#341

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 29.07.2016 13:10
von Heckenhaus | 5.127 Beiträge

Der Überwachungsstaat ist bereits schlimmer als damals unter Mielke. Nur wird heute nicht ganz so rigoros verhaftet.

Die freie Meinungsäußerung jedoch ist schon ganz beträchtlich eingeschränkt, betrachtet man die soz. Netzwerke oder
auch die Kommentarspalten der Printmedien.
Was nicht korrekt ist darf nicht gesagt werden, oder es wird sanktioniert, was schon bis zum Jobverlust geführt hat.
Damals gab es Knast, heute einen Platz unter der Brücke.

Nur, warum kommen solche politisch unkorrekten Gedanken auf ?

Und, wieder eine Denkaufgabe :
Ist dieser dämliche Satz : "Wir schaffen das!" nicht ganz vorn mit Schuld an dieser Situation ?
.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#342

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 29.07.2016 13:14
von Ährenkranz | 840 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #341
Der Überwachungsstaat ist bereits schlimmer als damals unter Mielke. Nur wird heute nicht ganz so rigoros verhaftet.


Genauso ist es, es wird nicht mehr so rigeros verhaftet, es wird vieles sehr diplomatisch jetzt gemacht und die Mehrheit der Bürger merkt es nicht oder will es nicht merken - es dient ja alles nur zum Schutz jeden einzelnen Bürgers


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
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zuletzt bearbeitet 29.07.2016 13:21 | nach oben springen

#343

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 29.07.2016 13:15
von Sperrbrecher | 1.653 Beiträge

Zitat von Ährenkranz im Beitrag #337

Der deutsche Begriff "Moschee" wird missverständlicherweise auch für Sakralbauten verwendet.
Eine Moschee bzw.die Masdschid ist gemäß der arabischen Wortwurzel ein "Ort der Niederlassung" und muß im muslimischen Besitz sein.
Auch deshalb haben im Land Moscheen keine Berechtigung....

»Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.
Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.«
Türkischer Präsident Tayyip Erdogan


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#344

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 29.07.2016 14:57
von bürger der ddr | 3.594 Beiträge

Zitat von Ostalgiker im Beitrag #338
Bei uns würde man sagen: "Ihr kommt wie die alte Fasnet." Der Islam ist seit Jahrzehnten in Westdeutschland, macht doch nicht so ein Theater wegen einer Moschee. Denk doch mal nach, was ist Dir lieber: Islam im Untergrund mit radikalen Tendenzen - oder alle an einem Ort (Moschee) versammelt, wo man Predigten überwachen kann?


Ein Islam der hier in Deutschland unter "Kontrolle" gehalten wird und nicht noch gehätschelt!



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#345

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 29.07.2016 15:49
von Heckenhaus | 5.127 Beiträge

Zitat von Ostalgiker im Beitrag #338
Bei uns würde man sagen: "Ihr kommt wie die alte Fasnet." Der Islam ist seit Jahrzehnten in Westdeutschland, macht doch nicht so ein Theater wegen einer Moschee....



Wart´s ab, bis über der Stiftskirche zum Heiligen Kreuz in Horb der Halbmond leuchtet.
Der Tag wird kommen, wenn die Gleichgültigkeit weiter Raum behält.
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#346

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 29.07.2016 16:58
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Zitat von Ostalgiker im Beitrag #338
... was ist Dir lieber: Islam im Untergrund mit radikalen Tendenzen - oder alle an einem Ort (Moschee) versammelt, wo man Predigten überwachen kann?
Ich will keins von beiden, Punkt.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#347

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 29.07.2016 17:03
von Freienhagener | 3.856 Beiträge

Zitat von HG19801 im Beitrag #346
Zitat von Ostalgiker im Beitrag #338
... was ist Dir lieber: Islam im Untergrund mit radikalen Tendenzen - oder alle an einem Ort (Moschee) versammelt, wo man Predigten überwachen kann?
Ich will keins von beiden, Punkt.



Finde ich auch. Da könnte man auch die NSDAP zulassen, um den NSU zu verhindern....

Ganz praktisch ist es doch so, daß Überwachung keine Konsequenzen hat bei uns.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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zuletzt bearbeitet 29.07.2016 17:04 | nach oben springen

#348

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 29.07.2016 18:33
von Ährenkranz | 840 Beiträge

Auf Grund der Diskussionen im Thread "Moslems in anderen Städten der Welt" möchte ich hier dazu noch paar Zeilen schreiben, weil sie dazu besser passen.
Das Moscheen historische Bauwerke sind und diese Architektur durchaus sehenswert ist, kann und darf man nicht leugnen - eine Besichtigung dieser ist durchaus interessant und ich akzeptiere das voll und ganz.
In Bulgarien habe ich auch mal eine besichtigt.

Ich akzeptiere aber in keinster Weise die Religion, die in diesen fantastischen Bauten ausgeübt wird.
Menschen (Muslime) werden durch die Lehren Allahs im Koran intensiv geprägt und damit auch die ablehnend -feindliche Einstellung und Haltung gegenüber Andersgläubigen, speziell gegen Juden, Christen und Nichtgläubigen.
Muslime haben von Allah den Auftrag, Europa und die ganze Welt für Allah zu erobern.

Und jeder weitere Bau einer Moschee erweitert den Horizont, um auch einheimische Bürger in diese Glaubensrichtung "zu locken".
Labile Menschen sind dabei oft erfolgreiche Fänge.

Je nachdem, wieweit der Einzelne bereit ist, eine Religion anzunehmen oder abzulehnen, so ergeben sich die Chancen, Menschen für den Koran zugewinnen.
Nicht selten schließen sich gerade Jugendliche dem Islam an, weil sie oft im Land von der Politik enttäuscht werden und keine Chance bekommen, gerade nach einer Ausbildung sich durch Arbeit etwas aufbauen zu können.
Das trifft auf Deutschland und vielen anderen Länder Europas und auch außerhalb zu.

Und mit Moscheen, die gerade eben allen offen stehen, hat der Islam die besten Karten, weitere Anhänger zu bekommen.
Von daher ist es recht diplomatisch, Moscheen immer weiter auszudehnen, gerade in Europa.

Verantwortliche, die immer mehr Bauten von Moscheen genehmigen, sollten sich mal intensiv mit dem Islam beschäftigen.
Und auch Befürworter solcher Bauten sollten nicht nur das Gebäude von außen sehen, sondern die Diplomatie die innen steckt.
Auch islamischer Terror keimt in Moscheen.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
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zuletzt bearbeitet 29.07.2016 18:57 | nach oben springen

#349

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 29.07.2016 19:18
von Hanum83 | 4.693 Beiträge

Wenn ich vom Feeling her das Morgenland um mich rum haben möchte dann muss ich halt dahin ziehen.
Hier ist Deutschland und nicht Neuarabien oder was in die Richtung, tut mir leid, aber da habe ich altertümliche Ansichten.
Die Moslems können sich von mir aus im Gewerbegebiet einen Flachbau mit einem kleinen Türmchen drauf hinstellen.
Uns striezt das Bauamt das es eine Freude ist, die Dachform und die Eindeckung wird dir vorgeschrieben, die Art der Grundstücksumfriedung und welche Hecken ja und welche nicht und dann sollen dir solche Dinger aus tausend und einer Nacht vor die Nase gestellt werden, ja wo sind wir denn hier?


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 29.07.2016 19:26 | nach oben springen

#350

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 29.07.2016 21:45
von Sperrbrecher | 1.653 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #349

Wenn ich vom Feeling her das Morgenland um mich rum haben möchte....

Dann genügt es bestimmte Stadtviertel in einer westdeutschen Großstadt aufzusuchen.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#351

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 30.07.2016 09:04
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #350
Zitat von Hanum83 im Beitrag #349

Wenn ich vom Feeling her das Morgenland um mich rum haben möchte....

Dann genügt es bestimmte Stadtviertel in einer westdeutschen Großstadt aufzusuchen.

Zu dieser Problematik:



CDU-Politiker Jens Spahn: "Ein Verbot ist überfällig. Ich bin burkaphob"


CDU-Präsidiumsmitglied Spahn fordert eine härtere Gangart gegen integrationsunwillige Flüchtlinge. Und er warnt: Offenheit für andere Kulturen droht zum Rückfall in verklemmte Spießigkeit zu führen.

Die Welt: Herr Spahn, Deutschland ist von mehreren Attentaten erschüttert worden. Die Bundesregierung hat anfangs argumentiert, die Täter seien Flüchtlinge, die vor dem großen Ansturm im Herbst 2015 angekommen seien. Kann man so die Bürger beruhigen?
Jens Spahn: Angela Merkel hat es ja gesagt: Es ist egal, wann die Täter als Flüchtlinge zu uns gekommen sind. Klar ist, dass unter den Flüchtlingen nicht nur Engel sind. Manche haben eine Vorgeschichte als Alltagskriminelle, andere haben im Krieg gekämpft, und manche wollen hier offensichtlich gezielt islamistischen Terror verbreiten. Wir müssen sicherstellen, dass nicht die Falschen zu uns kommen.

Die Welt: Die Kanzlerin wiederholt stoisch ihr "Wir schaffen das". Wäre ein Bekenntnis, die Lage anfangs unterschätzt zu haben, nicht eher ein Zeichen von Stärke?

Spahn: Mein Eindruck ist, dass wir alle vor einem Jahr unterschätzt haben, was mit dieser großen Flucht- und Migrationsbewegung auf uns zukommen würde. Integration ist eine Herkulesaufgabe, die nicht mit einem dreiwöchigen Sprachkurs abgeschlossen ist. Die Kluft zu den Herkunftsländern bei Kultur, Religion und Wohlstand ist riesig.

Stellen Sie sich mal vor, Sie müssten plötzlich in Afghanistan leben – wie schwer Ihnen das fallen würde! Die Gleichberechtigung von Mann und Frau, der Umgang mit Juden, mit Schwulen und Lesben, mit anderen Religionen, mit dem Reichtum des Nachbarn. Das alles erfordert klare Ansagen und Regeln, die wir auch durchsetzen müssen. Das haben wir am Anfang nicht immer gemacht.

Die Welt: Was erwarten Sie von den Flüchtlingen, die schon hier sind?

Spahn: Deutschland ist zum Sehnsuchtsort für viele geworden. Dieses reiche Land mit seiner neuen Offenheit und Stärke wirkt wahnsinnig anziehend. Kinder, denen in Syrien der Tod drohte, haben bei uns die Chance, alles zu werden, vom Musiklehrer bis zum Vorstand eines Dax-Konzerns. Das ist wunderbar.

Mit dieser Verheißung dürfen wir aber umgekehrt auch die Bereitschaft zur Anpassung erwarten: Wer meint, Männer seien mehr wert als Frauen, wer sich weigert, Deutsch zu lernen oder seine Tochter zum schulischen Schwimmunterricht zu schicken, der sollte in einem Land Schutz suchen, das besser zu ihm passt ...

Die Welt: Was heißt das konkret?

Spahn: Jedem, der sich auf den Weg nach Deutschland macht, muss klar sein, dass sein Leben hier ganz anders aussehen wird als in der Heimat. Er sollte es sich genauer überlegen, ob er wirklich in diese westliche Kultur hier will. Und denjenigen, die bereits hier Schutz gefunden haben, müssen wir mit größerer Entschiedenheit begegnen: Wer seine Tochter nicht zum Unterricht lässt, muss in Zukunft erleben, dass das Mädchen dann von staatlichen Stellen zu Hause abgeholt und zur Schule gebracht wird.

Und der Vorschlag, Eltern Hartz-IV-Leistungen zu kürzen, wenn ihre Kinder ständig in der Schule fehlen, gehört wieder auf den Tisch. Da waren wir in der Vergangenheit nicht konsequent genug. Diese falsch verstandene Toleranz war übrigens immer zum Schaden für die Kinder.

Die Welt: Es ist gute deutsche Tradition, dass man versucht, Dinge per Gesetz zu regeln. Welche Gesetze müssen geändert werden?

Spahn: Die größten Probleme bei der mangelnden Bereitschaft zur Integration haben wir bei Migranten aus dem arabischen Raum. Leider auch in Sachen Kriminalität. Es kann nicht sein, dass ein Ladendieb immer wieder mit einer Bewährungsstrafe davonkommt, obwohl er schon Dutzende Male erwischt wurde. Wer immer wieder kriminell handelt, muss ins Gefängnis. Wir brauchen bei solchen Mehrfachtätern endlich Mindeststrafen ohne Bewährung.

Der sozialpädagogische Ansatz, Tätern immer wieder eine neue Chance zu geben, funktioniert nicht mehr. Er wird gerade von diesen Jugendlichen als Einladung verstanden, munter weiterzumachen. Und es macht andersrum die Deutschen rasend, wenn sie immer wieder lesen müssen, dass Diebe, Grapscher und Betrüger nach der Aufnahme der Personalien gleich wieder freikommen.

Die Welt: Der bekannte deutsch-syrische Wissenschaftler Bassam Tibi hat in einem Interview gesagt, in seiner Heimatstadt Göttingen gäben Flüchtlinge inzwischen den Ton an. Deutsche würden sich nicht trauen, sie zurechtzuweisen, wenn sie etwa laut Musik hörten.

Spahn: Viele sagen in solchen Alltagssituationen nichts, weil sie Sorge haben, gleich als Fremdenfeind abgestempelt zu werden. Hinzu kommt auch die Angst vor Eskalation, da einige der Migranten aus gewaltaffinen Kulturen kommen und nicht zimperlich sind, mal zuzuschlagen. Dabei entscheidet sich genau in solchen konkreten Situationen, ob wir unsere Art zu leben durchsetzen oder nicht. Und diese vielfältige Gesellschaft erfordert daher auch deutlich mehr Polizei als bisher.

Die Welt: Haben Sie das Gefühl, es gibt bereits eine schleichende Anpassung an die neuen Mitbürger?

Spahn: Zu oft ja. Bei mir im Fitnessstudio gibt es jetzt Hinweisschilder, die das Duschen in Badehose ausdrücklich erlauben. Zu viele arabische Muskelmachos standen da vorher mit ihrer Unterhose drunter, weil sie sich nackt genierten. Bei Ikea kommen mir Frauen in Vollverschleierung entgegen.

Das ist eine gesellschaftliche Veränderung, die ich nicht will. Unsere Offenheit für andere Kulturen droht in solchen Fällen zum Rückfall in alte verklemmte Spießigkeit zu führen. Ich will aber kein verklemmtes Deutschland.

Die Welt: Sie haben die Verschleierung angeführt. Es war ausgerechnet die bayerische Wirtschaft, die auf einen Vorschlag von Ilse Aigner, die Vollverschleierung zu verbieten, ablehnend reagiert hat. Wenn es um den Profit geht, gibt es offenbar plötzlich viel Toleranz.

Spahn: Bei mir nicht! Ein Verbot der Vollverschleierung, also von Nikab und Burka, ist überfällig, auch als Signal in die Welt. Stellen Sie sich vor, wie dieses Gespräch wäre, wenn wir uns hier vollverschleiert gegenübersäßen. Ich will in diesem Land keiner Burka begegnen müssen. In diesem Sinne bin ich burkaphob.

Die Welt: Sehen Sie denn durch Frauen in Burkas die gesellschaftliche Freiheit gefährdet?

Spahn: Deutschland ist in den letzten Jahren offener und gelassener geworden. Diese neue Offenheit kommt gerade von zwei Seiten unter Druck: Zum einen durch die spießige Verklemmtheit, die vom konservativen Islam ausgeht. Und zum anderen durch den politischen Rechtsruck, den wir gerade erleben. Beides bereitet mir große Sorge. Dagegen müssen wir als Parteien der Mitte aufstehen.

Die Welt: Die CSU hat viele Forderungen Richtung Berlin geschickt. Bayern will den Sicherheitsapparat aufrüsten. Kann mehr Polizei Anschläge wie in Würzburg, Ansbach oder auch den Amoklauf in München verhindern?

Spahn: Mehr Polizei hilft generell bei der Durchsetzung von Sicherheit und Ordnung. Es geht aber auch um die Befugnisse der Polizei. Was Polizisten in Deutschland alles verboten ist, von der Verbrecherverfolgung in der Fußgängerzone bis zum Waffengebrauch bei flüchtenden Tätern, ist eigentlich hanebüchen.

Deswegen ist es richtig, dass die CSU ebenso wie die Kanzlerin die Sicherheitskräfte stärken will. Und wir werden ohne Zweifel auch unsere Bundeswehr stärken müssen, da in Zukunft eher mehr als weniger Militäreinsätze in der Nachbarschaft Europas zu erwarten sind.

Die Welt: Das alles kostet viel Geld. Die CSU liebäugelt gleichzeitig mit der Mütterrente für alle. Müssen wir auf solche sozialen Wohltaten verzichten?

Spahn: Unsere derzeitige finanzielle Lage ist gut. Und trotzdem müssen wir Prioritäten setzen. Der Schwerpunkt der nächsten Jahre muss offenkundig bei der inneren und äußeren Sicherheit liegen. Dort geben wir bereits dieses Jahr deutlich mehr Geld aus. Aber es geht nicht alles gleichzeitig. Für die kommenden Jahre gilt: statt ständig neuer Sozialausgaben lieber mehr Geld für die Polizei.

Quelle: DIE WELT


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#352

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 30.07.2016 11:58
von Hanum83 | 4.693 Beiträge

Der Herr Spahn gefällt mir schon lange im CDU-Präsidium, mal schauen wann seine Chefin ihn in gewohnter Manier die Luft rauslässt, der alte verkniffene Besen wird wohl solche kessen Sprüche nicht lange dulden.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
der Anderdenkende, EMW-Mitarbeiter, Hapedi, bürger der ddr, IM Kressin und Sperrbrecher haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.07.2016 12:00 | nach oben springen

#353

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 30.07.2016 15:33
von IM Kressin | 913 Beiträge

Zitat
„Bei Ikea kommen mir Frauen in Vollverschleierung entgegen.

Das ist eine gesellschaftliche Veränderung, die ich nicht will“.

Ein Verbot der Vollverschleierung, also von Nikab und Burka, ist überfällig, auch als Signal in die Welt.



Richtige Aussagen, der keine Taten folgen.

Herr Spah fordert das schon sehr lange und der alte verkniffene Besen duldet diese kessen Sprüche schon lange nach dem Seehofer-Prinzip.

Zitat von Gast im Beitrag Muslime in Deutschland

Zitat
01.07.14

Auch Deutschland sollte die Burka verbieten

Ein gutes Urteil: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte erklärt Frankreichs Burka-Verbot für rechtens.
http://www.welt.de/debatte/kommentare/ar...-verbieten.html


Bewegt sich was?


Zitat
12.11.2014


CDU-Politiker Jens Spahn fordert Burkaverbot


"Dass Frauen sich nur komplett verhüllt im öffentlichen Raum bewegen dürfen, kann ich nicht akzeptieren": Der CDU-Abgeordnete Jens Spahn plädiert für ein Burkaverbot in Deutschland - und warnt vor einer falsch verstandenen Liberalität.
http://www.tagesspiegel.de/politik/islam...t/10968606.html




Ein mitterlweile gelöschter User hat darüber schon am 12.11.2014. Jens Spahn äußerte sich schon x-malig, leider ohne Folgen, wird alles schnell vergessen.

Möglicherweise, wenn er der Chefin auf die Nerven geht, ist der Job als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen schnell dahin.

Mir schwant: Es wird sich nichts bewegen!

Kein Handeln, keine Bewegung, das Übliche: Heiße Luft, davon ganz viel!



Es grüßt Euch

Kressin


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!
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#354

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 29.08.2016 16:18
von Pit 59 | 10.131 Beiträge

Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag den Eingang einer Moschee in Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) mit Gasbetonsteinen zugemauert


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#355

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 29.08.2016 16:42
von suentaler | 1.923 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #354
Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag den Eingang einer Moschee in Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) mit Gasbetonsteinen zugemauert



[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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#356

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 29.08.2016 17:11
von LO-Wahnsinn | 3.485 Beiträge

In der Presse war gleich von einem rechten Anschlag zu lesen.

Die Ansichten mögen verschieden sein, angesichts der Zettelchen die dabei waren, die einen demokratischen Protest deutlich machten, sehe ich hier kein Naziprogrom, sondern ein Ausdruck des Protestes mit -wenn auch- rabiaten beschädigenden Mitteln, Anschläge sehen anders aus.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#357

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 29.08.2016 17:28
von Pit 59 | 10.131 Beiträge

Ich hätte mich gebogen vor Lachen

Angefügte Bilder:
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#358

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 29.08.2016 17:38
von Heckenhaus | 5.127 Beiträge

Jetzt ist keine Zeit für Moschee-Theater...
...noch ein wenig relaxen.


http://www.general-anzeiger-bonn.de/news...cle3341951.html


.


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„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
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— Abraham Lincoln –
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#359

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 29.08.2016 17:41
von Pit 59 | 10.131 Beiträge
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#360

RE: Moscheebau in Erfurt

in Themen vom Tage 29.08.2016 17:55
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #354
Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag den Eingang einer Moschee in Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) mit Gasbetonsteinen zugemauert
Ich weiß zwar nicht welcher Straftatbestand damit erfüllt würde, aber ich muss zugeben, dass ich mich diebisch über diesen Coup freue.



... und ich kann mir schon vorstellen, welches Drama nun wieder losgeht.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
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