#21

RE: Ausgang bei der Fahne

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 14.01.2010 13:40
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Hallo,
bei uns lief der Ausgang folgendermaßen ab:
Raus aus der GK und ab zu (meistens) Alvis (einige kennen Ihn).
Das Beste dort außer dem Bier war Hacki, Schaschlik und nat. ein halber Hahn.
Deshalb führten die Ausgänger auch immer eine Liste mit bestellten Sachen mit, die dann im Zug nach Außgangsende verzehrt wurden.

Vor 2 Jahren wahren wir wieder mal nid ein paar "Kollegen" dort und haben Schaschlik mit dem Zusatz bestellt, das der doch so wie vor 20 Jahren schmecken möchte.
Die inzwischen neuen Besitzer kannten nat. die Geschichte.
War ganz lustig und wir haben an diesem Abend die Ausgangszeit um einiges überschritten.
So viel als kleine Episode nebenbei.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#22

RE: Ausgang bei der Fahne

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 14.01.2010 13:47
von rustenfelde | 676 Beiträge

Wenn wir Ausgang hatten, ging es in die Farbe( so hieß die Dorfkneipe), wenns zivielisierte zugehen
sollte gings ab nach Heiligenstadt ins CC . Einige werden es kennen, stimmts Oss`n!

Gruß RF


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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#23

RE: Ausgang bei der Fahne

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 14.01.2010 14:05
von Harsberg | 3.248 Beiträge

Auf der U-Schule, Harsberg war es bestimmt 3-4 km nach Mihla, wer in Ausgang wollte, musste diesen Weg zu Fuß antreten, und natürlich auch den Rückweg.
Da es dann bergan ging konnte man soviel saufen wie man vertragen konnte. Oben war man wieder nüchtern.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#24

RE: Ausgang bei der Fahne

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 14.01.2010 15:36
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von rustenfelde
Wenn wir Ausgang hatten, ging es in die Farbe( so hieß die Dorfkneipe), wenns zivielisierte zugehen
sollte gings ab nach Heiligenstadt ins CC . Einige werden es kennen, stimmts Oss`n!

Gruß RF




Stimmt RF,
in meiner Zeit wurde allerdings das CC bzw. Heiligenstadt nur noch in Verb. mit DF gestattet.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#25

RE: Ausgang bei der Fahne

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 14.01.2010 15:59
von rustenfelde | 676 Beiträge

Zitat von Oss`n

Zitat von rustenfelde
Wenn wir Ausgang hatten, ging es in die Farbe( so hieß die Dorfkneipe), wenns zivielisierte zugehen
sollte gings ab nach Heiligenstadt ins CC . Einige werden es kennen, stimmts Oss`n!

Gruß RF




Stimmt RF,
in meiner Zeit wurde allerdings das CC bzw. Heiligenstadt nur noch in Verb. mit DF gestattet.

Oss`n




Zu meiner Zeit auch!


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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#26

RE: Ausgang bei der Fahne

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 15.01.2010 17:44
von Roland 87 | 215 Beiträge

Wir hatten 1mal pro Woche Dienstfrei.Da ging es meist Abends nach U-breitzbach in die Erholung ,
Sommerliethe oder in die Kneipe gegenüber vom Schacht.Meist gab es Bauerfrühstück oder Kotlett mit Bier und Rhönbitter bis zum Abwinken.Wenn Zeit war ging es den nächsten Tag nach
Vacha,in die Kneipe am Markt.Da gab es frischen Hackepeter mit Brötchen(war verboten wegen Samonellen)
und Bier.
Roland



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#27

RE: Ausgang bei der Fahne

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 15.01.2010 21:31
von NPKCA (gelöscht)
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Normaler Ausgang ging nach Gerstungen zu Joanna in die "Tankstelle". War vorher wohl wirklich ne Tanke. Wir hatten ein super Verhältnis zu den Wirtsleuten- haben ja guten Umsatz gemacht. War ja sonst kaum Gelegenheit seinen Sold auszugeben. Wenn sich einer mal so richtig NEB gesoffen hatte, wurde er vom Wirt auch mal mit dem Warti zu GK gefahren.

Wenn es mal was besonderes sein sollte, konnte man auch Zugausgang beantragen. Allerdings war der ZF dann dabei. Wir sind dann nach Eisennach ins Kino- das hatte ne Kinobar

Anschließend noch richtig schön essen in einem noblen Hotel- die haben dann immer ziemlich pikiert geguckt. Sie mussten uns aber rein lassen. Schließlich galt Ausgehuniform als gepflegte Kleidung und so richtig abweisen hat sich wohl auch keiner getraut- hätte ja politisch ausgelegt werden können.


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#28

RE: Ausgang bei der Fahne

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 07.02.2014 21:48
von Gelöschtes Mitglied
avatar

In Berlin,GR. 33 1967/68,war es so,wenn man Dienstfrei hatte,konnte man in den Ausgang gehen.
Meistens wurde ein richtiger gehoben.


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#29

RE: Ausgang bei der Fahne

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 24.02.2014 23:37
von Stefan | 6 Beiträge

Ich war zur Grundausbildung in Eisenach und weil wir nicht in jede Gaststätte durften war es schwer eine zu finden. Wir sind dann zweimal in so eine Garten Kneipe. Ich hatte Glück und war öfters im Schwimmbad, wo ich mäharbeiten machen musste. Danach durfte ich auch noch so manches Bierchen trinken. Nach dem Grundwehrdienst ging’s nach Neuenhof zum Grenzdienst die hatten eine schöne Kneipe und wenn uns einer gefahren hat sind wir auch gerne nach Lauchröden. Nach der Grenzeröffnung haben wir unser Bierchen in der Kompanie getrunken.
Gruß Stefan


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#30

RE: Ausgang bei der Fahne

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 25.02.2014 13:48
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von Roland 87 im Beitrag #26
Wir hatten 1mal pro Woche Dienstfrei.Da ging es meist Abends nach U-breitzbach in die Erholung ,
Sommerliethe oder in die Kneipe gegenüber vom Schacht.Meist gab es Bauerfrühstück oder Kotlett mit Bier und Rhönbitter bis zum Abwinken.Wenn Zeit war ging es den nächsten Tag nach
Vacha,in die Kneipe am Markt.Da gab es frischen Hackepeter mit Brötchen(war verboten wegen Samonellen)
und Bier.
Roland[super]


Hallo Roland wann warst Du in Räsa/Unterbreizbach gewesen?


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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#31

RE: Ausgang bei der Fahne

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 14.05.2014 20:19
von Keppler74 | 34 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #17

Zitat von chucky
Rostocker, [super][super]
sei froh, viele deiner Ex Kameraden sehen das anders.
Gruß chucky

.................................................................................
Ja das stimmt,ich kenne das noch von Rostock oder Warnemünde.Wenn sich verschiedene Waffengattungen im Ausgang trafen,da gab es öfters reibereien.Beispiel: Mucker mit der Marine oder der Arri.Dann wurde den Ausgängern auch vorgeschrieben welche Kneipe sie besuchten durften und welche nicht.Um Streitereien aus den Weg zu gehen.
Und das alles gab es bei den GT nicht---vielleicht in Berlin aber da kann ich nicht mit reden.


Hallo,
In Berlin hatten wir oftmals nur Probleme,mit den sogenannten Rotkelchen (MfS)möchte mich entschuldigen und niemanden zu nahe treten damit.
Na und dann auch mit der eigenen Bevölkerung,denn jeder erkannte dass wir bei der Grenze waren und man warf uns vor,dass wir Mörder seihen und auch auf unsere eigene Familie schießen würden........in der Regel sind wir dann aufgestanden und sind raus,auf Diskussionen ließen wir uns nicht ein.
Das Kneipenverbot hatten wir auch in Berlin


An der Grenze fragt der Zöllner: "Haben Sie Devisen?" "Nur eine: Seid nett zueinander!"
Ostlandritter hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Ausgang bei der Fahne

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 02.01.2015 19:33
von Roland 87 | 215 Beiträge

Zitat von Duck im Beitrag #30
Zitat von Roland 87 im Beitrag #26
Wir hatten 1mal pro Woche Dienstfrei.Da ging es meist Abends nach U-breitzbach in die Erholung ,
Sommerliethe oder in die Kneipe gegenüber vom Schacht.Meist gab es Bauerfrühstück oder Kotlett mit Bier und Rhönbitter bis zum Abwinken.Wenn Zeit war ging es den nächsten Tag nach
Vacha,in die Kneipe am Markt.Da gab es frischen Hackepeter mit Brötchen(war verboten wegen Samonellen)
und Bier.
Roland[super]


Hallo Roland wann warst Du in Räsa/Unterbreizbach gewesen?


hallo duck,ich war 10/86 bis 10/87 in Räsa.



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#33

RE: Ausgang bei der Fahne

in Grenzbilder innerdeutsche Grenze 02.01.2015 20:51
von andy | 1.199 Beiträge

In Perleberg sind wir im Ausgang immer in eine Kneipe am Markt, da habe ich aber keine genaue Erinnerung dran. In Stintenburg stellte sich diese Frage dann nicht mehr, denn es gab bis auf eine Ausnahme keinen. Die Ausnahme war ein Gruppenausgang nach Gewinn des laufenden Wettbewerbes um die sauberste Bude. Dieser Wettbewerb lief monatlich und den ersten hat meine Gruppe gewonnen. Ich glaube, es war ein Donnerstag, ab 1700 Zivil befohlen und dann mit einem ELLO nach Schwerin in eine Kneipe. Ich kannte mich in SN durch meine Lehre eigentlich gut aus, die Kneipe kannte ich aber noch nicht. Wir haben gut gegessen und noch besser getrunken - ich sehe heute noch die 1,5l-Flasche Nordhäuser Doppelkorn vor mir, die wir mit 9 Leuten niedergemacht haben und das nach 4 Wochen fast-Abstinenz. In den ersten 4 Wochen gab es nämlich in Stintenburg auch keinen Urlaub. In der Woche gab es keinerlei Alkohol und am WE gab es für jeden 3 Flaschen (0,33l) Bier. Dementsprechend waren wir keinen Alk gewohnt und der Nordhäuser und das Bier dazu haben uns entsprechend zugerichtet. Irgendwann um 23.30 hat der ELLO uns wieder abgeholt und gegen 0100 lagen wir im Bett, um dann 0600 zum Frühsport zu den obligatorischen 5000 m raustreten zu dürfen. Wir haben den Wettbewerb nie wieder gewonnen.


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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