#41

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 13.10.2016 10:31
von bürger der ddr | 3.578 Beiträge

Aus manchen Zeitungsartikeln geht das Datum hervor, doch bei vielen muß man raten. ich fände es gut das Datum der Publikation mit zu schreiben, so kann man den Inhalt gedanklich besser in das Zeitgeschehen einordnen.



Klauspeter und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#42

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 13.10.2016 15:36
von Georg | 1.003 Beiträge

In Archiven die DDR neu erleben und verstehen ?
Ist für mich nix anderes als die Geschichte der DDR von Opportunisten neu zu schreiben, dem Zeitgeist entsprechend antikommunistisch, DDR- feindlich und oder auch zur eigenen Rechtfertigung.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#43

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 13.10.2016 15:49
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #40
Zitat von ABV im Beitrag #21
Besonders bemerkenswert fand ich, dass die Journalisten quasi von heute auf morgen die " Heile-Welt-Berichterstattung" beendet und in kritische Berichterstattung übergegangen sind. Plötzlich gab es einen Berg von Problemen, zuvor " unfehlbare" Genossen standen von einem Tag zum anderen in der öffentlichen Kritik.
Genutzt hatte diese Kehrtwendung nicht jedem. In Seelow gab es damals einen Chefredakteur Namens Uebelhack. Trotz aller Wendungen, wurde auf den Demos im November 1989 seine Ablösung gefordert. " Uebelhack hat ausgehackt", stand auf etlichen Plakaten.
Trotzdem kann nicht verschwiegen werden, dass es den Journalisten nicht anders ging, als den anderen Staatsangestellten der DDR. Sie mussten, vielleicht sogar noch mehr als andere, unbedingte Loyalität erweisen. Die berühmte " Schere im Kopf" eben, wenn man etwas schreibt oder sagt, nur weil es andere genauso hören oder lesen wollen. Und man weiß, dass es Unfug ist.

Gruß an alle
Uwe


Ist das heute anders?


Pitti du hast vollkommen recht. Bei der DKP Zeitung UZ wird das heute noch praktiziert. Es hat nur wenig Auswirkung mangels Kunden


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#44

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 13.10.2016 15:51
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Klauspeter im Beitrag #37
Zitat von Gert im Beitrag #33
Zitat von Büdinger im Beitrag #25
marxistisch-leninistische Weltanschauung



ohhh Gott ???


ohhh Gott ??? - das klingt aber mehr nach christlicher Weltanschauung



eher umgangssprachlich zu sehen der Ausruf, Klauspeter. Ich bin ein kufar ( arabisch = Ungläubiger )


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#45

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 13.10.2016 15:54
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #38


ABV,

ich möchte nicht schreiben,was ich von einigen deiner Aussagen halte. Da hast Du NULL Ahnung, da ist Honecker ein richtiger Geistesblitz. Honecker hatte nie die Absicht die NVA in Polen einzusetzen. Das kannst Du alles in den Archiven lesen. Man muss es nur wollen. Du bist mir der richtige Fachmann / Geschichtsaufarbeiter für einige Bereiche. Das reiht sich ein in DEINE Ausstellung, aber dazu hat sich ja schon @Merkur entsprechend geäußert.


na,@ Alfred wenn ich mir in Post #39 den TV Trailer anschaue, den User @Hackel39 eingestellt hat, würde ich eher behaupten, das Ahnungsdefizit liegt bei dir


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ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#46

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 13.10.2016 15:57
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Georg im Beitrag #42
In Archiven die DDR neu erleben und verstehen ?
Ist für mich nix anderes als die Geschichte der DDR von Opportunisten neu zu schreiben, dem Zeitgeist entsprechend antikommunistisch, DDR- feindlich und oder auch zur eigenen Rechtfertigung.


wie muss man das verstehen, die zitierten Original-Zeitungen der DDR waren antikommunistisch ? Da lässt du mich aber wirklich als einen Staunenden, Ungläubigen stehen.


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zuletzt bearbeitet 13.10.2016 15:57 | nach oben springen

#47

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 13.10.2016 16:08
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #45
Zitat von Alfred im Beitrag #38


ABV,

ich möchte nicht schreiben,was ich von einigen deiner Aussagen halte. Da hast Du NULL Ahnung, da ist Honecker ein richtiger Geistesblitz. Honecker hatte nie die Absicht die NVA in Polen einzusetzen. Das kannst Du alles in den Archiven lesen. Man muss es nur wollen. Du bist mir der richtige Fachmann / Geschichtsaufarbeiter für einige Bereiche. Das reiht sich ein in DEINE Ausstellung, aber dazu hat sich ja schon @Merkur entsprechend geäußert.


na,@ Alfred wenn ich mir in Post #39 den TV Trailer anschaue, den User @Hackel39 eingestellt hat, würde ich eher behaupten, das Ahnungsdefizit liegt bei dir



Gert,

wenn Du meinst.

Hatten wir nicht vor einiger Zeit was zur Glaubwürdigkeit der Medien ?


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#48

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 13.10.2016 17:16
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #38


ABV,

ich möchte nicht schreiben,was ich von einigen deiner Aussagen halte. Da hast Du NULL Ahnung, da ist Honecker ein richtiger Geistesblitz. Honecker hatte nie die Absicht die NVA in Polen einzusetzen. Das kannst Du alles in den Archiven lesen. Man muss es nur wollen. Du bist mir der richtige Fachmann / Geschichtsaufarbeiter für einige Bereiche. Das reiht sich ein in DEINE Ausstellung, aber dazu hat sich ja schon @Merkur entsprechend geäußert.


@Alfred

Vielleicht kannst du dich noch an den Filmemacher Henry Köhler erinnern, der auch mal bei uns im Forum angemeldet war. Mir ist nur leider sein Nickname entfallen.
Eine seiner Filmdokumentationen trug den Titel " Panzer gegen Polen". Siehe hier: http://programm.ard.de/TV/arte/panzer-ge...872410962750924
Den konnte man eine Zeitlang auch bei youtube anschauen, offenbar wurde er jedoch zwischenzeitlich entfernt.
Der leider viel zu früh verstorbene Henry Köhler war nicht dafür bekannt, dass er Halb oder gar Unwahrheiten in reißerischer Form verwurstete. Bei ihm war eher das Gegenteil der Fall.
Auch Du es, aus welchen Gründen auch immer, bis heute nicht wahrhaben willst- Erich Honecker wollte 1980 / 81 in Polen einmarschieren! Die dafür notwendigen Planungen waren bereits fortgeschritten und durchaus keine " bloßen Gedankenspiele" mehr. Der Einmarsch, dem offiziell ein " Hilferuf" der polnischen Regierung vorangehen sollte, hätte nördlich von Schwedt, in der Gegend von Rosow stattgefunden.
Hat er aber nicht! Und das aus zwei Gründen: Zum einen hätte die Sowjetunion Honecker solche Alleingänge nie erlaubt. Zum anderen rettete die Verhängung des Kriegsrechtes in Polen im Jahr 1981 durch Jaruzelski, Polen vor einem Einmarsch der " Warschauer-Vertrag-Staaten".
Das es diesen Einmarsch gegeben hätte, daran zweifelt wohl heute niemand. Aber wie bereits dreizehn Jahre zuvor, wäre die DDR, auf Grund ihrer " historischen Belastung", wieder nicht dabei gewesen. Honecker glaubte wahrscheinlich, dass die DDR das " gute Deutschland" verkörpert und somit mit Hitlerdeutschland nicht mehr in Verbindung gebracht wurde. Woher sollte jemand, dem jahrzehntelang " Potemkinsche Dörfer" gebaut wurden, auch die reale Welt kennen?

P.S. Da weder Du noch Merkur meine Ausstellung besucht haben, könnt ihr diese wohl kaum einschätzen. Im kommenden Jahr ist eine weitere Ausstellung geplant. Diesmal steht mehr Vorbereitungszeit und sicherlich auch mehr Unterlagen zur Verfügung. Es kann also nur besser werden. Obwohl die Resonanz schon jetzt als gut bezeichnet werden kann.
Du bist schon jetzt herzlich eingeladen die neue Ausstellung zu besuchen.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.10.2016 17:16 | nach oben springen

#49

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 13.10.2016 17:31
von Alfred | 6.841 Beiträge

ABV,

selbstverständlich kenne ich Herrn Köhler. Nur muss eben nicht alles stimmen was er bringt.

Einige Anmerkungen.

In der NVA wurde kein einziges Dokument erarbeitet, dass sich mit einem Einmarsch in die VR Polen befasste. Alle Dokumente befassten sich mit der Vorbereitung der gemeinsamen Übung der Vereinten Streitkräfte auf der Gebiet der VRP.

In dem Beitrag wird wieder mal auf die so geheime und wichtige Sitzung des Politbüros am 28.Noevember 1980 verwiesen. Auch in anderen Veröffentlichungen wird diese Sitzung als der ausschlaggebende Punkt für einen möglichen Einmarsch der NVA in die VRP gesehen. Was war nun am 28.11.1980 im Ministerium für Nationale Verteidigung ( MfNV )wirklich los ?
Am 28. November 1980 beging Armeegeneral Hoffmann seinen 70. Geburtstag und wurde von Gen. Honecker mit dem Ehrentitel Held der DDR und dem karl _ Marx – Orden im MfNV ausgezeichnet. Zu dieser Auszeichnung waren wie immer bei runden Geburtstagen die Mitglieder des Politbüros anwesend. Wie üblich überbrachten Sie als erste ihre Glückwünsche.
Nach dem „Prost“ bat Honecker die MG des PB in einen Nebenraum zu einer Besprechung, Hoffmann durfte weiter feiern, da es sich nur um eine kleine Zusammenkunft des PB handelte.

Vor einigen Jahren gab es ein zwischen Angehörigen der Königlichen Holl.Marine, dem Leiter des HA I des MfS , Generaloberst Streletz und einigen anderen. ich war auch dabei. Anwesend war auch ein Herr der Freien Universität Berlin, der sich mit dem "geplanten Einmarsch der NVA in die VR Polen " beschäftigte. Nach einigen Minuten war das Gespräch zwischen dem Herren und Streletz beendet, weil der Herr der Uni einsehen musste, dass er doch mit seinen Behauptungen ganz schwer falsch lag.


ABV, passport und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#50

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 13.10.2016 18:56
von ABV | 4.202 Beiträge

Und weiter geht es mit dem Thema Polen.


Dieses Foto deutscher und polnischer Jugendlicher stammt aus dem Jahr 1984 und wurde auf der "Stadtbrücke", dem Grenzübergang Frankfurt (Oder) -Slubice aufgenommen. Die scheinbare Harmonie täuscht darüber hinweg, dass DDR-Bürger die " Freundschaftgrenze", die laut einem gewissen Herrn Honecker " die Menschen nicht mehr trennt, sondern verbindet", nur mit einem Visum überschreiten durften.
Um ein Visum zu bekommen, benötigte man als DDR-Bürger eine Einladung aus dem Nachbarland.
Harmonie, wie auf dem Foto suggeriert, bestand zwischen den an dieser Grenze lebenden Menschen ohnehin so gut wie nie.
Falls @Alfred wieder etwas anderes behauptet: Ich bin an dieser Grenze aufgewachsen, beruflich begleitet sie mich noch heute. Daher kann ich die Verhältnisse dort einschätzen. Das bilde ich mir jedenfalls an.
Kontakte zwischen DDR-Bürgern und Polen hat es natürlich auch außerhalb organisierter Jubelveranstaltungen gegeben. Sie waren jedoch nicht die Regel, sondern eher die Ausnahme. Zudem war das gegenseitige Bild sowohl in Polen als auch in der DDR, noch sehr von Klischees und Stereotypen geprägt.
Im Klartext: viele Polen sahen in den DDR-Bürgern noch immer die " Erben der Nazis", während viele DDR-Bürger geringschätzig auf die Polen herabsahen und in ihnen zumeist " Diebe" sahen.
Die SED-Propaganda nutzte die in der Bevölkerung tief verwurzelte Polenphobie geschickt für eigene Zwecke aus. So wurden Einkaufstouristen aus Polen zum Beispiel sehr gern für Versorgungsschwierigkeiten im Handel verantwortlich gemacht. Meldungen von angeblichen " Hamsterkäufen" polnischer Bürger kursierten des Öfteren in Frankfurt (Oder) und Umgebung. Entsprechende Sanktionen, beispielsweise das Limitieren bestimmter Waren für Polen, wurden von der Bevölkerung begeistert aufgenommen. Ungeachtet der Tatsache, dass die DDR-Bürger, als sie es noch Visafrei durften, wie die Heuschrecken über polnische Geschäfte hergefallen sind.
Als die Streiks in Polen begannen, nutzte mancher Funktionär die Metapher von den " faulen Polen", die doch lieber arbeiten und nicht streiken sollten. Selten waren sich Volk und SED derart einig, als in solchen Momenten.

1984 überquerte auch der Kosmonaut Siegmund Jähn die Brücke in Frankfurt (Oder). Wohlgemerkt zu Fuß, nicht in einer Rakete.


Noch ein Foto von einem Freundschaftstreffen in Frankfurt ( Oder). Im Hintergrund ist das Rathaus zu sehen.


Überhaupt stand die verordnete Freundschaft zwischen den Völkern damals im Oderland hoch im Kurs:


Kaum zu glauben, wer sich 1984 so alles in Seelow herumgedrückt hat:


Ob dieser Besucher den heutigen Stadtvätern von Seelow wohl peinlich ist? Erinnert wird jedenfalls nicht mehr daran. Außer von mir



Worüber Kommunisten reden, wird hier verraten:


Auch das passierte 1984 im Oderbruch


1985 wurde wieder die Freundschaft, diesmal mit der Sowjetunion, propagiert:



wird fortgesetzt

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#51

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 13.10.2016 19:07
von Alfred | 6.841 Beiträge

ABV,

da ich auch oft in Frankfurt / Oder zu schaffen hatte, kann ich wohl einiges einschätzen. Das es von Bürgern der VR Polen einen massiven Abkauf von bestimmten waren gab, war auch keine Einbildung. Fakt ist aber auch, dass Polen von der DDR massiv unterstützt wurde, so z.B. mit einer Spende in Höhe von 500 Millionen DM , nicht Mark der DDR. Und sicher hast du nicht vergessen, dass die Bürger der DDR, von Kindern bis Arbeitskollektive hunderttausende Päckchen als Spende in die VR Polen schickten.

Übrigens, die Aufnahme von Jähn ist nicht aus 1984 , sondern von 1979.


zuletzt bearbeitet 13.10.2016 19:10 | nach oben springen

#52

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 13.10.2016 19:16
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Ein paar Kuriositäten liefern die Zeitungsmacher aber trotzdem ab, hier bezogen auf den " Riesenwels", der zwar ganz ansehnlich ist aber gerade mal die Hälfte des damaligen DDR- Rekordwallers von 75 kg von einem Angler aus Sanitz wog, gefangen in den 1970er Jahren in der Oder (für uns Jungangler damals war das unvorstellbar).
Der aktuelle deutsche Rekord ist fast 3x so schwer, http://www.fischundfang.de/Grosse-Faenge...tzmacher-Kerpen
Auch hat der Volkskorrespondent (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Volkskorrespondent) gleich noch eine neue Fischart erfunden, wahrscheinlich um die konkurrierenden Angler auf die falsche Fährte zu locken.
Eine Bleigüster gibt es genauso wenig wie einen Katzenhund, entweder er hatte einen Blei ( Brassen) oder eine Güster dran, aber da es ein Fetzenköder war, ist es ohnehin nebensächlich...für den Wels sowieso.
Aber der war auch ungewöhnlich leicht für seine Größe.



vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#53

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 13.10.2016 20:12
von icke46 | 2.593 Beiträge

Nur als allgemeine Info:

Der Filmemacher Henry Köhler hatte hier im Forum den Usernamen Köpenick.

Gruss

icke



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#54

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 13.10.2016 21:35
von Hanum83 | 4.662 Beiträge

Zitat von Georg im Beitrag #42
In Archiven die DDR neu erleben und verstehen ?
Ist für mich nix anderes als die Geschichte der DDR von Opportunisten neu zu schreiben, dem Zeitgeist entsprechend antikommunistisch, DDR- feindlich und oder auch zur eigenen Rechtfertigung.

Ich hab hier ganz einfach eingestellte alte Zeitungsartikel gesehen von denen man sich selbst ein Bild machen kann.
Weiß jetzt nicht was das mit heutigem Zeitgeist und irgendwelchen DDR-feindlichen antikommunistischen Opportunisten tun hat.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
(Zusatz-Info auf Wunsch eines einzelnen Users: War dabei auch Postenführer.)
Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.10.2016 21:40 | nach oben springen

#55

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 13.10.2016 22:44
von mibau83 | 819 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #53
Nur als allgemeine Info:

Der Filmemacher Henry Köhler hatte hier im Forum den Usernamen Köpenick.

Gruss

icke




leider vor 3 jahren bei einen autounfall auf der a9 bei dessau verstorben! schade! sein film „eine flucht und zwei tote – der fall werner weinhold“, war sehr gut recherchiert!!


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#56

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 14.10.2016 00:18
von vs1400 | 2.364 Beiträge

gibt es einen wirklichen unterschied zu damaligen volkskorrespondenten und zb. heutigen bürgerreportern?

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#57

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 14.10.2016 08:58
von Thüringer1970 | 218 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #49
ABV,
Vor einigen Jahren gab es ein zwischen Angehörigen der Königlichen Holl.Marine, dem Leiter des HA I des MfS , Generaloberst Streletz und einigen anderen. ich war auch dabei. Anwesend war auch ein Herr der Freien Universität Berlin, der sich mit dem "geplanten Einmarsch der NVA in die VR Polen " beschäftigte. Nach einigen Minuten war das Gespräch zwischen dem Herren und Streletz beendet, weil der Herr der Uni einsehen musste, dass er doch mit seinen Behauptungen ganz schwer falsch lag.



Das klingt mir eher danach, "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten".


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#58

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 14.10.2016 09:38
von Gert | 12.354 Beiträge

zwei Dinge sind mir bei den Zeitungsartikel aufgefallen."Worüber Kommunisten reden "
1. die SED bezeichnete sich als sozialistische Vereinigungsspartei zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten.
warum wird dann diese Überschrift gewählt? also haben sie nach meiner Auffassung doch nur die Sozialdemokraten geschluckt und damit neutralisiert, oder ? Es war eine unter falschen Segeln agierende kommunistische Partei, wie es auch immer meine Meinung war.
2. Mir wird hier jedesmal wenn ich von Kommunismus und Kommunisten rede, vorgehalten: es gab in der DDR kein Kommunismus.
und wer sind dann diese Leute, von denen in der Zeitungsüberschrift die Rede ist ? Kleine grüne Männchen, oder wer oder was?

Uwe , sehr informativ , was da von dir eingestellt wird. Lass dich nicht verunsichern, bitte weiter so


.
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#59

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 14.10.2016 09:40
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #56
gibt es einen wirklichen unterschied zu damaligen volkskorrespondenten und zb. heutigen bürgerreportern?

gruß vs




ich würde sagen ja. Volkskorrespondenten waren parteipolitisch festgezurrt, Bürgerreporter kümmern sich weniger um eine Partei, sondern um das tatsächlich Geschehene.


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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.10.2016 09:41 | nach oben springen

#60

RE: In den Archiven die DDR neu erlebt und verstanden

in DDR Staat und Regime 14.10.2016 10:08
von Rostocker | 7.716 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #59
Zitat von vs1400 im Beitrag #56
gibt es einen wirklichen unterschied zu damaligen volkskorrespondenten und zb. heutigen bürgerreportern?

gruß vs




ich würde sagen ja. Volkskorrespondenten waren parteipolitisch festgezurrt, Bürgerreporter kümmern sich weniger um eine Partei, sondern um das tatsächlich Geschehene.


Bürgerreporter--Was ist das denn für ne Truppe--ich nehme mal an das ist auch nur so ein Verein--der versucht mit den Arsch an die Wand zu kommen.


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