#61

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.02.2010 17:51
von ---------- (gelöscht)
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Zitat von seaman


Diesen Satz unterstreiche ich,wenn man hier aufmerksam mitliest, gilt er wohl für beide Seiten.

seaman



Danke seamann, eigentlich lese ich auch mehr, nur manchmal wenn eine Steilvorlage kommt

Ist auch eine Steilvorlage:
Das derjenige von hinten erschossen wurde, lag doch wohl daran, das er sich nicht stoppen lies. Meinst du das wäre heute oder irgendwo auf der Welt anders. Hier war bekannt, das ein Straftäter kommt, es war keine Kontrolle nach dem Motto, den kontrollieren wir mal, vielleicht hat der was dabei.

Eigentlich war nur bekannt, dass eine Person kommt die vermutlich etwas getan hat.
Also maximal war die Person dringend verdächtig eine Steuerstraftat begangen zu haben.
Die Person bewegte sich von der Grenze in Richtung eigenes Hinterland.
Die Person sollte angehalten und kontrolliert werden.
Person reagiert nicht auf das Gebot zu halten, also Warnschuss (Anhalteschuss) und dann, ich zitiere wörtlich:
"Klaus brachte "die Waffe in Schußstellung" und feuerte aus etwa 20 Meter Entfernung erneut."
"Und als Rechtfertigung brachte der Schütze dann an, Zitat wörtlich:
Zollschütze Klaus verteidigt sich damit, er habe lediglich - wie es die Vorschriften für einen derartigen Fall vorsehen - gefeuert, um Hasselfeldts Moped "fahruntüchtig zu machen"."

Alles klar, Schussentfernung 20 Meter, leicht verrissen der Schuss.

Wie schrieb Karl vorhin:
Das derjenige von hinten erschossen wurde, lag doch wohl daran, das er sich nicht stoppen lies.

Gab es keine andere Möglichkeit?
Fahndungsmaßnahmen, Sperrmaßnahmen organisiert per Funk?


Karl, jetzt bist Du dann wieder an der Reihe.

Noch einmal, ich wollte aufzeigen, dass es mehr als NICHTS gab.

Die Steilvorlage von Karl, erinnert an, ja an was?
Straftäter kommt, bleibt auf Zuruf nicht stehen, Warnschuss, kommt mir bekannt vor.


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#62

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.02.2010 19:08
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

@pluto wir reden hier von einer zeit in der die schmuggler wirkten.da gab es opfer auf beiden seiten.für manche war es sicher sogar ein sport den zoll auszutricksen.da wurde auf beiden seiten mit harten bandagen gekämpf...und funk gab es da sicher noch nicht.


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#63

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.02.2010 19:14
von karl143 (gelöscht)
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@ Pluto,
Pitti hat es auch schon geschrieben. Es gab nicht diese Kommunikation wie heute oder in den 70er Jahren. Es ging darum, den Schmuggel zu unterbinden. Der wurde durch kriminelle Banden betrieben. Und wenn du aufmerksam mitgelesen hast, weißt du auch, wieviele Zöllner innerhalb von ein paar Jahren erschossen wurden. Das läßt keinerlei Vergleich zu Flüchtlingen und zu erschossenen Grenzsoldaten zu. Ob der Zöllner jetzt auf das Moped zielte oder auf den Schmuggler schoss, wer kann das nachvollziehen ohne Gerichtsakten.


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#64

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.02.2010 19:20
von ---------- (gelöscht)
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Zitat von karl143
@ Pluto,
Pitti hat es auch schon geschrieben. Es gab nicht diese Kommunikation wie heute oder in den 70er Jahren. Es ging darum, den Schmuggel zu unterbinden. Der wurde durch kriminelle Banden betrieben. Und wenn du aufmerksam mitgelesen hast, weißt du auch, wieviele Zöllner innerhalb von ein paar Jahren erschossen wurden. Das läßt keinerlei Vergleich zu Flüchtlingen und zu erschossenen Grenzsoldaten zu. Ob der Zöllner jetzt auf das Moped zielte oder auf den Schmuggler schoss, wer kann das nachvollziehen ohne Gerichtsakten.



Karl, Du hast mir vorgeworfen, ich würde nur Blasen schreiben und selbst gibst du mir eine erneute Steilvorlage.
Hattest du nicht geschrieben ich solle recherchieren?
Also ich habe den Spiegelartikel gelesen, du anscheinend nicht.

Der Schütze wurde per Sprechfunk informiert, man schrieb das Jahr 1964.
Also waren doch Funkgeräte vor Ort.
Grenzfahndung, Ringfahndung usw. wäre machbar gewesen.
Die Person flüchtete in das Hinterland.


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#65

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.02.2010 19:26
von karl143 (gelöscht)
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Wenn du den Spiegel Artikel gelesen hast, dann mußt du doch auch folgendes gelesen haben:
Klaus kann sich auf das "Gesetz über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes (UZwG)" vom 10. März 1961 berufen, das Schußwaffengebrauch erlaubt, wenn sich Personen "der wiederholten Weisung, zu halten oder die Überprüfung ihrer Person oder der etwa mitgeführten Beförderungsmittel und Gegenstände zu dulden, durch die Flucht zu entziehen versuchen" (Paragraph 11).

In diesem Gesetz war doch zu dieser Zeit alles geregelt. Aber aus diesem Gesetz einen Schießbefehl herzuleiten kann doch wohl nicht dein Ernst sein.


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#66

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.02.2010 19:52
von ---------- (gelöscht)
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Karl,

den Begriff "Schießbefehl" schrieb ebenfalls nicht das ND sondern die ARD:
Während im Gebirge die Kaffeesäcke von den Schmuggelkolonnen durch die Wälder getragen werden, kommen im Aachener Raum schwere Autos und sogar Panzerwagen zum Einsatz. Auf diese Weise reagieren die Schmuggler auf den Schießbefehl, der an der “Aachener Kaffeefront” gegeben wird und insgesamt 50 Menschenleben kostet.
http://www.60xdeutschland.de/der-anfang-...ffeeschmuggels/

Hatte ich aber auch schon weit vorher geschrieben, so lest ihr die Beiträge im Forum.
Der Schießbefehl kam wohl von den Briten, das kann ja mal ein anderer User suchen.

Und zum UZwG wäre anzumerken,
dass es dort doch auch einen Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gibt.

Karl, es gibt nicht nur scharz/weiß es gibt da noch sehr viel mehr.
Man muss es nur sehen wollen.


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#67

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.02.2010 20:42
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von karl143

Zitat von Greso

H.Grenzer,das Thema mausert sich zur Langeweile!!!Auch Grenzverletzer waren bewaffnet,und manche hatten
bei der Festnahme,2.lange Fleischermesser und die Taschen voll mit Pfeffer,und 13.Personalausweise,die er von Oma,Opa,Schwester und und und geklaut hatte.Bei seiner Befragung,sagte er,da bekomme ich im Westen 30,00DM für
einen Ausweis.Und die Messer und der lose Pfeffer,da wollte ich schlachten???
Gruß Greso


Willst du mit deiner Nachricht jetzt einen Schmuggler mit einem Flüchtling vergleichen. Das hört sich bald so an, als hätte sich jeder Flüchtling vorher bewaffnet, um beim Aufgreifen bewaffneten Widerstand zu leisten. Der Schmuggler hingegen bewaffnet sich aber von vornherein, und das ist Vorsatz, um bei einer kriminellen Handlung n
icht festgenommen zu werden. Das ist der Unterschied.




Hallo Karl,ich habe keine Ahnung was Du willst.Ich habe nichts über Schmuggler geschrieben und keinen erwähnt.
Lediglich das ein Grenzverletzer bei Seiner Festnahme zwei Messer mitführte.Du meinst sicherlich der wollt mit uns die Zigarette zerschneiden oder was muß ich von Dein Zitat halten? Ich wollte nicht zur Grenze und habe für mich das Beste daraus gemacht.Ich kenne keinen Schmuggler,denn die waren lange vor meiner Zeit,und ich war an der Grenze
da warst Du sicher noch in der Schule.Auch wenn Du schlau geboren wurdest und unterscheidest ob ein Schmuggler
oder ein Grenzverletzer(beu euch waren es Flüchtlinge) bewaffnet ist,mich interessiert das nicht.
Gruß Greso


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#68

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.02.2010 21:02
von Friedensfahrt | 402 Beiträge

Hallo Karl
Ich war zu einer Zeit auch zum Grenzfall am ostdeutschen Kanten in Schierke und auf dem Brocken unterwegs, wir hätten zusammen vom Alter mal abgesehen nach dem 09.11.1989 gemeinsan voller Freude einen Kaffee ( Jakobs oder was anderes)verkommsomiert) genau so wie Greso geschrieben hat Ich wollte nur Weeeeeeeeegggggg ohne jemanden zu Schaden


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#69

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.02.2010 23:02
von Thunderhorse | 3.997 Beiträge

Zitat von Pluto

Zitat von karl143
@ Pluto,
Pitti hat es auch schon geschrieben. Es gab nicht diese Kommunikation wie heute oder in den 70er Jahren. Es ging darum, den Schmuggel zu unterbinden. Der wurde durch kriminelle Banden betrieben. Und wenn du aufmerksam mitgelesen hast, weißt du auch, wieviele Zöllner innerhalb von ein paar Jahren erschossen wurden. Das läßt keinerlei Vergleich zu Flüchtlingen und zu erschossenen Grenzsoldaten zu. Ob der Zöllner jetzt auf das Moped zielte oder auf den Schmuggler schoss, wer kann das nachvollziehen ohne Gerichtsakten.


Karl, Du hast mir vorgeworfen, ich würde nur Blasen schreiben und selbst gibst du mir eine erneute Steilvorlage.
Hattest du nicht geschrieben ich solle recherchieren?
Also ich habe den Spiegelartikel gelesen, du anscheinend nicht.
Der Schütze wurde per Sprechfunk informiert, man schrieb das Jahr 1964.
Also waren doch Funkgeräte vor Ort.
Grenzfahndung, Ringfahndung usw. wäre machbar gewesen.
Die Person flüchtete in das Hinterland.




Nachdem Ihr Euch hier gegenseitig aufarbeitet, noch etwas Input.

Zunächst, die im Spiegelbericht genannten Namen stimmen nicht.
Der Schütze hieß H. B..
Ungenau recherchiert oder bewußt geändert!

Die besagte Person wurde von Zollbeamten bei Besuch der Buden auf belgischer Seite beobachtet. Bei der Einreise fordern diese Ihn auf beim Zoll vorzufahren.
Die Person folgt dieser Anweisung nicht. Daraufhin wurde über Funk eine, abgesetzt von der Grenze (kann man auch als Hinterland bezeichnen) befindliche Streife des Zoll verständigt.
Die Person fuhr nun langsam auf die Kontrollstelle zu. Das Zeichen des Zöllners zum Halten wurde nicht befolgt.
Siehe auch anderen Beitrag.

Hier nochmal angehängt.
2. Februar 1964.
Die betroffenen Person hatte zuvor auf belgischer Seite in den dortigen Buden eingekauft, dabei wurde Sie beobachtet.
Bei der Einreise fuhr diese langsam mit dem Moped auf den Zöllner zu.
(Anmerkung: Sorry, hätte es gleich etwas umfassender Schreiben sollen. Siehe Oben)
Das Zeichen zum Anhalten wurde nicht beachtet, vielmehr gab die Person Vollgas.
Nach einem Warnschuß gab es einen zweiten Schuß.
Die Person wurde unterhalb des Schulterblattes getroffen. das Geschoß trat am Hals wieder heraus.
Nach ca. 100 m fiel die Person vom Moped.
Auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben.


Der Zollbeamte gab an, auf die Reifen des Moped gezielt zu haben.
Der Schusswaffengebrauch erfolgte in diesem Fall nach dem damals gültigen UZwG.
Es gab in diesem Fall eine Verhandlung vor der Großen Strakammer in Aachen.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 01.02.2010 23:31 | nach oben springen

#70

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.02.2010 23:16
von Thunderhorse | 3.997 Beiträge

Von 1945 bis etwa 1949 waren die Briten (der britische Frontier Control Service) für die Grenzüberwachung zuständig.
Die ersten Beamten des Zoll (HZA Aachen) nahmen am 01. September 1945 Ihren Dienst auf.
Bereits 1945 wird die Lage (Schmuggel, unerlaubter Grenzübertritt) seitens der Briten als schwierig eingeschätzt.
Die Kräfte des britischen Grenzschutz, der dt. Polizei und der Belgier reichen hinten und vorne nicht aus.


Zitat von Pluto

Der Schießbefehl kam wohl von den Briten,
.



Kann ich nach meinem Kenntnisstand nicht nachvollziehen.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 01.02.2010 23:17 | nach oben springen

#71

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.02.2010 23:23
von karl143 (gelöscht)
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Der Zollbeamte der wegen dem Tod von dem 36jährigen Friedrich Hasselfeld aus Nütheim in Aachen vor Gericht stand, wurde in dem Prozess freigesprochen.


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#72

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.02.2010 23:27
von Thunderhorse | 3.997 Beiträge

Zitat von karl143
Der Zollbeamte der wegen dem Tod von dem 36jährigen Friedrich Hasselfeld aus Nütheim in Aachen vor Gericht stand, wurde in dem Prozess freigesprochen.



Wie schon mal geschrieben, der Namen stimmt nicht.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#73

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2010 11:08
von karl143 (gelöscht)
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Zitat von Thunderhorse

Zitat von karl143
Der Zollbeamte der wegen dem Tod von dem 36jährigen Friedrich Hasselfeld aus Nütheim in Aachen vor Gericht stand, wurde in dem Prozess freigesprochen.



Wie schon mal geschrieben, der Namen stimmt nicht.




@ Th,
ich bezog das auf den Namen des Zollbeamten. Jetzt ist alles klar. Danke!


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#74

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2010 14:19
von ABV | 4.202 Beiträge

Ein Schuss hätte unter Umständen einen Weltkrieg auslösen können. Das wäre wohl kaum im Interesse von West und auch Ost gewesen. Das ein Schießbefehl auf DDR-Grenzer bestand, ist, entschuldige bitte den Ausdruck, Schwachsinn.
Da muss jemand schon ziemlich verbittert sein, um solchen Quark zu behaupten.

LG an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#75

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2010 16:27
von ---------- (gelöscht)
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Zitat von Thunderhorse
Von 1945 bis etwa 1949 waren die Briten (der britische Frontier Control Service) für die Grenzüberwachung zuständig.
Die ersten Beamten des Zoll (HZA Aachen) nahmen am 01. September 1945 Ihren Dienst auf.
Bereits 1945 wird die Lage (Schmuggel, unerlaubter Grenzübertritt) seitens der Briten als schwierig eingeschätzt.
Die Kräfte des britischen Grenzschutz, der dt. Polizei und der Belgier reichen hinten und vorne nicht aus.


Zitat von Pluto

Der Schießbefehl kam wohl von den Briten,
.



Kann ich nach meinem Kenntnisstand nicht nachvollziehen.





Nur der Vollständigkeit halber:

Neben der ARD schreibt auch die Uni Münster von einem Schießbefehl der Briten:
Als die Verhältnisse an den Übergängen sich zuspitzten, erteilten die britischen Besatzer den deutschen Zollbeamten Schießbefehl.
http://www.uni-muenster.de/HausDerNieder.../schmuggel.html

Das Museum Aachen schreibt:
die britische Besatzungsmacht setzte eine deutsche Zollverwaltung ein, der später sogar ein Schießbefehl erteilt wurde.
http://museen.aachen.de/content/mus/gren...intContent=true


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#76

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2010 19:07
von manudave (gelöscht)
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Nu ist aber langsam gut hier...


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#77

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2010 20:04
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von Pluto
Nur der Vollständigkeit halber:

Neben der ARD schreibt auch die Uni Münster von einem Schießbefehl der Briten:
Als die Verhältnisse an den Übergängen sich zuspitzten, erteilten die britischen Besatzer den deutschen Zollbeamten Schießbefehl.
http://www.uni-muenster.de/HausDerNieder.../schmuggel.html

Das Museum Aachen schreibt:
die britische Besatzungsmacht setzte eine deutsche Zollverwaltung ein, der später sogar ein Schießbefehl erteilt wurde.
http://museen.aachen.de/content/mus/gren...intContent=true


Hi Pluto,

die Situation stellt sich also momentan so dar, daß der Schießbefehl bei den Grenztruppen erst eingeführt wurde, nachdem er im Westen erprobt und für gut befunden wurde.

Gruß
Stefan


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#78

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2010 20:16
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Ari@D187

Hi Pluto,

die Situation stellt sich also momentan so dar, daß der Schießbefehl bei den Grenztruppen erst eingeführt wurde, nachdem er im Westen erprobt und für gut befunden wurde.

Gruß
Stefan



Der war gut, Stefan, man lernt doch hier immer noch etwas hinzu. Mancheiner hat wirklich Talent, um neue Sichtweisen zu vermitteln.
AZ


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#79

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2010 20:40
von ---------- (gelöscht)
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Manudave schrieb doch " nu reichts"

Habe nur Th geholfen, da er schrieb "ist mir nicht bekannt".


zuletzt bearbeitet 02.02.2010 20:42 | nach oben springen

#80

RE: schießbefehl von westseite

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.02.2010 22:48
von Thunderhorse | 3.997 Beiträge

Zitat von Pluto

Zitat von Thunderhorse
Von 1945 bis etwa 1949 waren die Briten (der britische Frontier Control Service) für die Grenzüberwachung zuständig.
Die ersten Beamten des Zoll (HZA Aachen) nahmen am 01. September 1945 Ihren Dienst auf.
Bereits 1945 wird die Lage (Schmuggel, unerlaubter Grenzübertritt) seitens der Briten als schwierig eingeschätzt.
Die Kräfte des britischen Grenzschutz, der dt. Polizei und der Belgier reichen hinten und vorne nicht aus.

Zitat von Pluto

Der Schießbefehl kam wohl von den Briten,
.


Kann ich nach meinem Kenntnisstand nicht nachvollziehen.



Nur der Vollständigkeit halber:
Neben der ARD schreibt auch die Uni Münster von einem Schießbefehl der Briten:
Als die Verhältnisse an den Übergängen sich zuspitzten, erteilten die britischen Besatzer den deutschen Zollbeamten Schießbefehl.
http://www.uni-muenster.de/HausDerNieder.../schmuggel.html
Das Museum Aachen schreibt:
die britische Besatzungsmacht setzte eine deutsche Zollverwaltung ein, der später sogar ein Schießbefehl erteilt wurde.
http://museen.aachen.de/content/mus/gren...intContent=true




Hat da der eine vom anderen abgeschrieben?

Ich kanns dennoch nicht nachvollziehen.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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