#41

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 25.02.2016 01:23
von vs1400 | 2.397 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #36
Also uns wurde "eingeschärft" das die A-Gruppe nach 5 Minuten vom Hof zu fahren hat.
Wenn es mal länger dauerte warum auch immer drohte schon Einlauf.
Der Führende hat genau gewusst wann man durchs Gassentor an der Führungsstelle zu fahren hatte.


belassen wir es einfach bei deiner a-gruppe in der gk, Hanum83.

welche art 'einlauf' gab es denn dann?

diesem 'drang' nicht derartig auffallen zu wollen folgte ich nur einmal und ja, ich kam erst frisch von der knolle.
hab mich beeilt und gleich die nachtwäsche anbehalten und war der erste beim waffenempfang ... es dauerte ne gefühlte ewigkeit bis die "anderen" kamen.
dort, an der knolle ging es wirklich nur nach schlichten zeitvorgaben,

doch auf der gk, zu meiner zeit, hat man sich wegen x bis 5 minuten nicht eingelullt, besonders natürlich im winter.
es war doch jedem klar, dass man nicht nur einfach die winterfelddienst überzog, um vielleicht stunden in der abrieglung zu sein.

der kgsi hat halt die gasse entriegelt,
wenn man sich dort meldete und dass war abhängig von den jeweiligen umständen.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#42

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 25.02.2016 01:34
von Hanum83 | 4.789 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #41
Zitat von Hanum83 im Beitrag #36
Also uns wurde "eingeschärft" das die A-Gruppe nach 5 Minuten vom Hof zu fahren hat.
Wenn es mal länger dauerte warum auch immer drohte schon Einlauf.
Der Führende hat genau gewusst wann man durchs Gassentor an der Führungsstelle zu fahren hatte.


belassen wir es einfach bei deiner a-gruppe in der gk, Hanum83.

welche art 'einlauf' gab es denn dann?

diesem 'drang' nicht derartig auffallen zu wollen folgte ich nur einmal und ja, ich kam erst frisch von der knolle.
hab mich beeilt und gleich die nachtwäsche anbehalten und war der erste beim waffenempfang ... es dauerte ne gefühlte ewigkeit bis die "anderen" kamen.
dort, an der knolle ging es wirklich nur nach schlichten zeitvorgaben,

doch auf der gk, zu meiner zeit, hat man sich wegen x bis 5 minuten nicht eingelullt, besonders natürlich im winter.
es war doch jedem klar, dass man nicht nur einfach die winterfelddienst überzog, um vielleicht stunden in der abrieglung zu sein.

der kgsi hat halt die gasse entriegelt,
wenn man sich dort meldete und dass war abhängig von den jeweiligen umständen.

gruß vs





Der "Einlauf" erfolgte im Dienstzimmer des KC, logisch, wo denn auch sonst.
Die Abläufe bezüglich Abriegelung durch A-Gruppe waren Kompanieintern ganz klar geregelt und da gab es keine Gnade wenn gepatzt wurde, gut Kopfabreißen nicht gleich, aber sehr laute Ansage.
Einfahrtsgasse war immer die gleiche, die an der Führungsstelle und da wurde sich nicht irgendwie angemeldet als A-Gruppe , die stand schon weit offen zur Einfahrt, geöffnet vom Führungsstellen-Posten.
Ich weiß auch nicht, irgendwie waren wir wohl bei ganz verschiedenen Grenztruppen.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 25.02.2016 01:41 | nach oben springen

#43

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 25.02.2016 01:58
von vs1400 | 2.397 Beiträge

ach gottchen, Hanum83,

es musste jeder dieser gruppe wirklich antanzen?

... sehr laute aussagen ... drohten.

es ist wohl eher ein unterschied, Hanum83,
zu welcher zeit man dort war und wie lange.

was natürlich nicht als pauschalaussage bewertet werden sollte.

gruß vs

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#44

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 25.02.2016 02:02
von Gelöschtes Mitglied
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Torsten, bekannt ist ja das ich nie im Grenzdienst war. In einem gebe ich Dir Recht. Die Zeiten x+????
waren Wunschdenken, am Schreibtisch entworfen unrealistisch.
Ich kann nur für das GAR 5 sprechen. und dann sah das so aus. Gefechtsalarm, Marschbereitschaft in X+20 Minuten, na da war doch was.
Allein Vorwärmzeit PSH/MT- LB 20 Minuten.
Beziehen der Sammelräume auf dem Stüp Glöwen x+40 Minuten, auch hier war doch nochwas. Die Genossen welche in Perleberg und Havelberg wohnten
die waren noch nicht anwesend.
Aufstellung Marschband in X+120 Minuten auf der F-107 zwischen Glöwen und Havelberg.(Naja ein Bahnübergang war auch noch dabei)
Marschbeginn des GAR 5
in X+180 Minuten. Gut gerechnet am Schreibtisch. Da war aber noch etwas. Die dem GAR 5 zugehörigen 50 BTR 60 standen in Potsdam. Bis die die samt
Gefolge ankamen, sprechen wir von X+6 Stunden.
Gerd


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#45

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 25.02.2016 02:02
von Hanum83 | 4.789 Beiträge

Wenn der Ochse brüllte !tu (3)
Ja, auch damals ganz ohne Gottchen, mussten die 4 "antanzen".


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 25.02.2016 10:07 | nach oben springen

#46

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 25.02.2016 02:07
von Hanum83 | 4.789 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #44
Torsten, bekannt ist ja das ich nie im Grenzdienst war. In einem gebe ich Dir Recht. Die Zeiten x+????
waren Wunschdenken, am Schreibtisch entworfen unrealistisch.
Ich kann nur für das GAR 5 sprechen. und dann sah das so aus. Gefechtsalarm, Marschbereitschaft in X+20 Minuten, na da war doch was.
Allein Vorwärmzeit PSH/MT- LB 20 Minuten.
Beziehen der Sammelräume auf dem Stüp Glöwen x+40 Minuten, auch hier war doch nochwas. Die Genossen welche in Perleberg und Havelberg wohnten
die waren noch nicht anwesend.
Aufstellung Marschband in X+120 Minuten auf der F-107 zwischen Glöwen und Havelberg.(Naja ein Bahnübergang war auch noch dabei)
Marschbeginn des GAR 5
in X+180 Minuten. Gut gerechnet am Schreibtisch. Da war aber noch etwas. Die dem GAR 5 zugehörigen 50 BTR 60 standen in Potsdam. Bis die die samt
Gefolge ankamen, sprechen wir von X+6 Stunden.
Gerd



Gerd, die x+5 bezogen sich auf 4 Soldaten die mit einem Kfz auszurücken hatten und darauf eingespielt waren, meistens mit der Pappe, keine große Geschichte.
Mich verwundert halt nur wie ein ehem. Gruppenführer-Uffz. solche Argumente wie Winter und das dem entsprechende Anzugsprozedere ins Spiel führt, das hat damals keine Sau interessiert wie lange der A-Gruppen-Mann braucht um sich seine Klamotte auf den Leib zu zimmern, Sommer wie Winter x+5


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
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zuletzt bearbeitet 25.02.2016 02:15 | nach oben springen

#47

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 25.02.2016 02:17
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #46
Zitat von G.Michael im Beitrag #44
Torsten, bekannt ist ja das ich nie im Grenzdienst war. In einem gebe ich Dir Recht. Die Zeiten x+????
waren Wunschdenken, am Schreibtisch entworfen unrealistisch.
Ich kann nur für das GAR 5 sprechen. und dann sah das so aus. Gefechtsalarm, Marschbereitschaft in X+20 Minuten, na da war doch was.
Allein Vorwärmzeit PSH/MT- LB 20 Minuten.
Beziehen der Sammelräume auf dem Stüp Glöwen x+40 Minuten, auch hier war doch nochwas. Die Genossen welche in Perleberg und Havelberg wohnten
die waren noch nicht anwesend.
Aufstellung Marschband in X+120 Minuten auf der F-107 zwischen Glöwen und Havelberg.(Naja ein Bahnübergang war auch noch dabei)
Marschbeginn des GAR 5
in X+180 Minuten. Gut gerechnet am Schreibtisch. Da war aber noch etwas. Die dem GAR 5 zugehörigen 50 BTR 60 standen in Potsdam. Bis die die samt
Gefolge ankamen, sprechen wir von X+6 Stunden.
Gerd



Gerd, die x+5 bezogen sich auf 4 Soldaten die mit einem Kfz auszurücken hatten und darauf eingespielt waren, meistens mit der Pappe, keine große Geschichte


Scheiße, das ich zu doof bin. für mich steht X für Alarmierungszeitpunkt und das +xx für einen Zeitraum.War sicherlich überall anders.
Mir ging es auch um ein Regiment und nicht um 4 Hanseln im Stoffhund.
Gerd[nachdenken


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#48

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 25.02.2016 02:22
von Hanum83 | 4.789 Beiträge

Wenn du draußen im Abschnitt A-Gruppe warst, bei uns nicht die FüSt sondern ein Container, hast du immer in Vollklamotte geschlummert, da war Ausrückezeit nach Klingeln Telefon x+sofort, war immer leicht hektisch in der engen "Fischbüchse"
Auch im normalen Grenzdienst haben wir am Grenzmeldenetz immer die X-Zeit genannt als einfache Zeitspanne "handeln zu .... und melden uns in x+...
Wie lange gibt es überhaupt x+ als militärische Zeitangabe?


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(Anton Günther)
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zuletzt bearbeitet 25.02.2016 10:36 | nach oben springen

#49

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 25.02.2016 03:05
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Also ich möchte mal anführen--wenn der A-Zug oder die A-Gruppe, die in der Kompanie war, zu einer Lage raus mussten.Da stand keiner da und hat die Zeit gemessen, X5 oder X7, Da hieß es nur rein in die Klamotten ab in die Waffenkammer und aufsitzen auf die Fahrzeuge.Draußen angekommen,bestimmte der KGS wo die Abriegelung zu geschehen hat. Das erfolgte entweder an der Füst. oder bei der Einfahrt in den Schutzstreifen über das GMN: War man als A-Gruppe an der Füst. erfolgte die Abriegelung sofort--an den Punkten die der KGS befahl.


vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#50

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 25.02.2016 03:31
von Hanum83 | 4.789 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #49
Also ich möchte mal anführen--wenn der A-Zug oder die A-Gruppe, die in der Kompanie war, zu einer Lage raus mussten.Da stand keiner da und hat die Zeit gemessen, X5 oder X7, Da hieß es nur rein in die Klamotten ab in die Waffenkammer und aufsitzen auf die Fahrzeuge.Draußen angekommen,bestimmte der KGS wo die Abriegelung zu geschehen hat. Das erfolgte entweder an der Füst. oder bei der Einfahrt in den Schutzstreifen über das GMN: War man als A-Gruppe an der Füst. erfolgte die Abriegelung sofort--an den Punkten die der KGS befahl.


Bei uns stand auch keiner mit der Stoppuhr da, hat ja auch keiner behauptet.
Der KC bekam aber die dokumentierten Ereignisse im Abschnitt auf den Tisch, also auch Alarmierungszeit A-Gruppe und Einfahrt in den Abschnitt, wenn dort große Abweichungen vom Üblichen verzeichnet waren, wurde natürlich nachgehakt wieso, irgendwie war wohl Grenze dicht das was tatsächlich bei den GT gezählt hat und das war bestimmt immer so egal zu welcher Zeit.


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zuletzt bearbeitet 25.02.2016 10:23 | nach oben springen

#51

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 25.02.2016 07:40
von Hansteiner | 1.420 Beiträge

Nach der Einführung der Bat.-Si. im Herbst 1975 bei uns 3.GB/GR-4, wurden Abriegelungsvarianten des A-Zuges öfters "geübt". Da kam von seiten des Bat.-Stabes es doch zum Einsatz der Stoppuhr !
da wurde der GSZ irgendwo ausgelöst, auch Spuren gelegt usw. und die Sache ganz genau durchgespielt. Von Anfang bis zum "Abruch der Maßnahme", wie das bei uns genannt wurde, oder "alte Lage wiederherstellen".
ich habe da teilweise keine guten Erinnerungen wenn mal was nicht so lief, wie die DV es vorsah.

VG H.



Fritze und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#52

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 25.02.2016 14:42
von StabsfeldKoenig | 2.654 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #44
Torsten, bekannt ist ja das ich nie im Grenzdienst war. In einem gebe ich Dir Recht. Die Zeiten x+????
waren Wunschdenken, am Schreibtisch entworfen unrealistisch.
Ich kann nur für das GAR 5 sprechen. und dann sah das so aus. Gefechtsalarm, Marschbereitschaft in X+20 Minuten, na da war doch was.
Allein Vorwärmzeit PSH/MT- LB 20 Minuten.
Beziehen der Sammelräume auf dem Stüp Glöwen x+40 Minuten, auch hier war doch nochwas. Die Genossen welche in Perleberg und Havelberg wohnten
die waren noch nicht anwesend.
Aufstellung Marschband in X+120 Minuten auf der F-107 zwischen Glöwen und Havelberg.(Naja ein Bahnübergang war auch noch dabei)
Marschbeginn des GAR 5
in X+180 Minuten. Gut gerechnet am Schreibtisch. Da war aber noch etwas. Die dem GAR 5 zugehörigen 50 BTR 60 standen in Potsdam. Bis die die samt
Gefolge ankamen, sprechen wir von X+6 Stunden.
Gerd



Je nach Bereitschaftsstufen (bei aktuellen Krisensituationen) dürften die Genossen aus Perleberg und Havelberg für einige Tage in der Kaserne gewohnt haben.



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#53

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 25.02.2016 16:34
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #52
Zitat von G.Michael im Beitrag #44
Torsten, bekannt ist ja das ich nie im Grenzdienst war. In einem gebe ich Dir Recht. Die Zeiten x+????
waren Wunschdenken, am Schreibtisch entworfen unrealistisch.
Ich kann nur für das GAR 5 sprechen. und dann sah das so aus. Gefechtsalarm, Marschbereitschaft in X+20 Minuten, na da war doch was.
Allein Vorwärmzeit PSH/MT- LB 20 Minuten.
Beziehen der Sammelräume auf dem Stüp Glöwen x+40 Minuten, auch hier war doch nochwas. Die Genossen welche in Perleberg und Havelberg wohnten
die waren noch nicht anwesend.
Aufstellung Marschband in X+120 Minuten auf der F-107 zwischen Glöwen und Havelberg.(Naja ein Bahnübergang war auch noch dabei)
Marschbeginn des GAR 5
in X+180 Minuten. Gut gerechnet am Schreibtisch. Da war aber noch etwas. Die dem GAR 5 zugehörigen 50 BTR 60 standen in Potsdam. Bis die die samt
Gefolge ankamen, sprechen wir von X+6 Stunden.
Gerd



Je nach Bereitschaftsstufen (bei aktuellen Krisensituationen) dürften die Genossen aus Perleberg und Havelberg für einige Tage in der Kaserne gewohnt haben.


Hamm'se nicht, aber es war schön von Dir zu hören.
Gerd


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#54

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 25.02.2016 23:38
von vs1400 | 2.397 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #46


Gerd, die x+5 bezogen sich auf 4 Soldaten die mit einem Kfz auszurücken hatten und darauf eingespielt waren, meistens mit der Pappe, keine große Geschichte.
Mich verwundert halt nur wie ein ehem. Gruppenführer-Uffz. solche Argumente wie Winter und das dem entsprechende Anzugsprozedere ins Spiel führt, das hat damals keine Sau interessiert wie lange der A-Gruppen-Mann braucht um sich seine Klamotte auf den Leib zu zimmern, Sommer wie Winter x+5


nun gut, Hanum83,
du beschreibst hier lediglich theoretische vorgaben, aus deiner zeit.

zu meiner war es halt schon etwas anders und es gab keine a-gruppe in der kompanie. derartiges wurde auch vom 94'ziger, im thema, erwähnt, was ja noch nachlesbar ist.

ins "spiel" bringe ich jedoch nur meine erfahrungen und die sind wohl um einiges länger wie deine.

die meisten kgsi waren ja nun mal uaz und berufskader versuchten sich nicht mehr, wie nötig, dort aufzuhalten. sobald berufskader oben waren, gab es dienst nach vorschrift, was ich nur feststellte und kein vorwurf seien sollte.
doch nie hat ein kgsi, egal welcher, ne zeit gemessen und eventuell jemanden dafür angeranzt.
es schlief halt keiner, besonders im winter, in 'vollausrüstung' und dass ist eine feststellung meinerseits. denn draußen war es nicht selten sehr kalt.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#55

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 26.02.2016 00:00
von vs1400 | 2.397 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #50
Zitat von Rostocker im Beitrag #49
Also ich möchte mal anführen--wenn der A-Zug oder die A-Gruppe, die in der Kompanie war, zu einer Lage raus mussten.Da stand keiner da und hat die Zeit gemessen, X5 oder X7, Da hieß es nur rein in die Klamotten ab in die Waffenkammer und aufsitzen auf die Fahrzeuge.Draußen angekommen,bestimmte der KGS wo die Abriegelung zu geschehen hat. Das erfolgte entweder an der Füst. oder bei der Einfahrt in den Schutzstreifen über das GMN: War man als A-Gruppe an der Füst. erfolgte die Abriegelung sofort--an den Punkten die der KGS befahl.


Bei uns stand auch keiner mit der Stoppuhr da, hat ja auch keiner behauptet.
Der KC bekam aber die dokumentierten Ereignisse im Abschnitt auf den Tisch, also auch Alarmierungszeit A-Gruppe und Einfahrt in den Abschnitt, wenn dort große Abweichungen vom Üblichen verzeichnet waren, wurde natürlich nachgehakt wieso, irgendwie war wohl Grenze dicht das was tatsächlich bei den GT gezählt hat und das war bestimmt immer so egal zu welcher Zeit.



du meinst das diensttagebuch des kgsi, Hanum83,
in welchem alles zeitlich dokumentiert wurde
und worüber nur heute, einer von damals, wirklich berichten könnte.

die x-zeiten wurden immer erfüllt ... und große abweichungen, hast du dafür nen beispiel, gab es wohl eher aufgrund von natürlichen ereignissen.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#56

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 26.02.2016 07:29
von Hansteiner | 1.420 Beiträge

Das Dienstbuch auf der Füst. hat jeder DH anders geführt, da gab es kein Schema "F".
ich weiss noch damals, ein BU aus der GK Freienhagen, der hat aber auch alles, jede Kleinigkeit ins Buch geschrieben. Da haben sich die meisten der Zgfh. immer amüsiert. Aber du hattest wenigstens des Nachts was zu lesen.

VG H.



vs1400 und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#57

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 26.02.2016 07:42
von Hanum83 | 4.789 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #54


nun gut, Hanum83,
du beschreibst hier lediglich theoretische vorgaben, aus deiner zeit.

zu meiner war es halt schon etwas anders und es gab keine a-gruppe in der kompanie. derartiges wurde auch vom 94'ziger, im thema, erwähnt, was ja noch nachlesbar ist.

ins "spiel" bringe ich jedoch nur meine erfahrungen und die sind wohl um einiges länger wie deine.

die meisten kgsi waren ja nun mal uaz und berufskader versuchten sich nicht mehr, wie nötig, dort aufzuhalten. sobald berufskader oben waren, gab es dienst nach vorschrift, was ich nur feststellte und kein vorwurf seien sollte.
doch nie hat ein kgsi, egal welcher, ne zeit gemessen und eventuell jemanden dafür angeranzt.
es schlief halt keiner, besonders im winter, in 'vollausrüstung' und dass ist eine feststellung meinerseits. denn draußen war es nicht selten sehr kalt.

gruß vs






Also ich weiß nicht so recht, erst lässt du uns an deinem unermesslichem Erfahrungsschatz aus vielen Jahren Grenzdienst teilhaben und krittelst an Aussagen über Alarmierungen einer A-Gruppe in einer GK herum und dann streust du ein das es "zu deiner Zeit" bei dir gar keine Objekt-A-Gruppe gab.
Für mich ist das als wenn ein Blinder in Erinnerungen über die Einführung des Farbfernsehens schwelgt


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
Fritze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.02.2016 07:51 | nach oben springen

#58

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 26.02.2016 08:32
von vs1400 | 2.397 Beiträge

na dann, Hanum83,
ich schrieb darüber bereits hier ...

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#59

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 26.02.2016 09:46
von Hanum83 | 4.789 Beiträge

Ob nun x+5 oder x+x, wir könnten uns ja einigen das er zumindest laut war der "Ochse", aber vielleicht gab es ja auch zu "einer Zeit" nur noch eine Klingel


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
schulzi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.02.2016 09:47 | nach oben springen

#60

RE: Wenn der Ochse brüllte !tu

in Grenztruppen der DDR 26.02.2016 21:28
von ek40 | 412 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #1
Wo hat Euch der Ton überrascht ?

Fritze
In einer der Führungstellen direkt am Zaun ....und nur da.
Denn dort waren zu unserer Zeit die A-Gruppen untergebracht.
In der Kompanie gab es Keine.

Gruß ek40


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