#241

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 25.08.2016 18:17
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Diese Warnungen gab es im Westen im Kalten Krieg auch schon. Bestes Beispiel ist noch heute die Schweiz, wo buchstäblich jeder einen Atombunkerplatz hat. Ob die bei ganz neuen Häusern allerdings noch Bunker einbauen, weiß ich nicht.

Es schadet sowieso nichts, ein paar Kisten Selter und ein paar Dosen Fleisch und Gemüse in der Speisekammer zu haben. Interessanter würde es, wenn man auch noch Gasmasken und Schutzanzüge anschaffen sollte. Soweit ist es ja noch nicht.


zuletzt bearbeitet 25.08.2016 18:18 | nach oben springen

#242

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 25.08.2016 18:57
von Freienhagener | 3.856 Beiträge

Zitat von Ährenkranz im Beitrag #239

Etwas OT jetzt, paßt aber zum Thema "Ablenkung" - als das Hartz IV - Gesetz eingeführt werden sollte, was war da nur für ein Geschrei, wie es doch allen Arbeitslosen dann besser geht, hauptsächlich ist dann jeder krankenversichert und es gibt auch keine Odachlosen mehr - das war schon bewußte Ablenkung und Verarscherei, damit nicht vorher schon Terror gemacht wird - denn sobald etwas durchgesetzt wurde, gab es immer wieder Möglichkeiten von Seiten der Politiker, um das auch weiter existieren zu lassen.


Da war die Verschlechterung doch jedem gleich klar: Die Bezüge wurden gekürzt und vom Einkommen in Bedarfsgemeinschaften abhängig gemacht.
Man sprach offen vom verstärkten Anreiz der Arbeitsaufnahme.
Verstärkte Sanktionen waren auch klar und dienten demselben Zweck.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#243

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 25.08.2016 19:58
von PF75 | 3.292 Beiträge

hab gelesen ,dieser ganze Hamsterquatsch kostet so 90-100 € ,bezahlt das der Staat auch für H 4 oder sollen die jeden Monat 5 € zurücklegen ,wie für waschmaschine oder ähnliche Haushaltsgeräte ?
wie werden auch unsere willkommenen Flüchlinge denn in deieses System integriert,bezahlt der Staat (auch für einen Bunker 9 oder fahren sie lieber wieder nach Hause ?


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#244

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 25.08.2016 20:05
von Blitz_Blank_Kalle | 316 Beiträge

Wenn ich mir manche Leute auf der Strasse so ansehe, dürfte für viele wohl die größte Katastrophe sein, wenn das Smartphone ausfällt.


Ratze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#245

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 25.08.2016 20:42
von Hanum83 | 4.707 Beiträge

Ich werd morgen auch mal so eine lustige Petition anschieben, unabhängiges Königreich Sachsen-Bayern, Horst for Kinie
Die Preußen können dann in Ruhe weiter dahinwurschteln wie sie wollen und kriegen obenauf die ganzen Fachkräfte die dann endlich mal diesen komischen Flughafen fertig bringen
Thüringen mit ins Boot nehmen geht wohl nicht, der Bodo hat es nicht so mit der Monarchie befürchte ich.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
Moskwitschka hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.08.2016 20:53 | nach oben springen

#246

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 25.08.2016 22:10
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Schwarz sehe ich nur, wenn es tatsächlich einmal zu einem infrastrukturellen Supergau kommen sollte, der sich über eine Woche oder länger hinzieht, bis die staatlichen Maßnahmen greifen, in unseren "fähigen und kompetenten" Behörden. Kompetenzstreitigkeiten, Paragraphenreiterei und die Unfähigkeit, Gesetze und Verfügungen den Gegebenheiten anzupassen und notfalls auch einmal zu ignorieren. Sowas haben die doch gar nicht gelernt. Durch verschieden eigene Erfahrungen und Gespräche mit Betroffenen verfestigte sich bei mir die Einschätzung, daß im Gegensatz zu zu früheren Zeiten viele Beamte gar nicht über die notwendige fachliche Ausbildung oder zumindest über die fachliche Kenntnis verfügen, um nicht nur den Wortlaut ihrer Gesetze und Verordnungen buchstabengenau zu kennen, sondern auch das technisch-mathematisch-naturwissenschaftliche Hintergrundwissen zu haben. Es gab Zeiten, da saßen i.d.R. Fachleute mit der entsprechenden techn.-naturwiss. Ausbildung in den Behörden (was nicht ausschloss, daß es auch unter denen Schwachmaten gab, die in der Industrie niemand haben wollte. Kenne so einen[chem.Ing.]) Gerade bei Katastrophen, die denkbar wären, geht es im Grunde genommen meist um technische oder naturwissenschaftliche Vorgänge, die aus dem Ruder gelaufen sind.
Beispiel Elbe-Flut in Hamburg 1962. Es hatte der starken Hand Helmut Schmidt´s bedurft, um hier unbürokratisch und unkonfentionall, auch gegen
behördliche Widerstände, die Situation so gut es geht zu meistern. Es ist nur zu hoffen, daß es dann auch genug Behördenleiter gibt, die hier im Interesse der Sache handeln und nicht vorrangig im Interesse der Gesetzestreue für Normalzeiten.



suentaler, Grenzfuchs, Hackel39, der Anderdenkende, Lutze, Damals87, RudiEK89, PF75 und Tallman haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#247

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 25.08.2016 22:25
von suentaler | 1.923 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #246
Schwarz sehe ich nur, wenn es tatsächlich einmal zu einem infrastrukturellen Supergau kommen sollte, der sich über eine Woche oder länger hinzieht, bis die staatlichen Maßnahmen greifen, in unseren "fähigen und kompetenten" Behörden. Kompetenzstreitigkeiten, Paragraphenreiterei und die Unfähigkeit, Gesetze und Verfügungen den Gegebenheiten anzupassen und notfalls auch einmal zu ignorieren. Sowas haben die doch gar nicht gelernt. Durch verschieden eigene Erfahrungen und Gespräche mit Betroffenen verfestigte sich bei mir die Einschätzung, daß im Gegensatz zu zu früheren Zeiten viele Beamte gar nicht über die notwendige fachliche Ausbildung oder zumindest über die fachliche Kenntnis verfügen, um nicht nur den Wortlaut ihrer Gesetze und Verordnungen buchstabengenau zu kennen, sondern auch das technisch-mathematisch-naturwissenschaftliche Hintergrundwissen zu haben. Es gab Zeiten, da saßen i.d.R. Fachleute mit der entsprechenden techn.-naturwiss. Ausbildung in den Behörden (was nicht ausschloss, daß es auch unter denen Schwachmaten gab, die in der Industrie niemand haben wollte. Kenne so einen[chem.Ing.]) Gerade bei Katastrophen, die denkbar wären, geht es im Grunde genommen meist um technische oder naturwissenschaftliche Vorgänge, die aus dem Ruder gelaufen sind.
Beispiel Elbe-Flut in Hamburg 1962. Es hatte der starken Hand Helmut Schmidt´s bedurft, um hier unbürokratisch und unkonfentionall, auch gegen
behördliche Widerstände, die Situation so gut es geht zu meistern. Es ist nur zu hoffen, daß es dann auch genug Behördenleiter gibt, die hier im Interesse der Sache handeln und nicht vorrangig im Interesse der Gesetzestreue für Normalzeiten.

Das klassische Peter-Prinzip, was du da beschreibst.
https://www.youtube.com/watch?v=2r_u1F3IQNU


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
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MfG Suentaler
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[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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#248

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 25.08.2016 23:07
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #246
Schwarz sehe ich nur, wenn es tatsächlich einmal zu einem infrastrukturellen Supergau kommen sollte, der sich über eine Woche oder länger hinzieht, bis die staatlichen Maßnahmen greifen, in unseren "fähigen und kompetenten" Behörden. Kompetenzstreitigkeiten, Paragraphenreiterei und die Unfähigkeit, Gesetze und Verfügungen den Gegebenheiten anzupassen und notfalls auch einmal zu ignorieren. Sowas haben die doch gar nicht gelernt. Durch verschieden eigene Erfahrungen und Gespräche mit Betroffenen verfestigte sich bei mir die Einschätzung, daß im Gegensatz zu zu früheren Zeiten viele Beamte gar nicht über die notwendige fachliche Ausbildung oder zumindest über die fachliche Kenntnis verfügen, um nicht nur den Wortlaut ihrer Gesetze und Verordnungen buchstabengenau zu kennen, sondern auch das technisch-mathematisch-naturwissenschaftliche Hintergrundwissen zu haben.


Da hatte vor wenigen Jahren mal ein Stellwerksbrand ausgereicht, um die gesamte linke Rheinstrecke zwischen Mainz und Koblenz für nahezu alle Güterzüge zu sperren, weil die Signaltechnik nicht so ohne weiteres wieder herzurichten war.
http://www.moebahn.de/t11990f105-Stellwe...e-gesperrt.html
Wir reden hier nicht über Erdrutsche, Beben und riesige Flächenbrände sondern über eine punktuelle Havarie, die monatelang zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt hatte.
Mir wäre es angesichts dieses unproffessionellen Krisenmanagements lieber, daß einfach nur ein paar Bremser am Werk waren, die den Zugverkehr dort auf die Siegener Umleitstrecke (Köln- Siegen- Haiger- Frankfurt) abdrängen wollten, ein alternativer Testlauf zum Wohle der lärmgeplagten Anrheiner aber das war wohl nicht an dem.
Die Ansage "Hier geht jetzt gar nichts mehr" schützt einfach nur vor Arbeit und Anstrengung, wo es möglicherweise noch Lösungen geben würde.
Ich stelle so etwas im Kleinen immer wieder fest, wenn unsere Güterzüge deswegen fest stecken und die Reisezüge, die man im Infoportal beobachten kann ohne Verspätung auf der Strecke sind.
Es ist im Netzbereich eben immer noch eine Behördenbahn, die nur punktuell mit ambitionierten Mitarbeitern bestückt ist, die sich etwas zutrauen, was die Situation schnell entschärft und die Kapitulation verhindert und zwar alles im Rahmen der Sicherheit, man darf nur nicht faul im Kopf sein.
Auch die Feuerwehren habe ich mehrfach schon als absolut professionelle Helfer in der Not erleben dürfen, die werden allerdings regelmäßig geschult und sind fast durchweg im Traumberuf unterwegs, das spreche ich einem großen Teil unserer Behörden, Beratern und Spitzenpolitikern ab.



der Anderdenkende und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#249

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2016 18:21
von Freienhagener | 3.856 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #246
Schwarz sehe ich nur, wenn es tatsächlich einmal zu einem infrastrukturellen Supergau kommen sollte,


Supergau, ein neues Wort.

Aber in der DDR gab es etliche derartige Ereignisse.
Wer Winterkatastropen in der Energiewirtschaft mitgemacht hat, der hat mehr mitbekommen, als andere Bürger.
Da gab es große Kreativität und Anstrengungen. Letztendlich wurden die Krisen überwunden, ohne daß die Strukturen zusammenbrachen.

Bei der heutigen materiellen Basis und dem immer noch ungebrochenen Willen zu helfen (wie sich bei jedem Hochwasser zeigt) kann ich mir einen Zusammenbruch nicht vorstellen.

Ist zwar weit hergeholt: Kriegslast und massive Bombardierungen haben nicht verhindert, daß die Kriegswirtschaft 1945 bis fast zuletzt weiterlief.
Es ging den Leuten schlecht. Aber es gab keinen Zusammenbruch.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#250

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2016 19:17
von suentaler | 1.923 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #249
Zitat von DoreHolm im Beitrag #246
Schwarz sehe ich nur, wenn es tatsächlich einmal zu einem infrastrukturellen Supergau kommen sollte,


Supergau, ein neues Wort.

Aber in der DDR gab es etliche derartige Ereignisse.
Wer Winterkatastropen in der Energiewirtschaft mitgemacht hat, der hat mehr mitbekommen, als andere Bürger.
Da gab es große Kreativität und Anstrengungen. Letztendlich wurden die Krisen überwunden, ohne daß die Strukturen zusammenbrachen.

Bei der heutigen materiellen Basis und dem immer noch ungebrochenen Willen zu helfen (wie sich bei jedem Hochwasser zeigt) kann ich mir einen Zusammenbruch nicht vorstellen.

Ist zwar weit hergeholt: Kriegslast und massive Bombardierungen haben nicht verhindert, daß die Kriegswirtschaft 1945 bis fast zuletzt weiterlief.
Es ging den Leuten schlecht. Aber es gab keinen Zusammenbruch.


Denke bitte auch mal an solche Ereignisse, wie einen koronalen Massenauswurf auf der Sonne. So etwas findet ständig statt und ein gigantischer Sonnensturm wird schon seit langem erwartet.
Wenn dieser dann die Erde trifft, hat das katastrophale Auswirkungen, denn dann kommt es zu einem elektromagnetischen Impuls, einem EMP.
Wir kennen alle das Induktionsgesetz noch aus der Schule: >Bewegt man einen Leiter durch ein Magnetfeld, so wird eine Spannung induziert.<
Im Jahr 1859 fand schon mal ein großer Sonnensturm statt und als der Sturm die Erde erreichte, schoßen Starkströme durch die Telegraphenleitungen und Telegraphenstationen brannten auf der Nordhalbkugel reihenweise ab. 1989 kam es durch einen kleineren Sonnensturm in de Provinz Quebec in Kanada zu einen totalen Stromausfall, der 12 Stunden dauerte.
Heute funktioniert unsere gesamte Technik mit Mikroschaltkreisen. Diese würden bei einem großen EMP alle auf einmal durchbrennen. Nichts würde mehr funktionieren. Wir würden praktisch über Nacht in ein Vortechnologisches Zeitalter zurück katapultiert. Der Wiederaufbau der Technik würde Jahre oder gar Jahrzehnte dauern.
Das wäre dann wirklich ein Supergau und garnicht so unwahrscheinlich. Da reicht eine Vorsorge für 10 Tage auf keinen Fall und Nachschub vom Staat wäre nicht zu erwarten.


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#251

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2016 19:26
von Freienhagener | 3.856 Beiträge

Ja und dann noch die Supervulkane......und irgendwann nähert sich ein großer Asteroid, vielleicht schon demnächst....

Da helfen ein paar Vorrärte nicht mehr.

Solche Beweggründe hat die Bundesregierung wohl nicht. Da hätte sie diese Empfehlung zum Horten nicht zwischenzeitlich ausgesetzt.


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#252

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2016 20:10
von suentaler | 1.923 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #251
Ja und dann noch die Supervulkane......und irgendwann nähert sich ein großer Asteroid, vielleicht schon demnächst....

Da helfen ein paar Vorrärte nicht mehr.

Solche Beweggründe hat die Bundesregierung wohl nicht. Da hätte sie diese Empfehlung zum Horten nicht zwischenzeitlich ausgesetzt.

Ich wollte damit nur ausdrücken, dass Katastrophenfälle und Supergaus für die Menschheit auch aus solchen Richtungen als reale Gefahr zu berücksichtigen sind.

Du hast noch den Polsprung vergessen, der bald kommt, so wie der magnetische Pol in den letzten Jahren über den Nordpol gerast ist.

Wahrscheinlicher ist dann aber doch wohl, dass unsere neuen Freunde bald flächendeckend mit Waffen versorgt werden, damit sie ihre Feinde, die Ungläubigen, auslöschen können. Auch da sind 10 Tage Lebensmittelvorräte zu wenig. Ich jedenfalls gehe in diesem Fall nicht vor die Tür.


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#253

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2016 21:52
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Es gibt auch im Arbeitsalltag mitunter Kostproben einer Vorstufe des Super-GAU's, wenn z. B. eine Firma wegen einer fehlerhaften Buchung den Handyvertrag fristlos gekündigt bekommt und 60 Lokführer in Deutschland von jeglicher Kommunikation sowohl von der Leitstelle als auch von den Kollegen der zulaufenden Züge abgeschnitten sind.
An einen solchen, fast 12 h anhaltenden Zustand kann ich mich noch recht gut erinnern.
Zwar ist dieser durch Einzelversagen einer Mitarbeiterin in Belgien zustande gekommen, vom Effekt her war es aber einem Cyberangriff gleichzusetzen, da zudem vieles an Abläufen, z. B. Fahrplanzustellungen, Dienstplanänderungen u.v.a.m. per Email zu regeln ist.
Nun war Initiative gefragt, da wurden eigene Handykarten gekauft (viele haben das Privathandy abgeschafft, weil die Firma die Flatrate bezahlt), kostenpflichtige teuere Hoteltelefonate (auch ins Ausland) geführt, 100 seitige Faxe verschickt, Privatnummern ausgetauscht oder auch nicht, Fahrdienstleiter per Zugbahnfunk mit Fragen die intern zu klären sind genervt (z. B. zum Verbleib des Ablösepersonals) und das alles war nur ein interner GAU, bei dem es Rückfallebenen gab.
Wenn man an derart gestraffte durchgeplante und zeitsensible Abläufe gewöhnt ist, dann sind solche Ausflüge zurück ins Jahr 1980 schon eine mittlere Katastrophe.
An jenem Tag kamen von über 30 Zügen nur 2/3 mit dem Originalpersonal am Zielbahnhof an, das war weit weg vom Regelfall.



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#254

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2016 21:52
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

suentaler: Heute funktioniert unsere gesamte Technik mit Mikroschaltkreisen. Diese würden bei einem großen EMP alle auf einmal durchbrennen. Nichts würde mehr funktionieren. Wir würden praktisch über Nacht in ein Vortechnologisches Zeitalter zurück katapultiert.

Vor diesem Zeitalter hat es mit der Versorgung auch geklappt, wenn auch auf völlig andere Art. Karteikarten, Buchführung u.a. Auch die Behörden bestehen aus Menschen, die nicht ihr Sonderdepot haben und somit gezwungen sind, im Interesse des eigenen Überlebens zu unkonventionellen Lösungen zu gelangen. Es wird dann, je nach Ernst der Lage, sehr harte Strafen bis zum standrechlichen Erschießen geben, wenn Plünderungen von Privathäusern, Versorgungseinrichtungen und Lägern um sich greifen.



suentaler hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#255

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.08.2016 22:24
von suentaler | 1.923 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #254
suentaler: Heute funktioniert unsere gesamte Technik mit Mikroschaltkreisen. Diese würden bei einem großen EMP alle auf einmal durchbrennen. Nichts würde mehr funktionieren. Wir würden praktisch über Nacht in ein Vortechnologisches Zeitalter zurück katapultiert.

Vor diesem Zeitalter hat es mit der Versorgung auch geklappt, wenn auch auf völlig andere Art. Karteikarten, Buchführung u.a. Auch die Behörden bestehen aus Menschen, die nicht ihr Sonderdepot haben und somit gezwungen sind, im Interesse des eigenen Überlebens zu unkonventionellen Lösungen zu gelangen. Es wird dann, je nach Ernst der Lage, sehr harte Strafen bis zum standrechlichen Erschießen geben, wenn Plünderungen von Privathäusern, Versorgungseinrichtungen und Lägern um sich greifen.

Das Problem ist auch, dass es sogut wie keine Lager mehr gibt. Die Läden haben auf "just in time"-Lieferung umgestellt. Unsere neuen Lager sind die LKWs auf den Straßen und wenn die dann durch besagten EMP alle liegen bleiben, bricht die gesamte Lieferkette schlagartig zusammen.
Ich habe es praktisch am eigenen Leib erlebt. Mein Drucker ist kaputt und ich wollte mir einen Neuen kaufen. Dazu bin ich in einen großen Elektronikmarkt im Zentrum der Stadt gefahren.
Das Modell, was ich mir vorher ausgesucht habe, stand auch als Ausstellungstück da. Als ich nun so einen Drucker haben wolte, sagten die mir, dass sie keinen am Lager haben, sie könnten aber einen bestellen, der dann in 2 Werktagen da wäre.
Nun bin ich heute nochmal hingefahren und es gab wieder kein Gerät. Jetzt habe ich mir den Drucker im Internet bestellt und lasse ihn direkt anliefern.


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#256

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.08.2016 08:13
von Georg | 1.004 Beiträge

Die ersten 10 Tage sind bald um ! Mindestverbrauchsdatum nicht aus den Augen verlieren ! Ordentliche Logistik ist gefragt. Was hat zu geschehen ?
Spenden ? Selber essen macht fett. Vor die Türe stellen ? Nicht im Wald oder Feld entsorgen ! Handel damit betreiben ? Export in Krisengebiete.
Nun ja - die Menschen sind erfinderisch.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#257

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.08.2016 10:35
von Heckenhaus | 5.127 Beiträge

Zitat von suentaler im Beitrag #250

Denke bitte auch mal an solche Ereignisse, wie einen koronalen Massenauswurf auf der Sonne. So etwas findet ständig statt und ein gigantischer Sonnensturm wird schon seit langem erwartet.
Wenn dieser dann die Erde trifft, hat das katastrophale Auswirkungen, denn dann kommt es zu einem elektromagnetischen Impuls, einem EMP.
Wir kennen alle das Induktionsgesetz noch aus der Schule: >Bewegt man einen Leiter durch ein Magnetfeld, so wird eine Spannung induziert.<
Im Jahr 1859 fand schon mal ein großer Sonnensturm statt und als der Sturm die Erde erreichte, schoßen Starkströme durch die Telegraphenleitungen und Telegraphenstationen brannten auf der Nordhalbkugel reihenweise ab. 1989 kam es durch einen kleineren Sonnensturm in de Provinz Quebec in Kanada zu einen totalen Stromausfall, der 12 Stunden dauerte.
Heute funktioniert unsere gesamte Technik mit Mikroschaltkreisen. Diese würden bei einem großen EMP alle auf einmal durchbrennen. Nichts würde mehr funktionieren. Wir würden praktisch über Nacht in ein Vortechnologisches Zeitalter zurück katapultiert. Der Wiederaufbau der Technik würde Jahre oder gar Jahrzehnte dauern.
Das wäre dann wirklich ein Supergau und garnicht so unwahrscheinlich. Da reicht eine Vorsorge für 10 Tage auf keinen Fall und Nachschub vom Staat wäre nicht zu erwarten.


Da bin ich dann mal gespannt, im Fall der Fälle, wie die heute fast ausschließlich mit Bordelektronik vollgepackte Flotte an Straßenfahrzeugen
das überstehen wird / würde.
Da wäre dann ein normaler Vergaser und Zündkontakte dann doch die bessere Wahl.


.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#258

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.08.2016 16:14
von Pit 59 | 10.131 Beiträge

Es hat ja geheißen man soll sich einen Vorrat für 14 Tage holen....................

Mal sehen wie weit ich damit komme

Angefügte Bilder:
14100256_1259354857439894_2417060541714416519_n.jpg

suentaler, Wahlhausener und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#259

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.08.2016 18:06
von Wahlhausener | 270 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #258
Es hat ja geheißen man soll sich einen Vorrat für 14 Tage holen....................

Mal sehen wie weit ich damit komme



Du mußt vorsichtig sein mit solchen Beiträgen. Da gibts Menschen in diesem Land, die sind eingeschränkt intelligent. Die denunziereen Dich anonym und dann kommt die Stasibande und dreht Dir die Bude auf links.


Signatur gelöscht...


suentaler hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.08.2016 18:07 | nach oben springen

#260

RE: Bürger sollen Vorräte für Katastrophenfall horten

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.08.2016 21:15
von Rainer-Maria Rohloff | 1.351 Beiträge

Wahnsinn Pit, also ehe der mit dem Schrank das alles verschossen hat ist Derjenige bestimmt verdurstet und eventuell verhungert. Das dauert ja Tage, der ganze Magazinkram, den dann noch ordentlich einzuführen.Schon wenn das Schloß vom Waffenschrank nicht geölt ist kann das wertvolle Stunden kostenHAAAAAAAAAAAAAAAAAaa

Rainer-Maria



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