#201

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 19:51
von schulzi | 1.761 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #199
Zitat von Signalobermaat im Beitrag #198
Hackel 39
.Im hauptamtlichen FDJ Bereich ging wohl die Altersgrenze bis 65.
.



FDJ bis 65 ? Nie gehört , auch nicht im hauptamtlichen Bereich.

Wer weiss vieleicht ne Tippse oder die Reinigungskraft


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#202

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 20:49
von 94 | 10.792 Beiträge

... oder Lehrer/Dozent, z.B. am ZIPO in Droyßig. Wegen Personalmangel auch noch als Rentner in Teilzeit ...


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#203

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.02.2016 21:22
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #199
Zitat von Signalobermaat im Beitrag #198
Hackel 39
.Im hauptamtlichen FDJ Bereich ging wohl die Altersgrenze bis 65.
.



FDJ bis 65 ? Nie gehört , auch nicht im hauptamtlichen Bereich.


Eberhard Aurich, Chef des FDJ- Zentralrats war zu meiner Zeit schon über 40, ebenso ein Jugendbrigadier aus meinem Betrieb (DPG -Dienstplangemeinschafts - Leiter der Jugendlok), der allerdings kein FDJ- Mitglied mehr war. Bei 30 war im Bahnbetriebswerk definitiv Schluß.
Im Artikel II/ 7 des Statuts war geregelt, daß eine Mitgliedschaft durch ehrenvolles Ausscheiden endet und man danach keine Beiträge mehr zahlt aber "Freund der Jugend" bleiben kann.
http://www.ploecher.de/2005/13-PA-G1-05/FDJ-Statut.pdf



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#204

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 01:27
von B208 | 1.351 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #168
Zitat von B208 im Beitrag #163
Zitat von SET800 im Beitrag #161
Hallo,
25 Jahre sichten, sortieren und auswerten von Akten, was kam dabei heraus? Gab es massive Hinweise oder Beweise von physischer Folter, gar mit Gesundheitsschäden? Gab es Todeskommandos und Verschwundene? Häftlingsinseln wie in Griechenland dem NATO-Staat. Staatsterroristen gegen das eigene Volk wie Bolongna-Gladio mit 80 Toten, Strategie der Spannung? Killte die StaSi Oppositinelle wie es man in Polen wegen des einen Priesters annimmt? Gab es DDR-Killerkommnados mit Auslandsaktivität wie es Israel, Syrien und Jugoslavien? praktizierten, Giftpfeile, Erschiessung auf offener Straße?

Was bleibt ausser gründlich Guck&Horch?

Und ganz praktisch volkswirtschaftlich UND sozial gedacht. Es mag sein daß jemand etwas "übertrieben" in seiner politischen Beurteilung negativ bewertet wurde und deshalb einen Studienplatz nicht bekam. Kann man aber sagen, konnte man heute erkennen, daß solche Mittel angewandt wurden um Untaugliche ( mißratene Söhne hoher Kader ) stattdessen in eine Laufbahn zu bekommen, also eine Art Korrupption mit Bauernopfer?

Praktisch Studienplatz Elektrotechnik in Dresden oder Ilmenau, wenn 50 Ersemester angenommen wurden ( Beispielsszahl ), waren die Bewerber 51 bis 80 totale Nieten die es nie geschafft hätten. War es ein Schaden volkswirtschaftlich wenn einer politisch begründet ausschied und ein anderer den Studienplatz bekam, teuere Wissenschaft als Perle vor die "Sau" Dummkopf Bewerber No. 51?




Wann hast du deinen Wissenstand eingefroren ? 1987 oder 1988 ?
Dein Beitrag klingt ja fast so als hättest du auch am Grab vom hochverehrten Genossen Minister Mielke geweint und ihm und seiner Sache ewige Treue geschworen . Hurra hurra hurra .





Rot: Nun mal Klartext, B208. War es nun so, wie im ersten Abschnitt dargelegt oder war es nicht so ? Wenn Du mehr weißt, dann schreibe es mit Nennung von Roß und Reiter. Ansonstzen kannst Du solche Art aus dem hohlen Bauch heraus gemachten Bemerkungen stecken lassen.
Ist typisch für User mit ähnlichen Einstellungen. Gibt es kein stichhaltiges Argument mehr, wird mit der verbalen Keule und bloßen Behauptungen argumentiert. Rückzugsscheingefechte !




Durch die Unterlagen der BStU konnten z.B. viele als unbekannte Tote und " Wasserleichen " beigesetzte MfS "Bearbeitete" identifiziert werden !
Es konnte die wirkliche Todesursache des Grenzsoldaten Egon Schultz öffentlich gemacht werden !
Es konnten Entführungen , sogenannte Rückführungen , nachgewiesen werden !
Es konnten durch die Akten der BStU viele Vorgänge sogenannter Zersetzungen nachgewiesen werden !
Es konnten div. Totenscheine als gefälscht oder auf Anweisung falsch ausgestellt nachgewiesen werden !
Killte die Stasi Oppositionelle ?? man verkaufte Sie !!!!
Und es gibt einen nachgewiesenen und allseits bekannten Satz des hochverehrten Ministers Mielke wie man mit " Verrätern " umzugehen hat !!!!
-Dazu passt der operative Vorgang " Lump " !!!
Der MfS Major S.Murau setzte sich aus der DDR ab , wurde durch seine Tochter Brigitte Murau , IM Honett , und zwei männliche MfS Mitarbeiter in alkoholisiertem Zustand zurück in die DDR entführt und in Dresden geköpft , Todesursache lt. Totenschein , Herzversagen !!!!
Die Tochter IM Honett hiess später Brigitte Schubert , nachdem sie den für den Vorgang " Lump " zuständigen MfS Offizier Albert Schubert ehelichte .
-Wolfgang Welsch , ein freigekaufter Oppositioneller , sollte durch den IM " Alfons " Peter Haack getötet werden . Es kam zu einer Verurteilung und der IM " Alfons " wurde wegen versuchten Mordes zu einer hohen Gefängnisstrafe verurteilt . Der in der Mitverantwortung für diesen operativen Vorgang stehende MfS General Heinz Fiedler entzog sich einer Gerichtsverhandlung durch Selbsttötung .
-Operativ Vorgang " Kontakt " , geplante Verhaftung des Grenzverletzers Bernd Moldenhauers durch das MfS auf der Transitstrecke . Der Vorgang konnte nicht realisiert werden . Später wurde Moldenhauer im Auto des IM " Günter Frank " ermordet . der IM verurteilt . Er gestand den Auftrag des MfS , während seiner Zeit in der Untersuchungshaft bekam seine Frau einen hohen DM Betrag und von diesem Tag an erzählte er eine andere Geschichte . Unbekannte Männer hätten sich in seinen Wagen gesetzt und M. von ihm unbemerkt ermordet . Die Stasi Akte des IM " Günter Frank " umfasste ursprünglich fast 4500 !!! Seiten . Doch mit der Wende wurden gezielt die Seiten über den Vorgang Modenhauer vernichtet .


Aber lt. @SET800 alles nur gründliche Arbeit . Richtig .

B208


zuletzt bearbeitet 28.02.2016 06:21 | nach oben springen

#205

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 02:18
von B208 | 1.351 Beiträge

Zitat von Georg im Beitrag #171
@DoreHolm
Das Muster lautet: Kommunist - MfS ( gar noch General ) - Schwachmat -
egal, wenn es sich um diese Quellen o.ä. handelt. Da benötigt man keine Argumente, keine Sachkenntnis - einfach nix - nur einen gesunden Klassenstandpunkt. Der Antikommunis ist sicherer Kompass bei Diskriminierung und Diffamierung von wertvollen Zeitzeugen.

Letztes Wochenende hab ich versucht, einen Bekannten für das Forum Grenze zu interessieren. Nach ein paar Leseproben erhielt ich die Absage.
Zeitgeschichte sei Fehlanzeige. Es geht nur um Verurteilung des Lebens in der DDR. Trotz Themensuche würde nicht, bei der Vielzahl der Beiträge, das Lesenswerte zur Geschichte übersichtlich dargestellt. Der letzte Beitrag gebe unabhängig vom Inhalt zu oft die Richtung vor. Die
Moderatoren wären gefordert, die Darstellung der Zeitgeschichte zu lenken. Ansonsten wird das Forum mit Anspruch auf Darstellung der Zeitschichte zerlaufen, wie Schokobutter in der Sonne.
Nun ja - eine Meinung.

die Darstellung der Zeitgeschichte lenken ... Nach deinem Beitrag ist mir auch klar in wessen Sinne .


Das Muster lautet: Kommunist - MfS ( gar noch General ) - Schwachmat -
egal, wenn es sich um diese Quellen o.ä. handelt. Da benötigt man keine Argumente, keine Sachkenntnis - einfach nix - nur einen gesunden Klassenstandpunkt. Der Antikommunis ist sicherer Kompass bei Diskriminierung und Diffamierung von wertvollen Zeitzeugen.


Zeitzeuge hin Zeitzeuge her , es ging um eine Rede im realexistierenden Leben des , Mielke und seiner Sache treuen Verehrers des Herrn Ministers , Herrn Opitz . Kommunist , Kommunismus hat mit der Beurteilung des Opitz , des MfS , nichts zu tun . Der Inhalt , die Aussage seiner Trauerrede war Thema und hier im Besonderen seine letzten Ausführungen !!!! Wenn du diesen letzten Zeilen der Trauerrede zustimmen kannst , dann ist doch alles gesagt . Diskriminierung und Diffamierung eines Zeitzeugen ist nie Thema gewesen . Die Trauerrede spricht ihre eigene Sprache und wie schon beschrieben , im Besonderen die Zeilen .

Ich versichere Dir im Namen der Deiner, der unserer Sache Treuen, dass wir Dein Leben und Deinen Kampf stets in Ehren halten .


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#206

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 04:26
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Die BStU können wir uns natürlich leisten, genau so wie den vielen anderen Quatsch.
Wer es braucht, bitteschön.
- bei Wuppertal eine Eisenbahnbrücke, da wurde zum Thema Tragfähigkeit gerechnet bis zum Erbrechen, mit Leergewichten der Züge. Es soll aber Züge
geben, da sitzen Passagiere drin und wenn es ganz schlimm kommt, ist da sogar Ladung dabei.
- Da baut man eine Brücke über eine Autobahn, für Millionen. Es führt nur keine Strasse hin. Hat da jemand vergessen Privatgelände zu kaufen?
- Ebenfalls Millionen verpulvert. Ein Bahnübergang wird abgerissen, es kommt eine Unterführung. Da war was mit Kurvenradien. 2 PKW im Gegenverkehr,
0 Schanze.
- Für die Sicherheit der Radfahrer wird gesorgt. Radweg wird neben einer Bundesstrasse gebaut zum Nachbarort, oder doch nicht? Problem hier,
da gibt es eine Kreisgrenze, ein Weg in's nicht's
Gerd


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#207

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 04:59
von B208 | 1.351 Beiträge

Ich kann ja mal Auszüge der Gehaltsliste des MfS einstellen .
Na da kommen Summen zusammen .
Manfred Wuttig 31.500 M
Orban Baranyai 30.750 M
Georg Zinke 35.250M
Guenter Wolf 54.750M
Horst Maennchen 51.750M
u.v.m.
Millionen ,viele Millionen , Jahr für Jahr .

Dagegen sind die Kosten für die BStU Erdnüsse .

B208


der 39. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#208

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 05:12
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von B208 im Beitrag #207
Ich kann ja mal Auszüge der Gehaltsliste des MfS einstellen .
Na da kommen Summen zusammen .
Manfred Wuttig 31.500 M
Orban Baranyai 30.750 M
Georg Zinke 35.250M
Guenter Wolf 54.750M
Horst Maennchen 51.750M
u.v.m.
Millionen ,viele Millionen , Jahr für Jahr .

Dagegen sind die Kosten für die BStU Erdnüsse .

B208



Und was wolltest Du mitteilen?
(Quelle? Dienstgrad, Dienststellung, Monats-Jahresgehalt?)
Es soll es geben, das ein Arbeiter nicht so toll bezahlt wird wie die Führungsetage.
Gerd


zuletzt bearbeitet 28.02.2016 05:36 | nach oben springen

#209

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 06:00
von B208 | 1.351 Beiträge

Jahresgehalt und nur zur Info . Keine Ahnung wie das Durchschnittseinkommen in der DDR war . In dem Thema geht es um
Kosten einer Behörde und ob wir es noch finanzieren können . Wenn ich jetzt mal Gehälter derer einstelle , die ja ursächlich für die Aufstellung dieser Kostenverursachenden Behörde verantwortlich sind , dann kann man doch mal Ursache und Wirkung gegeneinander aufzeigen . Nichts unredliches . Zumal in einigen Beiträgen die Mitarbeiterzahlen der BStU angesprochen wurden . Also voll im Thema .
B208


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#210

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 08:21
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #204


Durch die Unterlagen der BStU konnten z.B. viele als unbekannte Tote und " Wasserleichen " beigesetzte MfS "Bearbeitete" identifiziert werden !

Killte die Stasi Oppositionelle ?? man verkaufte Sie !!!!

Aber lt. @SET800 alles nur gründliche Arbeit . Richtig .

B208


Erwiderungen:

1. In der Zeit vor 1970 gab es auch im "Westen" Todesstrafe.

2. Wie wichtig gründliche Arbeit operativ-aufklärerisch im Vorfeld eines möglichen Entstehens militanter Opposition ist zeigt sich ja an den Beispielen Jugoslavien, Libyen und Syrien.

Ein großer Teil der Menschen auf dem Balkan, in Libyen und Syrien wären froh auch heute unter den gesellschaftlichen und materiellen Bedingungen der DDR von 1985 zu leben, vermutlich sogar auch in Südtitalien, Spaniens Provinzen und Portugal.


Was ist mit unbekannte Tote durch das MfS-bearbeitet gemeint? Im Verhör oder der Zelle totgeprügelt? Hinrichtungen ohne Todesurteil?


"verkaufte Oppostionelle", Personen mit denen aufgrund ihrer Einstellung "kein Staat zum machen war" durften ausreisen. Die BRD hatte aber ähnlich wie im Profisport Ablöse entsprechend Alter und Qualifikation zu bezahlen. Einen 64-jährigeren Säufer gab es mehr oder weniger kostenlos, ein 32-jähriger Arzt war richtig teuer.... Wo ist das Problem?


Im Gegenteil, qualifizierte Erziehung und Ausbildung wurde mit Konsumverzicht der DDr-Bevölkerung finanziert, da ist es dann völlig in Ordnung wenn der profitierende Staat dafür bezahlt zum Wohle des Volkes zwischen Elbe ( Harz, Werra ) und Oder.

Gegenteilige Realität, in London solle es mehr Kenianer als Ärzte geben als insgesamt in Kenia arbeiten...



zuletzt bearbeitet 28.02.2016 08:36 | nach oben springen

#211

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 08:59
von B208 | 1.351 Beiträge

Tja , nun bist Du aber nur auf einen Punkt meiner Antwort auf deinen Beitrag eingegangen , den Oppositionellen .
Was ist denn mit den Punkten in denen ich deine Unschuldstheorie des MfS in Bezug auf Entführungen und Tötungen widerlegt habe . Und es geht in diesem Thema um die BStU und das MfS . Wenn du etwas über Lybien , Syrien Spanien und andere Regionen westlich und südlich des Rheins wissen möchtest , dann eröffne ein neues Thema . Hier bitte gerne etwas Sachdienliches zum Thema BStU und den Umgang mit den Aktenbergen des MfS . -Staatssicherheit der DDR ( MfS ) . Ich hoffe auch @DoreHolm hat deinen Beitrag aufmerksam gelesen , er scheint sich ja mit Rückzugs und Scheingefechten auszukennen .

B208


zuletzt bearbeitet 28.02.2016 09:01 | nach oben springen

#212

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 09:10
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #210
Zitat von B208 im Beitrag #204


Durch die Unterlagen der BStU konnten z.B. viele als unbekannte Tote und " Wasserleichen " beigesetzte MfS "Bearbeitete" identifiziert werden !

Killte die Stasi Oppositionelle ?? man verkaufte Sie !!!!

Aber lt. @SET800 alles nur gründliche Arbeit . Richtig .

B208


Erwiderungen:

1. In der Zeit vor 1970 gab es auch im "Westen" Todesstrafe.

2. Wie wichtig gründliche Arbeit operativ-aufklärerisch im Vorfeld eines möglichen Entstehens militanter Opposition ist zeigt sich ja an den Beispielen Jugoslavien, Libyen und Syrien.

Ein großer Teil der Menschen auf dem Balkan, in Libyen und Syrien wären froh auch heute unter den gesellschaftlichen und materiellen Bedingungen der DDR von 1985 zu leben, vermutlich sogar auch in Südtitalien, Spaniens Provinzen und Portugal.


Was ist mit unbekannte Tote durch das MfS-bearbeitet gemeint? Im Verhör oder der Zelle totgeprügelt? Hinrichtungen ohne Todesurteil?


"verkaufte Oppostionelle", Personen mit denen aufgrund ihrer Einstellung "kein Staat zum machen war" durften ausreisen. Die BRD hatte aber ähnlich wie im Profisport Ablöse entsprechend Alter und Qualifikation zu bezahlen. Einen 64-jährigeren Säufer gab es mehr oder weniger kostenlos, ein 32-jähriger Arzt war richtig teuer.... Wo ist das Problem?


Im Gegenteil, qualifizierte Erziehung und Ausbildung wurde mit Konsumverzicht der DDr-Bevölkerung finanziert, da ist es dann völlig in Ordnung wenn der profitierende Staat dafür bezahlt zum Wohle des Volkes zwischen Elbe ( Harz, Werra ) und Oder.

Gegenteilige Realität , in London solle es mehr Kenianer als Ärzte geben als insgesamt in Kenia arbeiten...




Mit den bescheidenen Lebensverhältnissen in der DDR hätte man keine Ärzte aus Afrika herausgelockt, die Hilfe die man damals dort leistete blieb im Dorf und das zeigt wie vorausschauend und intelligent die Solidarität im Vergleich zu heute umgesetzt und gelebt wurde, wenngleich vieles auch ungeplant so geschah.
Mit den Patenschaften in der Dritten Welt und den kapitalismusbedingten globalen Wohlstandsgefälle wird jedes über Privatspenden ausgebildete Patenkind das laufen kann dem Elend in der Heimat auch entfliehen sobald sich die Chance dazu bietet, die Londoner Daten kann man auf die Wohlstandswanderungen dieser Welt hochrechnen, davon bin ich überzeugt, aber das nur nebenbei.
Ich schätze die damalige Situation in der DDR heute so ein, daß die Stasi mit ihren Präventivmaßnahmen auch echte Verbrechen verhindert hat und bei den Opfern auch echte Kriminelle dabei waren, wird das überhaupt thematisiert ?
Für die nachforschenden Angehörigen mag das tragisch sein und wenn die Behörde mal daneben lag, muß der Rechtsnachfolger BRD mit Entschädigungs- und Rehabilitationsmaßnahmen eben dafür gerade stehen, die Reichsbahnloks und Güterwagen hat man ja auch einkassiert.



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#213

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 09:20
von B208 | 1.351 Beiträge

Was ist mit unbekannte Tote durch das MfS-bearbeitet gemeint? Im Verhör oder der Zelle totgeprügelt? Hinrichtungen ohne Todesurteil?

Damit meine ich die vielen heimlichen Einäscherungen von u.a. DDR Bürgern , die in der Obhut des MfS verstorben sind und die durch MfS Mitarbeiter in den Krematorien ohne das Stammpersonal verbrannt wurden .

B208


Gert und Harzwanderer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#214

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 09:23
von Alfred | 6.849 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #207
Ich kann ja mal Auszüge der Gehaltsliste des MfS einstellen .
Na da kommen Summen zusammen .
Manfred Wuttig 31.500 M
Orban Baranyai 30.750 M
Georg Zinke 35.250M
Guenter Wolf 54.750M
Horst Maennchen 51.750M
u.v.m.
Millionen ,viele Millionen , Jahr für Jahr .

Dagegen sind die Kosten für die BStU Erdnüsse .

B208




Bring doch mal die Liste des BND, damit man vergleichen kann.

Abgesehen davon, dass man schlecht prüfen kann, ob die Zahlen so stimmen.


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#215

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 09:25
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #211
Tja , nun bist Du aber nur auf einen Punkt meiner Antwort auf deinen Beitrag eingegangen , den Oppositionellen .
Was ist denn mit den Punkten in denen ich deine Unschuldstheorie des MfS in Bezug auf Entführungen und Tötungen widerlegt habe .
B208



Hallo,
von schuldig oder nschuldig schrieb ich nicht. Die haben ihre Arbeit gemacht die meistens unangenehm für Erwischte oder unter massiven Verdacht Stehende ausfiel.
Ich fragte aber ob zutreffende Informationen oder falsche Geständnisse herausgeprügelt wurden, ggf. mit Essensentzug oder sonstiger Gesundheitsbeschädigung erpresst wurden.

Ich denke daß falls Tötungen es gab, das waren Fragen von Haupt- und Staatsaktionen mit aussenpolitischer Bedeutung, das betraf aber Kleinkram wie Verwandtenschlusung im Kofferraum.



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#216

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 09:26
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #206
Die BStU können wir uns natürlich leisten, genau so wie den vielen anderen Quatsch.
Wer es braucht, bitteschön.
- bei Wuppertal eine Eisenbahnbrücke, da wurde zum Thema Tragfähigkeit gerechnet bis zum Erbrechen, mit Leergewichten der Züge. Es soll aber Züge
geben, da sitzen Passagiere drin und wenn es ganz schlimm kommt, ist da sogar Ladung dabei.
- Da baut man eine Brücke über eine Autobahn, für Millionen. Es führt nur keine Strasse hin. Hat da jemand vergessen Privatgelände zu kaufen?
- Ebenfalls Millionen verpulvert. Ein Bahnübergang wird abgerissen, es kommt eine Unterführung. Da war was mit Kurvenradien. 2 PKW im Gegenverkehr,
0 Schanze.
- Für die Sicherheit der Radfahrer wird gesorgt. Radweg wird neben einer Bundesstrasse gebaut zum Nachbarort, oder doch nicht? Problem hier,
da gibt es eine Kreisgrenze, ein Weg in's nicht's
Gerd




Das waren doch alles "Fachleute". Zumindest haben sie irgendeinen Qualifikationsabschluss, der ihnen bescheinigt, für dies oder jenes ausgebildet zu sein und diese Aufgaben selbständig zu lösen. Leider verläuft zu oft im Sande, wer dafür in Regress genommen wird und in welcher Höhe. Private Auftraggeber und Auftragnehmer arbeiten in sochen Fällen knallhart. Behördenentscheidungen, die Luftnummern sind und Hunderttausende oder Millionen verschlangen ? Kann mich nicht erinnern,daß da mal groß was öffentlich wurde, was mit dem passiert ist, der das verbockt hat. Früher gab´s die ABI (Arbeiter- und Bauern-Inspektion), die Kripo und die Stasi, die sich damit beschäftigt haben, weil solcherart Vermögensvergeudung der gesamten volkswirtschaft,,also auch jedem Einzelnen, geschadet hat und die konsequenzen für den verursacher waren meist schmerzlich, bis hin zu Haft und der, zumindest erst mal in den Raum gestellten Anschuldigung der absichtlichen Sabotage. Ich bedauere, daß es eine ähnliche Institution mit umfangreichen Befugnissen, wie die oben aufgeführten, nicht für Schlampereien und Fehlentscheidungen gibt, die direkt oder indirekt der Steuerzahler zu tragen hat. Bund der Steuerzahler mit ihrem jährlichen Schwarzbuch ? Gut und schön, kurzzeitig mal ein paar Schlagzeilen in der Presse oder eine Kurzinfo in den Nachrichten ? Und dann ? Was bewirken sie dann ? Fehlanzeige, oder ? Da Regierungsbehörden Gesetze beschließen, wird es eine solche Kontrollorganisation nicht geben, die ihnen gefährlich werden könnte.
Meine privaten Erfahrungen mit Fachleuten aller Coleur, vom Handwerker bis zum Arzt: Eingebildet, daß nur sie allein zur Lösung einer Aufgabe fähig sind. Alle anderen haben ja nie naturwissenschaftlichen Unterricht gehabt, Physik, Mathe, Chemie, Biologie, Geographie, können das Problem also fachlich gar nicht einschätzen. I.d.R. fangen sie an zu stottern, wenn sie merken, daß sie ihrem Kunden kein X für ein U vormachen können, was das Grundsätzliche an einer Sache ist. Wenn ich mich in die Hände eines Fachmannes begebe, habe ich gelernt, von Anfang an skeptisch zu sein und mich erst durch seine Leistung von seinen tatsächlichen fachlichen Fähigkeiten überzeugen zu lassen.
Uff, das mußte mal wieder raus, so tief sitzt mitunter der Groll über Pfuscherei, den wir in der Vergangenheit schon bezahlen mußten.



schulzi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#217

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 09:28
von B208 | 1.351 Beiträge

Ach Alfred , wieder ne Nebelkerze , schau auf das Thema !!!! Da steht ganz gross -Staatssicherheit der DDR ( MfS ) .
Wenn du etwas über den BND schreiben möchtest , dann eröffne doch ein Thema .

B208


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#218

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 09:28
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #213

Damit meine ich die vielen heimlichen Einäscherungen von u.a. DDR Bürgern , die in der Obhut des MfS verstorben sind und die durch MfS Mitarbeiter in den Krematorien ohne das Stammpersonal verbrannt wurden . B208



Wo ist das Problem? Starben die durch Gewaltanwendung von Dienstkräften oder bewußten Entzug von nötiger ärztlicher Behandlung?



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#219

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 09:53
von B208 | 1.351 Beiträge

Ein Problem ???
Eine Verschleierung , eine Geheimniskrämerei , eine grosse Unmenschlichkeit gegenüber den Angehörigen und es wirft die Frage auf WARUM . Warum wird ein Verdächtiger , der in einer Untersuchungshaftanstalt des MfS , noch ohne Prozess und ohne Urteil , ums Leben kommt so anonym verbrannt .
Und ich hoffe und sicherlich auch viele Angehörige der Toten , dass die noch nicht gesichteten Stasiakten einmal Klarheit bringen und das MfS dadurch seine Unschuld belegen kann .
Ich bin der festen Überzeugung , dass die Mehrzahl der Werktätigen des MfS es heute bereuen , dass sie die Akten so voreilig geschreddert haben , hätten sie doch heute ihren Kritikern die Akten mit all den Nachvollziehbaren Vorgängen vor Augen halten können .
Darum ist es für mich auch nur verständlich , dass es gerade der o.g. Personenkreis ist , der sich für den Erhalt der BStU so energisch einsetzt .
Für eure , für unsere gemeinsame Sache , ich unterstütze euch bei dem Vorhaben , im Sinne und in Gedenken und zu Ehren unseres geliebten Ministers Mielke .

B208


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#220

RE: Können wir uns nach 25 Jahren die BStU noch leisten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.02.2016 09:59
von B208 | 1.351 Beiträge

Ich denke daß falls Tötungen es gab, das waren Fragen von Haupt- und Staatsaktionen mit aussenpolitischer Bedeutung, das betraf aber Kleinkram wie Verwandtenschlusung im Kofferraum.

SET800 , bei die alle klar ? Oder bist du beim Frühschoppen .


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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