#21

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 10:42
von Gert | 12.354 Beiträge

Tja Dore Holm da kannst du an den Zahlen herumkritteln und deuteln wie du willst, wenn es nach deiner Definition Wirtschaftsflüchtlingen waren ( denen kein SED Genosse nachweinte O-Ton Honecker ) dann stimme ich dir prinzipiell zu, denn Wirtschaft hat auch etwas mit Politik zu tun und zwar ne ganze Menge. Also waren diese Menschen in letzter Konsequenz doch politische Flüchtlinge. Hier im Forum laufen ja auch einige durch die Gegend, die dieses, unser Wirtschaftssystem grauslig finden, diese sind dann in letzter Konsequenz auch potentielle politische Flüchtlinge. Das Dumme für sie ist, sie können jederzeit gehen, haben aber noch keine Asylland gefunden wo sie sich nicht verschlechtern.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
beobachter hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#22

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 10:47
von Heckenhaus | 5.142 Beiträge

Zitat von Thüringer1970 im Beitrag #19

Das DDR Gesundheitswesen hat ja nur so gestrotz vor Gesundheit. Gab ja alles und die Ärzte konnetn aus den vollen schöpfen.
Und der herrliche menschenachtende Sozialismus mit Jugendwerkhöfen und Bautzen, Hohenschönhausen erst.
Hurra Hurra Hurra

Deshalb gibt es heute ewige Wartezeiten bei Fachärzten, die KK zahlen oft spezielle teure Medikamente nicht ,
und die Vergehen, um nicht zu sagen Verbrechen, in den altbundesdeutschen Kinderheimen, Mißbrauch und Mißhandlung,
sollten dabei nicht übersehen werden. Hurra, Hurra, Hurra.
Es ist aber so einfach, auf die DDR einzuprügeln, wenn der Blick einseitig ist.
Ich entschuldige keinen Jugendwerkhof und keinen Stasiknast, doch sollte der Blick für Realität gewahrt werden.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
Fritze, 94, Signalobermaat und Rostocker haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#23

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 11:16
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #22
Zitat von Thüringer1970 im Beitrag #19

Das DDR Gesundheitswesen hat ja nur so gestrotz vor Gesundheit. Gab ja alles und die Ärzte konnetn aus den vollen schöpfen.
Und der herrliche menschenachtende Sozialismus mit Jugendwerkhöfen und Bautzen, Hohenschönhausen erst.
Hurra Hurra Hurra

Deshalb gibt es heute ewige Wartezeiten bei Fachärzten, die KK zahlen oft spezielle teure Medikamente nicht ,
und die Vergehen, um nicht zu sagen Verbrechen, in den altbundesdeutschen Kinderheimen, Mißbrauch und Mißhandlung,
sollten dabei nicht übersehen werden. Hurra, Hurra, Hurra.
Es ist aber so einfach, auf die DDR einzuprügeln, wenn der Blick einseitig ist.
Ich entschuldige keinen Jugendwerkhof und keinen Stasiknast, doch sollte der Blick für Realität gewahrt werden.

warst wohl lange nicht in D, ich habe diese Feststellung nicht gemacht. Immer wenn ich inNot war, waren Ärzte sofort zur Stelle.und ich bin auch nur in der gesetzlichen Kasse.
Bei einem Augenarzt z.B. bekomme ich auch für Routineuntersuchung schon mal einen Termin erst in 3 Wochen, aber damit kann ich leben.
Wenn ich allerdings eine schwerwiegende Verletzung am Auge hätte , bin ich 100 % sicher dass ich von ihm Soforthilfe bekäme.
Wie geht das denn so in deiner Wahlheimat ? Wer bezahlt deine Arztrechnungen und Medikamente ? Wie schnell wird dir geholfen ?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
Thüringer1970 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#24

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 11:21
von GKUS64 | 1.609 Beiträge

Meine Erinnerungen an den 7.Oktober 1989:

Seit den erzwungenen Zugdurchfahrten der Ausreisenden am 3. Und 4. Oktober 1989 durch Dresden und der damit verbundenen Ausschreitungen und Festnahmen war die Stimmung in der Bevölkerung extrem aufgeheizt und voller Fragen und Ängste.
Wie viele Schulen, sollte auch die Schule meiner Tochter eine Abordnung nach Berlin zu den „Feierlichkeiten“ schicken. Meine Tochter und auch fast alle anderen sahen darin natürlich nicht das Politikum sondern sie freuten sich auf Party und Gaudi unter Jugendlichen.
Aufgrund der allgemeinen Stimmungslage und auch den Befürwortungen führender DDR_Politiker zur „Chinesischen Lösung“, verbot ich meiner Tochter (15 Jahre) die Teilnahme an diesem „Gaudi“.
Lautstarke Proteste waren natürlich die Folge. Ich blieb unnachgiebig und siehe da, 2 Tage vor der geplanten Fahrt wurde die Reise durch die Schule aus Sicherheitsgründen abgesagt. Meine Ängste waren also nicht unberechtigt!
Im TV konnte man dann ja den Jubel verfolgen, die Protestler wurden ausgeblendet!

Enttäuscht war ich doch etwas von Gorbatschow an diesem Tag, die Kussszene mit Honecker hätte er sich lieber verkneifen sollen!
Damit ihr euch nochmal in Erinnerung ruft vor welcher Oldie-Riege wir 40 Jahre kuschen mussten/sollten anbei ein Erinnerungsfoto von diesem hoffentlich bald vergessenen Tag!


Hanum83 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 08.10.2015 13:31 | nach oben springen

#25

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 11:28
von Uleu | 528 Beiträge

Zitat von Zkom IV im Beitrag #12
@Uleu
Solche Aussagen erschrecken mich.
War die Zone wirklich so toll ?

Warum haben dann so viele Menschen diesen Staat verlassen ?
War das wirklich nur das "bunte Schaufenster" im Westen?
Ich glaube nicht.

Gruß Frank


Schon das Wort " Zone " sagt mir, dass Du die DDR nicht verstanden hast. Wenn Du damit die Abhängigkeit von der SU meinst, nun, die gab es, aber dann lebe ich noch heute in einer amerikanischen Zone.
Toll, nein, toll war sie nicht, aber es gab eine Chance sie zu verbessern. Und um nochmal mit heute zu vergleichen, ich lebe lieber in einer berechenbaren Diktatur als in einer unberechenbaren Demokratie.


" Die geheime Aufklärung ist ein Dienst, der nur Herren vorbehalten ist " ( Oberst Nicolai, Leiter der dt. Militäraufklärung im 1. WK )
nach oben springen

#26

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 11:35
von Signalobermaat | 358 Beiträge

Ja Gert, hier muß ich dir leider aus der Praxis widersprechen.Den genauen Zeitpunkt weiß ich n icht mehr, aber es war das Jahr, wo Ärzte immer wieder streikten.
Meine Frau wachte morgens auf mit einem sehr schmerzenden dick geschwollenem Auge. o7.30 Uhr standen wir vor der Augenarztpraxis.
Als niemand öffnete und auch kein Zettel über Praxisschließung zu sehen war, klingelten wir intensiv.
Eine verschlafene Augenärztin öffnete mit der Bemerkung,, wir streiken.
Sie verwies uns auf den Notdienst in über 80Km Entfernung
Auch unsere Bitte sich wenigstens das Auge anzusehen, ob eine akute Gefahr besteht, wurde abgelehnt.
Auf den Einwand meiner Frau, mit diesem Auge kein Kfz führen zu können wurde geäußert, dann muß man sich ein Taxi nehmen.
Meine Meinung, solch eine herzlose Nichthilfeleistung hätte es in der DDR nicht gegeben.
Unser Hausarzt hatte ihr dann geholfen.
Du scheinst ein vom Glück besonders gut getroffener Mensch zu sein,^du siehst selbst die schwärfzesten BRD Ereignisse, die es nun mal auch gibt immer nur im rosaroten Licht.
Wir sagen doch auch nicht, alles in der DDR war gut,und sagen sogar was schlecht war, aber bei dir scheint die BRD das goldene Fließ ohne Makel zu sein.
Irgendwie langweilt es langsam,wenn die Objektivität fehlt.



IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#27

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 11:37
von Rostocker | 7.725 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #23
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #22
Zitat von Thüringer1970 im Beitrag #19

Das DDR Gesundheitswesen hat ja nur so gestrotz vor Gesundheit. Gab ja alles und die Ärzte konnetn aus den vollen schöpfen.
Und der herrliche menschenachtende Sozialismus mit Jugendwerkhöfen und Bautzen, Hohenschönhausen erst.
Hurra Hurra Hurra

Deshalb gibt es heute ewige Wartezeiten bei Fachärzten, die KK zahlen oft spezielle teure Medikamente nicht ,
und die Vergehen, um nicht zu sagen Verbrechen, in den altbundesdeutschen Kinderheimen, Mißbrauch und Mißhandlung,
sollten dabei nicht übersehen werden. Hurra, Hurra, Hurra.
Es ist aber so einfach, auf die DDR einzuprügeln, wenn der Blick einseitig ist.
Ich entschuldige keinen Jugendwerkhof und keinen Stasiknast, doch sollte der Blick für Realität gewahrt werden.

warst wohl lange nicht in D, ich habe diese Feststellung nicht gemacht. Immer wenn ich inNot war, waren Ärzte sofort zur Stelle.und ich bin auch nur in der gesetzlichen Kasse.
Bei einem Augenarzt z.B. bekomme ich auch für Routineuntersuchung schon mal einen Termin erst in 3 Wochen, aber damit kann ich leben.
Wenn ich allerdings eine schwerwiegende Verletzung am Auge hätte , bin ich 100 % sicher dass ich von ihm Soforthilfe bekäme.
Wie geht das denn so in deiner Wahlheimat ? Wer bezahlt deine Arztrechnungen und Medikamente ? Wie schnell wird dir geholfen ?


Ja Gert da gebe ich Dir zum Teil recht, wenn es sich um einen Notfall handelt. Aber jede Region ist nicht gleich--wenn man zu einen Facharzt will--Termine dauern 2 bis 3 Monate. Wie beim Augenarzt, ich persönlich habe erst ein Termin für Dezember bekommen. der vor mir dran war, bei der Anmeldung. Kann sich einen Augenarzt in einer anderen Stadt suchen--weil keine neuen Patienten mehr aufgenommen werden. Die Frau wollte nur mal eine Überweisung zu Ihren Arzt der sie operiert hat--sie bekam die Überweisung--aber nun wird sie hier vom Facharzt nicht mehr behandelt .Und muss in Zukunft über Land fahren nach Halberstadt, wo sie erst einen Termin für Ende November bekam: Ja es schaut nicht überall gleich aus in Deutschland.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#28

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 11:40
von damals wars | 12.177 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #7
@Rostocker Das verstehen wir nicht . Wenn man in Österreich geboren ist ,und dann in Deutschland leben muss , will man Chef sein !

Nacht Fritze


Das ist wirklich bitterböse.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
nach oben springen

#29

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 11:44
von damals wars | 12.177 Beiträge

Zitat von Harsberg im Beitrag #18
Könnte man doch ne Flüchtlingsunterkunft daraus machen?

Da ist alles mit Beton vollgekippt.
Daher nur ne Moschi, oder nen Bunker.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
nach oben springen

#30

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 12:00
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Signalobermaat im Beitrag #26
Meine Meinung, solch eine herzlose Nichthilfeleistung hätte es in der DDR nicht gegeben.

Also Deine unreflektiertes Schöngerede der Verflossenen kan man schon manchmal als grenzwertig betrachten, na seis drum ... ist halt Deine Wahrheit. Doch bei den Medizinern möchte ich Dir dann mal widersprachen ... auch in der der DDR ließen diese ihre Patienten allein.
Sehr oft sogar übersiedelte diese nach dem Westen oder wenn der 'offizielle' Weg der Antragstellung zu beschwerlich war, war da auch schonemal ein §213 drinne. Dann aber 'First Class', der Fluchthelfer war ja vom deutlich höheren Einkommen im Westen schnell abgezahlt. Dr. Welsch zum Beispiel bevorzugte genau aus dem Grund dieser 'vorbildlichen' Zahlungsmoral akademische Mediziner.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


IM Kressin und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 08.10.2015 12:02 | nach oben springen

#31

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 12:08
von Heckenhaus | 5.142 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #23

Wie geht das denn so in deiner Wahlheimat ? Wer bezahlt deine Arztrechnungen und Medikamente ? Wie schnell wird dir geholfen ?

Geholfen wird mir sofort, das Gesundheitswesen hier ist erstaunlich modern.
Zahlen tut die Kasse (ich bin hier in Kroatien versichert für umgerechnet ca. 65 €/monatlich) die Grundversorgung, d.h., alles, was erforderlich ist.
Zuzahlung analog dem, was in D. üblich ist.
Privatbehandlung ist überall möglich und so preiswert, daß selbst ein deutscher Rentner das spielend zahlen kann.
Ich hoffe, dir damit ausreichend geantwortet zu haben.

Zum deutschen Gesundheitssystem: Es gibt durchaus teils große Mängel, und wenn man bei Berichten im TV nicht die Augen verschließt
bei Berichten darüber weiß man es auch. Das heißt nicht, daß eine flächendeckende Mangelwirtschaft besteht.
Auch ich habe damals in Stuttgart mitbekommen, daß Neuanmeldungen beim Orthopäden mit längerer Terminierung leben mußten, bei
akuten Beschwerden, ich hatte zum Glück eine Überweisung.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
Fritze und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#32

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 12:09
von linamax | 2.020 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #2
Im meiner Erinnerung war der 7. Oktober immer ein ganz besonderer Tag.
Wir fuhren als Kinder mit der Straßenbahn nach Schkopau, ins Bunaklubhaus, so eine Art Palast der Republik für die Arbeiter des VEB Chemische Werke Buna. Mit Theatersaal mit Drehbühne und Kinoanlage, ein riesiges Gebäude mit reichlich Nebengelass füe diverse Freizeitgruppen(Schachzirkel usw.).
Für Kinder gab es Bastelstationen etc., so ein richtiges Kinderparadis.
Für Verpflegung und Getränke war gesorgt.
Es wurden Produkte der Konsumgüterproduktion verlost. Einmal brachten wir eine große Waschschüssel aus Plaste nach Haus.
Das war für uns schon beeindruckend und unvergesslich.

Na , toll da schwärmst du heute noch da von . Das war doch nur eine Bauernfängerei vor den Herrn . Da begreift man jetzt warum du so einen Mi... immer schreibst .


nach oben springen

#33

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 12:10
von Pit 59 | 10.152 Beiträge

Meine Meinung, solch eine herzlose Nichthilfeleistung hätte es in der DDR nicht gegeben.
Unser Hausarzt hatte ihr dann geholfen.

Das hätte auch jede Notfallambulanz,welche es in jedem Krankenhaus gibt getan,das steht fest wie das Amen in der Kirche. Wäre eine dringende Augenärztliche Behandlung erforderlich gewesen,hätte man Euch mit Sicherheit bei den nächsten Augenarzt oder Augenklinik Angemeldet, wer dann auf Grund der Erkrankung kein eigenes Fahrzeug mehr Fahren kann bekommt mit Sicherheit ein Taxi,wenn nicht sogar einen KTW bestellt.


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#34

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 12:15
von Heckenhaus | 5.142 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #33
Meine Meinung, solch eine herzlose Nichthilfeleistung hätte es in der DDR nicht gegeben.
Unser Hausarzt hatte ihr dann geholfen.

Das hätte auch jede Notfallambulanz,welche es in jedem Krankenhaus gibt getan,das steht fest wie das Amen in der Kirche. Wäre eine dringende Augenärztliche Behandlung erforderlich gewesen,hätte man Euch mit Sicherheit bei den nächsten Augenarzt oder Augenklinik Angemeldet, wer dann auf Grund der Erkrankung kein eigenes Fahrzeug mehr Fahren kann bekommt mit Sicherheit ein Taxi,wenn nicht sogar einen KTW bestellt.


Kommen wir da mal zu den Notfallambulanzen in der heutigen BRD.
Bei akuten Schmerzen (ohne Diagnose) bis zu 5 Stunden warten zu müssen ist schon eine zumutung, oder sehe ich das falsch ?
Selbst erlebt, zum Glück waren es nicht meine Schmerzen.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
Büdinger und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#35

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 12:15
von Zkom IV | 323 Beiträge

Hallo @Uleu

Warum ich immer noch das Wort "Zone" verwende habe ich hier schon oft erklärt, will darauf nicht nochmal eingehen, nur soviel:
Diese Wortwahl hat nichts mit Respektlosigkeit oder ähnlichem zu tun.
Ich habe immer versucht, auch schon vor der Wende, das Leben im Osten zu verstehen.
Ich hatte leider keine Verwandten drüben, aber durch Besuche habe ich dann im Laufe der Jahre viele Menschen kennengelernt.
Menschen in der im Prenzelberg, Fußballkumpels von Union und zum Schluß viele Ost-Zöllner( zu denen heute noch Kontakt besteht) und auch einige PKE Angehörige.

Ich habe auch schon damals immer wieder das Thema deutsche Teilung angesprochen und die verschiedensten Antworten erhalten.
Insofern bilde ich mir ein, einen gewissen Einblick zu haben.

Zum Thema " man hätte dieses System verbessern können":

Auf diese Frage antwortete mir der o.g. Kollege vor einigen Tagen:
Er habe das Schriftstück "Für unser Land", das damals für eine Erneuerung des System eintrat nicht unterzeichnet, im Gegensatz zu seiner Frau.
Er wollte keine Reform, weil er von dem was bisher war zu enttäuscht war und sich nicht auf ein neues Experiment einlassen wollte.
Dann lieber ein Ende mit Schrecken.

Soweit die Aussagen eines Menschen der ja nun mitten drin gelebt hat.
Ich denke da gab es Viele die ähnlich dachten.

So banal es klingen mag: Das erinnert mich irgendwie an meine gescheiterte Ehe.
Irgendwann ist ein Punkt erreicht, da geht es nicht mehr. Auch wenn einer der Partner alles versucht, dass sinkende Schiff zu retten.

Gruß Frank



ek40, IM Kressin, Gert und GKUS64 haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#36

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 12:31
von Pit 59 | 10.152 Beiträge

Kommen wir da mal zu den Notfallambulanzen in der heutigen BRD.
Bei akuten Schmerzen (ohne Diagnose) bis zu 5 Stunden warten zu müssen ist schon eine zumutung, oder sehe ich das falsch ?
Selbst erlebt, zum Glück waren es nicht meine Schmerzen.


Wolfgang ich kann das ja nun nicht Beurteilen ob sich das so Zugetragen hat wie Du es hier beschreibst. Akute Schmerzen wie Du schreibst sind in der BRD eine Notarztindikation,also müsste der Patient eigentlich in einer NFA gar nicht selbst Vorstellig werden,sondern der Arzt kommt nach Hause,und das nach Gesetz in Spätestens 14 min.
Wenn der Patient nun aber einmal selber zur Klinik fährt,dann hättet Ihr auch Richtig Druck machen müssen das es sich um einen Notfall handelt.

Du kannst mir Glauben,das die NFA auch täglich missbraucht werden,um Wartezeiten beim Hausarzt zu Vermeiden.Ich erlebe das fast täglich.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#37

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 12:51
von Heckenhaus | 5.142 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #36
Akute Schmerzen wie Du schreibst sind in der BRD eine Notarztindikation,also müsste der Patient eigentlich in einer NFA gar nicht selbst Vorstellig werden,sondern der Arzt kommt nach Hause,und das nach Gesetz in Spätestens 14 min.
Wenn der Patient nun aber einmal selber zur Klinik fährt,dann hättet Ihr auch Richtig Druck machen müssen das es sich um einen Notfall handelt.

Du kannst mir Glauben,das die NFA auch täglich missbraucht werden,um Wartezeiten beim Hausarzt zu Vermeiden.Ich erlebe das fast täglich.

Sicher, der Notarzt kann gerufen werden, nur wer macht das, wenn man meint, man könne sich ins Krankenhaus fahren lassen.
Und ja, zu lange Wartezeiten sollen nicht die Regel sein, aber bis zu 2 Stunden in der NFA sind durchaus normal.
Sicher ist das den Patienten aus deinem letzten Satz geschuldet, denn wer mit Kopfschmerzen oder Verstopfung zur Notaufnahme geht ist
beim falschen Doktor.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
Büdinger und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#38

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 12:52
von Rostocker | 7.725 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #36
Kommen wir da mal zu den Notfallambulanzen in der heutigen BRD.
Bei akuten Schmerzen (ohne Diagnose) bis zu 5 Stunden warten zu müssen ist schon eine zumutung, oder sehe ich das falsch ?
Selbst erlebt, zum Glück waren es nicht meine Schmerzen.


Wolfgang ich kann das ja nun nicht Beurteilen ob sich das so Zugetragen hat wie Du es hier beschreibst. Akute Schmerzen wie Du schreibst sind in der BRD eine Notarztindikation,also müsste der Patient eigentlich in einer NFA gar nicht selbst Vorstellig werden,sondern der Arzt kommt nach Hause,und das nach Gesetz in Spätestens 14 min.
Wenn der Patient nun aber einmal selber zur Klinik fährt,dann hättet Ihr auch Richtig Druck machen müssen das es sich um einen Notfall handelt.

Du kannst mir Glauben,das die NFA auch täglich missbraucht werden,um Wartezeiten beim Hausarzt zu Vermeiden.Ich erlebe das fast täglich.


Grün--Mal ne Frage--Ist das die Norm innerhalb von Städte und zählen da ländliche Gebiete dazu.?


nach oben springen

#39

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 12:56
von passport | 2.638 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #30
Zitat von Signalobermaat im Beitrag #26
Meine Meinung, solch eine herzlose Nichthilfeleistung hätte es in der DDR nicht gegeben.

Also Deine unreflektiertes Schöngerede der Verflossenen kan man schon manchmal als grenzwertig betrachten, na seis drum ... ist halt Deine Wahrheit. Doch bei den Medizinern möchte ich Dir dann mal widersprachen ... auch in der der DDR ließen diese ihre Patienten allein.
Sehr oft sogar übersiedelte diese nach dem Westen oder wenn der 'offizielle' Weg der Antragstellung zu beschwerlich war, war da auch schonemal ein §213 drinne. Dann aber 'First Class', der Fluchthelfer war ja vom deutlich höheren Einkommen im Westen schnell abgezahlt. Dr. Welsch zum Beispiel bevorzugte genau aus dem Grund dieser 'vorbildlichen' Zahlungsmoral akademische Mediziner.




Richtig ! Hast nur das bestätigt was ich immer wieder schreibe. Abgesehen von den Privatschleusungen wurden durch die kommerziellen Schleuser, den KMHB, versucht hochqualifizierte Kräfte wie zB. Ärzte, Ingenieure o.a. Akademiker auszuschleusen. Nicht aus politischen sondern aus wirtschaftlichen Gründen. Zur Durchführung von Schleusungen wurden immer wieder kriminelle Praktiken angewendet.


passport


nach oben springen

#40

RE: 7. Oktober

in DDR Staat und Regime 08.10.2015 13:01
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #31
Zitat von Gert im Beitrag #23

Wie geht das denn so in deiner Wahlheimat ? Wer bezahlt deine Arztrechnungen und Medikamente ? Wie schnell wird dir geholfen ?

Geholfen wird mir sofort, das Gesundheitswesen hier ist erstaunlich modern.
Zahlen tut die Kasse (ich bin hier in Kroatien versichert für umgerechnet ca. 65 €/monatlich) die Grundversorgung, d.h., alles, was erforderlich ist.
Zuzahlung analog dem, was in D. üblich ist.
Privatbehandlung ist überall möglich und so preiswert, daß selbst ein deutscher Rentner das spielend zahlen kann.
Ich hoffe, dir damit ausreichend geantwortet zu haben.

Zum deutschen Gesundheitssystem: Es gibt durchaus teils große Mängel, und wenn man bei Berichten im TV nicht die Augen verschließt
bei Berichten darüber weiß man es auch. Das heißt nicht, daß eine flächendeckende Mangelwirtschaft besteht.
Auch ich habe damals in Stuttgart mitbekommen, daß Neuanmeldungen beim Orthopäden mit längerer Terminierung leben mußten, bei
akuten Beschwerden, ich hatte zum Glück eine Überweisung.

die verschließe ich auch nicht , ich schaue ebenfalls Panorama , Report usw. Aber ich berichte auch aus meiner Erfahrung und die ist gut und nicht schöngeredet. Nun gebe ich zu, dass ich in einer sehr attraktiven Stadt wohne ( entschuldigt liebe Kölner aber es ist so) und diese Attraktive gilt auch für Ärzte. D.h. hier ist vielleicht die Ärztedichte und evtll. auch die Qualität höher als z.B. in MeckPomm. Daher kann ich das von @Signalobermaat unterstellte Schönreden nicht so sehen. Meine Erfahrung sammle ich in meiner Umgebung und nicht in Posemuckel.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen



Besucher
21 Mitglieder und 60 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Andre Lambert
Besucherzähler
Heute waren 1235 Gäste und 89 Mitglieder, gestern 3660 Gäste und 197 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14371 Themen und 558216 Beiträge.

Heute waren 89 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen