#481

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 19.08.2016 05:16
von damals wars | 12.177 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #465

ALG 2 sind Geldgeschenke und dass man dafür die Hosen runterlassen muss, um es mal volkstümlich zu sagen, ist mehr als gerecht.


ALG war nie ein Geldgeschenk, darauf musste man sich auch einen Anspruch erarbeiten.
Frag ruhig, wenn Du was nicht weiß!
Kam damals wesentlich billiger, als heute H 4. Man brauchte nicht einen so riesigen Moloch wie heute, das Ausmaß der Spitzelei hielt
sich vergleichsweise in Grenzen.
Olle Helmut stellte damit viele, die eh keine Aussicht auf eine Erwerbstätigkeit hatten ruhig, man bekam 2 Mal jährlich seine Anpassung, seine
Rentenpunkte, und schuf somit nicht noch nebenbei und völlig verblödet auch noch Altersarmut.
Die Schwarzarbeit schuf freie Spitzen, und nach dem alten bundesrepublikanische Motto, Leben und Leben lassen, kam man eben so durch.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
Ährenkranz und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#482

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 19.08.2016 05:22
von damals wars | 12.177 Beiträge

Achso, und Schröder 2.0 ist die sicherste Wahlgarantie für Frau Merkel


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#483

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 19.08.2016 12:25
von Ährenkranz | 844 Beiträge

Wen denkt ihr eigentlich, wird die CDU zur Wahl des nächsten Bundeskanzlers aufstellen?

Meine Antwort: Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies Frau Merkel wieder ist, denn sie hat schon begriffen, dass sie vieles falsch gemacht hat, zumindest in der Flüchtlingssache und letztere vermute ich mal, wird ein entscheidender Punkt zur Wahl nächstes Jahr sein.
Wäre Frau Merkel schön dumm, wenn sie die Sache nicht von jemanden anderem auskaspern läßt - ein großer Managerposten ist ihr bestimmt auch schon wieder sicher als Nebenbeschäftigung, selbst wenn sie noch in der Politik weiter mitmischt im Hintergrund, vielleicht wandert sie auch nach Amerika aus und macht dort Politik mit.

Ich tippe ganz einfach mal auf Frau von der Leyen - in der Hoffnung, dass die Mehrheit überzeugt wird und ist, dass sie alles besser macht.
Somit wäre die CDU auch wieder am Ball und die SPD dackelt dann auch wieder mit einem Vizekanzler hinterher.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
zuletzt bearbeitet 19.08.2016 12:28 | nach oben springen

#484

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 19.08.2016 14:25
von Hanum83 | 4.775 Beiträge

Zitat von Ährenkranz im Beitrag #483
Wen denkt ihr eigentlich, wird die CDU zur Wahl des nächsten Bundeskanzlers aufstellen?

Meine Antwort: Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies Frau Merkel wieder ist, denn sie hat schon begriffen, dass sie vieles falsch gemacht hat, zumindest in der Flüchtlingssache und letztere vermute ich mal, wird ein entscheidender Punkt zur Wahl nächstes Jahr sein.
Wäre Frau Merkel schön dumm, wenn sie die Sache nicht von jemanden anderem auskaspern läßt - ein großer Managerposten ist ihr bestimmt auch schon wieder sicher als Nebenbeschäftigung, selbst wenn sie noch in der Politik weiter mitmischt im Hintergrund, vielleicht wandert sie auch nach Amerika aus und macht dort Politik mit.

Ich tippe ganz einfach mal auf Frau von der Leyen - in der Hoffnung, dass die Mehrheit überzeugt wird und ist, dass sie alles besser macht.
Somit wäre die CDU auch wieder am Ball und die SPD dackelt dann auch wieder mit einem Vizekanzler hinterher.

Frau M. stellt sich garantiert wieder selber auf
Die Frau von der Leyen kann doch im Grunde genommen gar nichts, politisch, außer irgendwelchen Blödsinn zu verzapfen.
Hatte wohl den Vater-Bonus von Herrn Albrecht und war/ist halt total pflegeleicht im Handling für Frau M.wie alle ihre Lakaien.
Also wenn die noch als Kanzlerin drohen sollte ist die CDU auch sofort unter 10% denn ganz so bescheuert ist das Wahlvolk nun auch nicht.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.08.2016 14:38 | nach oben springen

#485

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 19.08.2016 16:19
von Ährenkranz | 844 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #484
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #483
Wen denkt ihr eigentlich, wird die CDU zur Wahl des nächsten Bundeskanzlers aufstellen?

Meine Antwort: Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies Frau Merkel wieder ist, denn sie hat schon begriffen, dass sie vieles falsch gemacht hat, zumindest in der Flüchtlingssache und letztere vermute ich mal, wird ein entscheidender Punkt zur Wahl nächstes Jahr sein.
Wäre Frau Merkel schön dumm, wenn sie die Sache nicht von jemanden anderem auskaspern läßt - ein großer Managerposten ist ihr bestimmt auch schon wieder sicher als Nebenbeschäftigung, selbst wenn sie noch in der Politik weiter mitmischt im Hintergrund, vielleicht wandert sie auch nach Amerika aus und macht dort Politik mit.

Ich tippe ganz einfach mal auf Frau von der Leyen - in der Hoffnung, dass die Mehrheit überzeugt wird und ist, dass sie alles besser macht.
Somit wäre die CDU auch wieder am Ball und die SPD dackelt dann auch wieder mit einem Vizekanzler hinterher.

Frau M. stellt sich garantiert wieder selber auf
Die Frau von der Leyen kann doch im Grunde genommen gar nichts, politisch, außer irgendwelchen Blödsinn zu verzapfen.
Hatte wohl den Vater-Bonus von Herrn Albrecht und war/ist halt total pflegeleicht im Handling für Frau M.wie alle ihre Lakaien.
Also wenn die noch als Kanzlerin drohen sollte ist die CDU auch sofort unter 10% denn ganz so bescheuert ist das Wahlvolk nun auch nicht.

Die Frau von der Leyen kann doch im Grunde genommen gar nichts, politisch, außer irgendwelchen Blödsinn zu verzapfen.[/quote]

Wenn es danach geht, wüßte ich niemand, den man wählen kann - außer vielleicht Frau Wagenknecht, dass wäre die einzige für mich, der ich zutraue, etwas gerechtere Politik zu machen.
Ob diese dann nicht auch mal an einem Punkt kommt, wo sie "umschlagen" könnte, steht auf einem anderen Blatt.

Komisch jetzt, habe alles gelöscht, bis auf den einen Satz, und dieser erscheint nicht "blau" und das Gelöschte ist auch voll da nach dem Absenden - beim Bearbeiten ist das alles so, wie ich es wollte.....


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zuletzt bearbeitet 19.08.2016 16:22 | nach oben springen

#486

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 19.08.2016 16:22
von coldwarrior67 | 143 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #484
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #483
Wen denkt ihr eigentlich, wird die CDU zur Wahl des nächsten Bundeskanzlers aufstellen?

Meine Antwort: Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies Frau Merkel wieder ist, denn sie hat schon begriffen, dass sie vieles falsch gemacht hat, zumindest in der Flüchtlingssache und letztere vermute ich mal, wird ein entscheidender Punkt zur Wahl nächstes Jahr sein.
Wäre Frau Merkel schön dumm, wenn sie die Sache nicht von jemanden anderem auskaspern läßt - ein großer Managerposten ist ihr bestimmt auch schon wieder sicher als Nebenbeschäftigung, selbst wenn sie noch in der Politik weiter mitmischt im Hintergrund, vielleicht wandert sie auch nach Amerika aus und macht dort Politik mit.

Ich tippe ganz einfach mal auf Frau von der Leyen - in der Hoffnung, dass die Mehrheit überzeugt wird und ist, dass sie alles besser macht.
Somit wäre die CDU auch wieder am Ball und die SPD dackelt dann auch wieder mit einem Vizekanzler hinterher.

Frau M. stellt sich garantiert wieder selber auf
Die Frau von der Leyen kann doch im Grunde genommen gar nichts, politisch, außer irgendwelchen Blödsinn zu verzapfen.
Hatte wohl den Vater-Bonus von Herrn Albrecht und war/ist halt total pflegeleicht im Handling für Frau M.wie alle ihre Lakaien.
Also wenn die noch als Kanzlerin drohen sollte ist die CDU auch sofort unter 10% denn ganz so bescheuert ist das Wahlvolk nun auch nicht.

De Mizere, unser Innenminister ist gerade ziemlich oft in der Presse zu sehen und zu hören. Vielleicht will man ihn langsam als Merkel Nachfolger aufbauen. Meinen Segen hätte er....


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#487

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 19.08.2016 16:25
von Ährenkranz | 844 Beiträge

Zitat von coldwarrior67 im Beitrag #486
Zitat von Hanum83 im Beitrag #484
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #483
Wen denkt ihr eigentlich, wird die CDU zur Wahl des nächsten Bundeskanzlers aufstellen?

Meine Antwort: Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies Frau Merkel wieder ist, denn sie hat schon begriffen, dass sie vieles falsch gemacht hat, zumindest in der Flüchtlingssache und letztere vermute ich mal, wird ein entscheidender Punkt zur Wahl nächstes Jahr sein.
Wäre Frau Merkel schön dumm, wenn sie die Sache nicht von jemanden anderem auskaspern läßt - ein großer Managerposten ist ihr bestimmt auch schon wieder sicher als Nebenbeschäftigung, selbst wenn sie noch in der Politik weiter mitmischt im Hintergrund, vielleicht wandert sie auch nach Amerika aus und macht dort Politik mit.

Ich tippe ganz einfach mal auf Frau von der Leyen - in der Hoffnung, dass die Mehrheit überzeugt wird und ist, dass sie alles besser macht.
Somit wäre die CDU auch wieder am Ball und die SPD dackelt dann auch wieder mit einem Vizekanzler hinterher.

Frau M. stellt sich garantiert wieder selber auf
Die Frau von der Leyen kann doch im Grunde genommen gar nichts, politisch, außer irgendwelchen Blödsinn zu verzapfen.
Hatte wohl den Vater-Bonus von Herrn Albrecht und war/ist halt total pflegeleicht im Handling für Frau M.wie alle ihre Lakaien.
Also wenn die noch als Kanzlerin drohen sollte ist die CDU auch sofort unter 10% denn ganz so bescheuert ist das Wahlvolk nun auch nicht.

De Mizere, unser Innenminister ist gerade ziemlich oft in der Presse zu sehen und zu hören. Vielleicht will man ihn langsam als Merkel Nachfolger aufbauen. Meinen Segen hätte er....



Na ja, der hat auch keinen A...in der Hose - hat zwar paar mal gegen Frau Merkel aufgemuckt, aber letztenendes sich auch wieder auf ihre Spur begeben - den wähle ich auf keinem Fall.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
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#488

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 19.08.2016 18:04
von suentaler | 1.923 Beiträge

Bis vor kurzem dachte ich noch, dass Merkel sich bald zur UN verdrücken wird, aber das scheint wohl auch vom Tisch, da die Bewerberkandidaten für den Generalsekretärsposten schon feststehen.
Von der Leyen war eine Option, da sie auch bereits zur Gesichtskontrolle bei den Bilderbergern vorstellig war. Aber es ist durchaus möglich, dass Merkel weiterhin "unsere Muddi" bleibt. Denn bis jetzt hat sie alles richtig gemacht, jedenfalls aus Sicht ihrer Auftraggeber und der Machteliten. Politiker werden in der Regel erst abgeschalten, wenn sie nicht mehr richtig funktionieren oder ein Eigenleben entwickeln und dabei geht es meist ums Geld, wie zB bei Wulff, der den ESM-Vertrag nicht wollte, oder Gaddafi, der eine eigene gedeckte Währung in Afrika einführen wollte. Sowas ist bei den Eliten natürlich nicht gern gesehen, aber solange ein Politdarsteller devot alles umsetzt, was ihm vorgegeben wird, ist alles in Butter.
Um eine offizielle Bestätigung von Merkel in der Brot-und Spiele-Veranstaltung "Bundestagswahl" mache ich mir dann auch keine Sorgen, denn wir leben im Land der Hirntoten und die sind von vorn bis hinten manipulierbar.
Wer nun fragt, wer die Auftraggeber und Machteliten sind, der braucht nur der Spur des Geldes zu folgen und landet dann schnell bei den Rothschilds und Rockefellers dieser Welt und dann ist es nicht mehr weit bis zu den Zionisten und so weiß man, wem die Politdarsteller hörig sind und wem sie wirklich dienen.
Aber egal welches Theaterstück man uns vorspielen wird. In jedem Fall gilt: "Sei wachsam", so wie es schon R. Mey sang.


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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#489

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 19.08.2016 23:49
von StabsfeldKoenig | 2.648 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #414
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #408


Es gibt genügend Firmen, nicht nur die "Menschenvermieter", die auch Fachkräften nur Hungerlöhne zahlen. Andererseits haben viele trotz Berufsausbildung und Studium nicht die Möglichkeit, im erlernten Beruf zu arbeiten und werden deswegen nur wie Ungelernte bezahlt.
Und zum Rentner in der DDR: Miete -,75 - 1,25 M/m² d.h., eine 50 m²-Wohnung kostete zwischen 37,50 und 62,50 M im Monat. Schippe 5 Pf, Brot je nach Größe und Sorte -,70 - 1,- M, ÖPNV einfache Fahrt 15 - 20 Pf. Da ein Rentner selten noch langlebige technische Konsumgüter neu kaufte (er hatte seinen Haushalt im Erwerbsleben eingerichtet, ggf. "Ersatzinvestitionen" vom Sparbuch), aber die Alltagsgüter überwiegend billig waren, kam man damit aus. Im übrigen brachte die Sparkasse noch eine 13. Monatsrente, für 10.000,- M gab es 325,- M Zinsen (steuerfrei). In meinen ersten Arbeitsjahren hatte ich netto ca. 800,- M, von denen ich regelmäßig 300-400,- M gespart hatte.

@StabsfeldKoenig ich frage mich gerade, wie es ein Rentner mit 300 M der DDR schaffte, 10.000 M zu sparen ?
Der muss ja ein Lebenskünstler gewesen sein.


Die Sparguthaben hatte ein Rentner aus der Zeit, wo er noch nicht Rentner war. Oder wer in den erstem Rentenjahren weiterarbeite und dabi Rente und Arbeitsentgelt zugleich bezog, konnte auch gut was beiseite legen, denn Rentner waren SV- und Steuerbegünstigt beim Weiterarbeiten.



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#490

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 20.08.2016 00:07
von StabsfeldKoenig | 2.648 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #425
Zitat von Hackel39 im Beitrag #421
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #408
Zitat von Gert im Beitrag #387
[quote=Ährenkranz|p560074][quote=Gert|p560062]





Es gibt genügend Firmen, nicht nur die "Menschenvermieter", die auch Fachkräften nur Hungerlöhne zahlen. Andererseits haben viele trotz Berufsausbildung und Studium nicht die Möglichkeit, im erlernten Beruf zu arbeiten und werden deswegen nur wie Ungelernte bezahlt.
Und zum Rentner in der DDR: Miete -,75 - 1,25 M/m² d.h., eine 50 m²-Wohnung kostete zwischen 37,50 und 62,50 M im Monat. Schippe 5 Pf, Brot je nach Größe und Sorte -,70 - 1,- M, ÖPNV einfache Fahrt 15 - 20 Pf. Da ein Rentner selten noch langlebige technische Konsumgüter neu kaufte (er hatte seinen Haushalt im Erwerbsleben eingerichtet, ggf. "Ersatzinvestitionen" vom Sparbuch), aber die Alltagsgüter überwiegend billig waren, kam man damit aus. Im übrigen brachte die Sparkasse noch eine 13. Monatsrente, für 10.000,- M gab es 325,- M Zinsen (steuerfrei). In meinen ersten Arbeitsjahren hatte ich netto ca. 800,- M, von denen ich regelmäßig 300-400,- M gespart hatte.


Ein sehr wichtiger Punkt, wenn man wieder einmal den Systemvergleich zur alten DDR heranziehen will:
Die steuerfreien Sparerträge.
Hier war die DDR einfach ehrlicher- jeder, der versteuertes Einkommen für was auch immer auf dem Sparbuch zum Einheitszins (3,25%) angelegt hatte, durfte das auch 1:1 behalten, von dieser Form der Gerechtigkeit ist dieser Staat meilenweit entfernt.
Würde er diese Gerechtigkeit hier neu einführen wollen, ginge das aber nicht ohne eine Erbrechtsreform, da nicht selbst verdientes Geld hier außen vor bleiben müßte (Direktüberführung des versteuerten Lohns auf zweckgebundene Sparkonten, siehe Folgetext) , aber das aber nur nebenbei.
Was ich sagen will ist, daß man hierzulande politikerseits zu heuchlerisch mit Förderungsansätzen verfährt, dazu noch ein letzes Mal das Beispiel der Wohnraumförderung.
Hier sind mindestens 10% (vermeidbare) Kosten drin, die sich Staat, Bundesland und angehängte Abkassierer teilen, warum kann jemand, der sich ein Heim zur Selbstnutzung anschaffen will nicht
1. das zweckgebundene gesparte Geld steuerfrei verzinst anlegen ?
2. einmalig im Leben von der Grunderwerbssteuer befreit werden und (beim 10e- Paragrafen war der Verwaltungsaufwand doch kalkulierbar) und
3. einmalig im Leben einen staatlich finanzierten "Maklergutschein" für die Vermittlung bekommen ?
Makler, deren Einkommen vom Staat (Standesrecht) geschützt wird sollten dazu greifbar sein, Notare müssen schließlich auch Zuschußgeschäfte (zur Honorartabelle, z. B. aufwendige Erbauseinandersetzungen zum Festpreis) hinnehmen.
Dafür entfielen jegliche Schicki- Micki- Konstruktionen wie Wohnriester, Baukindergeld und Wohnungbauprämie.
Die Antwort:
Weil dann die wirklichen Partner der Parteien, deren Klientel, die wichtiger ist als das Volk in den Mond gucken würden.

Daß es möglich ist - das Nettoinvestment haben wir doch beim 100.000 - Dächer- Programm gesehen, das war gnadenlos ehrlich, denn jeder der wollte hätte frei von weichen Kosten (mit Ausnahme der Solarfonds...Vorsicht !) eine Art Nebeneinkommen, z. B. zur Altersvorsorge generieren können und solche Modelle wären ausbaufähig.
Der Staat käme schon nicht zu kurz, da Erträge natürlich auf jedem Fall weiter zu versteuern wären.
Vielleicht finden die aktuellen Kandidaten irgendwann mal zu mehr Ehrlichkeit zurück und sehen in ihrem Volk eine neue Klientel.
Übrigens war dieser DDR- Einheitszins am Ende meiner DDR- Biografie das Einkommenäquivalent von mehreren Arbeitsmonaten...das fest geplante eigene Haus hätte unglaubliche Trink- u.a. "Fördergelder" verschlungen, das war zu kalkulieren... aber es wäre da gewesen.



dummes Zeug Hackel was du da schreibst, die 325 Piepen wären auch in unserem Staat steuerfrei. Das ständige bashing auf die Bundesrepublik ist einfach unterirdisch. Man sollte das Forum umbenennen in Bashing-Forum. Allerdings würde ich mich da abmelden.


Zinsen waren in der DDR generell steuerfrei. Wenn als jemand 100.000,- M auf dem Sparbuch hatte, dann kassierte er jährlich 3.250,- M. Auch andere "Nebeneinkünfte" waren entweder steuerfrei oder es interessierte einfach keinen. Mitarbeiter der DR bekamen eine Provision auf den verkauf von Kursbücher, die würde brutto=netto ausgezahlt. Da kamen auf einem großen Bahnhof, der auch Bestellungen von Betrieben bediente, für jeden Mitarbeiter der Fahrkartenausgabe bzw. Auskunft über 1.000,- M steuerfrei im Jahr raus.



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#491

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 20.08.2016 01:06
von StabsfeldKoenig | 2.648 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #465
Zitat von suentaler im Beitrag #461
Zitat von Hanum83 im Beitrag #458
Wenn ich dieses H4 nie wollte, also immer gesehen habe das ich die nötigen Voraussetzungen habe um richtig Geld zu verdienen, faktisch mich am Markt behaupten kann, muss man sich dafür mittlerweile schämen?
Wenn man so die Beiträge durchliest könnte man ja meinen das zwei Drittel in D. mittlerweile auf Stütze sind.
Ich versteh dieses Gebarme nicht, ich muss wackeln bis mir die Schwarte kracht und wenn einer für Nichtsmachen so 800 Eus von meinen Steuern bekommt ist das doch angemessen im Verhältnis.

Rechnet man alles zusammen ALG1, ALG2, Sozialgeld, kommt man auf mehr als 7 Millionen, die von, wie du es sagst, Stütze leben. (offizielle Zahlen der BA)
Hinzu kommen noch 4 bis 5 Millionen, die aus Scham oder Unwissenheit keine "Stütze" beantragt haben.

PS: und bitte vergiss nicht, dass auch die "Nichtsmacher" Steuern zahlen.


das ist doch falsch, was du da schreibst. Für ALG I habe ich mein Leben lang Beiträge bezahlt und nicht zu knapp. Wenn ich denn arbeitslos würde ( geht ja bei mir nicht mehr), brauche ich mich nicht zu schämen. Sind ganz normale Versicherungsleistungen. ALG 2 sind Geldgeschenke und dass man dafür die Hosen runterlassen muss, um es mal volkstümlich zu sagen, ist mehr als gerecht. Trotzdem gab es immer wieder mal Typen, die die Allgemeinheit beschissen haben, indem sie zusätzlich schwarz arbeiteten. Die Zahl 7 Mio zweifele ich ernsthaft an.



Auch ALG 2 ist für den, der langjährig gearbeitet hat, kein Geschenk. Er hat die Steuern, von denen er dann ALG 2 erhält, selber vorher bezahlt. Und Hungerlohnjob + ALG 2, da sollte die Gesellschaft den entsprechenden Ausbeuter mal "maßnehmen".



Ährenkranz hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#492

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 20.08.2016 01:12
von StabsfeldKoenig | 2.648 Beiträge

Zitat von bürger der ddr im Beitrag #480
Und diese Typen ziehen dann noch über die AfD als unsozial her und feilen an dem Untergang Deutschlands durch diese Masseneinwanderung....



Die AfD will diverse Sozialleistungen (nicht nur für ausländer, sondern auch für Deutsche) weiter reduzieren. Auch wenn ein Teil der Neoliberal-Extremisten (Lucke-Henkel-Gruppe) jetzt die Alfa gegründet hat, der gelbe und der braune (national-reaktionäre) Ungeist wabern weiter durch diese "Partei".



Ährenkranz hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#493

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 20.08.2016 12:40
von Ährenkranz | 844 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #492
Zitat von bürger der ddr im Beitrag #480
Und diese Typen ziehen dann noch über die AfD als unsozial her und feilen an dem Untergang Deutschlands durch diese Masseneinwanderung....



Die AfD will diverse Sozialleistungen (nicht nur für ausländer, sondern auch für Deutsche) weiter reduzieren. Auch wenn ein Teil der Neoliberal-Extremisten (Lucke-Henkel-Gruppe) jetzt die Alfa gegründet hat, der gelbe und der braune (national-reaktionäre) Ungeist wabern weiter durch diese "Partei".

Die AfD will diverse Sozialleistungen (nicht nur für ausländer, sondern auch für Deutsche) weiter reduzieren.[/quote]

Mit der AfD stimme ich nur mit der Flüchtlingspolitik überein, ansonsten treibt diese Partei die Bürger, hauptsächlich den normalsterblichen Bürger, in den totalen Untergang.
Hier werden vorrangig Versicherungsunternehmen weiter gestärkt, weil sich jeder einzelne nur noch privat versichern muß, ganz gleich, um was es sich handelt, staatliche Sozialleistungen sind dann ganz weg.
Geringverdiener oder generell sozialschwache und kranke Menschen wird das am meisten treffen und das diese Gruppe besonders unterstützt wird, das können sie jemanden auftischen, der die Hose mit der Beißzange anzieht.
Auch ich war mal für diese Partei, aber wenn man sich damit näher beschäftigt und was man sieht, was sie im Landtag zu Wege bringen - ich lasse die Hände jetzt davon.
Ich weiß, dass ich jetzt hier einige mobilisiere, wie gut doch diese Partei ist - meine Meinung steht jetzt wie ein Fels.
Diese ist bei mir genauso vom Tisch wie die etablierten Parteien, aber wählen gehe ich auf alle Fälle.

PS:Warum klappt das jetzt nicht mehr, wenn man einiges weglöscht und dann nur auf bestimmtes antworten möchte...?
Habs mal grün signiert, was ich stehen lassen wollte, bei Bearbeiten ist das auch so, nur nach dem speichern ist wieder alles durcheinander.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
zuletzt bearbeitet 20.08.2016 12:45 | nach oben springen

#494

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 20.08.2016 12:47
von Hanum83 | 4.775 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #489
Zitat von Gert im Beitrag #414
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #408


Es gibt genügend Firmen, nicht nur die "Menschenvermieter", die auch Fachkräften nur Hungerlöhne zahlen. Andererseits haben viele trotz Berufsausbildung und Studium nicht die Möglichkeit, im erlernten Beruf zu arbeiten und werden deswegen nur wie Ungelernte bezahlt.
Und zum Rentner in der DDR: Miete -,75 - 1,25 M/m² d.h., eine 50 m²-Wohnung kostete zwischen 37,50 und 62,50 M im Monat. Schippe 5 Pf, Brot je nach Größe und Sorte -,70 - 1,- M, ÖPNV einfache Fahrt 15 - 20 Pf. Da ein Rentner selten noch langlebige technische Konsumgüter neu kaufte (er hatte seinen Haushalt im Erwerbsleben eingerichtet, ggf. "Ersatzinvestitionen" vom Sparbuch), aber die Alltagsgüter überwiegend billig waren, kam man damit aus. Im übrigen brachte die Sparkasse noch eine 13. Monatsrente, für 10.000,- M gab es 325,- M Zinsen (steuerfrei). In meinen ersten Arbeitsjahren hatte ich netto ca. 800,- M, von denen ich regelmäßig 300-400,- M gespart hatte.

@StabsfeldKoenig ich frage mich gerade, wie es ein Rentner mit 300 M der DDR schaffte, 10.000 M zu sparen ?
Der muss ja ein Lebenskünstler gewesen sein.


Die Sparguthaben hatte ein Rentner aus der Zeit, wo er noch nicht Rentner war. Oder wer in den erstem Rentenjahren weiterarbeite und dabi Rente und Arbeitsentgelt zugleich bezog, konnte auch gut was beiseite legen, denn Rentner waren SV- und Steuerbegünstigt beim Weiterarbeiten.

Mein Vater war auf dem Schacht und hat gut verdient, meine Frau und Ich konnten aber nicht allzuviel weglegen, sie hatte als Krippenerzieherin 400 Mark und ich auf dem Bau 800.
Miete und Nahrung war billig, die Preise für Essen waren aber auch so auf dem Niveau von heute, aber ansonsten wollte auch die DDR im Laden Geld haben und das ordentlich.
Nackig rumlaufen wollte man ja nicht und paar Fächer um sein Zeug zu verstauen brauchtest du ja auch.
Richtig was leisten konnten wir uns von der Schwarzarbeit abends und am Wochenende, also das kleine Glück, einen 12 Jahre alten Trabant zum Neupreis und einen Colormat für 5000 Steine.
Aber ich weiß, ihr werdet mich gleich korrigieren


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
Ährenkranz, lhsecurity und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.08.2016 13:02 | nach oben springen

#495

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 20.08.2016 13:18
von Ährenkranz | 844 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #494
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #489
Zitat von Gert im Beitrag #414
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #408


Es gibt genügend Firmen, nicht nur die "Menschenvermieter", die auch Fachkräften nur Hungerlöhne zahlen. Andererseits haben viele trotz Berufsausbildung und Studium nicht die Möglichkeit, im erlernten Beruf zu arbeiten und werden deswegen nur wie Ungelernte bezahlt.
Und zum Rentner in der DDR: Miete -,75 - 1,25 M/m² d.h., eine 50 m²-Wohnung kostete zwischen 37,50 und 62,50 M im Monat. Schippe 5 Pf, Brot je nach Größe und Sorte -,70 - 1,- M, ÖPNV einfache Fahrt 15 - 20 Pf. Da ein Rentner selten noch langlebige technische Konsumgüter neu kaufte (er hatte seinen Haushalt im Erwerbsleben eingerichtet, ggf. "Ersatzinvestitionen" vom Sparbuch), aber die Alltagsgüter überwiegend billig waren, kam man damit aus. Im übrigen brachte die Sparkasse noch eine 13. Monatsrente, für 10.000,- M gab es 325,- M Zinsen (steuerfrei). In meinen ersten Arbeitsjahren hatte ich netto ca. 800,- M, von denen ich regelmäßig 300-400,- M gespart hatte.

@StabsfeldKoenig ich frage mich gerade, wie es ein Rentner mit 300 M der DDR schaffte, 10.000 M zu sparen ?
Der muss ja ein Lebenskünstler gewesen sein.


Die Sparguthaben hatte ein Rentner aus der Zeit, wo er noch nicht Rentner war. Oder wer in den erstem Rentenjahren weiterarbeite und dabi Rente und Arbeitsentgelt zugleich bezog, konnte auch gut was beiseite legen, denn Rentner waren SV- und Steuerbegünstigt beim Weiterarbeiten.

Mein Vater war auf dem Schacht und hat gut verdient, meine Frau und Ich konnten aber nicht allzuviel weglegen, sie hatte als Krippenerzieherin 400 Mark und ich auf dem Bau 800.
Miete und Nahrung war billig, die Preise für Essen waren aber auch so auf dem Niveau von heute, aber ansonsten wollte auch die DDR im Laden Geld haben und das ordentlich.
Nackig rumlaufen wollte man ja nicht und paar Fächer um sein Zeug zu verstauen brauchtest du ja auch.
Richtig was leisten konnten wir uns von der Schwarzarbeit abends und am Wochenende, also das kleine Glück, einen 12 Jahre alten Trabant zum Neupreis und einen Colormat für 5000 Steine.
Aber ich weiß, ihr werdet mich gleich korrigieren


Ich korrigiere dich nicht, war bei uns nicht anders.
Ein Auto hätten wir erstmal gar nicht gebraucht, wir hatten beide Arbeit im Ort, und 2 Lebensmittelläden und Bäcker, so daß in diesem Punkt alles gesichert war und das war recht billig.
Als "LUXUS" haben wir hauptsächlich den Trabi zusammengespart, damit wir in die Tschechei fahren konnten, weil man dort recht billig und überhaupt für die Kinder Bekleidung kaufen konnten - die Kinder mußten wir mitnehmen, und die gekauften Sachen haben wir ihnen angezogen, wären uns sonst an der Grenze abgenommen worden.
Es war schon oft recht mühsam - aber da ich jetzt nach 26 Jahren Einheit in vielen Punkten einen Vergleich habe - in vielen Situationen jetzt ist / war mir oft lieber, am Monatsende etwas Geld sicher auf dem Konto zu haben, wie es eben in der DDR war, als jetzt ständig mit der Angst zu leben und man nicht weiß, wie es mit Arbeit am nächsten Monatsanfang aussieht.
Vieles kann man einfach nicht mehr überblicken und sich etwas planen oder sich was zusammensparen, plötzliche Arbeitslosigkeit macht innerhalb weniger Minuten alles kaputt, es ist oft nur noch ein Nervenspiel.

Ich weiß, dass jetzt auch wieder einige Sturm laufen werden - stört mich aber nicht (mehr)-, aber ich schreibe immer meine Meinung und oft ist diese von eigenen Erfahrungen geprägt.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
zuletzt bearbeitet 20.08.2016 13:22 | nach oben springen

#496

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 20.08.2016 13:49
von Hanum83 | 4.775 Beiträge

Zitat von Ährenkranz im Beitrag #495
Zitat von Hanum83 im Beitrag #494
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #489
Zitat von Gert im Beitrag #414
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #408


Es gibt genügend Firmen, nicht nur die "Menschenvermieter", die auch Fachkräften nur Hungerlöhne zahlen. Andererseits haben viele trotz Berufsausbildung und Studium nicht die Möglichkeit, im erlernten Beruf zu arbeiten und werden deswegen nur wie Ungelernte bezahlt.
Und zum Rentner in der DDR: Miete -,75 - 1,25 M/m² d.h., eine 50 m²-Wohnung kostete zwischen 37,50 und 62,50 M im Monat. Schippe 5 Pf, Brot je nach Größe und Sorte -,70 - 1,- M, ÖPNV einfache Fahrt 15 - 20 Pf. Da ein Rentner selten noch langlebige technische Konsumgüter neu kaufte (er hatte seinen Haushalt im Erwerbsleben eingerichtet, ggf. "Ersatzinvestitionen" vom Sparbuch), aber die Alltagsgüter überwiegend billig waren, kam man damit aus. Im übrigen brachte die Sparkasse noch eine 13. Monatsrente, für 10.000,- M gab es 325,- M Zinsen (steuerfrei). In meinen ersten Arbeitsjahren hatte ich netto ca. 800,- M, von denen ich regelmäßig 300-400,- M gespart hatte.

@StabsfeldKoenig ich frage mich gerade, wie es ein Rentner mit 300 M der DDR schaffte, 10.000 M zu sparen ?
Der muss ja ein Lebenskünstler gewesen sein.


Die Sparguthaben hatte ein Rentner aus der Zeit, wo er noch nicht Rentner war. Oder wer in den erstem Rentenjahren weiterarbeite und dabi Rente und Arbeitsentgelt zugleich bezog, konnte auch gut was beiseite legen, denn Rentner waren SV- und Steuerbegünstigt beim Weiterarbeiten.

Mein Vater war auf dem Schacht und hat gut verdient, meine Frau und Ich konnten aber nicht allzuviel weglegen, sie hatte als Krippenerzieherin 400 Mark und ich auf dem Bau 800.
Miete und Nahrung war billig, die Preise für Essen waren aber auch so auf dem Niveau von heute, aber ansonsten wollte auch die DDR im Laden Geld haben und das ordentlich.
Nackig rumlaufen wollte man ja nicht und paar Fächer um sein Zeug zu verstauen brauchtest du ja auch.
Richtig was leisten konnten wir uns von der Schwarzarbeit abends und am Wochenende, also das kleine Glück, einen 12 Jahre alten Trabant zum Neupreis und einen Colormat für 5000 Steine.
Aber ich weiß, ihr werdet mich gleich korrigieren


Ich korrigiere dich nicht, war bei uns nicht anders.
Ein Auto hätten wir erstmal gar nicht gebraucht, wir hatten beide Arbeit im Ort, und 2 Lebensmittelläden und Bäcker, so daß in diesem Punkt alles gesichert war und das war recht billig.
Als "LUXUS" haben wir hauptsächlich den Trabi zusammengespart, damit wir in die Tschechei fahren konnten, weil man dort recht billig und überhaupt für die Kinder Bekleidung kaufen konnten - die Kinder mußten wir mitnehmen, und die gekauften Sachen haben wir ihnen angezogen, wären uns sonst an der Grenze abgenommen worden.
Es war schon oft recht mühsam - aber da ich jetzt nach 26 Jahren Einheit in vielen Punkten einen Vergleich habe - in vielen Situationen jetzt ist / war mir oft lieber, am Monatsende etwas Geld sicher auf dem Konto zu haben, wie es eben in der DDR war, als jetzt ständig mit der Angst zu leben und man nicht weiß, wie es mit Arbeit am nächsten Monatsanfang aussieht.
Vieles kann man einfach nicht mehr überblicken und sich etwas planen oder sich was zusammensparen, plötzliche Arbeitslosigkeit macht innerhalb weniger Minuten alles kaputt, es ist oft nur noch ein Nervenspiel.

Ich weiß, dass jetzt auch wieder einige Sturm laufen werden - stört mich aber nicht (mehr)-, aber ich schreibe immer meine Meinung und oft ist diese von eigenen Erfahrungen geprägt.

Das sind halt einfach unterschiedliche Sichten und ja auch in Ordnung, dem einen gefällt es halt so und dem anderen anders.
Mir gefällt der Kapitalismus irgendwie, ich will gar keine Sicherheit, so ist das Leben abenteuerlicher, für mich war das piefige graue Leben unter dämlichen Spruchbändern einfach fürchterlich auch wenn es irgendwie sicher war.
Wenn du scheiterst musst du halt wieder aufstehen, ist auch interessant und eine Aufgabe.
Gut, viele schütteln über so eine Meinung mit dem Kopf, kann ich auch verstehen.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
Ährenkranz, Gert und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.08.2016 13:56 | nach oben springen

#497

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 20.08.2016 15:17
von coldwarrior67 | 143 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #491
Zitat von Gert im Beitrag #465
Zitat von suentaler im Beitrag #461
Zitat von Hanum83 im Beitrag #458
Wenn ich dieses H4 nie wollte, also immer gesehen habe das ich die nötigen Voraussetzungen habe um richtig Geld zu verdienen, faktisch mich am Markt behaupten kann, muss man sich dafür mittlerweile schämen?
Wenn man so die Beiträge durchliest könnte man ja meinen das zwei Drittel in D. mittlerweile auf Stütze sind.
Ich versteh dieses Gebarme nicht, ich muss wackeln bis mir die Schwarte kracht und wenn einer für Nichtsmachen so 800 Eus von meinen Steuern bekommt ist das doch angemessen im Verhältnis.

Rechnet man alles zusammen ALG1, ALG2, Sozialgeld, kommt man auf mehr als 7 Millionen, die von, wie du es sagst, Stütze leben. (offizielle Zahlen der BA)
Hinzu kommen noch 4 bis 5 Millionen, die aus Scham oder Unwissenheit keine "Stütze" beantragt haben.

PS: und bitte vergiss nicht, dass auch die "Nichtsmacher" Steuern zahlen.


das ist doch falsch, was du da schreibst. Für ALG I habe ich mein Leben lang Beiträge bezahlt und nicht zu knapp. Wenn ich denn arbeitslos würde ( geht ja bei mir nicht mehr), brauche ich mich nicht zu schämen. Sind ganz normale Versicherungsleistungen. ALG 2 sind Geldgeschenke und dass man dafür die Hosen runterlassen muss, um es mal volkstümlich zu sagen, ist mehr als gerecht. Trotzdem gab es immer wieder mal Typen, die die Allgemeinheit beschissen haben, indem sie zusätzlich schwarz arbeiteten. Die Zahl 7 Mio zweifele ich ernsthaft an.



Auch ALG 2 ist für den, der langjährig gearbeitet hat, kein Geschenk. Er hat die Steuern, von denen er dann ALG 2 erhält, selber vorher bezahlt. Und Hungerlohnjob + ALG 2, da sollte die Gesellschaft den entsprechenden Ausbeuter mal "maßnehmen".


Möchte mal zu den Thema H4 was dazu sagen. Es ist sicher nicht einfach davon zu leben, da gebe ich jeden Recht. Aber ich kenne etliche in meinen Wohnort, die davon gut leben können. Ein Nachbar von mir hat seit ich denken kann keine Arbeitsstelle mehr und ist recht gut durchs Leben gekommen. Hat im Haus seiner Schwester gelebt und lebt immer noch dort.Rührt keinen Finger, da soll einen nicht die Hutschnur hochgehen? Ich dagegen bin seit über 30 Jahren im Berufsleben und fahre jeden Tag 40 km einfach in die Arbeit. In dieser Zeit war ich gerade mal 2 Wochen Arbeitslos. Und wenn ich einmal Arbeitslos werden sollte, dann besteht die Gefahr genauso, das ich in das Fahrwasser H4 komme, und aus den wieder rauszukommen ist sehr schwer.Wir leben in einen Sozialstaat, der mal dafür aufgebaut wurde, den schwachen beiseite zu stehen. Nur ist das nicht mehr weiterentwickelt worden. Der Sozialtopf wurde immer mehr missbraucht und für andere Zwecke zweckentfremdet. Das beste Beispiel ist der Vereinigungsvertrag: Nur kann man den Bürger in Ost als auch in Westen Deutschland nicht dafür verantwortlich machen.Wir sitzen beide in diesen Boot. Schuld daran sind diejenigen die diesen Vertrag ausgehandelt haben. Man hat den Osten blühende Landschaften versprochen, was daraus geworden ist wissen die hier im Forum am besten, das brauch ich nicht näher kommentieren.
Und wenn ich hier die Kommentare höre, mit einer Linken Regierung wäre alles besser, dann kann ich nur sagen, die müssen auch mit Wasser kochen. Eine Sarah Wagenknecht würde wohl sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurückkommen, nur wäre das verlorene Zeit und rausgeschmissenes Geld.


Gert und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#498

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 20.08.2016 15:24
von Ährenkranz | 844 Beiträge

@Hanum83

Ich schüttele absolut nicht den Kopf über deine Meinung, die geht für mich in Ordnung.
Jeder sieht es eben anders, für mich ist einfach viel Nervenkrieg, und das blödeste, wenn mich nicht selbst Arbeitslosigkeit betrifft, dann mache ich mir so meine Gedanken und Sorgen bei den Kindern.
Das wieder aufrappeln ist dabei kein großes Problem, ich hatte schon mal geschrieben, dass ich in der DDR als auch jetzt zurechtkomme.

Das Thema arbeitslos wird mich zeitlebens beschäftigen - dass nicht jeder ein Recht auf Arbeit hat, finde ich ganz einfach auch in einem demokratischen Rechtsstaat nicht in Ordnung und für mich ist das eindeutig ein Verstoß gegen das GG - die Würde des Menschen ist unantastbar.

Das es andererseits nicht ohne geht, ist mir aber auch klar, weil eben das Wirtschaftsystem sonst auch nicht funktionieren kann, weil es einfach nicht für jeden einen Arbeitsplatz gibt und das wird immer krasser, denn der weitere technologische Fortschritt wird immer weniger Menschen als Arbeitskraft brauchen.
Wegen letzterem begreife ich absolut nicht, was für eine Politik jetzt im Punkt Flüchtlingsaufnahme betrieben wird, wenn wir ja jetzt schon auch im Land "überbevölkert" sind.

Die Politiker sind jetzt einfach nur Marionetten der Wirtschaft und der Banken.
Und das der eine oder andere vieles als "jammern" bezeichnet, ist einfach nicht richtig - es ist eine Einschätzung eines kapitalistischen Systems, wo die Schwächsten in dieser Gesellschaft nun total zur Strecke gebracht werden.
Und durch dementsprechende Gesetze kann das sehr leicht auch umgesetzt werden - das ist kein Sozialstaat, das ist ein Drecksstaat.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
zuletzt bearbeitet 20.08.2016 15:47 | nach oben springen

#499

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 20.08.2016 15:26
von Heckenhaus | 5.142 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #496


Das sind halt einfach unterschiedliche Sichten und ja auch in Ordnung, dem einen gefällt es halt so und dem anderen anders.
Mir gefällt der Kapitalismus irgendwie, ich will gar keine Sicherheit, so ist das Leben abenteuerlicher, für mich war das piefige graue Leben unter dämlichen Spruchbändern einfach fürchterlich auch wenn es irgendwie sicher war.
Wenn du scheiterst musst du halt wieder aufstehen, ist auch interessant und eine Aufgabe.
Gut, viele schütteln über so eine Meinung mit dem Kopf, kann ich auch verstehen.


Schön eine eigene Meinung soll jeder haben, irgendwie kann ich deine sogar nachvollziehen.
War selbst "Kleinkapitalist", bis im Jahre 2003 genau meinem Beruf in den östlichen Bundesländern fast
die Luft abgedreht wurde. Nach knapp 18 Jahren !
Die Aufträge wurden immer weniger, die öffentliche Hand "hatte fertig", weil kein Geld mehr da war.
Preise wurden gedrückt, daß Kostendeckung unmöglich wurde.
Privat war arbeitslos oder abgewandert, also als Kunden nicht vorhanden.
Wenn dann Schluß ist, aus eigener Erkenntnis, weil eine Betriebsfortführung ruinös geworden wäre,
mit fast 54, da ist nicht viel mit wieder aufstehen und neue Aufgabe suchen.
Da suchst du und nimmst fast alles, was kommt, egal wo.
Ist natürlich nicht einfach, komplett von vorn anzufangen, 700 km von zu Hause.
Ehe kaputt, Haus verkauft, neues Leben begonnen.
Das ist nicht Jedermanns Sache, da wünscht man sich zumindest vorübergehend die "dämlichen Spruchbänder" und das graue Leben zurück.
Besonders in der Zeit, in der du auf Grund deines Alters nur Absagen bekommst, aber noch etwas vom Leben haben willst.

Gut, ich hab´s geschafft, aber frage nicht, zu welchen zeitweiligen Bedingungen. Das kann sich manch Berufsoptimist hier nicht vorstellen,
geschweige daß er es erleben oder gar erdulden möchte.
Nur soviel : Ich habe erwachsene Männer erlebt, damals 2003/2004 in Stuttgart, die sind, als sie die Unterkunft gesehen hatten, auf dem
Absatz wieder raus und nach Hause.
Es war streckenweise eine Zumutung, und dann 205 Euro pro "Schlafstelle", denn mehr war es nicht.
Zu fünft in einer Zweizimmerwohnung mit Durchgangszimmer, Betten, Liegen, Couch (zum Schlafen) von der Caritas bzw. vom ehem.
Wohnungseigentümer mit übernommen.
Ständiger Wechsel der Bewohner, unregelmäßiger Bettwäschetausch, ich kaufte mir dann schon eigene, und wenn man Glück hatte, saß
diese alte fette Vermieterin plötzlich abends um 22 Uhr noch in der Wohnung.
Da kein Vertrag existierte konnte sich dich jederzeit rauskomplementieren, also Schnauze halten.
Zeitweilig war ich mit 4 Polen in einer Wohnung, sehr prickelnd. Besonders deren Eß- und Trinkgewohnheiten.

Ich war heilfroh, als ich nach Festeinstellung durch Zufall eine Wohnung fand, bezahlbar und nahe bei der neuen Firma.
Von heute auf morgen zog ich aus, ohne ein Wort, und wohnte dann, bis Möbel da waren, auf einem aufblasbaren Bett
auf dem Teppich, mit dann fast 55 Jahren.

Da werde ich diese neue Gesellschaft kritisieren dürfen, auch, wenn ich an das denke, was mir die Zeitarbeitsfirme damals zahlte, bei der
ich 6 Monate war.
Insgesamt waren es max. 1350 Euro netto monatlich, davon der offizielle Lohn ca. 40 %, der Rest war Verpflegungsgeld, Fahrgeld, Auslöse ect.pp.
Wieviel bleibt da wohl für die Rentenversicherung, wenn man in solcher Bude Jahrzehnte jobben muß ?

Dieser Staat ist krank, die Politiker sind krank im Kopf. Das ist für mich eine egoistische ernbärmliche Bande, die vor der Wirtschaft und dem
Finanzmarkt zu Kreuze kriecht.
Da kann man sich (leider) wirklich manchmal die DDR zurückwünschen, denn schlechter ging es mir dort nicht, zumindest im Vergleich mit der
geschilderten Situation in Stuttgart.

Vielleicht ist es hilfreich, wenn man es selbst erlebt hat, nicht nur auf dem goldenen Ast zu sitzen. Wer dann noch schafft, wieder auf die Beine zu kommen, ohne Alkohol und ähnliche Dinge, in Ordnung.
Zumindest ist es hilfreich, solche Situationen richtig werten zu können, die von den "ewigen Jammerern" immer kritisiert werden.

Nur, nicht Jeder hat leider diese Kraft und den Willen, schon gar nicht, wenn er älter ist. Es kann eine verdammt schwere Zeit werden.
.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
Ährenkranz, 1941ziger, HG19801 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#500

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 20.08.2016 15:41
von Pit 59 | 10.152 Beiträge

Umfrage Mecklenburg: AfD rückt an CDU heran

Die AfD rückt in der neuesten Umfrage zu den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern näher an die CDU heran und ist drittstärkste Partei. Die CDU hat 23 Prozent, die AfD 19.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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