört hat man manches aber ein solch extremer Fall ist mir nicht untergekommen. Vorstellbar wäre es. Ab etwa September 1989 hatten die Behörden doch jegliche Übersicht verloren. Zwar war ich damals noch auf Offiziersschule aber auch bei unseren Zivilbeschäftigten gab es Leute, die waren mit einmal einfach nicht mehr da. "Abgehauen wahrscheinlich" hieß es dann. "Ach so" war eigentlich alles, was damals noch als Reaktion kam.
Wäre der Oktober 1989 anders verlaufen, wäre sicherlich die Maschinerie angelaufen. Doch hatte sie ansonsten bereits mit sich selbst mehr als genug zu tun.
Was den Persönlichkeitsschutz betrifft. Hätte ich damals Personalien von Beschuldigten, Geschädigten oder Zeugen irgendwie in der Öffentlichkeit verbreitet, hätte man mich nicht weniger übers disziplinarische Knie gelegt als heutzutage. Und dies dann durchaus berechtigt. Dass "intern" der Austausch von Personalien bei Tätern anders, reibungsloser als heute verlief, ist etwas ganz anderes. Dass ich dir hier in aller Öffentlichkeit aber Namen und genaue Orte nenne, selbst wenn ich darüber noch verfügte, wäre damals so strafbar gewesen wie heute. Das kannst du nicht ernsthaft erwarten.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


zuletzt bearbeitet 21.04.2010 18:56 | nach oben springen

#29

RE: Abkommandiert nach Bad Schandau

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.04.2010 08:22
von wosch (gelöscht)
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Zitat von S51


Von zu Tode gekommenen Kleinkindern weiß ich nichts. Gehört hat man manches aber ein solch extremer Fall ist mir nicht untergekommen.

Ja, es wurde viel erzählt in der damaligen Zeit und auch heute noch!!


Vorstellbar wäre es.

Dem Vorstellungsvermögen sind noch nie Grenzen gesetzt wenn genügend "Darstellungsvermögen vorhanden ist!!


Ab etwa September 1989 hatten die Behörden doch jegliche Übersicht verloren. Zwar war ich damals noch auf Offiziersschule aber auch bei unseren Zivilbeschäftigten gab es Leute, die waren mit einmal einfach nicht mehr da. "Abgehauen wahrscheinlich" hieß es dann. "Ach so" war eigentlich alles, was damals noch als Reaktion kam.

Und, hatten die ihre Kinder auch alleine zurück gelassen??



Wäre der Oktober 1989 anders verlaufen, wäre sicherlich die Maschinerie angelaufen. Doch hatte sie ansonsten bereits mit sich selbst mehr als genug zu tun.

Ja, das Zerschrettern der belastenden Unterlagen war ganz schön zeitaufwendig!! Ist man nur gut, daß die Maschinerie nicht mehr genug Treibstoff hatte um den weiteren Verlauf der Geschichte verhindern zu können!


Was den Persönlichkeitsschutz betrifft. Hätte ich damals Personalien von Beschuldigten, Geschädigten oder Zeugen irgendwie in der Öffentlichkeit verbreitet, hätte man mich nicht weniger übers disziplinarische Knie gelegt als heutzutage. Und dies dann durchaus berechtigt. Dass "intern" der Austausch von Personalien bei Tätern anders, reibungsloser als heute verlief, ist etwas ganz anderes. Dass ich dir hier in aller Öffentlichkeit aber Namen und genaue Orte nenne, selbst wenn ich darüber noch verfügte, wäre damals so strafbar gewesen wie heute. Das kannst du nicht ernsthaft erwarten.




Nein, ich erwarte das auch gar nicht von Dir, nur wenn man "A" sagt, ohne mit dem "B" nachzukommen und als Quelle definitiv nur "Vermutungen" angibt und in diesem Zusammenhang auch noch seine Körpergrösse mit ins Spiel bringt, dann mache ich mir auch weiterhin meine eigenen Gedanken!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#30

RE: Abkommandiert nach Bad Schandau

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.04.2010 19:01
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von wosch
[...Und, hatten die ihre Kinder auch alleine zurück gelassen??

Das weiß ich nicht. Als Offiziersschüler hatten wir damit nichts zu tun. Der Betrieb musste lediglich neu organisiert werden.

....
Ja, das Zerschrettern der belastenden Unterlagen war ganz schön zeitaufwendig!! Ist man nur gut, daß die Maschinerie nicht mehr genug Treibstoff hatte um den weiteren Verlauf der Geschichte verhindern zu können!

Bei der K wurden keine Unterlagen geschreddert. Das war gar nicht möglich (wir hatten keinen Schredder).

Was den Persönlichkeitsschutz betrifft. ...

Nein, ich erwarte das auch gar nicht von Dir, nur wenn man "A" sagt, ohne mit dem "B" nachzukommen und als Quelle definitiv nur "Vermutungen" angibt und in diesem Zusammenhang auch noch seine Körpergrösse mit ins Spiel bringt, dann mache ich mir auch weiterhin meine eigenen Gedanken!!
Schönen Gruß aus Kassel.



Vor dem "B" steht der Staatsanwalt und da weiche ich zurück. Wir sprechen hier von Menschen, die damals Kinder waren. Heute als Erwachsene einen Anspruch darauf haben, nicht einfach mit ihrer damaligen Geschichte weltweit erkennbar zu sein. Ich bringe keine Geschichten, die ich nicht notfalls auch beweisen könnte. Aber von mir aus wird das nicht sein. Mancher, der hier liest, mag sich erkennen. Dritte, auch du, dürfen dies nicht können. So sind die Regeln nun mal. Gerade, wer wie du so gerne auf der Schiene von Freiheit und Gerechtigkeit und Menschlichkeit galoppiert, sollte dies akzeptieren können.
Meine Körpergröße hatte sicherlich öfter Einfluss in Vernehmungen. Es ist bei Geschädigten aber auch vielen Tätern mit schwierigem Umfeld manchmal wichtig, in dem, der da als Vertreter einer Behörde fragt, nicht so sehr eine Bedrohung zu sehen. Das ist ein physischer Fakt, der in der kriminalistischen Arbeit von psychologischer Bedeutung war. Nicht mehr, nicht weniger.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#31

RE: Abkommandiert nach Bad Schandau

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.04.2010 19:30
von S51 | 3.733 Beiträge

Nur so ein kleiner Fakt nebenbei. Wenn ich so meine Unterlagen aus der Zeit durchgehe, dann habe ich bei Tausenden in den verschiedensten Angelegenheiten die Klinke geputzt. Einige Hundert Mal steht dann "n.a.", auch wiederholt dort. Und drei Fälle waren halt besondere Fälle, die in dieses Thema hier passen.
Das ist wie im Straßenverkehr. Tausende fahren, Hunderte werden geblitzt und ein oder ein paar mehr merkt man sich als Besonders.
Viele, viele sind seinerzeit über die Grenze. Darunter waren eben auch einige, die man nicht besonders schätzen mag. Das heißt eber nicht, dass deshalb alle kriminell waren ebensowenig wie es bedeutet, dass es dort aus Prinzip keine Kriminellen gegeben haben kann. Zwischen Schwarz und Weiß gibt es unzählige Abstufungen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#32

RE: Abkommandiert nach Bad Schandau

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.04.2010 22:28
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von S51


Vor dem "B" steht der Staatsanwalt und da weiche ich zurück. Wir sprechen hier von Menschen, die damals Kinder waren. Heute als Erwachsene einen Anspruch darauf haben, nicht einfach mit ihrer damaligen Geschichte weltweit erkennbar zu sein. Ich bringe keine Geschichten, die ich nicht notfalls auch beweisen könnte. Aber von mir aus wird das nicht sein. Mancher, der hier liest, mag sich erkennen. Dritte, auch du, dürfen dies nicht können. So sind die Regeln nun mal. Gerade, wer wie du so gerne auf der Schiene von Freiheit und Gerechtigkeit und Menschlichkeit galoppiert, sollte dies akzeptieren können.

S51, Wenn Du, aus welchen Gründen auch immer, nicht bereit bist, bestimmte Behauptungen durch Beweise belegen zu können oder wollen, wäre es besser nicht so dick aufzutragen und mit Spekulationen hausieren zu gehen. Es geht mir gar nicht darum abzustreiten, daß in der Wendezeit Kinder schon mal alleine gelassen worden sind, sondern darum, daß hier behauptet wurde daß diese ohne jegliche Aufsicht und ohne Rücksicht auf Gesundheit und Leben ihrem Schiksal überlassen wurden!! Deswegen widerhole ich die Frage: Wieviele Kinder sind auf diese Weise denn ums Leben gekommen?


Meine Körpergröße hatte sicherlich öfter Einfluss in Vernehmungen. Es ist bei Geschädigten aber auch vielen Tätern mit schwierigem Umfeld manchmal wichtig, in dem, der da als Vertreter einer Behörde fragt, nicht so sehr eine Bedrohung zu sehen. Das ist ein physischer Fakt, der in der kriminalistischen Arbeit von psychologischer Bedeutung war. Nicht mehr, nicht weniger.



Ich denke mal, da nimmst Du Deine "Körpergrösse" zu wichtig. Wieso sollte ein "Geschädigter" einen kleinen "Behördenvertreter" eigentlich als Bedrohung ansehen und ein Täter hatte doch außer einer "fairen" rechtsmäßigen Behandlung durch Dich und Deine beteiligten Kollegen nichts zu befürchten, oder? Wenn die Körpergrösse im Zusammenhang mit der Gehirnmasse stehen würde, wären "Kleinwüchsige" wahrscheinlich die gefährlicheren Zeitgenossen! bitte beziehe das jetzt nicht auf Dich ist nicht so gemeint!! Übrigens schön von Dir, daß Du bemerkt hast, daß ich so gerne auf der Schiene von "Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit" galoppiere, ist doch eigentlich auch nichts gegen einzuwenden, oder?
In diesem Sinne, einen schönen Gruß aus Kassel.


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