#41

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2010 10:30
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von EK 82/2
Hallo Stabsfähnrich,
definitiv hatten wir AK47.Ich habe Gegoogelt und die AK74 ist mir überhaupt nicht bekannt.Später gab es wohl noch ein neues Sturmgewehr,aber davon habe ich keine Ahnung.Klappbügel trugen nur Kradfahrer.Übrigens war ich 86 3 Monate zur Reserve in Prenzlau und auch nur AK47.
Zu der Zeit als ich da war wurden bei uns grade die Selbstschußanlagen abgebaut und Mienenfelder geräumt.
Ja unten war eine Art Bunker mit einen Funkraum.Die einzelnen Turmbezeichnungen weis ich nicht mehr aber ein kleines Fenster in Mitte des Turmes zeigt wo der A-Gruppenraum war..Grenzintern änderte sich ja oft etwas,insofern gibt es schon unterschiede zur Zeit.Aus meiner Kompanie wurde irgend wann mal die 5.GK zB.


........................................................................................................
sorry und mit Verlaub,nur weil beim "goooogeln"die AK74 nicht auftaucht,ist ein Witz oder?
es gab Sie,die AK74 ob Jemand es glauben magst oder nicht,spielt dabei keine Rolle.


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#42

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2010 21:46
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von karl143

Zitat von S51
Von der Zeit her dürften die Kollegen vom BGS die MPi HK5 mit 20 Schuss pro Magazin und bereits die Pistole P 6 von Sig-Sauer mit zwei Magazinen a´8 Schuß (also hier eindeutig überlegen!!!!) dabei gehabt haben. Es kann aber auch noch die geringfügig ältere P1 (a la P38 aus dem WK II) gewesen sein.


Warum schreibst du ...mit 20 Schuß pro Magazin..... Es wurde auch nur ein Magazin mitgeführt. Und die Bezeichnung beim BGS war MP5 und nicht MPi HK5 - wobei die Kennung HK für Heckler&Koch steht, wie bereits geschrieben.




Hallo Karl,gerade kommt bei mir die die Außsage eines Offiziers,der BGS hätte Fotoapparate,gekoppelt mit Fernglas wieder in Erinnerung.War da was ?? Frage.das war 1965
Greso


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#43

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2010 21:53
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von karl143
Angelo, ich kann nur für den BGS antworten. Was du da für Beamte siehst, ist ein Teil einer ganz normalen Streife. Bewaffnung Pistole (man kann nicht erkennen, um welche es sich hier handelt) und die MP5 von Heckler&Koch. Das ist keine schwere Bewaffnung. Heutige Polizeistreifen führen auch teilweise die MP5 noch im Kfz mit, die befindet sich nur in einem verschlossenen Fach (in NI jedenfalls). Die Aufgabe war es, Grenzzwischenfälle zu verhindern. Wie sollten sie es im Bedarfsfalle machen, mit der Anhaltekelle? Die MP5 ist zwar eine sehr präzise Schußwaffe, auf größere Entfernung aber auch nicht mehr zu gebrauchen. Und zu deiner Vermutung. Die beiden GAK vorne, sind garantiert nicht mit der Turmbesatzung identisch.


Hallo Karl,gerade kommt bei mir die Außsage eines Offiziersder Grenztruppen,der BGS hätte Fotoapparate,gekoppelt mit Fernglas wieder in Erinnerung.War da was ?? Frage.das war 1965
Greso


zuletzt bearbeitet 20.03.2010 21:56 | nach oben springen

#44

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2010 22:05
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Greso, da hatte mich hier einer mal für...na, verrückt ist das falsche Wort erklärt, als ich schrieb: "Der vom BGS stand sechs Meter von uns und nahm das Fernglas nicht von den Augen?"
Da dachte ich immer, ob der da drüben eventuell eine Brille braucht? Abends erzählte ein EK, das in deren Ferngläsern Kameras eingebaut wären.
Ja, jetzt die große Frage an die Männer vom BGS...ist da was dran gewesen?

R-M-R


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#45

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2010 22:18
von chucky | 1.213 Beiträge

Hallo Rainer – Maria,
da wird bestimmt unser allwissender Karl etwas schreiben können
Er weiß doch alles


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#46

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2010 22:24
von willie | 612 Beiträge

Hallo RMR,
während meines Dienszeit beim BGS (76-86 im Bereich GSK Mitte) ist mir nichts über solche Technik bzw. ihren Einsatz bekannt. Aber vielleicht weiß jemand mehr darüber.

Gruß Willie


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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#47

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2010 22:28
von karl143 (gelöscht)
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@ Chucky - keiner ist allwissend. Zu den 60er Jahren kann ich nichts sagen. Zu meiner Zeit 73-81 gab es sowas jedenfalls nicht, und ich kann mir auch nicht vorstellen, das es das vorher gab. Was sollte es für einen Sinn machen. Ich glaube nicht, das man einen Fotoapparat mit einem Fernglas so koppeln könnte, das auch relativ hochwertige Fotos entstehen. Da hat einer Müll erzählt.


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#48

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2010 22:31
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Danke Willie und vielleicht kann es auch so gewesen sein, das eure Leute einfach nur ihr Gesicht damit verdecken wollten...könnte ja sein, weil sie eventuell annahmen, das Gakls in Zusammenhang unserer Pionierarbeit an der 501- Anlage irgendwo im Hinterhalt mit Fotoapparat lagen?

R-M-R


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#49

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2010 22:40
von willie | 612 Beiträge

Das ist durchaus möglich. Hab ich ja selber öfter erlebt.
Das waren dann eben diese sog. "Spielchen" die bei Seite betrieben, wie z.B. die Enfernung zum
Fotografen veränderen (durch Zurückgehen usw.) , um so die Aufnahme eines "scharfen Bilds" zu erschweren.

Die war aber keine Anordnung vom BGS!!! Sondern wurde je nach "Lust und Laune" vollführt.

Ob es was gebracht hat??? Muß man mal beim "Fotografen" nachfragen. Glaube aber eher nicht.
Gruß Willie


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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#50

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2010 23:12
von karl143 (gelöscht)
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Ich habe zwar allerlei Spielchen gemacht, um die Gresos ein bißchen zu ärgern, aber mich nicht fotografieren zu lassen, darauf bin ich nicht gekommen. Ich hatte nichts zu verbergen, mußte nichts befürchten und hatte keine strafbaren Handlungen begangen. Warum sollte ich mein Gesicht verdecken.


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#51

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2010 23:26
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Irgendwo Karl, habe ich einmal gelesen, das die Aufklärung West über jeden neu hinzugekommenen Soldaten der DDR-Grenztruppen so eine Art Akte angelegt hatte. Das kann natürlich auch falsch sein, aber eine logische Erklärung für eventuelle Vorkommnisse im jeweiligen Abschnitt, so das man Maier, Müller, Schulze strafrechtlich belangen konnte, wenn er Flüchtling Kunze, Schneider, usw. Schaden in Ausübung seines Grenzdiensten zugefügt hätte?
So eine Art " Langzeitmerker" für eventuelle Zeiten, die ja dann auch tatsächlich eintraten. Ich denke, ich liege da nicht falsch, aber das Thema ist was für die weiter Oben angebundenen bei Euch, der Bgs wird da nur " Erfüllungsgehilfe" siehe Fotos gewesen sein.

R-M-R


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#52

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2010 23:28
von chucky | 1.213 Beiträge

Nee Karl, das war nicht böse gemeint, aber du bist ja bei allen Themen dabei

PS: schreibe wenn ich zeit hab, auch mal über meine DDR, mal sehen waste dann schreibst.

Gruß chucky


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#53

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.03.2010 00:47
von Rostocker | 7.719 Beiträge

[quote="Rainer-Maria-Rohloff"]Irgendwo Karl, habe ich einmal gelesen, das die Aufklärung West über jeden neu hinzugekommenen Soldaten der DDR-Grenztruppen so eine Art Akte angelegt hatte. Das kann natürlich auch falsch sein, aber eine logische Erklärung für eventuelle Vorkommnisse im jeweiligen Abschnitt, so das man Maier, Müller, Schulze strafrechtlich belangen konnte, wenn er Flüchtling Kunze, Schneider, usw. Schaden in Ausübung seines Grenzdiensten zugefügt hätte?
So eine Art " Langzeitmerker" für eventuelle Zeiten, die ja dann auch tatsächlich eintraten. Ich denke, ich liege da nicht falsch, aber das Thema ist was für die weiter Oben angebundenen bei Euch, der Bgs wird da nur " Erfüllungsgehilfe" siehe Fotos gewesen sein.

R-M-R[/quote
--------------------------------------------------------------------------------
Wir wollen es doch mal so sehen,jede Seite hat Aufklärung betrieben.Ob BGS oder die GT und genauso sieht aus.Beide Seiten hatten ihr Feindbild,wer das leugnet der lügt und kommt mit der Wahrheit nicht zurecht.


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#54

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.03.2010 01:09
von willie | 612 Beiträge

ich weiß leider nicht über welche Erkenntnisse der BND oder Verfassungschutz in Bezug auf den Personalbestand der GrTr verfügt hat, aber über eins bin ich mir ziemlich sicher.
Der BGS wußte auf Abteilungsebene bzw. Kdo-Ebene mit Sicherheit nicht wer neu zur GrTr hinzugekommen ist.

Erkenntnisse wurden durch Befragungen von flüchtenden Ziv. oder GrTr-Angehörigen oder durch selbständige Auskunftgebende bei der Rückreise aus der DDR an den Grenzübergangsstellen gewonnen.

Es wurden dementsprechende Berichte erstellt und an das zuständige Grenzschutzkommando weitergeleitet.
Anschließende Weiterleitung an das BMI?!

Befragungen waren natürlich bei ehemaligen GrTr.-Angehörigen interessant, da man natürlich auch Namen von Angehörigen der Stamm-Einheit bzw. des Btl. erfuhr. (Ich denke hier besonders an die bereits mehrfach angesprochenen Grenzaufklärer!)


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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#55

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.03.2010 04:51
von Buscho (gelöscht)
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Moin Kameraden ,
in meiner Zeit 74-82 in Ratzeburg GSA I/7 hatte nur der I/S des Abt.Stabes eine fototechnische Ausrüstung und auch nur er und seine Leute haben dienstlich fotografiert . Es gab in den 4.Hu. also in den Stabshundertschaften einen A-Zug ( Aufklärungszug ), aber auch die hatten keine Fotoausrüstung nur zum Unterschied zu den normalen Hu hatten die Restlichtverstärker und keine IR-Geräte . Es wurde dann irgendwann ein BeDo-Trupp im Abt.Stab gebildet , die bekamen einen umgebauten VW-Bus mit begehbarer Dachplattform und ein Videoaufzeichnungsgerät und Fotoausrüstung . Es wurden aber dafür keine neuen Planstellen aufgestellt , sondern im Einsatz abkömmliche Positionen dafür herangezogen . ( Fahrschulwesen usw.).
Aber es wurde eigentlich bei jeder Streife private Fototechnik mitgeführt . Die Filme mußten aber auf eigene Kosten bearbeitet werden , dabei gab es auch eine Belehrung , daß kein ORWO Filmmaterial benutzt werden durfte wenn im Dienst fotografiert wurde , da das ORWO Material ja in WOLFEN entwickelt wurde und man befürchtete , daß auf diesem Wege Bildmaterial von BGS Angehörigen und Unterkünften an DDR Organe gelangen könnte .
Aber nur ganz besondere Aufnahmen waren für den I/S von Interesse . Der Grenzsoldat , der LO , das Krad , der Unterleutnant , das hat niemanden vom Hocker geholt . Spezialfahrzeuge , Hubschrauber , offz ab Hptm. das war ein Treffer , aber der normale Dienst , dafür wurde kein dienstliches Material verschwendet .
Wir sahen ja an jedem Beobachtungspunkt min. 2 GrSo , meistens auch Kfz. , also egal wo wir an der Grenze waren , die Grenztruppe war ja schon da , aus diesem Grund war es für uns ja keine große Sache den normalen Dienst der GrSo zu beobachten .
Das muß für Euch von der Grenztruppe doch anders gewesen sein ? Wenn ich bedenke , daß unser Grenzabschnitt ca.40 km lang war und z.Zt.immer nur eine BGS-Streife im Einsatz war , dann konnte es doch rein rechnerisch sein
das eine BT11 Besatzung über Tage keine BGS-Streife gesehen hat . Das muß dann doch eine Abwechslung gewesen sein wenn ihr mal eine BGS-Streife beobachten und fotografieren konntet . Ich weiß , paar nackte Mädels auf dem Priwall waren angenehmer .
Zu dem Fotofernglas , in unserer Abteilung nein , nie gesehen und gehört . Ich hatte privat mal so ein Ding von TASCO , ganz "beschi..ene" Fotos . Aber auf Streife gab es die unmöglichsten privaten Dinge , Foto , Video , Tele , Ferngläser , sogar Richtmikros .
Mit den GAKs konntest du mit einer Kamera ein richtiges Balett aufführen , Kamera in die Hand = angespannte Körperhaltung , Kamera vor das Auge = Umdrehen . Das Spiel konnte man so 3x machen , dann suchten sie meistens eine natürliche Deckung .
Aber wie war das im Tagesdienst bei euch ? wie oft habt ihr eine Streife vor die Optik bekommen , auf was mußtet ihr besonders achten ? Kfz?,Kennzeichen?,Taktische Zeichen?
Gruß Buscho


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#56

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.03.2010 06:31
von S51 | 3.733 Beiträge

Als Grenzaufklärer hat es bei offenen Einsätzen meist nicht allzu lange gedauert, bis entweder BGS oder GZD vor Ort waren. Etwa 10 Minuten bis eine Stunde. Während einer normalen Schicht (8 bis 16 Stunden) kam etwa ein bis dreimal eine Streife des BGS vorbei. Als GAK hatte man meist eine ständige Begleitung, was offensichtlich auf der Gegenseite (BGS) nicht für Begeisterung gesorgt hat.
Wichtig und zu notieren bzw. zu melden waren: Zeit, Ort, Fahrzeugart, Kennzeichen, takt. Zeichen (wo vorhanden), Anzahl der Beamten bzw. Soldaten (BAOR), Dienstgrade, Bewaffnung und Ausrüstung.
Kam man an die Fahrzeuge ran, waren interessant: Eingestellte Funkkanäle, evtl. Zettel mit Rufnamen (kam öfter vor), alles, was drinnen lag...
Bei bestimmten "Zielpersonen" (1/S, BFSO und deren Fahrer, immer wieder auftretende Gegenüber, Feuerwerker) gab es genauere Unterlagen mit Namen, Arbeitsnamen (willkürlich vergebene "Decknamen", weil Klarnamen draußen nicht verwendet wurden) Beschreibung und Arbeitsfeldern.
Zur GAK-Ausrüstung gehörte fast immer (wenn sie denn nicht vergessen wurde, kam auch vor) eine Fototasche mit einer bis zwei Practika MTL (zwischen 1983-85), Normalobjetiv, Weitwinkel, 300 mm-Tele und ab und an auch 135 mm Tele. Wenn wir feste B-Punkte bezogen haben, hatten wir auch 500 mm-Tele oder sogar ein 1000 mm Spiegeltele. Ganz selten und nur zu besonderen Sachen eine Videokamera Panasonic, bei der Kamera und Recorder getrennt und mit Kabel verbunden waren. Hey-Tesch eben.
Private Technik gab es zu meiner Zeit vorne nicht. Dazu hingen wir zu sehr an unserer Dienststellung und auch Freiheit. Denn bei der in der DDR üblichen Spionageangst hätte so etwas mit großer Sicherheit zu einem Verfahren führen können. Nur unter ganz besonderen Umständen und wenn man sich sehr sicher war, gab es da heimliche Ausnahmen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#57

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.03.2010 06:40
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Greso, da hatte mich hier einer mal für...na, verrückt ist das falsche Wort erklärt, als ich schrieb: "Der vom BGS stand sechs Meter von uns und nahm das Fernglas nicht von den Augen?"
Da dachte ich immer, ob der da drüben eventuell eine Brille braucht? Abends erzählte ein EK, das in deren Ferngläsern Kameras eingebaut wären.
Ja, jetzt die große Frage an die Männer vom BGS...ist da was dran gewesen?

R-M-R



Dieses "Spiel" hatten wir aber auch "drauf". Wenn man die ständige Knipserei leid war, hat man sich auch schon mal auf Kartoffelschmeißentfernung deas DF vor die Klüsen geklemmt. Einfach aus Geigelei. Oder weil man so im Sommer gut in bestimmte Ausschnitte sehen konnte...
Privat habe ich mal Fotoapparat und Fernglas kombiniert. Das war zu Schülerzeiten, als ein richtiges Teleobjektiv finanziell schwer erreichbar war. Aber die Lichtstärke eines Fernglases ist zu gering und die Linsen nicht für die Bilddarstellung auf einem Film geschliffen. Das Ergebnis waren sehr flaue Bilder mit äußerst geringer Tiefenschärfe. Praktisch unbrauchbar.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#58

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.03.2010 10:11
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Zitat von Rostocker
[quote="Rainer-Maria-Rohloff"]Irgendwo Karl, habe ich einmal gelesen, das die Aufklärung West über jeden neu hinzugekommenen Soldaten der DDR-Grenztruppen so eine Art Akte angelegt hatte. Das kann natürlich auch falsch sein, aber eine logische Erklärung für eventuelle Vorkommnisse im jeweiligen Abschnitt, so das man Maier, Müller, Schulze strafrechtlich belangen konnte, wenn er Flüchtling Kunze, Schneider, usw. Schaden in Ausübung seines Grenzdiensten zugefügt hätte?
So eine Art " Langzeitmerker" für eventuelle Zeiten, die ja dann auch tatsächlich eintraten. Ich denke, ich liege da nicht falsch, aber das Thema ist was für die weiter Oben angebundenen bei Euch, der Bgs wird da nur " Erfüllungsgehilfe" siehe Fotos gewesen sein.
R-M-R[/quote
--------------------------------------------------------------------------------
Wir wollen es doch mal so sehen,jede Seite hat Aufklärung betrieben.Ob BGS oder die GT und genauso sieht aus.Beide Seiten hatten ihr Feindbild,wer das leugnet der lügt und kommt mit der Wahrheit nicht zurecht.



Echt???


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#59

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.03.2010 10:22
von karl143 (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Irgendwo Karl, habe ich einmal gelesen, das die Aufklärung West über jeden neu hinzugekommenen Soldaten der DDR-Grenztruppen so eine Art Akte angelegt hatte. Das kann natürlich auch falsch sein, aber eine logische Erklärung für eventuelle Vorkommnisse im jeweiligen Abschnitt, so das man Maier, Müller, Schulze strafrechtlich belangen konnte, wenn er Flüchtling Kunze, Schneider, usw. Schaden in Ausübung seines Grenzdiensten zugefügt hätte?
So eine Art " Langzeitmerker" für eventuelle Zeiten, die ja dann auch tatsächlich eintraten. Ich denke, ich liege da nicht falsch, aber das Thema ist was für die weiter Oben angebundenen bei Euch, der Bgs wird da nur " Erfüllungsgehilfe" siehe Fotos gewesen sein.

R-M-R



@ RM,
sicher wurden Namen von Kompanieführern oder Zugführern durch flüchtende Gresos gewonnen. Sehe es mal so, der im Westen ankommt, will natürlich auch irgendwas "anbieten". Das ist doch verständlich. Und Befragungen haben ja auch stattgefunden. Sicherlich wurden diese Erkenntnisse irgendwo zusammengeführt und vervollständigt. Das fand aber garantiert nicht in den einzelnen Abteilungen statt.


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#60

RE: Grenzaufklärer vs. Bundesgrenzschutz

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 21.03.2010 10:27
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Irgendwo Karl, habe ich einmal gelesen, das die Aufklärung West über jeden neu hinzugekommenen Soldaten der DDR-Grenztruppen so eine Art Akte angelegt hatte. Das kann natürlich auch falsch sein, aber eine logische Erklärung für eventuelle Vorkommnisse im jeweiligen Abschnitt, so das man Maier, Müller, Schulze strafrechtlich belangen konnte, wenn er Flüchtling Kunze, Schneider, usw. Schaden in Ausübung seines Grenzdiensten zugefügt hätte?
So eine Art " Langzeitmerker" für eventuelle Zeiten, die ja dann auch tatsächlich eintraten. Ich denke, ich liege da nicht falsch, aber das Thema ist was für die weiter Oben angebundenen bei Euch, der Bgs wird da nur " Erfüllungsgehilfe" siehe Fotos gewesen sein.
R-M-R



Auch so ein Mythos!!
In der PC-Sprache auch HOAX genannt.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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