#21

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 01:23
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #14
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #13
Zitat von 1941ziger im Beitrag #10
Wenn nun ein Kommando die Fregatte mit einer Mine attackiert, sagen wir als Gegenreaktion, sind das
dann Terroristen oder Soldaten .

Das sind Kombattanten und demzufolge auch Soldaten (denn sie unterstehen einem einheitlichen Kommando). Wenn sie keine Zivilisten verletzen, begehen sie keine Kriegsverbrechen. Mit regulären nach Kriegsvölkerrecht erlaubten Methoden haben diese Gruppen keine realistische Chancen und verlegen sich auf Guerillakampf. Dann muss man sie als Terroristen betrachten.
Major Hans von Dach (Schweizer Armee): Der Totale Widerstand: Kleinkriegsanleitung für jedermann
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_totale_Widerstand
In Deutschland ist Der totale Widerstand seit 1988 auf der Liste der indizierten Printmedien der Bundesprüfstelle
http://brd-schwindel.org/download/BUECHER/Major%20H%20von%20Dach%20-%20Der%20totale%20Widerstand.pdf
Der "Fall" ist jedoch nie eingetreten und wir Schweizer sind nicht zu Terroristen mutiert...


Grün: Ich nehme an, daß Du das nicht verallgemeinern willst ? Ein Land, welches durch einen Aggressor besetzt ist, z.B. in einem Eroberungskrieg wie durch die Wehrmacht oder weiland auch Napoleon, gibt es keine reguläre Armee mehr, die sich mit kriegsvölkerrechtlichen Mitteln des Aggressors erwehren kann. Dem bleibt nur der Guerillakampf, als durch Partisanen. Willst du die als Terroristen bezeichnen, weil dabei auch zivile Kollaborateure auf der Strecke bleiben ? Nicht gleichzusetzen, wenn der Aggressor bis auf sein eigenes Territorium zurückgedrängt wird und sich dann dort bewaffneter Widerstand regt.



Wenn eine versprengte Einheit weiterhin in Uniform und mit offen getragenen Waffen kämpft, kann sie auch im Rücken des Gegner handeln, ohne den Kombattanten-Status zu verlieren. Wenn Aufständische einen Staat ausrufen und eine uniformierte Armee aufbauen , dann steht ihnen der Kombattanten-Status zu (z.B. VR Donezk und VR Lugansk).



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#22

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 01:29
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #17
Ein weiterer Aspekt zum Thema:
In den Strafgesetzen, auch in Deutschland, gibt es den Begriff: Töten auf Verlangen. Wie muss man das in Bezug auf Soldaten sehen? Töten sie nicht auch eigentlich auf Verlangen? Schwur, Eid, Gelöbnis, sind das Faktoren, die das Verlangen des jeweiligen Staates aus der juristischen Betrachtung ausklammern?
Wie war eigentlich mein Status damals? . Es gab noch keinen Staat, meine: keine DDR, keinen Eid oder Verpflichtung, nur einen Handschlag und einen provisorischen Ausweis, eine zusammengewürfelte Uniform in Grün und eine 08 Parabellum sowie Munition. Eigentlich ging das gar nicht, doch es ging.
Es gab zur Anwendung der Schusswaffe die Einschränkung: Einsatz der Waffe nur zur Selbstverteidigung, bei Gefahr für das eigene Leben und Gesundheit.
Wäre das auch für spätere Zeiten eine Alternative gewesen? Was meint Ihr dazu?
Der 39.


Die Polizei hatte damals keinen Kombattantenstatus und unterstand der jeweils für die betreffende Besatzungszone zuständigen Militärregierung bzw. den von dieser eingesetzten zivilen Verwaltungsbehörden.



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#23

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 01:38
von Hanum83 | 4.798 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #17
Ein weiterer Aspekt zum Thema:
In den Strafgesetzen, auch in Deutschland, gibt es den Begriff: Töten auf Verlangen. Wie muss man das in Bezug auf Soldaten sehen? Töten sie nicht auch eigentlich auf Verlangen? Schwur, Eid, Gelöbnis, sind das Faktoren, die das Verlangen des jeweiligen Staates aus der juristischen Betrachtung ausklammern?
Wie war eigentlich mein Status damals? . Es gab noch keinen Staat, meine: keine DDR, keinen Eid oder Verpflichtung, nur einen Handschlag und einen provisorischen Ausweis, eine zusammengewürfelte Uniform in Grün und eine 08 Parabellum sowie Munition. Eigentlich ging das gar nicht, doch es ging.
Es gab zur Anwendung der Schusswaffe die Einschränkung: Einsatz der Waffe nur zur Selbstverteidigung, bei Gefahr für das eigene Leben und Gesundheit.
Wäre das auch für spätere Zeiten eine Alternative gewesen? Was meint Ihr dazu?
Der 39.


So hätte sich das wohl auch weiterhin einfach gehört.
Der Warnschuss als Drohung zum Stehenbleiben wäre ja auch noch in Ordnung gewesen, aber das andere, nein, war nicht gut.
Nur mit einer Pistole ausgerüstet hätte man auch schneller rennen können um einen Grenzverletzer zu stellen.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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zuletzt bearbeitet 03.12.2015 01:51 | nach oben springen

#24

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 09:22
von der 39. | 522 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #20
Zitat von der 39. im Beitrag #1
Tod oder Leben
Die Frage nach Tod und Leben ist immer, zu jeder Zeit, eine der dominierenden Fragen des menschliches Lebens. Leben ist so voll unendlicher Vielfalt, hingegen der Tod einmalig und unwiderruflich. Deswegen spielt der Tod auch in unserer Gedanken- und Gefühlswelt eine sehr große Rolle. Auch in unserem Forum tauchen diesbezügliche Beiträge und Fragen berechtigterweise immer wieder auf.
Es berührt uns ungemein, wenn zum Beispiel auf den am Fallschirm hängenden Piloten geschossen wird, wenn die IS-Leute die Bewohner ganzer Dörfer töten, wenn es um Grenztote geht an welcher Grenze auch immer, ob der Westzöllner bei Aachen Schmuggler erschießt oder wenn an der innerdeutschen Grenze die Schusswaffe eingesetzt wurde oder Menschen in den Minensperren zwischen Griechenland und der Türkei ums Leben kommen.
Doch wir differenzieren auch, der Tod eines Familienmitglieds oder eines guten Freundes berührt uns stärker, als wenn etwa hunderte von Menschen in Afrika oder wo sonst auf der Welt Hungers sterben. Und wir differenzieren auch sehr stark, nach der Art, was den Tod eines Einzelnen verursacht hat.
Der natürliche Tod ist da am Klarsten und Deutlichsten in seinen Ursachen zu erkennen. Schon beim Thema Todesstrafe oder nicht, oder wenn es um Krieg oder kriegsähnliche Handlung geht, ist unsere Position schon zwiespältig Der Tod eines Menschen hat verschiedene Gesichter. Tucholsky schrieb einmal 1931 in Bezug auf den ersten Weltkrieg:
„Da gab es 4 Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er eine halbe Stunde davon, er ebenso streng verboten war. Sagte ich Mord? Natürlich Mord, Soldaten sind Mörder“
Wenn man von Völkermord spricht, ist alles schon wieder nicht mehr so nahe. Mich hat immer beeindruckt, wie die Indianer ausgerottet, Ketzer verbrannt, die Vietnamesen aus der Luft vergiftet wurden, wie eine unvorstellbare Menge Menschen durch eine einzige Atombombe getötet wurde.
Ist der Henker ein Mörder, oder etwa der Soldat?
Jeder Getötete hat eine Mutter und einen Vater und wahrscheinlich auch Ehepartner und Kinder. Wie erträgt der Tötende diese Gedanken? Der Soldat, der den Marschflugkörper auf die Reise schickt und zwangsläufig den Tod von Menschen mitschickt, denkt er wohl darüber nach, z. Beispiel über die trauernden Mütter?
Ich bin mir im Klaren, das ist ein schweres, wenn nicht sogar das schwerste Thema, der Tod ist unwiderruflich für jeden von uns. Wie stehen wir dazu?
Es verbietet sich von selbst, dass die manchmal üblichen Sprüche und Witze oder auch Anfeindungen völlig unangebracht sind und ich bitte die Administratoren darum, das Thema sofort zu beenden, wenn es nicht mit dem notwendigen Ernst behandelt wird.
Der 39.




hallo 39,
meine antwort fiel bewusst sehr explizid aus
und bezog sich nur auf dein thema,
nicht auf den inhalt deiner aussage,
welche mir im eigentlichen zu allgemein und agitatorisch erscheint.

zu viel wird deinerseits nur erwähnt bzw. angeschnitten.
klar für mich und erkennbar, was wohl auch ein gesellschaftliches problem ist,
man ignoriert das eigentliche umfeld und verflüchtigt sich in angebliche aktualitäten,
die man eh nicht beeinflussen kann, doch sicher vom eigentlichen ablenken.

gruß vs


Hallo VS,
ich gebe Dir gerne recht, ich dachte das Erwähnen und Anschneiden ist richtig, um eine Diskussion anzuregen. Ich verspreche aber, dass ich zu einem späteren Zeitpunkt meinen Standpunkt deutlich machen werde.. Jetzt wollte ich eigentlich erst einmal die Diskussion laufen lassen. Schließlich berührt das Thema jeden und geht ja über den Gebrauch von Waffen und über kriegerische Handlungen weit hinaus.Schließlich muss jeder für sich dazu Stellung beziehen, mindestens innerlich, auch wenn er es nicht zugeben will. Wir haben alle einen Standpunkt dazu, so, wie es sicher ist, dass der Tod vor uns keinen Halt macht.
Grüsse vom 39.


IM Kressin und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#25

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 09:43
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #18
Zitat von Gert im Beitrag #15
Zitat von Signalobermaat im Beitrag #12
Für sie Entstehung des IS wurden Ausgangspunkte gesetzt( wir diskutierten bereits), von denen die damals zuständigen in Schweigen hüllen.
Dafür jetzt aber um so mehr aktiv werden,wenn es um die Bekämpfung ihrer Folgen geht.
Die Frage ist doch,was bleibt uns jetzt eigendlich noch anderes übrig,als zu versuchen, erst einmal mit milit. Mitteln ein weiteres Ausbreiten , und Schlimmeres für den Moment zu verhindern.
Eine Endlösung wird es mit Krieg nicht geben, da bei den vielen Toten sicherlich neuer Haß aufgebaut wird.
Selbst wenn der Krieg gegen den IS, der übrigents nur mit Bodentruppen,wenn überhaupt ,gewonnen wird, ist es nur eine momentale Situation.
Mit der Beendigung des Krieges und dem Sieg über den IS entsteht nicht automatisch eine Demokratie.
Viele Anhänger werden bleiben und versuchen sich unter den neuen Bedingungen neu zu struktuieren.Also muß über viele Jahre das Land besetzt und kontrolliert werden, bis es stabil wird.
Haben wir doch selbst in Deutschland erlebt, bzw. aktuell in Afganisthan.In Deutschland haben wir schon seit 70 Jahren Besatzungstruppen.
Und darüber, ob es inzwischen richtige Freunde sein sollen, trifft auf alle ehem. u. jetzigen Besatzer zu, kann man geteilter Meinung sein.
Ich denke mal, unsere Öberen haben auch noch keine Lösung parat, also erst einmal bomben,bringt zumindestens Geld für die Rüstungsfirmen.



ich find das rot mark. nur noch als eine üble Verunglimpfung. Die ausländischen Soldaten, die heute noch auf deutschem Boden sind habe keinen Besatzerstatus. Das weisst du, @Signalobermaat, ganz genau und trotzdem kommst du mit solchen Formulierungen.


Hallo Gert, wenn nicht Besatzer, was denn? Haben wir eigentlich auch Truppen in USA oder alles nur einseitig? Du wirst es sicher erklären können.
Gruß vom 39.


das sind Einheiten der Nato, die aufgrund von Verträgen hier sind. Ist ja wohl ein himmelweiter Unterschied zum Besatzungsstatus. Aber das müsste dir doch bekannt sein? Es gibt nicht nur Amerikaner, es gibt auch noch andere Natokontingente.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#26

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 10:36
von turtle | 6.961 Beiträge

Natürlich denkt man ab einem gewissen Alter da schon mehrmals darüber nach. Angst davor ,nein habe ich absolut nicht. Angst eine Zeit hinzuvegetieren ,ohne eigenen Willen ,geistig umnachtet, meine Frau nicht für die Zeit danach genug abgesichert zu haben das beschäftigt mich mehr. Vorsorge kann man treffen, so wünsche ich mir die Kraft zu haben wenn ich erkenne es ist Zeit zu gehen ,auch gehe. Zulange Warten bis ich nicht mehr die Entscheidung selber treffen kann ,ein Pflegefall ohne eigene Würde dahin vegetieren nein ,möchte ich nicht , genau wie Maschinen die meinen Körper ohne Hirn nicht erlösen lassen.
Ich hatte bis jetzt ein überwiegend gutes Leben ,habe die Welt gesehen ,habe eine tolle Frau . Dafür bin ich Dankbar. Ich kann zufrieden gehen ,glaube zwar nicht an das Jenseits, und wenn schon, so schlimm waren meine negativen Taten auch wieder nicht das ich gleich in die Hölle muss.


zuletzt bearbeitet 03.12.2015 10:37 | nach oben springen

#27

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 12:45
von Stringer49 | 700 Beiträge

... ein gefallener Soldat lässt oft einen Partner, eine Familie zurück. Das Thema hat auch diese Dimension.
Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#28

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 16:44
von Signalobermaat | 358 Beiträge

Hallo Gert,
1.wann wechselte auf der Grundlage welchen Vertrages der Status Besatzer gegen Vertragspartner
Von der DDR weiß ich noch, daß es einen Regierungsvertrag über die Stationierung von SU Truppen in der DDR gab, da wurde im Detail geregelt,welche Rechte und Pflichten die Truppen hatten, wie das in der BRD war, müßtest ja du besser wissen.
2.wenn es Partner sind, warum kontrolliert die USA ihren Partner BRD (elektonisches Ausspähen, Abhören der Partnerregierung usw) noch dazu auf eigenem Territorium.
Meine Meinung, der 2+4 Vertrag( was die Aufhebung des Besatzungsrechtes betrifft) ist das Papier nicht wert,es hat sich nichts geändert, außer das etwas geschrieben wurde, was nicht eingehalten wird und wieder nur der Volksverdummung dient.Solange die USA auf ihrer Weltvorherrschaft besteht, wird sich da nichts ändern
Habe gestern auf ZDF Info den Film gesehen, " der am besten kontrollierte Staat". Da haben britische und amerikanische Geheimdienstler ihre Meinung zu den Abhöraktivitäten in Deutschland gesagt.z.B.Wie tief muß man seine Partner kontrollieren, damit man nicht enttäuscht wird.
Gleiches Recht stünde ja der BRD zu?
Es gibt kein Vertrauen,was ist aber dann eine Partnerschaft Wert, wenn das Vertrauen fehlt.



der 39. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#29

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 17:45
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Signalobermaat im Beitrag #28
Hallo Gert,
1.wann wechselte auf der Grundlage welchen Vertrages der Status Besatzer gegen Vertragspartner
Von der DDR weiß ich noch, daß es einen Regierungsvertrag über die Stationierung von SU Truppen in der DDR gab, da wurde im Detail geregelt,welche Rechte und Pflichten die Truppen hatten, wie das in der BRD war, müßtest ja du besser wissen.
2.wenn es Partner sind, warum kontrolliert die USA ihren Partner BRD (elektonisches Ausspähen, Abhören der Partnerregierung usw) noch dazu auf eigenem Territorium.
Meine Meinung, der 2+4 Vertrag( was die Aufhebung des Besatzungsrechtes betrifft) ist das Papier nicht wert,es hat sich nichts geändert, außer das etwas geschrieben wurde, was nicht eingehalten wird und wieder nur der Volksverdummung dient.Solange die USA auf ihrer Weltvorherrschaft besteht, wird sich da nichts ändern
Habe gestern auf ZDF Info den Film gesehen, " der am besten kontrollierte Staat". Da haben britische und amerikanische Geheimdienstler ihre Meinung zu den Abhöraktivitäten in Deutschland gesagt.z.B.Wie tief muß man seine Partner kontrollieren, damit man nicht enttäuscht wird.
Gleiches Recht stünde ja der BRD zu?
Es gibt kein Vertrauen,was ist aber dann eine Partnerschaft Wert, wenn das Vertrauen fehlt.

@Signalobermaat
du vermischst Abhörkationen, die sicher noch zu klären sind nach dem warum weshalb und wo, mit dem Besatzungsstatut der 50 er Jahre. Früher machte man Vergleiche nur innerhalb der gleichen Obstsorte. So habe ich es jedenfalls gelernt. Hat sich da etwas geändert ?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Dostojewski 1866
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#30

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 18:07
von DoreHolm | 7.708 Beiträge

Ich meine, es gibt kein absolutes, bedingungsloses Vertrauen zwischen den Regierungen von Staaten. Im Grunde genommen sind es nichts weiter als Zweckbündnisse auf Zeit, u.U. nur für die nächsten Monate haltbar, manchmal über viele Jahrzehnte. Das ist einfach nicht zu vergleichen, was der gemeine Bürger unter Vertrauen zwischen Gleichgesinnten, Freunden, Ehepartnern u.s.w. versteht. Da würde ein Vertrauensmißbrauch eine lang nicht heilende seelische Wunde hervorrufen, je fester und bedingungsloser die Freundschaft/Liebe, desto größer und schwerer heilend die Wunde. In der Politik geht jeder real denkende Politiker, und das dürfte in einer solchen Position jeder geschnallt haben, mit der Vetragsunterschrift weiß, daß er die Einhaltung dieser Freundschaft/Verträge ständig unter Kontrolle haben muß. Das war hinsichtlich der UdSSR gegenüber den anderen WP- und anderen sozialistischen Staaten nicht anders als bei den USA gegenüber den Verbündeten diesseits des Atlantik. Da wurde sich auch mal das Recht herausgenommen (natürlich nur verdeckt), zu intervenieren, wenn sich eine nicht genehme Entwicklung abzeichnet. Aber das war eigentlich nicht das Thema, es wurde nur dahin abgeschweift (oder heißt es abgeschwiffen ?).



der 39. hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.12.2015 18:11 | nach oben springen

#31

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 19:33
von 1941ziger | 1.002 Beiträge

Dazu passt auch dieser Artikel

http://www.neopresse.com/europa/merkel-g...in-deutschland/

Am Parlament vorbei wird das genehmigt........oder hatte Frau Merkel gar keine Wahl, existiert die Kanzlerakte doch?


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
der 39. und Signalobermaat haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Leben und Tod

in Grenztruppen der DDR 03.12.2015 21:21
von der 39. | 522 Beiträge

Zitat von 1941ziger im Beitrag #31
Dazu passt auch dieser Artikel

http://www.neopresse.com/europa/merkel-g...in-deutschland/

Am Parlament vorbei wird das genehmigt........oder hatte Frau Merkel gar keine Wahl, existiert die Kanzlerakte doch?


Das sähe vielleicht ganz anders aus, wenn der Krieg ordentlich beendet wäre und Deutschland einen Friedensvertrag hätte und dann souverän handeln könnte: Oder ist das wieder ganz anders? Wir schicken schon wieder Soldaten in den Tod oder lassen andere Menschen durch unsere Soldaten töten und haben den letzten Krieg noch nicht ordentlich beendet. Wird dieser Zustand nicht beendet, weil Deutschland dann immense Reparationen zahlen müsste? Wer sind sie, die den Friedensvertrag nicht wollen?
Wir sind etwas vom eigentlichen Thema weg, könnte man meinen. Es ist in meinen Augen aber nicht so Ich sehe da einen echten Zusammenhang.
Der 39.


Signalobermaat hat sich für diesen Beitrag bedankt
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