#41

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.01.2010 21:03
von Mongibella (gelöscht)
avatar

Zitat von Pitti53
eh das ist doch eine private akte.wer bestimmt was geschwärzt wir?



Hmmm, ich weiss ja nich wie es bei euch aussah.....bei meiner waren nur einzelne Namen geschwärzt....die des Führungsoffiziers allerdings nicht, da drin steht, das ich ihn eh mit Klarnamen kenne....naja, eigendlich war ich seinen Namen schon vergessen, nun weiss ich ihn wieder....er steht auch in der Stasiliste die im Internet kusiert.....

....irgendwie hätt ich schon Lust auf das noch ausstehende Treffen mit ihm....es kam ja nich zu stande weil ich wie jeder weiss das Weite gesucht und gefunden habe....

groetjes

Mara


nach oben springen

#42

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.01.2010 21:16
von Alfred | 6.849 Beiträge

Berliner,

versuch bitte mal deine Frage anders zu formulieren. So verstehe ich überhaupt nicht was du wissen möchtest.


nach oben springen

#43

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.01.2010 21:21
von Augenzeuge (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.

Meiner Meinung nach hätten wir damals alle Akten gründlich und umfassend vernichten müssen, hier hätte nicht eine die Wende überstehen dürfen. Dies wären wir allein schon allen Bürgern, die inoffiziell für uns tätig waren schuldig gewesen. Aber auch nach der Wende hätte die BRD alle Akten sperren und vernichten müssen, zumindest dann wenn ein Zusammenwachsen und ein wirklicher Neuanfang politisch gewollt gewesen wären. So hat man doch ein perfektes Mittel geschaffen, um einen großen Teil der Bevölkerung von eigenen Schwächen und Problemen abzulenken und zu beschäftigen.



Auch wenn du sie noch so oft wiederholst....deine Wünsche waren nicht die Wünsche des Volkes, welchem du gedient hast, Felix. Die Vernichtung der Akten lief ja teilweise schon an. Aber dann hat man die Rechnung ohne den Wirt machen wollen. Das klappte nicht, und das war gut so! Denn die Bespitzelten waren nicht nur am Hebel, sie waren eben mehr als die, die bespitzelt haben. So wurde das demokratisch gelöst.

Deiner Meinung nach, hätte man also alle IM's schützen müssen- vielleicht die Hauptamtlichen auch noch und das das dumme Volk wächst dann schon auf den Bergen der Bespitzelung und Zersetzung zusammen? So nach dem Motto, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern oder was es nicht weiss, macht es nicht heiss. Das klappte so sicher gut in der DDR. Nur gut das es so nicht gekommen ist.
AZ


nach oben springen

#44

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.01.2010 21:21
von seaman | 3.487 Beiträge

Ein afrikanischer Staat,Südafrika,hat es besser gemacht..
Wahrheits- und Versöhnungskommission!!!

seaman


nach oben springen

#45

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.01.2010 21:26
von Augenzeuge (gelöscht)
avatar

Zitat von Alfred
Berliner,

versuch bitte mal deine Frage anders zu formulieren. So verstehe ich überhaupt nicht was du wissen möchtest.




Einmal dumm gestellt, hilft den ganzen Tag? Hier nicht, Alfred!

Aber ich helfe gern, du brauchst nun nur mit ja oder nein antworten....
Ich helfe dir noch. Die Antwort fängt mit "J" an.....

Hat die Anzahl der Akten einen Einfluss auf die Zeit, um diese zusammenzustellen?


nach oben springen

#46

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.01.2010 21:27
von Bergmensch (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.

Zitat von Berliner

Schlicht gesagt, gaebe es keine Akten, dann waere keine Anfragen noetig...

Berliner



Gäbe es keine Akten, dann wäre diesem Land und seinem angeblich gewünschtem Zusammenwachsen vieles erspart geblieben.

Wie schaut sie den aus, diese Akteneinsicht für den Otto-Normal-Antragsteller... erst liest jemand seine Akte bzw. die Teile die gefunden wurden, dann werden ganze Teile entfernt und selbst die paar Seiten, die der ONA nach all diesen Zensurvorgängen zu sehen bekommt sind zu großen Teilen geschwärzt.

Jetzt nachdem andere für ihn entschieden haben was er lesen darf und was nicht, da sitzt der ONA über seiner Akte bzw. was das was andere seine Akte nennen und grübelt und grübelt...

...er versteht die Zusammenhänge nicht... er findet nur Teilinfos... er ist verwirrt... er verdächtigt nun Freunde und Bekannte... er reißt alte Wunden auf mit denen er längst abgeschlossen hatte... er hat nun mehr Fragen, als das er Antworten erhalten halt... er ist aufgewühlt und grübelt und grübelt, statt die Vergangenheit hinter sich zu lassen!!!

Getrieben von Unsicherheit, Angst, Neugier und Verzweiflung stellt der ONA nun alle 2 Jahre einen neuen Antrag; immer in mit der Hoffnung nun Antworten zu erhalten, ein Gesamtbild zu finden und endlich abschließen zu können mit dieser Vergangenheit, die ihn nun nicht mehr losläßt.

Jetzt beginnt der ganze Ablauf von vorne... Teilakten... Zensur... geschwärzte Seiten... und zum Schluß dann Fragen über Fragen, bis zum nächsten Antrag. Ebenso geht es dem ONA der keine Akte zur Einsicht erhält. Auch dieser wird getrieben aus Neugier und teilweise sogar aus Frust darüber, dass es für ihn keine Akte gibt, immer wieder einen Antrag stellen.


Ein Schelm wer hier eine gewisse Methodik entdeckt.


Meiner Meinung nach hätten wir damals alle Akten gründlich und umfassend vernichten müssen, hier hätte nicht eine die Wende überstehen dürfen. Dies wären wir allein schon allen Bürgern, die inoffiziell für uns tätig waren schuldig gewesen. Aber auch nach der Wende hätte die BRD alle Akten sperren und vernichten müssen, zumindest dann wenn ein Zusammenwachsen und ein wirklicher Neuanfang politisch gewollt gewesen wären. So hat man doch ein perfektes Mittel geschaffen, um einen großen Teil der Bevölkerung von eigenen Schwächen und Problemen abzulenken und zu beschäftigen.







Ja seht ihr genau darum wollte und will ich meine Akte nie sehen.
Darum werde ich viel ruhiger Leben.


nach oben springen

#47

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.01.2010 21:42
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

ich werde meine,sofern eine existiert auch nicht sehen wollen.was soll es heute noch bringen?


nach oben springen

#48

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.01.2010 21:53
von icke46 | 2.593 Beiträge

Hallo,

was mich persönlich bei dieser ganzen Aktengeschichte mal interessieren würde: Die Behörde (erst Gauck, nun Birthler-Behörde) existiert nunmehr auch schon annähernd 20 Jahre. Nun ist es ja so, dass auch in der öffentlichen Verwaltung in den letzten Jahren die elektronische Datenverarbeitung Einzug gehalten hat, so dass man eigentlich davon ausgehen sollte, dass diese Akten auch entsprechend rational verwaltet werden.

Immerhin hat diese Behörde nach den Zahlen, die hier genannt wurden, 3000 Mitarbeiter. Eigentlich sollte es denen doch möglich sein, diese Akten vernünftig zu organisieren - das Anfragen nun jahrelang dauern, geht über meinen Horizont. Und ich gehe eigentlich davon aus, dass nicht plötzlich aus dem Nirvana in 10 Jahren nochmals 50 Millionen neue Aktenseiten auftauchen. Irgendwie habe ich an machen Stellen das Gefühl, dass die Akteneinsicht irgendwo gesteuert wird, um die Existenzberechtigung der Behörde zu untermauern.

Gruss

icke



nach oben springen

#49

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.01.2010 21:56
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

da ist was dran icke


nach oben springen

#50

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.01.2010 22:04
von enrico (gelöscht)
avatar

neulich kam ein bericht ich weiß nicht mehr von welchem sender.. da wurde die behörde gezeigt und wieviele akten da lagern ohne bisher zugeordnet werden zu können. dazu lagern da einige hundert säcke mit zerschnittenen akten wo bei allen noch versucht wird sie zusammenzupuzzeln...das kann dauern..dazu gab es ja viele stasidienststellen und die dort gelagerten akten müssen ja auch erst mal den dementsprechenden antragstellern zugeordnet werden..


nach oben springen

#51

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.01.2010 22:09
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

na dann haben die 3000 beschäftigten ja noch zig jahre einen sicheren arbeitsplatz.wer wünscht sich das nicht heutzutage?


nach oben springen

#52

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.01.2010 22:09
von icke46 | 2.593 Beiträge

@enrico,

der Punkt ist doch aber, nach meinem laienhaften Verständnis - wenn ich einen Riesenberg Akten erbe, versuche ich, den zu organisieren - unabhängig davon, obs ne Anfrage gibt oder nicht - und das sollten sie doch nunmehr schon 20 Jahre machen. Die geschredderten Akten muss man gesondert sehen, bin aber auch da der Meinung, das man da schon weiter sein sollte.

Gruss

icke



nach oben springen

#53

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.01.2010 22:13
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von icke46
Hallo,
was mich persönlich bei dieser ganzen Aktengeschichte mal interessieren würde: Die Behörde (erst Gauck, nun Birthler-Behörde) existiert nunmehr auch schon annähernd 20 Jahre. Nun ist es ja so, dass auch in der öffentlichen Verwaltung in den letzten Jahren die elektronische Datenverarbeitung Einzug gehalten hat, so dass man eigentlich davon ausgehen sollte, dass diese Akten auch entsprechend rational verwaltet werden.
Immerhin hat diese Behörde nach den Zahlen, die hier genannt wurden, 3000 Mitarbeiter. Eigentlich sollte es denen doch möglich sein, diese Akten vernünftig zu organisieren - das Anfragen nun jahrelang dauern, geht über meinen Horizont. Und ich gehe eigentlich davon aus, dass nicht plötzlich aus dem Nirvana in 10 Jahren nochmals 50 Millionen neue Aktenseiten auftauchen. Irgendwie habe ich an machen Stellen das Gefühl, dass die Akteneinsicht irgendwo gesteuert wird, um die Existenzberechtigung der Behörde zu untermauern.
Gruss
icke

Hallo,

als ich meinen Antrag abgab,fragte ich auch warum der Zeitraum bis zur Akteneinsicht ein so langer ist.
(Vorausgesetzt es gibt eine)
Mir wurde versichert,dass die meisten von der Stasi geschreddert worden und deshalb in mühevoller Puzzlearbeit wieder zusammen gefügt werden.Daher die langen Wartezeiten bis zur Einsicht.Ich find das total nachvollziehbar.
Deswegen kann es auch passieren,dass man beim ersten mal Bescheid bekam,in dem mitgeteilt wurde,dass keine Akte auffindbar war.2 Jahre später kann das schon wieder ganz anders aussehen.

ek40


nach oben springen

#54

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.01.2010 22:22
von karl143 (gelöscht)
avatar

Zitat von seaman

Ein afrikanischer Staat,Südafrika,hat es besser gemacht..
Wahrheits- und Versöhnungskommission!!!

seaman



@ Seaman,
hast du den Einblick in Südafrika um einen Vergleich ziehen zu können. Jeder Staat macht es eben auf seine Art. Und die Bundesrepublik hat sich auf diese Art entschieden. Hinterher kann man so etwas schlecht rückgängig machen. Es war doch auch jeden klar, das diese Art von Aufarbeitung nicht ohne Probleme abgehen würde. Aber das mußte man in Kauf nehmen. Meiner Meinung nach ist es ein guter Weg. Und lass es doch noch ruhig ein paar Jahre dauern. Aber jeder Verfolgte oder Inhaftierte, oder bespitzelte hat das Recht zu erfahren, von wem, wieso oder warum. Das Recht würdest du doch auch in Anspruch nehmen, wenn dir jemand was vorwerfen würde, oder?


nach oben springen

#55

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.01.2010 22:37
von Alfred | 6.849 Beiträge

AZ,

Du musst mir hier nicht doof kommen. Ich verlange hier vom Fairteam, dass auch solche Äußerungen von einen AZ mal zu einer Kritik führen. Ich habe Berliner eine ordentliche Frage gestellt.

AZ hoffe nicht, dass Du mich mit Deiner Art vergraulen kannst ..


nach oben springen

#56

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.01.2010 22:42
von Augenzeuge (gelöscht)
avatar

Nein, vergraulen möchte ich dich nicht. Du würdest mir sicher fehlen, Alfred.
Habe doch schon so viel erfahren, von dir......
AZ


nach oben springen

#57

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.01.2010 23:41
von Berliner (gelöscht)
avatar

Zitat von Augenzeuge

Zitat von Alfred
Berliner,

versuch bitte mal deine Frage anders zu formulieren. So verstehe ich überhaupt nicht was du wissen möchtest.


Hat die Anzahl der Akten einen Einfluss auf die Zeit, um diese zusammenzustellen?



Hallo Alfred,

die Frage, die Augenzeuge wiederholte, ist schon die, auf die ich eine Antwort haben wollte.

Zitat von Alfred
Und somit hält man für die Statistik die Anfragezahl schön hoch .....



Hier dachte ich, Du wirfst der Birthler-Behoerde vor, durch eine absichtliche Verzoegerung der Aktenherausgabe, die Anfragezahl kuenschtlich hochzuhalten. Stimmt das?

Zitat von Alfred
was hat denn die Anzahl der Anfragen mit der Anzahl der Akten zu schaffen ?



Hier dachte ich, Du verneinst die Moeglichkeit, dass diese Verzoegerung auch mit der Menge der Akten zu tun haben koennte, daher meine obige Frage.

Zitat von Alfred
ich habe nicht den Ergeiz jetzt hier darzulegen, wie es im MfS üblich war Akten an und abzulegen.
Allein darüber könnte man ein kleines Buch füllen.



Hier verstand ich Deine Antwort nicht, weil sie m.E. nichts mit der obigen Frage zu tun hatte.

Wenn Du die Frage noch beanworten moechtest, waere ich Dir sehr verbunden.
Falls ich etwas nicht verstanden habe, bitte klaere mich auf.

Berliner


zuletzt bearbeitet 27.01.2010 02:09 | nach oben springen

#58

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.01.2010 00:23
von Berliner (gelöscht)
avatar

Zitat von Feliks D.
Gäbe es keine Akten, dann wäre diesem Land und seinem angeblich gewünschtem Zusammenwachsen vieles erspart geblieben.


Hallo Feliks D.,

zum Zusammenwachsen gehoeren meiner Meinung nach zweierlei Dinge:

Erstens, was Du angedeutet hast, die Gabe zu vergeben und zu vergessen. Diese Eigenschaft wiederspiegelt die Grosszuegigkeit des Menschen, und ist richtig.
Zweitens ist das Beduerfnis nach Gerechtigkeit, geschehenes Unrecht wieder in Ordnung zu bringen. Diese Eigenschaft wiederspiegelt m.E. auch die Grosszuegigkeit des Menschen, damit niemand auf der Strecke bleibt. Aus diesem Grund wollen mMn immer noch viele Einsicht in ihre Akten.

Waehrend dieses Regimes ist Unrecht geschehen, das will hier hoffentlich keiner bestreiten. Nur darueber streiten wir uns, wieviel und welche Rueckschluesse deswegen zu ziehen sind.

Duane


zuletzt bearbeitet 27.01.2010 02:20 | nach oben springen

#59

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.01.2010 00:34
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von karl143

Zitat von seaman

Ein afrikanischer Staat,Südafrika,hat es besser gemacht..
Wahrheits- und Versöhnungskommission!!!

seaman



@ Seaman,
hast du den Einblick in Südafrika um einen Vergleich ziehen zu können. Jeder Staat macht es eben auf seine Art. Und die Bundesrepublik hat sich auf diese Art entschieden. Hinterher kann man so etwas schlecht rückgängig machen. Es war doch auch jeden klar, das diese Art von Aufarbeitung nicht ohne Probleme abgehen würde. Aber das mußte man in Kauf nehmen. Meiner Meinung nach ist es ein guter Weg. Und lass es doch noch ruhig ein paar Jahre dauern. Aber jeder Verfolgte oder Inhaftierte, oder bespitzelte hat das Recht zu erfahren, von wem, wieso oder warum. Das Recht würdest du doch auch in Anspruch nehmen, wenn dir jemand was vorwerfen würde, oder?




Ja,
ich habe diesen Einblick-in Südafrika.
Schön,dass du schreibst,die Bundesrepublik-und nicht die Bürgerrechtler- haben sich für diesen Weg entschieden.
Wurde auch klar als Regierungsaufgabe durch Kinkel formuliert.Irgendwie denke ich dann an die Marionetten,die Bürgerrechtler der DDR,die ehrlichen Herzens waren...
Zitat von Dir"Lass es noch paar Jahre dauern",bedeutet für mich im Klartext,ein Zusammenwachsen Deutschlands zu verhindern....

X+20 bedeutet für mich im Rückblick auf die deutsche Geschichte auch das Jahr 1965.Zwanzig Jahre nach 1945.
1966-1969 war Kiesinger Bundeskanzler.
Ein ehemaliger Pförtner beim MfS wird heute nicht mal...

seaman
Ach so,was kann man hinterher nicht rückgängig machen,hat man vorher was falsch gemacht??


nach oben springen

#60

RE: Erfahrungen mit der eigenen Stasi Akte

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.01.2010 05:52
von CaptnDelta (gelöscht)
avatar

Zitat von seaman

Zitat von karl143
Und die Bundesrepublik hat sich auf diese Art entschieden. Hinterher kann man so etwas schlecht rückgängig machen. Es war doch auch jeden klar, das diese Art von Aufarbeitung nicht ohne Probleme abgehen würde. Aber das mußte man in Kauf nehmen. Meiner Meinung nach ist es ein guter Weg.

Schön,dass du schreibst,die Bundesrepublik-und nicht die Bürgerrechtler- haben sich für diesen Weg entschieden.


Du meinst so Buergerrechtler wie Gauck, Eppelmann, Bohley, Henrich, die Du hier bei jeder Gelegenheit durch den Schlamm ziehst? Genau die wollten das so.
Oder meinst Du "Buergerrechtler" wie "Dr. Ralf Schirmer", "Maximilian", "Czerney" oder "Erwin"? Das die Typen einen anderen Weg wollten ist klar, nur wurden die berechtigterweise nicht mehr gefragt.

Zitat von seaman
Wurde auch klar als Regierungsaufgabe durch Kinkel formuliert.

Dazu koenntest Du doch mal das entsprechende Interview/Aussage von Klaus Kinkel hier 'reinstellen, in dem er das "klar als Regierungsaufgabe formuliert". Und zwar nicht nur den einen Halbsatz, der von "revolutionaeren Kraeften" mit schoener Regelmaessigkeit aus dem Zusammenhang gerissen wird, sondern den ganzen Absatz, inklusive Frage. Dann wirkt das naemlich besser.

Uebrigens, wenn Du mal das ganze Interview gelesen haettest, anstatts nur Halbsaetze zu implizieren, dann wuesstest Du auch das sich Kinkel dafuer eingesetzt hatte, das HVA-Mitarbeiter amnestiert werden. Das passt aber nicht von der Ideologie her, von daher kanns nicht sein.

Zitat von seaman
Ein ehemaliger Pförtner beim MfS wird heute nicht mal...

(naechste Nebelbombe) Was denn? Nachtwaechter?

-Th


zuletzt bearbeitet 27.01.2010 06:04 | nach oben springen



Besucher
15 Mitglieder und 95 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Andre Lambert
Besucherzähler
Heute waren 2107 Gäste und 126 Mitglieder, gestern 3660 Gäste und 197 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14371 Themen und 558251 Beiträge.

Heute waren 126 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen