#61

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 14.09.2009 06:45
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von josy95
[quote="wosch"][quote="wosch"]Hallo Josy95!
Und Persilscheine für eine unrühmliche und mit Schuldgefühlen behaftete eigene Vergangenheit, mit der manch einer nicht klar zu kommen scheint, die kann man hier im Forum schon gar nicht erwerben...!


josy95



Ich möchte aber einen von "Spee"!!!


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#62

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 14.09.2009 11:37
von wosch (gelöscht)
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Hallo, Hier mal zur Abwechselung ein kleine Begebenheit mit dem Titel "DDR 1985".
Während einer meiner zahlreichen Verwandten-Besuche in der DDR, war ich mit meiner dort lebenden Schwester nach einem ausführlichen Scwerin-Stadtbummel in einem Cafe eingekehrt, mitten in der Fußgängerzone, eine Treppe hoch-eine gute Adresse, um etwas zu entspannen. Am Nachbartisch saß eine ältere Dame, eine DDR-Rentnerin, bei Kaffee und Kuchen. Wir bekamen mit, daß sie eine Kellnerin ansprach und fragte: "Ist das Bohnenkaffee?", "Ja" erwiderte diese und weiter: "Schmecken Sie das nicht?", "Nein" sagte die alte Frau und Alles im Umkreis lachte schallend. Wie gesagt, eine wahre Geschichte.
Schönen Gruß aus Kassel


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#63

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 14.09.2009 12:38
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Gilbert, Kopf hoch, 36 selbst erlebte Jahre in dieser alten DDR, mehr brauche ich wohl nicht zu schreiben und keiner, nicht einer....

Gruß Rainer- Maria



----------------------------------

Rainer-Maria, Andere haben auch viele "selbst erlebten Jahre" in dieser alten DDR hinter sich!! Daß Du aber auch schon Deine gelebten Baby-Jahre mit zu den "selbst erlebten" hinzu rechnest, macht mich echt neugierig und ich würde mich freuen, wenn ich von Dir etwas von 1953 - 1956 aus Deiner eigenen Erinnerung (sprich Erleben) erfahren würde. Ich kann mich in etwa nur bis zu meinem 5. Lebensjahr zurück erinnern. Wenn ich bei Dir auch 5 Jahre abziehen würde, könnte ich mir (da Du ja erst 1953 geboren bist) bei Dir maximal 31 Jahre "eigenes Erleben" vorstellen. Aber wie Du selber des öfteren in Deinen Geschichten vermerkst : "Ich kann da vielleicht auch falsch liegen".
Schönen Gruß aus Kassel


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#64

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 14.09.2009 16:50
von tiroler (gelöscht)
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Zitat:
Hallo Gilbert, muss dir doch einmal beistehen gegen die ganze Paranoia, unter denen die Jungs leiden. Also mir persömlich hat dein Verein nie etwas getan, es gab kein knacken im Telefonhörer unseres Nachbarn, kein IM stand sich die Füße vor meiner Haustüre platt, keiner kramte in meinen Unterlagen rum, die Familienfeiern waren so laut, lauter ging es nicht, Witze aller Coleurs wurden erzählt,kein Parteisekretär maßregelte mich auf Arbeit, keiner meldete meiner Frau, das ich von den anderen schönen Mädchen nicht lassen konnte, keiner....
Gilbert, Kopf hoch, 36 selbst erlebte Jahre in dieser alten DDR, mehr brauche ich wohl nicht zu schreiben und keiner, nicht einer....

Gruß Rainer- Maria

Es ist doch immer wieder eine große Freude für mich , zu sehen wenn sich die alten Kameraden zur Seite stehen.

tiroler


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#65

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 14.09.2009 18:46
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo Wolfgang, hallo Tiroler, da komme ich wohl doch nicht darum, es einmal nicht wie Kutusow zu machen und zwar Napoleon aus dem Weg zu gehen. Aber wie hatte hier einer im Forum einmal so schön geschrieben, es könnte ein Mann der Staatssicherheit gewesen sein: " Rede Tacheles, rede Klartext" und das, ihr Beiden, wurde in meiner, na, ich nenne sie einmal die Schaffenszeit, die produktive Phase, meines Lebens recht gut gemacht. Heute bin ich bloß noch "mit", das heißt, ich passe auf meine kleine Enkelin auf, arbeite nur, wenn es der Brotkorb erfordert, sage Jugend voran, wenn sie es den mal schafft, eine Vollzeitstelle zu ergattern, und widme mich meiner Frau, möchte also einmal recht lange mit ihr zusammensein, so wie ihr alten Knaben wohl mit euren Frauen. Tiroler, gleich zu dir, sie sind "nicht meine alten Kameraden", die Männer vom Verein der Staatssicherheit.Egal, was sie taten,was sie Irgendeinem antaten, das ist mir auch soetwas von...Scheißegal... sie haben es nicht mir, meiner kleinen Familie, meiner Verwandtschaft angetan. War das klar genug, ich denke schon!
Ich kämpfe auch hier nicht den Kampf für die, denen es in dieser alten DDR richtig beschissen ging den da bin ich Egoist, das war ich in dieser alten.....schon.
Jeder, aber auch jeder ist seines eigenen Glückes Schmidt, er muss mit dem Ar....an die Wand kommen. Schafft er es nicht, muss er an sich hart arbeiten und zwar solange, bis er es schafft.
Aber, und jetzt ein Aber, er soll nicht auf seinen Mitmenschen draufsteigen, so wie in meinem schönen Märchen vom kleinen und dem großen Klaus.
Diese Leute verachte ich, gerade, weil ich auch nicht so aufgewachsen bin!
Jetzt zu dir, Wolfgang, alter Krieger.Ich würde dich bitten, meine Worte nicht auf die " Goldwaage" zu legen, das Problem hatte ich ganz am Anfang schon einmal mit Transitfahrer im Thema Diskussion BRD-DDR.Ich denke mir auch, wir wären schlecht beraten, dich einmal mit zu einem Forumtreffen zu bitten!
Ich hasse Gewalt und du, mein "spezieller Freund" scheinst mir so ein "Wirtshausschläger" zu sein, du dultest keine anderen Argumente, denkst, weil du 1962 die alte DDR verlassen hast. noch weiter sie gut beurteilen zu können. Kommt dann einer so wie ich, bekäme ich wohl als erstes dein Bierglas ins Gesicht und dafür bin ich mir zu schade.
Mann, wie liebe ich offene herzenswarme Menschen so wie meinen Freund Peter(turtle)und noch einige Andere hier mehr.
War das jetzt klar genug, alter Krieger. Na, ihr Beiden, nun legt mal los.

Gruß Rainer- Maria


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#66

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 14.09.2009 19:39
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von tiroler


Es ist doch immer wieder eine große Freude für mich , zu sehen wenn sich die alten Kameraden zur Seite stehen.



aaach was, @tiroler, die "kameraden sind doch alle vor stalingrad gefallen..."


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#67

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 14.09.2009 20:30
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
.....und du, mein "spezieller Freund" scheinst mir so ein "Wirtshausschläger" zu sein, du dultest keine anderen Argumente, denkst, weil du 1962 die alte DDR verlassen hast. noch weiter sie gut beurteilen zu können. Kommt dann einer so wie ich, bekäme ich wohl als erstes dein Bierglas ins Gesicht und dafür bin ich mir zu schade.



Hallo zusammen,
ich finde es nicht gut, wenn wir hier jemanden aufgrund seiner Meinung zur DDR von einem Forumtreffen ausschließen würden. Deshalb gehe ich mit Rainer nicht konform und ich hoffe, das ich mit dieser Meinung nicht alleine stehe. Den „Wirtshausschläger“ kann ich in den Beiträgen von Wolfgang wirklich nicht erkennen. Auch wenn hier Rainer und Wolfgang weiterhin ein Problem miteinander haben sollten, so darf sich dies nicht auf das gesamte Forum auswirken. Und nicht zuletzt aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich so ein Treffen auf die eigene Meinung eigentlich nur positiv auswirken kann. Was hatte ich vor Eisenach an Bedenken geäußert, die sich dann nicht bestätigten.
Vielleicht ein Vorschlag zur Güte. Rainer, du beantragst mal Einsicht in deine Stasi-Akte, etwas gibt es sicher auch von dir. Bei der Sammelwut des MfS wirst du auch überrascht sein. Und dann bringst du diese Akte zum nächsten Treffen mal mit. Ich kann mir vorstellen, das es eine interessante impulsive aber friedliche Diskussion werden würde…..

Gruß, Augenzeuge


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#68

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 14.09.2009 22:34
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Rainer- Maria:
Ich hasse Gewalt und du, mein "spezieller Freund" scheinst mir so ein "Wirtshausschläger" zu sein, du dultest keine anderen Argumente, denkst, weil du 1962 die alte DDR verlassen hast. noch weiter sie gut beurteilen zu können. Kommt dann einer so wie ich, bekäme ich wohl als erstes dein Bierglas ins Gesicht und dafür bin ich mir zu schade.

--------------------------------------------

Also Rainer, ich kann ja verstehen, daß Du mich wegen meiner Einstellung zu bestimmten Themen, nicht gerade als Freund haben möchtest, aber deswegen brauchst Du keine Angst davor zu haben, von mir ein Bierglas an den Kopf zu bekommen. Nur zur Information: ganz im Gegenteil zu vielen anderen Zeitgenossen trinke ich überhaupt keinen Alkohol und nehme schon aus diesem Grunde nie ein Bierglas in die Hand!!Ich habe auch Verständnis dafür, daß es Dir nicht gefällt, wenn man auf Deine Beiträge nicht wunschgemäß Beifall klatscht, aber auch Du bist nicht immer leicht zu ertragen und forderst mit Deinen Märchen geradezu heraus. Das mit der "Goldwaage" hat aber auch für Dich zu gelten. Das Recht auf ein bischen Egoismus gilt nicht nur für Dich allein. Ob mich jemand zu einem Forumtreffen "bitten" würde, liegt, glaube ich wenigstens, nicht in Deiner Macht, auch wenn Du geschrieben hattest "wir wären schlecht beraten, Dich einmal mit zu einem Forumtreffen zu bitten". Um ehrlich zu sein, so richtig Lust hätte ich auch gar nicht dazu. Das hat aber gar nichts mit den Personen hier zu tun und auch nichts mit Deiner Wenigkeit. Ich werde auch weiterhin meine Beiträge so formelieren wie Sie mir aus dem Gedächtnis und aus der Seele kommen, genauso wie ich Dich weiterhin ertragen werde!
Schönen Gruß aus Kassel


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#69

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 14.09.2009 22:36
von manudave (gelöscht)
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Ey Wosch,

ich widerspreche dir energisch. Beim nächsten Treffen nach Marienborn - ich bin hoffentlich dabei - will ich mit dir und Rainer-Maria anstossen und nix anderes.

Basta...


zuletzt bearbeitet 14.09.2009 22:40 | nach oben springen

#70

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 15.09.2009 16:05
von tiroler (gelöscht)
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Gilbert,
es stimmt.Hätte doch lieber Waffenbrüder schreiben sollen.
Genossen wäre auch richtig.Ob natürlich das MFS echte Genossen oder Freunde
der Grenzer waren bezweifele ich sehr.Das MFS hat die Nase und die Gummiohren auch dort gehabt.
Aber mit meiner Antwort auf das Zitat waren die beiden Grenzer gemeint.Das MFS hat ja alle
geliebt.Jedenfalls der Chef von denen.Es ist auch gut so,daß sich die ehem.Genossen Mut
machen.Sie haben ja 1989 das gleiche Leid erfahren müssen.Ich verstehe schon ,wenn heute Genossen
am Kamin sitzen und bei "Maria Kron" oder einem anderen edelen Tropfen ,über das Leid der
Arbeiterklasse sprechen.
Aber wie in meinen früheren Beiträgen , pauschalisiere ich nicht.Überzeugte ehrliche Genossen,
Schurken ,oder auch Genossen ,die einsehen mußten ,den verkehrten gefolgt zu sein, giebt es genug.
Will mich aber nicht mit dir streiten.Kenne dich nicht genug.Deine Antworten sind immer
nach dem gleichen Schema.Ich habe das Gefühl,du ergreifst nicht Partei für die DDR - Führung.
So,nun erst einmal genug bis zum nächsten Mal.

Gruß Tiroler


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#71

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 15.09.2009 16:52
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo Wolfgang (wosch), siehst du, so reden erwachsene Männer miteinander, mit deinem Text kann ich leben, die Fronten sind geklärt so wie bei Napoleon und Kutusow und es ist alles wieder in Ordnung. Das habe ich immer am Sozialismus so geliebt, dieses Klartext reden, nicht " hinter der Hand" aber warum er dann letztendlich gescheitert ist,dieser Sozialismus, keine Ahnung, ich junger Kerl war arbeiten und hab davon nicht viel mitbekommen.
Da wird wohl Manudave auf das Bier mit uns verzichten müssen, bei deiner Antibierkultur.
Kurz mal noch zu Jörg und diesem Thema " Stasiakte ", also wenn es nach mir ginge, Fackel her und das ganze Zeug angezündet. Ich schreibe auch gern einmal, warum ich das so sehe, aber heute fehlt mir etwas die Zeit. Los, Angelo, neues Thema aufgemacht, du hast schon so viele Geister gerufen, da wird die " Stasiakte" ebenfalls noch die Emotionen kochen, hochkochen lassen. Wird bestimmt interessant!

Gruß Rainer- Maria


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#72

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 15.09.2009 16:55
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Zitat von manudave
Ey Wosch,

ich widerspreche dir energisch. Beim nächsten Treffen nach Marienborn - ich bin hoffentlich dabei - will ich mit dir und Rainer-Maria anstossen und nix anderes.

Basta...



Bitte, bitte nehmt mich mit


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#73

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 15.09.2009 17:15
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Hallo Wolfgang (wosch), siehst du, so reden erwachsene Männer miteinander, mit deinem Text kann ich leben, die Fronten sind geklärt so wie bei Napoleon und Kutusow und es ist alles wieder in Ordnung. Das habe ich immer am Sozialismus so geliebt, dieses Klartext reden, nicht " hinter der Hand" aber warum er dann letztendlich gescheitert ist,dieser Sozialismus, keine Ahnung, ich junger Kerl war arbeiten und hab davon nicht viel mitbekommen.
Da wird wohl Manudave auf das Bier mit uns verzichten müssen, bei deiner Antibierkultur.
Kurz mal noch zu Jörg und diesem Thema " Stasiakte ", also wenn es nach mir ginge, Fackel her und das ganze Zeug angezündet. Ich schreibe auch gern einmal, warum ich das so sehe, aber heute fehlt mir etwas die Zeit. Los, Angelo, neues Thema aufgemacht, du hast schon so viele Geister gerufen, da wird die " Stasiakte" ebenfalls noch die Emotionen kochen, hochkochen lassen. Wird bestimmt interessant!

Gruß Rainer- Maria



Hallo Rainer, damit Du nicht denkst, daß jetzt der "Große Frieden" zwischen uns Beiden ausgebrochen ist, will ich gleich noch "Einen hinterher schicken: Du bezeichnest es ja mal wieder als ein "Schönes Märchen", Deine Geschichte vom kleinen-und dem großen Klaus, ich hingegen aber kann mich bei den Passagen vom 17. Juni 53 und anderen nur fragen, wie ein Mensch, der gerade mal in diesem Jahr geboren wurde, so etwas zusammen schreiben kann.
Sudel-Ede hätte es nicht besser machen können. Rainer, da ich davon ausgehe, daß Du auch weiterhin mit der Geschichte aus der damaligen Zeit so umgehen wirst, muß ich es auch weiterhin ertragen, so hatte ich es Dir ja auch schon geschrieben. Wegen mir schreib was Du willst, aber erwrte auch weiterhin keinen Applaus von mir. So klappt´s auch mit uns Beiden.
Schönen Gruß aus Kassel


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#74

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 15.09.2009 18:56
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von manudave
Ey Wosch,

ich widerspreche dir energisch. Beim nächsten Treffen nach Marienborn - ich bin hoffentlich dabei - will ich mit dir und Rainer-Maria anstossen und nix anderes.

Basta...




Ich auch!

Und wenn ich als eingefleischter Biertrinker mit wosch mit einem Glas O- Saft anstoßen muß!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#75

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 15.09.2009 21:14
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo Wolfgang, alter Stichel, keine Angst, es ist jetzt nicht sarkastisch gemeint. Ich bin schon die ganze Zeit am suchen aber finde es nicht. Und weißt du auch was: " Ein Polizeiprotokoll vom 17. Juni 1953 aus Berlin, aus Ostberlin". Jörg (Augenzeuge)hatte es einmal in einem Thema eingestellt, aber unser Forum ist mittlerweile wie die Deutsche Bücherei in Leipzig geworden, so unheimlich umfangreich.
Also dieses Protokoll spricht Bände!
Und weist du, auf was ich noch in der Recherche für mein Märchen baue. Auf meinen Schwiegervater, er ist "etwas älter wie du alter Knabe", er ist 84 Jahre alt, sein ehemaliger Beruf Transportpolizist auf dem Leipziger Hauptbahnhof, kurz genannt die " Trapo".
Oh, Wolfgang, der kann erzählen von diesem einen Tag, ich könnte ihm stundenlang zuhören.Er könnte " Die Geschichte aus dem DDR- Alltag 17. Juni 1953 erzählen".
Kurz, Wolfgang, ich vertraue ihm, seiner reichen Erfahrung, seinen Erzählungen und beileibe, er war kein Kommunist, eher Realist.
Er war ein Mann,Wolfgang, der seinen Beruf ernst nahm, so wie ich meinen, und Niemanden, außer meiner Frau natürlich vertraue ich mehr, den er hat mich noch nie enttäuscht.
Ich sehe heute noch seinen Blick, als ich junger Kerl um die Ecke bog und meine spätere Frau sagte. " Das ist mein Freund, Vater!
Ich blutjunges Würstchen,dumm im Kopf wie ein Brot, mit Haaren so lang wie John Lennon und die anschließenden Jahre nenne ich meine Reifejahre. Dafür bin ich ihm heute noch dankbar.

Gruß Rainer- Maria




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#76

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 15.09.2009 21:39
von Augenzeuge (gelöscht)
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Betrifft: Polizeiprotokoll

Was nützt die größte Bücherei, wenn man die Regale nicht unterscheiden kann:

Schaut mal hier:

http://www.forum-ddr-grenze.de/t943f63-Der-Juni-2.html


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#77

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 15.09.2009 22:02
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo Jörg, du bist der Beste, der Allerbeste, ich hatte schon sämtliche Bücherregale umgekippt, um dieses verdammte Protokoll zu finden, was ich mal irgentwann kopiert hatte.
Wir Beide liegen nicht auf einer Wellenlänge,wahrlich nicht, mein Eisenacher Freund, aber heute Abend hast du dem Rainer- Maria....also ich bin sprachlos....habe sogar schon auf Arbeit angerufen, das es etwas später wird.Sie meinten: " Lass dir nur Zeit", alter Internetfanatiker".
Sag mir beim nächsten Treffen, wenn du das Mittagessen nicht bezahlen kannst, der Rainer bezahlt es dir!

Gruß Rainer- Maria


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#78

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 16.09.2009 11:54
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo Wolfgang (wosch), was ist auf einmal los auf deiner Seite des Bretterzaunes, hat es eventuell dem " Großen Klaus" die Sprache verschlagen, als er diesen Lagebericht der VPI- Mitte Berlin, entschuldige Ostberlin vom 17. Juni zum 18. Juni 1953 gelesen hatte, den Jörg ( Augenzeuge) gestern Abend freundlicherweise eingestellt hatte.
Mit Sudel-Ede hast du mich in meinem schönen modernen Märchen vom kleinen und dem großen Klaus verglichen! Werde ich jetzt rehabilitiert?( für den Leser, ihr findet es unter Oberthema Smaltalk für die Mitglieder Offtopic unter" Neue Geschichten im Forum".
Also wenn ich so lese und es richtig auf die Reihe bekomme" Kam die Gewalt zur Gewalt zurück", sie drehte sich gegen den Verursacher! Korrekt?
Aber lass dir Zeit mit einer Antwort, Rainer- Maria muss erst einmal wieder vorschlafen für die heutige Nachtschicht. Bis heute Nachmittag.

Gruß Rainer- Maria


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#79

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 16.09.2009 13:56
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Hallo Wolfgang (wosch), was ist auf einmal los auf deiner Seite des Bretterzaunes, hat es eventuell dem " Großen Klaus" die Sprache verschlagen, als er diesen Lagebericht der VPI- Mitte Berlin, entschuldige Ostberlin vom 17. Juni zum 18. Juni 1953 gelesen hatte, den Jörg ( Augenzeuge) gestern Abend freundlicherweise eingestellt hatte.
Mit Sudel-Ede hast du mich in meinem schönen modernen Märchen vom kleinen und dem großen Klaus verglichen! Werde ich jetzt rehabilitiert?( für den Leser, ihr findet es unter Oberthema Smaltalk für die Mitglieder Offtopic unter" Neue Geschichten im Forum".
Also wenn ich so lese und es richtig auf die Reihe bekomme" Kam die Gewalt zur Gewalt zurück", sie drehte sich gegen den Verursacher! Korrekt?
Aber lass dir Zeit mit einer Antwort, Rainer- Maria muss erst einmal wieder vorschlafen für die heutige Nachtschicht. Bis heute Nachmittag.

Gruß Rainer- Maria



---------------------------------------------------------------------------------------------

Eine Rehabilation kann leider nicht stattfinden, da Du dich auf einen Bericht beziehst, der von der Seite erstellt worden ist, von der auch, in Zusammenarbeit mit anderen Organen und der ruhmreichen Sowiet-Armee, die Rebellion der ostdeutschen Bevölkerung nieder geschlagen wurde. In dem Bericht ist natürlich nur von "Rowdy´s und Gesindel" die Rede. Das entsprach aber so nicht der Wahrheit. Du mit Deinem Alter von 0 Jahren im Jahre 1953 konntest Dich natürlich erst etwas später "schlau" machen, wahrscheinlich haben wir aber nicht die gleichen Quellen gehabt.
Schönen Gruß aus Kassel


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#80

RE: Geschichten aus dem DDR-Alltag

in Leben in der DDR 16.09.2009 16:26
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo Wolfgang, nun ja, so kann man natürlich auch argumentieren, daß Alles,aber auch Alles, was vom Klassenfeind verfasst wurde, als " Nicht glaubwürdig gilt,eventuell der Voreingenommenheit unterliegt,eben Feindpropaganda",es wurde von Anfang an schon " Frisiert", und noch als Kompott hatte mein Schwiegervater schon leichte....wegen dem hohen Alter ( keine Angst, der kam nicht von dir, das fiel mir nur so ein)Also was sich die "Kommunisten" aber auch für eine Arbeit gemacht haben, von vornherein schon das Falsche zu schreiben....da fällt mir ein, " die Stasiakte"? Wolfgang, wenn da nun auch nicht Alles stimmt, nicht auszudenken, diese Blamage!
Aber ich werde es dir wohl nicht Recht machen können und das ist natürlich schade.
Du warst eben mit deinen 9 Jahren schon so ein fixes Kerlchen wo ich noch an den großen Brüsten meiner Mutti nuckelte.

Gruß Rainer- Maria


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