#21

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 08.03.2016 20:36
von thomas 48 | 3.574 Beiträge

Ich bin geboren 1948 und wohnte in der Gustav Nachtigall Str. 17.
Später nach 1954 wurde sie in die Thomas - Heinrich Mann Str. umbenannt.
Wann war das und warum?


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#22

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 09.03.2016 04:56
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von damals wars im Beitrag #15
Halle war von Potsdam aus gut zu erreichen.
Unweit des KDL befand sich die Bushaltestelle, von dort ging es nach Schönefeld.
Dann Umstieg auf die Bahn über die damals noch vorhandenen Holztreppe und dabei aber aufgepasst, nicht das man einer Streife in die Arme lief.
Später wurde der Bahnhof dann umgebaut, das war ne Umstellung!
Am besten war es, einen D- Zug zu bekommen. Klappte nicht immer, dann ging es über die Dörfer. Und da gab es eine Menge.
Außerden gab es eine Busverbindung nach Potsdam,die habe ich aber nie ausprobiert.
In Halle dann zur Straßenbahn, oder noch besser zum Taxi, Uniformierte wurden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Schwarztaxifahrer waren auch gern behilflich...



Hubert, zum Teufel noch mal. Ein Bild von einer Gartenlaube mit Blitzschutzanlage müsste doch drin sein. Ein paar erklärende Worte dazu?
Gerd


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#23

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 09.03.2016 07:17
von Udo | 1.267 Beiträge

Ich war vor 3 Jahren, im Rahmen eines Sommerausfluges meiner Dienststelle, in Halle. Wir besuchten den Halloren Schokoladenbetrieb und hatten eine Stadtführung. Ich habe da nichts Schönes gesehen. Eine durch und durch hässliche Stadt. Das ist ähnlich wie Brandenburg an der Havel. Leipzig, ein Jahr später besucht, war dagegen angenehm.


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#24

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 09.03.2016 10:37
von Lutze | 8.039 Beiträge

Wer die Stadt Halle liebt,bittesehr,
schon alleine der Rote Ochse sagt nichts Gutes
www.roter-ochse-zelle48.com
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#25

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 09.03.2016 16:26
von Krepp | 534 Beiträge

Hallo,
langsam wird's albern.
Was hat der "alte" Rote Ochse mit der jetzigen Stadt Halle zu tun?



Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin
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#26

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 09.03.2016 17:38
von EK 70 | 233 Beiträge

Zitat von Krepp im Beitrag #25
Hallo,
langsam wird's albern.
Was hat der "alte" Rote Ochse mit der jetzigen Stadt Halle zu tun?




Die Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) erinnert an die hier während der nationalsozialistischen Diktatur in den Jahren 1933 bis 1945 inhaftierten und hingerichteten Opfer der politischen Strafjustiz.

Sie erinnert ebenfalls an die während der kommunistischen Diktatur in den Jahren 1945 bis 1952 von sowjetischen Geheimdiensten und Militärtribunalen willkürlich Internierten und Verurteilten sowie den 1950 bis 1989 vom Ministerium für Staatssicherheit und Strafvollzugsorganen der DDR inhaftierten Opfer politischer Verfolgung.

Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt

EK 70



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#27

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 09.03.2016 17:44
von StabsfeldKoenig | 2.654 Beiträge

Zitat von EK 70 im Beitrag #26
Zitat von Krepp im Beitrag #25
Hallo,
langsam wird's albern.
Was hat der "alte" Rote Ochse mit der jetzigen Stadt Halle zu tun?




Die Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) erinnert an die hier während der nationalsozialistischen Diktatur in den Jahren 1933 bis 1945 inhaftierten und hingerichteten Opfer der politischen Strafjustiz.

Sie erinnert ebenfalls an die während der kommunistischen Diktatur in den Jahren 1945 bis 1952 von sowjetischen Geheimdiensten und Militärtribunalen willkürlich Internierten und Verurteilten sowie den 1950 bis 1989 vom Ministerium für Staatssicherheit und Strafvollzugsorganen der DDR inhaftierten Opfer politischer Verfolgung.

Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt

EK 70


Nimmt man vom Gedenken für die von 1945 bis 1989 Verurteilten eigentlich die Täter von 1933 bis 1945 aus? Wenn ja wie? Denn diese Täter (soweit nicht nach Südamerika oder Westdeutschland geflohen) wurden sowohl von sowjetischen Militärgerichten, als auch später von der DDR-Justiz hart, aber gerecht verurteilt.



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#28

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 09.03.2016 17:51
von damals wars | 12.194 Beiträge

Hat auch nichts mit Halle zu tun: https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Fuhlsb%C3%BCttel


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#29

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 09.03.2016 18:39
von furry | 3.580 Beiträge

"Unser geliebtes" setze ich mal in Gänsefüßchen.
Als Kind war ich mehrfach in Halle. Dort haben wir einen Schulfreund meines schlesischen Vaters besucht, der Futtermeister im Zoo war. Da ergab sich mancher Blick hinter die Kulissen. Für ein Kind sehr interessant.
Weniger schöne Erinnerungen habe ich an einen Klassenausflug. Der Zufall hat uns in eine Roßschlachterei am Reilecke geführt. Das Essen gab es auf den damals üblichen Dreiteilerplatten aus Plastik, die große Fläche war von den Esser zuvor ordentlich zersägt und die Sägespuren durch den verbliebenen Dreck gut sichtbar. Und zur großen Freude wurden während des Runterschlingens auch noch Knochen nebenan in der Küche gesägt.
Der Bahnhof nachts war auch ein Erlebnis. Dort hatte ich 1972 mehrfach Aufenthalt. Wo wollte man hin? In die Mitropa. Dort trafen sich um die Zeit die Gestalten, die das Tageslicht scheuten. Seit dem mache ich um Halle, auch wenn jetzt einiges schöner und ansehnlicher ist, einen großen Bogen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#30

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 09.03.2016 19:00
von damals wars | 12.194 Beiträge

An die Mitropa hat wohl jeder so seine Erinnerung. Rhabarbersüßmost war als Kind für mich das Grauen.
Einmal hatte ich Aufenthalt in Leipzig. Da gab es sogar eine Holzverkleidung.
Hirsch war im Angebot! Nachdem ich den Hirschkäfer" im Essen enddeckte, war ich satt.
Zu Vereidigung in Perleberg haben wir in der Mitropa gegessen. Nachtisch eingekochte Erdbeeren mit Sahne.
Ich durfte dann zurück in die Schule, alle anderen mussten zurück nach Halle.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 09.03.2016 20:23
von damals wars | 12.194 Beiträge

Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#32

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 09.03.2016 21:05
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Meine Freundin die ich kurz vor der Wende hatte, war beim Wachdienst im Naumburger Knast.
Sie hatte Abi gemacht, dann ihr gewünschtes Studium nicht bekommen weil es da nicht jedes Jahr Studienplätze gab und machte die Wache zur Überbrückung.
In dieser Zeit musste sie auch mal eine Zeit in Halle im Roten Ochsen Wache schieben.
Ich brachte sie dann mehrmals mit dem Auto hin und da sie dann dort ne ganze Woche war und ich Notstand hatte, gings irgendwo draussen vorm Ochsen im Auto nochmal rund, hatte ja Gardinchen an meinem Wolga.

Nach der Wende war ich auch noch mehrmals in Halle, am Saaleufer, weiss nicht mehr genau wo das war, da wohnte ein Kollege und wir machten ab un zu Party.

Ne schön fand ich Halle nie so richtig.
Halle wie Dessau hat das gleiche Schicksal getroffen.
Das Zentrum von Bomben im 2. WK zerstört, wurde viel weggerissen oder es verrottete und mitten rein hat man hässliche Architektur gesetzt die zum alten Stadtbild garnicht passte.
Erst in den 80zigern begann man damit einige Lücken zu schliessen und dabei die Architektur zu beachten.
Eigentlich war das auch in Leipzig so und in Dresden, doch dort passte sich das besser ein.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#33

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 09.03.2016 22:19
von Moskwitschka | 2.532 Beiträge

Ich habe an Halle viele schöne Erinnerungen, die bis in die frühen 60-er zurück gehen. Diese aufzuschreiben habe ich keinen Bock.

Was ich besonders mag, ist der Hallenser Dialekt. Der hat so etwas melodisches. Egal wo ich bin, ob an der Ostsee oder im Rheinland. Wenn ich diesen Hallenser "Singsang" höre, lausche ich einfach. Und freue mich.

Manchmal kommt man dann auch ins Gespräch. Und diese Gespräche mit Hallensern sind nicht die schlechtesten. Angefangen über die stiefmütterlchen Behandlung von Halle zu DDR - Zeiten. Nicht zuletzt geschuldet der Nähe zu Leipzeig, wo sich zweimal im Jahr zur Messe die "Welt" getroffen hat, bis hin zur jüngeren Geschichte, wo Magdeburg als Landeshauptstadt im Mittelpunkt steht. Halle wurde immer irgendwie vergessen. Manchmal denke ich, Halle wird das "Schmuddelkind" - Image nie los. Mir persönlich ist das egal. Ich bin gerne in Halle. Leider viel zu selten in der letzten Zeit.

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

Klauspeter, damals wars und matzelmonier79-2 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.03.2016 22:24 | nach oben springen

#34

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 10.03.2016 07:58
von GKUS64 | 1.611 Beiträge

Auch wichtige technische Einrichtungen waren und sind in Halle angesiedelt:

1. Das ZIS (Zentralinstitut für Schweißtechnik) mit seinem berühmten Chef Dr. Werner Gilde.
Heute ist es das SLV (Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Halle GmbH)

2. Das ASMW (Amt für.....), heute ist es das Landeseichamt !

Und das mit dem lustigen Dialekt kann ich auch bestätigen (meine Frau kommt aus Bernburg), der Spruch: "Mir und mich verwechsle ich nich, das kommt bei mich nich vor" beschreibt das ganz gut!

MfG

GKUS64


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#35

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 10.03.2016 09:01
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Auch für andere scheint Halle eine Erinnerung Wert zu sein.

http://vk.com/video6012816_166774541

Halle war die Stadt in der ich einst gelernt hatte, hier war die Mutterdienststelle das Bw Halle G, in meiner Zeit als Ferienarbeiter bei der MITROPA schnupperte ich als 14 jähriger schon mal am Berufsleben, hielt dort mit wenn Erwachsene beim Bierkistenstapeln (300 Stück: 3) aus der Puste gerieten, lernte, daß man dort klauen mußte um dazu zu gehören ( es ging meist um überzählige Bierflaschen, Restposten von Torten, Kuchen, Hähnchen für die Katzen zu Hause...) und auch später als Investor im Mietwohnungsbau blieb Halle eine gute Adresse.
Dort sind gut 20 Jahreslöhne angelegt, Leerstände gibt es immer mal im fluktationsgeplagten Mehrfamilienhaus im Giebichensteinviertel (Studenten- WG's) aber ansonsten sind meine langjährigen Mieter im Paulusviertel, Rosengarten, Weingärten usw. glücklich und zufrieden dort.
Es ist eine Stadt in der sich an bestimmten Standorten die Idylle des Landlebens mit den Annehmlichkeiten der Großstadt verbindet, z. B. an einigen innerstädtischen Angelrevieren am Saaleufer, die es durchaus gibt, der Rabeninsel und anderswo.
Zu DDR- Zeiten waren der Buchladen und die Expovita erste und regelmäßige Adressen und Anlaufpunkte, meine Schwester lernte dort ihren Mann kennen und wohnte auch eine Zeitlang dort, bis sich der Hauskauf auf dem Land ergab.
Das schien damals für einige Hallenser die bessere Alternative zu sein, ich selbst konnte den riesigen Wohnblöcken der Silberhöhe die ich bei meinen täglichen Anreisen zur Lehrausbildung als erstes erblickte nicht viel abgewinnen, obwohl zu Hause das Klo noch über dem Hof erreichbar war.
Und wenn jeder Satz mit "wahr" (statt "gelle" oder "odr" -Switzerland-) endet weiß man auch mit verbundenen Augen, wohin es einen verschlagen hat.



vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 10.03.2016 11:00
von Paramite | 414 Beiträge

Ich habe zwar nur kurze Zeit in Halle gewohnt, dafür aber schöne Zeiten erlebt.
Ein Hoch auf die Hallenser Sportvereine, allen voran der HFC mein seinem KW-Stadion und die Saalebulls. Ach ja die Eissporthalle, leider nicht mehr vorhanden.

Die schöne Peißnitz mit ihrer Eisenbahn, meine Frau hat dort ihren Pionierdienst geleistet.
Eine meiner Lieblingsstadt in Deutschland!


Wenn du zu viel säufst, geht die Leber am Alkohol kaputt. Wenn du zu viel rauchst, haut's die Lunge auseinander. Aber das Hirn lässt sich mit allem Blödsinn füllen – es bleibt schmerzfrei! Richard Rogler

Alt werden und dumm bleiben, das ist ein richtiges Kunststück! Hans Kasper
Klauspeter, damals wars und katerjohn haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 11.03.2016 12:43
von Klauspeter | 987 Beiträge

Da war ich nun einige Tage unterwegs und habe jetzt erst den schönen Strang entdeckt, den thomas 48 hier eröffnet hat.

Für mich ist und bleibt Halle die schönste Stadt.
Wer es nicht glaubt, der sollte mal einen Spaziergang machen – entland er Saale über die Klausberge mit Jahns-Höhle, weiter zur Burg-Giebichenstein, die Peißnitz mit einer Rast im „Krug zum Grünen Kranze“.

Wenn dann die Füße noch mitmachen, einen Abstecher zum Bergzoo Halle (möglichst zur Zeit der Fliederblüte), eine Besichtigung der Franckeschen Stiftungen, des Saline-Museums, und des Doms.

Einige schrieben hier im Strang, dass Halle zu DDR-Zeiten „runtergekommen“ wirkte. Bedenken sollte man, dass Halle vor 1210 Jahren erstmalig urkundlich erwähnt wurde. Eine so alte Stadt hat immer seine Probleme.
Hinzu kommt, dass Halle im II. Weltkrieg kaum zerstört wurde. Erfreulicherweise bileb der städtebauliche Charakter der Stadt erhalten.
Ein großes Glück für die Stadt Halle – aber auch ein großes finanzielles Problem – damals wie heute. Dennoch entstand auch zu dieser Zeit vieles neu. Ich denke da nur an das geschmackvolle Wohngebiet „Moritzzwinger“ in der Nähe der Franckeschen Stiftungen.

„Dreckecken“ gitbt es auch heute in Halle. Die Große-Ullrich-Str. war zu DDR-Zeiten eine angenehme Einkaufsstr., währen man die Kleine-Ullrich-Str. vergessen konnte. Heute ist es genau umgekehrt.
Zu DDR-Zeiten war die Leipziger Straße (vom Marktplatz zum Bahnhof die Einkaufsstr. Von Halle. Wer heute diese Straße entlang spaziert, wird entsetzt sein, was er da ab dem Leipziger Turm zu sehen bekommt.
Zu DDR-Zeiten war das damals berühmte „Bad Wittekind“ eine alte und niveauvolle Kulturstädte. Wenn ich böse wäre, dann würde ich sagen, dass sich dieser Bereich heute nur noch für Übungen im Städte-Nahkampf eignet...

Es ist also nichts vollkommen, und ich freue mich über alle diejenigen, die hier ihre Liebe zu dieser herrlichen Stadt bekundeten.

Klaus


damals wars, Hackel39, vs1400, Hanum83 und katerjohn haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#38

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 11.03.2016 13:56
von GKUS64 | 1.611 Beiträge

Auch ich als DDner will mal etwas Werbung für Halle machen:

Es ist zwar alles nur geklaut, aber mit Quellenangabe! Und: Kopieren ist leichter als Schreiben! Außerdem sind Plagiade, vor allem in Dissertationen, weit verbreitet, das ist aber keine!

Die Franckeschen Stiftungen zu Halle, gegründet 1698 als pietistisches Sozial- und Bildungswerk von AUGUST HERMANN FRANCKE (1663-1727), sind heute als moderner Bildungskosmos eng mit ihrer Geschichte verbunden. Sie fühlen sich einem doppelten Vermächtnis verpflichtet: der Verantwortung für die Rettung und dauerhafte Erhaltung des Gebäudeensembles der Schulstadt mit ihren wertvollen kulturhistorischen Sammlungen sowie dem Auftrag, die Ideen und Traditionen ihres Gründers in die Zukunft zu führen.
Francke folgte Luther: Was der Reformator Martin Luther im 16. Jahrhundert begann, setzte der Pietist August Hermann Francke 200 Jahre später fort. Schon Luther forderte gleiche Bildung für alle Kinder. Francke begann um 1700 mit dem Bau einer Schulstadt, in der zum ersten Mal in der Geschichte jeder Schüler unabhängig seiner sozialen Herkunft und gemäß seiner persönlichen Begabungen und Möglichkeiten gefördert wurde, um seinen Platz in der Gesellschaft zu finden.

Die Franckeschen Stiftungen in der Lutherdekade – mit diesem Thema präsentieren sich die Franckeschen Stiftungen auf der diesjährigen Internationalen Tourismusmesse ITB vom 9. – 13. März 2016 in Berlin am Sachsen-Anhalt-Stand, Halle 11.2, Stand 101.

Mit zwei großen Jahresausstellungen werden die Franckeschen Stiftungen ab 31. Oktober 2016 zum Reformationsjubiläum in die historische Schulstadt einladen: Die Ausstellung „Wissensspeicher der Reformation“ wird sich bedeutenden protestantischen Bibliotheken widmen und die Jugendausstellung „Der Wert der Reformation“ wird die Relevanz protestantischer Werte für uns heute multimedial beleuchten.

Aus http://www.francke-halle.de/luther2017.html



MfG

GKUS64


zuletzt bearbeitet 11.03.2016 13:59 | nach oben springen

#39

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 11.03.2016 15:27
von damals wars | 12.194 Beiträge

Bekannt ist Halle für die ABF, die hier schon mal vorgestellt wurde:
Arbeiter-und- Bauern-Fakultät (ABF)
durch Fritz Weineck https://de.wikipedia.org/wiki/Der_kleine_Trompeter
Dem http://krugzumgruenenkranze.de/, aus dem zu DDR Zeiten eine Volksmusiksendung kam
Dem http://www.lda-lsa.de/landesmuseum_fuer_vorgeschichte/ mit der http://www.lda-lsa.de/himmelsscheibe_von_nebra/
Der ersten sozialistischen Großstadt der DDR Halle Neustadt
und den eingedeutschten Pfälzern/Leunapfälzern/Leunabelzern/Leunaarbeitern
und den eingedeutschten Pfälzern/Bunapfälzern/Bunabelzern/Bunaarbeitern
dem HFC einschließlich neuem Stadion
uva.

Und, ich bin Merseboorcher.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
Klauspeter hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#40

RE: Unser geliebtes Halle

in DDR Bilder 11.03.2016 15:50
von Moskwitschka | 2.532 Beiträge

Und noch mal Halle im Forum Wer kennt den Retter von Halle an der Saale?

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

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