#1

Der Verdienst von Aram Radomski und Siegbert Schefke

in Leben in der DDR 27.11.2009 18:05
von Augenzeuge (gelöscht)
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Aram Radomski und Siegbert Schefke

Gestern haben auch sie den Bambi bekommen. Meiner Meinung nach viel zu spät. Ihr Verdienst ist vielleicht größer als der anderer, die man schon ausgezeichnet hatte.

Was wäre passiert, wenn es sie nicht gegeben hätte? War ihr Film nicht ein Schlüsselerlebnis für das Volk welches den Umbruch endgültig einleitete, den Wechsel zum aufrechten Gang, wie es Heym später formulierte? Ein Film, dessen Bilder keinen Kommentar bedurften, um ihn zu verstehen?

Was hätte man mit ihnen gemacht, wenn man sie erwischt hätte? Mit dem Material, welches doch nur der Wahrheit entsprach?
Obwohl sie damals permanent von der Stasi überwacht worden, gelingt ihnen nicht nur die Fahrt nach Leipzig, auch der Film und die Übergabe an Diplomaten, die den Film in den Westen bringen.

Ehrlich gesagt, mir ist es rätselhaft, wie die zwei den Geheimdienst so einfach austricksen konnten. Aber vielleicht können hier einige Experten weiterhelfen.

Mit Fotoapparat und Videokamera dokumentierten Aram Radomski und Siegbert Schefke die Missstände in der DDR und übergaben das Material dann an West-Medien. Ihren spektakulärsten Einsatz hatten sie am 9. Oktober 1989 bei einer Großdemonstration in Leipzig.

„Mit ihrer Filmkamera dokumentierten sie die Umweltverschmutzung in Bitterfeld, baufällige Wohnviertel in Berlin und die Wahlfälschung bei den Kommunalwahlen im Mai. »Wir haben das visualisiert, was die Kirchengruppen diskutierten«, sagt er. »Und je näher wir an der Wirklichkeit waren, desto mehr haben wir es selbst begriffen, dass in diesem Staat alles kaputt war, bis auf die Neubaugebiete.“ (ND)

Zum Artikel: http://www.neues-deutschland.de/artikel/...geduldigen.html

„Es wird die Sternstunde der beiden Berliner. Weil die West-Journalisten Leipzig nicht betreten dürfen, sind sie so etwas wie die Springer, das fahrende und fliehende Auge. Pfarrer Siebert von der Reformierten Kirche nahe dem Hauptbahnhof und dem damaligen Centrum-Warenhaus, das die Leipziger wegen seiner gerundeten Metallfassade „Fischbüchse“ nennen, schließt ihnen die Tür zum Turm auf, sie steigen hoch, unten marschieren die Leipziger und rufen „Wir sind keine Rowdys – wir sind das Volk!“ Das „Neue Deutschland“ hatte zuvor in einem Kommentar all jene, die in diesen Tagen – nicht nur in Leipzig – auf die Straße gingen, um Bürgerrechte einzufordern, als „Rowdys“ bezeichnet. Nun antwortete das Volk. 70 000 Menschen demonstrieren.“ (Tagesspiegel)

Zum Artikel: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Mauerg...;art270,2915094


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#2

RE: Der Verdienst von Aram Radomski und Siegbert Schefke

in Leben in der DDR 27.11.2009 18:58
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Jörg, ich musste so lachen, dieses Kaufhaus mit der gerundeten Metallfassade.... (aus Aluminium), das füge ich jetzt an, und " Fischbüchse"?
Das Ding hieß Blechbüchse, "Blechbüchse" zum mitschreiben. Und noch eine kleine Anmerkung, also "Volk", wie viele waren das denn von 17 Millionen Gesamtvolk?

Gruß Rainer- Maria


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#3

RE: Der Verdienst von Aram Radomski und Siegbert Schefke

in Leben in der DDR 27.11.2009 19:09
von Augenzeuge (gelöscht)
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Danke für die Richtigstellung, Rainer.

Was das Volk betrifft, nun zu dieser Zeit war doch Leipzig abgesperrt. Gehen wir mal von einer halben Mio Menschen aus, die 1989 in Leipzig lebten, davon ziehen wir die ab, die nicht demonstrieren können oder dürfen oder Angst haben oder dem Staat verpflichtet sind, wie Kinder und die Alten und andere, bleiben höchstens 150.000 übrig. Wenn von denen 70.000 auf die Strasse gehen sind das 46%. Naja, immerhin.


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#4

RE: Der Verdienst von Aram Radomski und Siegbert Schefke

in Leben in der DDR 27.11.2009 19:21
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

a b e r,waren die alle aus leipzig?da sind doch viele aus anderen orten hingepilgert


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#5

RE: Der Verdienst von Aram Radomski und Siegbert Schefke

in Leben in der DDR 27.11.2009 19:31
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Kein Streitthema, Jörg, es waren schon eine ganze Menge und als geborener Leipziger muss ich auch ein bißchen stolz sein auf meine Heimatstadt, die haben wirklich etwas erreicht, auch wenn ich nicht dabei war, denn der Rainer- Maria war immer Montags Abend am Staat DDR vorbeiarbeiten, na gut, war ja mein sauer verdientes Geld bar auf die Hand vom Fleischer, Bäcker, Müllermeister oder Gemüsemann XYZ.
Aber wie schon geschrieben, der Ruhm gehört dem alten Leipzig. Denn dort hatte Alles angefangen.
Manchmal wünschte ich mir das Heute auch, damit dieses verkrustete Deutschland mit seiner festgefahrenen Schienenbahn langsam einmal aufwacht aus seinem Dornröschenschlaf.

Gruß mein Freund vom Rainer- Maria


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#6

RE: Der Verdienst von Aram Radomski und Siegbert Schefke

in Leben in der DDR 27.11.2009 19:43
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff

Aber wie schon geschrieben, der Ruhm gehört dem alten Leipzig. Denn dort hatte Alles angefangen.


bischen klappern gehört zwar zum geschäft, aber angefangen hat es mitnichten in leipzig. die eigentliche "heldenstadt" wäre plauen.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#7

RE: Der Verdienst von Aram Radomski und Siegbert Schefke

in Leben in der DDR 27.11.2009 19:56
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Gilbert, ich bin da nicht so bewandert über die Zeit, weil...ich war da nicht dabei, aber das mit Plauen, und weil ich es ganz gut kenne aus der DDR-Zeit. Das interessiert mich jetzt?

Gruß Rainer- Maria


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#8

RE: Der Verdienst von Aram Radomski und Siegbert Schefke

in Leben in der DDR 27.11.2009 19:58
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

stimmt gw hat recht.in plauen gab es die erste demos.und die polizei war machtlos aufgrund der massen


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#9

RE: Der Verdienst von Aram Radomski und Siegbert Schefke

in Leben in der DDR 28.11.2009 03:45
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von Pitti53
stimmt gw hat recht.in plauen gab es die erste demos.und die polizei war machtlos aufgrund der massen



Genau: Bereits am 7. Oktober 1989 (dem Nationalfeiertag), und damit zwei Tage früher als in Leipzig, gab es in Plauen die erste Großdemonstration in der DDR seit 1953 --- "groß" bedeutete, daß es so viele Menschen waren, auf die die Sicherheitskräfte der DDR nicht eingerichtet waren (schätzungsweise 10.000 bis 20.000 Demonstranten, in einer Stadt mit rund 75.000 Einwohnern).

Nur wurde diese Demo eben nicht zeitnah im Westfernsehen übertragen (erst einige Tage später, nachdem eine Plauener Rentnerin legal in die BRD gereist und einen Amateurfilm mitgenommen hatte) --- deswegen war die Plauener Demo lange Zeit kaum bekannt.

Anläßlich des 20. Jahrestages wurde vor einigen Wochen dann aber doch eine Gedenktafel enthüllt, immerhin in Anwesenheit des Bundespräsidenten.

Näheres dazu:

http://www.wendedenkmal.de/wende/index.php?menuid=6

http://de.wikipedia.org/wiki/Plauen#Von_...s_zur_Gegenwart


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#10

RE: Der Verdienst von Aram Radomski und Siegbert Schefke

in Leben in der DDR 28.11.2009 05:09
von manudave (gelöscht)
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Zitat von Sonny

Zitat von Pitti53
stimmt gw hat recht.in plauen gab es die erste demos.und die polizei war machtlos aufgrund der massen



Genau: Bereits am 7. Oktober 1989 (dem Nationalfeiertag), und damit zwei Tage früher als in Leipzig, gab es in Plauen die erste Großdemonstration in der DDR seit 1953 --- "groß" bedeutete, daß es so viele Menschen waren, auf die die Sicherheitskräfte der DDR nicht eingerichtet waren (schätzungsweise 10.000 bis 20.000 Demonstranten, in einer Stadt mit rund 75.000 Einwohnern).

Nur wurde diese Demo eben nicht zeitnah im Westfernsehen übertragen (erst einige Tage später, nachdem eine Plauener Rentnerin legal in die BRD gereist und einen Amateurfilm mitgenommen hatte) --- deswegen war die Plauener Demo lange Zeit kaum bekannt.

Anläßlich des 20. Jahrestages wurde vor einigen Wochen dann aber doch eine Gedenktafel enthüllt, immerhin in Anwesenheit des Bundespräsidenten.

Näheres dazu:

http://www.wendedenkmal.de/wende/index.php?menuid=6

http://de.wikipedia.org/wiki/Plauen#Von_...s_zur_Gegenwart




Das zeigt doch sehr deutlich, wie wichtig der Film aus Leipzig war, denn das hätte sonst - wie in Plauen - kaum ein Mensch mitbekommen.

Ich habe Siegbert kürzlich gefragt, ob er Angst hatte. Er meinte, dass das eigentlich kaum der Fall war - allein die Reise von Berlin nach Leipzig war eher Abenteuer bzw. fast schon ein Spass, der vor der Tür wartenden Stasi zu entwischen. Knapp 300 m ging es über Hausdächer zum wartenden Fahrzeug.
Sein zugeordneter Stasi-Offizier hat ihm mal gesagt, dass man fest davon überzeugt war, dass er dort oben ist - er war jedoch schon auf dem Weg nach Leipzig.
Adam und er sprachen jedoch kaum miteinander, als sie auf dem Weg nach Leipzig kilometerlange Militärfahrzeugkolonnen überholten - da machte sich wohl jeder Gedanken, wie dieser Tag enden könnte - schließlich hatte jeder auch die Bilder von Peking im Kopf.

In Leipzig wurden sie auch von einem Hausmeister auf einem Hochhaus entdeckt - der jedoch warnte vor Stasi-Bewohnern im Hochhaus und verjagte sie wieder.
Erst da kamen sie auf die Idee mit den Bildern vom Kirchturm aus. Jedoch mussten sie stundenlang dort oben ausharren, denn auf den Turm mussten sie vor den Gottesdiensten - alles andere wäre ja aufgefallen.

Die Filme wurden an den damaligen Spiegel-Korrespondenten übergeben - eine hochgefährliche Aktion.
Dem Spiegel-Mann drohte höchstens die Ausweisung, sagte er mir kürzlich. Aber auch ihm war bewusst, was mit Adam und Schefke passieren könne, wenn deren Namen bekannt werden.
Da hätte Schefke wohl auch sein Bekanntheitsgrad nichts mehr genutzt, der ihn bisher vor Haft in der DDR verschont hatte. Vielmehr hat das Regime immer wieder versucht, ihn zur Ausreise zu überreden.

Das sind sie - die "Stillen Helden".


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#11

RE: Der Verdienst von Aram Radomski und Siegbert Schefke

in Leben in der DDR 28.11.2009 06:52
von S51 | 3.733 Beiträge

Ja, sie haben viel riskiert. Für die paar Aufnahmen hätte es einige Jahre "gegeben".
Aber abgeriegelt war Leipzig nicht. Wie hätte das bei einer Großstadt denn gehen sollen? Die Masse hat es halt gemacht. Wären es weniger gewesen, so nur 10 bis 20 000, wir würden heute wohl nicht in dieser Art darüber sprechen/schreiben.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#12

RE: Der Verdienst von Aram Radomski und Siegbert Schefke

in Leben in der DDR 28.11.2009 07:48
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von manudave
Das zeigt doch sehr deutlich, wie wichtig der Film aus Leipzig war, denn das hätte sonst - wie in Plauen - kaum ein Mensch mitbekommen.



Um nicht falsch verstanden zu werden: Niemand will die Leipziger Demo vom 9. Oktober abwerten, sie war extrem wichtig --- nur, die allererste Großdemo war sie halt nicht gewesen...

Letztendlich griff damals eins ins andere: Diverse Klein-Demos in vielen Städten der DDR (die von den Sicherheitsorganen noch unterdrückt werden konnten), dann die Plauener Demo am 7. Oktober (als erste Demo, die nicht mehr zu unterdrücken war), die Leipziger Demo am 9. Oktober (die als erste zeitnah im Westfernsehen kam), schließlich immer mehr Demos, mit immer weniger offiziellem Widerstand, bis hin zur "hochoffiziellen" Massen-Demo am 4. November in Ost-Berlin, mit mehreren hunderttausend (oder sogar einer Million) Menschen --- das hatte dann eine Eigendynamik entwickelt, die nicht mehr aufzuhalten war.

Die "offizielle Geschichtsschreibung" würde dann als nächstes Datum den Mauerfall am 9. November nennen --- aber ich zögere da etwas, denn diese gerade Linie war es (von der damaligen Warte aus) nicht unbedingt gewesen...

EDIT: Und Kompliment an Gilbert W. und Pitti, daß sie das mit Plauen wußten --- das hat mich sehr gefreut


zuletzt bearbeitet 28.11.2009 08:35 | nach oben springen

#13

RE: Der Verdienst von Aram Radomski und Siegbert Schefke

in Leben in der DDR 28.11.2009 12:15
von werraglück | 679 Beiträge

Hi,

klar Plauen gehört natürlich dazu!

In Leipzig waren halt die Massen, egal ob die Leute auch aus anderen Landstrichen zu den Demos angereist sind und dort ging es lange vor dem 9. Oktober los mit den Friedensgebeten in der Nikolaikirche.

Und das ist gut so!

Jetzt auf den Highway zu Depeche Mode in Erfurt

MfG


"Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Ge­genwart nicht verstehen und die Zukunft nicht ge­stalten"

ROMAN HERZOG
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#14

RE: Der Verdienst von Aram Radomski und Siegbert Schefke

in Leben in der DDR 28.11.2009 14:02
von dein1945 (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Kein Streitthema, Jörg, es waren schon eine ganze Menge und als geborener Leipziger muss ich auch ein bißchen stolz sein auf meine Heimatstadt, die haben wirklich etwas erreicht, auch wenn ich nicht dabei war, denn der Rainer- Maria war immer Montags Abend am Staat DDR vorbeiarbeiten, na gut, war ja mein sauer verdientes Geld bar auf die Hand vom Fleischer, Bäcker, Müllermeister oder Gemüsemann XYZ.
Aber wie schon geschrieben, der Ruhm gehört dem alten Leipzig. Denn dort hatte Alles angefangen.
Manchmal wünschte ich mir das Heute auch, damit dieses verkrustete Deutschland mit seiner festgefahrenen Schienenbahn langsam einmal aufwacht aus seinem Dornröschenschlaf.

Gruß mein Freund vom Rainer- Maria



Mensch Rainer-Maria,
jetzt bin ich aber total enttäuscht, dachte immer Du bist ein "kleiner Sozi...." und nun kommt heraus nichts davon, schon zu DDR-Zeiten nur am Gelde gehangen, dachte immer Kapitalisten handeln nur so. Schwarzarbeit war doch sicher auch in der geliebten Republik kein Kavaliersdelikt,
Gruß aus Berlin

Im Westen nennt man diese Arbeit heute noch -BAT- (Bar auf Tatze), oder -oS- ( ohne Schäuble), bei Dir war es dann -oH-, (ohne Höfner), Finanminister der DDR von 26.06.1981-07.11.1989


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#15

RE: Der Verdienst von Aram Radomski und Siegbert Schefke

in Leben in der DDR 28.11.2009 16:46
von SanGefr | 218 Beiträge

Hieß das nicht damals so ähnlich wie "Feierabend-Arbeit" und war legal?


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#16

RE: Der Verdienst von Aram Radomski und Siegbert Schefke

in Leben in der DDR 29.11.2009 03:56
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von SanGefr
Hieß das nicht damals so ähnlich wie "Feierabend-Arbeit" und war legal?


Ja, war eigentlich 'legal'. Allerdings durfte man nicht mehr als die vorgeschriebenen Stundensaetze verlangen (welche laecherlich niedrig waren), ansonsten konnte es Zoff geben, und man landete auf der Rueckseite der "Wochenpost". Allerdings nicht wegen Steuerhinterziehung, sondern wegen "ungesetzmaessiger Bereicherung", oder sowas aehliches.

@dein1945: Das Finanzamt hatte damit nix zu tun, da man fuer solche Arbeiten IIRC keine Steuern bezahlen musste. Das Finanzamt kam dafuer auf den Plan wenn die Jungs von der KoKo an deine "Kulturschaetze" (z.B. alte Standuhren, wertvolle Briefmarken und Buecher, etc.) wollten, um die fuer Devisen nach dem Westen zu verhoekern.
-Th


zuletzt bearbeitet 29.11.2009 03:58 | nach oben springen



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