#41

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.11.2009 15:39
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von sentry
Ich bin 1984 mehr oder weniger zufällig in die Fänge des MfS geraten. Meiner Familie wurde zu Last gelegt, eine Republikflucht vorbereitet zu haben. Allerdings habe ich dies mit Gewissheit erst erfahren, als mir etliche Jahre später meine Akten vorlagen.
Ich wurde praktisch beim nach Hause kommen an der Wohnungstür eingesackt und zum Verhör gebracht, was für mich alles in allem 17 Stunden am Stück dauerte. Mir wurde weder gesagt, mit welchem Untersuchungsorgan ich es zu tun habe, noch hat sich irgend jemand vorgestellt noch wurde mir gesagt, weswegen ich überhaupt da war.
Auch wusste ich nicht, wo sich die ganze Zeit über meine Familie befand. All diese Fakten und Umstände konnte man lediglich anhand der gestellten Fragen und gemachten statements der Genossen mutmaßen.
(Beispiel: "Sie können froh sein, dass sie nicht bei der Kriminalpolizei gelandet sind." oder "Was wir Ihnnen vorwerfen, ist schlimmer als Mord."(!)

Allerdings hatte ich nicht den Status eines Untersuchungsgefangenen. Ich weiß gar nicht, was für einen Status ich hatte -Verdächtiger, wenn es so was gibt.
Das Verhör fand in Berlin-Mitte in der Keibelstraße statt. Es wurde der direkte Weg gewählt und auch sonst kein Versuch unternommen, dieses zu verschleiern.

Im Grunde hat mir dieses Erlebnis 10 Jahre Ungewissheit und haufenweise Fragen beschert. Ein wenig konnten wir uns, durch den Vergleich der uns gestellten Fragen zusammenreimen. Der Rest meiner Familie war zeitgleich auch beim Verhör - bis zu 24 h lang.


In Antwort auf:
Schicke Uher-Tape-Recorder beim Mfs, anschließend Transcript erstellt und vom Delinquenten abzeichen lassen (natürlich ungelesen, ich hatte keinen Bock, noch 2 Stunden dazubleiben).



@sentry du hast es eigentlich in der hand.... du kannst mich hier als lügner/ spinner/ märchenerzähler etc. stehen lassen oder du kannst auch, der wahrheit zuliebe, dein befragungsprotokoll von der berliner IX hier einstellen. es würde dabei die erste seite reichen, wobei ich dich bitten möchte, alle persönlichen daten deinerseits zu schwärzen.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#42

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.11.2009 15:42
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Maxwell

Das waren dann bestimmt die gewesen, die nach der Vernehmung in die "Anscheisserzelle" gegangen sind ?!


@maxwell, du solltest um hier mitdiskutieren zu können, wenigstens die unterschiede zwischen untersuchungshaftanstalt des mfs und strafvollzugsanstalt des mdi kennen.


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#43

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.11.2009 15:52
von Maxwell | 30 Beiträge

Gab es die denn nur in den Untersuchungsgefängnissen des MfS ?



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#44

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.11.2009 16:01
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

@maxwell, wenn dir die unterschiede nicht bekannt sind, solltest du, nach deiner kurzvorstellung in dem entsprechenen tread, ein eigenes thema zu den unterschieden bzw. den gemeinsamkeiten der uha und sva eröffnen.
danke


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#45

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.11.2009 16:14
von Maxwell | 30 Beiträge

Ein kurzes Ja oder Nein hätte gereicht, muss deswegen kein Thread eröffnen.
Bitte



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#46

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.11.2009 17:17
von Merkur | 1.019 Beiträge

Zitat von Maxwell
Gab es die denn nur in den Untersuchungsgefängnissen des MfS ?



Sowohl das MfS, als auch das MdI arbeitete mit Informanten in den Untersuchungshaftanstalten und Strafvollzugseinrichtungen zusammen. Beim MfS wurden diese Personen als ZI (Zelleninformatoren) und beim MdI als IKMR (Inoffizielle Kriminalpolizeiliche Mitarbeiter aus Kreisen der Rechtsbrecher, Asozialen, Rückfälligen und kriminell gefährdeten Personen bzw. mit festen Verbindungen zu diesen Personenkreisen) bezeichnet.



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#47

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.11.2009 17:25
von Maxwell | 30 Beiträge

@Merkur
Danke ! Hab diese Zelle nämlich letzte Woche in der Gedenkstätte Moritzplatz in Magdeburg gesehen.



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#48

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.11.2009 17:27
von sentry | 1.098 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow
@sentry du hast es eigentlich in der hand.... du kannst mich hier als lügner/ spinner/ märchenerzähler etc. stehen lassen oder du kannst auch, der wahrheit zuliebe, dein befragungsprotokoll von der berliner IX hier einstellen. es würde dabei die erste seite reichen, wobei ich dich bitten möchte, alle persönlichen daten deinerseits zu schwärzen.



Auf welche Aussagen meinerseit beziehst Du Dich ganz konkret. Welche Informationen erwartest Du auf dem Protokoll?


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#49

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.11.2009 17:51
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

@sentry, mir geht es genau um die ersten sätze, wie deine befragung begann...
danke


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#50

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.11.2009 17:55
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Merkur

Zitat von Maxwell
Gab es die denn nur in den Untersuchungsgefängnissen des MfS ?



Sowohl das MfS, als auch das MdI arbeitete mit Informanten in den Untersuchungshaftanstalten und Strafvollzugseinrichtungen zusammen. Beim MfS wurden diese Personen als ZI (Zelleninformatoren) und beim MdI als IKMR (Inoffizielle Kriminalpolizeiliche Mitarbeiter aus Kreisen der Rechtsbrecher, Asozialen, Rückfälligen und kriminell gefährdeten Personen bzw. mit festen Verbindungen zu diesen Personenkreisen) bezeichnet.




Jo, meine Kundschaft kam allerdings zumindest zu Beginn häufig aus dem Gewahrsam der Polizei. Dort war Einzelunterbringung und auch nur eine sehr begrenzte Zeit. Irgendwelche Abhörtechnik hatten wir nicht. Es gab nur eine Klingel, mit der der Insasse bei Notwendigkeit Hilfe rufen konnte.
Allerdings haben wir öfter über die KI gute Informationen betr. Hehlerware und Serientätern bekommen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#51

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.11.2009 18:24
von sentry | 1.098 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow
@sentry, mir geht es genau um die ersten sätze, wie deine befragung begann...
danke



Auf meiner Titelseite stehen ein paar Zeitangaben, vermutlich Verhörbeginne und Pausen. Neben "Berlin, Datum" findet sich dort "XXX", Angaben zu Person und der Satz, dass ich davon in Kenntnis gesetzt worden wäre, dass gem. § 106 StPO eine Schallaufzeichnung angefertigt wird.

Mehr Inhalt gibt es nicht. Die nächste Seite beginnt ohne weitere Eintragungen oder Vermerke direkt mit der ersten Frage, die nach meinen Handlungen in einem bestimmten Zeitraum fragt. Sozusagen eine Alibiabfrage.

Die Titelseiten sehen übrigens bei allen meinen Familienangehörigen unterschiedlich aus. Bei meinem Vater stand neben dem Persönlichen nur "95 StPO". Auch hier die erste Frage nach Handlungen in einem bestimmten Zeitraum.

Die Titelseite meiner Mutter ist wie ein Formblatt gestaltet. Bei ihr steht neben dem Persönlichen und dem Hinweis auf die "Schallaufzeichnung" auch, dass sie "durch ein Untersuchungsorgan der DDR" gem. § 95 StPO einer Befragung unterzogen wurde und dass sie über die ihr gem. §91 StPO zustehenden Rechte belehrt wurde.

Ob das stimmt und welche Rechte das wären, weiss ich nicht.Wie man sieht, wurde das "Untersuchungsorgan" nicht näher identifiziert.
Ihre nächste Seite beginnt jedenfalls mit einer "Antwort" auf eine nicht protokollierte Frage, mit der sie bestätigt, dass sie eine solche Belehrung zur Kenntnis genommen hätte. Als nächstes wird nach der Tätigkeit ihrer Söhne gefragt.

Das Titelblatt meines Bruders sieht ziemlich genau wie meines aus. Lediglich der Hinweis auf die Schallaufzeichnung ist geringfügig anderes formuliert.
Die nächsten zwei handschriftlich durchnumerierten Seiten fehlen bei ihm leider.

Jetzt würde ich aber wirklich noch der Fairness halber etwas detaillierter erfahren, was du da rausliest, was du erwartet hättest oder was da üblicherweise hätte stehen sollen. Ggf. würde ich dann auch tatsächlich einen beweisenden Scan einstellen.
Außerdem würde mich interessieren, wie Dich diese Angaben als "lügner/ spinner/ märchenerzähler" identifizieren könnten oder eben nicht. Ich habe Dich nämlich nicht bewusst in diese Ecke drängen wollen, denn ich schätze schon seit längerem den direkten bzw. indirekten Dialog mit Dir.
Falls das alles zu persönlich oder OffTopic wird, würde ich mich auch über eine PM freuen,
sentry.


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#52

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.11.2009 09:42
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

danke @sentry, für deine sehr ausführliche antwort, die ich mit erstaunen gelesen habe (4 fälle = 3 varianten).

ich selbst war desöfteren in der keibelstrasse zur ausbildung und habe einigen der zugeführten essen + kaffee bringen bzw. zigaretten holen müssen. geld dafür bekam ich immer von dem vorn am eingang sitzenden wachhabenden opd.

nun aber zum kern. dort habe ich gelernt, dass im protokoll zu stehen hat: ort, datum, untersuchungsorgan mfs, vorwurf mit §§, belehrung über die möglichkeit des erhaltes des stgb bzw. der stpo und der nachfrage ob dies verstanden wurde.
dann wurde erklärt, das eine aufzeichnung vom gespräch erfolgt, wobei das mikrofon berits auf dem tisch stand. normalerweise begann dann die befragung: möchten sie sich zum sachverhalt bzw. vorwurf äussern. so ähnlich wie die variante bei deiner mutter.

ich war bei den befragungungen nie zugegen, habe jedoch viele protokolle im anschluss gelesen. nun bin ich total irritiert das du 3 verschiedene befragungsvarianten präsentierst.

du musst kein scan einstellen, ich glaube dir.


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#53

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.11.2009 13:38
von sentry | 1.098 Beiträge

@GW
Tja, wat soll man dazu sagen. Offensichtlich war das "Untersuchungsorgan" nicht QM-zertifiziert, sonst hätten die Protokolle ja halbwegs gleich aussehen müssen. Übrigens unterscheiden sich tatsächlich nur die Titelseiten wesentlich, der Frage+Antwort-Teil ist bis hin zur Absatzgestaltung, Unterstreichungen usw. fast identisch, obwohl ja alles Schreibmaschine ist und somit keine Winword-artigen Dokumentvorlagen existierten.

Dass ich ausgerechnet über die Schallaufzeichnung belehrt wurde, ist natürlich irgendwie affig, weil das Ding ja in der Tat vor mir stand - insbesondere, wenn man offensichtlich davon ausgehen muss, dass eine Reihe anderer Vorschriften zur Protokollgestaltung missachtet wurden.

Besonders verwirrend war für mich, dass tatsächlich keiner sagte, bei wem ich war und warum ich dort war. Ich kann nur vermuten, dass in diesem Falle erhebliche "Gefahr im Verzug" war und man aus uns den größtmöglichen Informationsgehalt herausholen wollte ohne uns durch Hinweise oder eindeutige Fragen zu beeinflussen. Wir dürfen ja nicht vergessen, dass die davon ausgingen, dass wir schuldig waren und wüssten worum es geht.
Dabei hatte dann allerdings der "Bad Cop" versagt, der eben unter anderem brüllend herauslies, dass ich froh sein könnte "nicht bei der Kriminalpolizei gelandet" zu sein und weiterhin den bezeichnenden Satz: "Das, weswegen sie hier sind, ist schlimmer als Mord!" Damit waren dann selbst für mich kleinen Teenie eigentlich die wesentlichen Fragen beantwortet. Aber als Belehrung würde ich das nicht gelten lassen
Warum dabei dann allerdings die formvollendete Erstellung des Protokolls auf der Strecke blieb, erklärt das alles nicht.

Wie auch immer -schönen Dank für die Erklärungen!


zuletzt bearbeitet 11.11.2009 13:40 | nach oben springen

#54

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 16.01.2010 11:16
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

heute zur festveranstaltung in der normannenstrasse...

http://www.bstu.bund.de/cln_012/nn_71244...#anker-programm

von 14.00 - 17.00 uhr erzählt auch der hier bekannte mario röllig


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#55

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 16.01.2010 11:22
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Schade,wäre ich gern dabei.Leider zu weit, 600 Km.



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#56

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 16.01.2010 12:00
von Augenzeuge (gelöscht)
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Klasse Programm! Gilbert, du berichtest uns doch.....

Vielleicht geht heute noch ein Flug mit german wings für 40 EUR.....

Gruss, AZ


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#57

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 16.01.2010 13:49
von karl143 (gelöscht)
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War gerade bei NDR II ein Bericht im Radio. Da soll ja wohl ne Menge los sein. Naja, die Hauptstädter feiern eben gerne, während in der Provins gearbeitet wird. :-)
Aber in diesem Fall sei`s ihnen gegönnt.


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#58

RE: DDR-Opfer kämpft gegen Verleumdung, der Fall Mario Röllig

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 16.01.2010 13:54
von X-X-X (gelöscht)
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Ob die Birthler-Behoerde daran schuld ist, oder ob das die Machenschaften andreer ist, weiss ich nicht. Eins moechte ich aber aus eigener Erfahrung erzaehlen. Mit mir wurde innerhalb der letzten zwoelf Monate Kontakt aufgenommen, und zwar durch einen 'Experten'. Dieser Experte war ehemaliger DDR Buerger, arbeitet inzwischen an verschieden Projekten, die sich mit der Aufarbeitung DDR-Geschichte beschaeftigen. Dazu gehoert, so wurde es mir erzaehlt, mein Fall. Nach Angaben dieses Experten, besass er mindestens das Zehnfache an Dokumenten aus meiner Stasi-Akte, die ich persoenlich besitze. Ob er mir diese Dokumente schicken koennte....? Nein, war die Antwort. Wer hat denn wirklich Zugang zu unsren Akten? Wer, als Privatperson der BRD, hat das Recht mir den Zugang zu meiner eigenen Akte zu verbieten? Tja, die Birthler-Behoerde sagte mir in einem Schreiben, dass alle noch vorhandenen Dokumente mir schon zur Verfuegung gestellt wurden. Das ist eine blanke Luege. Glaubt es oder nicht, ich empfinde fuer den Herrn Roellig enorme Empathie und verstehe auch als Betroffener den Begriff Paranioa. Es ist aber eher glaubhaft, dass die Birthler-Behoerde mit den Akten anderer einfach schlampig umgeht. Und bis zu dem Tag, wo sich das aendert, muss ich mich mit der Tatsache abfinden, dass irgendwo in Magdeburg ein voellig Unbekannter mein ganzes Privatleben auf seinem Schreibtisch hat...auch wenn er ueber einiges "darueber hinwegliest", wie er sagte. Unrecht wird nicht zu Recht...usw.


Jens


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