#61

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 09.10.2016 01:41
von Ährenkranz | 846 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #3
Bitte beachten , es wird alles auf Null gestellt .
Also Stand 1989/90 . Nur drei Dinge kommen mit !!!
Welche 3 sind das ????




1. Meine Familie
2. Meinen CORSA
3. Meine Spielekonsolen

Und dann gehts ab in die DDR


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
zuletzt bearbeitet 09.10.2016 01:42 | nach oben springen

#62

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 09.10.2016 12:15
von der alte Grenzgänger | 1.006 Beiträge

Zitat von Ährenkranz im Beitrag #61
..
..
2. Meinen CORSA
3. Meine Spielekonsolen

..


.. das brauchst Du zum Glück ?

Siggi
(der sich dann auch fragt, ob Dein lokaler VEB Kraftfahrzeuginstandsetzungsbetrieb Deinen Corsa am Leben erhalten kann .. )


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#63

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 09.10.2016 12:20
von Ährenkranz | 846 Beiträge

Zitat von der alte Grenzgänger im Beitrag #62
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #61
..
..
2. Meinen CORSA
3. Meine Spielekonsolen

..


.. das brauchst Du zum Glück ?

Siggi
(der sich dann auch fragt, ob Dein lokaler VEB Kraftfahrzeuginstandsetzungsbetrieb Deinen Corsa am Leben erhalten kann .. )



Ja, warum nicht? - Hobbys sind doch schon die halbe Miete zum Glück!
Außerdem bekomme ich das ja dann nicht mehr in der DDR zum Kaufen..., und das sind für mich Dinge, da bin ich richtig froh, das die Wende kam - da gings mit dem C64 los

Und wegen Arbeit, brauche ich ja dann auch keine Angst mehr zu haben, dass ich diese innerhalb Minuten wieder verliere - das ist eigentlich das Wichtigste für mich, um glücklich zu sein!

PS: Deine Bemerkung wegen dem CORSA habe ich erst jetzt gelesen - kein Problem, der wird solange gefahren, bis er auseinander bricht und dann habe ich ja wieder meinen Trabi.....


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
zuletzt bearbeitet 09.10.2016 12:58 | nach oben springen

#64

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 09.10.2016 12:42
von furry | 3.580 Beiträge

Mir wäre eine Sache wichtig. Mein Job, den ich ab 1990 bis zur Rente hatte (mit dem Gehalt, gern auch in Mark der DDR).
Gesundheit und intakte Familie hatte und habe ich. Der Rest hätte sich gefunden.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#65

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 09.10.2016 16:58
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Naja, wenn´s kein Corsa wäre sondern ´n Golf, dass könnte ich ja verstehen.....aber ´n Corsa? Nee....

`N Golf konnten die VEB´s auch reparieren.

MfG Berlin

Edit: Rechtschreibung


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 09.10.2016 16:58 | nach oben springen

#66

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 09.10.2016 17:18
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #65
Naja, wenn´s kein Corsa wäre sondern ´n Golf, dass könnte ich ja verstehen.....aber ´n Corsa? Nee....

`N Golf konnten die VEB´s auch reparieren.

MfG Berlin

Edit: Rechtschreibung


Blödsinn,ein ehemaliger VEB baut sogar den Corsa
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#67

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 09.10.2016 21:22
von Freienhagener | 3.877 Beiträge

Vergeßt mal nicht den BRD-Reisepaß...


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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zuletzt bearbeitet 09.10.2016 21:22 | nach oben springen

#68

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 08:12
von Rainer-Maria Rohloff | 1.374 Beiträge

Drei Dinge. Und ne, das mit der Familie klammern wir mal aus, weil, da war auch schon in der DDR alles iO. Auch Grundbesitz und so.

a) Das Toilettenpapier von heute. Begründung: Wegen dem Alter und der Klabusterbeeren HAAAAAAAAAAAAaaaaa
b) Den normalen Konsum(nicht den Überkonsum, das Einfach zuviele Überangebot) Läden dürfen gerne wieder 18Uhr schließen.
c)Die Urlaubsangebote, mit deren Niveau von heute

Zu c) weiß ich nicht so recht...dann noch offene Grenze...bzw. Möglichkeit der begrenzten Aufendhalte im Westen? Ansonsten gehts auch in den Osten, so Polen, Russland, ehemalige Sowjetrepubliken, Bulgarien, Ungarn, Bulgarien usw.

Rainer-Maria

Und einen guten Tag allen ins Forum



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#69

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 08:23
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #44
Aber das mit der Freiheit? Kannst Du das etwas präziser beschreiben, was Du so denkst, dass es Freiheit sei?


Hallo,

Freiheit zu....

Freiheit von...., und da bot die DDR ihren Bürgern weltweit gesehen sehr viel Freiheit. Keine Existensorgen, keine Gefahr von Arbeitslosiggkeit, die Wohnungsnot der 50er wurde systematisch Jahr für Jahr verringert. Das Gesundheitssystem brachte weltweit gesehen eine sehr gute Lebenserwartung. Freiheit von Hunger und Elend.

Freiheit zu..., Westreisen überwiegend nur für Rentner ergab sich aus der strategischen Gesamtsituation plus dem Staat BRD mit dem Alleinvertretungsanspruch. Einbremsen von Debatte, Literatur, Film und Kunst bleibt dann nur noch als vielleicht unnötiges Manko.



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#70

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 08:52
von 1941ziger | 1.000 Beiträge

Moin , ich bin von meinem Berlintörn zurück und muss mich erst mal wieder durchlesen.

Mit der Stunde NULL ist das so ein Ding. Ich möchte einen Spruch kennen um mal für eine Woche das Jahr 1988 zurück zu holen,
Ich glaube das wäre eine heilsame Kur für alle die hier ewig an allem herum nörgeln und meinen bei Erich war alles besser.


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
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#71

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 09:48
von Hanum83 | 4.784 Beiträge

Zitat von 1941ziger im Beitrag #70
Moin , ich bin von meinem Berlintörn zurück und muss mich erst mal wieder durchlesen.

Mit der Stunde NULL ist das so ein Ding. Ich möchte einen Spruch kennen um mal für eine Woche das Jahr 1988 zurück zu holen,
Ich glaube das wäre eine heilsame Kur für alle die hier ewig an allem herum nörgeln und meinen bei Erich war alles besser.

Aber ohne die schönen drei Dinge mitzunehmen als wäre man bei Irmgard's "Wünsch dir was", Knall, back to DDR und fertsch.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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zuletzt bearbeitet 10.10.2016 09:50 | nach oben springen

#72

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 11:07
von 1941ziger | 1.000 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #69

Hallo,

Freiheit zu....

Freiheit von...., und da bot die DDR ihren Bürgern weltweit gesehen sehr viel Freiheit. Keine Existensorgen, keine Gefahr von Arbeitslosiggkeit, die Wohnungsnot der 50er wurde systematisch Jahr für Jahr verringert. Das Gesundheitssystem brachte weltweit gesehen eine sehr gute Lebenserwartung. Freiheit von Hunger und Elend.




Ich kenne deinen Status in der DDR nicht, solltest du zur Nomenklatura gehört haben dann war die Gesundheitsversorgung gut.
Ich habe jedenfalls auf einen Zahnarzttermin 12 Wochen warten müssen, ich war 9 Wochen krank weil ich mir in der Firma mit
Bohröl die Hände versaut hatte und bisher kein Mittel half. Mein Arzt hatte zum Glück auch Patienten denen Privilegien zustanden,
mit Absprache eines solchen und auf seinen Namen schrieb er mir ein Rezept aus was ich dann in einer Dresdner Apotheke abholen konnte.
Nach einer Woche war ich wieder gesund.
Zur Wohnungsnot: Richtig es wurde viel gebaut, aber genau so viel Altbauwohnungen waren in erbärmlichsten Zustand
und verfielen in dem gleichen Zeitraum .
Sicher konnte man reisen.........wollte ich in UNSERER WELT eine Urlaubsreise machen musste ich mich am ersten Werktag
des neuen Jahres in Dresden vorm Reisebüro anstellen um möglicherweise mal nach Bulgarien zu kommen.
In den Betrieben wurden die bereitgestellten Reisen an die Seilschaften verschoben, genauso wie die FDGB Plätze der Kategorie 2.
Solltest du davon nichts gemerkt haben, dann weiß ich fast wo und als was du gearbeitet hast.

Bitte nimm es nicht persönlich, es sind zu diesem Thema meine Erinnerungen.


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
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#73

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 13:48
von Ährenkranz | 846 Beiträge

Zitat von 1941ziger im Beitrag #72

In den Betrieben wurden die bereitgestellten Reisen an die Seilschaften verschoben, genauso wie die FDGB Plätze der Kategorie 2.
Solltest du davon nichts gemerkt haben, dann weiß ich fast wo und als was du gearbeitet hast.

Bitte nimm es nicht persönlich, es sind zu diesem Thema meine Erinnerungen.


Ja, so unterschiedlich war es eben auch - zum Thema Zahnarzt, den konnte ich in meinem Ort sogar unangemeldet besuchen, und das auch noch an Feiertagen.
Kann mich noch gut erinnern, jedes Jahr am Ostersonntag hatte ich als Kind Zahnschmerzen, wollte das bis nach Ostern schon hinziehen, aber hat nicht funktioniert - mein Vater ist dann gegen 20:00 Uhr mit mir zum Zahnarzt, und oft war er zum Skatspielen im Gasthaus - er ist dann immer sofort mit in seine Praxis und hat mich da behandelt, na ja, geholfen hats schon, wenn gleich er arg nach Alkohol gerochen hat..., kann gut möglich sein, dass das schon bei mir bewirkt hatte, dass die Zahnschmerzen weg waren.....

Und bei anderen Ärzten gab es da absolut keine langen Termine, es hat bei uns auf dem Land gut funktioniert.

Und einiges wurde schon von unserer Gemeindeschwester erledigt, die war im Krieg Krankenschwester in einem Lazarett, die hatte vielleicht viel Ahnung, und zimperlich war die absolut nicht....,die konnte man auch rund um die Uhr in Anspruch nehmen.

Zum Thema FDGB - Plätze, ging bei uns im Betrieb nach Familienmitglieder - mit 2 Kindern hatten wir insgesamt 2 Plätze bekommen, einmal nach Röbel 1985 und 1988 nach Erkner.
Und wir waren beide nur "kleine Technologen"......ohne "Zusatzverdienst"....


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
bürger der ddr hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.10.2016 13:58 | nach oben springen

#74

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 13:57
von linamax | 2.020 Beiträge

Zitat von Ährenkranz im Beitrag #73
Zitat von 1941ziger im Beitrag #72

In den Betrieben wurden die bereitgestellten Reisen an die Seilschaften verschoben, genauso wie die FDGB Plätze der Kategorie 2.
Solltest du davon nichts gemerkt haben, dann weiß ich fast wo und als was du gearbeitet hast.

Bitte nimm es nicht persönlich, es sind zu diesem Thema meine Erinnerungen.


Ja, so unterschiedlich war es eben auch - zum Thema Zahnarzt, den konnte ich in meinem Ort sogar unangemeldet besuchen, und das auch noch an Feiertagen.
Kann mich noch gut erinnern, jedes Jahr am Ostersonntag hatte ich als Kind Zahnschmerzen, wollte das bis nach Ostern schon hinziehen, aber hat nicht funktioniert - mein Vater ist dann gegen 20:00 Uhr mit mir zum Zahnarzt, und oft war er zum Skatspielen im Gasthaus - er ist dann immer sofort mit in seine Praxis und hat mich da behandelt, na ja, geholfen hats schon, wenn gleich er arg nach Alkohol gerochen hat..., kann gut möglich sein, dass das schon bei mir bewirkt hatte, dass die Zahnschmerzen weg waren.....

Und bei anderen Ärzten gab es da absolut keine langen Termine, es hat bei uns auf dem Land gut funktioniert.

Zum Thema FDGB - Plätze, ging bei uns im Betrieb nach Familienmitglieder - mit 2 Kindern hatten wir insgesamt 2 Plätze bekommen, einmal nach Röbel 1985 und 1988 nach Erkner.
Und wir waren beide nur "kleine Technologen"......ohne "Zusatzverdienst"....


Na , schön für dich . Meine Eltern wollten immer ans Meer wir waren vier Kinder . Diese Plätze haben die Genossen bekommen . Aber ich habe den Wunsch nach der Wende meinen Eltern erfüllt .


Hapedi, Gert und 1941ziger haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#75

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 14:03
von Ährenkranz | 846 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #74

Na , schön für dich . Meine Eltern wollten immer ans Meer wir waren vier Kinder . Diese Plätze haben die Genossen bekommen . Aber ich habe den Wunsch nach der Wende meinen Eltern erfüllt .


Ich hatte vorhin das auf meine eigene Familie bezogen, als Kind haben meine Eltern gar keinen FDGB - Platz bekommen und meine Mutter wäre auch mal sehr gern an die Ostsee gefahren.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
zuletzt bearbeitet 10.10.2016 14:07 | nach oben springen

#76

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 14:05
von Harsberg | 3.248 Beiträge

Zitat
Zitat von 1941ziger im Beitrag #72



Jürgen, das war vielleicht bei euch in Dresden so, hier bei uns in Thüringen nicht!
Als Schmerzpatient kam man beim ZA nach kurzer Wartezeit dran. Ansonsten bekam man seinen Termin innerhalb 14 Tagen.
Und um das klarzustellen, ich und meine Familie gehörten nicht zur "sog. Nomenklatura".
Meine Frau und ich waren Angestellte im WBK.
Und Urlaub mit FDGB Plätzen hatten wir auch keinen Mangel, man musste nur wenn man im Betrieb keinen erhalten hat im FDGB-Kreisvorstand nachfragen, die hatten jede Menge zurückgegebene Ferienplätze. Natürlich keine an der Ostsee im Hotel Neptun.
Und nach Bulgarien/Ungarn hatten wir auch keine Mühe, wenn man sich auch mit Privatquartier begnügte.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#77

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 14:14
von Hapedi | 1.884 Beiträge

Zitat von Harsberg im Beitrag #76

Zitat
Zitat von 1941ziger im Beitrag #72


Jürgen, das war vielleicht bei euch in Dresden so, hier bei uns in Thüringen nicht!
Als Schmerzpatient kam man beim ZA nach kurzer Wartezeit dran. Ansonsten bekam man seinen Termin innerhalb 14 Tagen.
Und um das klarzustellen, ich und meine Familie gehörten nicht zur "sog. Nomenklatura".
Meine Frau und ich waren Angestellte im WBK.
Und Urlaub mit FDGB Plätzen hatten wir auch keinen Mangel, man musste nur wenn man im Betrieb keinen erhalten hat im FDGB-Kreisvorstand nachfragen, die hatten jede Menge zurückgegebene Ferienplätze. Natürlich keine an der Ostsee im Hotel Neptun.
Und nach Bulgarien/Ungarn hatten wir auch keine Mühe, wenn man sich auch mit Privatquartier begnügte.



und da war man natühlich mit seinen Ostgroschen der gern gesehene absolute King

hapedi



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#78

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 15:14
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Zitat von Hapedi im Beitrag #77

und da war man natühlich mit seinen Ostgroschen der gern gesehene absolute King

hapedi



Da hast du nicht ganz unrecht aber das hat mich nicht interessiert. In Ungarn auf dem Campingplatz logiert und so Geld für Jeans u.ä. für den *Pullovermarkt* gespart. Wein im Plastekanister vom Hersteller, für wenig Forints geholt...war lecker. Irgendwie ging es doch immer.


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

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#79

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 15:15
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #69
Zitat von der 39. im Beitrag #44
Aber das mit der Freiheit? Kannst Du das etwas präziser beschreiben, was Du so denkst, dass es Freiheit sei?


Hallo,

Freiheit zu....

Freiheit von...., und da bot die DDR ihren Bürgern weltweit gesehen sehr viel Freiheit. Keine Existensorgen, keine Gefahr von Arbeitslosiggkeit, die Wohnungsnot der 50er wurde systematisch Jahr für Jahr verringert. Das Gesundheitssystem brachte weltweit gesehen eine sehr gute Lebenserwartung. Freiheit von Hunger und Elend.

Freiheit zu..., Westreisen überwiegend nur für Rentner ergab sich aus der strategischen Gesamtsituation plus dem Staat BRD mit dem Alleinvertretungsanspruch. Einbremsen von Debatte, Literatur, Film und Kunst bleibt dann nur noch als vielleicht unnötiges Manko.


@SET 800
sach ma, denkst du wirklich so wie du schreibst oder spielst du hier irgendeine, von mir noch nicht identifizierte, Rolle?
So viel Blödsinn über die DDR und die dortigen Lebnsverhältnisse kann man sich doch gar nicht ausdenken, oder ?
Warst du vielleicht in Albanien oder einem ähnliche Hardcore Kommunismus Land zur Schulung, dass du solche "Weisheiten" von dir gibst ?
Ich kann es nicht fassen!


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#80

RE: Drei Dinge können bleiben .

in Leben in der DDR 10.10.2016 15:20
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #74
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #73
Zitat von 1941ziger im Beitrag #72

In den Betrieben wurden die bereitgestellten Reisen an die Seilschaften verschoben, genauso wie die FDGB Plätze der Kategorie 2.
Solltest du davon nichts gemerkt haben, dann weiß ich fast wo und als was du gearbeitet hast.

Bitte nimm es nicht persönlich, es sind zu diesem Thema meine Erinnerungen.


Ja, so unterschiedlich war es eben auch - zum Thema Zahnarzt, den konnte ich in meinem Ort sogar unangemeldet besuchen, und das auch noch an Feiertagen.
Kann mich noch gut erinnern, jedes Jahr am Ostersonntag hatte ich als Kind Zahnschmerzen, wollte das bis nach Ostern schon hinziehen, aber hat nicht funktioniert - mein Vater ist dann gegen 20:00 Uhr mit mir zum Zahnarzt, und oft war er zum Skatspielen im Gasthaus - er ist dann immer sofort mit in seine Praxis und hat mich da behandelt, na ja, geholfen hats schon, wenn gleich er arg nach Alkohol gerochen hat..., kann gut möglich sein, dass das schon bei mir bewirkt hatte, dass die Zahnschmerzen weg waren.....

Und bei anderen Ärzten gab es da absolut keine langen Termine, es hat bei uns auf dem Land gut funktioniert.

Zum Thema FDGB - Plätze, ging bei uns im Betrieb nach Familienmitglieder - mit 2 Kindern hatten wir insgesamt 2 Plätze bekommen, einmal nach Röbel 1985 und 1988 nach Erkner.
Und wir waren beide nur "kleine Technologen"......ohne "Zusatzverdienst"....


Na , schön für dich . Meine Eltern wollten immer ans Meer wir waren vier Kinder . Diese Plätze haben die Genossen bekommen . Aber ich habe den Wunsch nach der Wende meinen Eltern erfüllt .

Eberhard
ging mir ähnlich. Allerdings habe ich in jungen Jahren auch an der Ostsee einen Platz bekommen. Ich durfte sogar 18 Monate bleiben, bei Vollpension, Gestellung von Kleidung und Schuhen und ich bekam obendrein noch 80 Mark Taschengeld jeden Monat. Ja, sie waren sehr großzügig zu mir.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
linamax hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.10.2016 15:20 | nach oben springen



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