#141

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 09.03.2016 18:26
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #139
Ja, jetzt wo Du's sagst, Hess v. Wichdorf, das war der Autor der Beiträge. Ich hatte die ganze Zeit überlegt, aber nach 36 Jahren wollte mir der Name nicht einfallen.

hab gegurgelt und das Lit-Zitat gefunden:
Heß v. Wichdorff, H.
Die Goldvorkommen des Thüringer Waldes und des Frankenwaldes und die Geschichte des Thüringer Goldbergbaus und der Goldwäschereien.
Beitr. zur Geschichte d. Thür. Bergbaus T. 1 1914(= Archiv für Lagerstättenforschung, H. 4). Berlin.


Das hatten wir damals auch überlegt, dass in den aufgearbeiteten Seifen kaum noch was drin sein dürfte und Material direkt aus dem rezenten Flussbett durchgewaschen, leider auch ohne Erfolg. Das meiste Gold scheint sich in den höheren diluvialen Terassen zu befinden. Eigentlich auch logisch, denn während der Eiszeit gabs ja in den Tälern mit der heutigen Situation verglichen eine vielfach höhere Wasserführung. Dementsprechend höher waren sicher auch die Erosions- und Anreicherungsraten. Das mit den Anglern ist mal wieder typisch deutsch und lächerlich. So viele dürften ja nun auch wieder nicht vor Ort sein die da ab und zu mal waschen. Würde es eher als Problem ansehen, wenn da ganze Hänge abgetragen werden.

Grümpenbach, war das im Neumannsgrund südlich von Steinheid? Da gibts laut "Wichdorf-Karte" ein ziemlich massives Goldquarzvorkommen zwischen Steinheid und Neumannsgrund. Der Neumannsgrund mit dem Grümpenbach geht quer durch das Quarzitmassiv, so dass da durch natürliche fluviatile Erosion sicher einige 100.000 t Gangmasse ausgeräumt und aufgearbeitet wurden und sich einiges Gold im Bachbett angereichert haben dürfte. Kann ich mir durchaus vorstellen, dass die Talsedimente des Grümpenbaches etwas höffiger als anderswo sind.




Gruß Kalubke

p.s. Das Vorkommen liegt südlich des Rennsteiges und damit südlich der Wasserscheide Elbe/Main. Das ganze schöne Gold ist also von Mutter Natur in den Westen gewaschen worden. Schalck-Golodkowski würde sich heute noch im Grabe rumdrehen, wenn er das wüsste.


Ob´s das Gebiet auf der Karte ist, weiß ich nicht mit Sicherheit. Demnächst ist wieder Anwaschen im Grümpen angesagt. Das Leitet der Leiter des Goldmuseums in Theuern, Dr. Schade. Da war ich vor vielen Jahren mal dabei. In dem Google-Link "Gold, Grümpenbach, Schade" steht ein Artikel der TA. Da wird auch begründet, warum das Goldwaschen in Thüringen außer im Grümpen grundsätzlich verboten ist. Angeblich haben es Digger mit schwerer Technik übertrieben. Aber da machen es sich die die Beamten immer einfach: Es wird gleich der Einfachheit halber alles verboten, anstatt zu differenzieren (z.B. nur Schaufel und Pfanne erlaubt). Mal sehen, vielleicht werde ich dieses Jahr mal mein Glück versuchen, mal ein paar Stunden lang zumindest. Mehr als kleine spitze Schaufel und Pfanne nehme ich auch nicht.



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#142

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 09.03.2016 18:38
von Kalubke | 2.299 Beiträge

Mit diesem Wissen über das Uran im Erzgebirge wäre den Amerikanern der Abschied aus Schwarzenberg bestimmt schwer gefallen damals. Übrigens wen's interessiert, ich habe 1989 im ZGI 16 Stück der "Metallogenetischen Karte der Böhmischen Masse" vor dem Sperrmüllcontainer gerettet. Gebe gern davon was ab.



In der Karte ist für ganz Thüringen, Sachsen, Oberfranken und Böhmen die Verteilung von Minerallagerstätten im Kristallingestein dargestellt. In Böhmen (Böhmisches Moldanubikum) gibts noch einen Haufen Gold um den mittelböhmischen Pluton herum, viel mehr als in Thüringen. Die primären Goldvorkommen sind anscheinend vorzugsweise an erzgebirgische und rheinische Störungszonen gebunden, welche die Deckgesteine von Granitmassiven durchziehen. Wenn man sich die Kontur des Goldquarzganges von Steinheid anschaut, dann scheint der auch genau auf einem Störungskreuz von einer rheinischen und einer erzgebirgischen Bruchstruktur zu sitzen. Der Grümpenbach liegt ja bei Dr. Schade quasi vor der Haustür. Da wird er wahrscheinlich zum waschen nicht ganz bis hoch nach Steinheid laufen. Laut Fotos in der TA scheint er auch in den rezenten Sedimenten zu suchen.




Uran haben sie in der Karte leider ausgeklammert, die Gründe kann man vlt. ahnen. Es ist auch in Form von Pechblende (Uranoxid) im Umfeld der Granitmassive zu finden (z.B. Joachimsthaler Granit im Westerzgebirge), vorzugsweise in kohlenstoffhaltigen Metamorphiten. Das hängt mit den geochemischen Eigenschaften der Pechblende zusammen, die während der hydrothermalen Lagerstättenbildungsprozesse bevorzugt unter reduzierenden Bedingungen in den Gängen auskristallisiert oder sich in amorpher Form ablagert.


Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 09.03.2016 20:16 | nach oben springen

#143

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 09.03.2016 21:42
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #142
Mit diesem Wissen über das Uran im Erzgebirge wäre den Amerikanern der Abschied aus Schwarzenberg bestimmt schwer gefallen damals. Übrigens wen's interessiert, ich habe 1989 im ZGI 16 Stück der "Metallogenetischen Karte der Böhmischen Masse" vor dem Sperrmüllcontainer gerettet. Gebe gern davon was ab.



In der Karte ist für ganz Thüringen, Sachsen, Oberfranken und Böhmen die Verteilung von Minerallagerstätten im Kristallingestein dargestellt. In Böhmen (Böhmisches Moldanubikum) gibts noch einen Haufen Gold um den mittelböhmischen Pluton herum, viel mehr als in Thüringen. Die primären Goldvorkommen sind anscheinend vorzugsweise an erzgebirgische und rheinische Störungszonen gebunden, welche die Deckgesteine von Granitmassiven durchziehen. Wenn man sich die Kontur des Goldquarzganges von Steinheid anschaut, dann scheint der auch genau auf einem Störungskreuz von einer rheinischen und einer erzgebirgischen Bruchstruktur zu sitzen. Der Grümpenbach liegt ja bei Dr. Schade quasi vor der Haustür. Da wird er wahrscheinlich zum waschen nicht ganz bis hoch nach Steinheid laufen. Laut Fotos in der TA scheint er auch in den rezenten Sedimenten zu suchen.




Uran haben sie in der Karte leider ausgeklammert, die Gründe kann man vlt. ahnen. Es ist auch in Form von Pechblende (Uranoxid) im Umfeld der Granitmassive zu finden (z.B. Joachimsthaler Granit im Westerzgebirge), vorzugsweise in kohlenstoffhaltigen Metamorphiten. Das hängt mit den geochemischen Eigenschaften der Pechblende zusammen, die während der hydrothermalen Lagerstättenbildungsprozesse bevorzugt unter reduzierenden Bedingungen in den Gängen auskristallisiert oder sich in amorpher Form ablagert.

Gruß Kalubke



Danke, Kalubke. Ich hab´s zwar verstanden, aber die meisten User hier werden mit den Ohren geschlackert haben ob der vielen Fachbegriffe. Aber darüber hatten wir in einem anderen Thread (wimre Meine Hobbys) schon mal gesprochen.
Wimre ist die Waschstelle dort auch nur wenige hundert Meter vom Goldmuseum entfernt.
Mit den metallogenetischen Karten kann ich leider nichts anfangen. Bin nicht mehr auf Mineraliensuche. Die Allgemeine Geologie von Thüringen und UK und die Gesteine füllen mich voll aus. Tiefe Löcher buddeln, das war mal in jüngeren Jahren.



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zuletzt bearbeitet 09.03.2016 21:45 | nach oben springen

#144

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 09.03.2016 22:16
von mibau83 | 829 Beiträge

der waschplatz des goldmuseums befindet sich ca. 500m vor dem ortseingang von theuern.
ein weiterer waschplatz befindet sich neben der gaststätte "thomas müntzer" in neumannsgrund.
kocht halt jeder sein eigenes süppchen goldmuseum/dr. schade theuern vs. ehem. touristinformation limbach.

als man sich noch einig war, gab es nur einen waschplatz kurz oberhalb der stelle wo der steinbach in die grümpen fließt, heutige gemarkungsgrenze stadt neuhaus am rennweg- gemeinde frankenblick.


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#145

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 09.03.2016 22:22
von Stringer49 | 700 Beiträge

Guten Abend,

Am Anfang war eine Frage zu Karten und jetzt sind wir im Klondike in Thüringen...

Ich überlege, ob ich nicht alles hier aufgebe und ...

Auch wenn ich nicht alles verstanden habe (die Namen und gewiss die Namen für Orte), so war die Lektüre interessant.

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#146

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 09.03.2016 22:45
von Moskwitschka | 2.532 Beiträge

Nee nicht aufgeben @Stringer49 Ich finde das Thema hoch interessant. Man meldet sich nicht immer zu Wort. Aber man freut sich über die vielfältigen Interessen und den Wissensdurst, den man zu DDR - Zeiten entwickelt hat und dem man gefolgt ist.

So ganz nebenbei habe ich erfahren, dass ich in einer ehemaligen Dorfstraße wohne, die später Kaiser Wilhelm Straße hieß. So geht jeder interessierter Leser seine eigenen Wege, die Du mit Deinem Thema angestoßen hat.

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 09.03.2016 22:46 | nach oben springen

#147

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 09.03.2016 22:53
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #146
Nee nicht aufgeben @Stringer49

[...]

Moskwitschka



Nein, ich gebe nicht auf. Im Gegenteil, ich finde es sehr anregend. Das ist ja der Reiz einer Diskussion, entspannt und ohne gezogene Revolver. Es ist immer sehr spannend zu sehen, wo eine Diskussion hin gehen kann. An D.D.R.-Karten für die Suche nach Gold habe ich am Anfang nicht gedacht. Mein Horizont war also sehr eng.

Das ist schön in unserem Leben.

Namen für Strassen, ja, das ist ein anderes, sehr virulentes Thema in Deutschland : Kaiser - Hitler - Stalin - Albert Norden (das war, so glaube ich gelesen zu haben, eine Ubahn-Station in Berlin der U5, nicht wahr)

Vielen Dank an alle Goldgräber - im direkten und im abstrakten Sinne!

Stringer49


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zuletzt bearbeitet 09.03.2016 22:53 | nach oben springen

#148

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 09.03.2016 23:04
von Kalubke | 2.299 Beiträge

Sorry Stringer, dass den Geologen hier die Pferdl durchgegangen und wir so weit abgedriftet sind, aber im weitesten Sinne sind wir immer noch bei der Kartographie, auch wenns Karten mit geologischen Inhalten sind. Ich wollte noch was zeigen, was man aus Karteninformationen so alles herauslesen kann in puncto Morphologie, Strukturgeologie usw., aber mach ich mal lieber nicht mit Rücksicht auf das Publikum.

Straßennamenwechsel in Berlin ist auch hochinteressant: z.B. Frankfurter Allee -> Stalin Alee -> Karl-Marx-Alee, oder Knie -> Adolf-Hitler Platz -> Theodor Heuss Platz

Gruß Kalubke



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#149

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 09.03.2016 23:09
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #148
Sorry Stringer, dass den Geologen hier die Pferdl durchgegangen und wir so weit abgedriftet sind
[...]

Gruß Kalubke


Not at all, old chap. Es war sehr interessant ... Die vielen Farben machen den Reichtum dieser Welt, und Gold gehört dazu, oder ?

Stringer49


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#150

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 09.03.2016 23:14
von Moskwitschka | 2.532 Beiträge

Aber die Frage wird wohl keiner bantworten können. Oder doch? Zwei Reiseatlase aus dem Jahr 1978. Die 8. Auflage in rot und die 9. Auflage in blau. Ist zwischenzitlich die rote Farbe ausgegangen oder gab es auch inhaltliche Unterschiede



http://www.museum-digital.de/san/index.p...ho=71&oges=5252



http://www.museum-digital.de/san/index.p...ho=71&oges=5257

Moskwitschka


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Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 09.03.2016 23:16 | nach oben springen

#151

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 09.03.2016 23:21
von icke46 | 2.593 Beiträge

Naja, vielleicht war auch in der DDR der West-Werbespruch angekommen: Das Design beherrst das Sein.

Was mich noch viel mehr interessieren würde: Der erste Atlas hatte den Jahrgang 1978 auf dem Einband - der zweite hat keinen Jahrgang. Gab es nach 1978 in der DDR eine Kalender-Knappheit, so dass man die Jahre einsparen musste?

Gruss

icke



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#152

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 09.03.2016 23:22
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #150
Aber die Frage wird wohl keiner bantworten können. Oder doch? Zwei Reiseatlase aus dem Jahr 1978. Die 8. Auflage in rot und die 9. Auflage in blau. Ist zwischenzitlich die rote Farbe ausgegangen oder gab es auch inhaltliche Unterschiede

[...]

Moskwitschka


Ist es möglich, dass so die Editionen (nach Jahre) voneinander differenziert werden sollten ? Alles neu macht der Mai, nein, macht die Farbe ?

Ich meine das Holy Bible von Gideon, welche in den Hotelzimmern liegt, über die vielen Jahre ihre Farbe auch gewechselt hat. Durch viele Stationen in Hotels verliert sich die Erinnerung, aber ich glaube, das war so.

(Später hinzugesetzt) Der Reiseatlas, welchen ich habe (Ende 1960ies, Anfang 1970ies), ist in Plastikcover, Deine Exemplare scheinen einen festen Einband Karton zu haben. Wenn das so ist, dann ist vielleicht Plastik in den 1970ies knapp geworden???

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 09.03.2016 23:26 | nach oben springen

#153

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 09.03.2016 23:33
von Moskwitschka | 2.532 Beiträge

Jetzt gabe ich doch tatsächlich Reiseatlas der DDR in "British Racing Green" gegoogelt" Übrigens meine Lieblingsfarbe.

Moskwitschka


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Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 09.03.2016 23:34 | nach oben springen

#154

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 10.03.2016 07:59
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Der blaue Reiseatlas, im #150 abgebildet befindet sich in meinem Besitz.
Allerdings mit kleinen Unterschieden.

Auf ihm steht, wie beim Roten, unten Links die Jahreszahl 1978
Im Impressum steht unter anderem folgendes:

8. vollständig neu gestaltete Auflage / 871 - 1120 Tausend
Redaktionsschluß: 31.1.1977
Lizenznummer: K 3/64-P 211/77; 1002/550/51/78
LVS 5150

Zum Verlag steht folgendes auf der ersten Seite:
VEB TOURIST VERLAG 1978/79


Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#155

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 10.03.2016 08:41
von icke46 | 2.593 Beiträge

Nun sollte doch eigentlich die fehlende Jahreszahl auf dem Einband etwas zu bedeuten haben?

Vielleicht stellt @moskwitschka auch mal einen Auszug aus dem Impressum ein. Zumindest sollten das ja unterschiedliche Auflagen sein, dass es in einer Auflage so ne (mit Jahr) und solche (ohne Jahr) gab, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Gruss

icke



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#156

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 10.03.2016 08:52
von Moskwitschka | 2.532 Beiträge

Beide Ausgaben gehören zum Bestand des Fahrzeugmuseums Staßfurt. Hier die Kontaktdaten

Fahrzeugmuseum Staßfurt
Berlepschstraße 14
39418 Staßfurt
0160 97442898
fahrzeugmuseum@arcor.de

Die Bschreibungen beider Auflagen können in den Links meines Beitrages nachgelesen werden. Die der blauen Auflage stimmt zum größten Teil mit der Beschreibung von @Nostalgiker überein.

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

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#157

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 10.03.2016 09:00
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Ich bin sogar von ganz allein darauf gekommen mich mit einer Anfrage an das Museum zu wenden ......
Sollte ich irgendwann eine Antwort erhalten werde ich die Information hier einstellen.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#158

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 10.03.2016 09:05
von icke46 | 2.593 Beiträge

Nun ja - immerhin weiss man nun schon, dass die Ausgabe von @Nostalgiker die 8. Auflage ist, während es sich in Staßfurt um die 9. Auflage handelt.

Erklärt zwar immer noch nicht, warum die Jahreszahl weggelassen wurde (vielleicht Farbeinsparung) aber immerhin den Unterschied der beiden Varianten.

Gruss

icke



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#159

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 10.03.2016 13:23
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Betrifft beitrag #150 von Moskwitschka. Waren die im Maßstab 1 : 200.000 ? Dann habe ich den Vorgänger(Ausgabe 1974). Siehe Foto.



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#160

RE: DDR-Kartographie

in Leben in der DDR 10.03.2016 13:34
von Theo85/2 | 1.201 Beiträge

Zitat von mibau83 im Beitrag #144
der waschplatz des goldmuseums befindet sich ca. 500m vor dem ortseingang von theuern.
ein weiterer waschplatz befindet sich neben der gaststätte "thomas müntzer" in neumannsgrund.
kocht halt jeder sein eigenes süppchen goldmuseum/dr. schade theuern vs. ehem. touristinformation limbach.

als man sich noch einig war, gab es nur einen waschplatz kurz oberhalb der stelle wo der steinbach in die grümpen fließt, heutige gemarkungsgrenze stadt neuhaus am rennweg- gemeinde frankenblick.



Bei uns im Schwarzatal wird auch noch von anderen Experten Gold gewaschen (siehe Fund in Katzhütte).
Ansonsten kann ich den Einfluss der Anglerlobby nur bestätigen.


Viele Grüße
Theo 85/2


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