#41

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 17.11.2009 17:18
von a1 otti | 188 Beiträge


hallo wosch, das war nicht gegen dich gemeint, auch habe ich hier nichts auf mich persönlich bezogen.
wollte damit nur zum ausdruck bringen, dass ich trotz meiner damaligen systemnähe in der lage bin, heute vieles aus anderer sicht zu sehen.

in diesem sinne


schönen gruß aus zwigge nach kassel



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#42

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 17.11.2009 18:29
von wosch (gelöscht)
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Zitat von a1 otti

hallo wosch, das war nicht gegen dich gemeint, auch habe ich hier nichts auf mich persönlich bezogen.
wollte damit nur zum ausdruck bringen, dass ich trotz meiner damaligen systemnähe in der lage bin, heute vieles aus anderer sicht zu sehen.

in diesem sinne


schönen gruß aus zwigge nach kassel



;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;,

Statt Worte:
Schönen Gruß aus Kassel


zuletzt bearbeitet 17.11.2009 18:30 | nach oben springen

#43

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 04.12.2009 19:23
von Udo E. (gelöscht)
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Hallo SCORN
Jeder "Altgedienter" aus dem III.Reich kann seine Orden ,Rangabzeichen
und seinen Titel tragen.
Ich sehe nicht ein warum ich mich "a.D." oder keinen Titel tragen soll.
Ich bin und bleibe "Ufw. d.R."
Ich war kein Partisan , sondern in einer regulären Armee.
Gruß Udo E.


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#44

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 04.12.2009 19:52
von karl143 (gelöscht)
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@Udo E,

es unterstellt dir auch niemand das du Partisan warst. Und es ist auch egal was du einsiehst.Ich sehe manchmal auch nicht ein, das ich auf grader Landstraße manchmal nur 70 km/h fahren darf.Es ist nun mal aber so, du darst diese "Titel" nicht öffentlich tragen. Das ist nun mal so und daran wirst du auch nichts ändern.


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#45

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 05.12.2009 04:30
von Rhönräuber | 197 Beiträge

Zitat von EK 82/2
stimmt schon,es geht nicht unbedingt immer um das detail,aber viel geld würde es auch nicht kosten eine richtige uniform aus dem lager zu holen welche mit der waffengattung übereinstimmt.

ich bin und war nun wirklich kein kommunist der die ddr über alles liebte.ich fügte mich und mir ging es im prinzip gut.
aber was ist unrecht?als bestünde in manchen kommentaren die ddr nur aus folter,unrecht,überwachung und angst.

mich würde mal folgendes interessieren.ehemalige wehrmachtsoffiziere durften bis zum ende ihr eiseres -und ritterkreuz ohne hakenkreus auch in der bundeswehr tragen.dürfen ehemalige nva offiziere auch ihre ddr orden in der bundeswehr tragen?

gruß andy



Nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten am 3. 10.
1990 ergab sich noch eine Vielzahl von ungeklärten Problemen,
die im Einigungsvertrag nicht bis ins letzte Detail festgeschrieben
worden sind und deren Lösung auch noch einige
Zeit in Anspruch nehmen wird. Zu unterschiedlich hatten
sich beide deutsche Staaten in 40 Jahren entwickelt. Rechtlich
noch nicht abschließend geklärt ist die Frage des Tragens
von in der DDR verliehenen Auszeichnungen im vereinten
Deutschland. Es ergeben sich Parallelen zu den im Ordensgesetz
von 1957 festgelegten Bestimmungen, die das Tragen
von Auszeichnungen der Jahre 1933 bis 1945 regeln. Bund
und Länder haben bislang noch keine einheitliche und endgültige
Regelung getroffen.
I. Einführung
Die Menschen in der DDR konnten mit einer Vielzahl von
Auszeichnungen geehrt werden. So gab es 176 staatliche
Auszeichnungen, teilweise mehrstufig, unterteilt in Orden,
Preise, Ehrentitel und Medaillen1. Dazu kamen noch unzählige
nichtstaatliche Auszeichnungen. Wie steht es nun im wiedervereinten
Deutschland mit den rechtlichen Grundlagen -
- dürfen die Auszeichnungen weiter getragen werden?
Immerhin soll es ja einige Zeitgenossen geben, die diese noch
nicht auf den Flohmarkt oder zum Trödler gebracht haben.
In der Anlage I zum Einigungsvertrag heißt es in dessen Kapitel
II: Von der Deutschen Demokratischen Republik verliehene
Auszeichnungen können weitergeführt oder getragen
werden, es sei denn, daß dadurch der ordre public der Bundesrepublik
Deutschland verletzt wird. Das gleiche gilt für die
von der Deutschen Demokratischen Republik zur Annahme
genehmigten ausländischen Auszeichnungen2 . Diese Fußnote
des Einigungsvertrages entspricht allgemeingültigen
Regelungen, daß Auszeichnungen untergegangener Staaten
oder von untergegangenen Staaten zur Annahme genehmigte
Auszeichnungen grundsätzlich weitergetragen werden dürfen.
Der Begriff des „ordre public“ ist dem Rechtskreis des
internationalen Privatrechts entlehnt. Es handelt sich dabei
um eine Vorbehaltsklausel, die dann zum Tragen kommt,
wenn ein Sachverhalt nach ausländischem Recht zu beurteilen
ist und das Ergebnis in untragbarem Widerspruch zu
grundlegenden Rechtsvorstellungen der Bundesrepublik
Deutschland gerät.
II. Das Tragen von Auszeichnungen aus den Jahren 1933-
1945
In Deutschland hatte man sich schon einmal mit der Frage,
ob die Auszeichnungen einer untergegangenen Diktatur
weitergetragen werden dürfen oder nicht, zu beschäftigen.
Die §§ 6 und 7 des Gesetzes über Titel, Orden und Ehrenzeichen
vom 26. 7. 19573 regeln den Umgang mit den Auszeichnungen,
die in der Zeit von 1933 bis 1945 verliehen wurden.
In der Bundesrepublik dürfen die Kriegsauszeichnungen
des Zweiten Weltkrieges, Verwundetenabzeichen sowie
Kampf-, Leistungs- und Tätigkeitsabzeichen, allerdings nur
in einer veränderten Form ohne Hakenkreuz, getragen werden.
Andere, in der Zeit von 1933 bis 1945 verliehene Orden
und Ehrenzeichen sowie sämtliche Auszeichnungen der
NSDAP und ihrer Organisationen sowie die SS-Dienstauszeichnungen
dürfen nicht getragen werden4. Damit wurde das
Tragen von Auszeichnungen verboten, die ohne jeden Zweifel
Unrecht verherrlichten oder für Meriten bei verbrecherischen
Organisationen verliehen wurden.
Sicher besteht aus heutiger Sicht kein Zweifel daran, daß der
Zweite Weltkrieg ein von Deutschland inszenierter, verbrecherischer
Angriffskrieg war, der in keiner Phase in irgendeiner
Weise zu rechtfertigen ist. Auch der Hinweis, daß der mit
den Kriegsauszeichnungen dekorierte Soldat davon überzeugt
war, etwas Gutes für Deutschland, seine Heimat, sein
Vaterland zu tun, kann nicht von Bedeutung sein. Die Rechtsordnung
in der Bundesrepublik Deutschland gibt den Rahmen
für die öffentliche Ordnung5 und stellt in Art. 26 GG mit
Verfassungsrang das Verbot der Vorbereitung eines Angriffskrieges
fest. Dieses Verbot wird strafrechtlich durch die Vorschriften
über den Friedensverrat in § 80 und § 80a StGB abgesichert.
Vermutlich wäre heute eine Verabschiedung des
Ordensgesetzes in der Fassung vom 26. 7. 1957 durch den
Deutschen Bundestag nicht mehr möglich.
III. DDR-Auszeichnungen und der „ordre public“
Dementsprechend ist auch der Umgang mit den Auszeichnungen
der DDR aus rechtsstaatlicher Sicht nicht unproblematisch.
Sicherlich ist es so, daß einige der DDR-Auszeichnungen
keinen hohen Wert für den Beliehenen hatten, da
ihre Verleihung automatisch erfolgte, z. B. bei den Medaillen
für treue Dienste oder bei der Kollektivauszeichnung
„Kollektiv der sozialistischen Arbeit“. Es gibt aber doch Auszeichnungen,
die mit persönlichem Stolz getragen wurden.
Die konkrete Frage ist nun, welche der vielen in der DDR verliehenen
Auszeichnungen widersprechen dem ordre public
der Bundesrepublik Deutschland?
Maßgebend für einen Verstoß gegen den ordre public ist, ob
das Ergebnis der Anwendung des ausländischen Rechts zu
den Grundgedanken der deutschen Regelung und der in ihnen
liegenden Gerechtigkeitsvorstellungen in so starkem
Widerspruch steht, daß es von uns für untragbar gehalten
wird6. Konkretisiert wurde dies im Art. 6 EGBGB7: hier
wird ein Verstoß gegen den ordre public als eine offensichtliche
Unvereinbarkeit mit wesentlichen Grundsätzen des
deutschen Rechts definiert.
Das Tragen von Auszeichnungen der DDR im vereinten Deutschland
Enno Bernzen und Klaus H. Feder
1) GBI DDR, Sonderdruck, Nr. 952/1978
2) Anl. 1 Kap. 11 Sachgeb. A Abschn. 11 Nr. 2 (Amtl. Anm.) EinigungsV.
3) BGBl 1, 844 i.d.E vom 2.3. 1974 (BGBl 1, 469),
4) Geeb1KirchnerlThiemann, Dt. Orden und Ehrenzeichen, 4. Aufl. (1985),
S. 86 ff.
5) Vgl. Palandt/Heldrich, BGB, 53. Augfl. (1994), Art. 6 EGBGB Anm. 3.
6) Vgl. BVerfG, NJW 1989, 1275; BGTI, NJW 1969, 369 (370).
7) Vgl. Palandt/Heldrich (o. Fußn. 5), Art. 6 EGBGB Anm. 3.


Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.
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#46

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 05.12.2009 06:25
von Harsberg | 3.244 Beiträge

Moin Rhöni,
klasse Beitrag von dir, Chapeau.
Ich hoffe er wird auch von Allen gelesen!


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#47

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 05.12.2009 06:39
von Berliner (gelöscht)
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unten derselbe Text von Rhoeni neu formatiert.

Berliner

Zitat von Rhöni
Nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten am 3. 10.1990 ergab sich noch eine Vielzahl von ungeklärten Problemen, die im Einigungsvertrag nicht bis ins letzte Detail festgeschrieben worden sind und deren Lösung auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Zu unterschiedlich hatten sich beide deutsche Staaten in 40 Jahren entwickelt. Rechtlich noch nicht abschließend geklärt ist die Frage des Tragens von in der DDR verliehenen Auszeichnungen im vereinten Deutschland. Es ergeben sich Parallelen zu den im Ordensgesetz von 1957 festgelegten estimmungen, die das Tragen von Auszeichnungen der Jahre 1933 bis 1945 regeln. Bund und Länder haben bislang noch keine einheitliche und endgültige Regelung getroffen.

I. Einführung

Die Menschen in der DDR konnten mit einer Vielzahl von Auszeichnungen geehrt werden. So gab es 176 staatliche Auszeichnungen, teilweise mehrstufig, unterteilt in Orden, Preise, Ehrentitel und Medaillen1. Dazu kamen noch unzählige nichtstaatliche Auszeichnungen. Wie steht es nun im wiedervereinten Deutschland mit den rechtlichen Grundlagen -- dürfen die Auszeichnungen weiter getragen werden? Immerhin soll es ja einige Zeitgenossen geben, die diese noch nicht auf den Flohmarkt oder zum Trödler gebracht haben. In der Anlage I zum Einigungsvertrag heißt es in dessen Kapitel

II: Von der Deutschen Demokratischen Republik verliehene Auszeichnungen können weitergeführt oder getragen werden, es sei denn, daß dadurch der ordre public der Bundesrepublik Deutschland verletzt wird. Das gleiche gilt für die von der Deutschen Demokratischen Republik zur Annahme genehmigten ausländischen Auszeichnungen2 . Diese Fußnote des Einigungsvertrages entspricht allgemeingültigen Regelungen, daß Auszeichnungen untergegangener Staaten oder von untergegangenen Staaten zur Annahme genehmigte Auszeichnungen grundsätzlich weitergetragen werden dürfen. Der Begriff des „ordre public“ ist dem Rechtskreis des internationalen Privatrechts entlehnt. Es handelt sich dabei
um eine Vorbehaltsklausel, die dann zum Tragen kommt, wenn ein Sachverhalt nach ausländischem Recht zu beurteilen ist und das Ergebnis in untragbarem Widerspruch zu grundlegenden Rechtsvorstellungen der Bundesrepublik Deutschland gerät.

II. Das Tragen von Auszeichnungen aus den Jahren 1933-1945 In Deutschland hatte man sich schon einmal mit der Frage, ob die Auszeichnungen einer untergegangenen Diktatur weitergetragen werden dürfen oder nicht, zu beschäftigen. Die §§ 6 und 7 des Gesetzes über Titel, Orden und Ehrenzeichen vom 26. 7. 19573 regeln den Umgang mit den Auszeichnungen, die in der Zeit von 1933 bis 1945 verliehen wurden. In der Bundesrepublik dürfen die Kriegsauszeichnungen des Zweiten Weltkrieges, Verwundetenabzeichen sowie Kampf-, Leistungs- und Tätigkeitsabzeichen, allerdings nur in einer veränderten Form ohne Hakenkreuz, getragen werden. Andere, in der Zeit von 1933 bis 1945 verliehene Orden und Ehrenzeichen sowie sämtliche Auszeichnungen der NSDAP und ihrer Organisationen sowie die SS-Dienstauszeichnungen dürfen nicht getragen werden4. Damit wurde das Tragen von Auszeichnungen verboten, die ohne jeden Zweifel Unrecht verherrlichten oder für Meriten bei verbrecherischen Organisationen verliehen wurden. Sicher besteht aus heutiger Sicht kein Zweifel daran, daß der Zweite Weltkrieg ein von Deutschland inszenierter, verbrecherischer Angriffskrieg war, der in keiner Phase in irgendeiner Weise zu rechtfertigen ist. Auch der Hinweis, daß der mit den Kriegsauszeichnungen dekorierte Soldat davon überzeugt war, etwas Gutes für Deutschland, seine Heimat, sein Vaterland zu tun, kann nicht von Bedeutung sein. Die Rechtsordnung in der Bundesrepublik Deutschland gibt den Rahmen für die öffentliche Ordnung5 und stellt in Art. 26 GG mit Verfassungsrang das Verbot der Vorbereitung eines Angriffskrieges fest. Dieses Verbot wird strafrechtlich durch die Vorschriften über den Friedensverrat in § 80 und § 80a StGB abgesichert. Vermutlich wäre heute eine Verabschiedung des Ordensgesetzes in der Fassung vom 26. 7. 1957 durch den Deutschen Bundestag nicht mehr möglich. III. DDR-Auszeichnungen und der „ordre public“ Dementsprechend ist auch der Umgang mit den Auszeichnungen der DDR aus rechtsstaatlicher Sicht nicht unproblematisch. Sicherlich ist es so, daß einige der DDR-Auszeichnungen keinen hohen Wert für den Beliehenen hatten, da ihre Verleihung automatisch erfolgte, z. B. bei den Medaillen für treue Dienste oder bei der Kollektivauszeichnung „Kollektiv der sozialistischen Arbeit“. Es gibt aber doch Auszeichnungen, die mit persönlichem Stolz getragen wurden. Die konkrete Frage ist nun, welche der vielen in der DDR verliehenen
Auszeichnungen widersprechen dem ordre public der Bundesrepublik Deutschland? Maßgebend für einen Verstoß gegen den ordre public ist, ob das Ergebnis der Anwendung des ausländischen Rechts zu den Grundgedanken der deutschen Regelung und der in ihnen liegenden Gerechtigkeitsvorstellungen in so starkem
Widerspruch steht, daß es von uns für untragbar gehalten wird6. Konkretisiert wurde dies im Art. 6 EGBGB7: hier wird ein Verstoß gegen den ordre public als eine offensichtliche Unvereinbarkeit mit wesentlichen Grundsätzen des deutschen Rechts definiert. Das Tragen von Auszeichnungen der DDR im vereinten Deutschland
Enno Bernzen und Klaus H. Feder
1) GBI DDR, Sonderdruck, Nr. 952/1978
2) Anl. 1 Kap. 11 Sachgeb. A Abschn. 11 Nr. 2 (Amtl. Anm.) EinigungsV.
3) BGBl 1, 844 i.d.E vom 2.3. 1974 (BGBl 1, 469),
4) Geeb1KirchnerlThiemann, Dt. Orden und Ehrenzeichen, 4. Aufl. (1985),
S. 86 ff.
5) Vgl. Palandt/Heldrich, BGB, 53. Augfl. (1994), Art. 6 EGBGB Anm. 3.
6) Vgl. BVerfG, NJW 1989, 1275; BGTI, NJW 1969, 369 (370).
7) Vgl. Palandt/Heldrich (o. Fußn. 5), Art. 6 EGBGB Anm. 3.


zuletzt bearbeitet 05.12.2009 06:41 | nach oben springen

#48

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 05.12.2009 06:52
von Harsberg | 3.244 Beiträge

na ja,
so ist es übersichtlicher, ändert aber nichts


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#49

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 01.01.2010 09:27
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

noch eine kleine Ergänzung zum Beitrag von @Rhöni

VII. Zusammenfassung

1. Es ist gegenwärtig nicht beabsichtigt, das Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen vom 26.07.1957 in Bezug auf die Auszeichnungen der DDR zu überarbeiten.

2. Nach Nr. 2 der Anlage I zu Kapitel II des Einigungsvertrages sind ordnungsgemäß verliehene Orden und Medaillen der DDR wie Auszeichnungen nicht mehr bestehender Staaten zu behandeln. Grundsätzlich ist es demnach dem Einzelnen überlassen, ob er derartige Auszeichnungen tatsächlich weiter tragen möchte. Eine Einschränkung erfährt dieses durch einen Protokollvermerk: demnach dürfen Auszeichnungen dann nicht geführt werden, wenn dadurch der ordre public der Bundesrepublik Deutschland verletzt würde.

3. Bei folgenden Auszeichnungen bestehen Verbote bzw. Bedenken hinsichtlich des ordre public der Bunderepublik Deutschland

Auszeichnungen des Ministeriums für Staatssicherheit
Auszeichnungen der Grenztruppen der DDR
Auszeichnungen der Deutschen Volkspolizei
Auszeichnungen der Kampfgruppen
Auszeichnungen der Freien Deutschen Jugend
Mit Ausnahme der o.a. Auszeichnungen können wohl die anderen Auszeichnungen der DDR getragen werden.

4. Es besteht also für den einzelnen Ausgezeichneten die Pflicht zu prüfen, ob durch das Weitertragen der ordre public verletzt wird. Ihn trifft, wie auch sonst im Ordnungswidrigkeitenrecht, das Risiko einer Verfolgung aufgrund einer Ordnungswidrigkeit nach § 16 des Ordengesetzes. (Anmerkung richtig wäre §15 des Ordensgesetz)

der gesamte Artikel zum Tragen von Auszeichnungen der DDR im vereinten Deutschland ist u.a. auf der Webseite: http://www.polizeilada.de/trageerlaubnis.pdf eingestellt.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#50

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 01.01.2010 09:48
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von EK 82/2

mal zum vergleich die brusttasche eines soldaten im 2.grenzdiensthalbjahr im foto.


@ek 82/2 da offensichtlich du selbst vor der truppenfahne fotografiert worden bist, kannst du mir sagen, warum du das bestenabzeichen nicht über der qualispange trägst, sondern auf der brusttasche ?




also mir ist auch so, dass das Bestenabzeichen (Kratzerplatte) über der Qualispange getragen wurde. Dies betraf auch das Leistungsabzeichen der GT (NVA). Und igendwie fehlt die Schützenschnur sowie das Abzeichen für "Gutes Wissen". Bekanntlich waren die fünf Soldatenauszeichnungen die Voraussetzung zur Erlangung des Bestenabzeichen.

Quelle der Abbildung: Wikipedia

Angefügte Bilder:
140px-Trageweise_Bestenabzeichen.jpg

Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#51

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 01.01.2010 16:38
von Udo E. (gelöscht)
avatar

Hallo EK 82/2
Ich hab mein Foto vor der Truppenfahne auch vor dem Bestenabzeichen bekommen.
Kratzerplatte erst im 5.Diensthalbjahr.
Kratzerplatte wurde über die Quali-Spange getragen
Abzeichen GW auf der Taschenklappe
Sportabzeichen auf der Taschenfalte.
Gruß Udo E.


zuletzt bearbeitet 01.01.2010 16:39 | nach oben springen

#52

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 01.01.2010 20:17
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Udo E.
Hallo EK 82/2
Ich hab mein Foto vor der Truppenfahne auch vor dem Bestenabzeichen bekommen.
Kratzerplatte erst im 5.Diensthalbjahr.
Kratzerplatte wurde über die Quali-Spange getragen
Abzeichen GW auf der Taschenklappe
Sportabzeichen auf der Taschenfalte.
Gruß Udo E.



Moin Udo....................Sportabzeichen der DDR auf der "Taschenklappe", Militärsportabzeichen auf der "Taschenfalte". Sorry.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#53

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 12.01.2010 19:26
von Schwermi (gelöscht)
avatar

Ich hätte mal eine Frage zu den NVA - Unteroffiziers - Uniformen.
Gibt es da zwei verschiedene Stoffe ?
Habe jetzt eine Uffz. - Jacke aus dem groben Mannschaftsstoff mit silberner Kragenlitze gesehen und eine aus dem feinen Offiziersstoff mit silberner Kragenlitze und Mannschaftskragenspiegeln. Die Schirmmütze war auch aus Offiziersstoff, trug aber auch die Mannschaftskokarde und das schwarze Lackband. Was hat es damit auf sich ???


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#54

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 12.01.2010 19:35
von Mike59 | 7.938 Beiträge

Zitat von Schwermi
Ich hätte mal eine Frage zu den NVA - Unteroffiziers - Uniformen.
Gibt es da zwei verschiedene Stoffe ?
Habe jetzt eine Uffz. - Jacke aus dem groben Mannschaftsstoff mit silberner Kragenlitze gesehen und eine aus dem feinen Offiziersstoff mit silberner Kragenlitze und Mannschaftskragenspiegeln. Die Schirmmütze war auch aus Offiziersstoff, trug aber auch die Mannschaftskokarde und das schwarze Lackband. Was hat es damit auf sich ???


-----------------------------
Hallo Schwermi,

ja gab es. 1x für UaZ Unteroffiziere auf Zeit Stoff wie für die Soldaten im GWD
und 1x für Berufsunteroffiziere = Stoff wie für andere Berufsoldaten auch.

Mike59


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#55

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.01.2010 09:42
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

@schwermi und @mike, hätte dann die mütze des bu nicht auch die offizierskokarde haben müssen ? mütze aus offiziersstoff und alu- kokarde ist mir von den saz/ uaz des wachregimentes feliks dzierzynski bekannt.

Angefügte Bilder:
avatar-efab1814-686.jpg

* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#56

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.01.2010 12:37
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow
@schwermi und @mike, hätte dann die mütze des bu nicht auch die offizierskokarde haben müssen ? mütze aus offiziersstoff und alu- kokarde ist mir von den saz/ uaz des wachregimentes feliks dzierzynski bekannt.



richtig GW. Die Mützenkokarde an den Schirmmützen der BU war normalerweise die aus Alu. Da dies aber "bescheiden" schön aus sah, wurde entweder von der Bävo diese Kokade genommen oder über gute Beziehungen (Vitamin B) die Blechversion besorgt. In der B/A Kammer erhielt man auch schon mal - z.B. zur Ergänzungseinkleidung - eine Fhr/Offz. Schirmmütze mit Blechemblem und silberfarbener Mützenschnur. Man mußte dann nur noch das Lackband anbringen.
Anders sah es bei der Wintermütze aus. Hier erhielten die BU die selbige wie die Fhr/Offz. - diese dann auch mit Blechkokade.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#57

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.01.2010 15:36
von Mike59 | 7.938 Beiträge

Das mit der Kokarde aus Alu, keine Ahnung ob die aus Alu war, gab glaube ich sogar welche aus Plaste.
Habe mal ein Bild rausgekramt, meiner einer auf Standortstreife. Also klar und deutlich schwarzes Mützenband. Eine Kokarde ist ja eigentlich ohne Eichenlaub oder anderen Krimskram, oder?

Ich glaube ich hatte immer ganz normale Offz. Mützen mit schwarzem Mützemband

Mike59

Angefügte Bilder:
streife_r1_1_1.jpg

zuletzt bearbeitet 13.01.2010 15:40 | nach oben springen

#58

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.01.2010 15:39
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

ja @mike, du hast die normale bu- mütze. offiziersstoff- kokarde und schwarem lederband.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#59

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 13.01.2010 15:41
von Mike59 | 7.938 Beiträge

Naja ist ein mikriges Bild gebe ich zu, aber wir hatten ja nischt.

etwas besser?

Mike59

Angefügte Bilder:
streife_r1_1_1.jpg

zuletzt bearbeitet 13.01.2010 15:43 | nach oben springen

#60

RE: Offiziersschulterklappen und Uffz-Kragenlitze - gab es das bei der NVA oder den GT?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 26.06.2011 16:53
von 94 | 10.792 Beiträge


Quelle: 3sat.de

Nach der Erklärung mit den Plaste- und Blechkokarden hoffe ich mal hier auch eine Antwort zu bekommen.
Bei 1:35 sieht man in dem Filmchen eine NVA-Ehrenwache. Wie wurde das 'Gebammel' rechts am Arm genannt und war das der Ehrenwache ein ausgedünntes Offiziersgebammel oder was Eigenständiges? Hier glaube ich Schützenschnureicheln anstatt der 'Galgennägel' der Offiziere zu erkennen.

P.S. Was iss'n das eigentlich bei 24:25 für eine Anzugsordnung? '... falsch recherchiert für den Film', hä?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 26.06.2011 17:13 | nach oben springen



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