#41

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 12:18
von Polter (gelöscht)
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Zitat von GZB1
@sektor

Zitat
"...Das Hauptziel war, den Widerstand an der MMA zu formieren..."



Bei deiner absoluten Geheimhaltung in der Sache warst du also die Widerstandsformation, oder gab es Mitstreiter?[/quote]

Mitstreiter? Im Geist, vom Denken her möglich. Vorn der Tat wohl eher nicht.
Der letzte große Versuch eines Militärputsches war meiner Meinung nach " Walküre " Das kann man sicher nicht vergleichen. "Walküre " gut vorbereitet und trotzdem daneben....Ein Stück geklautes Papier im Osten irgend etwas beeinflussen....ein paar Stunden, höchstens!
Helden, das paßt auch in ein anderes Thema hier im Forum, werden gemacht. Und manchmal machen sich die Helden selber
heldenhaft. Entschuldigung!


zuletzt bearbeitet 12.01.2012 20:09 | nach oben springen

#42

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 12:20
von sektor | 54 Beiträge

Sagen wir es mal so: es gab einige politische nahestehende Personen in der MMA, aber aus gutem Grund war davon keiner in Vorhaben, Ziele und Abläufe eingeweiht.


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#43

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 12:37
von sektor | 54 Beiträge

Klinikablauf stören?... alles Quatsch, darum ging es doch garnicht und dazu wäre es überhaupt nicht gekommen.
Wichtig war das politische Signal nach außen - Punkt.
Es war eben auch ein Vorteil, dass sich im Schnitt der Militärarzt mehr als Arzt gesehen hat.


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#44

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 13:05
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat
"...Unter Zuhilfenahme westlicher Medien sollte zum geeigneten Zeitpunkt die Ablehnung von Teilen der Streitkräfte gegenüber der Politik der Partei-und Staatsführung vor aller Welt deutlich gemacht werden (ggf. durch Veröffentlichung der GVS-Dokumente)..."



Es ging also darum ein Nachrichtenfanal zu setzen, mit Veröffentlichung des Faktes in westl. Medien, in der Hoffnung das andere in den bewaffneten Kräften damit sympathisieren,

d.h.es gab Kontakt zu westl. Medien?

Habe ich das so richtig verstanden?


zuletzt bearbeitet 10.01.2012 13:08 | nach oben springen

#45

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 13:06
von Matthias23 | 21 Beiträge

Hallo Sektor !

Das politische Signal ist aber erst im Jahre 2010 draußen angekommen !
Leider war die DDR da schon lange Geschichte.

Matthias23


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#46

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 13:40
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

So so ein politisches Signal wollte er also senden, gar einen Widerstand organisieren... geht's nicht noch ein bisschen Größenwahnsinniger?

Nun fühlte er sich als Fähnrich(?) also zu höherem berufen und orakelte eine Zukunft voraus, die er durch solche Taten ver- oder besser behindern wollte. Scheinbar hatte er zu viel Zeit und wurde zu wenig gefordert? In eine richtige Einheit nach Torgelow oder Tautenhain hätte er gehört, dann hätte man ihm solche Flausen mit ein wenig Beschäftigung schon ausgetrieben, allein war er mit diesem Hintergrund als Sicherheitsrisiko, zumindest bei zweit genannter, gar nicht tragbar. So ersann er sich nun die "Heldentat" ausgerechnet die Mobilisierung einer Sanitäts-, und somit lebensrettenden, Einheit zu behindern. Dazu wollte er einen Widerstand organisieren und glaubte sich dabei, in völliger Verkennung der Lage, der Unterstützung eines Teils des medizinischen Personals sicher. Dabei führt er selbst aus, dass gerade die Ärzteschaft sich mehr als Arzt denn als Soldat ansah und was wäre denn die Folge von seinem Widerstand gewesen? Man hätte sich ihm anschließen und die Befehle zur Ausübung der eigenen Funktion missachten müssen. Dies hätte für einen Arzt also bedeutet die Behandlung von Verwundeten zu verweigern und dies hätten wohl die wenigsten, die sich ja lt. Aussage mehr als Arzt sahen und letztendlich neben dem Fahneneid auch den Eid des Hippokrates geschworen hatten, getan. Einige Minuten Zeitverzögerung und die Zuführung eines einsam auftretenden Widerständlers wäre die Folge gewesen. Eventuell wäre man so verfahren wie man mit Verrätern nun mal verfährt, wenn sie selbst nicht Manns genug sind.

Nun stelle man sich vor in den Organen hätte es mehr solcher "Helden" gegeben, die jeder für sich sabotiert hätten und damit eine spannungsgeladene Krisensituation noch mehr angeheizt hätten. Was wäre passiert wenn in einem solchen Chaos örtliche Kommandeure ein hartes Durchgreifen befohlen hätten, wenn das MNfV nur noch einen Weg gesehen hätte, oder gar die Gruppe eingesetzt worden wäre um überhaupt wieder Herr der Lage zu werden und nicht die Kontrolle über Teile der bewaffneten Organe an KR-Kräfte zu verlieren? Wie viele Leben hätte dies unnütz kosten können? Zum Glück gab es nicht viele solcher größenwahnsinnigen "Helden".

Um ein politisches Signal zu senden hätte er ja handeln können wie z.B. ein Ryszard Siwiec, ja dann wäre er heute von der BRD sicher als Held und Märtyrer gefeiert worden. Dazu reichte der "Heldenmut" dann doch nicht, nein er langte nur zum Diebstahl von GVS-Material und so blieb statt des erträumten Heldenmutes nur das verdiente Stigma des Verrates an ihm haften, sowie die Verachtung von vielen ehemals Gedienten.


Nun soll die Bundeswehr ihm scheinbar angeraten haben sich quasi als Held zu outen und dann kann @Marder uns, als mit der Materie vertrauter, sicher erläutern ob einem Soldaten der BW in dem Falle, dass er als politisches Signal gegen den Afghanistaneinsatz das Feldlazarett in Kundus sabotiert, die selbe Ehre zuteil werden würde?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 10.01.2012 13:52 | nach oben springen

#47

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 15:52
von sektor | 54 Beiträge

Armer Feliks D., super Beitrag, ganz im alten Sinne. Entweder können Sie Beiträge nicht richtig lesen oder deuten, oder beides. Auf alle Fälle bringen Sie es fertig, die Verweigerung medizinische Hilfe hinzuzudichten...
Die Auslösung einer der höheren Stufen der Gefechtsbereitschaft und der Ablauf bei Inanspruchnahme der Notfallmedizin und sonstigen med. Dienstleistungen waren und sind zwei KOMPLETT getrennte Handlungswege !
Trotzdem danke für Ihr erneutes Statement.


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#48

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 16:06
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Nicht der Rede wert, hätten wir uns noch 89 ganz ausführlich darüber unterhalten können wären mir vielleicht noch einige andere Dinge eingefallen. Da wäre dann sicher im laufe der Zeit noch mehr aufgelaufen/bekannt geworden.

Letztendlich sehe ich dies ja nicht alleine so, aber das wussten Sie ja auch vorher schon. Mir erschließt sich momentan nur der Sinn Ihrer Offenbahrung noch nicht so ganz, geht es um eine späte Rechtfertigung ihres verräterischen Handelns, dem Konflikt mit dem eigenem Gewissen? Beifallsklatscher werden Sie heute auch finden, die fand selbst ein Terrorist wie Kneifel. Ebenfalls so ein fragwürdiger "Held"!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 10.01.2012 16:17 | nach oben springen

#49

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 16:18
von EK82I | 869 Beiträge

Aha, " politisches Signal nach aussen Senden...", und das aus einem Krankenhaus,was es ja wohl hauptsächlich war.Leider kann der ja schon erwähnteProf. Dr.sc.med.H.-R.Gestewitz zu diesem Unsinn nichts mehr sagen,da er ja leider verstorben ist.
Aber es gibt da sicher noch andere,die das beurteilen können.Sicher auch aus dem Hause Gestewitz. Eine Tochter war auch mal unsere Lehrerin,damals in der POS.Deine Handlungsweise ist durch gar nichts zu rechtfertigen! Und "gerade rücken" auch nicht!


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#50

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 16:39
von werner | 1.591 Beiträge

Tach @Sektor: Zu ein paar Nebenschauplätzen:

Zitat
Das äußerte sich darin, dass sie sich in erster Linie als Ärzte fühlten und erst dann eventuell als Militär, die Uniform nur wenn unbedingt nötig trugen, die Vorteile in der beruflichen Entwicklung aber sonst gern in Anspruch nahmen.



Na, das haben Soldaten und Offiziere, die in der MMA lagen, aber häufig anders erlebt: Wer aufstehen konnte, hatte bei der Visite vor das Bett zu treten und Meldung zu machen.

Zitat
Dieser Personenkreis machte aber auch von einer größeren politischen Meinungsfreiheit rigoros Gebrauch. So hatten die personell stark vertretene Politabteilung sowie die Verwaltung 2000 oft größte Mühe die politischen Vorgaben und Leitlinien durchzusetzen. Da wurde schon mal die Anwesenheit der Sowjetarmee in Afghanistan als unrechtmäßig angesprochen, die Wahlen in der DDR als Farce bezeichnet und frisierte Krankenstatistiken des Gesundheitsministeriums als Lügenwerk enttarnt. Also reichlich zu tun für die „zuständigen Organe“. Kurzum, die zunehmende Unzufriedenheit in der Bevölkerung wurde hier deutlich verstärkt statt gedämpft sichtbar. Das MfS versuchte mit immer größeren Einsatz von IMs gegen zu steuern, was glücklicherweise nur sehr bedingt gelang.



Wieviele IM gab es denn in der MMA 1980 und 1988?

Mir scheint, Du verallgemeinerst die Wahrnehmungen in Deinem begrenzten Dunstkreis als auf die MMA insgesamt zutreffend, und das ist schlicht falsch!

Wie offen und kritisch man mit den Themen umging hat sich besonders bei der Aufnahme neuer Parteimitglieder nach ihrer Kandidatenzeit gezeigt. Ein Kandidat, der wirklich eine kritische politische Meinung vertrat und regelmäßig auf den Parteiversammlungen auch die Heuchelei der "Führungskräfte" und Mißstände an der MMA artikulierte, sollte aus diesem Grunde nicht Mitglied der SED werden. So geschehen 1988 in einer Station der MMA.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
zuletzt bearbeitet 10.01.2012 16:39 | nach oben springen

#51

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 16:40
von mannomann14 | 625 Beiträge

Zitat von sektor
Armer Feliks D., super Beitrag, ganz im alten Sinne. Entweder können Sie Beiträge nicht richtig lesen oder deuten, oder beides. Auf alle Fälle bringen Sie es fertig, die Verweigerung medizinische Hilfe hinzuzudichten...
Die Auslösung einer der höheren Stufen der Gefechtsbereitschaft und der Ablauf bei Inanspruchnahme der Notfallmedizin und sonstigen med. Dienstleistungen waren und sind zwei KOMPLETT getrennte Handlungswege !
Trotzdem danke für Ihr erneutes Statement.




also von jemanden der in einer Med Einrichtung tätig war sollte man etwas mehr Wissen und nicht nur Plattitüden verlangen können,wie sie in einem vorherigem Beitrag schrieben,ist ihre Einrichtung ,ich zitiere sie mal " im Rahmen einer Mobilmachung (hier Herstellung Volle Gefechtsbereitschaft – verdeckte MM oder Gefechtsbereitschaft bei Kriegsgefahr – offene MM) fahren nicht etwa (wie hier und da etwas hemdsärmelig angenommen) kleine Sankras aus der MMA um medizinische Hilfe zu leisten, sondern das mittlere und höhere medizinische Personal würde dann in großem Umfang zur Bildung und Betrieb von mobilen Militärlazaretten abkommandiert werden."
Diese Mobilmachung kann nicht nur im Rahmen einer erhöhten Gefechtsbereitschaft ausgerufen werden ,sondern auch in einem Katastrophenfall. Durch ihre Handlungsweise haben sie also zumindestens bewußt eine rechtzeitige Hilfeleistung und med.Versorgung gefährdet. Ich sehe darin keine Heldenhafte Tat und könnte mir Vorstellen,daß ein Mediziner dem auch nicht gerade etwas positives abgewinnt
gruß mannomann


Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...
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#52

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 17:36
von 94 | 10.792 Beiträge

Nachdem offensichtlich nur hier geantwortet wird, stelle ich meine Frage aus Michael Heide:Der Saboteur von Bad Saarow nochmal:

Wieso hast Du @sektor nur leere Umschläge als Ersatz benutzt und nicht einfach ein Phantasie-Codewort eingefügt? Ich kenne jetzt die Alarmpläne der NVA nicht sooo genau, aber leere Umschläge dürften nicht für halbsoviel Verwirrung gesorgt haben, wie falsche Credentials?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#53

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 19:26
von Flimsedom (gelöscht)
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Ich glaube, da hätte er wissen müssen, wie der Vordruck oder das Papier für die Codes aussehen sollte. Das kann man vorher nicht wissen. Zudem wird der Code nicht handschriftlich gewesen sein, sondern gedruckt oder per Schreibmaschine. Da hatte auch nicht jeder Zugriff drauf. Außerdem will man sich ja keinen Spaß daraus machen, wenn man Codes entwendet ;)


zuletzt bearbeitet 10.01.2012 19:27 | nach oben springen

#54

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 20:52
von sektor | 54 Beiträge

Zitat von Matthias23
Hallo Sektor !

Das politische Signal ist aber erst im Jahre 2010 draußen angekommen !
Leider war die DDR da schon lange Geschichte.

Matthias23



Hallo Matthias23,

das politische Signal im Rahmen der "Operation Sperrfeuer" wäre nur für den Fall der Fälle nötig gewesen. Durch die friedliche Revolution und die Grenzöffnung war die "Kuh vom Eis". Die Veröffentlichung der Details liegt nun auch schon Jahre zurück, schließlich mussten erst etliche Stellen ihr Go geben. Ich bedaure übrigens nicht, dass es die DDR nicht mehr gibt, sie hatte ihre Chance gehabt, sie hat ihre Chance grandios vertan.

Viele Grüße
sektor


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#55

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 21:11
von werner | 1.591 Beiträge

Was sind denn etliche Stellen, die ihr Go geben mussten?


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#56

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 21:22
von Mike59 | 7.963 Beiträge

Zitat von sektor

Zitat von Matthias23
Hallo Sektor !

Das politische Signal ist aber erst im Jahre 2010 draußen angekommen !
Leider war die DDR da schon lange Geschichte.

Matthias23



Hallo Matthias23,

das politische Signal im Rahmen der "Operation Sperrfeuer" wäre nur für den Fall der Fälle nötig gewesen. Durch die friedliche Revolution und die Grenzöffnung war die "Kuh vom Eis". Die Veröffentlichung der Details liegt nun auch schon Jahre zurück, schließlich mussten erst etliche Stellen ihr Go geben. Ich bedaure übrigens nicht, dass es die DDR nicht mehr gibt, sie hatte ihre Chance gehabt, sie hat ihre Chance grandios vertan.

Viele Grüße
sektor



-----------------
Ich finde bestimmt auch noch meinen Beitrag zum Untergang der DDR. Ich bedaure es übrigens nicht, dass es die DDR nicht mehr gibt.
Mike59


zuletzt bearbeitet 10.01.2012 21:23 | nach oben springen

#57

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 21:30
von sektor | 54 Beiträge

Zitat von 94
Nachdem offensichtlich nur hier geantwortet wird, stelle ich meine Frage aus Michael Heide:Der Saboteur von Bad Saarow nochmal:

Wieso hast Du @sektor nur leere Umschläge als Ersatz benutzt und nicht einfach ein Phantasie-Codewort eingefügt? Ich kenne jetzt die Alarmpläne der NVA nicht sooo genau, aber leere Umschläge dürften nicht für halbsoviel Verwirrung gesorgt haben, wie falsche Credentials?




Also das wäre schwierig und noch riskanter gewesen, als es so schon war. Zwar hätte mit der von mir angewandten Technik die Öfffnung und Schließung der versiegelten Kuverts theoretisch unbegrenzt oft angewendet werden können, dazu hätte aber der BND um Hilfe gebeten werden müssen, was aber aus Sicherheits-und Zeitgründen nicht geschah. Da in der MMA die 65. Ausfertigung lag, konnte man davon ausgehen, dass die Kuverts in hunderten anderen Dienststellen ebenfalls gleichlautende Alarmcodes enthalten. D.h. ein gefälschter Code wäre vermutlich genauso schnell aufgefallen wie ein weißes Blatt.


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#58

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 21:45
von Mike59 | 7.963 Beiträge

Zitat
Also das wäre schwierig und noch riskanter gewesen, als es so schon war. Zwar hätte mit der von mir angewandten Technik die Öfffnung und Schließung der versiegelten Kuverts theoretisch unbegrenzt oft angewendet werden können, dazu hätte aber der BND um Hilfe gebeten werden müssen, was aber aus Sicherheits-und Zeitgründen nicht geschah. Da in der MMA die 65. Ausfertigung lag, konnte man davon ausgehen, dass die Kuverts in hunderten anderen Dienststellen ebenfalls gleichlautende Alarmcodes enthalten. D.h. ein gefälschter Code wäre vermutlich genauso schnell aufgefallen wie ein weißes Blatt.



Ich bin immer wieder platt was die (dieser) Sanni's so drauf hatten. Da bin ich schon echt froh das es Ihn gab.


what a bullshit

Mike59


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#59

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 21:58
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Ja ja, mal eben den BND um Hilfe bitten. Schon recht.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 10.01.2012 22:00 | nach oben springen

#60

RE: Vorstellung sektor

in Presse Artikel Grenze 10.01.2012 22:14
von SFGA | 1.519 Beiträge

@Feliks
Nun soll die Bundeswehr ihm scheinbar angeraten haben sich quasi als Held zu outen und dann kann @Marder uns, als mit der Materie vertrauter, sicher erläutern ob einem Soldaten der BW in dem Falle, dass er als politisches Signal gegen den Afghanistaneinsatz das Feldlazarett in Kundus sabotiert, die selbe Ehre zuteil werden würde?

Nein, denn er verstößt gegen zich DV sowie wird doppelt bestraft. Einmal als AA und ein 2x als Bürger. Erstens kommt er dann in den Knast und 2. muss er dann mind. in diesem Fall 40000EUR zahlen.


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
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