#41

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 14.11.2009 12:44
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

So, nun aber. Teil I.

TH

Angefügte Bilder:
Hunde AR1  aa.jpg

"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 14.11.2009 12:49 | nach oben springen

#42

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 14.11.2009 12:50
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

[quote="Thunderhorse"]So, nun aber. Teil I.

Teil II.

Beide Teile stammen aus Unterlagen der GT.

Angefügte Bilder:
Hunde AR2aa.jpg

"Mobility, Vigilance, Justice"
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#43

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 28.03.2010 21:04
von Pauker | 37 Beiträge

Wenn Stabsfähnrich schreibt, dass 10% der Hunde an den Laufanlagen die "Grenzmacke" hatten, halte ich das für stark untertrieben. Die Tiere waren im Prinzip alle kaputtgespielt. Sie taten uns leid und einige haben wir gefüttert. Vor anderen Tieren hatten wir einen Heidenrespekt, weil sich ihre Macke in Form von Aggressivität zeigte. Die Tiere waren so fertig, dass sie das Weglaufen verlernt hatten. Sie rannten ihren Bereich auch noch ab, nachdem sich die Kette von der Laufanalage gelöst hatte.
Auch die Unterbringung der Diensthunde war in Berlin-Treptow nicht optimal. Die Hundeführer haben das saubere Trinkwasser von der Kompanie aus mit zu den Hundezwingern nehmen müssen.
Ein Diensthundeführer hat mich mal gefragt, ob er während der Hinterlandsicherung mal seinen Schäferhund waschen dürfe. Begründung dafür waren die Zustände in der Diensthundestaffel!
Es war ein Heidenspaß den Schäferhund an der Schwengelpumpe mit Kindershampoo zu waschen. Den Spaß hatten wir alle Drei: Postenführer, Posten und Schäferhund!



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#44

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 28.03.2010 21:46
von Rüganer (gelöscht)
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Ich würde auch sagen, 10% sind untertrieben. Da waren mehr Hunde, die einen Knacks weg hatten und an die nicht einmal mehr die Diensthundeführer rangingen. Signalzaunkontrolle immer nur möglich, wenn man einen Stein nah, ihn in die entfernte Richtung warf, der Hund dann auch hinterherlief und man selbst an den Signalzaun konnte. Lief der Hund nicht weg - Signalzaunkontrolle entfiel für diese Schicht. Alle Hunde, die sich während meiner zeit dort losgerissen hatten, sind in der Linie erschossen worden, es hat sich keiner dort getraut, auf dem Kolonnenweg mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu laufen, solange der Hund da frei herumlief.


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#45

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 28.03.2010 22:45
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Pauker
Wenn Stabsfähnrich schreibt, dass 10% der Hunde an den Laufanlagen die "Grenzmacke" hatten, halte ich das für stark untertrieben. Die Tiere waren im Prinzip alle kaputtgespielt. Sie taten uns leid und einige haben wir gefüttert. Vor anderen Tieren hatten wir einen Heidenrespekt, weil sich ihre Macke in Form von Aggressivität zeigte. Die Tiere waren so fertig, dass sie das Weglaufen verlernt hatten. Sie rannten ihren Bereich auch noch ab, nachdem sich die Kette von der Laufanalage gelöst hatte.
Auch die Unterbringung der Diensthunde war in Berlin-Treptow nicht optimal. Die Hundeführer haben das saubere Trinkwasser von der Kompanie aus mit zu den Hundezwingern nehmen müssen.
Ein Diensthundeführer hat mich mal gefragt, ob er während der Hinterlandsicherung mal seinen Schäferhund waschen dürfe. Begründung dafür waren die Zustände in der Diensthundestaffel!
Es war ein Heidenspaß den Schäferhund an der Schwengelpumpe mit Kindershampoo zu waschen. Den Spaß hatten wir alle Drei: Postenführer, Posten und Schäferhund!


..............gut einigen Wir uns auf 50%. Unabhängig von der Prozentzahl, war es eine Sauerei die armen Hunde, welche ja auch Volkseigentum waren so teilweise verkommen zu lassen.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
zuletzt bearbeitet 24.11.2010 17:13 | nach oben springen

#46

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 24.11.2010 17:06
von Krelle (gelöscht)
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Zitat von wosch
Da gab es vor Jahren mal einen Bericht von den Grenzhunden, die bei Tauwetter auf dem Schaalsee "abgesoffen" sind, weil sich Keiner aufs immer dünner werdene Eis getraut hatte um sie von den Leinen zu machen, bzw. vom sicheren Ertrinken zu retten. Kann sich da noch jemand dran erinnern und eventuell etwas darüber einstellen? Laut dem damaligen Bericht, hörte man sie noch sehr lange "Heulen" bevor sie untergingen!
Schönen Gruß aus Kassel



Wer kann das Jahr des Vorfalls zeitlich bestimmen? Nach Auswertung des Spiegelberichts "Hundegrenze" aus dem Jahr 1994 ist es zwischen 1985 und 1989 passiert.


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#47

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 24.11.2010 19:17
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Krelle

Zitat von wosch
Da gab es vor Jahren mal einen Bericht von den Grenzhunden, die bei Tauwetter auf dem Schaalsee "abgesoffen" sind, weil sich Keiner aufs immer dünner werdene Eis getraut hatte um sie von den Leinen zu machen, bzw. vom sicheren Ertrinken zu retten. Kann sich da noch jemand dran erinnern und eventuell etwas darüber einstellen? Laut dem damaligen Bericht, hörte man sie noch sehr lange "Heulen" bevor sie untergingen!
Schönen Gruß aus Kassel



Wer kann das Jahr des Vorfalls zeitlich bestimmen? Nach Auswertung des Spiegelberichts "Hundegrenze" aus dem Jahr 1994 ist es zwischen 1985 und 1989 passiert.





Hallo, Ich hatte seinerzeit den Lankower See mit dem Schaalsee verwechselt. es handelte sich bei den Vorkommnissen also um den Lankower See:
Schönen Gruß aus Kassel.


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#48

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 24.11.2010 21:54
von Krelle (gelöscht)
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Hallo wosch!
DANKE für die Info. Es war mir bekannt, dass es sich um den Lankower See handelt. Die Story von den ertrunkenen Hunden hat mir kurz nach der Wende ein Grenzaufklärer aus Lüdersdorf erzählt. Leider habe ich nicht gefragt, wann genau sich dieser Vorfall ereignet hat. Zwischenzeitlich ist dieser ehemalige Soldat verstorben, so dass ich ihn nicht mehr kontaktieren kann. Meine Hoffnung ist, dass es in diesem Forum einen ehemaligen Grenzsoldaten gibt, der damals in diesem Abschnitt gedient hat und sich an dieses Drama erinnert.


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#49

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 24.11.2010 22:09
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Krelle
Hallo wosch!
DANKE für die Info. Es war mir bekannt, dass es sich um den Lankower See handelt. Die Story von den ertrunkenen Hunden hat mir kurz nach der Wende ein Grenzaufklärer aus Lüdersdorf erzählt. Leider habe ich nicht gefragt, wann genau sich dieser Vorfall ereignet hat. Zwischenzeitlich ist dieser ehemalige Soldat verstorben, so dass ich ihn nicht mehr kontaktieren kann. Meine Hoffnung ist, dass es in diesem Forum einen ehemaligen Grenzsoldaten gibt, der damals in diesem Abschnitt gedient hat und sich an dieses Drama erinnert.




Hallo Krelle!

Hier noch einmal der Link seinerzeit aus dem ²Spiegel. ziemlich weit unten kommt die Geschichte vom qualvollen Ende der Hunde vom Lankower See:


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13684223.html

Schönen gruß aus Kassel.


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#50

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 24.11.2010 22:38
von Krelle (gelöscht)
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@wosch: DANKE!


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#51

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 24.11.2010 23:59
von schulmeister | 28 Beiträge

Weiß einer genauer wie mit den Dienst- bzw. Grenzhunden im Zuge der ersten Maßnahmen des Abbaus der Grenzanlagen im Winter 89/90 verfahren wurde. Ich habe noch in grauer Erinnerung, dass man diese sehr zeitnah zur Grenzöffnung aus den Streifen entfernte. Über den Verbleib der großen Hundeanzahl hüllte man sich in Schweigen.


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#52

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 25.11.2010 00:02
von Pitti53 | 8.788 Beiträge

Zitat von schulmeister
Weiß einer genauer wie mit den Dienst- bzw. Grenzhunden im Zuge der ersten Maßnahmen des Abbaus der Grenzanlagen im Winter 89/90 verfahren wurde. Ich habe noch in grauer Erinnerung, dass man diese sehr zeitnah zur Grenzöffnung aus den Streifen entfernte. Über den Verbleib der großen Hundeanzahl hüllte man sich in Schweigen.



kann mich erinnern,daß aus den alten ländern die züchter in scharen kamen um sie zu kaufen.für nen apel und nen ei wurden gute hunde verkauft


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#53

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 25.11.2010 01:58
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Pitti53

Zitat von schulmeister
Weiß einer genauer wie mit den Dienst- bzw. Grenzhunden im Zuge der ersten Maßnahmen des Abbaus der Grenzanlagen im Winter 89/90 verfahren wurde. Ich habe noch in grauer Erinnerung, dass man diese sehr zeitnah zur Grenzöffnung aus den Streifen entfernte. Über den Verbleib der großen Hundeanzahl hüllte man sich in Schweigen.



kann mich erinnern,daß aus den alten ländern die züchter in scharen kamen um sie zu kaufen.für nen apel und nen ei wurden gute hunde verkauft





Pitti, dann kannst Du Dich wahrscheinlich auch noch daran erinnern, daß von den "vielen" Hunden eine ganze Menge erst mal den normalen Umgang mit den Menschen wieder lernen mußten, da sie an den "Laufanlagen" ja bekanntlich nur ein wahres Hundeleben geführt hatten, bei Menschen hätte man gesagt, sie wären psychisch krank und zur Zucht nicht mehr zu gebrauchen! Wer von den Hunden Glück hatte bekam von freundlichen Menschen sein Gnadenbrot mit Familienanschluß, es soll aber welche gegeben haben, die ihr ganzes Hundeleben nur Pech hatten und wer weiß wo und wie endeten. Wer ganz großes Glück hatte wurde von seinem ehemaligen "Hundeführer" privat übernommen, ja das hatte es auch gegeben, vielleicht findet sich ja hier Jemand, der diesbezüglich dazu etwas beisteuern kann. "für nen apel und nen ei" hört sich immer so "schön" an, Pitti, es entsprach aber so nicht den Tatsachen, die folgenden Tierarztkosten überstiegen oft das Vielfache!!!
Schönen Gruß aus Kassel.

PS: Ein lesenswerter Link zum Thema:

http://www.dirk-ehmann.de/schrey/images/...ere_10_2010.pdf


zuletzt bearbeitet 25.11.2010 02:25 | nach oben springen

#54

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 25.11.2010 07:47
von exgakl | 7.236 Beiträge

Zitat von schulmeister
Weiß einer genauer wie mit den Dienst- bzw. Grenzhunden im Zuge der ersten Maßnahmen des Abbaus der Grenzanlagen im Winter 89/90 verfahren wurde. Ich habe noch in grauer Erinnerung, dass man diese sehr zeitnah zur Grenzöffnung aus den Streifen entfernte. Über den Verbleib der großen Hundeanzahl hüllte man sich in Schweigen.



Hallo Schulmeister,

dazu ein paar kurze Antworten von mir....
Im Bereich GR 23, II Bat. 7. GK gab eine Hinterlandstrasse der VP im Bereich Barneberg in Richtung Brikettfabrik Völpke. Dort wurden sämtliche Trassenhunde eines morgens erschossen aufgefunden. (es soll sich dabei um einen Befehl gehandelt haben, von Kräften die sich mit der Auflösung der GT befassten)
Die in dem Bereich handelnden Grenzaufklärer wollten ihre Diensthunde behalten und dafür bezahlen. (Die meisten hatten ja ihre Hunde eh zu Hause, da sie am Standort wohnten)
Da führte kein Weg rein, sämtliche Hunde der Kompanie wurden kurzfristig nach Marienborn ins Batallion verbracht, der weitere Verbleib konnte nie geklärt werden. Ehem. Angehörige aus dem Bereich sprechen davon, das den Hunden das selbe Schicksal wie vorher beschrieben widerfahren ist.

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
zuletzt bearbeitet 25.11.2010 11:24 | nach oben springen

#55

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 25.11.2010 11:06
von wosch (gelöscht)
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Zitat von exgakl


Hallo Schulmeister,

dazu ein paar kurze Antworten von mir....
Im Bereich GR 23, II Bat. 7. GK gab eine Hinterlandstrasse der VP im Bereich BArneberg in Richtung Brikettfabrik Völpke. Dort wurden sämtliche Trassenhunde eines morgens erschossen aufgefunden. (es soll sich dabei um einen Befehl gehandelt haben, von Kräften die sich mit der Auflösung der GT befassten)
Die in dem Bereich handelnden Grenzaufklärer wollten ihre Diensthunde behalten und dafür bezahlen. (Die meisten hatten ja ihre Hunde eh zu Hause, da sie am Standort wohnten)
Da führte kein Weg rein, sämtliche Hunde der Kompanie wurden kurzfristig nach Marienborn ins Battalion verbracht, der weitere Verbleib konnte nie geklärt werden. Ehem. Angehörige aus dem Bereich sprechen davon, das den Hunden das selber Schicksal wie vorher beschrieben widerfahren ist.

VG exgakl




Hallo Pitti53, meintest Du das, mit "für nen Apel und nen Ei"?
Schönen Gruß aus Kassel.


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#56

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 25.11.2010 11:13
von Pit 59 | 10.138 Beiträge

Ich möchte gar nicht wissen was mit all den Hunden an den Laufanlagen entlang der grünen Grenze passiert ist.Ich kann mir auch nur vorstellen das die meisten davon erschossen worden sind.Es wird mit Sicherheit keine Zahlen davon geben,aber es müssen tausende gewesen sein.


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#57

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 25.11.2010 11:18
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Bei ca. 3500 Hunden.


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#58

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 25.11.2010 11:27
von exgakl | 7.236 Beiträge

Zitat von wosch

Zitat von exgakl


Hallo Schulmeister,

dazu ein paar kurze Antworten von mir....
Im Bereich GR 23, II Bat. 7. GK gab eine Hinterlandstrasse der VP im Bereich BArneberg in Richtung Brikettfabrik Völpke. Dort wurden sämtliche Trassenhunde eines morgens erschossen aufgefunden. (es soll sich dabei um einen Befehl gehandelt haben, von Kräften die sich mit der Auflösung der GT befassten)
Die in dem Bereich handelnden Grenzaufklärer wollten ihre Diensthunde behalten und dafür bezahlen. (Die meisten hatten ja ihre Hunde eh zu Hause, da sie am Standort wohnten)
Da führte kein Weg rein, sämtliche Hunde der Kompanie wurden kurzfristig nach Marienborn ins Battalion verbracht, der weitere Verbleib konnte nie geklärt werden. Ehem. Angehörige aus dem Bereich sprechen davon, das den Hunden das selber Schicksal wie vorher beschrieben widerfahren ist.

VG exgakl




Hallo Pitti53, meintest Du das, mit "für nen Apel und nen Ei"?
Schönen Gruß aus Kassel.





Hallo Wosch,

ne, das meinte Pitti damit mit Sicherheit nicht. Ich denke das wohl etliche ehem. Grenzer gern ihren Hund behalten hätten, aber vielleicht war der auch so kommunistisch verzogen, dass die Herren ,die mit der Abwicklung beauftragt wurden mitunter eine andere Lösung vorzogen.

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#59

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 25.11.2010 11:49
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von exgakl

Zitat von wosch

Zitat von exgakl


Hallo Schulmeister,

dazu ein paar kurze Antworten von mir....
Im Bereich GR 23, II Bat. 7. GK gab eine Hinterlandstrasse der VP im Bereich BArneberg in Richtung Brikettfabrik Völpke. Dort wurden sämtliche Trassenhunde eines morgens erschossen aufgefunden. (es soll sich dabei um einen Befehl gehandelt haben, von Kräften die sich mit der Auflösung der GT befassten)
Die in dem Bereich handelnden Grenzaufklärer wollten ihre Diensthunde behalten und dafür bezahlen. (Die meisten hatten ja ihre Hunde eh zu Hause, da sie am Standort wohnten)
Da führte kein Weg rein, sämtliche Hunde der Kompanie wurden kurzfristig nach Marienborn ins Battalion verbracht, der weitere Verbleib konnte nie geklärt werden. Ehem. Angehörige aus dem Bereich sprechen davon, das den Hunden das selber Schicksal wie vorher beschrieben widerfahren ist.

VG exgakl




Hallo Pitti53, meintest Du das, mit "für nen Apel und nen Ei"?
Schönen Gruß aus Kassel.





Hallo Wosch,

ne, das meinte Pitti damit mit Sicherheit nicht. Ich denke das wohl etliche ehem. Grenzer gern ihren Hund behalten hätten, aber vielleicht war der auch so kommunistisch verzogen, dass die Herren ,die mit der Abwicklung beauftragt wurden mitunter eine andere Lösung vorzogen.

VG exgakl




Danke exgakl, ich glaube auch nicht daß Pitti dieses Beispiel in Bezug auf "nen Apel und nen Ei" meinte, eher wollte er wohl damit ausdrücken, daß Die aus dem Wessie-Land auf Kosten der "über den Tisch gezogenen" "Ossie´s" mal wieder für Null Komma Nichts Schnäpchen gemacht hätten. Saß Pitti nicht auch an der Quelle und hätte er sich nicht auch ein paar von Denen "für nen Apel und nen Ei" organisiern können? Pitti, "für nen Apel und nen Ei" hätte man doch zuschlagen müssen, oder? ein glück, daß sie armen Tiere Dieses nicht lesen können, sie würden sich sonst im Grab umdrehen!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#60

RE: Diensthunde an der Mauer

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 25.11.2010 11:59
von Pit 59 | 10.138 Beiträge

Ich habe beim googlen mal was gefunden.Ihr müsst mal schauen bei "Hunde GK vitzeroda".Eine Sauerei die seines gleichen sucht.Die Ehemalige GK ist voll mit Hunden,manche schätzen so 120 Stück aller rassen.Laufanlagen aus dem Fenster heraus.Ich bekomme das nicht hier rein kopiert ,sonst hätte ich das gemacht.Das soetwas geduldet wird ist mir ein völliges Rätsel.Die GK soll seit der Wende voll mit Hunden sein.

Angefügte Bilder:
IMG_0001.JPG

zuletzt bearbeitet 25.11.2010 12:00 | nach oben springen



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