#41

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 20.02.2016 20:23
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #34


Einfach mal bei der BStU anfragen ob da was zu finden ist.

Mehr kann man als Außenstehenden dazu nicht sagen.



Also sehe ich es als erwiesen an, dass die BStU nicht aufgelöst werden darf!


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#42

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 20.02.2016 20:26
von Alfred | 6.854 Beiträge

Ich kann ja nur an die Stelle verweisen, wo die Unterlagen zur Zeit untergebracht sind.

Einen Hinweis zum Militärarchiv Freiburg kann ich ja kaum geben.


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#43

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 20.02.2016 20:27
von passport | 2.640 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #41
Zitat von Alfred im Beitrag #34


Einfach mal bei der BStU anfragen ob da was zu finden ist.

Mehr kann man als Außenstehenden dazu nicht sagen.



Also sehe ich es als erwiesen an, dass die BStU nicht aufgelöst werden darf!





Da diese Unterlagen noch nicht im Militärarchiv lagern, wo sonst ?


passport


zuletzt bearbeitet 20.02.2016 20:27 | nach oben springen

#44

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 20.02.2016 22:41
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Klauspeter im Beitrag #29
@Ebro schrieb;
"Deshalb gebe ich übrigens nicht unbedingt unser obersten Riege der DDR die größte Schuld an allem-sie wußten es nicht besser, weil Vieles sie gar nicht erreicht hat.
Schuldiger sind in meinen Augen diese vielen "Filter" in der Infokette."
___________________________________________

[...]
Natürlich haben viele Ebenen geschönt und gelogen.
Ich neige aber dazu, dass unsere Oberen sich das letztlich indirekt so wünschten.

Klaus



Guten Abend,

ich habe das mit sehr grossem Interesse gelesen. Nach allen Interviews und dem vielen alten Papier, welches ich geblättert und den darauf geschriebenen Text gelesen habe, dachte ich das so.

An anderer Stelle habe ich es schon geschrieben: Die Zeit von R M Nixon und der Watergate Affaire haben (etwa gleiche Zeit) dies gezeigt. Der Fernsehfim « Washington Behind Closed Doors » (1977, es ist lustig, das Robards hier Richard Moncton spielt und in « Alle the President's Men », 1976, den counterpart, B Bradlee von der WP darstellt) macht das sehr deutlich. Diese, man sagt wohl Mini-Serie, wurde auch in der D.D.R. im Fernsehen gezeigt, relativ zeitnah. Vielleicht hat sie jemand gesehen und erinnert sich. (Die Synchronisation sollte, so sagte man mir, angemessen gewesen sein - was bei StarTrek-MP und Serie nicht so war ...)

Es gibt so eine Szene mit Robert Vaughn in der Haut von Bob Haldeman. Er schreit Nicholas Pryor als Hank Ferris an und verlangt Loyalität, absolute Loyalität. Ich glaube, das ist es : Die Ausführend mussten mitmachen und sie wollten nicht als Bringer schlechter Nachrichten gehängt werden. In diesem Fernsehfilm gibt es auch sehr schöne Szenen, in denen Nicholas Pryor viele Säcke mit «zustimmenden Telegrammen» organisiert... (Wenn Du nicht für uns bist, so bist Du gegen uns)

Ich habe noch einmal Haldeman's Diaries gelesen und ich war erstaunt von den Parallelen. In der D.D.R. fehlte ein wichtiges Korrektiv - die Medien, damals vor allem die Presse. Das, was Herr dr Gerstner im Fernsehen kritisierte oder was Redakteure in D.D.R. Eulenspiegel schrieben, waren oft nur kleine, keine systemischen Probleme. Kritik «weichgespült».

Stringer49

PS. Es ist erstaunlich, dass die Berichte der Z.A.I.G. oft realistisch waren. Hat sie niemand im innersten Zirkel der Macht lesen und verstehen wollen ?


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 20.02.2016 22:44 | nach oben springen

#45

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 21.02.2016 12:17
von Klauspeter | 989 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #39
Klauspeter,

würdest Du DEIN Sparschwein verwetten, dass die Sache mit Obama wirklich nicht geplant war ? Ich nicht.

Das man auf einen bestimmten Personenkreis beschützt ist für mich ganz normal. Es muss keine Feinde geben, ein Verrückter reicht ja aus.

Den einen oder anderen Politiker habe ich schon erlebt und es konnte auch mal "gefeiert" werden. @Beethoven wird dir bestätigen können, dass z.B. Armeegeneral Hoffmann sehr umgänglich und insgesamt beliebt war. Der konnte dir auch schon einmal an seinen Haus in NVA Trainingshose und Unterhemd begegnen.

Man kann über Personenschutz immer diskutieren, es bleibt aber ein Fakt, dass Vorbeugung immer die beste Variante ist.

Und man muss eben auch nicht gesellig sein. Habe heute mal in DEINEM Personalzeugnis stehen :"Herr XY ist gesellig", da kannst du dir gleich die Karten legen.

Die Personen sollen ihre Arbeit machen und keine Show .


Hallo Alfred,

ich bestreite nicht die Notwendigkeit des Schutzes führender Persönlichkeiten.
Das hat auch in der DDR hervorragend geklappt. Keinem dieser "Oberen" ist zu DDR-Zeiten etwas passiert. Nur - die DDR insgesamt ist den Bach runter gegangen. M.E. waren unsere Verantwortlichen in der DDR so hervorragend geschützt, dass sie nicht mehr merkten, was um sie herum vorging.
Ich weiß nicht, ob die DDR noch zu retten war - aber bei etwas mehr Realitätskenntnis der in der DDR Regierenden hätte das Ruder noch herumgerissen werden können.

Signalobermaat hat in seinem Beitrag darauf hingewiesen, wie sehr die Politbürokraten von der Realität im Lande abgeschirmt wurden. Offensichtlich gefiel ihnen das auch so - wahrscheinlich wollten sie die reale Praxis nicht wahrnehmen, weil sonst ihr theoretisches Gebäude ins Wackeln gekommen wäre.

Ich gehöre auch nicht zu denen, die nur den sorgsam behüteten Mitgliedern des Politbüros die Schuld am Untergang der DDR geben. Schuld sind wir alle, die bis zum Ende der DDR an verantwortungsvollen Stellen zu wenig den Mund aufgemacht haben und zu wenig auf den Tisch gehauen haben. Viele von uns kennen das SED-Parteistatut mit dem Anspruch: Schonungslos Mängel aufzudecken und gegen Mängel vorzugehen. Dort stand auch sinngemäß: Wer Kritik unterdrückt, ist zu bestrafen. Wir haben doch meist zugesehen und bei Abstimmungen in der Mitgliederversammlung die Hand gehoben, wenn Genossen bestraft wurden, weil sie Kritik an der Linie der Partei geübt haben.

Natürlich sollten die in der DDR Regierenden ihre Arbeit machen und keine Show.
Das kann aber nicht heißen, dass sie sich vom Volk abkapseln, sich in Wandlitz einigeln, mit den einfachen Menschen nicht mehr sprechen, dafür aber in langen Reden über die Köpfe der Menschen hinweg sprachen.

Klaus


thomas 48, Signalobermaat, TOMMI und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#46

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 21.02.2016 12:36
von 1941ziger | 1.002 Beiträge

Zitat von Signalobermaat im Beitrag #40
1941, was meist du denn mit verwüstet? verwanzt hätte ich ja zur Not noch verstanden.
Also, wenn das MfS in der Wohnung war und nach Beweisen gesucht hat,war alles so wie es vorher war, das war oberstes Prinzip.
Einer solchen Aktion ging immer eine Sicherung einher, genau für die Zeit, die gebraucht wurde um ungestört zu arbeiten.Hast du Beweise, oder nur Vermutungen?



Nun sie kamen früh 5:30 °° zur Hausdurchsuchung, 2 in VP Uniform , 3 in Zivil .
Meine damalige Frau, meine Tochter (13) und ich waren anwesend.
Es wurde aus den Schränken alles herausgerissen (Geschirr nicht) und in der Wohnung verstreut.
Man suchte wahrscheinlich weitere Fotos.
Mitgenommen wurden alle Negative die in der Wohnung waren, meine Kamera und man glaubt
es nicht.........mein komplette Karl-May Sammlung.
Die Negative, außer den einen Film und die Kamera habe ich zurück bekommen.


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
Cambrino, Signalobermaat und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#47

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 21.02.2016 15:51
von Georg | 1.031 Beiträge

Nach 1990 wars mit dem Schreiben an die DDR-Regierung aus bekannten Gründen vorbei. Dafür melden sich ehemalige DDR - Bürger, nicht anonym, zu Wort. Sie bekennen sich zu ihrer Heimat DDR !

Ein paar Minuten, die sich lohnen. Soviel Zeit kann man sich gönnen für Zeitzeugen.


( Leider startet das Video nicht bei 00.00. Ist jedoch kein Problem manuell vom Anfang zu starten. )


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
Heckenhaus, Klauspeter und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.02.2016 15:56 | nach oben springen

#48

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 21.02.2016 19:20
von Signalobermaat | 358 Beiträge

1941.ziger
Was waren denn das für Figuren? Ich habe als MA an mehreren Hausdurchsuchungen teilgenommen, entweder nur durch MfS oder gemeinsam mit der K.Bei deinem Bericht gehe ich mal davon aus,( ausgehend vom Sachverhalt) daß mindstens 2 Zivilisten von der K waren und einer von der KD,der bei der Gelegenheit gleich MfS interessen wahrgenommen hat.Da hat es wirklich schon Zufälle gegeben.
Das rechtfertigt allerdings nicht diese Vorgehensweise.Wir haben zwar auch nicht wieder alles auf dem Millimeter genau wieder in den Schrank gestellt, aber ordentlich hinterlassen zumindestens.
Angenehm war es nie, in fremden Sachen zu wühlen, aber die Strafprozessordnung und zwar in jedem Land sieht bei EV zur Beweissicherung bei bestimmten Straftaten diese Handlungen vor.Das ist keine individuelle Willkür.

Zur Diskussion Personenschutz.
Ich würde mal sagen sowohl Alfred als auch Klaus Peter haben beide Recht.
Dem Schutz führender Repräsentanten wird in jedem Land große Bedeutung beigemessen.Es ist sicherlich schwer immer die richtige Relation zu finden und viele notwendige Maßnahmen stoßen bei Außenstehenden auf Unverständnis
Es gab selbst in der BRD genügend Beispiele, wo trotz Sicherheitspersonal der Angriff nicht verhindert werden konnte(Schäuble RAF Attentate in jüngster Zeit die Oberbürgermeisterin usw.)
Aktion Gullideckel und Scharfschützenin Stralsund, Dresden. So verrückt waren wir in der DDR nicht, aber der Aufwand war jedesmal sehr hoch.
Es gab generell den Unterschied bei Staatsbesuchen oder Arbeitsbesuchen. Bei Arbeitsbesuchen wurde der Aufwand etwas heruntergefahren.
Bei meinen Vorbereitungen solcher Besuche mit PS wurde auch deutlich,das sich die PS pflichtigen Personen in Fragen Sicherheit an die Empfehlungen des PS zu halten hatten, denn sie waren für die Sicherheit der Person verantwortlich.Das taten sie in der Regel auch
Also so einfach konnte keine Person ohne PS das Protokoll ändern.
Aber ein bißchen flexiebler hätten sie schon sein können. Sie waren doch nicht allein, ein Verantwortlicher von uns war doch immer mit dabei, wenn Protokollabweichungen notwendig gewesen wären.Es hätte doch oben vorher geklärt werden können, wie entscheiden wir wenn die Bürger eine Fragestunde wollen o.ä.
Aber ich meine es ging um die Verhältnismäßigkeit, wo mit hohem Aufwand verhindert werden mußte,daß keine negative Losungins Blickfeld kam. oder Petitionen übergeben wurden,oder daß keine Gespräche zu Versorgungsproblemen ,betrieblichen Mißständen usw.zur Sprache kam.
Es mußte immer heile Welt dargestellt werden.
Genau das wurde von den Werktätigen bemängelt, da kommt schon mal einer,dann wird der abgeschirmt und nur mit ausgesuchtem Personal umgeben.So manch einer hat gesagt,wir hätten ihnen gern einmal gezeigt, wo es stinkt, oder wie sie belogen werden.
Wenn ich dann so manchmal an die schwülstigen Reden unseres 1. Sekretärs denke so wie, die Kommunisten des Kreises oder Betriebes usw.
stehen fest hinter den Beschlüssen der Partei usw.
Zur Wahl 1990 haben die Kommunisten des Kreises gezeigt wo sie stehen,sehr hohe Anzahl der Bürger wählte CDU und SPD.Viele von denen wählen heut wieder anders,aber Kommunisten sind sie nicht wieder geworden.
Im Gegensatz zur BRD u.a. Ländern, hatten unsere Bürger schon ein ausgeprägteres Sicherheitsbewustsein.Da hätten viele schon Handlungen verhindert, die Probleme bereitet hätten.
Die legalen Waffen waren unter Kontrolle,alle die an Waffen herankamen waren mehrfach überprüft usw.
Trotzdem wurde bei solchen Besuchen alle Waffen weggeschlossen, die Kollektivjäger durften in der Zeit nicht zur Jagd. Die persönlichen Jagdwaffenbesitzer wurden kontrolliert.Da wahr viel Unverständnis bei denen.
Der Kohl ist auch n icht gestorben, als man ihn mit Eiern beworfen hat. Nicht mal das wäre bei uns passiert.Ein gewisses Berufsrisiko müssen auch große Politiker eingehen.
Lambertz ist auch abgestürzt,mit PS.Es gibt kein 100%.
Den Gipfel der Übertreibung habe ich beim Manöver Waffenbrüderschaft erlebt,als das Politbüro die Heimfahrt mit Hubschrauber angetreten hat und für den leeren Kfz Konvoi die gesamte Autobahn in der Fahrftrichtung gesperrt und personell gesichert wurde.Keiner vom PS hatte die Streckensperre aufgehoben.
Das meine ich mit Unverhältnismäßigkeit.



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#49

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 21.02.2016 19:40
von Signalobermaat | 358 Beiträge

An alle Ungläubigen
Ich kann ja schon verstehen, daß uns viele nicht glauben.
Selbst Honnecker hat uns wahrscheinlich nicht geglaubt.Sonst wäre es sicherlich nicht soweit gekommen.Wir haben damals die Wahrheit geschrieben und ich mache es jetzt auch.Bei uns gab es keine rosaroten Berichte, sondern Berichte der Realität.
Ob auf dem Weg nach oben stille Post gespielt wurde weiß ich nicht.
Scheint aber jetzt auch noch so zu sein.
Wenn ich so einige Berichte lese, kommt so der allgemeine politische Trend durch.
Alles was vom Westen kommt wird ohne Kommentar als Wahrheit hingenommen.Und alles was vom Osten u. speziell von Putin kommt, ist erst einmal gelogen.Und genauso wird es hier von einigen gehandhabt.
Wenn ihr es besser wißt, dann schreibt euch doch Eure Antworten selbst.
Ich schreibe hier Erkenntnisse aus insgesamt 30 jähriger Praxis. Und jeder hat die Praxis individuell erlebt, und vor allem auch mit seiner individuellen Einstellung.die muß ja nicht unbedingt mit allen anderen übereinstimmen.



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#50

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 21.02.2016 19:43
von 94 | 10.792 Beiträge

Auch solche Briefe gab es, ich zitiere ...
Lieber Genosse Erich Honecker! Nach Deiner Anregung wurde in Dresden das Karl-May-Museum entsprechend den Tradtionen gestaltet. Wie mir Genosse Hans Modrow mitteilte, wurde eine neue Ausstellung 'Karl May - Leben und Werk' in der Villa 'Shatterhand' vorbereitet. Die Villa 'Bärenfett' wurde komplex renoviert. Es ist vorgesehen, das Karl-May-Museum in der neuen Gestalt am 9. Februar 1985 zu eröffnen ...
karl-may-wiki.de/index.php/Karl_May_in_der_DDR#Renaissance

Achso, etwas weiter unten am Rand handschriftlich Einverstanden. E.H.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.02.2016 19:44 | nach oben springen

#51

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 21.02.2016 19:46
von Moskwitschka | 2.532 Beiträge

Zitat von Signalobermaat im Beitrag #49

Alles was vom Westen kommt wird ohne Kommentar als Wahrheit hingenommen.Und alles was vom Osten u. speziell von Putin kommt, ist erst einmal gelogen.Und genauso wird es hier von einigen gehandhabt.



Das ist ein wenig schlicht gedacht über die Ungläubigen.

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 21.02.2016 19:48 | nach oben springen

#52

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 21.02.2016 20:29
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Signalobermaat im Beitrag #49
An alle Ungläubigen
Ich kann ja schon verstehen, daß uns viele nicht glauben.
Selbst Honnecker hat uns wahrscheinlich nicht geglaubt.Sonst wäre es sicherlich nicht soweit gekommen.Wir haben damals die Wahrheit geschrieben und ich mache es jetzt auch.Bei uns gab es keine rosaroten Berichte, sondern Berichte der Realität.
[...]
Alles was vom Westen kommt wird ohne Kommentar als Wahrheit hingenommen.Und alles was vom Osten u. speziell von Putin kommt, ist erst einmal gelogen.Und genauso wird es hier von einigen gehandhabt.
[...]



Der « infidel / mécréant » Stringer möchte Dir erst einmal danken für Deine Worte, es korrespondiert mit dem, was ich weiter ober zu den Berichten Z.A.I.G. schrieb. Die Berichte des Sicherheitsapparates enthielten aber auch Wertungen: Wer Kritik äusserte wurde verdächtigt oder als feindliches Element bezeichnet. Die Papiere sind nun einmal da, und die Personen darauf waren auch sehr lebendig und reell.

Das wirft eine Frage auf: Quod licet jovi non licet bovi ? Was dem Jupiter (Sicherheitsorgan) erlaubt war, war nicht dem einfachen Bürger erlaubt ?
Der Ungläubige Stringer stellte eine Frage, er behauptet nicht a priori, dass es so war.

Ich las vor einigen Tagensehr gute und kritische Kommentare von Experten zu den Fehlern der Politik des Westens gegenüber der UdSSR und dann Russland. Ich frage mich nun, was jenen Journalisten geschehen wäre / ist, wenn sie z. B. die Umweltverschmutzung in der Region südlich von Leipzig berichtet hätten (D.D.R.). Ich habe es an langen Tagen getan und die Ausgaben des « Neuen Deutschland » für die letzten zehn Jahre der D.D.R. gelesen / diagonal gelesen. Kritik auf gleicher Ebene wie heute gegenüber der Russlandpolitik (Ausdehnung der N.A.T.O.) habe ich nicht gefunden.

Aber bleiben wir in der Zeit des Kalten Krieges: Ich möchte an die Spiegel-Affaire (Strauss und Atomwaffen) erinnern oder die Spiegel-Artikel zur rechtlich unhaltbaren Postkontrolle (70er Jahre).

Ich bin dieses Forum gekommen um zu lernen, eigene Erkenntnisse zu verifizieren und Zeitzeugen zu lesen und nicht zu verurteilen.

Stringer49

Modification / Präzisierung in Grün, sonst würde ich etwas anmassen ...


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


Fritze und Signalobermaat haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.02.2016 20:34 | nach oben springen

#53

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 21.02.2016 23:36
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Signalobermaat im Beitrag #49
An alle Ungläubigen
Ich kann ja schon verstehen, daß uns viele nicht glauben.
Selbst Honnecker hat uns wahrscheinlich nicht geglaubt.Sonst wäre es sicherlich nicht soweit gekommen.Wir haben damals die Wahrheit geschrieben und ich mache es jetzt auch.Bei uns gab es keine rosaroten Berichte, sondern Berichte der Realität.
Ob auf dem Weg nach oben stille Post gespielt wurde weiß ich nicht.
Scheint aber jetzt auch noch so zu sein.
Wenn ich so einige Berichte lese, kommt so der allgemeine politische Trend durch.
Alles was vom Westen kommt wird ohne Kommentar als Wahrheit hingenommen.Und alles was vom Osten u. speziell von Putin kommt, ist erst einmal gelogen.Und genauso wird es hier von einigen gehandhabt.
Wenn ihr es besser wißt, dann schreibt euch doch Eure Antworten selbst.
Ich schreibe hier Erkenntnisse aus insgesamt 30 jähriger Praxis. Und jeder hat die Praxis individuell erlebt, und vor allem auch mit seiner individuellen Einstellung.die muß ja nicht unbedingt mit allen anderen übereinstimmen.


ja @Signalobermaat du musst mit der Erkenntnis leben, dass du 30 Jahre in der DDR gearbeitet hast, aber das Ergebnis war gleich 0.
Deine Behauptung, alles was vom Westen kommt, ist wahr, ist natürlich Unsinn. Man muss auch hier alles kritisch hinterfragen, Ich offenbare dir nun, dass ich 49 Jahre alles als ziemlich gut und dem Volke dienend hingenommen habe, was unsere Regierung so tut. Die letzten 2 Jahre bin ich immer mehr auf kritische Distanz gegangen. Ja im Moment machen die vieles falsch, es ist nicht in meinem Interesse und da bin ich nicht alleine mit dieser Meinung- Ich hoffe sehr, dass in den nächsten, sagen wir 4 Wochen, eine radikale Kursänderung statfindet.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
1941ziger und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#54

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 00:08
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #53
Zitat von Signalobermaat im Beitrag #49
An alle Ungläubigen
Ich kann ja schon verstehen, daß uns viele nicht glauben.
Selbst Honnecker hat uns wahrscheinlich nicht geglaubt.Sonst wäre es sicherlich nicht soweit gekommen.Wir haben damals die Wahrheit geschrieben und ich mache es jetzt auch.Bei uns gab es keine rosaroten Berichte, sondern Berichte der Realität.
Ob auf dem Weg nach oben stille Post gespielt wurde weiß ich nicht.
Scheint aber jetzt auch noch so zu sein.
Wenn ich so einige Berichte lese, kommt so der allgemeine politische Trend durch.
Alles was vom Westen kommt wird ohne Kommentar als Wahrheit hingenommen.Und alles was vom Osten u. speziell von Putin kommt, ist erst einmal gelogen.Und genauso wird es hier von einigen gehandhabt.
Wenn ihr es besser wißt, dann schreibt euch doch Eure Antworten selbst.
Ich schreibe hier Erkenntnisse aus insgesamt 30 jähriger Praxis. Und jeder hat die Praxis individuell erlebt, und vor allem auch mit seiner individuellen Einstellung.die muß ja nicht unbedingt mit allen anderen übereinstimmen.


ja @Signalobermaat du musst mit der Erkenntnis leben, dass du 30 Jahre in der DDR gearbeitet hast, aber das Ergebnis war gleich 0.
Deine Behauptung, alles was vom Westen kommt, ist wahr, ist natürlich Unsinn. Man muss auch hier alles kritisch hinterfragen, Ich offenbare dir nun, dass ich 49 Jahre alles als ziemlich gut und dem Volke dienend hingenommen habe, was unsere Regierung so tut. Die letzten 2 Jahre bin ich immer mehr auf kritische Distanz gegangen. Ja im Moment machen die vieles falsch, es ist nicht in meinem Interesse und da bin ich nicht alleine mit dieser Meinung- Ich hoffe sehr, dass in den nächsten, sagen wir 4 Wochen, eine radikale Kursänderung statfindet.[winke]


Und wie soll die radikale Kursänderung ausschauen?


Grenzläufer und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#55

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 00:21
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #54
Zitat von Gert im Beitrag #53
Zitat von Signalobermaat im Beitrag #49
An alle Ungläubigen
Ich kann ja schon verstehen, daß uns viele nicht glauben.
Selbst Honnecker hat uns wahrscheinlich nicht geglaubt.Sonst wäre es sicherlich nicht soweit gekommen.Wir haben damals die Wahrheit geschrieben und ich mache es jetzt auch.Bei uns gab es keine rosaroten Berichte, sondern Berichte der Realität.
Ob auf dem Weg nach oben stille Post gespielt wurde weiß ich nicht.
Scheint aber jetzt auch noch so zu sein.
Wenn ich so einige Berichte lese, kommt so der allgemeine politische Trend durch.
Alles was vom Westen kommt wird ohne Kommentar als Wahrheit hingenommen.Und alles was vom Osten u. speziell von Putin kommt, ist erst einmal gelogen.Und genauso wird es hier von einigen gehandhabt.
Wenn ihr es besser wißt, dann schreibt euch doch Eure Antworten selbst.
Ich schreibe hier Erkenntnisse aus insgesamt 30 jähriger Praxis. Und jeder hat die Praxis individuell erlebt, und vor allem auch mit seiner individuellen Einstellung.die muß ja nicht unbedingt mit allen anderen übereinstimmen.


ja @Signalobermaat du musst mit der Erkenntnis leben, dass du 30 Jahre in der DDR gearbeitet hast, aber das Ergebnis war gleich 0.
Deine Behauptung, alles was vom Westen kommt, ist wahr, ist natürlich Unsinn. Man muss auch hier alles kritisch hinterfragen, Ich offenbare dir nun, dass ich 49 Jahre alles als ziemlich gut und dem Volke dienend hingenommen habe, was unsere Regierung so tut. Die letzten 2 Jahre bin ich immer mehr auf kritische Distanz gegangen. Ja im Moment machen die vieles falsch, es ist nicht in meinem Interesse und da bin ich nicht alleine mit dieser Meinung- Ich hoffe sehr, dass in den nächsten, sagen wir 4 Wochen, eine radikale Kursänderung statfindet.[winke]


Und wie soll die radikale Kursänderung ausschauen?



ehrlich gesagt ich weiss es noch nicht, ich hoffe aber, dass weniger Menschen aus der islamischen Welt kommen. Ihc habe nichts gegen diese Leute und ich verstehe auch ihre Not aber irgendwann ist das Boot voll.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#56

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 07:51
von eisenringtheo | 9.183 Beiträge

Ein grosses Problem ist, dass man seine moralische Gesinnung nicht so ablegen kann wie ein Hemd, wenn man in ein fremdes Land kommt. Und da gibt dann gerne Streit, selbst bei den Flüchtlingen untereinander.
http://www.berliner-kurier.de/berlin/kie...reptow-23598684
http://www.sueddeutsche.de/bayern/fluech...uelle-1.2833979
Theo


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#57

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 07:53
von damals wars | 12.204 Beiträge

http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Kurt_Hager

"Würden Sie, nebenbei gesagt, wenn Ihr Nachbar seine Wohnung tapeziert, sich verpflichtet fühlen, Ihre Wohnung ebenfalls neu zu tapezieren?"


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#58

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 07:57
von Hanum83 | 4.789 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #57
http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Kurt_Hager

"Würden Sie, nebenbei gesagt, wenn Ihr Nachbar seine Wohnung tapeziert, sich verpflichtet fühlen, Ihre Wohnung ebenfalls neu zu tapezieren?"


Das war nun wirklich der dämlichste Spruch ever, vom Hager.
Aber ein gutes hat er wenigstens gehabt, er hat die Leute endgültig desillisioniert.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.02.2016 07:59 | nach oben springen

#59

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 07:59
von eisenringtheo | 9.183 Beiträge

Ja würde ich! Ich bin froh, dass in meinem Block im Sommer niemand Geranien am Balkon hat und somit auch nicht erwartet wird, dass ich Geranien habe und so auch nicht den Hausfrieden störe.
Der DDR Baustil in den siebziger und achtziger Jahren war sehr stark von Westberlin "iinspirert".
Theo


zuletzt bearbeitet 22.02.2016 08:02 | nach oben springen

#60

RE: Volkes Stimmen: »Ehrlich, aber deutlich« - Privatbriefe an die DDR-Regierung

in Leben in der DDR 22.02.2016 13:11
von Signalobermaat | 358 Beiträge

Gert, hier gehen unsere Meinungen wieder auseinander.Es stimmt ja nicht, 40 Jahre DDR,alles gleich Null.
In diesen 40 Jahren, habe ich wie viele andereeine sehr glückliche und behütete Kindheit gehabt.Sicherlich mit einigen Konsummängeln, aber ich wage zu bezweifeln, ob die Mehrheit der Arbeiterkinder in der BRD,das vom Staat geboten bekommen haben, was bei uns möglich war.
Ich selbst und später meine Kinder fuhren für ein paar Mark ins Ferienlager,Der Urlaub in Ferienheimen für wenig Geld, manchmal auch außerhaus, egal ,wir haben keinen unbazahlbaren Riesenluxus gebraucht.
Viele Fach und Hochschulabsolventen haben ohne finanzielle Sorgen studieren können, jeder bekam eine Berufsausbildung, hatte einen Arbeitsplatz,kostenlose med. Versorgung und vieles mehr, das weißt du ja selbst.
Null war es nicht, nur schade,daß viele soziale Errungenschaften den Bach lang runter gingen.
Ich und sicherlich noch viele haben gern in der DDR gelebt und einige Einschränkungen, die ich mir heut auch nicht leisten kann, in kauf genommen.
Auch meine Dienstzeit ,die 6 Jahre VM/6.GBK und 24 Jahre MfS waren nicht Null.
Die ersten 6 Jahre, schöne Jugenderinnerungen,ich möchte sie nicht missen.
Die anderen 24 Jahre waren wesendlich härter, aber auch hier nichts null,ich lasse mal allen politischen Kram weg, nur allein,wo ich selbst mit dazu beigetragen habe,kriminelle Handlungen aufzuklären, vorbeugend Schaden zu verhindern, Mängel und Mißstände aufzudecken und zu verändern.
Wenn ich wirlichetwas bedauere und da gebe ich dir recht, daß es nicht dort gelandet ist, wo wir eigentlich hinwollten.
Das hat aber nichts mit der Gesellschaftsordnung Soz. zu tun, es waren Menschen, die es vergeigt hatten, vielleicht war auch die Zeit dafür noch nicht reif.
Der Kapt hatte jahrhunderte Erfahrungen, den soz. Weg in der DDR ging keiner vor uns.Ich glaube, mit der jetzigen Erkenntnis würde einiges anders laufen.Auch wenn Deutschland nicht geteilt gewesen wäre,der Weg wäre anders gewesen.Aber alles Spekulation.
Ich glaube und du siehst es ja selbst, der jetzige Weg ist auch kein Königsweg, Wir werden es beide vom Alter her nicht mehr erleben,welche Veränderungen in 50 Jahren vollzogen werden.



damals wars und passport haben sich für diesen Beitrag bedankt
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