#61

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 14.10.2016 22:20
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Thüringer1970 im Beitrag #57
Zitat von Alfred im Beitrag #49
ABV,
Vor einigen Jahren gab es ein zwischen Angehörigen der Königlichen Holl.Marine, dem Leiter des HA I des MfS , Generaloberst Streletz und einigen anderen. ich war auch dabei. Anwesend war auch ein Herr der Freien Universität Berlin, der sich mit dem "geplanten Einmarsch der NVA in die VR Polen " beschäftigte. Nach einigen Minuten war das Gespräch zwischen dem Herren und Streletz beendet, weil der Herr der Uni einsehen musste, dass er doch mit seinen Behauptungen ganz schwer falsch lag.



Das klingt mir eher danach, "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten".


Darum habe ich auf die Antwort von Alfred erst gar nicht reagiert. Das Gespräch zwischen dem Vertreter der " FU" und den " verstockten Opas", dürfte eher wegen erkannter Sinnlosigleit ein jähes Ende gefunden haben.

Gruß an alle
Uwe


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#62

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 14.10.2016 22:25
von Alfred | 6.841 Beiträge

Die trifft Einschätzungen zu Gesprächen an denen Du nicht mal teilgenommen hast, auch eine Leistung, aber eine sehr schwache.

Hier BM Justiz.....Akte Rosenburg.....Altnazis im Justizdienst (4) beziehst DU DICH selbst auf ein Telefonat mit einen 90 ig jährigen. Du machst dir die Geschichte anscheinend wie es gerade passt.


zuletzt bearbeitet 14.10.2016 22:28 | nach oben springen

#63

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 14.10.2016 22:27
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #62
Die trifft Einschätzungen zu Gesprächen an denen Du nicht mal teilgenommen hast, auch eine Leistung, aber eine sehr schwache.


@Alfred
Ich wusste es, dass Du prompt darauf reagierst

Gruß Uwe


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#64

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 14.10.2016 23:09
von vs1400 | 2.364 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #59
Zitat von vs1400 im Beitrag #56
gibt es einen wirklichen unterschied zu damaligen volkskorrespondenten und zb. heutigen bürgerreportern?

gruß vs




ich würde sagen ja. Volkskorrespondenten waren parteipolitisch festgezurrt, Bürgerreporter kümmern sich weniger um eine Partei, sondern um das tatsächlich Geschehene.


ich kann nur bedingt deiner aussage zustimmen, Gert,
zumal wir ja nun alle (deutschen) in einem kapitalistischen system leben und dieses wohl eben auch nur das zulässt, was als genehm erscheint.

beide freizeitjournalisten waren, sind ehrenamtliche und dieses "modell" war keine erfindung der ddr, nur um es dir vorwegzunehmen.
jenes ehrenamt wurde damals wie heute entlohnt, bei veröffentlichung.


gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#65

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 14.10.2016 23:10
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #56
gibt es einen wirklichen unterschied zu damaligen volkskorrespondenten und zb. heutigen bürgerreportern?

gruß vs



Also, der Begriff Volkskorrespondenten ist mir ja bekannt, aber was um Himmels willen sind denn Bürgerreporter? Das einzige, was mir zu dem zweiten Begriff einfällt, sind die Blödzeitungs-Bildlieferanten, die ihr Handy nutzen, um möglichst blutrünstige Bilder von Unfällen etc. an die Zeitung zu liefern. An geschlachtete Kinder kommen sie ja zu ihren Bedauern nicht ran, müssen sich also auf Unfälle beschränken und noch besten Kräften die Rettungskräfte bei der Arbeit behindern.
Oder was sind sonst Bürgereporter? In meiner Zeitung gibt es die zumindest nicht.

Gruss

icke



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#66

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 15.10.2016 00:12
von vs1400 | 2.364 Beiträge

bürgerreporter oder korrespondent einer tageszeitung, icke46,
es gibt diverse bezeichnungen für derartige freie mitarbeiter.
die bürgerreporter findest du in mitteldeutschland, gibt es auch "einen" aus dem "harz".

deine zeitung ist mir nicht bekannt,
doch sie wäre wohl sehr hinterher, wenn sie nicht auch ehrenamtliche mitarbeiter pflegen würde.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#67

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 15.10.2016 00:25
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #66

deine zeitung ist mir nicht bekannt,


gruß vs


Blödzeitung - keiner liest sie - aber jeder weiss, was drin stand.

Ich lese das Ding auch nur am Sonntag, scheue mich aber nicht, das zuzugeben.

Gruss

icke



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#68

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 15.10.2016 00:53
von vs1400 | 2.364 Beiträge

auch die sucht freie mitarbeieiter.

gruß vs


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21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#69

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 15.10.2016 19:55
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #62
Die trifft Einschätzungen zu Gesprächen an denen Du nicht mal teilgenommen hast, auch eine Leistung, aber eine sehr schwache.

Hier BM Justiz.....Akte Rosenburg.....Altnazis im Justizdienst (4) beziehst DU DICH selbst auf ein Telefonat mit einen 90 ig jährigen. Du machst dir die Geschichte anscheinend wie es gerade passt.


Das ist Quatsch Alfred und ich bin überzeugt, dass du das auch weißt. Wenn man, wie die Herren Kessler, Streletz oder Dietze, früher an vorderster, verantwortlicher Position stand, sieht man die Dinge ohnehin anders. Aber nicht unbedingt objektiv. Erstens neigt der Mensch, egal ob " General" oder " Soldat" dazu, die eigene Verantwortung nach " verlorenen Kriegen" möglichst klein zu reden. Zum anderen würden die Herren, wenn sie öffentlich bekunden von dem Plan, von mir auch von dem Wunsch Honeckers in Polen einzumarschieren, gewusst zu haben, unter Umständen selbst in die Schusslinie geraten. Da es ist es doch völlig verständlich, wenn sie diese Pläne generell bestreiten.
Möglicherweise haben sie die Kenntnis darüber verdrängt? Oder die Herren waren tatsächlich nie in die besagten Pläne eingebunden.
Fakt ist, dass sich die Historiker den Plan Honeckers in Polen einzumarschieren " um mit der Konterrevolution aufzuräumen", nicht aus den Fingern gesogen haben!
Aus Sicht der DDR wäre solch ein Plan sogar verständlich gewesen. Polen galt, in SED-Kreisen, schon immer als " unsicherer Kantonist". Außerdem fürchtete Honecker, aus seiner Sicht nicht ohne Grund. ein Übergreifen des " Solidarnocz-Virus". Ein " kapitalistisches" Polen, zwischen der DDR und der Sowjetunion, wäre undenkbar gewesen. Das gehandelt werden musste, lag auf der Hand.
Honecker war offenbar bereits derart weltfremd, dass er partout nicht einsehen wollte, dass ein Eingreifen der NVA auf polnischem Hoheitsgebiet bei der dortigen Bevölkerung Assoziationen auf den 01. September 1939 ausgelöst hätte. Nach seiner " Denke" verkörperten die NVA-Soldaten den Typus des " neuen Deutschen", der mit der faschistischen Wehrmacht nichts mehr zu tun hatte. Und natürlich glaubte er, dass alle Welt seine naive Sicht der Dinge teilt.
Die Sowjetunion schätzte die Situation wesentlich realer ein, so dass man in Moskau Honeckers Plänen eine Abfuhr erteilte.
Was meinen neunzigjährigen Zeitzeugen angeht: Er hat die Zeit bei der KVP in Küstrin-Kietz als Soldat erlebt. Aus diesem Grund braucht er auch nichts zu beschönigen, oder im nachhinein aufzubauschen. Das es solche Offiziere wie den besagten Oberst gegeben hat, zweifele ich nicht an.
Wahrscheinlich wollte der Kerl wieder " Pulverdampf riechen", egal unter welchem Oberbefehlshaber. Hauptsache, er darf kommandieren.
"Mein" Zeitzeuge hat diese Eigenschaft übrigens als " typisch deutsch" tituliert.

Viele Grüße
Uwe


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#70

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 15.10.2016 20:12
von Alfred | 6.841 Beiträge

ABV,

es ist einfach SINNLOS sich mit dir auszutauschen.

Du bringst Sachen ohne jeden Beweis.

Keßler habe ich zum Beispiel überhaupt nicht erwähnt, weil damals Armeegeneral Hoffmann der Verteidigungsminister war . Den - Hoffmann - kann man nun aber nicht mehr fragen. Streletz als Chef des Hauptstabes und Stellvertreter des Oberkommandierenden des Warschauer Vertrages schon. Und dann gibt es ja noch die ganzen Dokumente in Freiburg. Keßler und Streletz haben immer zu ihrer Verantwortung gestanden und machen dies auch heute noch. Du machst ja so als hätte Honecker entsprechende Pläne ausgearbeitet. ABV, das wäre Sache des Hauptstabes gewesen und ich habe doch schon geschrieben, dass es Übungspläne gab, aber nie Pläne für einen scharfen Einmarsch. Allen war bekannt, die Polen sind keine Schwejks.


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#71

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 19.10.2016 20:26
von Georg | 1.003 Beiträge

Im Thema:

Die braune Vergangenheit des BND

# 12 Zitat:
" Denn immerhin waren dem SPIEGEL oder Gehlen (aus dessen Nachlass das Negativ ja stammt) diese Person offenbar so wichtig, dass man sich zu einer Retusche, zur Zensur, veranlasst sah. Dann aber MUSS der Name dieses Mannes bekannt gewesen sein und damit auch dem BND und/oder dem Bundesarchiv.

Denn - wie oben bereits gesagt - man retuschiert keine Person auf einem Foto weg, wenn man angeblich nicht weiß, um wen es sich dabei handelt. Somit kann dann auch die N.N.-Behauptung des Bundesarchivs von 2009 nur eine Lüge sein.

Wenn das Bundesarchiv noch 2009 behauptet, die Identität dieser Person sei nicht bekannt, ließe sich vermuten, dass die Preisgabe des Namens dieses Mannes ganz offensichtlich immer noch als Staatsgeheimnis behandelt wird - 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs! Dann kann es sich eigentlich nur um einen schwerwiegenden Fall handeln, den man noch heute zu verheimlichen sucht.

Wer bei der Lösung dieses Rätsels helfen kann, wird um Hinweise gebeten. "

Das Rätsel wird wohl nicht gelöst werden. Ich traue den Zeitungsarchiven und den Staatsarchiven der DDR. Die hatten kein Interesse an diesen Machenschaften. Man kann da wirklich nichts neu erleben oder verstehen. Nur hinein interpretieren in Kleinigkeiten und ablenken.
Einiges ist jedoch sehr wohl lustig - aus heutiger Sicht. Aber darum geht es ja nicht.....


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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