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#81

RE: Nachtdienst im Wachturm an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 05.04.2014 10:58
von HG19801 | 1.613 Beiträge | 9 Punkte
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Nachdienst auf dem B-Turm? Den gab es zu meiner Zeit wo ich war nicht. Zumindest nicht während eines "normalen" Postenaufzugs.

Turm war nur angesagt, wenn man mit dem Kompanieführer in der Hauptführungsstelle (was nur logisch ist) oder wenn man mit dem Zugführenden im Bunker samt BT 6 eingeteilt war.

Ansonsten waren die Türme in der Regel nachts tabu.

... was uns jedoch nicht davon abhielt, dort unerlaubt abzuducken.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


mibau83 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#82

RE: Nachtdienst im Wachturm an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 05.04.2014 13:06
von Linna | 198 Beiträge | 11 Punkte
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Wir hatten zu meiner Zeit ( 1970-71) noch hölzerne B-Türme im Abschnitt. Ich erinnere mich noch sehr gut an einen Turm
namens "Fischerhütte" der rund um die Uhr besetzt war. Der Wald ging dort bis unmittelbar an die Grenze und es gab dort
eine sogenannte "Lichtstraße" und vor dem eigentlichen Grenzzaun einen vorgelagerten Stacheldrahtzaun mit Alarmanlage, wenn
2 Drähte zusammentrafen.
Es gab auf dem Turm keine Heizung und im Winter haben wir trotz Wattesachen ganz schön gebibbert, da ja die Bewegung fehlte.
Kuriosum: es gab auf dem Turm einen echten Bärenpelzmantel aus russischen Beständen der in Abständen zwischen
posten und Postenführer gewechselt wurde.



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#83

RE: Nachtdienst im Wachturm an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 05.04.2014 22:09
von mibau83 | 911 Beiträge | 72 Punkte
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Zitat von HG19801 im Beitrag #81
Nachdienst auf dem B-Turm? Den gab es zu meiner Zeit wo ich war nicht. Zumindest nicht während eines "normalen" Postenaufzugs.

Ansonsten waren die Türme in der Regel nachts tabu.

... was uns jedoch nicht davon abhielt, dort unerlaubt abzuducken.


dito! kann ich so auch für meine zeit bestätigen! ;-)


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#84

RE: Nachtdienst im Wachturm an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 05.04.2014 22:17
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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An Stellen wo es stockfinster war haben wir natürlich nachts auch nicht auf einem Turm gesessen, hatten im Abschnitt an zwei Engstellen wo DDR-Ortschaften bis auf wenige Meter an die Grenze heranreichten das "Pech" das dort Lichttrassen waren und somit diese Türme auch in den Nachtstunden besetzt sein mussten.
Da Kompaniesicherung in nur einem Abschnitt musste man halt oft daran glauben mit vielen Nacht-Turmschichten.


zuletzt bearbeitet 05.04.2014 22:21 | nach oben springen

#85

RE: Nachtdienst im Wachturm an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 08.04.2014 00:37
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo!
In Berlin Mitte waren damals alle Wachtürme besetzt,außer bei Nebel.Als Hundeführer auf Streife im Abschnitt ging es immer von Postenturm zu Postenturm.Der Hund wurde unten vor der Tür angebunden,so war man vor Kontrollen geschützt,dann ging es aufwärts.Oben sass die Streife auf den Boden,denn es es durften nur zwei Köpfe zu sehen sein.Ab und zu wurde ein Schläfchen gemacht.
Gruß Reiner


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#86

RE: Nachtdienst im Wachturm an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 08.04.2014 08:01
von Hansteiner | 1.537 Beiträge | 255 Punkte
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Bei uns war es im Prinzip genau so.
Wärend der Helligkeit waren eigendlich alle 14 BT's besetzt. Nachts nur die, die als Füst genutzt wurden. Bis auf einen, der war immer besetzt.
Das war der BT-6 "Lindewerra" im gleichnamigen Ort.
Bei extem guten Sichtverhältnissen kam es schon mal vor, daß der Entschluß des PF zum besetzen des Turms genehmigt wurde, aber das war nicht immer der Fall !

VG H.


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