#81

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 20:54
von exgakl | 7.236 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #77

Zitat von exgakl
Wie kommst du darauf, dass die Frage an Alfred gerichtet war?
Weil sie als direkt auf einen Beitrag vom 'Alred' erfolgte und so auf den ersten Blick auch im Kontext zu diesem steht. Aber jetzt wo Du's so fragt, hmm ... stimmt. Wurde in diesem Thread eigentlich schon die Plastschüssel erwähnt?



Nö, bis jetzt nur von dir....


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#82

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 20:54
von Fritze | 3.474 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #80
Ist jetzt nicht Dein Ernst? Wieviel haben "wir" denn geerbt?


Na den Ostharz gab es auch dabei ,obwohl das ja einige Pensionswirte im Westharz niche so jut fanden !


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#83

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 20:55
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Na gut. Eine neue Brockenmoschee. Vielen Dank. Gebaut, um meine West-Berliner Telefonate nach West-Deutschland abzuhören.


zuletzt bearbeitet 09.10.2015 21:00 | nach oben springen

#84

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 21:09
von Kalubke | 2.296 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #71
Die vollen Kassen der Sonderversorgungssysteme, die auch 1:2 umgestellt worden, nur so zur Erinnerung! wurden von Theo einverleibt,
War das gerecht?
War ihm egal, er hat das Geld genommen.
Ansonsten galt ab der Währungs-w-u.Sozialunion auch in der DDR das Umlageverfahren.
2 Millionen Arbeiter und Angestellte wanderten in den Westen aus, und füllten dort die Sozialkassen.


Am Kadaver der DDR speiste eine ganz illustre Runde und zwar unterschiedlichster politischer Coleur (siehe z.B. hier)

Ich hab das damals vom Diestel höchstpersönlich zu hören bekommen, dass er sich aus dem Kadaver der DDR eine Villa in Zeuthen herausgeschnitten hat weil ihm das seiner Meinung nach zustand (musste er wohl irgendwann wieder zurückgeben) und fand das ziemlich strange. So werden noch eine ganze Reihe Anderer gedacht haben.

Gruß Kalubke



Harzwanderer und Pitti53 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.10.2015 21:10 | nach oben springen

#85

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 21:09
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Mein Gerechtigkeitssinn signalisiert mir, dieser Oberstleutnant Harald Jäger hat es verdient aus einen gewissen Fond seine gewünschten 100 €,mehr zu bekommen.
Im Gegenteil, ihm steht sogar noch mehr zu !!
Ist es nicht so geregelt, dass auch die Spione finanziell abgesichert sind.
Auch im Fall einer Fehlentscheidung?


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#86

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 21:23
von Kalubke | 2.296 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #83
Na gut. Eine neue Brockenmoschee. Vielen Dank. Gebaut, um meine West-Berliner Telefonate nach West-Deutschland abzuhören.


Die Moschee hieß übrigens "Urian". Du hast noch vergessen:

"Quelle 3" Glöwen/Netzow

"Quelle 2" Höhe 20,6 SW Cumlosen (Müggendorf)

"Quelle 4" Ziesar-Dretzen (Mäuseberg)

"Quelle 1" Rhinow, Höhe 95,7

Wie viele Ohren werden es wohl insgesamt gewesen sein in Ost und West entlang der Grenze und wieviel Kohle wird da versenkt worden sein?

Gruß Kalubke



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#87

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 21:33
von Gelöschtes Mitglied
avatar

@Kalubke, Quelle 3
Glöewen-Netzow (Scharfer Berg)
Micha


Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#88

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 21:47
von Kalubke | 2.296 Beiträge



nur kurz die Karte von "Quelle 3", dann Ende OT!


Ja Held darfste ruhig sein, sollte aber möglichst nichts kosten, denn bei Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf in diesem Land.

Gruß Kalubke



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#89

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 21:48
von Hanum83 | 4.739 Beiträge

Falscher Post.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 09.10.2015 23:05 | nach oben springen

#90

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 23:16
von Cambrino | 201 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #71
Die vollen Kassen der Sonderversorgungssysteme, die auch 1:2 umgestellt worden, nur so zur Erinnerung! wurden von Theo einverleibt,
War das gerecht?
War ihm egal, er hat das Geld genommen.
Ansonsten galt ab der Währungs-w-u.Sozialunion auch in der DDR das Umlageverfahren.
2 Millionen Arbeiter und Angestellte wanderten in den Westen aus, und füllten dort die Sozialkassen.


Hallo damals wars, es wurde ja damals das Rentenüberleitungsgesetz ausgehandelt und verabschiedet. Ob es da eine Kasse der Sonderversorgungssysteme gegeben hat ? Ich weiß es nicht. Eine Rentenkasse so glaube ich, gab es nicht, die Renten glaube ich wurden aus dem laufenden Staatshaushalt gezahlt. (und der war pleite) Du schreibst von den 2 Mil. die in den Westen gewandert sind und dort die Sozialkassen gefüllt haben. Richtig die haben in die von da ab zuständigen Sozialkassen eingezahlt sobald sie eine Beschäftigung hatten und haben ab diesem Zeitpunkt auch Rentenansprüche in der BRD erworben. Aber wer hat denn die Rentenzahlungen an die ehem. DDR-Rentner und danach auch an die Frührentner übernommen 1:1 sowie auch noch hochgerechnet und am Anfang in großen Schritten erhöht usw.? Das waren doch und sind es noch die damalige Rentenversicherung der BRD und ab 1990 die gemeinsame deutsche Rentenversicherung wo wir gesetzlich Versicherte jetzt alle einzahlen. Die Rentenversicherung der BRD hatte bis zur Wende eine 3 monatige Reserve die soviel ich weiß , die durch die Übernahme der Rentenzahlung an die ehem. DDR-Rentner und Frührentner auf eine 1 monatige Reserve abgesunken ist. Wo haben sich denn die Sozialsysteme der BRD damals bei der Wende bereichert ?

Gruß CAMBRINO


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.10.2015 23:42 | nach oben springen

#91

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 23:20
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #73
Da gab es keinen Schatz zu verteilen, falls Du es noch immer nicht gemerkt hast. Die DDR war pleite. Die Rente wird von den heutigen Arbeitnehmern für die heutigen Rentner bezahlt, mit hohen Beiträgen. Keiner ist DDR-Offizieren irgendeine Sonderbehandlung mit Zuschlägen schuldig.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#92

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 09.10.2015 23:35
von Hanum83 | 4.739 Beiträge

Wenn man liest das so ein paar Alt-DDR-Spinner immer noch koloportieren die alte BRD hätte sich mit der Aufnahme der Armetei gesund gestoßen, kommt einen förmlich der Kaffee hoch, sicherlich war der Übergang für viele schmerzlich mit dem Verlusst des Arbeitsplatzes, aber z.B. die damalige Konstruktion Kurzarbeit Null, eigentlich gibt es ja so etwas gegenständlich gar nicht, wurde sicherlich nicht aus DDR-Versorgungsystemen bezahlt, von den jahrelang abfedernden ABM gar nicht zu reden.
Das waren reine BRD-Steuergelder die in Masse in den Osten flossen und man kann dafür eigentlich nicht genug Danke sagen.
Für diese unverbesserlichen Sozialismus-Dummquaker die ihre Parteilehrjahre partout nicht aus dem Kopf bekommen kann man sich einfach nur schämen.
Ja, der Herr Jäger speziell kann einem durchaus leid tun, mein Vater hat, mit den 10 Jahren in Russland, 38 Jahre im Kohlenschacht malocht, der hat eine richtig gute Rente noch paar Jahre im neuen Deutschland bekommen und davon auch jede Mark sauer verdient gehabt.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
Harzwanderer und Harsberg haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.10.2015 00:07 | nach oben springen

#93

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 10.10.2015 00:28
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #64
Das klingt ja so,als ob Krenz sogar noch Tote in Kauf nahm,
ist aber auch nicht verwunderlich bei ihm,
das Peking-Massaker hat er auch gerechtfertgt
Lutze


Das denke ich nicht. Krenz war einfach mit der Gesamtsituation überfordert, hoffte aber, mit der Meldung über die Veränderungen an der Staatsgrenze eine Art " Ventillösung" zu schaffen. Geplant war ja, dass die Bürger vor Reiseantritt gen Westen, wie gehabt bei der VP ein Visum beantragen mussten. Dieses Visum konnte, unter gewissen Umständen, auch abgelehnt werden. Für damalige Verhältnisse wäre das aber trotzdem eine absolute Sensation gewesen.
Oberst der VP Gerhard Lauter, unter dessen Federführung das neue Reisegesetz ausgearbeitet wurde, hatte für die Meldung eine Sperrfrist bis zum 10. November 04:00 Uhr vorgesehen. Schon allein um den Meldestellen der VP, aber auch den Grenzorganen, genügend Zeit einzuräumen, um sich für den zu erwartenden Ansturm zu rüsten. Die DDR-Bürger hätten die Neuigkeit also nicht von Schwabowski, sondern aus den Nachrichten, im Laufe des Tages, erfahren.
Man kann nur darüber spekulieren, warum Egon Krenz die vorgesehene Sperrfrist nicht beachtete und dem Schabowski den berühmt gewordenen Zettel, ohne vorherige konkrete Einweisung, " unterjubelte". Anhänger von Verschwörungstheorien behaupten, dass Krenz damit bewusst eine Schusswaffenanwendung überforderter Grenzer und damit eine Eskalation der Lage provozieren wollte. Ich persönlich glaube das aber nicht. Wie gesagt, Krenz stand ganz einfach mit dem Rücken zur Wand, wollte " Dampf aus dem Kessel entweichen lassen". Wahrscheinlich setzte er alle Hoffnungen auf die für ihn entlastende Wirkung der Meldung, dass er die Sperrfrist nicht beachtete. Oder Krenz hatte schlichtweg den Sinn der Sperrfrist nicht kapiert.

Gruß an alle
Uwe


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#94

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 10.10.2015 00:49
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #92
Wenn man liest das so ein paar Alt-DDR-Spinner immer noch koloportieren die alte BRD hätte sich mit der Aufnahme der Armetei gesund gestoßen, kommt einen förmlich der Kaffee hoch, sicherlich war der Übergang für viele schmerzlich mit dem Verlusst des Arbeitsplatzes, aber z.B. die damalige Konstruktion Kurzarbeit Null, eigentlich gibt es ja so etwas gegenständlich gar nicht, wurde sicherlich nicht aus DDR-Versorgungsystemen bezahlt, von den jahrelang abfedernden ABM gar nicht zu reden.
Das waren reine BRD-Steuergelder die in Masse in den Osten flossen und man kann dafür eigentlich nicht genug Danke sagen.
Für diese unverbesserlichen Sozialismus-Dummquaker die ihre Parteilehrjahre partout nicht aus dem Kopf bekommen kann man sich einfach nur schämen.
Ja, der Herr Jäger speziell kann einem durchaus leid tun, mein Vater hat, mit den 10 Jahren in Russland, 38 Jahre im Kohlenschacht malocht, der hat eine richtig gute Rente noch paar Jahre im neuen Deutschland bekommen und davon auch jede Mark sauer verdient gehabt.


Na ja gut, aber man sollte auch nicht ganz vergessen, dass die Vereinigung einigen Branchen eine Menge Aufträge bescherte. Ich denke da nur an den Ausbau des Straßennetzes oder die Telekommunikationsbranche. Von der Automobilbranche ganz zu schweigen. Wovon sowohl der " Osten" als auch der "Westen" seinen Nutzen hatten.

Das sich die " Alte Bundesrepublik" an der Ex-DDR " gesund gestoßen hat", ist einerseits eine gehässige, ungerechte Unterstellung. Andererseits aber auch nicht völlig falsch. Aber so funktioniert nun einmal die Marktwirtschaft. Genügend Aufträge garantieren den Firmen einen hohen Gewinn und den Beschäftigten Arbeitsplätze. Das gleichzeitig eine Menge früherer DDR-Betriebe "abgewickelt" wurden, ist ebenfalls den Gesetzen der Marktwirtschaft geschuldet. Warum sollten Unsummen in marode Betriebe investiert werden? Verständlicherweise sahen das die dort Beschäftigten völlig anders. Wer verliert schon gerne seinen Arbeitsplatz?

Gruß an alle
Uwe


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zuletzt bearbeitet 10.10.2015 00:49 | nach oben springen

#95

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 10.10.2015 01:17
von Hanum83 | 4.739 Beiträge

Natürlich war der Neuaufbau der maroden Infrastruktur ein gewinnbringendes Geschäft, hat natürlich nebenher für den Osten auch noch was überaus positives bewirkt, halt die neu aufgebaute Infrastruktur.
Man kann das drehen und wenden wie man will, unterm Strich war für die übergroße Masse der Ostdeutschen die Vereinigung ein Positivum.
Sicherlich schimpft im Bekanntenkreis mal jemand über dieses oder jenes Detail, aber im Innersten sind doch alle froh darüber wie die Sache verlaufen ist, geht ja den meisten auch überaus gut.
Wohlgemerkt den meisten, etlichen geht es auch nicht so gut und das in Ost und West.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
der 39., Harzwanderer und Harsberg haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.10.2015 01:20 | nach oben springen

#96

RE: Ein ehemaliger Oberstleutnant der DDR redet über Geld

in Grenztruppen der DDR 10.10.2015 07:22
von Kalubke | 2.296 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #94


[...]
Das sich die " Alte Bundesrepublik" an der Ex-DDR " gesund gestoßen hat", ist einerseits eine gehässige, ungerechte Unterstellung. Andererseits aber auch nicht völlig falsch.
[...]




Nicht der Staat als solcher, der zahlt wie immer aus Steuergeldern drauf. Gewisse Gelegenheiten ergaben sich jedoch für Einzelne und zwar auch außerhalb des marktwirtschaftlichen Rahmens.

Gruß Kalubke



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