#101

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 19.09.2010 21:49
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Egal
Dass Genosse Dscherschinskji das nicht unterscheiden klar ist klar.



Tschuldschung @Egal mal vorab. Aber eine Sache ist dem Zweiziffrigen Sultanienenkacker nicht egal.
Wer ist Dscherschinskji? Hmm, das Googele fragt 'Meinten Sie: Dscherschinski'. Nun, dieser Mann war eigentlich Pole, also 'Dzierżyński'. Und wenn schon 'Дзержинский' transliteriert wird, dann sollte es 'Dzeržinskij' lauten.
Wie auch immer, auf jeden Fall das i vor das j, klar? Und wenn Genossen ein Volk hatten, waren das dann Volksg..., ups


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 19.09.2010 21:49 | nach oben springen

#102

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.09.2010 07:24
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Egal

Zitat von Feliks D.

Zitat von Egal

Zitat von Feliks D.
1957, 1968, 1978??? Überall war die DDR und die NVA dabei willst Du uns hier suggerieren oder was?

Das Du auch heute noch Straftaten befürwortest sagt doch eigentlich alles aus.





Für einen Stalinisten sind es Straftaten-für einen normalen Menschen ist es Völkerrecht.




Eine Fahnenflucht ist also Völkerrecht und da diese hier in der BRD strafbar und eine Straftat ist werden wir von Stalinisten regiert?
Ich darf ja einmal ganz kräftig Du bist echt der Hammer






Dass Genosse Dscherschinskji das nicht unterscheiden klar ist klar. Habt ihr Genossen eigentlich schon realisiert dass ihr gar kein Volk mehr habt?




Ist doch eigentlich müssig wenn wir uns hier streiten ob eine Fahnenflucht in der DDR legitim war oder nicht. Schau doch lieber einfach was die heutige Rechtssprechung dazu sagt, als DDR freundlich ist diese ja nun nicht gerade einzustufen.

Auszug aus einem Urteil des BVerfG vom 07.12.1999

Zitat
1. Die Vorschrift des § 1 Abs. 1 des Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetzes, nach der eine Verurteilung durch ein DDR-Gericht wegen Fahnenflucht in der Regel keinen Anspruch auf strafrechtliche Rehabilitierung begründet, verletzt den Verurteilten nicht in seinen Grundrechten aus Art. 1 Abs. 1 und Art. 3 Abs. 1 GG.



Muss ich nun also noch mehr zu der moralischen und strafrechtlichen Wertung einer Fahnenflucht und damit auch des Fahnenflüchtigen sagen? Die Rechtsauffassung der BRD kommt in diesem kurzen Abschnitt doch ganz deutlich rüber.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#103

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.09.2010 11:03
von YYYYYYYY (gelöscht)
avatar

Zitat von Egal
[quote="Feliks D."]Sicher gab es viele die anschließend im Westen was aus ihrem Leben gemacht haben, es gab jedoch auch genug denen das nicht gelang. Trotzdem muss ich selbst heute noch nicht eine FF gutheißen, nicht umsonst ist dies auch in diesem Land immer noch eine Straftat. S51 hat doch dazu einen super Text geschrieben und ich habe auch in meinem damaligen Text schon geschrieben, dadurch das niemand verletzt wurde kann man nur hoffen er hat anschließend aus seinem Leben etwas gemacht.

Deine Texze und die von deinem Kollegen kommentieren sich eigentlich selbst. Dennoch-die Gewalt ging von der Stasi und vom Staat aus. Dort, und nur dort war der nervöse Finger am Abzug (1957, 1968, 1978). Oder 1978 schon vergessen? Der Einmarsch in Afghanistan war in aller Munde und wir saßen abmarschbereit unter freiem Himmel. Der Polit-Offizier lief mit hochrotem und ernstem Gesicht durchs Feldlager. Ich gebe gern zu, dass ich Schiss hatte. Damals wie heute bin ich der Meinung dass niemand etwas in Afghanistan oder Irak,Iran,Mittelamerika etc.pp zu suchen hat. Ihr ewiggestrigen Stalinisten könnt euch die Hand reichen mit den heutigen Kriegstreibern. Und so wie es damals für mich richtig war aus dieser stalinistischen Armee zu flüchten so kann ich nur jede Fahnenflucht aus der Bundeswehr, der amerikanischen Armee oder anderen Aggressoren begrüßen. Ich halte es immer noch mit dem Spruch-stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin.!!!!!!!!!





du würdest mich also auch als kriegstreiber bezeichnen? ich habe der bw und brd treu und tapfer gedient und deine aussagen treiben mir ehrlich gesagt wut falten auf die stirn
desweiteren fühle ich mich durch solche aussagen beleidigt.unterlasse bitte solche aussagen

und wenn ich mich nicht täusche ist schon die aufforderung zur fahnenflucht eine straftat oder @ feliks?


zuletzt bearbeitet 20.09.2010 11:44 | nach oben springen

#104

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.11.2010 22:16
von Jawa 350 | 676 Beiträge

Zitat von

Zitat von Bergmensch
Gut gemacht und ohne Verluste, Toll.



Besser konnte man sich nicht verabschieden, einfach -SUPER-




wie kann man da noch Beifall klatschen?


MfG
Jawa350
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#105

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.11.2010 11:56
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

die flucht auf solch eine art war sicher jedem grenzer möglich.
jeder grenzer muste seinem postenführer und posten unbedingt vertrauen,sonst wäre eine sicherung nicht möglich.dieses vertrauen im höchsten maße zu verletzen sehe ich schlimmer als nur den tatbestand der fahnenflucht.hoffentlich meckert dieser ehemalige gefreite nie wenn er heute von zwielichtigen gestallten beim kauf einer ware über den tisch gezogen wird,denn es ist ja seine eigene version des lebens mit betrug der moralischen werte.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#106

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.11.2010 13:03
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Wer die Absicht als Grenzer hatte FF zu begehen,der musste seinen Kollegen nicht Verletzen oder bedrohen.Der hat 1 Jahr Zeit gehabt den richtigen Zeitpunkt zu nehmen,und den gab es reichlich,bei den unterschiedlichsten PP.Ich spreche nur von ger grünen,Berlin kenne ich nicht,kann mir dazu also kein Urtei erlauben.Übrigens habe ich hier gelesen beim B-Turm stand die Waffe unten,das kenne ich so nicht zu meiner Zeit 79/80 war der Waffenständer oben.


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#107

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.11.2010 17:25
von Sennewald (gelöscht)
avatar

hallo an Alle,
ich kann aus Erfahrung reden, bin am 18.01.1985 in der genannten Grenzkompanie , mit meinem Posten!!, geflüchtet, im Frühjahr wäre ich entlassen worden, es ist richtig so, das es lange dauert um einen sicheren , für alle sicheren weg zu finden. ich war zum Beispiel "feindbestaetigt", musste mit den Grenzaufklaerern feindwaerts rumlatschen, die sind über die Grenze rueber auf westdeutsches Gebiet,haben mir stille Briefkästen gezeigt etc. bei uns wurde damals wohl viel geschleust..!!!??' z.b,. an die Zollhütten, war aber eben alles zu gefährlich, die hätten mich im Endeffekt noch vor den Augen des BGS oder GSD abgeknallt,

also al final, es hätte immer Nüchternheit und ein bisschen Realität fuer die selbst gemachten Eigenarten des Grenzsystems gebraucht und dann ginge es , egal wie man dazu steht, auch ohne Gewalt oder Waffe......

Ps . auch ich gedenke den ermordeten Soldaten Seidel und Lange, das wäre für mich nie eine Option gewesen

gruss an Alle Dirk


zuletzt bearbeitet 23.11.2010 17:26 | nach oben springen

#108

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.11.2010 17:45
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Pit 59
Wer die Absicht als Grenzer hatte FF zu begehen,der musste seinen Kollegen nicht Verletzen oder bedrohen.Der hat 1 Jahr Zeit gehabt den richtigen Zeitpunkt zu nehmen,und den gab es reichlich,bei den unterschiedlichsten PP.Ich spreche nur von ger grünen,Berlin kenne ich nicht,kann mir dazu also kein Urtei erlauben.Übrigens habe ich hier gelesen beim B-Turm stand die Waffe unten,das kenne ich so nicht zu meiner Zeit 79/80 war der Waffenständer oben.


Immerhin wurde bei dieser Fahnenflucht keinem ein Haar gekrümmt.Sicher,der Grenzer der zurückblieb,für war es weniger angenehm,was die Zeit danach anging.



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#109

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.11.2010 21:35
von LO-driver | 750 Beiträge

Zitat von Sennewald
hallo an Alle,
ich kann aus Erfahrung reden, bin am 18.01.1985 in der genannten Grenzkompanie , mit meinem Posten!!, geflüchtet, im Frühjahr wäre ich entlassen worden, es ist richtig so, das es lange dauert um einen sicheren , für alle sicheren weg zu finden. ich war zum Beispiel "feindbestaetigt", musste mit den Grenzaufklaerern feindwaerts rumlatschen, die sind über die Grenze rueber auf westdeutsches Gebiet,haben mir stille Briefkästen gezeigt etc. bei uns wurde damals wohl viel geschleust..!!!??' z.b,. an die Zollhütten, war aber eben alles zu gefährlich, die hätten mich im Endeffekt noch vor den Augen des BGS oder GSD abgeknallt,

also al final, es hätte immer Nüchternheit und ein bisschen Realität fuer die selbst gemachten Eigenarten des Grenzsystems gebraucht und dann ginge es , egal wie man dazu steht, auch ohne Gewalt oder Waffe......

Ps . auch ich gedenke den ermordeten Soldaten Seidel und Lange, das wäre für mich nie eine Option gewesen

gruss an Alle Dirk



Hallo Dirk,

kannst Du deine Fluchtgeschichte in einem neuen Fred etwas genauer beschreiben? Welche Gedanken haben dich bewogen, welche Zeit der Vorbereitung
ist nötig gewesen, ist alles so abgelaufen wie Auserdacht?
Gedankenspiele dazu habe ich damals auch gehabt, aber...

LO-D



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#110

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.11.2010 22:08
von Sennewald (gelöscht)
avatar

ich weiss nicht ob ich das nochmal will, habe hier , suche bitte, und in einem anderen forum bereits darueber geschrieben...uebrigens sucht mein posten aktuell in diesem Forum nach mehr informationen, es waere wohl daher interessanter ihn zu fragen..gruss dirk


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#111

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.11.2010 23:40
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Zitat von Sennewald
ich weiss nicht ob ich das nochmal will, habe hier , suche bitte, und in einem anderen forum bereits darueber geschrieben...uebrigens sucht mein posten aktuell in diesem Forum nach mehr informationen, es waere wohl daher interessanter ihn zu fragen..gruss dirk



wissen wir was in anderen foren geschrieben wird?kaum..also sag uns hier worum es geht bitte


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#112

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.11.2010 09:08
von Harsberg | 3.248 Beiträge

Zitat von Pitti53

Zitat von Sennewald
ich weiss nicht ob ich das nochmal will, habe hier , suche bitte, und in einem anderen forum bereits darueber geschrieben...uebrigens sucht mein posten aktuell in diesem Forum nach mehr informationen, es waere wohl daher interessanter ihn zu fragen..gruss dirk



wissen wir was in anderen foren geschrieben wird?kaum..also sag uns hier worum es geht bitte





Ob du das nun willst oder nicht, du hast dieses Thema angeschnitten, also stehe auch dazu, und schiebe die Verantwortung, darüber zu berichten, nicht deinem Posten zu.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#113

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.11.2010 11:31
von Sonne | 510 Beiträge

Zitat von
Ich halte es mit Westsachse. Was war mit dem Zurückgebliebenen, was war mit ihm?
Der, dem die Flucht gelungen ist, mag es gur gegangen sein. Seiner Familie?
Aber sein unmittelbarer Kamerad...und ich hasse das Wort " Kamerad", weil es mich an die Wehrmacht erinnert.
Er, der Flüchtling war ein Lump, eine gewissenlose Type, ein Egoist, und es gab bestimmtXmal andere Möglichkeiten, sich aus dem Staub zu machen, ohne den Anderen reinzureiten.
Und ich weiß, von was ich spreche, weil ich mindestens selbst ein Dutzend Mal die Gelegenheit hatte, ohne einen " Kameraden" in die Pfanne zu hauen.
Ich wäre weg gewesen, im dichten Unterholz auf vorgelagertem Gebiet, und mein Minentrupp hätte es erst nach einer Minute mitbekommen.
Hatt einer schon mal gestoppt, wie lange eine Minute sein kann?

R-M-R



Hab ich was verpasst RMR als Gast


Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
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#114

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.11.2010 11:51
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Sennewald
ich weiss nicht ob ich das nochmal will, habe hier , suche bitte, und in einem anderen forum bereits darueber geschrieben...uebrigens sucht mein posten aktuell in diesem Forum nach mehr informationen, es waere wohl daher interessanter ihn zu fragen..gruss dirk




würde mich auch interessieren. War auch Grenzsoldat 6. GBK, bin aber 1/2 Jahr nach Entlassung aus dem Wehrdienst als Zivilist in die BRD abgehauen.
Schreib mal was Näheres, wie Vorbereitung, Motiv, Umstände im näheren Umfeld, Ängste usw.

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#115

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.11.2010 17:03
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Sonne

Zitat von
Ich halte es mit Westsachse. Was war mit dem Zurückgebliebenen, was war mit ihm?
Der, dem die Flucht gelungen ist, mag es gur gegangen sein. Seiner Familie?
Aber sein unmittelbarer Kamerad...und ich hasse das Wort " Kamerad", weil es mich an die Wehrmacht erinnert.
Er, der Flüchtling war ein Lump, eine gewissenlose Type, ein Egoist, und es gab bestimmtXmal andere Möglichkeiten, sich aus dem Staub zu machen, ohne den Anderen reinzureiten.
Und ich weiß, von was ich spreche, weil ich mindestens selbst ein Dutzend Mal die Gelegenheit hatte, ohne einen " Kameraden" in die Pfanne zu hauen.
Ich wäre weg gewesen, im dichten Unterholz auf vorgelagertem Gebiet, und mein Minentrupp hätte es erst nach einer Minute mitbekommen.
Hatt einer schon mal gestoppt, wie lange eine Minute sein kann?

R-M-R



Hab ich was verpasst RMR als Gast



Sonne,für dich als Info-RMR ist nicht mehr in diesem Forum.



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#116

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.11.2010 21:08
von Jawa 350 | 676 Beiträge

Zitat von westsachse
Denkt mal einer an den Posten???

Was der hinterher durchmachen musste???

Ob er evtl. verurteilt wurde???

Gibt es dazu nachvollziehbare Informationen?

Kann den Beifall auch nicht verstehen!
Würde den Kerl, der mir den Heimgang versauen wollte heute noch hassen.
Ich versuche bei der Klärung meiner Befindlichkeiten andere rauszulassen.

westsachse


genau so sehe ich das auch - wer den eigenen Kameraden mit der Waffe bedroht, müßte heute noch bestraft werden!


MfG
Jawa350
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#117

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.11.2010 21:18
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Jawa 350
... genau so sehe ich das auch - wer den eigenen Kameraden mit der Waffe bedroht, müßte heute noch bestraft werden!



Meister, schütt den Graben wieder zu. Die Grenze ist weg, es ist alles verjährt selbst wenn man härteste Maßstäbe anlegen würde. Wozu kann so eine ewige Verurteilung gut sein? Die Linie als Ursache für alles ist Geschichte und wozu dann sie in Gedanken weiter ziehen? Wenn es gut ausgegangen ist, dann sollte es erst recht jetzt gut sein.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#118

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.01.2011 00:40
von Zoellner1974 | 37 Beiträge

Hallo Leute,
haltet doch mal den Ball flach. Ihr könnt mir echt glauben, auch wir Zöllner haben Euch nicht um euren Dienst beneidet. Es war doch jeder bei Euch froh, wenn
er die 18 Monate überstanden hatte. Wenn nun einer die Biege gemacht hat, ohne den Anderen zu verletzen,dann finde ich dass mehr als ehrenwert. Fragt ihn doch mal, ob er das gleiche heute noch einmal tun würde. Ich denke, der Eine oder Andere ginge nicht.
Nun zu Dirk, ich glaube, dass hier ruhig sagen zu dürfen. Soweit mir bekannt und in Erinnerung ist, war 3 Wochen vorher ein Uffz der gleichen Kompanie von Branderode nach Neuhof geflüchtet. Daraufhin hatte der damalige Politoffizier unter der Parole, diese Scharte ausmerzen zu müssen, den Soldaten Dienst vom
Feinsten verordnet. 8 Stunden Dienst - 6 Stunden Pause - anschließend wieder raus oder Innendienste. Beide Posten brachten nämlich neben ihrer Ausrüstung auch die Ihnen verodneten Dienstpläne mit in den Westen. Ich glaube, sie hatten damals einfach die Schnauze voll. Freue mich übrigens, dass Dirk sich hier meldet. Anscheinend geht es ihm also gut. Das ist doch erst mal das Wichtigste. Schade ist aber allemal um jeden getöteten Grenzsoldaten.
Seien wir doch mal ehrlich, wenn ich kein Zöllner sondern Greso gewesen wäre, hätte ich weggeschaut ? Wenn ich 1957 nicht im Westen sondern im Osten geboren wäre, hätte ich auch meine Pflicht erfüllt und vielleicht etwas getan, für dass ich mich heute schämen würde.
Mich würde mal interessieren, was Ihr so von den Zöllnern und BGSlern gehalten habt. Vielleicht schreibt mal einer.


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#119

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.01.2011 12:33
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Zoellner1974
Hallo Leute,
haltet doch mal den Ball flach. Ihr könnt mir echt glauben, auch wir Zöllner haben Euch nicht um euren Dienst beneidet. Es war doch jeder bei Euch froh, wenn
er die 18 Monate überstanden hatte. Wenn nun einer die Biege gemacht hat, ohne den Anderen zu verletzen,dann finde ich dass mehr als ehrenwert. Fragt ihn doch mal, ob er das gleiche heute noch einmal tun würde. Ich denke, der Eine oder Andere ginge nicht.
Nun zu Dirk, ich glaube, dass hier ruhig sagen zu dürfen. Soweit mir bekannt und in Erinnerung ist, war 3 Wochen vorher ein Uffz der gleichen Kompanie von Branderode nach Neuhof geflüchtet. Daraufhin hatte der damalige Politoffizier unter der Parole, diese Scharte ausmerzen zu müssen, den Soldaten Dienst vom
Feinsten verordnet. 8 Stunden Dienst - 6 Stunden Pause - anschließend wieder raus oder Innendienste. Beide Posten brachten nämlich neben ihrer Ausrüstung auch die Ihnen verodneten Dienstpläne mit in den Westen. Ich glaube, sie hatten damals einfach die Schnauze voll. Freue mich übrigens, dass Dirk sich hier meldet. Anscheinend geht es ihm also gut. Das ist doch erst mal das Wichtigste. Schade ist aber allemal um jeden getöteten Grenzsoldaten.
Seien wir doch mal ehrlich, wenn ich kein Zöllner sondern Greso gewesen wäre, hätte ich weggeschaut ? Wenn ich 1957 nicht im Westen sondern im Osten geboren wäre, hätte ich auch meine Pflicht erfüllt und vielleicht etwas getan, für dass ich mich heute schämen würde.
Mich würde mal interessieren, was Ihr so von den Zöllnern und BGSlern gehalten habt. Vielleicht schreibt mal einer.




..........................Hallo Zoellner1974!
Ich finde, daß Dir der Einstieg in dieses Forum mit Deinem ersten Beitrag hervoragend gelungen ist, leider kann ich von meiner Seite aus Dein Interesse, bezüglich was der Grenzsoldat der DDR über die Leute vom bundesdeutschen Zoll und den BGS-Beamten "gehalten" haben nicht beantworten, aber ich kann Dir dafür sagen, daß ich von der bundesdeutschen Polizei und den anderen Behörden, nach meiner Flucht auf eine so vorbildliche Art behandelt wurde, wie ich sie von den "Behörden" in der DDR nie erlebt hatte.
Schönen Gruß aus Kassel.


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#120

RE: Fahnenflucht eines Gefreiten der GT

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.01.2011 19:11
von dremi (gelöscht)
avatar

Hallo" Sennewald"
Schön das dir deine Flucht gelungen ist.
Habe aber noch mal ein paar Fragen an dich.
Du warst " feindbestätigt" ( hat sich ja auch als richtig bestätigt), also nicht " feindwärtsbestätigt"?
Hat da jemand einen Fehler gemacht?
Warst du vielleicht " Gassenbestätigt" ?
Lügen die Bilder des BGS, wo eigentlich nur Berufsoldaten auf dem " vorgelagerten Hoheitsgebiet" zu sehen sind?
Gruß dremi


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