#41

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 11:24
von Freedom (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow

Zitat von Freedom


Fakten die nach dem Ende der "DDR" an die Öffentlichkeit gekommen sind, sprechen eine belegbare andere gefährliche Sprache.
Die Brisant ihrer Entschlossenheit wird schon allein durch den geplanten Überfall auf Westberlin dokumentiert.



na @freedom, offensichtlich hast du nie als soldat gedient, sonst würdest du nicht einen solchen unsinn von dir geben. ansonsten wäre verstehendes lesen von quellen für dich sehr angebracht.





Wird mal wieder alles geleugnet und vertuscht?
Soldat ich? Für die DDR? Niemals! Es gab kein Sinn für mich ein Staat zu verteidigen der die Menschenrechte mit Füßen tritt und andersdenkende nicht einräumte!

Ps: Komm mir jetzt nicht mit anderen Staaten - wir sprechen hier speziell von der "DDR"!


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#42

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 11:37
von glasi | 2.815 Beiträge

guten morgen gilbert. warum sollte die einheit nicht das ziel gewesen sein. die ddr und die alte brd waren doch nur satelietenstadten der supermächte. wir mußten für die niederlage im 2 weltkrieg büßen indem brüder zu feinden wurde.



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#43

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 11:49
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

stimmt @glasi, aber mir geht es um die derzeitige "geistige einheit" von manchen auch als "mauer in den köpfen" bezeichnet. siehe hierzu meine frage auf seit 1 :

Zitat
stellt sich mir die frage, ob überhaupt die geistige einheit der deutschen gewollt war oder gibt es nicht eher "geistige brandstifter" die diese versuchten bzw. versuchen zu behindern ?


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#44

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 11:54
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Freedom

Fakten die nach dem Ende der "DDR" an die Öffentlichkeit gekommen sind, sprechen eine belegbare andere gefährliche Sprache.
Die Brisant ihrer Entschlossenheit wird schon allein durch den geplanten Überfall auf Westberlin dokumentiert.



Zitat von GilbertWolzow
na @freedom, offensichtlich hast du nie als soldat gedient, sonst würdest du nicht einen solchen unsinn von dir geben. ansonsten wäre verstehendes lesen von quellen für dich sehr angebracht.


Zitat von Freedom
Wird mal wieder alles geleugnet und vertuscht?
Soldat ich? Für die DDR? Niemals! Es gab kein Sinn für mich ein Staat zu verteidigen der die Menschenrechte mit Füßen tritt und andersdenkende nicht einräumte!

Ps: Komm mir jetzt nicht mit anderen Staaten - wir sprechen hier speziell von der "DDR"!



offensichtlich scheint dir @freedom, wirklich das verstehende lesen sehr schwerzufallen. ich hatte nicht geschrieben "soldat für die ddr" sondern nur soldat.
so nun will ich deinen beweis für deinen militärischen sachverstand. ich meine, den von dir behaupteten überfall auf west-berlin.
wäre mal schön, wenn du mit fakten, fakten, fakten kommen würdest und nicht mit neuem unsinn.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#45

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 12:04
von glasi | 2.815 Beiträge

hallo gilbert. die frage ist schwer zu beantworten. hier im westdeutschen hinterland ist es kein thema. es wird einfach nicht darüber gesprochen. alles geht hier seinen gewohnten gang wie vor 20 jahren. würden nicht soviele rußlanddeutsche hier wohnen könnte mann meinen es gäbe keine einheit. es ist einfach egal. das ist doch besser als würde am stammtisch immer nur gemeckert über ossis und sonst was. auch vor 20 jahren ist hier die wende spurlos an meinem ort vorbei gegangen. der osten ist genauso weit weg wie hamburg. ich hoffe ich konnte die frage aus meiner sicht beantworten



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#46

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 12:30
von glasi | 2.815 Beiträge

hallo freedom. geplant wurde viel. auch eine invasion von westeuropa war geplannt. aber die angst vor atomwaffen hat dafür gesorgt das jede supermacht in ihrem bereich blieb. deswegen haben die usa nicht in ungarn und der cssr eingegriefen. gott sei dank. denn sowas kann sich schnell hoch schauckeln. aber zurück zum thema. ich denke mal das ist in gilberts interesse. lg glasi



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#47

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 12:33
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Also das ein Land in 2 Staaten aufgeteilt wurde,allein dieser Grundgedanke ist absurd, banal
und unnormal.Da schreite es doch förmlich danach,diesen Zustand zu beenden.
Wann,wie,auf welche Art und Weise,das wusste ja damals kein Mensch.



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#48

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 12:46
von karl143 (gelöscht)
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Ich bin der Meinung, die Politiker wurden von den Ereignissen zu Entscheidungen gedrängt. Irgendwann war dann auch der Zeitpunkt erreicht, wo Kohl erkannte, das zu dieser Zeit die Einheit möglich wäre. Ich bin bestimmt kein Freund von Kohl, aber bis auf wenige Punkte hat er alles richtig gemacht. Zu den falschen Entscheidungen gehören mMn zum Beispiel der Umtausch 1;1 bis zu einem gewissen Betrag. Davor hatten alle Experten in Politik und in der Wirtschaft gewarnt. Das war ein Zugeständnis an die Bevölkerung im Osten. Was blieb aber den Politikern in Ost und West an Alternativen. Die DDR in einer anderen Staatsform (Demokratie) fortbestehen zu lassen? Sie wäre innerhalb von Wochen ausgeblutet wie kurz vor dem Mauerbau. Am 13. Nov. lief abends in der ARD eine 90 min. Dokumentation über Birgit Breuel und der von ihr geleiteten Treuhand. Allen Skeptikern zur Erinnerung: über 90 % der Betriebe waren unter der Bedingung des freien Warenverkehrs in der DDR nicht überlebensfähig. Sie bestanden nur unter dem abgeschotteten und bezuschussten Markt innerhalb der Planwirtschaft. Folge, diese Betriebe hätten alle zugemacht.Als Ergebnis wären die Bewohner in den Westen gezogen. Und was hätte die Bundesrepublik im Grunde davon gehabt?Noch mehr Millionen von Arbeitslose, Wohnungen usw. wären in dieser Menge garnicht vorhanden gewesen. Einen Zuzug in dieser Größenordnung und einer bestimmten gewissen Zeit hat noch kein Land dieser Erde bewältigt. Zum anderen hatte die DDR das Problem, sie brauchte dringend Geld. Wer sollte ihr das geben? Die Weltbank hätte es sich nicht leisten können, einem Staat der vor dem Bankrott steht, auch nur einen Dollar Kredit zu geben. Also, hätte man sich in diesem Fall wieder an die Bundesrepublik gewandt, nach dem Motto, wir sind doch aber eigentlich ein Volk! Wenn man dieses Gesamtspektrum Betriebs- und Volkswirtschaftlich betrachtet, und mal die ganzen Emotionen wegläßt, blieb eigentlich nur dieser eine Weg.


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#49

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 12:55
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

danke @zermatt und @karl für eure antworten.
jedoch wurde meine frage:

Zitat
stellt sich mir die frage, ob überhaupt die geistige einheit der deutschen gewollt war oder gibt es nicht eher "geistige brandstifter" die diese versuchten bzw. versuchen zu behindern ?


erneut nicht beantwortet


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#50

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 13:00
von glasi | 2.815 Beiträge

GILBERT!SIE IST GEWOLLT. ES GIBT 86 milionen deutsche. mann kann es nicht jeden recht machen. aber ich bin glücklich



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#51

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 13:06
von Freedom (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow

so nun will ich deinen beweis für deinen militärischen sachverstand. ich meine, den von dir behaupteten überfall auf west-berlin.
wäre mal schön, wenn du mit fakten, fakten, fakten kommen würdest und nicht mit neuem unsinn.



http://www.lehrfilme.net/luftbruecke-pic...west-berlin.pdf Sicherlich kennst Du das Dokument schon längst, und bestreitest es auch sicherlich. Oder waren es nur Planspiele die zum Zeitvertreib dienten? Nun selbst deren Kinder durften auch schon Krieg gegen den Imperialismus spielen.
Und unzählige weitere Dokumente belegen es.Am Ende brach das DDR-Regime zusammen, nicht die westdeutsche Demokratie.

PS: Du kriegst mich nicht.


zuletzt bearbeitet 12.12.2009 13:09 | nach oben springen

#52

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 13:13
von glasi | 2.815 Beiträge

ich sag doch freedom. geplannt und träniert wurde viel.



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#53

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 13:36
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow
stellt sich mir die frage, ob überhaupt die geistige einheit der deutschen gewollt war oder gibt es nicht eher "geistige brandstifter" die diese versuchten bzw. versuchen zu behindern ? ich stelle mal den ehem. präsidenten des bnd, klaus kinkel, mit seiner damaligen brandrede mit an erster stelle...


Hallo Gilbert,

Deine Frage liegt vermutlich die Annahme zugrunde, daß die "geistige Einheit" von aussen bewusst gesteuert wird. Wenn dem so ist, dann sollte diese Beeinflussung ja alle Bevölkerungsteile, jeden Alters, betreffen.

Die heute 20-jährigen oder Jüngeren haben zum größten Teil wahrscheinlich keine Mauer im Kopf, bzw. haben sich darüber noch nie Gedanken gemacht. Sie fühlen und denken "Gesamtdeutsch" und werden vermutlich den Begriff "geistige Einheit" kaum einordnen können.

Bei dem Bevölkerungsanteil, welcher die DDR bzw. alte Bundesrepublik noch bewusst erlebt hat, wird die "geistige Einheit" wohl größtenteils von der jeweiligen Person abhängen und damit wie sie sich überhaupt mit dem Thema DDR/Bundesrepublik auseinandersetzt oder gesetzt hat. Eine äußere Beeinflussung wird hier kaum noch greifen.

Wenn ich z.B. in Richtung neue Bundesländer unterwegs bin, dann nehme ich den ehemaligen Grenzverlauf ganz bewusst wahr. Ich werde immer darauf achten und dann auch, bewusst als auch unterbewusst, Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern suchen und finden. Genauso achte ich auf Veränderungen von mir seit 1988/1990 bekannten Gegenden und Orten ganz bewusst oder auch unbewusst.

Warum fahre ich gerne in die neuen Bundesländer?
- Ab der "Grenze" werden die Autobahnen leerer, besser und gleichzeitig breiter.
- Den Umgang der Menschen untereinander und mit "Kunden" halte ich in den neuen Bundesländern nach wie vor für freundlicher und herzlicher.

Ich habe also eine recht hohe "Mauer im Kopf" bzw. habe die "geistige Einheit" für mich noch nicht vollzogen. Gleichzeitig könnte das aber heissen, daß die "Mauer im Kopf" nicht zwingend negativen Charakter besitzen muss.

Gruß
Stefan


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
zuletzt bearbeitet 12.12.2009 13:37 | nach oben springen

#54

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 14:00
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Freedom


PS: Du kriegst mich nicht.


@freedom, was soll denn das nun wieder? offensichtlich hast du den sinn dieses forums nicht verstanden, denn du scheinst hier zu sein um stimmung zu machen, mehr nicht.

ist es wirklich zuviel verlangt, einfach mal mit fakten zu kommen? der eingestellte link ist ja nun wirklich unterste schublade.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#55

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 15:15
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow
ausgehend von jens seinen beitrag:

Zitat von KID
wir haben auch in den USA mit unserer Vergangenheit zu tun. Wir haben es nur dem Lincioln zu verdanken, dass wir nicht heute noch ueber alles aus der Zeit des Buergerkrieges zanken. Nach der Kapitulation liess Lincoln sogar das Lied Dixie spielen, da er es einfach schoen fand. Die Soldaten der Confederacy durften nach der Kapitulation nach Hause marschieren und zwar mit Waffen und ohne Auflagen. Die Symbole der Confederacy -auch wenn sie vielen nicht gefallen - sieht man heute noch als Bestandteile der Bundesstaatswappen und Embleme der Staaten, obwohl es freilich immer weniger wird. Statt Demuetigung reichte Lincoln den Mitbuergern der Suedstaaten die Hand, da er wusste, es gibt keine Vorwaertsbewegung, wenn all staendig nach hinten blicken. Heute stammen viele der hoechst angesehenen Offizierskandidaten der US-Armee von VMI, der Virginia Military Institute. Dort studierte der Confederate Oberbefehlshaber Robert E. Lee vor dem Buergerkrieg. Stell Dir mal vor, die besten Offizierskandidaten der Bundeswehr stammten aud der OHS Franz Mehring oder Rosa Luxemburg, wo auch die alten Traditionen der NVA geehrt und gepflegt sind, wenn auch in Rahmen. Waere das in Deutschland moeglich? Menschen aus dem Norden fuehren immer noch einen sanften Krieg mit ihren Mitbuergern aus den Suedstaaten, wenn es um eine Beurteilung der Kriegsjahre geht. Lincoln hat vorausgesehen, dass ein baldiges und gesundes Zusammenwachsen der Seiten einer Versoehnung und nicht einer Verurteilung bedarf. Da gab es nach dem Krieg keine Schauprozesse oder Verfolgungen. Keine Gefangenschaft oder weitreichende Berufsverbote fuer Confederates. Heute sind die Suedstaaten auch wesentlich anders als die Nordstaaten, nicht zuletzt weil ihre Traditionen und Kultur als wertvoll erhalten blieben. In der Virginia Military Institute wird heute noch Dixie gespielt, ohne dass unsere Republik zusammenbricht. Nur was zum Nachdenken.



stellt sich mir die frage, ob überhaupt die geistige einheit der deutschen gewollt war oder gibt es nicht eher "geistige brandstifter" die diese versuchten bzw. versuchen zu behindern ? ich stelle mal den ehem. präsidenten des bnd, klaus kinkel, mit seiner damaligen brandrede mit an erster stelle...



Hi Gilbert,

Ich glaube, Gilbert, Du nimmst KID's Gedanken und rollst das in zu einfache Tuecher, welche nur schwarz/weiss, gut/schlecht, rot/gruen, etc, sind.

Es gibt auch hier, und heute, noch Streitereien ueber den Sinn und Ausgang des Buergerkrieges vor 150 Jahren. Allerdings Zeit heilt viele Wunden. Nach 20 Jahren zu erwarten was hier 150 Jahre gedauert hat ist wahrscheinlich nicht realistisch. Ausserdem, so unwahrscheinlich und repulsiv das erscheinen mag, wuerde ich postulieren das: sobald wirkliche Waffen zum Einsatz kamen, und sobald echtes Blut vergossen wurde -- auf BEIDEN SEITEN-- , man spaeter leichter zusammenfand, weil das Leid eben universell -- auf beiden seiten -- war.

Allerdings, gab es auch nach diesem Krieg, Clans und Cliquen welche sich noch lange nach der tatsaechlichen Niederlage nicht damit abfinden konnten, das der Krieg verloren war. Egal, welche Hand ausgestreckt wurde. Mark Twain z.B. berichtet darueber recht eindrucksvoll. Es ist also nicht nur ein heutiges Problem.

Zurueck nach Deutschland: Es geht also nicht darum das "Die Soldaten der Confederacy durften nach der Kapitulation nach Hause marschieren und zwar mit Waffen". Dieser Teil ist schon vollzogen: das Aequivalent ist das man einen grossen Teil der NVA in die Bundeswehr uebernommen hat, am 3.10.1990, inclusive Waffen. Man bekam nur eine neue Uniform. Man hat auch -vom Westen her- den Buergern im Osten die Hand gereicht, genauso in die Gegenrichtung.

Wirtschaftlicherweise gabs auch hier in den USA noch lange einige Unterschiede, wobei allerdings die Suedstaaten (obwohl Verlierer) einen gewissen Vorteil hatten, im Unterschied zu Ost-Deutschland. Im zivilen Leben gabs/gibts auch zwischen den beiden deutschen Staaten keine Gefangenschaft, und keine Berufsverbote.

Das war ausser fuer 'nen gewissen Clan oder Clique, der sich abwechselnd 'Schild und Schwert der Partei' oder auch 'Bewaffnetes Organ' nannte. Insgesamt ungefaehr so etwa 300t Menschen (100t HA, 200t IM), im Vergleich zu 16,000t Menschen (ex-DDR) oder 80,000t Menschen (Deutschland), eigentlich demographisch zu vernachlaessigen. Das ist das einzige Haeuflein, das Probleme hat. Und da und eben deswegen hinkt der Vergleich etwas, den KID zog.

Auf den Rest von Deutschland (ohne MfS) war er jedoch sehr zutreffend, das einzige was bisher fehlt in Deutschland, Gilbert, ist das Aequivalent der 'Gettysburg-Address'. Wird langsam Zeit.

Gilbert: Zurueck zu der Frage die Du stellst; die laesst sich umformulieren: Warum laesst sich das Haeuflein von ein paar 'Brandworten' so dermassen ablenken? (Glaub mir, frag mal Leut' auf der Strasse was Du meinst mit der Brandrede) Meinste nicht das es so 'Brandreden' damals, vor 150 Jahren genauso gegeben hat? Waren die der Einigung hinderlich? Warum gibt's ein paar die immer wieder die "geistigen Brandstifter" (was auch immer man darunter versteht) an erste Stelle stellen muessen? Warum versucht man unaufhoerlich, diese 'Brandredner' so miszuverstehen, das es der eigenen, mitgebrachten Ideologie nahe kommt, und man deswegen in eine gemuetliche Opferrolle schluepfen kann? Warum kann man nicht ueber ein halbes Dutzend falsch formuliert Worte hinwegsehen, und dafuer das eigentliche der Rede zu verstehen versuchen?

Um zu KID's urspruenglichen Artikel zurueckzukommen, Gilberts Frage zu beantworten, und alles auf einen Punkt zu bringen:
Gab's eigentlich in den Suedstaaten so Leute, welche Lincoln's 'Gettysburg Address' genauso zerstueckelt, zerlegt und propgandistisch recycled haben wie unsere Genossen das fuer sogenannte 'Brandreden' tun? Ich glaub sowas ist typisch Deutsch...

-Th


zuletzt bearbeitet 12.12.2009 15:17 | nach oben springen

#56

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 15:31
von EK-Zappel-79-2 (gelöscht)
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Ich versuche hier Antwort zu geben ohne das ich die vorangegangen Antworten lese und ich denke ich gebe auch eine nur sehr persönliche Ansicht auf diese Dinge.
Ganz oben steht für mich der Gedanke, im Westen wurde von den Politikern oft über die Einheit geredet ... dem Volk war das im Laufe der Zeit eigentlich Wurst, da galt eher Wohlstand als Einheit.
Im Osten wurde "dank" Ulbricht bis in die Siebziger Jahre eine Wiedervereinigung ( natürlich nur auf sozialistischer Basis) als Hauptaufgabe vermittelt, nach dem Sturz Ulbrichts ( auf Nationaler Basis könnte man das sogar Konterrevolution nennen) wurde jeglicher Bezug auf die Deutsche Nation ausgelöscht und dessen Erwähnung quasi unter Strafe gestellt, einschließlich des inoffiziellen Verbotes der DDR Nationalhymne durch deren Hinweis auf die Deutsche Einheit.
ABER im Volke der DDR wuchs durch den Widerspruch ... nach den Tugenden der besten Deutschen zu handeln, das Neue Deutschland zu lesen, Deutscher zu sein, deutsch zu sprechen und eben auch deutsch und noch deutscher beim Militär zu sein und doch keine Nationale Identität zu haben.
Also war bei vielen DDR deutschen der Wunsch nach einem Deutschland ... ggf in zwei Staaten, oder zumindest einer Sprachlichen und Kulturellen deutschen Nation tiefer ausgeprägt als im Westen.
Dazu kam, das eben die deutsche Geschichte tiefer und intensiver an den Schulen der DDR behandelt wurde, man aber auch hier im handeln seperatistisch klein-DDR deutsch handelte und im weitesten Sinne Großdeutsch lehrte.
Beim mir fiel dies vielleicht weil ich sehr Geschichtsinteressiert bin auf fruchtbaren Boden, den ich würde mich eher als linksnationalkonservativ bezeichnen ( also fern von SED-PDS oder gar autonomen Spinnern), wodurch ich mir in verschiedenen Foren oder Diskussionen schon anhören musste Nazi oder Kommunist, ja Bolschewist zu sein, beides verneine ich und kann dies sicher mit gutem Gewissen tun.
Mein Gedanke war immer, erst die nationale Frage gelöst und dann die Gesellschaftliche ... ob letzteres richtig war weiß ich nicht, aber ich denke anders herum wäre es gar nicht möglich gewesen.
Vielleicht fällt es mir heute dadurch auch leichter schwächen im System zu ertragen weil ich aus meinem Gefühl dort angekommen empfinde als was ich mich immer fühlte ... in der deutschen Nation ... obwohl ich mir diese etwas anders und gerechter vorstellte und mal dachte das von den progressiven Vorstellungen die es zweifelsohne in der DDR gab hätte mehr mitgenommen werden können.
Also nicht scheint widersprüchlicher als die Nationalgeschichte Deutschlands seid 1945 bis 1989/90 ... und wenn ich sehe was die Politiker eigentlich aller Parteien, aus dem Deutschland was ich mir erträumte machen ... schwillt mir der Kamm.
So und nun könnter meinetwegen alle mimb Finger of den arem Zappel zeigen


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#57

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 15:56
von josy95 | 4.915 Beiträge

Versuch, der Frage auf den Grund zu gehen, Versuch, sie zu beantworten:

Die Deutsche Einheit war zumindest im Grundgesetz der Alt- BRD noch erklärtes Ziel, in der DDR hatte man sie ja (Anfang der 70-er war es??) auf eine Art und Weise geächtet, sprich aus dem öffentlichen Leben in Wort und Schrift zur endgültigen Untermauerung des Alleinherrschaftsanspruches der SED verbannt. Das fing u. a. beim Text der DDR- Nationalhymne an und endete in vielen anderen propagandistisch bestens aufbereiteten Passagen des öffentlichen täglichen Lebens.

Für meine Begriffe war die DDR zwar in einer gewissen Form Bankrott und viele Industriebetriebe runtergewirtschaftet, marode, aber doch nicht so gänzlich am Ende.

Natürlich war es für die damals handelnden Politiker nicht einfach, Entscheidungen zu treffen, die langfristig das Optimum an Ergebnissen erziehlen mußten. Ich empfinde aber, man tat sich schon in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung sehr schwer, etwas nachzubessern. Gute Entscheidungen, gute Entwicklungen weiter zu führen, zu Optimieren, Schlechte zu überdenken, neu zu regeln. Einfach und realistisch aus Erfahrungen die notwendigen wirtschaftspolitischen Konsequenzen ziehen. Warum? Weil dort einerseits der handlungsgelähmte typisch deutsch- krankhafte Bürokratismus auf den Beginn des zügellosen Lobbyismus prallte und sich genauso wie DDR und BRD vereinigten. Hier nur keine historisch notwendige Vereinigung eines weltpolitisch einst zwanghaft in zwei konträte Systeme getrennten Staates, sondern die Vereinigung zu einem beginnenden schwarzen Kapitel gesamttdeutscher Gegenwartsgeschichte, aktueller Politik mit mafiosen Strukturen.

Der größte Fehler aller damals handelnden Politiker (nicht nur eines Herrn Kohl, ich selbst bin auch nicht gerade sein Fan!) war der, die wirtschaftliche Wiedervereinigung derart lasch zu handhaben, ja gar sträflich einem gewissen Alleingang zu überlassen. Die gesamte Wirtschaft und das Finanzwesen des Beitrittsgebiet (DDR) hätte unter ein verschärftes Wirtschafts- und Finanzstrafrecht gestellt werden müssen. Hiermit hätte man die massive Ausplünderung des noch überlebensfähigen Teils der Wirtschaft verhindern können. Ausplünderung?
Besser gesagt die schnelle und endgültige teils kriminelle Liquidierung der Konkurenz mit Steuergeldern!
Jeder erfahrene Westpolitiker hätte das damals schon wissen müssen!

Der Wirtschaft der dam. BRD ging es 1989 auch nicht besonders rosig, die ständig steigende Zahl der Arbeitslosen belegt dies. Der Fall der Mauer und die Konsumbereitschaft des DDR- Bürgers haben doch den Gau der Überproduktionskriese verhindert. Es war doch ein imenser Sog, der da auf die BRD einströmte und die fast stillstehenden Bänder der Produktion wieder anlaufen ließ...

Was die Einführung der D- Mark und die relativ schnelle Wiedervereinigung, den Beitritt der DDR zur BRD anbelangt, viel Alternativen gab es nicht. Die massive Abwanderung gen Westen wär wohl das größte und unübersehbarste Problem geworden.

Mein persönliches Urteil: JA, die deutsche Einheit war und ist das Ziel der Zukunft.

Nur: Fehler begeht der Mensch, das ist was ganz normales. Fehler sind aber auch dazu da, dafür gut, daraus zu lernen. Und da sieht es mit der Zukunft, der Weiterentwicklung der Einheit für meine Begriffe sehr düster aus!

Warum: Weil die Politik nicht in der Lage ist, sich des kriminellen Lobbyismus zu erwehren, den damit verbundenden massiven sozialen Kahlschlag zu stoppen. Die Entwicklung der sozialen Markrwirtschaft zu einem System des pefekt- perfiden Raubritterkapitalismus mit Tendenzen des Frühfeudalismus. Der Schaffung von megareichen Minderheiten einerseits und Massenarmut anderseits....und damit der Heraufbeschwörung massiver globaler Konflikte...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#58

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 16:42
von EK-Zappel-79-2 (gelöscht)
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Zitat von josy95
die relativ schnelle Wiedervereinigung, den Beitritt der DDR zur BRD anbelangt, viel Alternativen gab es nicht. Die massive Abwanderung gen Westen wär wohl das größte und unübersehbarste Problem geworden.



Was noch viel wichtiger aus meiner Sicht ist, waren (und sind) die nicht abzuschätzenden militärpolitischen Vorgänge in der Sowjetunion/GUS/Rußland, man denke hier nur an den Putsch in Moskau ... oder den (psychologisch zu verstehenden) Rachegedanken der Armeeführung die den mit hohem Blutzoll eroberten Faustpfand und die Speerspitze sowie Schutzschild DDR preiszugeben.
Wer denkt nicht auch an Schirinowskis Drohung .. die Mercedes mit Panzern von deutschen Autobahnen zu schieben.
Weiter denken ... >wer heute in Moskau wirklich die Fäden zieht und zumindest der DDR nicht gerade feindlich gegenüberstand und sein Pilzgeflecht noch heute vielleicht tiefer in unsere Gesellschaft reicht wie wir uns überhaupt vorstellen können< ... darf man sicher auch noch.


zuletzt bearbeitet 12.12.2009 16:43 | nach oben springen

#59

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 20:38
von Musiker12 | 822 Beiträge

Zitat
stellt sich mir die frage, ob überhaupt die geistige einheit der deutschen gewollt war oder gibt es nicht eher "geistige brandstifter" die diese versuchten bzw. versuchen zu behindern ?



Wie könnte man die geistige Einheit herstellen? Gute Frage. In dem man manche Dinge einfach auf sich beruhen läßt und nach vorne schaut? Das Gegenargument "Aufarbeitung" höre ich jetzt schon. Aber ist das denn überhaupt möglich wenn zwei eher verhärtete Fronten aufeinander stoßen, verstehen doch einige unter Aufarbeitung nur Vorwürfe. Solange diese Vorwürfe nicht aufhören wird es meiner Meinung nach keine geistige Wiedervereinigung geben können. Betrachtet man das Forum welches natürlich nicht repräsentativ ist weil die mehrzahl der Teilnehmer in die verschiedensten Dinge involviert waren, so stellt man fest, dass es einigen Teilnehmern em Fall den geistigen Brandstiftern) bestimmt nicht daran gelegen ist eine geistige Wiedervereinigung herbei zu führen. Sie könnten ihre Hasstiraden ja nicht mehr los werden und ihr Feindbild wäre verschwunden. Ich habe immer den Eindruck, dass die ohnehin schon Unterlegenen erst eine Chance auf eine geistige Wiedervereinigung haben wenn sie zu Kreuze krichend sich für alles, ihr Leben, ihre Ideale oder noch besser für ihre pure Existent entschuldigen.

Wie könnte es in der Bevölkerung aussehen? Schwer zu sagen. Da gibt es bestimmt einen großen Teil, dem alles völlig gleichgültig ist. Ein weiterer Teil stellt nur fest, dass es ihn Geld kostet (Soli). Es gibt bestimmt viele die lediglich denken "die armen Ossis" ohne zu wissen von was sie reden. Ein Teil der Bevölkerung glaubt ohnehin, dass alle Ossis der Stasi angehörten (hatte diesbezüglich schon sehr interessante Gespräche).

Die nächste Generation wird wenn überhaupt einseitig aufgeklärt über die DDR und deren Verhältnisse. Was sich dann in deren Köpfe abspielt vermag ich nicht zu beurteilen.

Persönliche Anmerkung:
Bevor ihr jetzt gleich wieder auf mich einprügelt, lasst euch meine Gedanken mal durch den Kopf gehen, schaut euch die Beiträge der letzten Tage an. Immer wenn ein wenig Ruhe einkehrt kommt wieder ein Beitrag der diese Ruhe zu Nichte macht und die Kluft wieder größer werden läßt. Eigentlich schade denn wäre das nicht der Fall, würde die Autoren dieser Beiträge den Blick nach vorne richten und Vergangenes vergangen sein lassen, dann könnte man die Wiedervereinigung im Geiste betreiben.
Selbst wenn man versucht, wenn auch mit direkten Worten, die Autoren darauf hinzuweisen, dass sie nur Öl in Feuer gießen werden diese natürlich in ihrer gießenden Tätigkeit von all denen unterstützt die ich als geistige Brandstifter bezeichne.
All diese Dinge sind für mich der Grund warum ich wie bereits in einem anderen Beitrag angekündigt hier zurück ziehen werde. Mir wurde unmißverständlich klar gemacht, dass ich durch meine (musikalischen) Beiträge die Harmonie störe und das möchte ich niemandem zumuten. Ich werde sicher weiter mitlesen und mich im Chat aufhalten denn dort sind merkwürdigerweise sachliche Gespräche möglich aber aus dem Forum werde ich mich heraus halten.



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#60

RE: Deutsche Einheit - War eine Einheit der Deutschen wirklich das Ziel für die Zukunft ?

in Das Ende der DDR 12.12.2009 21:13
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Nur soviel,Musiker, deine Texte sind gut, aussagekräftig und ich kann es nicht besser formulieren. Wir hatten ja schon einmal die Freude, uns persönlich kennenzulernen und der Ritter Götz von Elbechingen war angenehm überrascht von dem Ritter mit der Goldrüstung.
Der interessierte Leser findet die schöne Geschichte unter Smaltallk für Mitglieder- Offtopic, siehe Neue Geschichten im Forum/8.11.2009
Kurz und knapp, mir gefällt auch einiges hier nicht, halte mich dann raus, obwohl es in den Fingern juckt aber wir sind schon ganz schön weit, hier im Forum was den Horizont betrifft aber beobachte erst mal weiter, viel Glück, mein Freund. Bis später.

Gruß Rainer- Maria


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