#81

RE: Grenzaufklärer

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.12.2010 02:35
von vs1 (gelöscht)
avatar

Zitat von Pitti53

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Pitti53
danke th.das ist doch eine konkrete Aussage

und gleich zu zweit sind sie abgehauen? peinlich peinlich



Wieso peinlich?
Menschlich.

Peinlich sind die Beiträge einiger User in anderen Threats.



ich meinte peinlich für die GT




peinlich ist wohl eher deine aussage, zumindest aus meiner sicht.
gak'se waren auch nur menschen und nicht immer beruflich verpflichtet.
selbst mit beruflicher verpflichtung, hätte ich es, heute, keinem übel genommen und bin nicht der meinung, es sei peinlich für die gt.

peinlich war es damals, dass ist ok und verständlich!

gruß vs


nach oben springen

#82

RE:

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.01.2014 23:23
von Knolle | 2 Beiträge

Ich gehörte zu den ersten Wehrpflichtigen und stand im Sommer 1963 Nähe Boitzenburg (Reservekompanie Greven) an der Grenze. Vor einem nächtlichen Dienst befahl mir der 'Vergatterer', in dem Abschnitt, den ich bewachte, eine bestimmte Stelle von ca. 100 Metern keinesfalls aufzusuchen. Mein Erstaunen beantwortete man mit dem Hinweis, dort gäbe es "Bewegungen".Natürlich beobachteten wir das aus gesicherter Deckung. Ein PKW tuckerte heran, ein Beifahrer stieg aus, öffnete das Tor in der Minensperre, der völlig verdunkelte PKW fuhr westwärts und kam erst Stunden später auf der gleichen Strecke zurück. Längerdienende erklärten mir dann, da seien Grenzaufklärer ausgetauscht worden, Von solchen Planstellen innerhalb einer Kompanie, wie ich das hier mehrfach las und linientreuen Grenzern, die das "Niemandsland" inspizieren, war bei uns damals nie die Rede.
Knolle



Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#83

RE:

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.01.2014 12:57
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von Knolle im Beitrag #82
Ich gehörte zu den ersten Wehrpflichtigen und stand im Sommer 1963 Nähe Boitzenburg (Reservekompanie Greven) an der Grenze. Vor einem nächtlichen Dienst befahl mir der 'Vergatterer', in dem Abschnitt, den ich bewachte, eine bestimmte Stelle von ca. 100 Metern keinesfalls aufzusuchen. Mein Erstaunen beantwortete man mit dem Hinweis, dort gäbe es "Bewegungen".Natürlich beobachteten wir das aus gesicherter Deckung. Ein PKW tuckerte heran, ein Beifahrer stieg aus, öffnete das Tor in der Minensperre, der völlig verdunkelte PKW fuhr westwärts und kam erst Stunden später auf der gleichen Strecke zurück. Längerdienende erklärten mir dann, da seien Grenzaufklärer ausgetauscht worden, Von solchen Planstellen innerhalb einer Kompanie, wie ich das hier mehrfach las und linientreuen Grenzern, die das "Niemandsland" inspizieren, war bei uns damals nie die Rede.
Knolle

eins verstehe ich nicht,
man steht an der Grenze,um die zu bewachen,
dann taucht ein PKW auf,und man weiß nicht,
was das soll,das muß doch den Grenzsoldaten
gesagt werden,was das soll?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
nach oben springen

#84

RE:

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.01.2014 09:34
von S51 | 3.733 Beiträge

Wozu?
Ich möchte hier nicht den Uraltspruch mit Soldatenköpfen und Pferdeköpfen wiederbringen aber der Grundsatz, dass Vorgesetzte mit entsprechender dienstlicher Autorität eben auch vom dienstlichen Alltag abweichende Weisungen geben können, ist nicht auf Einheiten des Warschauer Vertrages begrenzt.
Die entsprechenden Begleiterscheinungen galten (und gelten) dann eben als autorisiert. Einfach so. Das eine Grenze zwischen einander doch alles andere als zugetanen Militärblöcken auch anderen Zwecken dient als nur der gegenseitigen Abgrenzung, erschien mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht nur uns auf dieser Seite als ebenso normal wie offiziell nie geschehen. Schließlich galt und gilt nicht mehr zu wissen als man für die eigene Dienstdurchführung wirklich braucht. Zumindest die Umgebung dies glauben zu machen, hat höchstwahrscheinlich positive Auswirkungen auf den eigenen Dienst- und sonstigen Alltag. Auch das gilt zeitunabhängig auf der ganzen Welt.
Warum also sollten wir damals da eine Ausnahme sein?


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


EK89/1 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#85

RE: Pfadfinder

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.07.2014 12:54
von UvD815 | 619 Beiträge

Hier eine Pressemitteilung zu den belgischen Pfadfindern

Angefügte Bilder:
Bild154a-Bild303-1988_Belgische Pfadfinder auf DDR-Gebiet.jpg

nach oben springen

#86

RE: Pfadfinder

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.07.2014 12:59
von UvD815 | 619 Beiträge

Die Übertrittsstelle war im Bereich Berlitzgrube - oberhalb vom Kirchwaldskopf .

Dort kontrollierte nur einmal täglich ein Posten den 6 Meter Streifen.

Vermutliche Bewegungsrichtung - Zufahrtsweg - " Biberfarm " GSZ Tor 113 Neustädt

Bild zeigt den Kirchwaldskopf von der A Sperre Wommen aus

Angefügte Bilder:
Bild141-1982_GA 34c_Blick zum Kirchwaldkopf.jpg

nach oben springen

#87

RE: Pfadfinder

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.07.2014 13:03
von UvD815 | 619 Beiträge

Erst kürzlich konnte bei einer gemeinsamen Grenzbegehung mit dem S 1 der GSA M 2 der Bereich Berlitzgrube inspiziert werden.

Die alte Zollhütte in der Nähe der damaligen Übertrittsstelle wurde auch noch festgestellt. Der gemeinsame Grenzweg ist zwar nicht mehr beschildert , jedoch steht noch die Markierung der DDR Grenzsteine sehr übersichtlich bis in Rtg. Familienbegräbnis ( Gruft oberhalb Forsthaus Berlitzgrube ) bis i.R. Arnsberg


nach oben springen

#88

RE: Pfadfinder

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.07.2014 13:28
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Zitat von UvD815 im Beitrag #86
Die Übertrittsstelle war im Bereich Berlitzgrube - oberhalb vom Kirchwaldskopf .

Dort kontrollierte nur einmal täglich ein Posten den 6 Meter Streifen.

Vermutliche Bewegungsrichtung - Zufahrtsweg - " Biberfarm " GSZ Tor 113 Neustädt

Bild zeigt den Kirchwaldskopf von der A Sperre Wommen aus


Die Übertrittstelle war ungefähr hier:
51° 0'38.47"N 10° 4'33.46"E


"Mobility, Vigilance, Justice"
nach oben springen

#89

RE: Pfadfinder

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.07.2014 13:45
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Viel Wald..

Theo


nach oben springen

#90

RE: Pfadfinder

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.07.2014 14:22
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #89
Viel Wald..

Theo


Kaum zu glauben.

Zu jener Zeit führte ein nicht ausgebauter Waldweg von westlicher Seite zu dieser Stelle.
In etwa der Bereich der ehemaligen GS 1524


"Mobility, Vigilance, Justice"
eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen


Besucher
21 Mitglieder und 72 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Erinnerung
Besucherzähler
Heute waren 2492 Gäste und 132 Mitglieder, gestern 3611 Gäste und 206 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14367 Themen und 557812 Beiträge.

Heute waren 132 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen